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Hufkrankheiten beim Pferd: Das grosse Lexikon von A bis Z und was wirklich hilft

Ohne Huf kein Pferd. Diesen Satz kennt bestimmt jeder Pferdebesitzer. Wie wichtig gesunde Hufe sind, merkt man spätestens dann, wenn sich Hufkrankheiten entwickeln oder die Hufe aus anderen Gründen nicht mehr voll belastbar sind. Obwohl die Hufe einen relativ kleinen Teil unserer Pferde ausmachen, sind sie doch so wichtig und…

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Ohne Huf kein Pferd. Diesen Satz kennt bestimmt jeder Pferdebesitzer. Wie wichtig gesunde Hufe sind, merkt man spätestens dann, wenn sich Hufkrankheiten entwickeln oder die Hufe aus anderen Gründen nicht mehr voll belastbar sind. Obwohl die Hufe einen relativ kleinen Teil unserer Pferde ausmachen, sind sie doch so wichtig und die Anzahl der Hufkrankheiten, die sich entwickeln können, ist leider recht hoch.

Was ich dir mit diesem Artikel geben möchte, ist mehr als eine Liste. Es ist ein echtes Werkzeug. Du wirst am Ende nicht nur wissen, welche Hufkrankheiten es gibt, sondern auch, warum sie entstehen, was du dagegen tun kannst, und wo Ernährung, Darm und Immunsystem eine viel grössere Rolle spielen, als die meisten ahnen.

Ich habe eine Zeit gehabt, in der meine Stute Hufkrebs hatte. Hufkrebs. Das klingt nach Ende. Nach Tierarzt, Operation, monatelangem Leiden und vielleicht irgendwann nach Abgabe oder Einschläferung. Mir wurde genau das auch geraten. Aber ich habe einen anderen Weg gefunden. Ohne Operation. Ohne endlose Tierarztbesuche. Mit dem richtigen Futter, gezielter Immununterstützung und einer komplett neuen Strategie in der Hufbearbeitung.

Das bedeutet nicht, dass das bei jedem Pferd so funktioniert. Aber es bedeutet, dass du als Pferdemenschen wesentlich mehr Einfluss hast, als dir viele erzählen wollen.

Dieser Artikel ist ein Lexikon. Ein ehrliches, vollständiges, praktisches Nachschlagewerk über Hufkrankheiten beim Pferd, das dir wirklich hilft. Du findest hier alle wichtigen Erkrankungen von A bis Z, lernst wie ein gesunder Huf überhaupt aussieht, und erfährst, welche Rolle Ernährung, Darm, Kräuter und Hufbearbeitung dabei spielen, die du vielleicht noch nicht auf dem Schirm hattest. Und ja: Manchmal ist Beschlag die Lösung. Aber eben nicht immer.

gesunder Huf

Die wichtigsten Infos vorab

Wenn du jetzt schnell etwas nachschlagen willst, hier die wichtigsten Punkte:

  • Hufkrankheiten entstehen selten aus dem Nichts. Fast immer stecken dahinter mehrere Faktoren gleichzeitig: mangelhafte Hufpflege, schlechte Stallhygiene, falsche Ernährung, Stoffwechselprobleme oder ein geschwächtes Immunsystem.
  • Frühzeitiges Erkennen rettet oft monatelange Leidenszeit.
  • Ein gesunder Darm und gute Nährstoffversorgung können nicht nur vorbeugend wirken, sondern auch bei bestehenden Hufproblemen erstaunliche Unterstützung leisten.
  • Beschlag ist manchmal nötig, aber kein Allheilmittel.
  • Regelmässige Hufbearbeitung, gute Ernährung und Bewegung sind die besten Werkzeuge, die du hast.
  • Und: Wenn du Fragen zur Fütterung hast, kannst du mich jederzeit kontaktieren. Ich bin REiCO-Partnerin und berate dich kostenlos und unverbindlich.

Das bedeutet nicht, dass das bei jedem Pferd so funktioniert. Aber es bedeutet, dass du als Pferdemensch wesentlich mehr Einfluss hast, als dir viele erzählen wollen.

Ohne Huf kein Pferd: Warum Hufgesundheit das Fundament ist

Die Hufe tragen das ganze Pferdeleben. Sie sind komplex, feinfühlig und unglaublich belastbar, wenn sie gesund sind. Doch genau darin liegt die Herausforderung: Hufgesundheit beim Pferd ist ein zentrales, oft unterschätztes Thema. Wenn hier etwas aus dem Gleichgewicht gerät, betrifft das nicht nur den Bewegungsapparat, sondern das ganze Pferd. Die Hufmechanik beeinflusst die Durchblutung, die Gelenkgesundheit, den Rücken und sogar das Wohlbefinden des Pferdes insgesamt.

Es gibt eine Reihe typischer Hufkrankheiten beim Pferd, die jede Pferdebesitzerin kennen sollte. Nicht, um in Sorge zu leben, sondern um frühzeitig zu erkennen, wenn etwas aus der Balance gerät. Denn fast jede Hufkrankheit ist behandelbar, wenn man sie rechtzeitig erkennt. Und noch besser: Viele lassen sich mit dem richtigen Wissen und einem feinen Blick von Anfang an vermeiden.

