„Nicht alle Pferde mögen Freiarbeit“ – sagt Arien Aguilar. Für uns Menschen ist das freie Spiel ein Traum, wir wollen mit unserem Pferd ohne alles reiten und am Boden kommunizieren. Aber was wollen eigentlich unsere Pferde? Die Frage stellt sich der Pferdetrainer Arien Aguilar seit Jahren und er hat spannende Antworten darauf gefunden.

Arien ist auch Speaker bei PFERNETZT und erklärt auch da, wie du lernen kannst dein Pferd mit ein paar einfachen Kniffen und Tricks besser zu verstehen.

INFO: Live erleben kannst du sie bei PFERNETZT 2017. 

PFERNETZT ist der Pferdeevent für Pferdemenschen – am 06. und 07. Mai 2017 im Seminarhotel Fohlenweide bei FULDA.

2 Tage geballtes Pferdewissen, 22 pferdefreundliche Speaker, 26 spannende Vorträge für 200 gleichgesinnte Pferdemenschen.

In spannenden Workshops, Vorträgen und Vorführungen bekommst Du Einblicke in die Arbeit von bekannten Pferdetrainern wie Arien Aguilar und Babette Teschen und in die unterschiedlichsten Trainingsmethoden und Themen rund ums Pferd.

Hier findest Du das Programm und HIER kannst Du Tickets kaufen.

In drei verschiedenen Räumen auf der Fohlenweide wird es Vorträge geben zu Themen von feinem Reiten und vertrauensvoller Bodenarbeit über Kräuterfütterung bis zu Pferdeanatomie. Die Trainer werden dir nach den Seminaren für deine Fragen zur Verfügung stehen und wir alle freuen uns darauf, uns mit dir und den Trainern auszutauschen. Ich werde auch da sein und würde mich freuen dich dort zu treffen.

Körpersprache – wie wichtig ist sie beim Pferdetraining

Interview mit dem Pferdetrainer Arien Aguilar

Foto: Lea Baumann
Foto: Lea Baumann

Pferdeflüsterei: Was macht denn gutes Pferdetraining für dich aus? Ein Punkt ist ja die Körpersprache, habe ich immer wieder von dir gelesen – warum ist das so ein wichtiger Punkt?

Arien Aguilar: Das bringt mich wieder auf die Balance. Es gibt ja Trainer, die sagen, dass sie zum Beispiel nie die Stimme als Kommando nutzen würden, weil ja die Körpersprache die einzige Sprache ist, die die Pferde sprechen können. Ich denke, dass Pferde intelligent genug sind alles zu lernen.

Ich denke, dass wir die Körpersprache der Pferde lernen und verstehen sollten, aber wir können nicht Pferde sein. Wir können nicht die Sprache der Pferde kopieren. Die Wahrheit ist doch, dass wir die Körpersprache der Pferde nicht ganz verstehen. Aber wir verstehen ja nicht mal die Körpersprache von Menschen.

Es gibt zum Beispiel Experimente, die zeigen, dass Menschen etwa 70% der Zeit nicht wissen und einschätzen können, wie der Gegenüber sich fühlt, wenn der Mensch wirklich nur die Mimik sieht. Und das ist bei uns Menschen so, unserer eigenen Spezies. Wie können wir dann glauben, dass wir die Körpersprache der Pferde ganz verstehen? Wir haben also ehrlich gesagt keine Ahnung. Das Beste, das wir tun können ist zu fühlen und zu hoffen, dass wir richtig liegen.

Pferdeflüsterei: Wie deprimierend (lacht)..

Arien Aguilar (lacht auch): Ja, es ist ein bisschen deprimierend. Aber ich denke, dass wir es akzeptieren müssen. Wenn wir versuchen ein Regelbuch zu schreiben, was welcher Gesichtsausdruck und Mimik bedeutet, würden wir wohl oft auch falsch liegen.

Weil jeder Gesichtsausdruck bei unterschiedlichen Pferden auch etwas anderes bedeuten kann. Ich denke, dass wir Pferde beobachten sollten, im Stall, in der Herde, im Training, in verschiedenen Situationen – um sie kennenzulernen.

Ich teste meine Pferde gerne mal – stelle sie in entspannte Situationen und in etwas stressigeren Situationen und schaue dann, was passiert. Und versuche daraus zu lernen, wie mein Pferd sich verhält um dann seine Gefühlswelt besser einschätzen zu können. Um dann herauszufinden, wann ich im Training belohnen oder bestrafen muss, wann ich aufhören und wann weitermachen muss.

