Dein Pferd kommt dir freudig entgegen, du kraulst, schaust kurz auf die Fesseln und dann: ein komischer Fleck. Weniger Fell. Weiße Krusten. Dein Herz sackt ein bisschen ab.
Mauke. Schon wieder.
Hier erfährst du was was Mauke ist und was du vorbeugend dagegen tun kannst? Wir erklären dir warum herkömmliche Mauke-Behandlungen oft scheitern und du bekommst die besten Sofort-Hilfe-Tipps für den Akutfall, damit dein Pferd die Mauke schnell wieder los wird. Wir verraten dir ausserdem, welche natürlichen Alternativen wirklich nachhaltig helfen. Damit es deinem Pferd bald wieder besser geht.
Mauke ist eines der hartnäckigsten Themen in der Pferdewelt und gleichzeitig eines der am häufigsten falsch behandelten. Viele Pferdebesitzer bekämpfen die Symptome, lösen aber nie die eigentliche Ursache. In diesem Artikel erfährst du, was Mauke wirklich ist, warum sie immer wieder kommt, was du im Akutfall tun kannst und wie du sie mit den richtigen Schritten nachhaltig loswirst. Inklusive allem, was ich selbst durchgemacht, ausprobiert und gelernt habe.

Das Wichtigste vorab: Key Takeaways
Für alle, die erstmal nur einen schnellen Überblick brauchen:
- Mauke ist eine bakterielle Hautkrankheit und kein reines Feuchtigkeitsproblem
- Falsche Fütterung (zu viel Getreide, zu viel Eiweiß) und ein schwaches Immunsystem sind die häufigsten Grundursachen
- Im Akutfall helfen Trockenhalten, mildes Desinfizieren und Zinksalbe
- Krusten müssen vorsichtig entfernt werden, damit die Bakterien keine geschützte Trutzburg behalten
- Nachhaltige Vorbeugung funktioniert nur über Fütterung, Stallhygiene und Immunstärkung von innen heraus
- Manche Pferde profitieren enorm von einem gezielten Hautstoffwechsel-Support, besonders in der warmen Jahreszeit
Diagnose Mauke: Wie du sie erkennst
Diagnose Mauke: So erkennst du sie sofort
- …etwas Fell fehlt deinem Pferd?
- …sieht der Fleck vielleicht aus wie eine Kruste?
Maukeflecken sind fies und leider befällt die Mauke viele Pferde. Vermutlich kennt jeder Pferdebesitzer mindestens ein Pferd und vermutlich sogar deutlich mehr Pferde, die so einen „Fleck“ schon einmal hatten. Mehr oder weniger groß. Mauke ist fast genauso Schreckgespenst wie Hautpilz oder Sommerekzem.
Wir hatten auch schon damit zu kämpfen. Deswegen weiß ich genau wovon ich spreche und werde dich im Artikel an meinen Recherchen und Erfahrungen teilhaben lassen.
Oh Schreck, ein Fleck!
Wie ging es bei uns los? Meine Stute kam mir wie immer entgegen, wartete am Gatter und begrüßte mich freundlich. Nach dem ersten Kraulkonzert und einem Leckerli für die Pferdeschnute fiel mein Blick auf ihre Fesseln. Ein Fleck. Weniger Fell, merkwürdige weiße Schuppen und kleine Krusten. Der Hand-Test an der Fessel zeigte, dass das Bein an der besagten Stelle wärmer war als üblich.
Die 6 wichtigsten Anzeichen für Mauke beim Pferd
Damit du die Mauke erkennst, beschreibe ich dir die wichtigsten Erkennungsmerkmale. Ich bin keine Tierärztin und erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Aber das sind meines Wissens nach die essentiellen Erkennungsmerkmale, auf die du auf jeden Fall immer achten solltest.
- Dein Pferd hat schuppige Haut und du erkennst erste Krusten? Die ersten Anzeichen von Mauke sind oft trockene, schuppige Hautstellen im Bereich der Fesselbeuge oder rund um den Huf. Rassen mit viel Behang entwickeln die Mauke gerne „heimlich“ unter dem Behang. Es lohnt sich den Behang immer wieder zu checken. Denn die kleinen Krusten und schuppigen Hautstellen entwickeln sich schnell zu ausgewachsenen Krusten, die weißlich oder gelblich aussehen. Kurz: Kleine weiße Krusten entstehen und die Haare gehen an der betroffenen Stelle verloren. Dann wird die Hautoberfläche angegriffen und es entstehen harte Krusten.
- Leicht gerötete Haut ist ein weiteres Warnsignal. Wenn dein Pferd Rötungen oder eine Schwellung hat, rötet sich die betroffene Haut oft und kann sogar leicht geschwollen sein. Das deutet auf eine Entzündung hin, die oft zu Schmerzen und erhöhter Empfindlichkeit führt.
- Etwas dickere und warme Haut kommt dazu, wenn die Mauke sich schon weiter ausgebreitet hat, kann die Schwellung dann auch noch deutlich stärker ausgeprägt sein.
- Nässende Stellen sind typisch für Mauke. Die Pferdekrankheit geht oft mit einem nässenden Wundsekret einher. Es stinkt oft, weil die Wunde aufgrund der Entzündung nässt und Bakterien beteiligt sind.