Was ich dir mit diesem Artikel geben möchte, ist mehr als eine Liste. Es ist ein echtes Werkzeug. Du wirst am Ende nicht nur wissen, welche Hufkrankheiten es gibt, sondern auch, warum sie entstehen, was du dagegen tun kannst, und wo Ernährung, Darm und Immunsystem eine viel grössere Rolle spielen, als die meisten ahnen.

So sieht ein gesunder Huf aus: Der Vergleich, den du brauchst

Bevor wir uns die kranken Hufe anschauen, sollten wir noch kurz einen Blick darauf werfen, wie eigentlich ein gesunder Huf aussieht. Die Hufe seines eigenen Pferdes sieht man fast jeden Tag und kann darum oft keine Veränderung feststellen oder hat keinen guten Vergleich, um zu beurteilen, ob die Hufe in Ordnung sind oder etwas nicht stimmt.

Ein gesunder Huf zeigt folgende Merkmale: Das Horn der Hornkapsel ist geschlossen, hat keine Risse oder Rillen und wirkt stark und kräftig. Die Hufwände sehen gleichmässig aus und zeigen keine Beulen oder Ausbuchtungen, sondern verlaufen schön gerade vom Kronrand bis zum Tragrand am Boden. Der Strahl ist möglichst breit und bodennah, wobei das auch stark von der Anatomie des Pferdes abhängt. Die Eckstreben sind kurz und legen sich nicht schief auf die Sohle. Die Sohle ist schön glatt und zeigt keine Hornwülste oder bröselige Hornstellen. Die Hufe riechen neutral. Die Trachten sind relativ kurz und verlaufen leicht schräg nach aussen. Die weisse Linie hinter dem Tragrand ist hell und durchgängig ohne Unterbrechungen, Steinchen oder Risse.

Wenn du dir bei deinen Pferdehufen gerade nicht sicher bist: Schreib mir gerne. Manchmal reicht ein Foto und ein kurzes Gespräch, um Klarheit zu bekommen.

Hufe Pferd Beine
(c) Azaliya von Getty Images via CanvaPro

Die Rolle von Ernährung, Darm und Immunsystem für die Hufgesundheit

Das ist der Teil, über den viel zu wenig gesprochen wird. Und der Teil, der mir persönlich am meisten am Herzen liegt.

Schlechtes Horn, brüchige Hufe, immer wiederkehrende Strahlfäule, Hufkrebs, Hufrehe: All das hängt in einem erstaunlich grossen Teil der Fälle direkt mit dem Stoffwechsel, dem Darm und dem Immunsystem des Pferdes zusammen. Ein Pferd, das von innen heraus nicht gut versorgt ist, kann nach aussen hin keine stabilen, gesunden Strukturen aufbauen. Das gilt für Muskeln, für Fell und Haut, und eben auch für Hufhorn.

Was ich gelernt habe, und zwar nicht aus einem Buch, sondern aus eigener, manchmal schmerzhafter Erfahrung: Wenn du immer wieder an den gleichen Hufproblemen herumdoktorierst, ohne wirklich voranzukommen, dann schau dir das Futter an. Schau dir den Darm an. Schau dir das Immunsystem an.

Das Hufhorn wird von der Wandlederhaut gebildet, die ständig gut versorgt werden muss. Fehlen Mineralstoffe wie Biotin, Zink, Methionin und Kupfer, wird das Horn weich, brüchig oder ungleichmässig. Pilze, Bakterien und andere Erreger haben dann leichtes Spiel. Ganz ehrlich: Die besten Hufpflegerinnen der Welt können nur das verarbeiten, was der Körper des Pferdes ihnen liefert. Wenn das Material von innen her schlecht ist, kann der Huf von aussen nicht dauerhaft gesund werden.

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Die Kraft der Kräuter: Was Futter wirklich bewirken kann

Ich bin seit einigen Jahren REiCO-Partnerin und ich sage das nicht, um etwas zu verkaufen. Ich sage das, weil ich erlebt habe, was passiert, wenn man das richtige Futter einsetzt.

REiCO hat ein wirkungsvolles Ergänzungsmittel mit wertvollen Kräutern im Sortiment, das die Hufgesundheit von innen heraus unterstützt. Kräuter, die die Durchblutung fördern, das Immunsystem stärken, den Stoffwechsel regulieren und dabei helfen, dass der Körper deines Pferdes die Nährstoffe wirklich aufnehmen und verwerten kann. Das ist kein Wundermittel. Aber es ist eine echte Unterstützung, die ich selbst erlebt habe und die ich meinen Pferden gebe.

Gerade bei Pferden mit chronischen Hufproblemen, mit brüchigem Horn, mit immer wiederkehrender Strahlfäule oder nach einer Hufrehe lohnt es sich, das Futter komplett unter die Lupe zu nehmen. Und genau dabei kann ich dir helfen. Du kannst mich jederzeit kostenlos und unverbindlich als REiCO-Partnerin für eine persönliche Futterberatung kontaktieren. Ich schaue mir gemeinsam mit dir an, was dein Pferd bekommt, was fehlen könnte, und welche REiCO-Produkte wirklich passen. Ich vermittle das Futter dann auch direkt. Kein Druck, kein Verkaufsgespräch. Nur ehrliche Einschätzung.

