Baumloser Sattel

Ein baumloser Sattel ist, wie der Name schon sagt, ein Sattel ohne Sattelbaum. Bevor ich dir noch mehr über die Vor- und Nachteile eines baumlosen Sattel erzähle und wie ein baumloser Sattel auf dem Rücken deines Pferdes wirkt, erkläre ich dir noch kurz, was es mit dem Sattelbaum auf sich hat und wie ein Sattel grundsätzlich aufgebaut ist.

Was heißt das? Der Sattelbaum ist eine Stütze aus Holz, die sich im Sattel befindet. Das ist wie Brücke, die unter dem Sattel angebracht ist und die Belastung auf dem Pferderücken mehr verteilen soll. Das musst du dir gast wie so eine Art “Holzbrett” vorstellen – es verteilt das Reitergewicht gleichmäßig auf dem Rücken des Pferdes.

Gleichzeitig ist der Bewegungsapparat des Pferdes eine komplizierte Sache:

  • Schultern bewegen sich
  • Muskeln bewegen sich
  • Kruppe und Rückenmuskeln müssen sich bewegen
  • Die Wirbelsäule darf nicht unter Druck geraten, denn das schadet dem Rücken des Pferdes langfristig

Deswegen ist es einerseits wichtig, dass ein Sattel perfekt an den Rücken und Körper des Pferdes angepasst ist, andererseits aber auch die Wirbelsäule freiliegt.Jetzt gehe ich die verschiedenen grundlegenden Modelle einmal mit dir durch und dann bekommst du noch alle wichtigen Infos zum baumlosen Sattel.

1. Fester Sattelbaum – gängig in vielen Western- oder Dressursätteln

In einem klassischen Sattel – egal ob Dressur oder Westernsattel ist immer ein Sattelbaum. Er befindet sich im Inneren des Sattels und soll den Rücken des Pferdes vor punktueller Belastung durch den Reiter und durch die Steigbügelaufhängung schützen. Da er dein Gewicht und den Druck über den kompletten Rücken verteilt. Du musst dir das vorstellen wie eine Art Holzkreis, der einmal im Sattelinneren um den Sattel herum geht. Darauf ist das ganze Leder aufgebaut. Da Holz 0% felxibel ist, muss so ein Baum absolut perfekt passen, damit dein Pferd noch Bewegungsfreiheit seiner Muskeln und Knochen hat.

2. Flexible Sattelbäume

Es gibt auch Bäume aus Leder oder Polycarbonat (also Plastik), sogenannte flexible Sattelbäume. Diese Flexibilität kommt im Sattel durch die Biegsamkeit von Leder bei einem Lederbaum oder die Silikone beziehungsweise kleinen Einsätze bei den Sattelbäumen aus Plastikmaterial. So ein flexibler Sattel bietet dem Pferdekörper etwas mehr Spielraum, muss aber natürlich trotzdem gute Qualität haben und auch angepasst werden. Denn er hat ja “nur” flexible Stellschrauben. Grundsätzlich sind übrigens nahezu alle Sättel immer aus Leder gefertigt.

3. Reitpads oder auch Bareback Pads

Es gibt mittlerweile auch Filzsättel oder die sogenannten Bareback Pads zum Reiten ohne Sattel, auch da greift dann die gleiche Thematik wie bei einem baumlosen Sattel. Die Rückenstütze für den Pferderücken ist weniger vorhanden im Vergleich zu einem Sattel mit Baum. Trotzdem ist so ein Reitpad eine schöne Alternative für kurze TRainingsrunden oder dein Einstieg mit einem Jungpferd. Du kannst fühlen lernen und dein Pferd kann sich komplett frei bewegen und hast trotzdem einen größeren Schutz für den Rücken, als beim Reiten ohne Sattel.

