Artikel aktualisiert am 25.02.2017

Pferde sind Herdentiere und Pferde sind Fluchttiere. Ja ja – das ist doch klar! Jeder weiß das…und doch wird man immer wieder überrascht, was alles unsere Pferde aus der Fassung bringen kann. Die Schreckhaftigkeit der Pferde ist unglaublich vielfältig und oft sehr schwer nachvollziehbar. Zumindest aus Menschensicht. Für das Pferd ist das Schreckgespenst eindeutig gefährlich… Wir Menschen erkennen das aber oft gar nicht oder sehen es nicht oder können es nicht nachfühlen.

Hat Herr Freyr Angst?

Plötzlich auf der Flucht

Auch mich überraschen Pferde immer wieder. Selbst die, die weniger schreckhaft erscheinen, können mit großer Intensität auf (scheinbar?) belanglose Dinge reagieren. So hätte ich Herrn Freyr auf einem meiner Waldgänge fast verloren. Und das, obwohl er gerade an diesem Tag sehr gelassen schien. Er hat sich weder durch meine Freundin noch durch ihr Pferd und ihre zwei Hunden durcheinanderbringen lassen.

Obwohl die zwei Hunde, wie die Verrückten herumgetollt sind. Sie ist mit ihrem Pferd immer mal wieder weggetrabt oder sogar galoppiert, kam mal von vorne, mal von hinten. Herrn Freyr war das vollkommen egal. Ich war total begeistert und völlig entspannt, als uns auf dem Heimweg eine Joggerin entgegenkam. Sie wurde von einem Radfahrer begleitet.

Sabine_Fahrrad_5

Drama, Baby!

Jogger haben wir schon oft getroffen. Ich wusste, das sie für Freyr kein Problem sind. Aaaber…da war noch dieser Radfahrer. Obwohl er sehr langsam war, da er ja nur Begleitfahrrad für die Joggerin war, muss er für Herrn Freyr ganz ganz schrecklich gewesen sein.

Panikattacke

Er machte einen riesengroßen Satz und zerrte das erste Mal richtig am Seil. Fast hätte er sich losgerissen. Das war knapp. Wir sind dann kurz in den Wald, um die Distanz zum Radler zu erhöhen. Herr Freyr stand da mit entsetztem Gesichtsausdruck und vollkommen angespannten Körper. Als der Radfahrer weg war, war auch Freyr wieder völlig zufrieden. Wir konnten entspannt den Rest des Heimweges antreten. Das Problem war glasklar: Herr Freyr hatte Angst vor diesem Fahrradfahrer.

Sabine_Fahrrad_4

Was hilft in Schrecksituationen?

Wenn so etwas vorkommt, übe ich immer gerne die „kontrollierte Katastrophe“. Außerdem hilft es dem Pferd enorm, wenn das „unheimliche Ding“ vor dem Pferd ausweichen und weggehen kann. Wenn also das Pferd lernt, dass das „unheimliche Ding“ mehr „Angst“ vor ihm hat als umgekehrt. Damit wären wir wieder bei dem Punkt: Wer bewegt wen?

Besser erklärt: Am nächsten Tag habe ich meine Tochter gebeten uns mit dem Fahrrad zu begleiten. Den ersten Teil des Weges ist sie langsam vor uns entlanggefahren, so dass wir sie quasi verfolgt haben. Das Fahrrad ist also vor Freyr „ausgewichen“. Das macht Pferde mutig und neugierig. Der große Abstand, den wir dabei anfangs hatten wurde nach und nach kleiner, bis ich dann in Reichweite des Rades war und meine Tochter damit angehalten hat. Ich stand also bei dem Fahrrad und Herr Freyr stand am Ende des Führseils hinter mir. Die ganze Situation war ihm so gar nicht geheuer.

Sabine_Fahrrad_3

Loben! Loben! …aber nicht das Pferd

TIPP:TIPP: Und dann? Die Leute auf dem Hof kennen von mir ja schon, das ich öfters mal komische Sachen mache – aber es funktioniert echt super. Ich lobe ganz ganz überschwenglich…. Nein! Nicht Herrn Freyr! Sondern das Fahrrad! Ich ignoriere also das Pferd und streichele ganz intensiv das Rad, den Gepäckträger, den Sattel, alles im Rhythmus und auch verbal: „Braaaaaves Bike, das hast du suuuuper gemacht!“

Sabine_Fahrrad_2

Freyr-typisch siegte bei ihm schon bald die Neugierde und langsam kam er zu uns heran. Mit gespitzten Ohren schien er zu fragen: „Was macht ihr da eigentlich?“ Als er dann bei uns angekommen ist, habe ich ihm zusätzlich ein Leckerli aus der Tasche gezaubert. Nach dem Motto: Guck mal, das Fahrrad hat Leckerlis dabei!