Meine persönliche Geschichte: Hufkrebs bei meiner Stute und was uns wirklich geholfen hat

Ich werde nie vergessen, wie mir das erste Mal das Wort „Hufkrebs“ in Zusammenhang mit meiner Stute gesagt wurde. Es war beim Hufpflegetermin. Die Hufpflegerin zeigte mir die betroffene Stelle am Strahl, schwammig, schwarz, riechend, und sagte ruhig: „Das sieht nach Hufkrebs aus. Das müssen wir tierärztlich abklären.“

Was dann folgte, war eine Zeit voller Ungewissheit. Mir wurden Operationen, lange Standzeiten und ehrlich gesagt auch wenig Optimismus versprochen. Ich habe mir trotzdem die Frage gestellt: Was kann ich selbst tun? Was hat mein Pferd zu diesem Punkt gebracht?

Wir haben mit unserer Hufpflegerin die gesamte Hufbearbeitung umgestellt. Regelmässigere Intervalle, engmaschige Kontrolle, konsequentes Entfernen des betroffenen Gewebes, sauber halten. Aber was ich glaube, dass wirklich den Unterschied gemacht hat: Ich habe das Immunsystem meiner Stute gezielt unterstützt. Mit hochwertigem Futter, mit Kräutern, mit einer ehrlichen Analyse, was ihr an Nährstoffen wirklich fehlte. Nach einigen Monaten war der Hufkrebs weg. Vollständig. Die Hufpflegerin war beeindruckt. Ich war erleichtert und gleichzeitig tief überzeugt davon, dass wir Pferdemenschen viel mehr Einfluss haben, als uns manchmal gesagt wird.

Das bedeutet nicht, dass Hufkrebs immer so behandelt werden kann. Manchmal ist eine Operation nötig. Manchmal kommt man um den Tierarzt nicht herum. Aber es bedeutet, dass es sich lohnt, die Ursachen wirklich anzugehen, statt nur die Symptome zu behandeln.

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Beschlag ja oder nein? Was Tierärzte sagen und was ich denke

Tierärzte empfehlen bei vielen Hufkrankheiten beim Pferd sehr schnell Beschlag. Manchmal ist das völlig richtig. Beschlag kann bei bestimmten Erkrankungen echte Entlastung bringen, Fehlstellungen korrigieren und dem Pferd helfen, wieder beweglich zu werden. Das zweifle ich nicht an.

Aber ich habe auch erlebt, dass Beschlag empfohlen wird, wo er nicht nötig gewesen wäre. Wo ein gesunder Darm, ein gutes Futterprogramm und eine kluge, engmaschige Barhufbearbeitung dasselbe, manchmal sogar mehr geleistet hätten. Weil der Barhuf sich selbst regulieren, formen und anpassen kann auf eine Art, wie ein beschlagener Huf das nie kann. Ich sage nicht: Kein Beschlag für alle. Ich sage: Schau genau hin. Frag auch mal nach einer zweiten Meinung. Und vergiss nicht, dass der Huf von innen heraus wachsen muss. Kein Beschlag der Welt kann schlechte Nährstoffversorgung ausgleichen.

Bei Hufrehe zum Beispiel gibt es inzwischen erstaunliche Ergebnisse und Berichte von vollständiger Erholung, die ausschliesslich auf konsequenter Fütterungsumstellung, Bewegungsanpassung und gezielter Unterstützung der Hufmechanik basieren. Ich kenne Pferde, die nach einer Rehe wieder schmerzfrei und voller Energie sind, obwohl man ihnen wenig Hoffnung gemacht hatte. Das richtige Futter kann hier Dinge bewegen, die kein Medikament allein schafft.

Hufe Pferd Arzt

Das grosse Lexikon der Hufkrankheiten beim Pferd: Von A bis Z

Hier findest du alle wichtigen Hufkrankheiten beim Pferd auf einen Blick. Von A wie Abszess bis W wie White Line Disease.

Abszess (Hufabszess)

Ein Hufabszess ist eine der häufigsten und zugleich schmerzhaftesten Ursachen für plötzliche Lahmheit beim Pferd. Meist reicht schon eine kleine Verletzung, eine Quetschung oder ein Stein, der sich ungünstig festsetzt, und Bakterien haben leichtes Spiel. Das Immunsystem deines Pferdes reagiert sofort: Es bildet Eiter, der sich in einem Hufbereich sammelt und auf das umliegende Gewebe drückt. Das kann sich anfühlen wie ein pochender Zahnschmerz, nur eben im Huf. Meist ist der Huf warm, stark gepulst und das Pferd möchte nicht mehr auftreten. Die gute Nachricht: Wird der Abszess geöffnet, sei es durch natürlichen Druck oder durch fachkundiges Ausschneiden, tritt der Eiter aus, der Schmerz lässt sofort nach und die Heilung beginnt.

Der Hufabszess (nicht zu verwechseln mit dem Hufgeschwür) ist eine Entzündung der Huflederhaut, bei der sich eine eitrige Flüssigkeit bildet, die häufig am Kronsaumbereich oder an der Sohle ausbricht.

Kurz gesagt: Ein warmer Huf mit starkem Puls und plötzlicher Lahmheit ist fast immer ein Hinweis auf einen Abszess. Sofort Hufpflegerin oder Tierarzt rufen.

