Reitpad oder auch Bareback Pad? Um Gottes Willen! Du kannst doch kein Reitpad verwenden, die sind das personifizierte BÖSE. Sagen Sattler ganz gerne mal. Nur Sättel sind das Wahre. Ein Pad ist kein Schutz für den Rücken, kein Baum – das geht gar nicht. Nur Geldmacherei!

Ist das so?

Ich erkläre dir gleich, was ein gutes Reitkissen ausmacht, wann man sie nutzen sollte und wann besser nicht, und warum Reitpads (oder auch Bareback Pads genannt) eine grandiose Sache sind, die in (fast) jede Stallkammer gehören. Aber erst noch ein kurzer Einblick in die ganze Sattel-Pad-Diskussion.

Sättel mit Baum? Oh mein Gott! Das geht gar nicht. Da kann sich die Pferdemuskulatur nicht mehr entwickeln. Das gibt Muskelatrophien und überhaupt – wie soll denn ein starres System auf einem beweglichen Rücken gut und bequem und druckfrei für das Pferd sein?

Sättel ohne Baum? What???!? Da kann man ja gleich ein Badetuch auf den Pferderücken legen. Ist auch nicht besser. Und wie man darauf sitzt – so schwammig. Schutz bietet sowas ja wohl gar nicht!

Sättel mit einem flexiblen Baum? Na, mal ehrlich! Das ist doch nichts Halbes und nichts Ganzes. Plastik ist brüchig und Schutz liefert es auch nicht. Und ein Lederbaum biegt sich über die Jahre so sehr durch, dass da von Wirbelsäulenfreiheit ja wirklich keine Rede mehr sein kann! Und dann diese ganzen Fellsättel – das sind ja nur hübsche Wolldecken, mehr nicht!

Reitpad oder Sattel – was ist das Beste?

So – und jetzt stehst du dazwischen und weißt gar nicht mehr, was du tun sollst. Weil: eigentlich will man doch nur das Beste für das eigene Pferd oder dein Pony. Ob nun Pads oder Sättel – es gibt so viele Meinungen, wie es Zubehör gibt. Das Einzige, was ich dir definitiv sagen kann: Leg Wert auf gute Qualität, nimm keine Billigware aus dem Massenkaufhaus! Egal ob Sattel, Fellsattel oder Pad – es muss anatomisch gebaut sein und mit einem eingebauten Rückenschutz. Ich habe gleich noch drei Tipps für dich, auch für gute Reitpads – aber erst einmal noch ein paar Fakten zum Thema Sattel und Pad.

BA-BPEU-BKXX - reitpad Brockamp light

Eine klare Schwarz-Weiß-Antwort auf die Frage “Reitpads oder Sättel – mit Baum oder ohne?” …gibt es nicht. Die Antwort darauf ist: Was hast du damit vor und wie steht es um dich und dein Pferd oder dein Pony?

Denn – das ist der Knackpunkt und das kannst du auch jedem Fanatiker einer Sattelform lächelnd ins Gesicht sagen – jedes Pferd ist anders, jede Situation ist anders und auch das was Pferd und Mensch zusammen machen ist individuell.

Wie also soll eine pauschale Botschaft für alle Menschen und alle Pferde gelten? Wenn man einmal kurz darüber nachdenkt, muss man ja lächelnd sagen: geht nicht. Wenn dir also jemand sagt, dass seins – nur seins – das einzig Wahre für alle Gelegenheiten ist, dann kannst du müde lächeln und weitergehen. Denn Sättel mussen genauso angepasst werden, wie die Art und Weise, wie du reitest, wie lange und mit was – muss auch angepasst sein.

In diesem Artikel soll es aber nicht nur um Sättel gehen, sondern auch um die Frage, ob ein Reitpad eine gute Alternative ist oder eine gute Ergänzung. Wann und wie es eingesetzt werden kann, was es dir und deinem Pferd bringt und welche Voraussetzungen ein gutes Reitkissen erfüllen sollte oder ein guter Fellsattel. Denn beides muss auch Rückenschutz bieten und soll aber dir und dem Pferd genug Bewegungsfreiheit durchlassen, damit ihr euch feiner aufeinander abstimmen könnt

Darum gehts gleich im Artikel:

  • wie du ein gutes Reitkissen erkennen kannst
  • von welchen Reitpads du besser die Finger lässt
  • was es haben sollte und wozu es gut ist
  • wann ein Reitpad genau das Richtige für dich ist und wann du doch lieber einen Sattel nehmen solltest

Dazu gleich mehr – erst einmal noch ein paar kurze Fakten zum Sattel oder Reitpad.

Sättel und Pads – alles hat Vor- und Nachteile:

Ein Sattel mit Baum oder mit einem flexiblen Baum bietet über diesen Baum einfach Schutz für die Wirbelsäule deines Pferdes. Andererseits ist ein Sattel deutlich schwerer, du fühlst weniger die Bewegung und wenn er nicht perfekt passt, kann er ganz schön drücken. Die Sattelsuche ist ein ewiges Leid der Pferdebesitzer. Ein Reitkissen bedeutet weniger Gewicht für den Pferderücken, erlaubt dir mehr zu fühlen, deinen Sitz zu schulen, und mehr eigene die Balance zu finden – egal was das Pferd oder Pony gerade macht 😉

Reitpad guter Sitz

Aber bietet eben auch weniger Schutz und Stütze, verteilt dein Reitergewicht nicht so wie ein guter Sattel. Bei beidem gilt: Es muss Qualität sein. Es gibt gute und schlechte Sättel so wie es gute und schlechte Reitkissen gibt.