Sabine_Fahrrad_1

Wichtig dabei ist, dass ihr darauf achtet, das das Pferd nicht in das Seil treten kann, wenn es mutig wird und zu euch kommen möchte.

Peinlich? Egal!

Als ich diese Lob-Taktik vor vielen Jahren begonnen habe, war es mir ehrlich gesagt schon manchmal peinlich. Ich habe mich dann immer erstmal umgeschaut, damit mich dabei ja niemand beobachtet. Aber mittlerweile stehe ich zu meinen albernen Spielchen. Ich weiß, dass sie wirklich funktionieren. Wahrscheinlich ist, dass es gerade deshalb so gut funktioniert, da wir uns dabei albern vorkommen und über uns selber lachen müssen. Danach ist meine Tochter dann wieder losgefahren. Sie hat uns später auch von hinten überholt oder ist von vorne angebraust. Immer hin und her. Herr Freyr war noch nicht ganz überzeugt, aber den entsetzten Gesichtsausdruck – den hatte er nicht mehr. 

 

Mach es wie über 5000 andere Leser und werde Teil der Pferdeflüsterei Community

Ja, bitte schickt mir ca. 1x pro Woche eine E-Mail mit News & Infos über Rabattaktionen im Pferdeflüsterei-Shop und Tipps & Tricks für den artgerechten Umgang mit meinem Pferd.

Bitte warte kurz ...

Schön, dass du dabei bist! Jetzt check am besten gleich deinen Posteingang und klick den Link in der Bestätigungsmail.

Zwei Tage später haben wir das noch einmal wiederholt und es war schon richtig gut. Herr Freyr konnte wieder entspannen, das Fahrrad war ihm egal. Super! Seit dem haben wir viele Biker getroffen, auch richtig schnelle sportliche, mit bunten Klamotten (und wenig Rücksichtsnahme…) und jedes Mal habe ich mich richtig gefreut, weil das Fahrrad kein Problem mehr für Herrn Freyr ist. Und die “kleine Pause” von meinem tierischen Co-Trainer auch nicht…

Sabine und Islandpferd Freyr gehen weg

Islandpferd Herr Freyr kommt auf mich zu

Oh Schreck?

Außer „Schreck-Bewältigungen“ machen wir natürlich auch noch andere Sachen. Da ich Herrn Freyr auch reiten möchte und nicht nur auf ihm draufsitzen will, um zu streicheln, habe ich die Zeit genutzt um die Hilfengebung weiter zu lehren.

Islandpferd Herr Freyr und das Fahrrad

Die Hausaufgaben? Innerer Zügel – äußerer Zügel, innerer Schenkel – äußerer Schenkel. Außerdem haben wir über den Kappzaum ein bisschen an der Stellung gebastelt. Das alles noch vom Boden aus um ihn perfekt vorzubereiten.

Das nächste Mal? Werde ich über diese Hilfengebung vom Boden aus berichten und über seine Fortschritte als Reitpferd erzählen. Ich sage euch, ich freue mich schon jetzt darauf, bald mit ihm fröhlich durch den Wald zu tackern!

Sabine reitet auf Islandpferd Freyr

Helfen dir diese Artikel weiter?

Wie findest du den Beitrag?
Du darfst diesen Artikel gerne verlinken

Wo teilst du am liebsten gute Artikel mit deinen Freunden?

https://www.pferdefluesterei.de/pferde-gespenster/

↑Kopier dir diesen Link um ihn z.B. in Foren oder Kommentarfeldern einzufügen↑ 

<a href="https://www.pferdefluesterei.de/pferde-gespenster/">Pferdeflüsterei.de: Auf der Flucht? Pferde und die „unheimlichen Dinge“</a>

↑Kopier Dir einfach diesen HTML-Code um ihn in deiner Webseite einzufügen↑


14 Kommentare zu “Auf der Flucht? Pferde und die „unheimlichen Dinge“

  1. grit sagt:

    Hallo ich lese sooooo begeistert jeden Artikel von euch beiden. Mein Svalur sieht fast aus wie dein aherr Freyr…bei uns geht es in 3 Wochen los mit richtigem Kennenlernen. Habe ihn im Dez.gekauft und er steht noch in Deutschland. Da fahre ich ihn jetzt bald besuchen fuer 1 Woche…im April kommt er ganz zu mir. Was koennte ich in einer Woche ueben? Ohne ih xu ueberfordern? Bin auch Isi Neuling ;) lg an euch beide!!!