- Juckreiz und Schmerzen an den betroffenen Stellen zeigen sich, wenn dein Pferd immer wieder an der Stelle leckt oder knabbert oder sogar Schmerzreaktionen zeigt, wenn du die betroffene Stelle berührst oder den Huf beim Hufe geben „einknickt“.
- Haarausfall und Hautveränderungen kommen, wenn die Entzündung schon sehr stark ist. Oft fällt das Fell an den betroffenen Stellen aus und die Haut verdickt sich.
Weitere Punkte können sein: Die Haut wird schwammig und bekommt einen schmierigen Belag mit Bläschen. Das Pferd hat Schmerzen, wenn man die betroffene Stelle anfasst. Die Schicht zwischen Oberhaut und Lederhaut liegt frei und die Haut wuchert.
Erste Krusten plus Wärme am Bein plus Fellverlust? Dann nicht abwarten. Tierarzt rufen und sofort anfangen die Stelle trocken und sauber zu halten.

Was sagt der Tierarzt zur Mauke?
Natürlich solltest du immer den Tierarzt rufen, wenn du unsicher bist oder eine neue „Krankheit“ entdeckst, die du nicht hundertprozentig einschätzen kannst.
Die Diagnose des Tierarztes damals bei mir war sofort klar: Eine leichte Mauke.
Achte immer auf alle Details, da es verschiedene Ausprägungen der Mauke gibt, wie auch verschiedene potenzielle Auslöser. Mauke wird beispielsweise oft durch Feuchtigkeit ausgelöst, denn das ist das ideale Milieu für die Bakterien, die die Mauke auslösen können. Deswegen findest du sie besonders oft in der Fesselbeuge und oft auch bei Pferden mit viel Behang. Das ist eine schöne feucht-warme Höhle. Dort muss sie aber nicht unbedingt sein.
Es ist also eine Urban Legend der Pferdewelt, dass die Mauke IMMER in der Fesselbeuge ist. Mein Pferd beispielsweise hatte sie im letzten Herbst einmal am Hinterbein auf der Vorderseite zwischen Huf und Fessel. Dann einen Winter später an der Innenseite des Vorderbeines zwischen Fessel- und Karpalgelenk.
Was ist eigentlich Mauke?
Mauke ist im Grunde eine Hautkrankheit, die durch Bakterien verursacht wird. Sie heißt auch Fesselekzem. Warum? Meist findet sie sich in der Fesselbeuge des Pferdes, aber eben nicht nur dort. Sie kann chronisch werden, wenn man sie nicht gleich und auch passend behandelt. Deswegen ist es superwichtig zu reagieren, wenn dein Pferd Maukezeichen hat.
Übrigens: Wenn die Mauke sich von der Fessel an den Karpalgelenken hochzieht, dann wird sie auch Raspe genannt.
Ein paar grundsätzliche Fakten zur Mauke
FAKT: Mauke ist alt. Uralt. Schon im 3. Jahrhundert wurden Rezepte für die Maukebehandlung in einer Rezeptsammlung aufgelistet.
Es gibt die These, dass die Mauke auch durch eine Überlastung der Leber oder der Niere ausgelöst werden kann. Beide gelten ja ein bisschen als die Waschmaschinen des Körpers. Sie sind für das Entgiften zuständig. Wenn sie also nicht mehr so gut funktionieren, wird nicht so gut entgiftet und das wiederum schwächt das Immunsystem.
Denn die Haut ist sozusagen die Mülldeponie des Körpers, genau wie die Haare, da sammelt sich alles was zu viel ist. Wenn dein Pferd also ein Hautthema hat, lohnt es sich immer den gesamten Stoffwechsel, das Immunsystem und den Darm des Pferdes genauer anzuschauen. Deswegen kann manchmal auch eine Haaranalyse sinnvoller als ein Blutbild sein, weil das Bild daraus langfristigere Entwicklungen anzeigt. Aber das ist wieder ein anderes Thema.
Feuchtigkeit alleine ist meist kein Maukeauslöser. Aber wenn das Pferd falsch gefüttert wird (zu eiweißreich, zu viel Getreide), oder erhöhte Leberwerte hat oder ein schwaches Immunsystem oder eine nicht ganz so fluffige Darmflora, oder Parasiten oder zu puschelige Fesseln, dann haben die Bakterien definitiv eine Chance sich auszubreiten. Meine Stute steht beispielsweise immer noch Sommer wie Winter draußen, hat aber keine Mauke mehr. Weil ich einiges grundsätzlich geändert habe.
Wenn das Pferd aber schon Mauke hat, können matschige und nasse Böden zum Problem werden, weil zusätzlich Keime in die offene Wunde kommen können. Dann sollte man das Pferd so lange nicht auf die Matschkoppel oder feuchte Wiese lassen, bis die Mauke verheilt ist, wenn es irgendwie geht.

Was die Mikroflora mit Mauke zu tun hat
Die Haut deines Pferdes ist das natürliche Schutzschild des Pferdekörpers. Wenn der Stoffwechsel oder das Immunsystem nicht ganz so fit sind oder stark angegriffen werden, kann es sein, dass die Haut ihrer Schutzfunktion nicht mehr so gut nachkommen kann und Bakterien eine Chance haben sich auszubreiten.