Reitpads, die ich übrigens zum Teil selbst nutze und uneingeschränkt empfehlen kann:

Fellsättel, die ich uneingeschränkt empfehlen kann – auch weil bei der Herstellung auf Umwelt und Tierwohl geachtet wird:

Fellsattel – Vor- und Nachteile

Die Fellsättel sind im Grunde so ein Mischdings aus Reitpad und Baumlosem Sattel. Sie haben keinen Baum, bieten aber mehr Druckschutz als ein Reitpad. Dann wenn es gute Fellsättel sind, wie zum Beispiel die Lammfellsättel von Christ. Das Lammfell hat eine schweißabsorbierende Wirkung und es ist aufgrund seiner medizinischen Gerbung und der natürlichen Struktur antibakteriell. Es tut also dem Pferderücken per se schon mal gut. Dazu nimmt es auch ein bisschen Druck weg. Die zusätzlichen Polster, die ein guter Fellsattel haben sollte, helfen dann auch noch. Viele Lammfellsättel haben Steigbügelaufhängungen und damit sind wir schon beim einzigen Nachteil: Die solltest du nicht nutzen. Denn dadurch kann es zu Druckspitzen kommen und das kann den Rücken deines Pferdes stressen und langfristig schädigen. Sie sind also im Grunde aus meiner Sicht nur für das Reiten ohne Steigbügel gemacht.

Wenn du dein Pferd noch mehr schützen willst oder es einen speziellen Rücken hat, gibt es auch noch polsterbare Schabracken. Ich liebe die Idee dahinter – denn so kannst du auch den Fellsattel oder das Reitpad individuell für den Rücken deines Pferdes ganz einfach aufbereiten. Hast also den günstigen und bequemen Lammfellsattel und dazu aber den doppelten Rückenschutz.

HIER gibt es unter anderem die Polsterbaren Schabracken

Frage 1: Wann also Sattel?

  1. Wenn du schwerer bist als 90 Kilo
  2. Wenn du lange Ritte machst, einen längeren Ausritt oder intensives Training – sprich (je nach deinem Körpergewicht und dem Trainingszustand deines Pferdes)
  3. Wenn er gut angepasst und qualitativ hochwertig ist
  4. Wenn du springen willst

Kurz: Immer dann, wenn du den Rücken deines Pferdes mehr belastest oder länger belastest. Dann solltest du deinen Sattel nehmen. Immer vorausgesetzt, dass dein Pferd überhaupt reitbar ist. Wenn der Rücken deines Pferdes das Reiten nicht erlaubt, dann solltest du das weder mit Sattel, noch mit Pad machen. Wenn aber dein Pferd einen gesunden Rücken hat und du an der Muskulatur deines Pferdes arbeitest – ist ein Sattel schlicht und einfach bei längeren oder stärkeren Belastungen aufgrund der Gewichtsverteilung die bessere Wahl.

Ich habe zum Beispiel einen Lammfellsattel – das ist ein Baumloser Sattel mit integriertem Stützsystem – der wird dann später für erste Ausritte und längere Trainingsrunden genutzt. Dazu eine polsterbare Schabracke. Mein Modell ist der Iberica von Christ, weil er mich durch die Pauschen schön in die Mitte setzt, verdammt gemürtlich ist und super auf den Rücken meines Pferdes passt. Das ist das “Barockmodell” von Christ aus 100% medizinisch gegerbtem Lammfell mit integriertem Stützssystem.

Fellsattel Iberica Christ braun Natur total

Nur kurz nochmal an dieser Stelle zum Thema Sattel: Ob baumloser Sattel, flexibler Baum oder Holzbaum – ist auch wieder eine Philosophie für sich.

Warum ich mich für einen Baumlosen Sattel entschieden habe und welches Marke in meinem Stallschrank hängt – kannst du HIER genauer nachlesen

Hier noch mehr Infos zum Thema: Pferderücken und Pferdeanatomie

Es gibt aber gute Gründe für beide Variante und es hängt letztlich von dir, deinem Umgang mit dem Sattel, deinem Geldbeutel und deinen Vorstellungen ab. Und du brauchst einen verdammt guten Sattler. Mit meiner Aufzählung oben wollte ich dir nur die verschiedenen Vorurteile und Meinungen aufschreiben, die existieren – auch weil ich finde, dass die ganze Vehemenz in der Diskussion ganz klar zeigt, dass es…

  1. eine individuelle Entscheidung ist – je nach Pferd und Mensch
  2. ein klares Zeichen ist, dass keiner so 100% Recht hat, wenn alle behaupte 100% Recht zu haben
  3. ein Abwägen der Vor- und Nachteile ist und je nach Situation entschieden werden kann
  4. keinen Grund gibt, dich von all den Rechthabern verwirren zu lassen. Dein Pferd wird dir genau sagen, was es wann braucht – wenn du ihm erlaubst mitzureden und zuhörst.

Frage 2: Wann das Reitkissen / Barebackpad?

Kurz gesagt: Für kleine Einheiten, mal 10-20 Minuten beim Spaziergang auf dem Pferd, kurze Gymnastizierung auf dem Platz – nehme ich ein anatomisch durchdachtes und gut ausgeklügeltes Pad. Noch mehr Infos und eine Liste, anhand der du erkennen kannst, ob das Pad deiner Wahl ein Gutes ist, gibt es gleich.

Wichtig ist aber auch – egal mit was du dein Pferd reitest: Bodenarbeit ist auch ein ganz wichtiger Punkt. Mit der Bodenarbeit kannst du die Muskulatur deines Pferdes super aufbauen und fördern, so dass es dich dann besser tragen kann.

Zum Beispiel mit Gymnastizierenden Übungen, wie Seitengänge, Kruppe herein, Schulter herein – das alles kannst du auch in der Bodenarbeit machen. Und es fördert das Vertrauen, wenn ihr ab und auf Augenhöhe trainiert.

Carey wird noch nicht geritten. Aber schon daran gewöhnt: Hier lasse ich Carey schon einmal an Barefoot Ride-on-Pad Physio (das wir in der Sattelkammer hängen haben) schnuppern, zum kennenlernen.

Auch um zum Beispiel mein Jungpferd an den Sattel zu gewöhnen wird sie ab und an mit Pad mit mir Spazieren gehen.

