Stell dir vor eine Freundin rennt auf dich zu und brüllt dir das „Hallo“ laut ins Ohr. Dann redet sie die ganze Zeit auf dich ein, in einer Lautstärke die einfach nur stressig ist. Anschließend klopft sie dir fest auf den Rücken, weil sie begeistert ist von dem, was du ihr gerade erzählst. Du erschrickst fast, weil es so plötzlich kommt und gut fühlt es sich auch nicht wirklich an. Dann wundert sie sich, dass du immer weiter weggehst, dass du irgendwann nur noch auf ihr „Hallo“ hörst, wenn sie brüllt. Mal ehrlich – wer will wirklich so eine Freundin sein?

Dann stell dir vor, die Freundin kommt lächelnd auf dich zu, fragt freundlich wie es dir geht, hört dir zu und freut sich begeistert mit dir mit, wenn du ihr von schönen Dingen erzählst oder wenn dir etwas gelingt? Sie spricht leise. Du musst schon die Ohren spitzen, um zu hören, was sie erzählt. Aber das was sie erzählt ist so spannend und interessant, dass du das gerne tust. Du wirst immer zarter in deinen Reaktionen, weil du unbedingt hören willst, was sie dir zu sagen hat. Denn das was sie sagt hat Kraft und ist spannend. Sie ist klar, sie weiß, was sie dir erzählen will – aber sie sagt es sanft.

Ich habe genau diese Erfahrung gemacht. Je feiner und leiser ich selbst bin, desto feiner ist auch das Pferd. Die ganz leisen Töne haben eine viel größere Kraft als die lauten Signale, die wir oft glauben geben zu müssen. Nicht Energielos, nicht kraftlos, einfach leise. Das kann Verbindung schaffen, Vertrauen und eine feine Kommunikation. Willst du ein feines Pferd? Dann will ich dir jetzt von der Kraft der leisen Töne erzählen.

Meine Stute hat mich diese ganz einfache Wahrheit gelehrt: Je leiser ich werde, desto feiner wird sie. Sie ist selbstbewusst und eigenwillig und sie hat Stolz. Das bedeutete in den ersten Wochen unserer gemeinsamen Zeit, dass ich erst einmal lernen musste den richtigen Tonfall zu finden. Hat sie laut gefragt, durfte ich laut antworten. Hat sie leise gefragt, musste ich leise antworten.

War ich doch zu laut, bekam ich ein Kopfschütteln, einen verärgerten Gesichtsausdruck, eine feste Lippe oder eine abgewandte Schulter. „Zu laut“ ist relativ – das konnte sogar ein Schnalzen zuviel sein oder wenn die Gerte einen Hauch zu hoch gehoben war oder wenn ich einen Zentimeter zu weit vor ihrer Schulter stand. Also habe ich an meiner Energie gearbeitet. Jeden Tag. Und ich arbeite immer noch daran. Jeden Tag.

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Mittlerweile reicht ein leises „Ho“ und sie bleibt stehen. Ich muss nur den Finger leicht nach vorne richten und sie läuft ein klein bisschen schneller. Ich muss meine Energie nach vorne oder rückwärts richten und sie läuft mit mir und meiner Energie. Ich muss nur noch denken, dass wir jetzt antraben und wir traben fast schon. Nicht immer, aber immer dann, wenn ich fokussiert und klar bin und wenn ich mit leisen Tönen spreche. Je leiser meine Frage, desto feiner ist ihre Antwort.

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Die Kraft der leisen Töne

Willst du ein feines Pferd? Willst du feine Antworten auf deine Bitten oder Fragen? Willst du eine feine Kommunikation? Ein Band zwischen dir und deinem Pferd?

Dann lerne die Kraft der leisen Töne. Das ist meine Erkenntnis der letzten Jahre. Die Antwort kann immer nur so fein sein, wie die Frage. Dafür gibt es im Grunde eine Faustregel, eine einfache Formel, sozusagen DIE Regel für eine feine Kommunikation mit deinem Pferd:

Wer feine Antworten will, muss feine Fragen stellen!

Ich stelle mir immer wieder verschiedene Fragen, wenn ich mit den Pferden zusammen bin. Stelle sie mir zum Beispiel nach dem Training oder auf der Heimfahrt im Auto.

Fragen, die du dir immer wieder stellen kannst:

  • Kann ich vielleicht noch ein bisschen leiser sein, wenn ich mein Pferd um etwas bitte?
  • Wie ist der Gesichtsausdruck meines Pferdes? Was sagen seine Ohren?
  • Warum tut mein Pferd etwas oder tut es vielleicht nicht – hat es einen guten Grund? Versteht es mich noch nicht? Muss ich es vielleicht anders erklären?
  • Muss ich mich jetzt wirklich durchsetzen oder spricht mein Pferd mit mir und will mir mit seiner Verweigerung etwas sagen?