Arien Aguilar beim Training

Pferdeflüsterei: Aber gibt es dann trotzdem so Punkte, von denen du sagst, dass es typische Mimik gibt, von der man etwas ablesen kann oder ist es so individuell, dass jeder sein Pferd genau beobachten muss und nur daraus etwas ablesen kann. Also gibt es vielleicht doch ein paar Markersignale der Pferdekörpersprache aus denen man meistens etwas ablesen kann?

Arien Aguilar: Ich habe da schon so viele verschiedene Sachen gesehen. Zum Beispiel ein Pferd bei einem Kurs, das richtig aggressiv war und dann immer die Ohren angelegt hat. Aber es hatte auch die angelegten Ohren, wenn er Spaß hatte und du es freigelassen hast.

Das war richtig schwierig zu erkennen, wann die Ohren Agression bedeutet haben und wann sie Spaß bedeutete. Aber wir haben dann irgendwann erkannt, dass man es an den Bauchmuskeln sehen kann. Wenn das Pferd wirklich sauer wurde, hat es seine Bauchmuskeln hochgedrückt und wirklich fest angespannt. Daraus konnte man dann bei ihm ablesen, wann die angelegten Ohren, was bedeuteten.

Ich denke auch je energetischer das Pferd ist und je ausdrucksvoller es ist, desto mehr gehen die Ohren nach hinten. Das muss also nicht negativ sein. Es ist also schwierig zu sagen, wann ein Pferd sauer ist. Da gibt es Studien, die zeigen, dass zum teil die gleichen Hormone ausgeschüttet werden, wenn ein Pferd sehr glücklich oder sehr sauer ist und auch die Gesichtsausdrücke sich ähneln. Deswegen ist es so schwer das zu unterscheiden. Es sieht sehr ähnlich aus.

Arien Aguilar Next Generation

Wie wir herausfinden können, was das Pferd im Training fühlt

Pferdeflüsterei: Aber was machst du dann, um herauszufinden, wie es dem Pferd geht?

Arien Aguilar: Was ich mache ist, ich schaue auf die Körpersprache – aber ich versuche auch die Umgebung zu beobachten. Die Körpersprache ist nicht meine wertvollste Information. Ich schaue mich um und versuche mich zu fragen, ob es einen Grund hatte sauer zu sein.

Ich sehe also die Körpersprache, wie angelegte Ohren oder angespanntes Maul, und schaue mich dann um, ob es einen Grund gab für das Pferd. Daraus versuche ich dann abzuleiten, woher die Mimik kam.

Pferdeflüsterei: Dann gibt es ja auch das berühmte Stressgesicht – wenn die Augenfalten eine dreieckigere Form annehmen – das kann ja auch verunsichern, weil man sich dann fragt ob es Stress oder Schmerzen hat durch das Training oder – wie du sagst – es einfach ein Gesichtsausdruck ist, der nur Konzentration zeigt..

Arien Aguilar: Stress muss ja nicht negativ sein. Und manchmal macht man sich selbst auch Stress. Zum Beispiel weil das Pferd sich selbst Stress macht, weil es sich fragt, was du gerade meinst. Das muss ja nicht negativ sein, weil es konzentriert ist. Ich denke, dass wir alles, was wir sehen, hinterfragen und bedenken sollten. Aber dann manchmal auch entspannen und vor allem auf das Gefühl hören sollten.

Stöbere jetzt im Pferdewissen der Profis

Pferdeflüsterei: Ja, das ist gar nicht so einfach. Wir wollen ja, dass das Pferd zufrieden mit uns ist und gerne mit uns zusammenarbeitet – deswegen analysieren wir vielleicht auch so viel.

Arien Aguilar: Ich denke, dass die Pferde spüren, wenn wir etwas für sie tun. Auch wenn wir Nein sagen – dann wenn wir eine Beziehung haben, verstehen sie das auch. In dem Moment, in dem wir „Nein“ sagen, finden sie das vielleicht nicht immer gut. Aber sie verstehen danach, dass es in ihrem Sinne war und ihnen besser damit geht. Und irgendwann muss man das nicht mehr so deutlich sagen, weil die Pferde nach und nach verstehen, dass es sich lohnt auf ihren Menschen zu hören. Weil sie uns vertrauen, weil sie durch die Erfahrung mit uns gelernt haben.