    • Sabine sagt:

      Liebe Grit,

      herzlichen Glückwunsch zu deinem Svalur. Möglichkeiten gibt es viele, was man so alles machen könnte. Es kommt natürlich darauf an wie alt Svalur ist, wie er so wohnt, was er schon kennt… usw.

      Viele Grüße

      Sabine

    • Petra sagt:

      Liebe Grit, da wünsche ich Dir viel viel Spaß mit Deinem kleinen Herren. Es ist so schön, wenn man sie besuchen kann. Ich war auch gerade bei meiner Jungstute für 8 Tage, um zu betrachten, wie groß sie geworden ist ;-) Ich habe sie einfach oft auf der Weide besucht und dann kann man ja sehr gut spazieren gehen – wenn das Pferd das schon kann. Wir haben Kontakt zueinander gefunden, ich habe sie eingeladen zu mir zu kommen und herausgefunden, wo sie gerne wie genau gekrault wird. Mir war das genug :-) Ich bin gespannt, was ihr zwei dann miteinander macht und würde mich freuen hier davon zu lesen. Also bis bald vielleicht? Alles Liebe, Petra

  2. Denise sagt:

    Huch ich habe diesmal gar kein Erinnerungsmail bekommen und erst jetzt gesehen das es hier schon wieder weiter geht. *freu*

    Haha ja den gefährlichen Radfahrer haben wir auch schon kennen gelernt :-) da habt ihr ja eine tolle witzige Lösung gefunden :-) wäre mir so nie eingefallen.

    Bei uns wars mit der zeit einfach nicht mehr so gefährlich und die Angst verschwand würde ich jetzt mal sagen…….waren ja schon länger nicht mehr unterwegs da ich finde er sollte seine Jungpferdezeit nun richtig genießen.

    Für den Sommer suche ich gerade einen Alm bzw. Jungpferde wiesenplatz wo er ausgelassen spielen kann ohne das er arbeiten muss. Nächstes Jahr fangen wir dann wieder zu arbeiten oder vl. heuer im Winter mal sehen wie wir Lust haben :-D.

    Liebe Grit gratuliere dir viel Glück und Spass mit deinem kleinen und gehs ruhig an. Ich habe gleich zu viel verlangt und das hat er mir dann sehr deutlich gemacht……dabei dachte ich das es nicht viel ist aber ihm wars zu viel das ist mir jetzt auch klar….aber es kommt natürlich drauf an wie alt deiner ist ;-).

    ganz liebe Grüße Deni und Loki

    • Petra sagt:

      Hey Denise, das ist ja verrückt, dass Du keine Mail bekommen hast – ich bitte mal den Technikbeauftragten, das zu überprüfen. Aber wie schön, dass Du trotzdem vorbeigesurft bist :-) Ich bin auch ein großer Fan der Sabine-Lösung für schreckliche Dinge und es funktioniert wirklich. Ich habe es mit einem Schulpferd auch schon getestet und war erfolgreich. Der schreckliche Holzhaufen ist jetzt kein Angstgegenstand mehr. Diese Auszeiten sind für Pferde was Feines, denke ich. Vor allem für die Jungen. Sie sollen ja auch erstmal eine Kindheit haben, denke ich. Deswegen habe ich meine auch in ihrem Herdenverband groß werden lassen. Sie wurde da ab und an für ein paar Tage herausgeholt (zusammen mit den anderen Jungen) und ein bisschen trainiert. So dass der "ernst" des Lebens in Form von der Sabine-Grundschule, dann diesen Sommer anfangen kann. Ich bin dann auch sehr gespannt, wie sich meine Erstklässlerin zusammen mit mir machen wird. Aber habe mir auch versprochen, dass ich lieber zu langsam, als zu schnell machen werde. Am Besten natürlich im richtigen Tempo ;-) aber dafür habe ich dann ja Sabine an meiner Seite. Liebe Grüße, auch an Loki, und bis bald, Petra

  3. Denise sagt:

    Haha ja bitte um Prüfung :-).