Und: Wenn du dich über dein Pferd ärgerst – atme tief ein und aus, lass den Ärger rausfließen und ein Lächeln reinfließen und versuche es nochmal – leiser, sanfter, klarer, anders – aber NIE wütend.

Es ist eine tägliche Aufgabe. Atme zum Beispiel immer tief ein und aus, bevor du das Auto verlässt und den Stall betrittst. Sei eine zarte und achtsame Freundin oder Freund – nicht die laute Person, die ich am Anfang beschrieben habe.

Zum Beispiel:

  • Halte deinem Pferd bedächtig die Hand hin, um es schnuppern zu lassen, wenn ihr euch begrüsst
  • Frage es sanft durch eine leichte Bewegung Richtung Hals oder Kopf, ob du es schon streicheln darfst
  • Wende deinen Körper und dreh deine Schulter ein, wenn willst, dass dein Pferd dir von der Koppel folgt
  • Schick deine Energie nach vorne und hab ein Ziel vor Augen
  • Bitte dein Pferd den Huf am Putzplatz zu heben, indem du leicht seine Fessel kraulst
  • Bedanke dich bei deinem Pferd, wenn es dir den Huf gegeben hat – das ist nicht selbstverständlich
  • Wenn du auf dem Platz oder im Gelände Signale gibst, frage dich immer, ob du nicht doch leiser sein könntest
  • Versuche immer erst dir bildlich vorzustellen, wie die nächste Übung aussieht
Ein Beispiel: Du willst, dass dein Pferd antrabt. Statt gleich Signale zu schicken, zu Schnalzen oder mit den Schenkeln, der Gerte zu tippen – stell dir vor, wie dein Pferd weich antrabt, wie es in einem wunderschönen Übergang vom Schritt in einen lockeren und schönen Trab fällt – stell es dir solange vor bis du es bildlich vor deinem inneren Auge siehst. Dein Körper wird deiner Vorstellung folgen und das wiederum wird dein Pferd erkennen und sehr wahrscheinlich auch dieser Vorstellung folgen.

Wenn das nicht gleich funktioniert, mache dir keine Gedanken. Vielleicht war dein Pferd mehr Lautstärke gewohnt und es überhört deine leisen Töne erstmal, vielleicht musst du ihm mit einem leisen Signal ein wenig helfen, bis es versteht und du kannst nach und nach leiser werden.

HIER beschreibe ich in einem Artikel, warum feine Körpersprache so unglaublich wichtig ist

Es ist ein Prozess, ein Weg, solange bis ein Band der Kommunikation zwischen euch herrscht. Irgendwann wirst du es das erste mal fühlen und dann wirst du süchtig danach werden und dann wirst du mit der Zeit feststellen, dass eure Verbindung immer enger werden wird, umso leiser und feiner du in deiner Kommunikation wirst. Das macht unglaublich glücklich. Das ist im Grunde ein Teil dessen, was uns die Pferde lehren können. Achtsamkeit, Gelassenheit, ruhige und feine Töne.

Dein Pferd sagt dir sicher auch, wie es mit dir kommunizieren will. Du musst ihm nur zuhören und es beobachten während ihr zusammen seid:

  • Wie reagiert es auf deine Bitten?
  • Wie ist sein Geischtsausdruck?
  • Was möchte es gerade? Vielleicht gibst du auch mal deinem Pferd nach und fragst es, was es möchte

Pferdefreundlich ShoppenHerzensmomente

Vor kurzem hatte ich einen wunderschönen Moment. Wir waren spazieren. Mein Mann hat Carey geführt – ich bin einfach so neben den beiden gelaufen. Mein Mann lief zwischen meinem Pferd und mir. Es waren etwa 2 Meter Abstand zu meinem Pferd. Ich bin etwas schneller gelaufen und plötzlich bemerkte ich, dass auch mein Pferd schneller läuft.

Obwohl mein Mann seine Geschwindigkeit beibehielt, obwohl mindestens 2 Meter zwischen meinem Pferd und mir waren und obwohl er den Führstrick in der Hand hatte. Ich wollte wissen, ob das nur Zufall war und habe meine Energie nach vorne geschickt, bin schneller losgelaufen und plötzlich trabt mein wunderbares Pferd an – immer auf der Höhe meiner Schulter.

Erst als ich wieder langsamer gelaufen bin, ist auch mein Pferd in Schritt gefallen. Da war es, dieses wunderbare Band. Das hatten wir nicht von Anfang an und wir haben es auch nicht immer – aber wir haben es vor allem dann, wenn ich ganz bei mir selbst bin, wenn ich ganz bei meinem Pferd bin und weil ich jeden Tag erneut versuche möglichst leise Töne zu sprechen.

