Artikel aktualisiert am 27.02.2017

Natuerlich Pferd Beitragsbild

Ein Gastbeitrag von “NATÜRLICH PFERD

Wenn wir immer nur das tun, was andere tun, finden wir dann unseren eigenen Weg?

Sind vorgezeichnete Wege immer das Beste für uns?

Sind vorgezeichnete Wege immer das Beste für unser Pferd?

Eine Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn die meisten Menschen einem bestimmten Muster folgen. Doch ist dieses Muster für den einzelnen gut oder gar für die ganze Gruppe?

Ein Weg, der erst einmal scheinbar in die richtige Richtung führt, kann sich manchmal auch in die falsche Richtung entwickeln.

  • Brechen wir dann aus oder laufen wir stur weiter?
  • Sind wir dann in der Lage auch nach links, rechts und vielleicht auch nach hinten zu blicken oder versperren uns andere den Weg?
  • Schubsen wir die anderen dann beiseite, um etwas zu sehen oder nehmen wir den Tunnelblick hin?
  • Wenn wir sehen, dass andere vor uns auf diesem Weg scheitern, laufen wir dann weiter oder kehren wir um?

In der Pferdewelt gibt es viele verschiedene Wege

Die von der Natur vorgegebenen Wege werden oft ignoriert oder nur teilweise beschritten. Doch wo führt uns das hin? Führt uns das zu einem gesunden Pferd? Zu einem Pferd, dass uns freiwillig und ohne Argwohn seine Freundschaft anbietet?

Katrin beim Spaziergang mit ihrem Pferd

Was immer wir auch tun, es wird immer vorgezeichnete Wege geben. Sie gabeln sich, führen in unterschiedliche Richtungen, laufen parallel und sind doch so verschieden.

Sie sind steinig, es geht bergauf und bergab und manchmal enden sie in einer Sackgasse. Was dann? Bleiben wir stehen? Gehen wir wieder zurück? Gehen wir querfeldein und hoffen irgendwann wieder auf einen Weg zu stoßen? Oder erschaffen wir uns einen eigenen Weg, dem auch andere Folgen können?

Ich habe schon viele scheitern sehen auf Wegen, die seit vielen Jahren beschritten werden. Stur geradeaus blickend stolperten sie über riesige Felsen, die sie hätten sehen können, wenn sie nur einmal ihren Blick nach unten gerichtet hätten. Ihnen schlugen Äste ins Gesicht, die sie hätten sehen können, wenn sie nur einmal nach links oder rechts geschaut hätten. Die Pferde sahen all diese Hindernisse, aber sie ihren Pferden haben nicht zugehört.

Ich habe für mich entschieden neue Wege zu beschreiten. Mit meinen Pferden als entscheidungsberechtigte Freunde. Wege, die uns in unbekannte Welten führen.

Katrin Skaletz und ihr Pferd

Ja, ich habe Angst! Angst zu scheitern, Angst umkehren zu müssen, Angst, dass meine Erwartungen von diesem Weg nicht erfüllt werden. Angst, dass ich die Entscheidungen, die ich für mich und meine Pferde treffe falsch sind. Angst, die Zeichen meiner Pferde falsch zu deuten. Aber was ist die Alternative? Natürlich könnte ich auf den vorgezeichneten Wegen gehen. Doch wo führt mich dieser Weg hin?

Nur dahin, wo andere bereits gegangen und vielleicht gescheitert sind!

Text: Katrin Skaletz von NATÜRLICH PFERD
Fotos: Katrin Skaletz von NATÜRLICH PFERD

NATÜRLICH PFERD

„Gehe nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg, der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen sind.“

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Wer ist der Zitategeber – Alexander Graham Bell*?

Alexander Graham Bell wurde am 03.03.1847 in Schottland geboren. Ab 1870 lebte er in Amerika und fungierte dort als Sprechtherapeut, Taubstummenlehrer und Erfinder. Er entwickelte zusammen mit seinem Assistenten Thomas Watson das erste marktreife Telefon und erhielt auf diese Erfindung das Patent (1876).

Er entwickelte u.a. das Photophon (zeigte das Prinzip, auf dem die heutigen Laser und Lichtwellenleiter basieren), die Metall-Vakuum-Jacke (Vorläufer der eisernen Lunge, die in den 1950er Jahren Anwendung fand) und das Audiometer zum Messen der Gehörleistung. Zudem entdeckte er die Zusammenhänge von erblicher Veranlagung und Gehörlosigkeit, wobei ihm die Mendel´sche Vererbungslehre noch nicht bekannt war, da diese erst später veröffentlicht worden war.

Außerdem beschäftigte er sich mit Drachen, Flugzeugen, tetraedrischen Strukturen, Mehrlingsgeburten in der Schafzucht, künstliche Beatmung, sowie Entsalzung und Destillation von Meerwasser.

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