Reitpad guter Sitz

HIER gibt es einen ausführlichen Artikel über Reitpads – wie du ein gutes Reitpad erkennst, wann du es nutzen kannst und wann besser nicht und wie es dir bei deinem Sitz weiterhelfen kann

Nur soviel vorab – es gibt gute und schlechte Reitpads und es ist wichtig Wert auf Qualität und Druckschutz zu legen.

Hier ist zum Beispiel das Reitpad, das ich selbst nutze – das gibt es auch HIER

Bareback Pad Physio braun BF-BPRP-BRXX

Der Baumlose Sattel

Darum soll es ja eigentlich gehen. Ein baumloser Sattel kann eine tolle Alternative zu einem “normalen” Sattel sein. Wenn er bestimmte Kriterien erfüllt und natürlich muss auch ein guter Baumloser Sattel angepasst werden an den Pferderücken.

Baumloser Sattel Barefoot Pferd

Baumloser Sattel Barefoot Pferd

Baumloser Sattel – was sagen die Kritiker?

  • Baumlose Sättel verteilen den Druck des Reitergewichts auf dem Rücken des Pferdes zu wenig, was das Pferd wiederum einseitig belastet. Das kann der Wirbelsäule des Pferdes schaden.
  • Wenn einerseits punktueller Druck durch die Steigbügelaufhängung und Sitzbeinhöcker des Reiters ausgeübt wird und der Reiter unter Umständen zu sehr auf der Wirbelsäule des Pferdes sitzt, statt auf dem langen Rückenmuskel. Zum Beispiel durch die Knochen des sitzenden Reiters.
  • Das Pferd erlange zwar kurzfristig eine Erleichterung durch die Schulterfreiheit, aber langfristig leide der Rücken durch die Steigbügelaufhängung, die an den falschen Stellen Druckspitzen erzeugt.

Baumloser Sattel – was sagen die Befürworter?

  • Der Ausbilder Peter Pfister wiederum, der sehr darauf achtet pferdefreundlich zu reiten, ist ein klarer Befürworter der baumlosen Sättel.
  • Natürlich muss man Studien mit Vorsicht genießen, die von einer Firma in Auftrag gegeben wurden. Aber die Firma Deuber & Partner hat zusammen mit der Uni Zürich Satteldruckmessungen mit verschiedenen baumlosen Sätteln und Sätteln mit Baum durchgeführt. Das Ergebnis war, dass zum Beispiel das hochpreisige Modell der Firma Deuber (Startrekk), keine erhöhten Druckwerte im Bereich der Steigbügelaufhängung hatte.
  • Auch die Firma Barefoot hat verschiedene Studien durchgeführt, inklusive Wärmebild-Kameras und kommt zu dem Ergebnis, dass ein guter baumloser Sattel keine vermehrten Druckspitzen erzeugt
  • Baumlos heißt auch, dass kein Holzbaum auf die Schulter drücken kann. Die Pferde haben mehr Schulterfreiheit und es kommt nicht zu Muskelatropien
  • Ein Baum muss perfekt passen, damit er nicht die Bewegungsfreiheit der Muskeln und des Bewegungsapparates des Pferdes einschränkt – welcher Sattelbaum (wenn er nicht nach Maß gefertigt wurde) kann das für ein Pferd gewährleisten? Ein Baumloser Sattel passt sich dem Bewegungsapparates des Pferdes an.

Bernd Hackl Buch

Baumlos – ja oder nein?

Baumlos macht Sinn. Dann wenn es ein guter baumloser Sattel ist. Das gilt für Sättel genau wie auch für jedes andere Zubehör. Es muss passen und die Qualität muss stimmen. Deuber, Sommer oder Barefoot beispielsweise stellen baumlose Sattel her. Die ersten Modelle von Barefoot würde ich selbst nicht für längere Ritte nutzen, da mir da die Stütze für den Pferderücken fehlt. Die neueren Modelle besitzen ein integriertes Stütztsystem.

HIER erfährst du noch mehr über die Frage: Baumlos, ja oder nein?