Prinzipiell sind auf der Haut deines Pferdes und auch im Körper viele verschiedene Bakterien. Immer. Das ist die sogenannte Mikroflora. Solange die „guten“ Bakterien in der Überzahl sind oder ein Gleichgewicht herrscht, ist alles gut. Sie können schädliche Keime abhalten und die Haut schützen.
Wenn aber die Bakterienflora oder auch Mikroflora nicht mehr so in Takt ist und sich die „schlechten“ Bakterien zu sehr ausbreiten, können Hautkrankheiten entstehen, wie beispielsweise auch die Mauke.
Zu wenig oder zu viel Pflege können die Mikroflora genauso beeinflussen wie die richtige oder falsche Fütterung, Wetter- oder Haltungsbedingungen. Viele Pferde reagieren beispielsweise bei zu viel Getreide im Futter oder generell bei Getreide mit Darmproblemen. Das wiederum beeinflusst auch die Haut und damit die Mikroflora, also das Gleichgewicht der Mikroorganismen der Pferdehaut.
Oft tritt die Mauke im Winter auf, weil die Feuchtigkeit am Boden, in der Luft und in der Box durch das Winterwetter die Haut an sich schon stärker beansprucht. Das wiederum macht es den Bakterien leichter die Hautbarriere zu stören. Mauke kann aber auch durch Futterwechsel, falsche Fütterung oder Stoffwechselprobleme auftreten. Wenn also die Entgiftungsorgane zum Beispiel nicht mehr alles auffangen können, zeigt sich das gerne in Hautproblemen wie Mauke, weil dann auch der Hautstoffwechsel nicht mehr richtig funktioniert und der Körper in seiner Verzweiflung auch über die Haut entgiften will.

Wie verläuft die Mauke beim Pferd?
Erstmal hat das Pferd leicht gerötete Stellen unter dem Fell. Die übersieht man sehr leicht, dann geht aber im nächsten Schritt das Fell aus.
Wenn dann nichts dagegen getan wird, bilden sich richtig harte schorfige Krusten. Das sieht im ersten Moment ein bisschen wie Dreck aus oder wie der Schorf einer Wunde. Diese Krusten fallen aber nicht ab, wie du es bei einer Wunde gewohnt bist, sondern werden immer dicker und härter. Gleichzeitig wird es für dein Pferd immer unangenehmer, weil sich unter dieser festen verkrusteten Schicht die Entzündung immer weiter ausbreitet und regelrecht Löcher in die Haut des Pferdes fräst.
Das fühlt sich für dein Pferd sehr schmerzhaft an, die Beine schwellen an und werden heiß.
Wenn die Mauke dann immer noch nicht behandelt wird, fängt das Pferd irgendwann an zu lahmen und in letzter Instanz kann sich sogar eine Vergiftung im Körper ausbreiten und durch die Blutbahnen das ganze Pferd angreifen.
Um es klar und deutlich zu sagen: Mauke kann tödlich für das Pferd enden. Aber nur, wenn sie sich ausbreiten kann. Es ist also wichtig so früh wie möglich dagegen vorzugehen.
Wie sich die Mauke in der Pferdehaut durchfräst
Die Haut ist die letzte Hürde zwischen Pferd und Umwelt, sie ist das Eingangstor für Bakterien, Viren und andere Schädlinge. Je besser die Haut in Schuss ist und das Immunsystem, desto weniger Chancen haben die kleinen Eindringlinge. Eigentlich logisch, oder?
Die wichtigste Hautschicht ist der Papillarkörper, der sich an die Oberhaut anschmiegt. Er ist die Barriere gegen alle Eindringlinge. Wenn sich die Haut entzündet, dann meistens erstmal dort. Darüber ist noch die Epidermis, in die immer neue Zellen aus der Tiefe nachgeschoben werden. Sie ist auch ein wichtiger Teil der Hautbarriere und die Schutzschicht der Haut. Die gilt es zu schützen. Durch gute Haltung, gute Pflege und gute Fütterung.
Ist sie aber nicht in Schuss und Erreger konnten sich schon breit machen, werden die sich immer weiter und weiter durch die Haut fressen und ausbreiten und damit auch die Tore für weitere Eindringlinge öffnen. Wenn also Bakterien schon mal losgelegt haben, kann es sein, dass Milben oder Pilze auch bessere Chancen haben.
Wie bei allen Krankheiten gilt auch bei Mauke: Je früher sie behandelt wird, desto besser für den Patienten.
Die größten Ursachen für Mauke beim Pferd
- Zu viel Feuchtigkeit über einen zu langen Zeitraum
- Schlecht gemistete Box und schlechte Pferdepflege
- Langer Fesselbehang, dort können sich Dreck und Feuchtigkeit festsetzen. Optimale Bedingungen für Bakterien
- Insgesamt ein schlechter Zustand des Pferdes, das bedeutet, dass sein Immunsystem gerade nicht genug arbeitet
- Falsche Fütterung, dadurch Nährstoffmangel
- Jahreszeit und Wetter, Mauke tritt besonders gerne im Winter auf, wenn es feuchter ist
- Stress, Allergien, Milben oder Pilzinfektionen
- Futterwechsel, Getreidefütterung oder Stoffwechselprobleme
Im Fall meiner Stute ist es zum Beispiel vermutlich ihr Alter, sie war zum Zeitpunkt der Mauke 3,5 Jahre alt und noch im Wachstum. Dazu kommt, dass sie mit 3 Jahren von Andalusien nach Deutschland transportiert wurde und das Immunsystem mit dem kalten deutschen Winter zu kämpfen hatte.