Reitpad – wie Reiten ohne Sattel, nur besser!

Ich liebe das Reiten ohne Sattel – allerdings ist dann kein bisschen Schutz mehr zwischen den Sitzbeinhöckern (und die können ganz schön spitz sein) und dem Pferderücken. Damit du deinem Pferd also nicht direkt auf der empfindlichen Wirbelsäule sitzt und darauf herumhoppelst und ihm damit im schlimmsten Fall Schmerzen zufügst, solltest du dich auf ein Reitpad setzen.

BA-BPSZ-MAXX - Brockamp Reitpad Spezial

Wenn du ein gutes Reitpad / Bareback Pad zwischen deinen Popo und den Pferderücken schiebst, bekommst du quasi das Gefühl des Reitens ohne Sattel, bietest deinem Pferd aber Schutz.

Wie hier das Barefoot Ride on Pad Physio”:

Barefoot RideOn Pad Physio Zebra BF-BPRP-ZBXX

In die Kissen kannst du zum Beispiel spezielle Schaumstoffkissen polstern, um es dem Rücken deines Pferdes anzupassen – egal ob dein Pferd eine höhere Kruppe oder einen besonderen Widerrist hat. Das finde ich super, weil du damit einfach auch individuell ausgleichen kannst. Dadurch, dass dein Pferd aber nicht eingeengt wird dadurch, können sich die Muskeln unter dem Pad entwickeln und so kannst du nach und nach Schiefen ausgleichen – auch bevor du das Pad mit dem Gurt festmachst.

So schauen die verschieden dicken Polster dann aus:

Barefoot RideOn Pad Physio Zebra BF-BPRP-ZBXX

Reitpad oder Bareback Pad – was können die Dinger?

Reitkissen, Pad oder Barebackpad – bezeichnet eigentlich alles das Gleiche. Nämlich ein komplett baumloses Pad, das du mit Gurt auf den Pferderücken schnallst.

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Es gibt verdammt gute und verdammt schlechte Reitpads.

Die Finger lassen solltest du dringend:

  • Von Reitpads mit Steigbügeln – geht gar nicht. Da Reitpads keinen richtigen Druckschutz haben – würdest du durch die Nutzung der Steigbügel unglaubliche Druckspitzen an der Aufhängung erzeugen – richtig AUA für das Pferd
  • Bareback Pads ohne jeden Rückenschutz – gibt’s zu Hauf, sind schick und billig an jeder Ecke zu bekommen – da kannst du dir dann auch dein Badetuch schnappen und es auf den Pferderücken legen, bevor du ins Freibad gehst – gleicher Effekt: nämlich Null Schutz – bitte lassen

Was macht ein gutes Reitpad / Bareback Pad aus:

  • Keine Steigbügelaufhängung
  • Druckschutz ist eingebaut
  • Gewisse Wirbelsäulenfreiheit ist gegeben durch eine besondere Polsterung rund um den Wirbelsäulenkanal
  • Nicht zu dünn, damit zwischen deinen Sitzbeinhöckern (zwei fiese spitze Knochen am Popo) und dem Pferderücken eine Druckdämpfung ist
  • Am liebsten: Zweifach-Gurtung – weil: bessere Druckverteilung

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Reitpads, die ich uneingeschränkt empfehlen kann:

  • Reitpad Spezial von Brockamp – weil druckdämpfendes Neopren, Schutz der Wirbelsäule eingebaut – ein Kurzgurt wird inklusive mitgeliefert – ein rutschfester Neoprengurt – keine Steigbügelaufhängung – anatomisch gebaut für den Pferderücken – Gibts HIER
    BA-BPSZ-MAXX - Brockamp Reitpad Spezial
  • Reitpad mit veganer Oberfläche aus Mikrobaumwollfaser- auch mit Kurzgurt inklusive – Gibts HIERBA-BPEU-BKXX - reitpad Brockamp light
  • Barefoot Ride-on-Pad – weil Schaumstoffpolsterung, Möglichkeit das Pad über Schaumstoffkissen individuell an den Pferderücken anzupassen – keine Steigbügelaufhängung – anatomisch gebaut für einen guten Rückenschutz des Pferdes – Gibts HIERBareback Pad Physio braun BF-BPRP-BRXX

Ein Reitkissen ist grandios. Punkt. Ich liebe es, weil es dem Pferd absolute Bewegungsfreiheit gibt. Schultern, Rücken, Hinterhand – kann alles arbeiten, ohne jede Beeinträchtigung. Es sitzt immer. Es stört nicht.Und der Reiter bleibt auch sitzen…

BA-BPSZ-MAXX - Brockamp Reitpad Spezial

Aber ein bisschen hängt es auch davon ab, wie du es nutzen willst und wie es um dich und dein Pferd steht.

Du tendierst zum Bareback Pad? Stell dir folgende Fragen:

  • Wie steht es um den Ausbildungsstand deines Pferdes? Seine Bemuskelung und seine Entwicklung?
  • Wie steht es um deine Körperbalance und – sorry, dass ich das sagen muss – dein Körpergewicht?
  • Und vor allem: Was willst du mit deinem Pferd machen?

Warum diese Fragen: Ein Reitpad ist superflexibel, das ist toll. Das ist es aber auch, weil es eben keinen Sattelbaum hat. Sprich – es schützt den Rücken deines Pferdes also auch nicht so gut, wie ein Sattel mit Baum.