Rückenstütze im Sattel

Dieses Stützsystem aus verschiedenen Polymeren und Schaumstoffen schützt einerseits den Rücken des Pferdes, ermöglicht aber andererseits die Schulterfreiheit und Bewegungsfreiheit, wie es beim baumlosen Sattel üblich ist. Anfangs wirkt der Sattel von Barefoot irritierend, da er sehr hoch auf dem Rücken des Pferdes sitzt, nahezu schwammig. Er muss erst eingeritten werden und sich durch Wärme und Bewegung dem Pferderücken anpassen.

Baumloser Sattel Barefoot Pferd

Insgesamt ist das Reitgefühl bei einem Barefoot Sattel ein etwas anderes, auch wenn er eingeritten ist. Ein anderes Gefühl, als man es beim klassischen Dressur oder Westernsattel gewohnt ist, auch durch das integrierte Stütztsystem.

Und jetzt?

Natürlich muss auch jeder Pferdemensch für sich und sein Pferd entscheiden welches Zubehör das Richtige ist. Ein allgemeingültiges Ja oder Nein zum Thema Baumlos ist zu pauschal.

Es gibt also Vor- und Nachteile. Am Ende ist es wichtig, das eigene Pferd mitentscheiden zu lassen. Läuft es rund mit dem Sattel? Ist es zufrieden, locker und gelöst? Wenn ja, dann ist der Sattel genau richtig – egal ob baumlos oder nicht.

Einzige Einschränkung: Ich wäre vorsichtig bei Distanz- oder Wanderritten. Dazu gibt es noch keine öffentlichen Studien. Schadet es dem Pferderücken oder nicht über Stunden mit einem Baumlosen Sattel geritten zu werden? Das muss erst noch untersucht und bewiesen werden.

Der Reiter sitzt nicht so fest auf dem Pferderücken, die Schwankungen bergauf und bergab werden also an das Pferd weitergegeben, ein baumloser Sattel hat weniger Stütze für den Rücken – natürlich, er ist ja baumlos. Das könnte sich vielleicht über große Distanzen auswirken. Das Pferd könnte einseitig belastet werden.

  • Das Pferd sollte gut trainiert sein und versammelt mit einer aktiven Hinterhand und damit rückenschonend laufen können
  • Der Reiter muss einen lockeren unabhängigen Sitz haben, damit er die Stütze des Sattels mit Baum nicht unbedingt braucht

Ein baumloser Sattel passt sich ein an den Pferderücken an, er muss nicht regelmäßig angepasst werden, der baumlose Sattel schwingt mehr mit dem Pferderücken mit, da er kein starres Holzelement hat – insofern hat der Rückenmuskel mehr Bewegungsfreiheit.

Der Pferderücken verändert sich immer wieder, je nach Jahreszeit und Trainingsstand. Es ist also logisch, dass ein Statel mit starrem Baum diese Veränderungen nicht mitmacht!

ABER: Bei Pferden mit Rückenproblemen oder schwachen Muskeln ist der baumlose Sattel je nach Struktur und Qualität nicht immer geeignet.

Wichtig ist einen baumlosen Sattel mit sogenannten „Panels“ und Stützsystemen zu kaufen, die dafür sorgen, dass die Dornfortsätze (der Wirbelsäule) frei bleiben. Das richtige Zubehör zum Sattel gehört also auch dazu. Bei Barefoot beispielsweise gibt es ein anatomisches Sattelpad – passend zu Sattel und Pferderücken. Beides wird nach einer Beratung für das individuelle Pferd zusammengestellt. In Kombination mit diesem Zubehör bildet der Sattel dann eine Einheit, um den Rücken des Pferdes zu schützen.

Baumloser Sattel Barefoot Pferd

Es gibt sowohl Dressur, als auch Westernsättel, Barock oder Wanderreitsättel ohne Baum. Es ist nicht unbedingt eine Frage des Looks, sondern eine Frage der Passform und der Reitweise.