Deswegen hat sie als erstes und seitdem jeden Winter eine Kräuterkur für die Haut und danach für die Abwehrkräfte bekommen. Wir haben sämtliches Getreide aus ihrem Futterplan gestrichen. Parallel haben wir natürlich die akut betroffenen Stellen behandelt.
Kann Mauke jedes Pferd befallen?
Mauke kann jedes Pferd befallen, auch bei grandios guter Haltung. Wenn die Pferde knietief im Matsch stehen und die Box nicht oft genug gemistet wird oder vielleicht sogar Ratten unterwegs sind aufgrund unsauberer Verhältnisse, hat eine bakterielle Infektion wie die Mauke natürlich etwas bessere Chancen, aber das sind nicht die einzigen Gründe für eine Mauke.
Besonders anfällig sind zum Beispiel alte und junge Pferde. Sie befinden sich aus unterschiedlichen Gründen in einer Umbruchsituation. Das Wachstum bei einem jungen Pferd strengt das Immunsystem an und bei älteren Pferden funktioniert es meist nicht mehr so gut. Auch Pferde mit dichtem Fesselbehang sind anfällig, weil sich die Mauke still und heimlich unter den dicken Haaren entwickeln kann.
Gerade Rassen, die Getreide nicht so gut vertragen und deren Stoffwechsel damit nicht so gut kann, reagieren auch auf Getreide in der Pferdefütterung. Bei meiner Quarterstute beispielsweise hat die Mauke aufgehört, nachdem ich auf getreidefreies Futter geachtet habe und ihr jedes Jahr zum Fellwechsel im Frühjahr und Herbst Zinkpellets gefüttert habe.
Die 3 wichtigsten Schritte für den Akutfall
Mauke tritt in so vielen verschiedenen Versionen und durch so viele verschiedene Ursachen auf, dass die Meinungen über die Behandlung fast genauso vielfältig sind. Aber es gibt ein paar Fakten, die man beachten kann, um die Mauke effektiv zu behandeln.
Starte bitte mit einer guten Diagnose und rufe deinen Tierarzt an. Lass die Mauke von einem erfahrenen Tierarzt oder Therapeuten begutachten, um die Ursache herauszufinden. Wenn du selbst herumkurierst, vor allem wenn du vielleicht das erste Mal mit Mauke zu tun hast, kann es sein, dass sich die Mauke verschlimmert, weil du die Ursache nicht abstellen kannst.
Schritt 1: Halte die betroffene Stelle trocken
Feuchtigkeit ist der größte Feind deines Pferdes, wenn es akut Mauke hat. Deswegen ist es wichtig, die betroffene Stelle trocken zu halten. Lass dein Pferd, wenn es geht, nicht auf die Matschkoppel und reinige die Box besonders gründlich, wenn die Mauke gerade akut ist. Ich habe die Maukestellen mit meinem alkoholfreien Desinfektionsmittel (Octenisept) aus meiner Stallapotheke eingesprüht, um die Krusten damit aufzuweichen und den Bakterien gleichzeitig damit zu Leibe zu rücken.
Die Krusten habe ich vorsichtig mit einem Babyfeuchttuch entfernt. Nutze bitte niemals aggressive Desinfektionsmittel, weil sie die Haut deines Pferdes zusätzlich reizen können. Du kannst auch natürliche Lösungen wie eine milde, verdünnte Calendula-Tinktur einsetzen, die entzündungshemmend wirkt und gleichzeitig die Haut beruhigt.
Schritt 2: Schütze die betroffene Stelle, aber richtig
Schütze die betroffene Stelle, aber lass Luft ran. Nimm bitte keine Cremes oder Verbände, die alles abschließen, weil sich die Bakterien sonst darunter fröhlich vermehren können. Ich habe meine Zinksalbe genutzt, weil Zink enorm gut für die Haut ist. Innerlich wie äußerlich.
Verwende also Schutzcremes mit natürlichen Inhaltsstoffen, um die betroffene Stelle zu schützen, ohne sie zu ersticken. Die Zinksalbe hat eine Schutzbarriere gebildet, die die Haut vor Schmutz und Feuchtigkeit schützt, pflegt, stärkt und gleichzeitig die Haut atmen lässt.
Schritt 3: Beobachte dein Pferd täglich und handle flott
Bleib täglich dran, indem du die betroffene Stelle regelmäßig kontrollierst und jeden Tag behandelst. Ich habe etwa eine Woche lang den Mix aus Einsprühen und Zinksalbe betrieben und hatte damit sehr schnell gute Erfolge. Bei Mauke ist der Verlauf entscheidend. Wenn du feststellst, dass die Mauke schlimmer wird, zögere nicht, deinen Tierarzt nochmal zu rufen.
So behandle ich Mauke im Akutfall zusammengefasst
Als erstes macht es Sinn die betreffende Stelle mit Wasser und einer milden desinfizierenden Seife zu waschen, um die Krusten aufzuweichen und den Dreck zu entsorgen, der sich vermutlich in den Haaren angesammelt hat. Nach der allerersten Säuberung sollte dann möglichst kein neues Wasser an die Haut, weil die Haut sonst aufweicht. Du lässt sie trocknen und schmierst die betroffenen Stellen täglich mit einer antibakteriellen Salbe oder Jodtinktur ein.