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Ballentritt

Ein Ballentritt entsteht häufig, wenn das Pferd sich mit den Hinterhufen in den Ballenbereich der Vorderhufe tritt. Auch bei Rangeleien in der Herde kann es zu derartigen Verletzungen kommen. Ist die Wunde nur klein, kann sie mit klarem Wasser gesäubert und mit einer Jodsalbe versorgt werden. Geht das Pferd jedoch stark lahm oder besteht der Verdacht, dass das Ballenpolster oder der Hufknorpel auch verletzt wurden, sollte umgehend ein Tierarzt gerufen werden.

Dabei trifft ein Huf das gegenüberliegende Ballenhorn, meist am Hinterbein. Das kann kleine Abschürfungen verursachen oder tiefere Wunden mit entsprechender Schwellung, Lahmheit und im schlimmsten Fall sogar Infektionen. Besonders gefährdet sind Pferde mit engem Hinterbeinstand, schwacher Koordination oder schlecht angepasstem Beschlag. Wichtig ist eine saubere Versorgung, gegebenenfalls mit Schutzverbänden, und eine ruhige Heilungsphase. Auch eine kleine Wunde kann tief gehen.

Hufgeschwür

Ein Hufgeschwür ist im Prinzip nichts anderes als ein eingekapselter Eiterherd im Huf, und doch kann es dein Pferd von einer Minute auf die andere lahm legen. Oft lässt sich die genaue Ursache gar nicht mehr zurückverfolgen: Ein kleiner Riss, ein eingetretener Fremdkörper oder ein durch Matsch aufgeweichter Huf, und schon bahnen sich Bakterien ihren Weg. Typisch ist die plötzliche, starke Lahmheit auf einem Bein, verbunden mit Wärme und Puls. Wird das Geschwür lokalisiert und geöffnet, kommt meist sofort Erleichterung, und mit guter Pflege ist dein Pferd oft schon nach wenigen Tagen wieder beschwerdefrei.

Bei einem Hufgeschwür wird Hornmaterial, vorwiegend im Sohlenbereich, zersetzt. Es entstehen schwarze, zersetzte Hornbereiche. Häufig werden Hufgeschwüre von den Pferdebesitzern nicht erkannt und tauchen beim Hufpflegetermin auf, wenn die Hufbearbeiterin die Hufe ausschneidet. Werden die Stellen sorgfältig ausgeschnitten und sauber gehalten, wächst rasch neues, gesundes Horn nach.

Hufknorpelfistel

Durch einen tiefen Nageltritt, einen Ballentritt oder andere äussere Einwirkungen kann es zur Verletzung des Hufknorpels kommen. Auch eine weit fortgeschrittene White Line Disease kann zur Infektion des Hufknorpels führen. Der Hufknorpel liegt innerhalb der Hufkapsel und sitzt wie eine Art Verlängerung links und rechts an den Hufbeinästen. Durch eine Verletzung kann sich der Hufknorpel infizieren. Teile des Hufknorpels sterben ab und es bildet sich ein Abszess, der häufig am Kronrand hervortritt. Die Erkrankung muss meist operativ behandelt werden. Bei einem Eingriff werden die betroffenen Hufknorpelteile entfernt.

Hufknorpelverknöcherung

Die Hufknorpel sitzen wie eine Art Verlängerung links und rechts an den Hufbeinästen. Sie bestehen normalerweise aus elastischem Knorpelgewebe. Durch zu grosse oder falsche Belastung kann es passieren, dass das elastische Knorpelgewebe allmählich verknöchert. Problematisch wird es, wenn die Verknöcherung auf die umliegende Lederhaut und/oder gegen die Hufkapsel drückt. Häufig sind von solchen Verknöcherungen schwere Kaltblutpferde, Kutschpferde oder Sportpferde betroffen. Aber auch Freizeitpferde, bei denen keine sachgemässe Hufpflege verfolgt wird, können eine Hufknorpelverknöcherung erleiden. Die Verknöcherung des ehemals elastischen Knorpels kann nicht rückgängig gemacht werden, weshalb man unbedingt auf eine ordentliche und regelmässige Hufpflege achten sollte. Durch korrekte Hufbearbeitung und Spezialbeschläge kann betroffenen Pferden zumindest Erleichterung verschafft werden.

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Hufrollenerkrankung

Als Hufrolle bezeichnet man den Komplex der Sehnengleitfläche des Strahlbeins, einen Teil der tiefen Beugesehne, der über dem Strahlbein verläuft, und den dazwischen liegenden Hufrollenschleimbeutel. Durch verschiedene Ursachen kann es zu einer Überlastung der tiefen Beugesehne im Bereich des Strahlbeins kommen und somit zu einer Entzündung. Werden die Ursachen nicht behoben, reibt die Sehne den Strahlbeinknorpel auf, und dieser aufgerauhte Teil schädigt wiederum die darüber gleitende Sehne.

Bei einer akuten Hufrollenerkrankung geht das Pferd oft lahm oder nicht taktrein. Es zeigt häufig einen Wendeschmerz oder läuft sich auf eine sehr auffällige Zehenrichtung an. Die Ursachen für die Hufrollenerkrankung sind umstritten und noch nicht abschliessend geklärt, allerdings gibt es viele Faktoren, die eine solche Erkrankung begünstigen. Eine zu steile oder zu flache Hufstellung kann eine Über- oder Fehlbelastung der tiefen Beugesehne und des Hufrollenkomplexes hervorrufen. Andere Ursachen können unter anderem zu frühes Anreiten, Überbelastung, falscher Beschlag oder ein Mangel an Mineralstoffen sein.