Baumlose Sättel: Wie sie funktionieren und was sie für den Rücken des Pferdes tun können – HIER gibt es noch mehr Infos zum Thema

Welchen Mehrwert bieten baumlose Sättel?

Ein Sattelbaum ist unflexibel. Klar, er ist ja auch aus Holz. Wenn er also nicht perfekt an das Pferd angepasst ist, kann er gegen Muskeln drückt und so für eine Absenkung am Widerrist oder Rücken sorgen. Die Muskeln verfestigen sich und können dem Pferd langfristig Schmerzen veruraschen. Muskelatrophie nennt sich dieses Phänomen. Das wird dann gerne über einen engeren Baum kompensiert, das wiederum erneut den Abbau der Muskeln und die Absenkung befördert und so weiter. Dadurch kann ein negativer Teufelskreis entstehen.

Sättel müssen deswegen immer angepasst werden. Das gilt natürlich auch für baumlose Sättel, damit keine Druckstellen entstehen. Allerdings können sie Veränderungen am Pferdekörper durch Wachstum oder Muskelaufbau besser ausgleichen als ein Sattel mit Baum, und müssen deswegen meist nicht so oft gewechselt werden.

Baumlos = Günstiger?

So ein Sattel muss nicht Maßgefertigt werden und kann bei guter Qualität eine günstige und gute Alternative zu einem herkömmlichen Westernsattel oder Dressursattel sein. Die kosten gerne mal mehrere tausend Euro. Wenn sie perfekt passen sollen, also Maßgefertigt sind, kosten so oft noch deutlich mehr. NIcht jeder kann sich einen so teuren Sattel leisten. Die Sättel von Barefoot beispielsweise gibt es schon ab 600 Euro plus Zubehör.

Sind sie wirklich gesund für das Pferd? HIER gibt es einen Artikel zum Thema PLUS alle Infos, die du haben musst, um entscheiden zu können, was das Richtige für dich und dein Pferd ist

Nichts destotrotz gilt: Auch Baumlose Sättel sollten in regelmäßigem Abstand vom Profi überprüft werden, damit der Reiter den Rücken seines Pferdes nicht an den falschen Stellen oder zuviel belastet. Immerhin wiegen wir Reiter ein bisschen und das muss das Pferd auf einem Rücken tragen, der eigentlich nicht fürs reiten gedacht war von der Natur. Deswegen ist es unsere Pflicht als Reiter an unserer Reitkunst zu arbeiten und dafür zu sorgen, dass das Zubehör perfekt passt.

HIER kannst du ein Basis-Modell von Barefoot kaufen*

Zum Schluss noch Infos zu weiteren Sattelmodellen:

Der Lederbaum

Eine häufig verwendete Variante ist der Lederbaum. Wie der Name hier schon sagt ist der Baum dann aus Leder gefertigt. Ein Lederbaum bietet eine deutlich größere Flexibilität als ein Holzbaum. Leder ist als Material natürlich sehr flexibel. Der Sattel muss eingeritten werden, weil sich der Lederbaum durch Schweiß und Wärme in der Bewegung an den Rücken des Pferdes anpassen soll. Egal ob das Pferd an Muskeln und Gewicht zunimmt oder abnimmt, der Sattel und der Lederbaum passen sich dem Rücken immer wieder an. Das ist die Idee dahinter.

Ich persönlich habe noch keine Erfahrungen mit einem Lederbaum gemacht, habe allerdings immer wieder gehört, dass der Lederbaum langfristig sehr nachgeben kann, was wiederum den Sattel langfristig die gewünschte Stütze nimmt, die der Lederbaum eigentlich bieten soll. Die Sättel mit Lederbaum würden quasi am Widerrist einsinken und an Struktur verlieren durch Nutzung und Reitergewicht.