Ich persönlich habe die besten Erfahrungen mit Zinksalbe in Kombination mit dem Hygienemittel Octenisept (aus der Apotheke) gemacht. Ich habe täglich Octenisept auf die betroffenen Stellen großzügig gesprüht, einweichen lassen und anschließend mit einem Zewa abgetupft. Zum Schluss habe ich eine recht trockene Zinksalbe aufgetragen und über Nacht auf den Stellen gelassen. Am nächsten Tag habe ich das Prozedere wiederholt.
ACHTUNG: Wenn das Pferd schon Krusten hat, dann bitte die Krusten sanft und soweit es nach dem Einweichen entspannt geht, entfernen. Das ist nicht Wundheilung und hilft dem Pferd auch nicht, sondern diese Krusten sind im Grunde die Trutzburg der Bakterien, die sich darunter schön schützen und ausbreiten können. Es kann sein, dass die Haut unter den Krusten leicht nässt. Deswegen bitte nicht wild daran herumrupfen, sondern wirklich fein und sanft entfernen, was sich einfach entfernen lässt. Dann trockentupfen, desinfizieren und die Wunde mit einer desinfizierenden Salbe behandeln.

Die besten Hausmittel gegen Mauke
Propolis ist ein Nebenprodukt der Honigherstellung. Es ist der Klebstoff der Bienen und noch antibakterieller und pilzhemmender als Honig. Das kann neben der Behandlung von Mauke übrigens auch bei der berühmtberüchtigten Strahlfäule helfen. Propolis bekommt man bei Imkern oder im Internet bei entsprechenden Anbietern von Naturprodukten. Am besten in Form einer weichen und dünnen Salbe, um das Propolis einfach auf die ganze Wunde auftragen zu können.
Pures biologisches Teebaumöl oder Lavendelöl kann auch helfen. Damit täglich die Maukestellen behandeln. Beides wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Aber bei ätherischen Ölen immer schauen, wie das Pferd darauf reagiert. Im Zweifelsfall auch erst an einer gesunden Stelle testen, ob das Pferd allergisch ist. Gerade Teebaumöl und Lavendelöl sind sehr „scharf“ und manche Pferde reagieren darauf empfindlich.
Pack die Sauerkrautdose aus. Sauerkraut enthält Milchsäure und Mineralstoffe. Beides ist gut gegen die Mauke. Die Milchsäure soll den pH-Wert an der Haut so senken, dass die Bakterien ihr Wohlfühlmilieu verlieren. Ich muss aber gestehen, dass ich die Sauerkrautumschläge nicht selbst ausprobiert habe bislang.
Die wichtigsten Dont’s bei Mauke
Mauke muss lüften. Also: desinfizierende antibakterielle Salben sind super, aber sie dürfen nicht luftdicht sein. Melkfett oder Penaten-Babycreme bitte nicht verwenden. Die verschließen die Wunde dann genauso luftdicht wie die fette Kruste, die sich die Bakterien gebaut hatten und das wäre genau das Gegenteil von dem, was wir wollen.
Das Pferd sollte auch weiter mit der Herde mitlaufen dürfen. Herumstehen lässt die Schwellung am Bein nur schlimmer werden. Es ist also besser das Pferd ein bisschen zu bewegen, aber nicht anstrengend, und bitte keine Bandagen oder Gamaschen um die Fessel wickeln, das könnte reiben.
Wenn nichts gegen Mauke hilft: Was der Tierarzt tun kann
Wenn die Mauke durch die Salbe nicht verschwindet oder das Bein des Pferdes immer mehr anschwillt, muss der Tierarzt härtere Geschütze auffahren. Er kann zum Beispiel ein Blutbild machen und ein bisschen Haut abschaben und im Labor überprüfen, um die genaue Ursache feststellen zu können.
Ursache Milben: Wenn die Pferdebiester zugeschlagen haben, muss die entsprechende Stelle am Pferd mit einem Spezialshampoo gewaschen werden und alles gereinigt werden, was mit dem Pferd in Berührung gekommen ist.
Ursache Bakterien: Wenn klar ist, dass es Bakterien sind und welche, kann der Tierarzt passende Antibiotika einsetzen.
Ursache Allergie: Auch Pferde können Allergien haben. Das Immunsystem wendet sich gegen den eigenen Körper durch einen Auslöser. Allergieauslöser kann es viele geben. Futter zum Beispiel. Also da alles der Reihe nach überprüfen, Schritt für Schritt Bestandteile weglassen und schauen, was passiert. Allergien können auch durch Herbstgrasmilben oder Kriebelmücken ausgelöst werden.
Ursache Stress: Auch Stress kann das Immunsystem so weit herunterfahren, dass Mauke eine Chance hat. Zum Beispiel durch einen Umzug, einen langen Transport, zu viele Turniere oder eine schlechte Herdenstruktur.
Ursache Pilz: Da gilt das Gleiche wie bei den Bakterien. Meist sind es hauteigene Pilzkulturen, die eine unerlaubte Party feiern. Auch da muss dann alles desinfiziert und das Pferd mit Spezialshampos gewaschen werden. Dazu gibt es eine Impfung, die zweimal innerhalb von 4 Wochen gegeben werden muss.