Hornspalte (Zehenwandhornspalte)

Hornspalten sind Risse im Hufhorn, die von der Hufkrone oder vom Tragrand ausgehen, vertikal, diagonal oder auch horizontal. Sie entstehen durch zu hohe punktuelle Belastung, schlechte Hornqualität oder mechanische Einwirkungen. Oft sind sie schmerzfrei, bis sich darin Keime festsetzen oder der Spalt so tief wird, dass empfindliche Strukturen betroffen sind. Ein Spalt ist immer ein Hinweis auf ein Ungleichgewicht, im Huf selbst oder im gesamten Bewegungsapparat. Eine gute Hufbearbeitung, ausreichend Bewegung und gezielte Nährstoffversorgung sind hier die beste Therapie und vor allem die beste Prävention.

Eine Hornspalte tritt meist im Dorsalbereich der Hufwand auf und zieht sich wie eine vertikal verlaufende Kerbe oder ein tiefer Riss oft vom Kronrand bis hinunter zum Tragrand. Hornspalten sind problematisch, weil sie die Tragfähigkeit des Hufkomplexes einschränken und durch die tiefen Risse Bakterien und Keime ins Hufinnere eindringen können. Die Ursachen können vielfältig sein: Die Hufkapsel ist in einem unphysiologischen Zustand und der Riss kommt durch starke Spannungen zustande. Auch Stoffwechselprobleme können ein Grund sein. Verletzungen der Kronlederhaut, also an der Stelle, an der das Horn der Hufkapsel gebildet wird, kommen ebenfalls als Ursache in Frage. In den meisten Fällen entsteht die Spalte durch eine nicht ausbalancierte Hufform und kann durch regelmässige und richtige Hufpflege gut ausheilen.

Gerade bei wiederkehrenden Hornspalten lohnt sich ein genauer Blick auf die Nährstoffversorgung. Biotin, Zink und Methionin spielen eine wichtige Rolle bei der Hornbildung. Wenn du hier gezielt ansetzen möchtest, melde dich bei mir. Als deine kostenlose REiCO-Partnerin schaue ich mir mit dir gemeinsam an, was deinem Pferd fehlen könnte, und vermittle dir das passende Produkt direkt.

Hornsäule

Eine Hornsäule ist eine keilförmige Verdickung an der Innenseite der Hufwand. Sie ist also von aussen an der Hufkapsel nicht zu erkennen. Ist die Hornsäule nicht sehr ausgeprägt, bleibt sie häufig unentdeckt oder ist ein Zufallsbefund. Drückt die Verdickung des Horns jedoch auf die Wandlederhaut, kann diese sich entzünden und es kann zur Geschwürbildung kommen. Ist die Verdickung sehr ausgeprägt, kann sie sogar die Knochenstruktur des Hufbeins verändern und es kommt zur Bildung einer Art „Delle“ im Hufbein. Die Hornsäule entsteht durch eine Dysfunktion der Wandlederhaut. Die Behandlung erfolgt meist durch einen operativen Eingriff, bei dem die betroffene Stelle entfernt wird.

Hohle Wand und White Line Disease (Erkrankung der weissen Linie)

Die White Line Disease, auch als Erkrankung der weissen Linie oder hohle Wand bekannt, ist eine stille Zerstörerin. Sie betrifft die Verbindungsschicht zwischen Hufwand und Sohle und wird oft erst spät bemerkt. Meist beginnt sie unsichtbar, mit kleinen Rissen oder Hohlräumen, in denen sich anaerobe Bakterien und Pilze einnisten. Diese Mikroorganismen zersetzen das Horn von innen heraus. Die Hufwand kann sich ablösen, die Hufstabilität leidet, Lahmheiten und chronische Schäden drohen.

WhiteLineDisease Hufkrankheit

Bei einer hohlen Wand löst sich der Zusammenhang zwischen Hornwand und Wandlederhaut. Beim Abklopfen der betroffenen Stelle von aussen entsteht ein hohler Klang. Die Anfänge der hohlen Wand sind aus der Sohlensicht erkennbar: Die hinter der tragenden Wand liegende weisse oder gelbliche Blättchenstruktur verfärbt sich schwarz, grau und bröckelt. Aus der Sicht auf die Sohle erkennt man eine tiefe Furche in der Blättchenschicht hinter dem Tragrand des Hufes.

Die Ursachen sind vielschichtig: schlechte Stallhygiene, unphysiologische Hufform, Trennung von Wandhorn und Lederhaut wegen Krankheiten wie Hufkrebs oder Rehe, sowie Stoffwechselprobleme, die unbedingt berücksichtigt werden müssen. Häufig wird bei einer hohlen Wand zu einem Spezialbeschlag geraten. Allerdings kann gerade in solchen Fällen durch eine gute und engmaschige Barhufbearbeitung dem Huf sehr gut geholfen werden.

Da Stoffwechselprobleme häufig zu brüchigem Horn und schlechter Hornqualität führen, sollte dieser Aspekt unbedingt auch Beachtung finden.

Hufkrebs

Hufkrebs klingt dramatisch, und das ist er leider auch, wenn er unbehandelt bleibt. Er ist eine chronische, degenerative Veränderung der Huflederhaut, die meist mit tiefgreifenden, übel riechenden und matschigen Strukturen im Strahlbereich beginnt.