Carey Pferd

Zu laut mit dem Pferd

Wenn ich zurückdenke wie laut ich in den ersten Wochen und Monaten, nachdem ich die Welt der Pferde betreten hatte, teilweise war, möchte ich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Versteh mich nicht falsch – ich habe nie gebrüllt, ich habe nie die Gerte „fetzen lassen“, ich habe nie ein Pferd geschlagen oder am Halfter gezerrt.

Aber ich habe schon beim ersten Signal laut geschnalzt, statt mit einem leisen Signal zu starten. Ich habe sofort mit den Schenkeln geklopft wenn ich wollte dass das Pferd antrabt, statt meine Energie nach vorne zu richten. Ich habe den Hals geklopft, wenn das Pferd etwas richtig gemacht hat, statt mit leiser Stimme und viel Freude im Herzen zu loben.

Kurz: Ich habe aus Pferdesicht mit zuviel Energie gefordert statt mit leiser Energie zu bitten.

Warum? Weil man das so macht, weil alle das so gemacht haben. Und weil Reitlehrer einem das leider allzuoft genauso beibringen. Bis man anfängt Fragen zu stellen, Kurse zu besuchen und Bücher zu lesen, eigene Erfahrungen zu machen und festzustellen, dass die leisen Töne eine viel größere Kraft haben.

Ich kann mir heute nicht mehr vorstellen, dass ich so laut kommuniziert hatte und ernsthaft erwartet hatte, dass ich durch mehr Lautstärke mehr Kommunikation bekomme. Es erschien mir normal, weil jeder es so gemacht hat, weil alle anderen um mich herum noch lauter waren als ich und weil wir letztlich auf diese Art und Weise auch Reaktionen bekommen. Sandra Schneider beschreibt das in ihrem „Tagebuch eines Pferdes“ aus der Sicht der Pferde, wie sie diese laute und zum Teil auch grbe Verhaltensweise wahrnehmen.

Banner Sandra Schneider Juni 2015

Wie funktioniert Kommunikation in der Pferdeherde

Wenn du dir aber mal die Zeit nimmst und eine Pferdeherde beobachtest, wird dir auffallen, dass Pferde die meiste Zeit sehr leise miteinander kommunizieren. Ein Zucken mit dem Ohr, ein Schweifschlagen, eine leichte Körperbewegung nach rechts oder links. Ein Blick, eine Muskelanspannung im Gesicht – Pferde sind unglaublich leise und fein miteinander. Das mussten sie in der freien Wildbahn auch sein. Als Fluchttiere waren sie darauf angewiesen fein und leise miteinander zu kommunizieren.

Natürlich sind Pferde auch mal laut miteinander. Zwei Hengste die miteinander um die Herde kämpfen. Stuten, die die Rangfolge diskutieren wollen. Da kommen Hufe und Zähne ins Spiel, da wird auch mal gebrüllt und geschrien und das finden die Pferde in diesem Moment legitim – wenn ein Pferd laut spricht, darf das andere auch laut antworten. Muss es vielleicht sogar, damit die restliche Herde weiterhin Vertrauen in das Pferd haben kann.

Was ich dir damit sagen will? Leise Töne sind wichtig und es sollte unser Ziel sein so leise und sanft und achtsam wie möglich zu sein mit den Pferden, aber das bedeutet natürlich nicht, dass du dich von deinem Pferd schubsen oder gar beissen und treten lassen darfst. Es muss Regeln und Grenzen geben. Wenn du diese Regeln nicht einforderst, wird dein Pferd auch den Respekt vor dir und deiner Kraft es sicher durch die Welt zu bringen verlieren. Und damit lässt du dein Pferd letztlich auch im Stich. Denn es will sich sicher bei dir fühlen – genauso wie es sich verstanden fühlen will und eine Kommunikation, die funktioniert.

Du musst dir das vorstellen wie ein Gleichgewicht:

  • Es ist einerseits wichtig gelassen und im Reinen mit sich zu sein, mit einem Lächeln und innerer Entspannung den Stall zu betreten. Nicht wütend oder verärgert zu werden, wenn etwas nicht klappt. Möglichst zart und fein und leise zu fragen.
  • Sich zu bedanken ud wertzuschätzen, was das Pferd für einen tut – gleichzeitig ist es wichtig klar zu sein und einen plan zu haben, sich nicht schubsen zu lassen und ein verlässlicher Partner an der Seite des Pferdes zu sein. Zu wissen, wann man „Ja“ sagt, wann man „Nein“ sagt und wann das Pferd entscheiden darf.

Das klingt wahnsinnig kompliziert im ersten Moment, aber es ist einfach nur ein Weg – zu sich selbst und zum Pferd. Mit der Zeit wird es dir normal, du wirst immer entspannter, gelassener und zufriedener sein – und das kannst du auch in dein restliches Leben weitertragen.