Ein Reitpad / Bareback Pad ist etwas für dich:

  • Wenn du unter 90 Kilo wiegst
  • Wenn du kurze Trainingseinheiten auf dem Platz machen willst
  • Wenn du an deinem Sitz und deiner Balance arbeiten willst
  • Wenn du am erspüren der Muskelbewegungen deines Pferdes für die feinere Hilfengebung arbeiten willst
  • Wenn du ein junges Pferd hast und einfach mal 5-10 Minuten erste Runden auf seinem Rücken machen willst, um es an Gurt und Reitergewicht zu gewöhnen
  • Wenn du mal 15 Minuten im Wald reiten und dann wieder Spazieren gehen willst

Dann ist ein Reitkissen / Bareback Pad nichts für dich:

  • Wenn du über 85-90 Kilo wiegst
  • Wenn du ein wahnsinnig schlecht bemuskeltes Pferd hast
  • Wenn du Wanderritte oder lange Ausritte machen willst

Mit einem Reitpad / Bareback Pad zu reiten ist fast wie Reiten ohne Sattel – nur eben mit einem Rückenschutz für dein Pferd. Du spürst alle Bewegungen, alle Muskelkontraktionen, das Abfußen, dein Pferd kann sich frei und locker unter dir bewegen. Hier siehst du das Spezial in Jeansblau mit Kurzgurt an dem schlanken Keanu. Unser Pferdemodel.

BA-KHTQ-BRAN Knotenhalfter Brockamp

Das ist erst einmal ein tolles Gefühl. Es hilft dir aber auch als Reiter, weil du deinen Sitz und dein Timing verbessern kannst:

  • das bessere Timing für die Hilfen – denn wenn du spürst, wann dein Pferd abfusst, kannst du im besseren Moment die treibende Hilfe geben und treibst nicht gegen die Bewegung des Pferdes sondern mit der Bewegung
  • Deine Balance – denn das Reiten ohne Sattel oder eben das Reiten mit Barebackpad ist super für den Reitersitz – du wirst nicht automatisch durch den Sattel gehalten, sondern musst an deiner Balance arbeiten
  • Das gegenseitige spüren – denn auch dein Pferd spürt mehr – du kannst also feinere Hilfen geben
  • Wenn du ein junges Pferd hast – so wie ich – ist es super, um das Pferd ohne den ganzen schweren Sattel an das „Ding“ auf dem Rücken zu gewöhnen und auch mal ein paar Minuten durch die Gegend zu „reiten“ – also sich tragen zu lassen – so kannst du die ganz kurzen Anfänge leicht und bequem für dein Pferd starten, bevor dann irgendwann der Sattel kommt

Ganz praktisch ist es auch, wenn du gerne Spazieren gehst – dann kannst du das Barebackpad nehmen, dein Pferd trägt es einfach mit, weil es ganz leicht ist – und wenn du zwischendurch mal 5 oder 10 Minuten Reiten möchtest, suchst du dir den nächsten Stein, steigst auf und dann wieder ab – hast aber den Rücken deines Pferdes trotzdem geschont.

HIER findest du übrigens noch mehr Infos zum Thema Sitzschulung und Anatomie deiner Sitzbeinhöcker

HIER gibt es 10 Reiterbilder für den perfekten Sitz

Und hier noch ein Lesetipp zum Thema “Feines Reiten” – bekommst du HIER mehr Infos und eine Leseprobe

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32 Kommentare zu “Reitpad, Fellsattel oder Sattel – was ist wirklich besser?

  1. Sarah sagt:

    Schöner Artikel!
    Was mir etwas ausführlicher fehlt ist der Teil mit der Gurtung, da meiner Meinung nach sehr wichtig.
    Mittlerweile gibt es einige Pads mit der 2-Strippen-Gurtung (Barefoot allgemein, Brockamp Spezial, Harrys Horse,…). Im Gegensatz dazu haben zb alle anderen Brockamp Pads, wie auch viele "Billig-Teile" den Gurt über den Rücken laufen, was wieder Druck auf die Wirbelsäule ausüben kann. Gerade wenn man aus Gewohnheit sehr fest gurtet.
    Das Thema Wirbelsäulenfreiheit ist auch so eine Sache. Außer bei der Barefoot-Physio-Variante ist diese nirgends gegeben.
    Ich selbst habe das Brockamp Spezial und nutze es mit einer zusätzlichen Schabracke, die polsterbar ist. Setzt man sich auf das pure Pad, ist auch da keine Luft mehr zur Wirbelsäule, außer vielleicht bei leichten Kindern.
    Die Wirbelsäulenfreiheit kann man gut testen, indem man eine Gerte oder ähnliches zwischen Wirbelsäule und Pad durch schieben kann, wenn man bereits auf dem Pferd sitzt.

    Was ich auch immer wieder sehe – die viel zu kurzen Gurte. Der mitgelieferte Gurt beim Brockamp ist für Großpferde nicht geeignet. Wer einen "Kurzgurt" benutzt, sollte sich bewusst sein, dass er trotz des verwirrenden Namens so lang wie möglich sein sollte. Nämlich mit den Schnallen oberhalb des Ellenbogenhöckers. Sonst kann es zu unschönen Scheuerstellen kommen, da das Pferd in der Bewegung an die Gurtschnallen stößt.
    Deswegen nutze ich mein Brockamp ohne die Patches.

    Kurz um: Wer sich vorher Gedanken drum macht, wird sehr lange Freude mit solch einem Pad haben. Die Weiterentwicklungen sind durchaus einsetzbar und können sogar beim Training helfen, da ein "eher mäßiger" Sitz sofort zum Vorschein kommt.
    Mein Sattel hängt seit dem Kauf des Pads nur noch im Schrank 🙂

    • Petra sagt:

      Liebe Sarah, danke für den Super-Hinweis – das stimmt, das Thema Gurtung hatte ich beim Schreiben ganz vergessen. Ich persönlich bevorzuge das Barefoot Physio wegen der zusätzlichen Stütze. Ein Reitpad kann natürlich niemals die komplette Wirbelsäulenfreiheit bieten, die ein Sattel bietet, da hast du absolut Recht. Dafür schrnkt der Sattel wiederum – je nach Baum – die Bewegungsfreiheit ein. Ich denke, dass beides Vor- und Nachteile hat und je nach Gelegenheit genutzt werden kann. Ich kann beim Brockamp Spezial ganz schön weit mit der Hand reingreifen – auf beiden Seiten. Aber klar – komplett frei ist die Wirbelsäule nicht, aber – wie geschrieben – deswegen ist es ja auch nicht für den langen Dauereinsatz gedacht 🙂 Da nutzt das Pad dann auch nicht waaaahnsinnig viel mehr – ist aber eine gute Extrastütze, da hast du Recht. Für Großpferde, im Sinne von – größere Pferde gibt es dann den Langgurt, den man exra bestellen kann – oder man ergänzt auch mit einem Lammfellschutz – je nach Einzelfall 🙂 Aber wir sind uns ja beide einig, ich hab jetzt auch nochmal soviel geschrieben, dabei wollte ich einfach nur sagen: Danke für die schöne Gurt-Ergänzung 🙂 Liebe Grüße, Petra

  2. Anne sagt:

    Hallo Petra, von Brockamp gibt es auch ein Reitpad Westernstyle, hat aber leider nur einen einfachen Gurt. Ist das trotzdem genau so gut wie die anderen dieser Marke?

    • Petra sagt:

      Hallo Anne, das ist das Pad "light" – das Spezial ist schon besser. Das "light" haben wir auch im Shop in der "Englisch"-Variante, weil es das in einer veganen Version gibt, für Veganer. aber wenn du mich nach einer Note fragst, würde ich sagen: Barefoot Ride-on-Physio ist ne 10, Brockamp Spezial ne 9 und das light eine 7,5 🙂 Alle gut, alle mit Druckschutz, aber es gibt Abstufungen. Ganz liebe Grüße, Petra

  3. kati seyboth sagt:

    …beginne mit meinem lipi auch sattellos .. hab allerdinsg nur das rode on .. ohne physio .. was kann ich druntermachen zum besseren schutz ?? lg , kati

    • Petra sagt:

      Hallo Kati, du könntest dir eine Sattelpad unter das Ride-On machen. Zum Beispiel, als weitere "Schicht" um die Physio-Schicht etwas zu ersetzen. Das wäre so meine einzige Idee 🙂 Ganz liebe Grüße, Petra

    • Sonja sagt:

      ich habe das ride on pad auch ohne physio und verwende ein westernpad drunter, natürlich mit Wirbelsäulenfreiheit. das funktioniert sehr gut obwohl meiner einen relativ hohen Widerrist hat. 😉

  4. Bianca sagt:

    Hallo liebe Petra,

    danke für den tollen Artikel – er bestärkt mich nun umso mehr, endlich auch mal ein Reitpad zu kaufen. Und tatsächlich hatte ich die von Dir empfohlenen auch schon in der engeren Auswahl. Ich liebe es so sehr, ohne Sattel zu reiten und habe den Eindruck, dass Bobby ohne Sattel auch viel entspannter und vor allem lockerer und fleißiger geht. Denke, das wird uns beiden gut gefallen und auch Bobbys Besi ist schon einverstanden damit 🙂

    LG, Bianca

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Bianca, ja so ein Reitpad ist wirklich eine tolle Sache. Ich bin schon gespannt, wie du das Reiten mit Pad dann findest. Ich denke, dass es eine super Sache ist für das "Reiten ohne Sattel"-Feeling aber trotzdem Rückenstütze. Liebe GRüße, Petra

      P.S.: Aber wenn du dann wirklich loslegst mit der Kaufattacke, dann surf doch mal im http://www.Pferdeflüsterei.de/shop vorbei *dummdidummm* 😉

    • Bianca sagt:

      Hehe, aber selbstverständlich weiß ich das Petra! Ich hatte sogar schon vor ein paar Tagen mir auf Deinem Shop diesbezüglich fleißig umgesehen :))))

  5. Lotti sagt:

    Toller Artikel! Ich lese deinen Blog soo gerne 🙂
    Mein Pony Lynn und ich sind ab und zu mit einem Filzsattel unterwegs. Wir haben ihn anfangs viel zum Satteln und Aufsteigen übern benutzt, weil er so schön leicht war und ihr die Angst vor dem Sattel nahm. Jetzt nutze ich ihn, wenn ich ein wenig entspannter reiten möchte, statt ohne Sattel eben und ich mag es so total gerne, weil man dann noch mehr fühlt und ich glaube Lynn mag ihn auch. Sie legt sich damit sogar schon auf Kommando hin. Nur leider ist der Filzsattel relativ wenig bekannt, soweit ich weiß und ich hab auch noch keine Druckmessungen oder so davon gesehen. Aber er bietet auf jeden Fall Wirbelsäulenfreihei, links und rechts ist es gepolstert und die Gurtstrupfen sind so ein wenig schräg, damit nicht so ein Druck auf dem Widerrist ist. Ich hab bis jetzt nur Gutes darüber gehört. Weißt du vielleicht etwas darüber? Also ob es daran irgendwelche Nachteile gibt? 🙂

    • Petra sagt:

      Liebe Lotti, freue mich, dass dir der Artikel gefällt. Ich kenne die Filzsättel und saß auch schon mal auf einem. Ich glaube schon, dass der Filz eine gute Polsterung bietet, habe aber keine langfristigen Erfahrungen. Was den Druckchutz betrifft, habe ich dort sogar schon einmal nachgefragt, aber sie konnten bislang nur auf eigene Erfahrungen zurückgreifen, wobei wohl bald mal ein Test angedacht ist 🙂 Die Firma ist aber auch so klein und liebevoll gemacht, dass vermutlich auch eine finanzielle Frage ist richtige Druckmessungen in Auftrag zu geben. Aber ich könnte mir vorstellen, dass die Filzsättel ähnlich sind wie sehr gute Reitpads. Ganz liebe Grüße an Lynn und dich, Petra

  6. Leonie sagt:

    Hallo!
    Würdest du für ältere Pferde auch ein Pad empfehlen?
    Bin gerade am überlegen, ob ich mir für meinen Isi (20 Jahre, wenig geritten, aber gut bemuskelt) eines zulegen soll. Sein Sattel passt ihm nicht mehr. Könnte den schon noch anpassen lassen oder einfach einen anderen kaufen. Da ich ihn aber vermehrt vom Boden arbeite und immer nur kurz oben sitze (max. 20 Min.), weiß ich nicht, was mehr Sinn macht.