Egal was: Vermutlich ist das Immunsystem deines Pferdes aus irgendwelchen Gründen gerade nicht ganz fit, sonst hätten vermutlich weder Pilze noch Bakterien oder Milben eine Chance. Deswegen musst du in einem nächsten Schritt auch das Immunsystem deines Pferdes unterstützen.
Mauke vorbeugen: Was wirklich nachhaltig hilft
Von der Hygiene über die Hautpflege bis zur Fütterung gibt es einiges, was du in Sachen Vorbeugung bei Mauke tun kannst. Es gibt verschiedene Formen und Spielarten der Mauke. Die fieseste Maukeform ist die Warzenmauke. Sie ist wirklich selten. Da bleibt dann nur die OP, denn die Warzen müssen chirurgisch entfernt werden. In der Nachsorge muss dann mit Spezialsalben verhindert werden, dass die Haut wieder so stark wuchert.
Egal welche Form dein Pferd bekommen hat: Ganz wichtig ist, dass du dich im Anschluss auch mit Haltung und Fütterung auseinandersetzt, um deinem Pferd langfristig gegen die Mauke zu helfen. Denn wenn du nichts an den Futter- und Haltungsbedingungen änderst, wird die Mauke immer wiederkommen.
1. Mauke und das Futter: Was du unbedingt wissen musst
Fütterung ist ein großes Thema. Zu viel Getreide kann auch Krankheiten wie Mauke fördern. Hohe Kraftfuttergaben belasten den Pferdeorganismus. Lieber auf Raufutter wie Heu und kursweise Kräuter für das Immunsystem setzen. Kräuter sollten immer nur kursweise gefüttert werden, da sie im Übermaß die Leber belasten können.
Eiweiß, Zucker, Stärke, das sind drei Wörter, die Mauke auslösen können, wenn zu viel davon im Futter ist. Was „zu viel“ ist, hängt vom einzelnen Pferd und dessen Verwertung ab.
Wenn dann noch eine Unterversorgung von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen dazukommt, ist das nicht besonders gut für den Leberstoffwechsel und damit für die Gesundheit des Pferdes.
Füttere unbedingt: Wenig Eiweiß und wenn, dann hochwertige Proteine aus den Aminosäuren. Füttere außerdem eine mineralstoffhaltige Kur im Fellwechsel mit Zink und Kupfer. Gerade Zink braucht der Hautstoffwechsel und das Immunsystem. Zink kann helfen, weil es dem Körper dabei hilft, die eigene Entgiftung und das Immunsystem anzukurbeln und weil es für die Bildung von Haut und Haaren zuständig ist. Mauke tritt besonders gerne in der Zeit des Fellwechsels auf. Deswegen ist die Schlussfolgerung durchaus logisch, dass ein Zinkmangel die Mauke begünstigen kann.
Was du bei Mauke besser vermeidest:
- Kein Getreide, kein Brot
- Kein Kraftfutter und keine getreidehaltigen Leckerli in der Maukezeit
- Eiweiß reduzieren, also zum Beispiel kürzere Weidezeiten
- Keine Silage oder Heulage, weil beides das Pferd übersäuern kann
- Keine Düngemittel auf der Weide und kein Futterstroh, das mit chemischen Pflanzenschutzmitteln behandelt wurde
- Keine Müslis oder Kraftfutter mit chemischen Zusatzstoffen
- Kein synthetisches Mineralfutter
- Nur Heu, ungespritzte Karotten, Samen und Kräuter zur Unterstützung

2. Von innen stark: Warum die richtige Fütterung ein echter Game Changer für den Hautstoffwechsel sein kann
Meine Stute hatte selbst Mauke und natürlich gehst du äusserlich an das Thema ran, aber durch eine Futterumstellung mit kräuterbasiertem Futter hat sich auch die Mauke nach und nach in Luft aufgelöst. Ein gutes Futter ist Artgerecht, naturbelassen, auf den Pferdekörper wirklich abgestimmt.
Stell dir vor, dein Pferd hat eine Haut, die von innen heraus so gut versorgt ist, dass sie wie eine echte Festungsmauer funktioniert. Genau das ist das Ziel. das richtige Futter unterstützt in der warmen Jahreszeit den Hautstoffwechsel und stärkt das Immunsystem so, dass das Pferd widerstandsfähiger gegen Hautprobleme aller Art wird. Von Mauke über Sommerekzem bis hin zu anderen Hautreizungen.
3. Immunkraft durch Kräuter: Was wirklich wirkt
Wenn die Mauke schon da ist, kannst du deinem Pferd auch mit Kräutern helfen. Honig hat eine antiseptische Wirkung. Kamille, Salbei und Thymian haben eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung. Du kannst sie mit heißem Wasser aufkochen, den Sud abkühlen lassen und die Maukestellen damit sanft abwaschen.
Wenn du ein Pflanzenöl bereit hast, wie Kokosöl oder Mandelöl, kannst du die Haut um die betroffene Stelle herum damit parallel pflegen. Das hindert die Mauke daran sich weiter auszubreiten, weil die Haut schön geschmeidig und gesund bleibt.
Außerdem kannst du das Immunsystem deines Pferdes mit den richtigen Kräutern stärken. Ein starkes Immunsystem ist der Schlüssel zur nachhaltigen Mauke-Bekämpfung. Du kannst das Immunsystem stützen und auch regelmäßig überprüfen, zum Beispiel durch ein großes Blutbild, um Mängel oder Entzündungen im Körper feststellen zu können.