Stichwort Druckspitzen bei einem Lederbaum

Andererseits gibt es auch Studien, die besagen, dass sowohl die Druckspitzen als auch die gesamte Rückenbelastung unproblematisch seien. Grundsätzlich gilt aber auch da, dass die Qualität stimmen muss und von Pferd zu Pferd entschieden werden muss. Es gibt Lederbäume sowohl als Dressursattel als auch als Westernsattel. Die Firma “Hidalgo” beispielsweise ist bekannt für ihre Sättel mit Lederbaum – von Barock über Spanisch bis zum Westernsattel. Es ist also keine Frage der Reitweise.

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Fellsattel

Eine weitere baumlose Alternative sind Fellsattel und Barebackpads. Von Barefoot gibt es mittlerweile auch einen Fellsattel mit integriertem Stützsystem. Normale “Fellsättel” haben in aller Regel keine Stütze eingebaut. Deswegen sind sie trotzdem eine schöne Alternative für kurze Trainingseinheiten oder leichte Reiter, aber du musst dabei immer bedenken, dass du ohne jede Stütze auf dem Rücken des Pferdes reitest.

Ich persönlich würde einen Fellsattel, genau wie mein Barebackpad, nur für kurze Trainingseinheiten nutzen, da es im Grunde für das Pferd wie das Reiten ohne Sattel ist. Generell gehören an solche Sattelalternativen wie den Fellsattel keine Steigbügel, weil die Druckspitzen im Pferderücken ohne jede Stütze zu stark sind, wenn der Reiter sein Gewicht in die Steigbügel setzt.

Das Barebackpad von Barefoot mit Schafwollaufsatz nutze ich persönlich sehr gerne – du kannst HIER mehr darüber erfahren

Barefoot Schafwollsitz BF-BPSW-BRXX mit Pad

Hier gibt es noch mehr zum Thema: Kleine Sattelkunde: Wie funktionieren Sättel und wlche Varianten gibt es

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11 Kommentare zu “Baumloser Sattel

  1. Stephanie sagt:

    Vielen dank für den interessanten Artikel. Er hat mir nochmal ein paar weitere Aspekte zum Baumlosen Sattel näher gebracht. Allerdings muss ich sagen, dass ich andere Sättel vorziehe, weil sich mir das Sitzen in einem Baumlosen Sattel zu wacklig anfühlt.

    • Petra sagt:

      Sehr gerne – das ist einfach auch Geschmackssache – man muss es ausprobieren. Ich finde ihn sehr bequem und wenn er sich gesetzt hat, ist er eigentlich gar nicht mehr wackelig – vielleicht hast du dem Baumlosen Sattel einfach nicht genug Zeit gegeben? so oder so – liebe Grüße und danke für deinen Kommentar, Petra

  2. Theresa Flecke sagt:

    Der Artikel ist sehr Informativ ich habe sehr viel noch zu meinem wissen dazu gelernt. Ich reite selber mein Pferd auch mit einem Baumlosen Sattel und muss sagen das ich sehr zufrieden bin. Ich War am Anfang auch nicht für Baumlos aber nach einem ritt auf einem Baumlosen War ich begeistert. Allerdings ist es bei mir so das nach dem reiten die Haare bei meinem Pferd anfangen abzubrechen das ist da wo der Sattel aufhört ich mache mir langsam Gedanken … Es ist ein Sattel von Barefoot.

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Theresa, das freut mich sehr, dass du den Artikel informativ findest. Wir haben auf der Seite auch ein Interview mit der Pferdephysio von Barefoot, die genau das benennt, was du beschreibst. Es kann wohl passieren, dass Haare abbrechen, weil der Barefoot sich mehr mitbewegt – speziell beim Winterfell. Das ist aber unproblematisch laut der Pferdephysio. Schau mal – hier im Interview findest du die Antwort: https://www.pferdefluesterei.de/baumlose-saettel-pferdegerecht/ Liebe Grüße, Petra

  3. Anna Kienzler sagt:

    Hallo Petra
    Ich bin auf der Suche nach einem baumlosen sattel für mein Süddeutsches kaltblut. Gibt es da einen in der Größe? Und wie finde ich heraus ob es einen Sattler in meiner Nähe gibt hab schon alles durchsucht aber leider nichts gefunden.
    LG anna