    Find den Beitrag wirklich super :)!!

    LG Leonie

    • Petra sagt:

      Hallo Leonie, also wenn du tatsächlich viel Bodenarbeit machen magst und nur immer mal wieder so kurze Einheiten machen möchtest – zumal du schreibst, dass er gut bemuskelt ist – scheint mir ein gutes Pad die perfekte Lösung. Ich würde aber eines mit Polsterung nehmen – schau mal hier da siehst du auf den Fotos, wie die Polster aussehen – die liefern ein bisschen mehr Stütze als die anderen Pads 🙂 Ganz liebe Grüsse, Petra

  7. Denise sagt:

    Liebe Petra,
    danke mal wieder für deinen gut recherchierten Artikel 🙂 Er gefällt mir sehr gut und beantwortet eigentlich alle Fragen rund um das Thema. Als ich mich vor einiger Zeit ausführlich zum Thema bester Rückenschutz beim Reiten informiert habe, schwirrte mir der Kopf von den vielen gegensätzlichen, stark emotionalen Meinungsaustauschen im Internet. Ich ging mit dem Gefühl da raus, dass ich das Mich-Informieren eigentlich auch gleich bleiben lassen kann und das Reiten zu Liebe meines Pferdes besser ganz aufhören sollte. Zum Glück habe ich das nicht gemacht. Aktuell bin ich bei einer Zwischenlösung aus fast allen Varianten 😉 Ich habe ein Pad, allerdings entgegen deiner Empfehlung (noch) kein besonders gut gepolstertes. Meine Stute ist aber sehr gut bemuskelt, ich selbst bin sehr schlank, und sie ist auch ohne Sattel bequem wie eine Schaukelbank. Außerdem habe ich einen Sattel mit flexiblem Baum. Es war eine Odyssee bei ihr was Passendes zu finden. Trotz Anpassung durch einen wirklich renommierten Sattler (auch so ein Thema für sich – gar nicht so leicht zu finden) habe ich oft das Gefühl, dass sie den Sattel nicht so mag. Demnach hängt er auch mehr im Schrank und ich nehme ihn v.a. für lange Reitunterrichtsstunden oder Ausritte. Also auch alles keine Patentlösung. Aktuell interessiere ich mich sehr für einen Filzsattel, kennst du die schon? Auf Grund der vielen guten Rezensionen möchte ich mir so einen jetzt unbedingt zulegen. Angeblich soll er auch recht gut die Druckspitzen abpolstern. Ich selber reite am liebsten ohne Sattel (durchaus auch zwischendurch mal ganz ohne Pad) und mein Sitz hat sich dadurch laut meiner Reitlehrerin sehr verbessert. Auch mein Pferd scheint damit zufrieden zu sein – sie kann eigentlich ganz gut zeigen, wo der Schuh drückt 😀 Einmal saß ich tatsächlich zu lange ohne Sattel drauf, da wurde sie irgendwann stinkig und hat mir gesagt, so, nu reichts aber. Verstanden, Lektion gelernt 😉
    Danke übrigens für den Tipp mit den veganen Sattelpads von Brockamp, die kannte ich noch nicht. Ich lege Wert auf lederfreie Produkte – und das Sattelthema war diesbezüglich bisher leider ein absolutes No-Go. Ich hoffe da tut sich was in Zukunft.
    Liebe Grüße und mach weiter so 🙂
    Denise

    • Petra sagt:

      Liebe Denise, danke für deinen Kommentar. Ich freue mich, dass der Artikel ein bisschen Pro und Contra reingebracht hat in die ganze Diskussion. Ich kenne das Problem – bei manchen Themen ist man nach der Recherche verwirrter als vorher und dann immer dieser absolute Brustton der Überzeugung. Das macht mich entweder wütend oder ich bin genervt und meist ist man dann auch nicht schlauer. Am Ende ist der Artikel natürlich auch nur meine Meinung und dann gibt es so viele individuelle Zwischenstufen, weil ja auch Pferd und Mensch so individuell sind. Ich kann zum Beispiel deine Gedanken absolut nachvollziehen. Wenn du schlank bist, dein Pferd gut bemuskelt und du nicht stundenlang reitest und deinem Pferd zuhörst, dann ist das doch anders zu betrachten als ein überkräftiger Reiter auf einem schlecht bemuskelten Pferd, der im Grunde auf der Wirbelsäule sitzt. Und dann müsste man auch wieder einen anderen Ratschlag geben. Wir Menschen sind eben unterschiedlich und deswegen kann es keine Patentlösungen geben. Zu den Filzsätteln – ich saß auch schon auf einem und fand ihn ganz bequem, allerdings habe ich schon einiges gespürt. Kann mir aber auch vorstellen, dass Filz als Material absolut eine Druckdämpfende Wirkung hat. Druckmessungen gibt es wohl noch keine – aber es ist ja auch noch ein sehr junges und neues Unternehmen – die das (glaube ich) mit viel Herzblut machen. Wir haben bei uns am Stall zwei Filzsattelbenutzer. Kurz und gut – ich kann dir gar nicht so viel zu den Druckspitzen sagen, weil es noch keine Zahlen gibt und ich selbst nicht schon lange Erfahrungen damit habe. Aber wenn du ein Pferdchen hast, wie Deine, die dir deutlich sagt, was geht und was nicht. Dann wird sie dir auch sagen, wenn es mit dem Filzsattel zuviel wird. Anna Eichinger hat auf ihrem Blog auch mal ausführlicher dazu geschrieben. Kennst du sie? Einfach "Anna Eichinger – Filzsattel" googeln. Da dürftest du auch eine klare Meinung finden. Ganz liebe Grüße auf jeden Fall und bis ganz bald, Petra P.S.: Ja, ich finde vegan auch wichtig, deswegen haben wir in unserem Shop extra eine Vegan-Suche eingerichtet und auch vegane Putzsachen usw. mit aufgenommen 🙂 Ich bin zwar Vegetarierin, aber zumindest so vegan wie möglich 🙂

  8. JavertHaltern sagt:

    Schon richtig… Wer schwerer ist als 90Kg das bin ich ganze 10Kg mehr…der soll einen Sattel benutzen.