4. Stallhygiene ist keine Kleinigkeit
Hygiene spielt eine große Rolle. Zu viel Feuchtigkeit und schlechte Einstreu sind nicht gut bei Mauke. Der klassische Mist aus Stroh kann bei einem anfälligen Pferd Schwierigkeiten verursachen, weil Kot und Harn ein Paradies für Bakterien darstellen. Du kannst die Box regelmäßig mit EMS-Stallreiniger reinigen. Darin sind effektive Mikroorganismen, rein biologisch, die das Gleichgewicht der Bakterien wiederherstellen. Es sind sozusagen „gute Bakterien“ enthalten, die die „schlechten Bakterien“ im Zaum halten.
Du kannst die Einstreu optimieren. Ich liebe meine Einstreu aus Waldboden, weil sie so hygienisch ist. Das ist eine großartige Alternative zu vielen Einstreuarten.
Die Winterkoppel könnte neu ausgelegt werden. Zum Beispiel am Futter- und Wasserstand, wo die Pferde häufig stehen und der Boden also besonders viel herhalten muss, könnte man den Boden anders befestigen durch Drainagen. Holzschnitzel sind da nicht so gut, weil immer mehr Studien zeigen, dass sie durch die natürliche Fäulnis besonders keimanfällig sind.
Das Paddock auch immer schön abäppeln, damit sich die Bakterien nicht so ausbreiten können und die Fesselbeuge immer reinigen, damit sich Dreck und Eindringlinge nicht so breit machen können.
Nie mehr Mauke: Mein persönliches Protokoll
Hier ist die kurze Zusammenfassung von allem, was ich nach unseren zwei Vorfällen dauerhaft umgestellt habe und warum meine Pferde seitdem keine Mauke mehr hatten:
- Behandle die Mauke konsequent bis sie weg ist und unterstütze die Haut an der betroffenen Stelle auch noch ein paar Tage darüber hinaus mit antibakteriellen Mitteln und einer pflegenden Zinkcreme.
- Parallel: Das Pferd bekam für 4 Wochen kursweise Zinkpellets. Such dir einen guten Anbieter, der kein Gedöns im Futter hat und dafür einen guten Zinkanteil. Nicht immer ist auch viel Zink drin, wenn Zink draufsteht.
- Box und Laufstall gut pflegen und zusätzlich wöchentlich mit EMS auswischen, um den Bakterien auch in Box und Paddock die Grundlage zu nehmen.
- Anschließend habe ich meine Basis-Kräutermischung entwickelt, die sie täglich seitdem bekommt, um ihren Stoffwechsel und den Körper grundsätzlich zu unterstützen, getreidefrei und natürlich.
- Passend dazu bekommt sie grundsätzlich Darmunterstützung, Basisfutter und Aminos für den Gesamtstoffwechsel und die hochwertigen Proteine.
- Als Kur gab es eine Packung Schwarzkümmelsamen, weil die natürlichen enthaltenen ätherischen Öle den Hautstoffwechsel unterstützen.
- Nie mehr Getreide. Deswegen bekommen meine Pferde auch nur getreidefreie Leckerli.
Und seit einiger Zeit: gezielte Unterstützung über REiCO besonders in den Übergangszeiten und im Sommer. Gerade wenn die Pferdebiester wieder aktiv werden und die Haut stärker gefordert ist, macht das einen spürbaren Unterschied.
Was Pferdebesitzerinnen aus meiner Community berichten
Aus meiner Horsemindshift-Community bekomme ich immer wieder Rückmeldungen, die mich wirklich berühren. Deshalb möchte ich dir ein paar davon mit auf den Weg geben.
Eine Leserin schrieb mir, dass ihr Quarter Horse seit Jahren jeden Herbst mit Mauke kämpfte. Schon die erste Erkältungsfeuchte im Oktober reichte, und die Krusten kamen verlässlich wie ein schlechter Gast. Nachdem sie auf Getreidefrei umgestellt und gleichzeitig mit Zink und einer Hautstoffwechsel-Unterstützung von innen angefangen hatte, blieb die Mauke im darauffolgenden Herbst aus. Zum ersten Mal seit Jahren.
Eine andere Hobbyreiterin meldete sich nach einem langen Sommer und erzählte, dass sie die Beratung über mich in Anspruch genommen hatte und ihr älterer Wallach, der immer wieder mit kleinen Hautirritationen zu kämpfen hatte, hatte den Sommer so gut wie beschwerdefrei überstanden. Sie schrieb: „Das klingt vielleicht klein, aber für mich war das riesig.“

Und genau das ist es. Manchmal sind es die kleinen, beharrlichen Veränderungen, die den größten Unterschied machen. Nicht die dramatische Wunderkur, sondern das konsequente Hinsehen und Umstellen.
Wenn du also auch schon länger kämpfst und das Gefühl hast, dass du immer wieder dieselben Schritte machst ohne nachhaltigen Erfolg, dann ist das ein klares Signal: Es braucht mehr als die Symptombehandlung.
➡️ Schreib mir einfach und buch dir eine kostenlose, unverbindliche Futterberatung als REiCO-Partnerin. Ich schaue mir gerne an, was bei deinem Pferd individuell Sinn macht.