Hufkrebs Slider drei Bilder Huf, Hufverband

Im Gegensatz zur Strahlfäule ist Hufkrebs ein echtes Krankheitsbild mit massiver Gewebeveränderung, manchmal tumorartig wuchernd. Die Ursachen sind nicht immer eindeutig: vermutet wird eine Mischung aus genetischer Disposition, schlechter Stallhygiene und chronischer Überlastung. Therapie braucht Zeit, Geduld und oft auch chirurgische Unterstützung, aber mit Konsequenz und Fachwissen ist eine Heilung möglich.

Hufkrebs kann an verschiedenen Stellen im Huf auftreten: am Strahl, der Hufwand, an den Eckstreben und/oder der Sohle. Die Huflederhaut ist an den betroffenen Stellen chronisch entzündet und es kann kein gesundes Horn mehr produziert werden. Die Stellen zeigen sich oft durch gammeliges, schwarzes oder schmieriges Horn. Im weiteren Verlauf entstehen blumenkohlartige Wucherungen, die oft extrem schmerzempfindlich sind und leicht anfangen zu bluten.

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Ich habe erlebt, wie meine Stute Hufkrebs hatte und wie wir ihn ohne Operation überwunden haben. Durch konsequente Hufpflege in engmaschigen Intervallen, sorgfältiges Entfernen des betroffenen Gewebes und vor allem durch gezielte Immununterstützung und eine komplette Futterumstellung. Der Körper meines Pferdes musste in der Lage sein, von innen heraus zu heilen. Das war der entscheidende Punkt, den viele übersehen. Das bedeutet nicht, dass jeder Fall so lösbar ist. Aber ich weiss jetzt: Das Immunsystem des Pferdes ist kein Nebenschauplatz.

Hufrehe und Hufbeinrotation

Hufrehe ist eine entzündliche Erkrankung der Huflederhaut, bei der es zu einer schmerzhaften Durchblutungsstörung kommt, oft mit dramatischen Folgen für die gesamte Hufmechanik. Die Lamellen, die das Hufbein in der Hornkapsel verankern, entzünden sich und verlieren ihre Tragfähigkeit. Das kann im schlimmsten Fall zu einer Rotation oder Senkung des Hufbeins führen. Hufrehe hat viele Auslöser: falsches Futter, Übergewicht, Stress, Medikamente, Hormonschwankungen oder mechanische Überbelastung. Früh erkannt, lässt sich die Rehe stoppen. Doch sie gehört in erfahrene Hände, mit engmaschiger Überwachung und konsequenter Haltungs- und Fütterungsumstellung.

Es handelt sich grundsätzlich um eine Entzündung der Huflederhaut. Die Hufrehe wird auch als Laminitis bezeichnet. Durch die auftretende Entzündung kann sich die Hufkapsel von der Lederhaut ablösen. Je nach Ausprägung kann die Hufrehe schnell lebensbedrohend sein und ist für das Pferd extremst schmerzhaft. In der Regel sind zunächst die Vorderhufe betroffen, da sie das meiste Gewicht tragen. Akute Hufrehe ist ein Notfall und bedarf der sofortigen Behandlung.

Die Hufbeinrotation und die Hufbeinsenkung sind zwei Begriffe, die häufig im Zusammenhang mit Hufrehe fallen und schwerwiegende strukturelle Veränderungen im Inneren des Hufs bezeichnen. Bei der Hufbeinrotation kippt das Hufbein durch Entzündung oder Belastung nach unten, bei der Senkung wird es in Richtung Sohle gezogen. Beides kann dramatische Folgen für die Hufmechanik, das Hufhorn und das Schmerzempfinden deines Pferdes haben. Im schlimmsten Fall droht ein Durchbruch des Hufbeins durch die Sohle. Deshalb ist schnelle Diagnostik, meist per Röntgen, und ein konsequentes, interdisziplinäres Therapiekonzept absolut notwendig.

Was ich aber sagen möchte: Es gibt inzwischen erstaunliche Berichte und auch persönliche Erfahrungen aus meinem Umfeld, bei denen Pferde nach einer Rehe durch eine konsequente Fütterungsumstellung und gezielte Stoffwechselunterstützung vollständig genesen sind. Das richtige Futter kann bei Hufrehe eine Rolle spielen, die man nicht unterschätzen sollte. Kohlenhydratarme, kräuterreiche Ernährung, angepasste Bewegung und ein gesunder Darm können vieles unterstützen, was Medikamente allein nicht leisten.

Hufwandveränderungen

Als Hufwandveränderungen lässt sich alles bezeichnen, was von einer normalen Hufform abweicht. Dabei ist zu unterscheiden, ob der Huf aufgrund von anatomischen oder physiologischen Gründen nicht in der Form bleibt, ob es krankheitsbedingte Veränderungen gibt oder ob die Bearbeitungsintervalle zu lang gewählt werden. Die Veränderungen der Hufform treten in ganz unterschiedlicher Form in Erscheinung: feine Rillen oder Risse (sogenannte Windrisse), ausbrechende Teile am Tragrand, Ringe oder Rillen im Huf, Beulen oder Hebel, sogenannte Entenhufe, bei denen die Zehe sehr lang ist, sowie auffällig abgeriebene Stellen an der Zehe im vorderen Bereich. All das sind Anzeichen dafür, dass die Hufe nicht ausbalanciert sind und eine fachkundige Bearbeitung oder Beratung notwendig ist.