    Zum Wohl jedes Pferdes sollte man mit diesem Gewicht einen gut gemachten Sattel mit großer Auflage besitzen und nach 1Std. Reiten mal absitzen und laufen. Das Pferd wird es daken… Ebenso dankt es einem Reiter der sitzen lernt und im Takt mitschwingt und nicht ins Kreuz plumst. Da kann selbst der leichteste Reiter zum Autsch-Erlebnis werden. Korrektes Leichttraben geht, ebenso wie der leichte Sitz nur mit Sattel!

    Das Gefühl des sich Bewegenden Pferdes wird mit Pad allerdings eine gute Schulung sein und ist unersetzlich…

    Oh jetzt denkt ihr sicher…. ne kleine dicke die nicht reiten sollte! Ich bin groß und Schilddrüsenkrank trotzdem schaffte ich 10Kg, zum Wohl meines Hottefanten. Ja Klischee ich hab ein Shire Horse schweres Kaltblut….

    Einfachmal die eigene Engstirnigkeit übereinden und Leben und Leben lassen… Hinterfagen und nicht jedem Trend nachlaufen. Fühlen lernen! Hinfühlen genauer gesagt.

    Danke für den tollen Artikel!

    • Petra sagt:

      Hallo 🙂 danke für deine Gedanken zu dem Thema. Beim Leichttraben und dem leichten Sitz hast du auch so Recht. Ein gutes Reitpad sollte auch einfach keien Steigbügel haben. Das ist ein absolutes NoGo für mich. Ganz liebe Grüße an dich und dein Kaltblut (so tolle Pferde), Petra

  9. Jana sagt:

    Hallo! Ich bin überaus erfreut diesen Artikel gefunden zu haben! Ich habe grad nach 3 Jahren mein altes Pferd (18) zurück kaufen können, jedoch hat sich der Muskelaufbau so stark verändert und dicker ist er auch geworden, so dass ich keinen passenden Sattel finde! Meine Frage wäre noch, wie lange kann ich mit einem dieser Pads bei einem unempfindlichen Rücken arbeiten? Nur diese oben geschrieben knapp 20 Minuten oder zum Wiederaufbau der Muskeln auch länger? Würde sich so ein Reitkissen auch zum longieren meines Sohnes eignen (zurZeit haben wir nur eine dicke Sattelnterlage und den Voltigurt)?
    Danke auch von mir nochmal für den tollen Artikel!

    • Petra sagt:

      Hallo Jana, danke – das freut mich sehr. So ein Reitpad ist ganz gut, um Muskeln Platz zu geben. Wenn er gerade wenig Muskeln hat, würde ich tatsächlich nicht zu lange Reiten – aber das gilt unabhängig von Sattel und Pad. Wenn du nicht zu schwer bist (sorry für die direkte Ansage) und sich die Muskeln nach und nach aufbauen, kannst du die Zeit auch steigern. Ich würde immer auf das Pferd hören und schauen, wie lange er zufrieden unter dir läuft – das kannst du dann ein bisschen auch als Maßstab nehmen. Das Reitkissen kannst du super zum Longieren nehmen, wenn deine Sohn schon mt einer Sattelunterlage gut sitzen kann, wird er mit dem Pad deutlich besser sitzen 🙂 Und wenn du es ihm noch bequemer und sicherer machen willst, kannst du das Barefoot Physio zum Beispiel nehmen und eine Schafffellauflage dazu holen – die hat Pauschen – da wird man schön reingesetzt in die Mitte.

      Nur so ein Gedanke, aber wahrscheinlich machst du das ohnehin schon 🙂 Je nachdem wie es um die Muskeln deines Pferdes bestellt ist würde ich parallel mit Bodenarbeit intensiv am Muskelaufbau basteln (Seitengänge, Renvers, Travers, Schulter Herein, Kruppe herein, Stangentraining usw.)

      Ganz liebe Grüße,

      Petra

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Nina, das ist eine gute Frage – wie groß ist denn dein Pony und wie steht es um die Rückenlänge? Ich könnte mir vorstellen, dass sich das Barefoot Ride-On-Pad-Physio einen Hauch besser eignen könnte, weil es etwas kürzer ist.

      Das Brockamp Spezial hat eine Rückenlänge von: 56 cm
      Das Ride On Pad Physio hat eine Rückenlänge von: 51 cm

      Ganz liebe Grüße, Petra

  10. Vera sagt:

    Hallo, bin am Überlegen ob ich mir das Barefoot ride on physio zulegen sollte. Nur wie ist das mit der Gurtug? Ist da so wie beim Brockamp ein Gurt dabei?
    Und wäre ein Kurzgurt oder ein Langgurt geeigneter?