HIER findest du übrigens ein sehr gutes Buch zum Thema „Die Weisheit der Pferde“

HIER habe ich in einem Artikel beschrieben, was passiert, wenn wir nicht ganz beim Pferd sind und die Gedanken im Training mitspielen

Ärgernis oder Aufgabe?

Du hast letztlich die Wahl, ob du die kleinen und großen Aufgaben, die dein Pferd oder eure gemeinsame Zeit an dich stellen als Ärgernis betrachten willst, als ein „nicht funktionieren“ und als einen „Widersetzen“ oder als eine Aufgabe in dich hineinzuhören, selbst feiner und gelassener zu werden und damit nach und nach ein feineres und gelasseneres Pferd zu bekommen.

HIER gibt es noch einen spannenden Artikel zum Thema über Ertragen versus Erfahren

Natürlich ist jedes Pferd anders und auch jeder Mensch. Das waren und sind alles sehr schwarz-weiße Gedanken gewesen, die mit jedem Pferd und jeder Menschenpersönlichkeit ein bisschen anders gedacht und umgesetzt werden müssen. Aber vielleicht sind sie ja eine Inspiration – denn wenn man einmal die Kraft der leisen Töne entdeckt hat, macht das, was wir dann vom Pferd zurückbekommen, süchtig.

Frage: Wie ist dein Pferd? Sprecht ihr schon eine gemeinsame Sprache? Habt ihr leise Töne miteinander? was sagt dein Pferd dir? Schreib mir gerne einen Kommentar! Ich freue mich auf deine Geschichte!
Autor: Petra

Pferde machen glücklich. Sie sind unsere Lehrmeister, auf dem Weg zu dem besten "Ich", das wir werden können. Daran glaube ich fest. Es ist wichtig, dass wir ihnen zuhören und lernen sie zu verstehen. Dann schenken sie uns besondere Momente. Diese Momente machen süchtig. Im echten Leben bin ich professionelle Journalistin. Das versuche ich hier in die Welt der Pferde zu übertragen. Ich schreibe die Artikel, führe die Interviews und besuche die Kurse für mehr Pferdewissen. Mein Mantra: Sei ein sicherer Ort für das Pferd.

18 Kommentare zu “Du willst ein feines Pferd? Von der Kraft der leisen Töne

  1. Raimund sagt:

    Die Kunst ist es für das Pferd leise zu sein und mit möglichst kleinen Gesten zu arbeiten und trotzdem das richtige Maß an Energie und Focus zu transportieren, um dem Pferd einen ausreichenden Impuls für die gewünschte Übung zu übermitteln. Viele werden leise, aber auch Energielos. Es ist eine gewisse Art von Softness, wie sie auch Mark Rashid beschreibt, was aber meiner Meinung nach nicht gleichbedeutend mit Energielos ist. Sanft, aber bestimmt. Jeder sollte für sich und sein Pferd die derzeit richtige Basis der Kommunikation finden und dann verfeinern.

    • Petra sagt:

      Lieber Raimund, da hast du so Recht. Energie spielt eine wichtige Rolle, aber wir haben für die Pferde oft genug Energie, wenn wir den Fokus und eine klare innere Haltung haben. Leise zu sein, bedeutet für mich nicht energielos zu sein. Aber du hast Recht – die Gefahr besteht, dass das verwechselt wird. Ganz liebe Grüße und danke für deine Gedanken zum Thema, Petra

  2. jasmin grossert sagt:

    hallo und danke für den schönen bericht! er hat mich berührt und inspiriert. ich bin auch dran mit meiner stute eine feine kommunikation aufzubauen aber gehe es langsam und ruhig an da sie gerade einen stallwechsel hatte. beim vorherigen stall ist sie sehr oft einfach stehen geblieben und hat sich ganz steif gemacht da ging dann gar nichts mehr. vielleicht hast du mir noch einen tip? liebe grüsse jasmin

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Jasmin, danke für deinen lieben Kommentar. Es ist toll, dass du deiner Stute die Zeit lässt anzukommen. Das ist für Pferde schon immer eine große Sache. Es ist sehr schwer, dir da aus der Ferne einen Tipp zu geben. Ich würde versuchen ihren Gesichtsausdruck zu beobachten – also warum macht sie sich steif. Das herauszufinden wird die große Kunst. Weil sie Stress hat? Weil sie unsicher ist? Oder ängstlich? Oder weil sie einfach nicht versteht, was du willst? Je nachdem würde ich dann versuchen zu reagieren. Manchmal kann es helfen in solchen Momenten etwas ganz anders zu machen – etwas das sie besonders gut kann oder was ihr besonders Spaß macht – eine Lieblingsübung. Um sie aus dieser Steifheit wieder rauszubekommen und dann viel viel kleinschrittiger nochmal von vorne anzufangen. Wie bei einem Puzzle. Das war jetzt nicht besonders viel, aber aus der Ferne ist es einfach unmöglich dir wirklich etwas konkretes zu schreiben. Ganz liebe Grüße an euch zwei auf jeden Fall, Petra