Huflederhautentzündung

Eine Entzündung der Huflederhaut geht meistens mit starker Lahmheit des betroffenen Pferdes einher. Im Gegensatz zu einer normalen Entzündung ist das Problem dabei, dass sie innerhalb der Hufkapsel, also einem recht starren Gebilde, stattfindet. Schwillt die betroffene Stelle der Huflederhaut an, entsteht ein Druck, der sehr schmerzhaft für das Pferd ist.

Ursachen für eine Huflederhautentzündung können sein: Quetschungen, Dehnungen, Zerrungen der Huflederhaut durch Schläge von aussen gegen die Hufkapsel oder Fehlstellungen, falscher Beschlag (zu eng oder zu weit), zu starke Bearbeitung der Hufsohle sowie falsch angepasste Hufschuhe, die auf die Hufwand drücken.

Mauke

Bei der Mauke, auch Fesselekzem genannt, bilden sich Krusten häufig im Fesselbereich oder rund um den Kronrand der Pferde. Sehr oft sind Pferde mit starkem Behang wie Tinker betroffen, da die Fesselbeuge nicht ausreichend trocken und sauber gehalten werden kann. Häufig tritt Mauke auch bei Pferden mit heller und empfindlicher Haut auf.

Ursache für die Mauke können mangelnde Stallhygiene, ein Pilzbefall, aber auch Kriebelmücken, Pilze oder Milben sein. Neben den äusseren Faktoren ist es wichtig, auch den allgemeinen Gesundheitszustand des Pferdes zu prüfen: Liegt ein Nährstoffmangel vor, der das Immunsystem anfällig macht? Gibt es Stoffwechselprobleme?

Mauke Pferd

Häufig schlagen die Pferde mit den Hufen gegen die Stallwände oder klopfen auf den Boden, weil die betroffenen Hautstellen jucken oder brennen. Sie sind meist auch berührungsempfindlich, warm oder gerötet. Im Anfangsstadium kann das Auftragen von Honig Linderung verschaffen. Haben sich bereits Krusten gebildet, sollten diese mit einem sauberen warmen Lappen eingeweicht und vorsichtig entfernt werden. Die betroffenen Stellen sollten dann mit einer Jodseife oder antiseptischen Lösung behandelt und anschliessend möglichst trocken gehalten werden.

Strahlfäule

Strahlfäule ist eine der bekanntesten und am leichtesten vermeidbaren Hufkrankheiten beim Pferd. Sie entsteht durch anaerobe Bakterien, die sich in feuchten, schmutzigen oder schlecht belüfteten Hufen wohlfühlen. Der Strahl wird weich, schwarz, schmierig und beginnt zu stinken. Manchmal ist er schmerzhaft, manchmal nur instabil, doch in jedem Fall verliert der Huf seine natürliche Stossdämpfung. Wichtig sind tägliche Hufkontrolle, gute Stallhygiene, Bewegung und gegebenenfalls eine sanfte Behandlung mit milden desinfizierenden Mitteln. Wenn du frühzeitig handelst, ist Strahlfäule gut in den Griff zu bekommen.

Die Strahlfäule ist eine bakterielle Erkrankung des Strahls und der Strahlfurchen. Sie tritt häufig bei Pferden auf, die durch Beschlag oder falsche Hufbearbeitung zu enge Trachten haben und der Strahl damit zusammengequetscht wird. Hinzu kommen mangelnde Stallhygiene und zu wenig Bewegung. Auch Matratzeneinstreuung kann die Bildung einer Strahlfäule begünstigen, da sich die Bakterien im warmen Milieu wohlfühlen und der entstehende Ammoniak durch Urin und Kot das Strahlhorn stark angreift.

Eine beginnende Strahlfäule sollte unbedingt sofort behandelt werden, weil sie sich schnell ausbreitet und im schlimmsten Fall zu Hufkrebs führen kann. Bei der Behandlung sollten vom Hufpfleger oder der Hufpflegerin die betroffenen Stellen fein säuberlich entfernt werden. Der Huf sollte nach Möglichkeit ins Gleichgewicht gebracht werden. Als Pferdebesitzerin kannst du viel tun, um die Heilung zu unterstützen. Du kannst den Huf täglich auskratzen, ausbürsten und mit einem Essig-Wasser-Gemisch oder effektiven Mikroorganismen auswaschen. Das Pferd sollte, bis die Strahlfäule ausgeheilt ist, idealerweise trocken und sauber stehen.

Tipp aus der Praxis: Auch bei hartnäckiger Strahlfäule lohnt es sich, den Blick aufs Futter zu richten. Ein geschwächtes Immunsystem und ein übersäuerter Organismus können dazu beitragen, dass Bakterien immer wieder die Oberhand gewinnen. Hier können die Kräuterergänzungen von REiCO gezielt unterstützen. Ich berate dich dazu gerne kostenlos und unverbindlich als REiCO-Partnerin und vermittle dir das passende Produkt direkt, wenn du magst.

Wann zum Tierarzt, wann zur Hufpflegerin, wann reicht gutes Futter?

Diese Frage klingt simpel. Ist sie nicht. Aber ich versuche dir eine ehrliche Einschätzung zu geben.