    • Petra sagt:

      Hallo Vera, also – es ist beim Barefoot Physio kein Gurt dabei – du bräuchtest eine mit zwei Gurtstrippen, wegen der speziellen V-Gurtung. Die das Pad aber auch sehr rückenfreundlich macht. Das Brockamp hat den Gurt dabei – ob du einen Kurz- oder Langgurt brauchst hängt ein bisschen von deinem Pferd ab – also wie groß es ist zum Beispiel. Der Kurzgurt hat eine Länge ca. 56 cm und ist für Pferde bis ca. 165 cm Stockmaß geeignet. Hier findest du alle Infos dazu: https://www.pferdefluesterei.de/produkt/reitpad-spezial-von-brockamp/ Ich hoffe, dass ich deien Fragen gut beantworten konnte und schicke liebe Grüße, Petra

  11. Anna sagt:

    Hallo Petra,
    Ich bin 15 Jahre alt und wiege ungefähr 55kg.
    Ich habe eine Frage. Ich habe eine Reitbeteiligung/Pflegebeteiligung und würde geren vom Sattel auf das Barefoot ride on pad physio umsteigen. Nun zum Pferd er ist schon sehr sehr sehr alt, schon 26 Jahre. Dem alter entsprechend ist sein Rücken, er ist zwar noch komplett belastbar aber nicht stark bemuskelt also eigentlich ist er top-fit vom Rücken her. Ich würde auch gerne mal wieder ohne Sattel reiten jedoch wie gesagt bin ich selbst zu dem endschluss gekommen das er dafür zu alt ist weshalb ich mir ein Pad kaufen wollte. Jetzt zu meiner frage, denkst du ich könnte ihn mit Pad reiten? Also ich gehe meistens nur chillig im Schritt Ausreiten aber dann meistens 1- 1 1/2 Stunden (wo von ich jedoch nicht die ganze Zeit reite). Ich mache mir nur Sorgen das das am Ende nicht gut für ihn ist wenn ich dann mit Pad reite und er dann Rückenprobleme bekommt.
    Danke für deine Hilfe schon mal im Vorraus.
    LG Anna

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Anna, natürlich kenne ich dein Pferd nicht und kann dir nichts garantieren – aber ich denke mit dem Physio wärst du schon ganz gut aufgestellt in Sachen Rückenschutz. Wenn du die 1,5 Stunden nicht durchreitest, sondern immer wieder runterhüpfst und spazierengehst, sollte das bei deinem Gewicht auch okay sein. Ich würde einfach auf das Pferd achten – er wird zeigen und sagen, wann er dich zu sehr spürt und wann es okay für ihn ist – dem würde ich dann einfach die Reitdauer anpassen. So wäre mein Vorgehen 🙂 Viele liebe Grüße, Petra

  12. Sonja sagt:

    Liebe Petra!
    Kennst du auch den Fellsattel von Grandeur?
    Ich finde das dieser besser auf ein Pferd mit hohem Widerrist passt. Ich hatte auf meinem Pferd schon beide, sowohl den Christ wie auch den Grandeur. Ich hatte das Gefühl, dass sich mein Hübscher mit dem Grandeur wohler fühlte und im Widerristbereich mehr Freiheit hatte. Trotzdem würde mich deine Meinung dazu interessieren, bevor ich mich endgültig für einen entscheide.

    • Petra sagt:

      Liebe Sonja, davon habe ich schon viel Gutes gehört und ich habe mir Grandeur auch im Netz angesehen. Testen konnte ich ihn aber noch nicht. Deswegen haben wir ihn auch noch nicht im Shop. Ich kann dir also leider keinen Vergleich nennen. Aber ich würde sagen, dass dein Hübscher dir schon gesagt hat, welchen er gerne hätte – nach deinem Kommentar zu urteilen 🙂 Wenn er sich wohler gefühlt hat, dann wäre das für mich persönlich die beste Entscheidungshilfe 🙂 Viele liebe Grüße, Petra

  13. Lucy sagt:

    Hallo,
    Ich habe eine RB , die ich sehr gerne mit Pad reiten würde.
    Die Besitzerin hat nichts dagegen, wenn ich ihn 2-3mal im Monat ohne Sattel reite.
    Jetzt ist er aber schon Recht alt(24) und seine Gänge sind sehr unbequem, ich kann sie zwar noch Recht gut sitzen, sodass ich ihm nicht in den Rücken falle, aber ich habe immer Rückenschmerzen, wenn ich ihn reite, vorhallem ohne Sattel.
    Somit habe ich jetzt überlegt mir auch so ein Pad zu hole, quasi statt ohne Sattel reiten. Ich würde ihn die restliche Woche aber weiterhin mit Sattel reiten und ab und zu mit Ausbinder.
    Meine Frage ist jetzt, ob ich mit einem Pad auch länger als 20min aufm Platz reiten darf… Wenn ich ohne Sattel reite, reite ich meistens auch nur mit Halsring und dann eher eine runde Spaß haben als arbeiten. (insg. ca. 50min)
    LG Lucy

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Lucy, auf jeden Fall würde ich dir zu einem gepolsterten Reitpad raten – also einem der Physiomodelle. Jetzt stellt sich einfach die Frage, wie schwer du bist und wie gut deine Reitbeteiligung bemuskelt ist. Je leichter du bist und je besser deine Reitbeteiligung bemuskelt ist, desto "länger" kannst du das Pad auch nutzen. Stundenlang würde ich aber auf keinen Fall mit Pad reiten – dafür ist der Druck auf Rücken und Co einfach doch noch zu groß. Aber kurze Einheiten bei einem leichten Reiter, könnten gehen. Ich kenne dein Pferd natürlich nicht udn weiß nicht, wie es aussieht. Du müsstest also immer auch auf das Pferd schauen: Wie zufrieden läuft es? Hat es Druckstellen? Ist es schmerzfrei? Und dann kannst du danach deine Nutzung richten. Viele liebe Grüße, Petra P.S.: Du schreibst "Ausbinder"? Ich gebe jetzt einfach mal ungefragt meinen "Senf" dazu 🙂 und hoffe, dass das in Ordnung für dich ist. Ich finde Ausbinder ganz grauenvoll. Sie bringen das Pferd in eine ungesunde Zwangshaltung, die nichts mit reeler Versammlung zu tun hat. Im Gegenteil – es verspannt die Muskeln eher und das kann langfristig zu Schmerzen führen. Sie bieten keinen Nutzen – weshalb mir ein Rätsel ist weshalb sie immer noch eingesetzt werden.

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