    Schön wenn es Spass macht und dann auch noch klappt :-). Ich freue mich glaub ich schon genauso wie du auf deine ersten Erfahrungen mit deiner süßen.

    Weißt du schon wann es genau so weit sein wird das sie zu dir kommt?
    Wirst du da dann auch eine Serie daraus machen?
    Ja da hast du völlig recht Pausen brauchen die und zwar mehr als wir manchmal meinen. :-) er wird sich sicher freuen wenn er dann mit anderen Jungs herum tollen kann. Ich selbst konnte ihn noch nie beim spielen sehen leider.

    • Petra sagt:

      Meine Kleine kommt diesen Sommer *juchuuuu* direkt zu Sabine Wendland auf die Bienwaldranch. Ich werde dann auch regelmäßig schreiben, wie es um unsere Fortschritte und Fehler bestellt ist – die wir bestimmt machen werden. Also ich, nicht das Pferd ;-) Denn es ist ja immer der Mensch, der den Fehler macht. Ich hoffe, dass Dein Kleiner sich gut einlebt in seiner Jungsrunde und drücke ihm die Daumen für eine schöne Ferienfreizeit. Liebe Grüße und bis bald, Petra

    • Sabine sagt:

      Liebe Martina,

      meine Sheila hatte früher sehr große Angst vor diesen fahrbaren Holzwägen, wie sie die Forstarbeiter im Wald aufstellen. Wenn sie so ein Teil erblickte, war es sofort vorbei mit der Ruhe und der Gelassenheit. Ich erinnere mich, daß es immer wahnsinnig schwierig war, sie einigermaßen vernünftig daran vorbei zu reiten/zu führen.
      Ich habe damals verschiedene Sachen ausprobiert. Jedoch ohne Erfolg. In einem Gespräch mit Birger Gieseke, gab er mir doch den Tipp, nicht zu versuchen Sheila zu beruhigen, sondern ich solle die Hütte streicheln und loben…. (!!)
      Häää?? Dachte ich damals, wie albern, und habe es natürlich nicht gemacht…… nicht sofort – aber als ihr Hütten-Trauma immer schlimmer wurde und ich sie im Sattel fast überhaupt nicht mehr daran vorbei bekam, habe ich sie mir am Führseil geschnappt, bin zu diesem Wagen hingewandert (habe mich umgeschaut, ob mich vielleicht jemand beobachtet..) und dann habe ich diesen Wagen gestreichelt und gelobt.
      Im ersten Moment hat sie sich wegen der "Schrabbel-Geräusche" auf den Holzbrettern erschrocken, ich habe jedoch Sheila einfach nicht beachtet und habe weiter die Hütte gestreichelt – bis ich lachen mußte – da ich mir so albern vorkam und ich froh war, das keine Spaziergänger gerade dort unterwegs waren.
      Der Erfolg war super, es hat zwar etwas länger gedauert, als bei Freyr mit dem Fahrrad, d.h. ich habe es öfters mit ihr üben müssen, aber nach ein paar Wochen konnte ich sogar zu den Hütten hinreiten und das Dach der Hütte streicheln!
      Mit "kontrollierter Katastrophe" meine ich also zu überlegen, wie ich das "Schreckensding" mit meinem Tier angehen kann.
      Ich werde es aber nicht zwingen, das Ding einfach akzeptieren zu müssen, sondern ich lade es damit ein, sich das Ding anschauen zu wollen.
      Kontrolliert ist es auch deshalb, da ich manchmal einen Helfer benötige, wie meine Tochter mit dem Fahrrad, und ich kann sie weiter weg schicken oder wieder kommen lassen, so wie ich es für die Situation gerade benötige.
      Ein Helfer ist auch dann sinnvoll, wenn das Pferd richtig große Angst hat, z. B. vor einem Regenschirm. Es wäre dann zu gefährlich Regenschirm und Pferd zugleich in den Händen zu haben. Also vergrößere ich die Distanz damit, daß ein Helfer den Regenschirm aufspannt und die ersten Male damit auf dem Reitplatz herummarschiert und ich ihm folgen kann. Dabei kann man mit der Zeit die Distanz verringern, bis ich dann bei meinem Helfer mit Regenschirm stehe, aber das Pferd noch nicht. Es kann dann selber entscheiden, ob es kommen möchte.
      Wenn die Neugierde siegt und sich das Pferd das Ding anschauen möchte, bekommt es sogar ein Leckerli, wenn es noch Angst hat und nicht kommen möchte, esse ich die Karotte halt selber :)
      Ich hatte mal eine süße Scheckstute in Ausbildung die Angst vor dem Esel hatte, der hier in der Nachbarschaft wohnt. Also bin ich mit ihr immer zu der Esel-Koppel marschiert und habe den Esel gestreichelt und gefüttert. Die ersten Male ist sie tausend Tode gestorben, als das Eselchen an den Zaun kam. Nach dem 5. Tag hat sie dann fleißig mitgefuttert!
      Hat dein Pferd auch vor irgendwelchen Dingen Angst? Vielleicht kann ich dir speziell helfen, wenn ich weiß, um was es geht.