Das ist der Punkt an dem ich mit Pferden kommen will – dass sie mir vertrauen und mitarbeiten, weil sie gelernt haben, dass ich mache, was ich mache, weil es das Beste ist für das Pferd. Nicht weil es Leckerli gab. Und das ist schwierig, weil wir ja die Pferde haben, weil wir wollen, dass sie uns lieben.

Die meisten Menschen kaufen sich ein Pferd, weil sie weg von der Realität wollen und dem langweiligen normalen Alltag. Wenn wir zum Pferd gehen ist alles gut, dann ist alles schön und muss alles kuschelig laufen. Und das ist eine Schwierigkeit, die ich sehe. Ich denke, dass das unrealistisch ist. Es ist nicht natürlich, denn mit jeder Beziehung mit jedem Tier und jedem Lebewesen gibt es gute und schlechte Zeiten.

Das Wichtigste ist einfach, dass man immer das Beste für den anderen im Sinn hat. Ich habe schon Leute gesehen, die mit sehr viel negativem Druck arbeiten und trotzdem hatte ich das Gefühl, dass das Pferd diesen Menschen wirklich schätzt und liebt.

Pferdeflüsterei: Es muss fair bleiben, denke ich.

Arien Aguilar: Ja, es muss fair bleiben. Ich kenne auch ein paar bekannte Trainer, die richtig gute Shows und Kurse machen. Und manche sind fair, manche nicht. Diejenigen, die fair sind, werden dann in aller Regel auch von ihrem Pferd geschätzt. Auch wenn sie mit Druck arbeiten.

Es kommt in dem Moment einfach auf das Timing an. Eine der schwierigsten Sachen aus meiner Sicht ist das Timing, dass wir Belohnung und Druck immer im richtigen Moment anwenden.

Wie motiviere ich mein Pferd

Pferdeflüsterei: Wie gehst du denn dann mit Pferden um, die nicht motiviert sind? Die also lieber in der Ecke stehen und keine Lust haben. Wie gehst du da vor?

Arien Aguilar: Das ist ganz schwierig. Es klingt vielleicht gemein, aber wenn das Pferd nicht zu motivieren ist, dann ist der Mensch zu langweilig. Also, was ich meine ist – wenn das Pferd sich wegdreht, dann heißt das einfach nur, dass das was man gerade gemacht hat, nicht spannend genug war. Das muss nicht schlecht sein, weil man manchmal auch Sachen machen muss, die vielleicht nicht spannend sind.

Die Frage ist einfach wie man die Übung wieder spannend machen kann. Wenn wir jetzt das Pferd motivieren wollen, dann würde ich einfach verschiedene Übungen testen. Wie ein Experiment. Langsamere und schnellere, einfachere und schwerere Übungen. Dann würde ich schauen, auf welche Übung das Pferd reagiert. Und daran kann ich ablesen, ob das Pferd gerade etwas Aktiveres oder Langsameres machen möchte. Dann würde ich schauen, wann das Pferd mehr bei mir ist. Wenn ich viel frage oder wenig, zum Beispiel.

Ich würde also verschiedene Dinge auszuprobieren, bis dann Aufmerksamkeit kommt. Und dann gehe ich diesen Weg weiter. Das Pferd könnte gelangweilt sein, weil es nicht versteht oder weil es genau versteht und es nicht machen will.

Da muss man einfach testen und herausfinden, welcher Weg gerade der Richtige ist. Man muss schon aufpassen, dass es in Balance bleibt und das Pferd nicht lernt, dass es einfach nichts tun muss und dann seine Ruhe hat. Aber durch die Übungen und Experimente lässt sich herausfinden, was das Pferd gerade braucht.

Arien Aguilar Next Generation

Pferdeflüsterei: Dann hast du damit ja fast schon eine Art Temperamentstest.

Arien Aguilar: Ja, zum Beispiel bei meiner Stute Juana sind es eher kleine und feine Übungen. Das macht sie stolz, das liebt sie und wollte immer Biegung und Versammlung anbieten. Aber sie hasste Freiarbeit. Sie hat es gemacht, wenn sie es musste. Aber es war nicht ihr Ding. Das hat sie verwirrt und war vielleicht zu viel Freiheit für sie.