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Anna, ein bisschen kommt es darauf an, was du möchtest. Barefoot hat ganz gute Baumlose Sättel – ich weiß nur nicht ob sie auch Kaltblutgöße haben. Da könntest du mal anfragen. Ansonsten gibt es so viele Marken und Unterschiede, dass ich da gar nicht so konkret werden kann. Tut mir sehr leid. Es hängt ja ein bisschen davon ab, was ihr wollt – wie baumlos er sein soll. Was du damit machen willst usw. Ganz liebe Grüße, Petra

  4. Bettina Bulart sagt:

    Hallo Petra!
    Schöner Beitrag!
    Aber ich möchte noch den Torsion Sattel erwähnen.Für mich DER baumlose Sattel schlechthin.
    Liebe Grüße,
    Bettina

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Bettina, immer gerne :-) Wir freuen uns über Tipps. Ganz liebe Grüße, Petra

  5. Dani sagt:

    Hallo ihr Lieben, ich haber mir vor Kurzem einen Hidalgo Nevada Sattel geleitstet da mein Quarter mit dem Deuber und Partner Startrekk nach längeren Wanderritten total empflindlich am Rücken danach war. Auch hatte ich das Gefühl das die Muskulatur am Widerrist nicht mehr sondern auch weniger wurde,..die Vorbesitzer hatte immer einen normalen Westernsattel auf ihm. Bin beim Ausreiten bis jetzt super zufrieden er rutscht auch überhaupt nicht. Jetzt hatte ich meine erste Dressurstunde mit dem Sattel und kam mir vor wie der erste Mensch. Bin total schwer zum Sitzen gekommen und konnte so meinem Pferd nicht die richtige Stütze geben und dadurch ist er auch total zappelig gegangen. Muss aber dazu noch sagen, dass wir beide nur hin und wieder Dressurstunden nehmen und deshalb beide nicht routiniert sind. Hatte die letzten Stunden aber einen Vielseitigkeitssattel mit Baum ausgeborgt und da hat das super geklappt. Ist das mit dem baumlosen Sattel einfach nur eine Übungssache oder kann ich ihn damit schaden? Muss ich irgendetwas ändern? Freu mich schon auf eure Antwort. LG Dani

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Dani, ein bisschen ist es sicher gewöhnungssache und natürlich muss auch ein baumloser Sattel gut sitzen und für Reiter und Pferd bequem sein. Das wird gerne vernachlässigt. Vielleicht passt er also nicht perfekt oder es ist nicht der Richtige für dich oder er muss noch angepasst werden. Auf jeden Fall würde ich checken, ob ihr euch weiterhin so unwohl fühlt und dann auf dein Bauchgefühl hören und nochmal mit dem Sattler reden, was man anpassen kann. Ganz liebe Grüße, Petra

  6. Kati sagt:

    Hey,
    ich denke das ist die Gewöhnung. Der baumlose Sattel gibt doch viel mehr weiter als einer mit Baum, auch die Anspannung. Und in der Dressurstunde arbeitet ihr sicher mehr als sonst, die Wechselwirkungen zwischen Pferd und dir in Bezug auf Anspannung und Entspannung der Muskulatur machen sich dann eher bemerkbar. Ist zumindest meine Erfahrung. Vielleicht ist das bei einem Lederbaum nochmal verstärkt hinsichtlich Anpassung und Steif zu Beginn, der Hersteller weist auch auf Einreiten von 20 bis 30 Einheiten hin.
    Schaden kannst du ihm auf jeden Fall dann, wenn zu viel oder punktueller Druck den Pferderücken erreicht, also hier zB wenn das Pad/die Einlagen ungeeignet oder zerdrückt sind. Ggf. auch dann, wenn du mit dem Sattel nicht klar kommst und dein Sitz negativ beeinflusst wird. Oder wenn der Sattel nicht zu deinem Pferd passt. LG

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