  3. Miriam sagt:

    Liebe Petra,

    mein kleiner Ponymann mag es nicht, wenn ich laut bin. Dann geht er in der Regel einfach weg und spricht nicht mehr mit mir. Dafür bin ich ihm dankbar. Ich erwarte Höflichkeit und Respekt von ihm, also kann er das Selbe auch von mir erwarten.
    Was ich gerade wieder gelernt habe, ist genau hinzuschauen, warum mein Pony plötzlich etwas tut und nicht einfach lauter werden, weil mir sein Verhalten gerade nicht gefällt, oder er nicht tut was ich will.
    Momentan habe ich leider sehr wenig Zeit für ihn. Wir haben ein Haus gekauft und sind dabei dieses zu renovieren und einen Ponypaddock zu bauen. Das ist viel Arbeit und ich komme oft nur schnell noch zu ihm um ihm Heu und Wasser zu geben und fahr dann auch schon wieder heim um noch etwas Schlaf abzubekommen.
    Nun fing er an in dem Moment wo ich das Tor öffne um das Heu zu bringen, an mir vorbei zu drängen und abzuhauen. Das hat er sonst nie gemacht und ist natürlich auch nichts, was gut ist. Mal davon abgesehen, dass er mir schon ein paar Mal den Schubkarren umgeworfen hat, ist es natürlich auch nicht gut, wenn er im Hof frei rumläuft. Er könnte ja auch ganz abhauen und evtl. auf die Straße laufen. Beim ersten Mal war ich überrascht und habe ihn einfach wieder eingesammelt. Beim zweiten Mal war ich wütend. Ich war müde, mir tat alles weh und nun lag auch noch das Heu auf dem Boden. Das "undankbare" Pony zu dem ich extra noch gefahren bin, obwohl es schon spät war und ich einen langen Tag hinter mir hatte, ist drauf rumgetrameplt und ich musste hinter ihm her. Nein, in dem Moment hatte ich keine netten Gedanken meinem Ponymann gegenüber und bin auch recht energisch hinter ihm hergestapft. Das Ergebnis: Mein Ponymann, der sonst auf der Weide ankommt und keine Probleme beim Einfangen macht, läuft vor mir weg. Ich wurde immer wütender und energischer. Ich habe ihn angemault, es wurde schon dunkel und ich hatte keine Lust mehr. Ich hab ein paar Mal schnell und grob nach ihm gegriffen und er ist mir natürlich entkommen. Irgendwann habe ich ihn dann doch erwischt und zurück gebracht. Mit einem riesen Ärger bin ich dann gefahren. Am nächsten Tag das selbe Theater. Wieder bin ich wütend geworden und plötzlich habe ich das Unverständnis in den Augen meines Ponys gesehen und überlegt was hier eigentlich passiert. Er ist aus dem Paddock gegangen und eigentlich erst Mal stehen gebleiben als ob er auf mich warten würde. Dann hat er mich angeschaut und sich Richtung Reithalle bewegt. Er wollte einfach nur mal wieder Zeit mit mir verbringen. Er wollte Abenteuer mit mir erleben. Er versteht ja nicht, dass ich momentan auch für sein neues Zuhause einfach so viel zu tun habe. Und ich habe völlig falsch darauf reagiert. Hier hatte ich nichts was ich ihm abgewöhnen muss, keine Marotte, die möglichst energisch unterbunden werden muss, sondern ein Pony was sich vernachlässigt fühlt und gerne Zeit mit mir verbringen würde. Genau das habe ich dann noch mit ihm gemacht. Es war zwar schon richtig spät und ich war eigentlich auch hundemüde, aber wir sind dann gemeinsam in die Reithalle gegangen. Er ist mir völlig frei gefolgt und hat mich dann zum Spielen aufgefordert und als er gemerkt hat, dass ich wirklich müde bin, kam er zum Schmusen an. Selten habe ich so eine tiefe Verbindung gespürt wie in diesem Moment.
    Als ich ihn den Tag vorher über den Hof gejagt habe, war davon nichts da. Da war ich auch selber viel zu laut um zu hören, was er eigentlich zu sagen hat.
    Seither hat er das nicht wieder gemacht. Er bleibt nun im Paddock und ich muss ihn nicht wieder einfangen.
    Liebe Grüße
    Miriam

    • Petra sagt:

      Liebe Miriam, was hast du doch für einen tollen Ponymann. Ich freue mich immer, wenn ich von euch beiden lese. Und natürlich: Herzlichen Glückwunsch zum Haus!! Das wird bestimmt toll – auch wenn ich es mir sehr anstrengend vorstelle. Ich kenne diese Phasen übrigens auch. Wenn ich meiner KLeinen einfach nur Heu bringe und mehr nicht. Dann könnte man ja meinen, dass sie sich freut nichts tun zu müssen und fressen zu bekommen. Aber tatsächlich neigt sie eher dazu sich wegzudrehen oder nicht mehr zu kommen, wenn ich sie rufe – wenn ich das zu oft hintereinander mache. Oder sie driftet immer zur Halle, wenn ich sie zurückbringen will. Ich finde, dass das ein tolle Kompliment ist – offenbar finden unsere Pferde das Zusammensein mit uns dann doch so schön und spannend. Und das bringt mich zum Lächeln und schon bin ich entspannt. So, ich schweife ab 🙂 Ich wollte nur noch ganz liebe Grüße an deinen Kleinen und dich sagen und bis bald, Petra

  4. Annika sagt:

    Hi Petra,
    Ich würde total gern mehr Bodenarbeit mit meinem pflegepferd Sally machen. Doch ich glaub ich brauch da noch ein bisschen Hilfe. Kennst du vielleicht jemanden der mir helfen kann?
    LG Annika

  5. Karin-Kelly sagt:

    Liebe Petra,
    seit einigen Wochen lese ich regelmäßig auf Deiner wundervollen Seite. Deine Texte und Bilder sind eine wahre Bereicherung für das große, weite Internet. Schön, dass es Menschen wie Dich gibt.
    Zu dem Artikel und den Kommentaren fällt mir ein weiteres tolles Buch zum Weiterlesen ein, das ich gerne empfehlen möchte: "Jeder Gedanke ist eine Kraft" von Nicole Künzel
    Viele herzliche Grüße. Kelly

    • Petra sagt:

      Liebe Karin-Kelly, danke dir für deine lieben Worte und deinen Buchtipp – ich freue mich immer über guten Input. Viele Grüße und bis bald, Petra

  6. Michaela sagt:

    Liebe Petra,
    ich hab das mit der Energie schon sehr lange für mich und die Kommunikation mit den Pferden herausgefunden.
    Nun versuche ich das auch im Reitunterricht einzusetzen. Die meisten Erwachsenen verstehen es, wenn ich ihnen erkläre, dass sie Energie aus dem Zentrum aus dem Bauchnabel nach vorne schicken sollen, wenn sie ihr Pferd in Bewegung bringen wollen. Bei Kindern hab ich da etwas mehr Probleme, die können mit dem begriff "Energie schicken" nichts anfangen. Hättest du da einen Tip für mich?
    LG Michaela

    • Petra sagt:

      Liebe Michaela, das ist eine wirklich gute Frage. Energie ist vermutlich zu abstrakt. Vielleicht kann man mit Gefühlen arbeiten? Also ein "Lächeln" schicken oder "Freude" oder eine Regel in Gedanken schicken? Oder ganz konkret. Sie sollen sich einen Pfeil vorstellen und der wächst aus ihnen raus und zeigt auf den Körperteil des Pferdes, der bewegt werden soll – oder nach vorne, wenn das Pferd loslaufen soll und wächst und wächst solange weiter in diese Richtung, bis das Pferd mitmacht und sich bewegt wie gewünscht? Nur so ein paar Gedanken. Ganz liebe Grüße auf jeden Fall, Petra

  7. Gundi sagt:

    Hallo Petra,
    den Artikel finde ich sehr interessant. Ich habe auch gerade das Buch von Mark Rashid "Pferde lügen nicht" gelesen.
    Ich würde auch gerne leiser mit meiner Isi-Stute sprechen und ihr zuhören. Leider, auch wenn ich es versuche, verstehe ich nicht immer, was sie zu sagen hat. Und wenn ich mich bemühe leise zu sein und nicht so viel Druck zu machen, weiß ich nicht, wie ich auf nicht erwünschtes Verhalten reagieren soll z.B. drängeln oder manchmal, wenn sie denkt ich habe Futter, dann zummelt sie an meiner Tasche oder schnappt auch schon mal nach meiner Hand mit dem vermeintlichen Belohnungsleckerli. Ich will dann nicht nach Ihr schlagen oder sie rückwärts schicken. Wie reagiere ich darauf? Im Unterricht hört man auch oft eher das mit Dominanz und Respekt und Sich-durchsetzen-müssen. Das widerstrebt mir oft und ich fühle mich dabei unwohl. Und Ara macht es dann vielleicht – aber eher damit der unangenehme Druck nachlässt.
    Da ich arbeite komme ich oft erst zum Stall, wenn es schon dunkel ist. Ich bin zwar froh, dass wir eine kleine Reithalle haben, aber ich habe ganz oft das Gefühl, dass mein Pferd da eher keine Lust zu hat dort was zu machen. Sie wirkt traurig und unmotiviert. Während sie auf der O-Bahn eher aufdreht und manchmal zu heftig ist. Ich bemühe mich um Abwechslung in der Halle – mal reiten, mal Bodenarbeit, Freilauf oder mal nur so beisammen sein und gucken was sie macht. Ich habe oft das Problem beim reiten in der Halle, dass sie keine Lust hat anzutraben und wenn endlich, dann hört sie nach ein paar Schritte wieder auf. Ich mag sie dann nicht weiter mit Schenkeln, Gerte, Stimme und ewigen schnalzen antreiben. Das macht dann eigentlich beiden keinen Spaß. Ich möchte auch nicht, dass sie ruhig sein und keinen Druck damit verwechselt, dass ich nichts von ihr fordere und wir auch noch viel zusammen zu lernen haben. Für einen Ratschlag welche Reaktion bei "unerwünschten" Verhalten richtig ist, da wäre ich schon froh drüber.
    Ansonsten lese ich eure Beiträge unheimlich gerne. LG Gunda