Häufige Fragen zu Mauke beim Pferd (FAQ)

Was ist Mauke beim Pferd genau?
Mauke ist eine bakterielle Hautkrankheit, die meist in der Fesselbeuge auftritt, aber auch an anderen Stellen am Bein vorkommen kann. Sie heißt auch Fesselekzem. Wenn sie unbehandelt bleibt, kann sie sich ausbreiten, chronisch werden und im schlimmsten Fall lebensbedrohlich für das Pferd sein.
Wie erkenne ich Mauke beim Pferd sofort?
Die ersten Anzeichen sind schuppige Haut, kleine weiße Krusten, Fellverlust an der betroffenen Stelle und eine leicht gerötete, wärmere Haut. Später können nässende Stellen, Schmerzen und Schwellungen hinzukommen. Bei Pferden mit viel Behang lohnt sich ein regelmäßiger Blick darunter.
Kann ich Mauke selbst behandeln oder brauche ich immer den Tierarzt?
Beim ersten Auftreten ist der Tierarzt immer ratsam, damit du die Ursache kennst. Wenn du die Mauke schon kennst und die Anzeichen früh erkennst, kannst du mit milden Desinfektionsmitteln, Trockenhaltung und Zinksalbe selbst ansetzen. Wenn sich die Mauke verschlimmert, immer den Tierarzt rufen.
Warum kommt die Mauke bei meinem Pferd immer wieder?
Das ist das häufigste Problem: Wenn die Ursache nicht behoben wird, kommt die Mauke zurück. Mauke ist oft ein Symptom für ein tiefer liegendes Problem, falsche Fütterung, ein schwaches Immunsystem, ein überlasteter Stoffwechsel oder schlechte Stallhygiene. Wer nur die Symptome behandelt, kämpft auf Dauer gegen Windmühlen.
Was darf ich bei Mauke nicht machen?
Keine luftdichten Cremes wie Melkfett oder Babycreme. Keine Bandagen oder Gamaschen um die betroffenen Stellen. Keine aggressiven Desinfektionsmittel. Krusten nicht brutal entfernen, sondern nur vorsichtig nach dem Einweichen.
Hilft REiCO wirklich gegen Mauke?
REiCO ist kein Maukemedikament, sondern eine gezielte Futterergänzung, die den Hautstoffwechsel und das Immunsystem von innen heraus stärkt. Das macht die Haut widerstandsfähiger gegen Bakterien und andere Eindringlinge. Gerade in der warmen Jahreszeit kann das eine echte Unterstützung sein. Wenn du wissen möchtest, ob und welches REiCO-Produkt für dein Pferd Sinn macht, buch gerne meine kostenlose Beratung.
Wie lange dauert die Behandlung von Mauke?
Das hängt stark davon ab, wie früh die Mauke erkannt und behandelt wird. Eine leichte Mauke kann bei konsequenter täglicher Behandlung schon nach einer Woche deutlich besser sein. Schwerere Formen können mehrere Wochen dauern. Entscheidend ist die Konsequenz und das gleichzeitige Abstellen der Ursachen.
Ist Mauke ansteckend für andere Pferde?
Mauke entsteht durch Bakterien, die grundsätzlich auf jeder Pferdehaut vorhanden sind. Es handelt sich nicht um eine klassische Ansteckungskrankheit wie eine Grippe, aber eine schlechte Stallhygiene und Keime auf geteilten Pflegeutensilien können die Ausbreitung begünstigen. Beim Maukefall also das Pflegezubehör für das betroffene Pferd getrennt halten.
Schreib mir gerne einen Kommentar, wenn du Fragen zum Thema Mauke hast oder selbst gute Erfahrungen machen konntest. Je mehr Infos zusammenkommen, desto besser für alle. Das ist Schwarmwissen in seiner schönsten Form.
Und wenn du möchtest, dass ich mir deine individuelle Fütterungssituation mal genauer anschaue, weißt du jetzt wo du mich findest.
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Hallo
Soll ich den Behang abrasieren bei einem Tinker zur Mauke Behandlung? Besten Dank schon mal für die Antwort.
Hey liebe Isabelle, ich würde den Behang tatsächlich abrasieren, um dann der Haut Luft zu geben, damit sich keine Feuchtigkeit stauen kann, bis die Mauke weg ist. Aber ich bin keine Tierärztin oder Tierheilpraktikerin – das ist nur meine persönliche Meinung. Alles Liebe und gute Besserung, Petra
Meine Ginger hatte letztes Jahr auch leichte Mauke. Ich habe ihre Beine erst mit einem PH-neutralem Shampoo gewaschen und danach mit Brottrunk abgespült. Das habe ich ein paar Tage so praktiziert und weg war die Mauke. Alles Gute für eure Lieblinge wünscht
Sylvia
Klasse Petra, sehr hilfreich da ich gerade auf der Suche nach Mauke-Prophylaxe war. <3
Aber auch so endlich mal eine gute Übersicht zum Thema.
Hi Eva, wie cool – das freut mich sehr. Bedingt durch meine Stute habe ich losrecherchiert und wollte das ganze Wissen teilen. Ich denke, dass es bei meiner Kleinen das Jungpferde-Ding und die Umstellung ist, da sie kein Getreide bekommt. Daumendrücken – besser man hat damit gar nicht erst zu tun *seufz* Liebe Grüße, Petra