Zum Tierarzt solltest du immer dann, wenn dein Pferd plötzlich stark lahm geht, wenn der Huf warm und stark gepulst ist, wenn du Wunden, Blutungen oder unbekannte Schwellungen siehst, wenn der Verdacht auf Hufrehe besteht, oder wenn sich etwas in kurzer Zeit stark verändert. Hufabszesse, Hufgeschwüre, Hufknorpelfisteln und akute Rehe sind Notfallsituationen oder zumindest dringliche Fälle.

Zur Hufpflegerin gehst du bei allen chronischen Veränderungen, bei verdächtigen Hornstrukturen, bei Strahlfäule, weisser Linie, Hornspalten oder beginnenden Hufwandveränderungen. Eine gute Hufpflegerin ist deine wichtigste Verbündete und sollte dein Pferd regelmässig, mindestens alle sechs bis acht Wochen, sehen.

Und Futter? Futter ist immer. Ständig. Präventiv. Langfristig. Und manchmal auch kurativ. Wenn du das Gefühl hast, dass dein Pferd chronisch mit ähnlichen Problemen kämpft, wenn das Horn immer wieder brüchig wird, wenn Entzündungen wiederkehren, wenn das Immunsystem ständig gefordert wird: Dann ist es Zeit, das Futter wirklich genau anzuschauen. Ich helfe dir dabei gerne, kostenlos und unverbindlich, als deine REiCO-Partnerin.

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FAQ: Häufige Fragen zu Hufkrankheiten beim Pferd

FAQ

Welche Hufkrankheit beim Pferd ist am häufigsten? Strahlfäule und Hufabszesse gehören zu den häufigsten Huferkrankungen bei Pferden. Beide sind bei frühzeitigem Erkennen gut behandelbar.

Kann ich Hufkrankheiten beim Pferd selbst erkennen? Ja, viele Anzeichen erkennst du mit etwas Übung selbst: Wärme, Puls, Lahmheit, Verfärbungen am Strahl, brüchiges Horn oder ein auffälliger Geruch sind erste Hinweise. Dennoch ist eine fachkundige Diagnose durch Hufpflegerin oder Tierarzt immer empfehlenswert.

Wie oft sollte ich die Hufe meines Pferdes kontrollieren? Täglich. Jedes Auskratzen ist eine Kontrollmöglichkeit. Wer täglich hinschaut, erkennt Veränderungen sofort.

Kann schlechtes Futter Hufkrankheiten beim Pferd verursachen? Ja, eindeutig. Nährstoffmangel, Stoffwechselprobleme und ein geschwächtes Immunsystem können direkt zu schlechter Hornqualität, Hufkrebs, Strahlfäule und Hufrehe beitragen. Gutes Futter ist eine der wirksamsten Präventionstaktiken.

Was kann REiCO bei Hufproblemen tun? REiCO bietet Ergänzungsfuttermittel mit wertvollen Kräutern, die Immunsystem, Stoffwechsel und Durchblutung unterstützen. Das kann sowohl vorbeugend als auch begleitend bei bestehenden Hufproblemen hilfreich sein. Wenn du wissen möchtest, welches Produkt für dein Pferd passt, berate ich dich kostenlos als REiCO-Partnerin und vermittle es dir direkt.

Ist Beschlag bei Hufkrankheiten immer nötig? Nicht immer. Manchmal ist Beschlag sinnvoll und wichtig. Manchmal leistet eine gute Barhufbearbeitung in Kombination mit der richtigen Ernährung mindestens gleichviel. Es lohnt sich, verschiedene Meinungen einzuholen und die Ursachen wirklich anzugehen.

Wie lange dauert es, bis sich ein kranker Huf erholt? Das hängt stark von der Erkrankung und dem Ausmass ab. Ein Hufabszess kann sich in wenigen Tagen lösen. Hufrehe oder Hufkrebs können Monate brauchen. Geduld, Konsequenz und ein ganzheitlicher Ansatz bringen die besten Ergebnisse.

Kann Hufrehe durch Futter beeinflusst werden? Eine akute Hufrehe ist immer ein Fall für den Tierarzt. Aber Fütterungsumstellung ist ein zentraler Baustein der Therapie und kann entscheidend dazu beitragen, dass das Pferd wieder gesund wird und Rückfälle ausbleiben. Es gibt erstaunliche Erfahrungsberichte, auch aus meinem Umfeld, bei denen Pferde nach einer Rehe durch konsequente Futterumstellung vollständig genesen sind.

Zum Schluss

Hufgesundheit beim Pferd ist kein Thema, das du einmal lernst und dann abhakst. Es ist ein lebendiges Thema, das sich mit deinem Pferd, deiner Haltung, deiner Fütterung und deinem Wissen weiterentwickelt. Ich hoffe, dieses Lexikon hilft dir dabei, schnell die richtigen Informationen zu finden, Veränderungen früh zu erkennen und mit mehr Ruhe und Wissen handeln zu können.

Wenn du Fragen zu Futter, Nährstoffen oder REiCO-Produkten hast, komm gerne auf mich zu. Ich bin als REiCO-Partnerin für dich da, kostenlos, unverbindlich, und aus echter Überzeugung. Du erreichst mich direkt über den Kontakt auf meiner Website und ich vermittle dir das passende Futter dann auch direkt.

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