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Gunda, danke für deinen lieben Kommentar – wir freuen uns, dass dir der Artikel gefällt. Die Frage, wie viel Druck muss sein und wann ist es zuviel beschäftigt mich auch immer wieder und wird es wahrscheinlich auch ein Pferdeleben lang. Es ist einfach ein Gefühl und das kann nur mit der Erfahrung und dem gegenseitigen kennenlernen kommen, denke ich mittlerweile. Jedes Pferd ist anders und auch jeder Mensch und man muss dann einen gemeinsamen Weg finden. Ich kann dir beschreiben wie ich es machen würde – ob das dann zu euch psst oder du es variieren oder doch ganz anders machen willst, musst du dann einfach zusammen mit deiner Stute entscheiden. bin ein Fan der leisen Töne und versuche so leise wie irgendmöglich mit Pferden zu kommunizieren. Und da haben wir es schon das "wie irgend möglich". Denn wenn mein Pferd so unhöflich und laut mit mir reden würde, dass es nach mir schnappt oder in meiner Tasche wühlt, dann würde ich ihr auch genauso deutlich sagen, dass ich das nicht mag. Das ist eine unserer Grundregeln. Ich streichle mein Pferd nicht, wenn es Heu frisst – weil sie das nicht mag. Dafür schnappt sie nicht nach mir oder drängelt – weil ich das nicht mag. Und dass ich das nicht mag, muss ich ihr sagen. Woher soll sie sonst wissen, dass es nicht erwünscht ist? Aber die Frage ist dann, wie man es sagt. Ich halte nicht so viel vom Rückwärts schicken als Dauerstrafe. Das Rückwärts ist etwas Schönes und sollte deswegen nicht die Strafe sein. Aber ich finde es okay einem Pferd, das drängelt oder schubst oder an der Tasche sucht zu sagen, dass ich Abstand möchte – es also zum Beispiel einen Schritt weg zu schicken. Zu sagen: Hey, das ist mein Raum und ich finde nicht nett, dass du da einfach so ungefragt eindringst und hey, ich lasse mich auch nicht schubsen. Aber so emotionslos wie möglich. Nicht sauer, nicht wütend, einfach nur bestimmt und freundlich. So lange bis das Pferd den Abstand eingenommen hat, den ich möchte. Oder wenn es schnappt – ich schlage meine Stute dann nicht. Ich schiebe den Kopf weg, wenn sie an mir schubbert und ich will es nicht. Dann lobe ich sie, wenn sie den Kopf weglässt. Wenn sie schnappen würde oder auch ein anderes Pferd, dann "schnappe" ich mit meinen Fingern zurück. Wie so eine Handpuppen-Beissbewegung – und schiebe dabei den Kopf weg. Aber – wenn sie wirklich böse schnappen würde, würde ich auch spontan den Kopf deutlicher "wegschieben". Nicht prügeln, nicht mehrfach – nur einmal. Eben passend zum Tonfall des Pferdes. Oder wenn dein Pferd so gar nicht traben will. Ich würde mir immer das Gesicht und die Tagesform des Pferdes ansehen. Manchmal lasse ich es dann auch, weil ich das Gefüh habe, dass es heute wirklich nicht geht. Dann machen wir eine leichtere AUfgabe als positiven Abschluss und üben das nächste Mal. Wenn ich aber merken würde, dass das Pferd es ausnutzt als Energiesparer und mir immer weniger zuhört. würde ich es auch fordern. Nicht ewig, aber eben immer länger. Sobald es gut klappt – Schluss machen. Das lieben Pferde. Und dann Schritt für Schritt mehr fordern und steigern. Ich denke manchmal, dass es ist wie in der Schule. Nicht alle Fächer und Aufgaben machen einem Spaß. Aber nach und nach merkt man, wie man immer schlauer wird, mehr weiß und dass diese ganze Lernerei einen weiter bringt und dann ist man dem Lehrer irgendwann auch dankbar, dass er einen zu Hausaufgaben gewzungen hat und freut sich immer mehr am Lernen, weil man merkt, wie sehr man sich verbessert und wie gut sich das anfühlt. und so kommt mir das mit Pferden auch oft vor. Nie etwas zu fordern, nie am Rahmen zu kratzen, bringt sie auch nicht weiter. Und dieser Stolz, wenn sie etwas geschafft haben und man sie lobt – ist etwas wunderschönes. Das motiviert auch nach und nach immer mehr 🙂 Puh, das waren ein paar Gedanken – pauschal und ins Blaue getippt. Es ist einfach schwer aus der Ferne ganz konkrete Tipps zu geben. Du musst da einfach auch ein bisschen auf dein Gefühl hören 🙂 Ganz liebe Grüße, Petra