Mein anderes Pferd Casca ist das komplette Gegenteil. Wenn man ihm ein bisschen zu viel Informationen gibt, mag er es gar nicht. Er hat schlechte Koordination und will Freiheiten um lustige und verrückte Dinge anzubieten. Freiarbeit ist genau sein Ding und Versammlung mag er gar nicht. Seine Lieblingsübung war zum Beispiel „Angreifen auf Kommando“ – wenn ich die Gerte auf den Boden gelegt habe, ist er auf mich zu. Er hat mich nie angegriffen, sondern ist dann rechtzeitig gestoppt. Aber er hat es geliebt so zu tun als ob. Das war auch eine bessere Belohnung für ihn als Leckerli zum Beispiel.

Deswegen habe ich das im Training genutzt. Aber das war manchmal blöd, weil er eben stehen geblieben ist, wenn man sich gerade gerichtet hat. Wer das aber nicht wusste, den hat er schon mal durch den Round Pen gejagt, weil er eben weiter gemacht hat, bis das Stoppsignal kam und wenn Leute das nicht wussten, war das manchmal schon lustig.

Arien Aguilar bei der Bodenarbeit

Ist Freiarbeit nicht für jedes Pferd gemacht?

Pferdeflüsterei: Aber es ist interessant, dass du sagst, dass Freiarbeit nichts für jedes Pferd ist?

Arien Aguilar: Ich kenne viele Pferde, die Freiarbeit gar nicht mögen. Sie machen es, aber sie mögen es nicht unbedingt. Das ist sowieso das Problem – was bedeutet Freiarbeit eigentlich. Das möchte ich demnächst untersuchen. Was bedeutet Freiheit und Freiarbeit. Ich persönlich denke, dass es eigentlich egal ist ob ein Seil um den Hals des Pferdes liegt oder nicht. Es ist egal. Solange du das Seil nicht benutzt um ein Kommando zu geben, ist es für mich persönlich Freiarbeit.

Wenn du das Seil nicht hast, musst du andere Wege finden, um zu kommunizieren. Der Unterschied ist nicht ob du das Seil am Pferd hast oder nicht – der Unterschied ist, ob du das Seil benutzt um mit dem Pferd zu kommunizieren. Für mich ist auch wichtig, dass das Pferd bei dir bleiben will und nicht immer alle Übungen machen muss, sondern auch manche machen kann oder darf. Wenn das Pferd weggehen will, will es weg – aber dann ist es schlecht, egal ob mit oder ohne Seil.

Pferdeflüsterei: Aber was machst du denn dann, wenn das Pferd weggehen will? Da gibt es ja die, die „Wer bewegt wen“ spielen und andere die sagen, dass das Pferd dann keine Chance hat..

Arien Aguilar: Es stimmt und es stimmt auch nicht. Das Pferd kann ja weiter weglaufen, wenn es das möchte. Klar, in einem RoundPen ist das etwas anderes als auf einem großen Feld. Aber wenn wir jetzt auf einem Platz oder einem großen Feld sind, denke ich, dass das Pferd nur dann Freiheit hat, wenn ich das „Wer bewegt wen“ nur ein oder zweimal „spielen“ muss.

Wenn ich es aber zum Beispiel ein oder zweimal machen muss – das Pferd dann aber nicht mehr weggeht, dann haben wir eine neue Kommunikationsbasis. Das Pferd hat gelernt, dass es nichts bringt ganz wegzugehen, kann das Weggehen aber nutzen um mir sagen, was es mag und was nicht. Das ist die Erfahrung, die ich zum Beispiel mit meiner Stute gemacht habe. Seitdem wir das einmal ausdiskutiert hatten, geht sie zum Beispiel ein paar Schritte weg und sagt mir damit, dass sie die Übung nicht mag – aber sie bleibt in meiner Nähe.

Das Pferd geht also nicht komplett weg und verlässt mich, sondern es bewegt sich ein kleines Stück weg, um zu sagen, dass es ihr nicht gefallen hat – und mir damit wahrscheinlich sagt, dass sie lieber etwas anderes machen möchte oder die Übung so nicht mag. Sie kann also mehr mitreden. Aber grundsätzlich ist es schwierig zu sagen, was Freiheit eigentlich ist. Damit will ich mich noch intensiver beschäftigen.

Pferdefreundlich ShoppenWie kann ich meinen richtigen Trainingsweg finden

Pferdeflüsterei: Es ist ja auch immer eine Frage der Energie und Erfahrung. Das will ja immer keiner hören – weil wir eigentlich Rezepte wollen. Wie hebe deine Gerte einmal hoch und drehe deine Schulter ein und schon läufts..