      Viele Grüße

      Sabine

    • Martina sagt:

      Danke, Sabine, für diese ausführliche Antwort.
      Ich verwende das gleiche Prinzip, nenne es aber Annäherung und Rückzug

  4. Mary sagt:

    Herrlich, die "Fahrrad-Geschichte"…..es klappt auch andersherum: wir hatten einen engen Weg, auf der einen Seite ein Hof mit Tor und zwei wirklich sehr "bösen" Hunde-Monster, auf der anderen Seite eine Mauer mit Hecke….der Albtraum bei jedem Ausritt…..bis ich angefangen habe, die Hunde schon von weitem mit peinlich süßer Stimme zu rufen und zu begrüßen, mit der Bitte, uns am Zaun zu begleiten…..Die Reaktion der Hunde: zwar bellend, aber wedelnd und etwas kontrollierter laufen sie mit bis zum Ende des Zaunes, Pferdchen zwar noch angespannt, aber mutig geradeaus gehend, nach dem Motto: "wenn Frauchen die so toll findet, ist dass was die machen wohl normal……!
    Peinlich ist mir dass schon lange nicht mehr, hauptsache, es funktioniert…..
    LG Mary

    • Sabine sagt:

      Liebe Mary,

      gute Idee, die Hunde selber zu rufen. Bei einem kleinen Wanderritt haben wir noch eine Freundin aus einem benachbarten Dorf abgeholt. In einer kleinen Gasse kam auf einmal ein wilder Rotweiler das Hoftor hochgeschossen. Das Tor war aus Holz (wir haben den Hund also vorher gar nicht gesehen) und sicher 1,50 m hoch. Der Hund hing geifernd mit dem Bauch über dem Tor und wir hatten alle Angst das er vornüber kippt und dann bei uns ist.
      Zum Glück ist das aber nicht geschehen. Die Pferde haben sich alle ganz schön erschrocken – wir natürlich auch, da haben wir einfach überhaupt nicht damit gerechnet.

      Ich finde es gut, wenn jeder für sich ausprobiert, was für sein Pferd am besten passt.
      Peinlich ist es mir auch nicht mehr, wenn ich überzeugt bin und es dem Pferd helfen kann (und auch noch Spass macht!)
      Den Pferden ist es ja zum Glück egal, wie wir was nennen und ich finde Pferdemenschen toll, die hinterfragen und den richtigen Weg suchen für sich und ihr Pferd (Umwege sind erlaubt ) :)

      Liebe Grüße

      Sabine

  5. Sabine Sch. sagt:

    Liebe Sabine, ich bin ganz begeistert von Deinen Artikeln hier…
    Ich habe hier zwei junge Isis, die beide jetzt in die Grundschule starten. Deine Methode mit dem Farhrrad loben hat mich gerade sehr zum Schmunzeln gebracht, da ich das mit meiner ängstlichen Hündin auch imme genauso machen und es hat noch immer funktioniert. :-)

    Kann man Dich irgendwie auf Facebook finden oder hast Du ein Buch geschrieben??? Gerne mehr von Dir, da ich gerade etwas hilflos vor zwei Jungpferden stehe, die mehr durch Zufall bei mir gelandet sind und mir jetzt etwas der rote Faden fehlt… :-) Kann man Dich buchen? :-)

    LG

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Sabine, wie schön, dass du die Artikel magst. Sabine trainiert ja bei uns am Stall und ich habe ihr von deinem Kommentar erzählt. Sie hat sich riesig gefreut und freut sich, wenn du ihr schreiben magst. Vielleicht könnt ihr ja wirklich zusammenkommen :-) info@bienwaldranch.de ist ihre Adresse. Viele liebe Grüße, Petra

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.