  8. Susi sagt:

    Hallo Gundi,

    auch ich habe ein Islandpony und manchmal hat er auch keine Lust zu traben.
    Ich steigere meine Trabhilfen langsam, d.h. Trabenergie für mich innerlich einschalten, Stimmsignal "und terab", schnalzen und dann Schenkelhilfe. Gerte ist mittlerweile nur selten nötig. Anfangs war das aber ganz anders. Wichtig war bei uns wirklich das langsame Steigern der Hilfen. Das musste auch mein Pony erst lernen und ich sowieso. Ich hab auch ganz schnell gelobt, wenn ich eine Reaktion gemerkt hab, also schon Stimmlob, wenn ich gemerkt habe, dass er Schwung nimmt und dann bin ich auch gleich in den leichten Sitz gegangen (er ist noch jung, da will ich noch nicht aussitzen und leichttraben). Er wusste dann gleich "das hab ich richtig gemacht". Gut war bei uns auch gleich nach ein paar Trabschritten durchparieren und feste loben, noch bevor er selber wieder langsamer wird. Oder auch kurz traben und dann sofort Reiteinheit abbrechen. Das hat wirklich geklappt. Und immer aufhören, wenn es grad gut ist.
    Nicht jeder Tag ist gleich gut, und manchmal gibt es auch echte Gründe, warum er nicht traben will, z.B. zu harter Boden oder wenn ich es mal zu sehr will und im Kreuz verspanne oder mal nicht gut sitze, da ist er sehr empfindlich. Dann ist es auch einfach schön was anderes zu machen. Es ist manchmal gar nicht so einfach rauszufinden, was die Ursache ist, aber ich habe mir abgewöhnt, dem Pferd die Schuld zu geben.
    Ich wünsche dir viel Erfolg und die Kraft und Geduld.
    Übrigens hab ich gehört, dass in Island die Pferde im Winter kaum geritten werden, weil es sie viel Kraft kostet den Winter zu überstehen. Vielleicht löst ja die Dunkelheit das "Sparprogramm" deiner Stute aus. Ich finde Reiten im Dunkeln auch doof. Vielleicht kannst du das Reiten ja auf’s Wochenende bei Tag verlegen. Und zum Glück geht’s ja mit der Tageslänge wieder aufwärts.

    • Petra sagt:

      Liebe Susi, vielen Dank für deinen wunderbaren Kommentar – ich würde jedes Wort unterschreiben. So schön gelöst mit deinem Isi. Die Info mit Isländern und Winter war mir neu – aber das kann ich mir sehr gut vorstellen. Ganz liebe Grüße und danke für deine Gedanken und Erfahrungen, Petra

  9. Sabine sagt:

    Liebe Petra,
    ich bin hart am arbeiten mit den leisen Tönen. Dieser Bericht hat mich wieder einiges besser an der Kommunikation mit meiner Stute gelehrt. Gestern hatte ich ein Schlüsselerlebnis:
    Wir hatten heute Rollentausch!
    Zonka hat mir gezeigt wie es geht. Beim Seitwärtsgehen. Ich änderte meine Position und Handeln nicht, sie schnappte nach mir. Dann machte ich es aus ihrer Sicht richtig und sie lief seitwärts.
    Das ist eine sehr sehr kurze Zusammenfassung. Aber ich glaube Du kannst Dir vorstellen wie es abgelaufen ist. Ich liebe sie dafür, dass sie sich Zeit nimmt mit mir zu "reden". Das ist alles so spannend.
    Ganz liebe Grüße und mit immer größer werdender Neugier Sabine

    • Petra sagt:

      Liebe Sabine, wie schön! Das ist ja wirklich manchmal so – wir blockieren die Pferde und merken es nicht – statt an unserer Position zu probieren wird dann immer lauter mit der Gerte geklopft – solange bis die Gerte lauter als die Blockade ist. Das ist so schade. Insofern finde ich schön, dass du es erst einmal anders probierst. So mache ich es auch. Macht meine Kleine nicht, was ich frage, drehe und wende und verschiebe ich mich erstmal zentimeterweise und meistens klappt es dann plötzlich super. Viele liebe Grüße, Petra

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