Arien Aguilar: Ja, das ist wirklich ein Problem. Wir brauchen ein neues Lernsystem für Menschen. Es gibt so viele gute Pferdetrainer und es gibt immer mehr Trainingsmethoden. Jetzt ist das Problem oft gar nicht mehr das zu viel an Druck, sondern die Menschen sind zu sehr auf der Suche nach strikten Methoden und gehen weg vom Gefühl.

Wir müssen ein System finden, in dem die Menschen lernen können zu lernen. Dass sie ohne Meister und Trainer in der Mitte mit neuen Situationen umgehen können. Damit wir lernen, was zu uns und unserem Pferd passt und nicht einfach nur zu der Trainingsmethode, die wir gerade gelernt haben. Wir müssen uns eigene Lernsysteme bauen.

Pferdeflüsterei: Selber denken und selber fühlen eben, richtig?

Arien Aguilar: Wenn du schon eine feste Methode gelernt hast, ist es viel schwieriger wieder etwas anders zu machen. Es wäre viel besser wenn die Leute einfach verschiedenes Wissen und Methoden sammeln würden und mit eigenen Gedanken dann einen eigenen Weg finden. Nicht nur bei Pferden. Wir brauchen andere Lernsysteme, in denen Menschen lernen, selbständig zu lernen.

Stöbere jetzt im Pferdewissen der Profis

Wie findest du den Beitrag?
Du darfst diesen Artikel gerne verlinken

Wo teilst du am liebsten gute Artikel mit deinen Freunden?

https://www.pferdefluesterei.de/koerpersprache-pferdetraining-arien-aguilar/

↑Kopier dir diesen Link um ihn z.B. in Foren oder Kommentarfeldern einzufügen↑ 

<a href="https://www.pferdefluesterei.de/koerpersprache-pferdetraining-arien-aguilar/">Pferdeflüsterei.de: Körpersprache im Pferdetraining! Arien Aguilar erklärt im Interview die wichtigsten Basics</a>

↑Kopier Dir einfach diesen HTML-Code um ihn in deiner Webseite einzufügen↑


Autor: Petra

Pferde machen glücklich. Sie sind unsere Lehrmeister, auf dem Weg zu dem besten "Ich", das wir werden können. Daran glaube ich fest. Es ist wichtig, dass wir ihnen zuhören und lernen sie zu verstehen. Dann schenken sie uns besondere Momente. Diese Momente machen süchtig. Im echten Leben bin ich professionelle Journalistin. Das versuche ich hier in die Welt der Pferde zu übertragen. Ich schreibe die Artikel, führe die Interviews und besuche die Kurse für mehr Pferdewissen. Mein Mantra: Sei ein sicherer Ort für das Pferd.

Ein Kommentar zu “Körpersprache im Pferdetraining! Arien Aguilar erklärt im Interview die wichtigsten Basics

  1. Martina sagt:

    Hallo!
    Das ist so wahr! Meine Pferde sagen mir auch immer genauer wann ich bei mir bin und bringen mich dazu meine Gefühle wahrzunehmen und darauf zu hören … Mit der Zeit läuft es dann im Unterbewusstsein ab, aber zum lernen ist es wichtig Bewusst kontakt zu deinen Gefühlen zu suchen und Dir über Ängste, Glücksgefühle, Enttäuschung oder auch Wut bewusst zu werden und Sie nicht zu unterdrücken sondern zu lernen damit so umzugehen, dass Sie die Beziehung zu Dir, deinem Pferd und deinen Mitmenschen fördern statt zu belasten. Ich bin meinen Pferden immer wieder dankbar wenn sie mich an die Grenzen meiner Kompfortzone bringen und wir dann gemeinsam Lösungen finden und nach dem Training beide glücklich sind….
    Ich freue mich jedes mal wenn ich auf die Weide komme und meine Pferde mich freudig begrüßen und darum bitten doch jetzt auch mitspielen zu dürfen…. Ein komplett anderes Gefühl als das welches ich vor 15 Jahren hatte als es manchmal noch 30 min dauerte bis ich das Pony endlich eingefangen bekam oder wir mit der gesamten Voltigruppe das Pferd einfangen mussten weil es einfach keine Lust auf das Training hatte….
    Genau die Balance zwischen Mitreden dürfen und "funktionieren" versuche ich immer besser zu finden und die Pferde zeigen mir durch Ihre Zuwendung das es wohl immer besser funktioniert….. Ich freue mich täglich darüber.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *