Artikel aktualisiert am 03.08.2018

Halfter, Kappzaum, Trense, Hackamore, Sattel, Reitpad, Gurte – es gibt so unglaublich viel Ausrüstung. Ganz ehrlich? Als mein Pferd frisch bei mir ankam wusste ich damals nicht wo mir der Kopf stand. Ich hatte mir ja eine Jungstute gekauft, die komplett ohne alles angekommen ist.

Dann habe ich Halfter gekauft – 3 verschiedene – weil die Größen bei den verschiedenen Herstellern irgendwie total verschieden ausfallen. Das ist bei Pferdesachen und de Größen fast wie bei uns Frauen und den Kleidergrößen. Bei der einen Marke habe ich 34 bei der anderen 36 und bei der nächsten muss ich mich in eine S irgendwie reinpressen. Meine Stute hat manchmal Cob, manchmal Araber und manchmal Vollblut – je nach Marke. Aber ich schweife ab.

Ich hatte auch verschiedene Kappzäume, bis ich wirklich zufrieden war. Ich hatte ein Sidepull, dann noch eines und dann habe ich mit dem Bosal geliebäugelt. Dazwischen gab es natürlich mehrfach den Tipp, das ich mir doch eine Trense mit Gebiss zulegen solle. Und beim Thema Sattel gingen die Diskussionen ja erst richtig los.

BArefoot Baumloser Sattel anpassen

Was muss in die Putztasche

Dann die Putztasche! OMG die Putztasche – die kann man ja bis obenhin füllen. Man kann sie so sehr mit Zeug und potentiellen Musthaves zustopfen bis sie platzt. Und dann sortiert Frau nach und nach zwei Drittel wieder aus, weil es doch nicht passt oder unnötig ist oder das Pferd die Bürstenstärke nicht mag.

TIPP: Wichtig ist, dass du auf Qualität achtest. Weniger ist mehr – ist mein persönliches Motto. Ich lege Wert auf einen guten Sitz, anatomische Merkmale und gute Qualität. Und ich lege Wert auf eine umweltfreundliche und faire Produktion. Dafür zahle ich gerne etwas mehr, habe aber erstens länger etwas davon und kann mir zweitens sicher sein, dass die Sachen meinem Pferd besser sitzen und es meinem Pferd damit also auch besser geht als mit der Billigware.

Deswegen will ich dir jetzt meine persönliche kleine Übersicht in diesem Dschungel an Ausrüstungsmöglichkeiten schreiben. Das sind alles Sachen, die meiner Erfahrung nach als Basis sinnvoll sind. Und dann kannst du nach und nach weiter sammeln, wenn du dein Pferd kennst und weißt, was ihr machen wollt. Aber meist zeigt sich das erst mit der Zeit, deswegen gibt es jetzt eine kleine Liste der Sachen, mit denen du am Anfang erstmal gut über die Runden kommst.

Carey Barefoot Amber Sidepull Zaumzeug Pferd

Was du wirklich für dein Pferd brauchst

Und ein heimliches TOP 0 – also ein Basisding der Ausrüstung – ist die Stallapotheke. Die gehört natürlich auch in den Stallschrank. Mit ein paar Homöopathika für den Hausgebrauch und Verbänden und so weiter. Da hat Chevalie HIER einen schönen Artikel dazu geschrieben.

Kommen wir jetzt zur TOP 10 in Sachen Ausrüstung. Ich verlinke dir immer die Hersteller oder Produkte bei uns im Shop, die ich selbst nutze. Einfach, damit du nicht ewig suchen musst. Das sind alles natürlich nur Beispiele, aber ich habe ewig gesucht bis ich ein gutes Knoti oder ein anatomisch sitzendes Halfter gefunden habe und wenn du ähnlich tickst, dann erspare ich dir die Suche einfach. Wenn du manches anders haben willst, kannst du dann ja schauen wo und wie es deine Lieblingsvariante des jeweiligen Produktes gibt.

TOP 10 der Ausrüstung für dein Pferd

  1. Halfter & Führstrick:
    1. Ein Stallhalfter ist sinnvoll, damit du dein Pferd von A nach B führen kannst.
    2. Ich würde lieber ein gut sitzendes und hochwertiges Halfter kaufen, als 10 billige in bunten Farben. Da dein Pferd das Halfter immer wieder am Kopf hat sollte es auch schön weich und bequem sein.
    3. Gut ist, wenn es verschiedene Verstellmöglichkeiten hat, damit es gut am Kopf sitzt. Nicht zu locker und zu tief zum Beispiel. Du solltest also mindestens das Nasenteil verstellen können und das Nackenteil
    4. HIER bekommst du ein weiches Halfter mit unterlegtem Kopfstück. Dazu gibt es auch einen passenden Führstrick – das ist das Halfter, das ich auch nutze – Made in Germany
    5. Führstrick: Irgendwas musst du ja auch ans Halfter ranmachen. Ich persönlich mag keine Karabiner die zu fett und groß sind. Sie schlackern so unnötig schwer am Pferdekinn herum. Ich persönlich finde, dass 2,50m eine ganz gute Länge ist. Da hast du nicht zuviel Seil in der Hand, aber die Pferd und du beim Spazierengehen doch ein bisschen SpielraumTauwerk Halfter Cognac fürs Pferd (Foto: Hillbury)
  2. Kappzaum:
    1. Der Kappzaum ist für die Gymnastizierung. Er ist unerlässlich, wenn du dein Pferd fein und korrekt trainieren willst bei der Bodenarbeit, weil er durch seinen Sitz und seine spezielle Form mit den drei Ringen perfekt auf die Biomechanik des Pferdes abgestimmt ist.
    2. Es gibt Kappzäume mit und ohne Naseneisen. Da scheiden sich die Geister. Ich persönlich nehme den Kappzaum ohne Naseneisen oder Kette. Weil er sanfter ist. Das Eisen hat schon mal Eigengewicht, das auf der Nase liegt, dann übt es allein durch die Härte des Materials Druck und Druckspitzen aus und hat eine schärfere Wirkung aus meiner Sicht. Mir kommt das ein bisschen vor wie bei der Kandare und dem Sidepull. Die Kandare kann zwar sehr viel punktueller einwirken, aber man muss auch ganz genau wissen was man tut und ganz ganz feine Hände haben. Denn sie kann auch richtig Druck und Schmerzen hervorrufen.
    3. Ein Kappzaum muss super sitzen. Ich persönlich mag Kappzäume mit anatomischen Nackenteil und sehr gerne weich unterlegte. Ich habe den Equizaum vom Equiteam aus Biothane – er ist super bei speziellen Köpfen, weil du ihn nach Maß machen lassen kannst. Und aktuell habe ich einen von Hillbury und bin superhappy! Den kann ich dir sehr ans Herz legen. Du bekommst deren Kappzäume HIER
  3. Longe oder Handarbeitsseilchen:
    1. Irgendwas muss ja an den Kappzaum ran, damit du ihn nutzen kannst – dafür nehme ich ein Handarbeitsseilchen. Weil es kein gutes gab, habe ich einfach eines für mich entwickeln lassen, das wir jetzt auch bei uns im Shop verkaufen. Wichtig ist mir dabei, dass der Karabiner sehr klein und leicht auf der Nase liegt.
    2. HIER kannst du dir das Handarbeitsseilchen anschauen
    3. Die Longe ist super, wenn du die Handarbeit schon ein bisschen vorangetrieben hast und aus weiterer Ferne arbeiten möchtest. Ich halte nichts vom „ablongieren“ – das ist für mich im Grunde sinnloses „im-Kreis-Schleudern“ und ist oft sogar kontraproduktiv. Weil die Pferde die Hinterbeine hinten rauswerfen und mit der Schulter oft reinfallen schadet es den Gelenken mehr als zu nützen. Wenn du aber biomechanisch longierst in Biegung und Stellung oder nach der Equikinetic dann ist Longieren eine tolle Trainingssache
    4. HIER kannst du mehr über Equikinetic erfahren und HIER bekommst du eine Longe und BodenarbeitszubehörBrockamp Handarbeitsseilchen Spezial Pferdeflüsterei Messingkarabiner
  4. Knoti & Rope:
    1. Super für die Bodenarbeit, weil das Knotenhalfter schön leicht und gleichzeitig präzise ist. Wichtig ist, dass sie nicht zu dünn oder zu dick sind, damit sie nicht scharf oder schwammig sind. Wir haben deswegen die Profiqualität – von Brockamp. Sie sind hochwertig und qualitativ. HIER kannst du dir die Sachen anschauen
    2. Ein gutes Rope hat einen festen Kern, damit es nicht wild in der Gegend herumfliegt und Kommunikation durch sein Eigengewicht erzeugt. Wir haben zum Beispiel die 3,70 m Ropes im Shop, weil das aus meiner Sicht die perfekte Länge für die Bodenarbeit ist. So hast du nicht zuviel Seil in der Hand, gleichzeitig aber genug Platz und Raum für dich und dein Pferd und eure Vorhaben am BodenBA-LROP-PS370 Sanftes Lead Rope Brockamp
  5. Trense & Zügel:
    1. Du musst dir erst einmal die Frage stellen, wie du Reiten willst. Gebisslos oder mit Gebiss. Ich persönlich reite bewusst gebisslos. Da das jetzt zu weit führen würde zu erklären, schau mal HIER gibt es einen Artikel dazu mit all meinen Gründen und Argumenten dafür – da findest du auch eine Übersicht über alle gängigen Gebisslosen Zäumungen
    2. Wenn du dich entschieden hast gibt es verschiedene Trensen und Möglichkeiten – HIER gibt es bei Herzenspferd.de eine gute Zusammenfassung für alle Zäumungen mit Gebiss
    3. Wichtig ist, dass das Kopfstück gut sitzt und anatomisch geformt ist. Weiches Leder ist auch ein Musthave, damit dein Pferd nichts drückt.
    4. Wir haben HIER im Shop eine kleine aber feine Auswahl verschiedener Zäumungen und Kopfstücke, die alle anatomisch gebaut und bequem für dein Pferd sind
    5. Ich persönlich habe ein Sidepull, weil ich das gerne für die ersten Reiterschritte mag. Wenn es dann an die Gymnastizierung vom Sattel aus geht, werde ich das Zaumzeug Oaklet mit Nasenteil und Kinnriemen kombinieren und den LG-Zaum einschnallen (HIER gibt es ein Interview mit der Erfinderin des LG-Zaums, Monika Lehmenkühler)
    6. Dazu brauchst du natürlich die passenden Zügel. Ich persönlich mag geschlossene Englisch-Zügel lieber, weil ich das Gefuddel mit den offenen Zügeln nicht so gerne mag. Wenn du Western reitest kannst du natürlich auf offene Zügel setzen. Das ist ein bisschen Geschmackssache. Wichtig ist, dass sie nicht zu lang oder zu kurz sind. In der Regel sind 2,50 bis 3,00m ganz gute Längen – je nach Größe deines Pferdes.
    7. Es gibt Zügel mit Lederschnalle oder mit Karabiner. Das hat beides Vor- und Nachteile. Die Karabiner hast du natürlich schnell an und ausgehakt. Aber natürlich hat das Metall etwas mehr Wirkung auf das Nasenteil oder das Gebiss, falls du mit Gebiss reiten solltest. Deswegen nehme ich gerne die Lederschnalle. Aber die ist natürlich etwas umständlicher in der Befestigung. Bei beidem kannst du nichts falsch machen – es ist letztlich Geschmackssache.
    8. HIER findest du übrigens verschiedene Zügel und HIER bei Hillbury gibt es sogar ElchlederzügelCarey Barefoot Amber Sidepull Zaumzeug Pferd
  6. Gerte oder Stick:

    1. Ich mag es mit Gerte und Stick als verlängertem Arm zu arbeiten. Das sind keine Folterinstrumente und sie schlagen NIE. Es sind Ausrüstungsgegenstände um zu Tippen oder zu Wedeln oder leicht zu touchen.

    2. Die Gerte: Ist weicher du leichter und kürzer – das Pferd empfindet sie auch als feiner. Wenn du aber ein besonders bulliges oder ignorantes Pferd hast übersieht es die Gerte gerne mal, wenn du sie in der Luft hebst – HIER gibt es tolle Gerten – Made in Germany
    3. Der Stick: Ist dicker und schwerer und hat damit auch mehr Energie als die Gerte. Du musst also feiner mit ihm umgehen, kannst aber über den String auch schöne Signale setzen und es gerade für den Einstieg nehmen, damit dein Pferd deine Signale schnell und einfach wahrnehmen kann – HIER gibt es Sticks mit String – Made in Germany Brockamp Stick Horseman
  7. Regendecke:

    1. Im Idealfall brauchst du sie nie. Dein Pferd scheibt genug Winterfell und friert nicht. Super! Dann störe die Thermoregulierung deines Pferdes auch nicht mit einer Decke. Die Natur hat dein Pferd ausgerüstet für kalte und warme Zeiten – das stecken die meisten Pferde ziemlich gut weg.
    2. Wenn dein Pferd aber krank ist oder alt oder einfach nicht genug Fell schiebt und wirklich friert, dann ist es sinnvoll eine Decke im Stallschrank zu haben. Ich habe zum Beispiel eine leicht gefütterte Regendecke – die ich aber Gott sei Dank noch nie benutzt habe. Sie liegt aber bereit für den Fall der Fälle.
    3. So eine Regendecke sollte gut sitzen, auch und vor allem auch am Hals.
    4. Wie find ich die richtige Größe für die Pferdecke? Du misst einfach vom Widerrist bis zum Schweifansatz – das ist deine Deckengröße. So einfach ist das.
    5. Regendecken gibt es viele. Deswegen will ich dir hier auch gar keinen Tipp schreiben, weil sie einfach gut passen muss. Jeder Hersteller schneidert ein bisschen anders – jedes Modell ist ein bisschen anders. Da musst du leider ein bisschen herumprobieren. Ich hatte 5 Decken da bis endlich eine auf den zierlichen Hals meiner Stute gepasst hat. Meine ist jetzt von Bucas. Das Modell Freedom ist besonders schmal geschnitten.
  8. Abschwitzdecke:
    1. Eine Abschwitzdecke ist super im Herbst und Winter, wenn es kalt draussen ist und dein Pferd aber beim Training ins Schwitzen kommt. Dann packst du die Abschwitzdecke auf dein Pferd und führst es herum bis es trocken ist oder lässt es in der Box ein bisschen Heu mümmeln bis es dann trocken wieder zu seinen Pferdekumpels auf die Winterkoppel kann.
    2. Da sind Fließmaterialien wirklich super. Weil sie die Feuchtigkeit aufsaugen.
    3. Da die Abschwitzdecke nur kurz aufs Pferd kommt ist da der perfekte Sitz nicht ganz soooo wichtig wie bei der Regendecke, die dein Pferd im Bedarfsfall ja stundenlang auf dem Rücken hat.
    4. HIER gibt es zum Beispiel schöne Abschwitzdecken, die du dir sogar personalisieren lassen kannst
  9. Putzzeug:
    1. Erstmal würde ich klein anfangen mit 2-3 Basisdingen – dann kannst du dir nach und nach Bürsten schnappen, wenn du das Gefühl hast, dass dir was fehlt oder dein Pferd etwas lieber mögen könnte. Vieles ist einfach Geschmackssache bei den Bürsten. Kommen wir zu meiner Starterliste.
    2. Hufkratzer – mit Borsten: Ich nutze gerne den Joker von Haas HIER, weil die Form in jede kleine Ecke kommt
    3. Hufbürste – super für den Dreck – Meine kleine handliche Lieblingsbürste gibt es HIER
    4. 1 Set MagicBrush, weil du die Bürsten für fast alles verwenden kannst – als Striegel, als Massageding, als Striegel – HIER gibt es alle aktuellen Farben
    5. Eine Fellbürste fürs Finish – Mein persönlicher Liebling ist Mucky aus Naturfasern
    6. 1 Putztasche um alles aufzubewahren – HIER gibt es meine oder coole größere Taschen gibt es dann zum Beispiel bei Someh
    7. Fertig
  10. Sattel: Da schweige ich jetzt dezent. Die Sattelfrage beschäftigt alle Pferdebesitzer intensiv. Ich persönlich habe einen Fellsattelmehr dazu kannst du HIER erfahren – für kürzere Runden. Für später muss ich selbst noch schauen, da meine Stute gerade erst langsam angeritten wird. Da gibt es so viele spannende Marken. Da musst du einfach schauen, was für dich und dein Pferd das Beste sein könnte. Dann packst du noch eine gute Schabracke drunter und den Gurt passend zum Sattel und fertig.

Das waren meine 10 Tools, die du aus meiner Sicht am Anfang als Pferdemensch brauchst. Ich habe dir immer das verlinkt, was ich persönlich nutze oder selbst gut finde. Wenn du andere Ideen oder Vorstellungen hast, findest du viele Hersteller zu den einzelnen Ausrüstungsgegenständen im Netz. Da gibt es alles von allen. Das Wichtigste bei allem ist, dass du und dein Pferd euch damit wohl fühlt.

Natürlich wird es nicht dabei bleiben. Du wirst nach und nach auch mal etwas austauschen oder noch mehr Dinge in deinem Stallschrank ansammeln. Aber es ist ganz gut, wenn man sich anfangs ein bisschen Zeit lässt und erst nach und nach mehr kauft. Denn du wirst erst mit der Zeit wissen, was dir gut in der Hand liegt, was dein Pferd mag und was euch noch so alles fehlt im Stallschrank.

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Pferde machen glücklich. Sie sind unsere Lehrmeister, auf dem Weg zu dem besten “Ich”, das wir werden können. Daran glaube ich fest. Es ist wichtig, dass wir ihnen zuhören und lernen sie zu verstehen. Dann schenken sie uns besondere Momente. Diese Momente machen süchtig. Im echten Leben bin ich professionelle Journalistin. Das versuche ich hier in die Welt der Pferde zu übertragen. Ich schreibe die Artikel, führe die Interviews und besuche die Kurse für mehr Pferdewissen. Mein Mantra: Sei ein sicherer Ort für das Pferd.

2 Kommentare zu “10 Ausrüstungsdinge, die du wirklich für dein Reitpferd brauchst

  1. Schmitt Bianca sagt:

    Hallo Petra,
    ich hätte eine Frage bezüglich der Kappzäume. Mein junger Criollo Wallach wird im Juni drei Jahre alt. Ich wollte nun langsam mit ihm anfangen leicht zu arbeiten. Deshalb schaue ich mich derzeit nach einem geeigneten Kappzaum um. Eine dieser schweren aus Leder und einen aus Nylon, beide mit Naseneisen, hatte ich für meine Stute und war mit beiden Modellen nicht glücklich. ich möchte gerne etwas leichtes ohne Eisen. Jetzt habe ich mir sowohl die von Hillbury, als auch den Equizaum angeschaut. gefallen mir beide. Allerdings wird auf der Homepage von Hillbury geschrieben, dass sie für Jungpferde die mit Naseneisen und nicht die leichteren empfehlen. Welchen benutzt du denn und wie sind deine Erfahrungen? Da mein junger Wallach noch im Wachstum ist, bin ich mir auch nicht sicher bezüglich der Größe ( bei beiden Zäumen), da ich es nicht gut einschätzen kann, in wieweit sich der Kopf noch verändert, da Criollos eher zu den Spätentwicklern zählen. Vielleicht hast du dahingehend einen Tipp für mich?
    Liebe Grüße Bianca

    • Petra sagt:

      Liebe Bianca, hmmm – ein bisschen ist das Diskussionssache unter den Experten. Das Naseneisen hat einfach mehr Wirkung und dadurch auch ein bisschen mehr Schärfe. So kannst du einerseits noch punktueller einwirken bei feinen Hilfen und hast andererseits auch mehr Schärfe bei einem bulligen Pferd. Und dadurch natürlich auch mehr Sicherheit. Ich persönlich empfehle immer ohne Naseneisen oder nutze auch keines, weil ich den Weg der kleinen Schritte mag. Wenn etwas nicht klappt, gehe ich lieber einen Schritt zurück. Statt die festere Ausrüstung zu nutzen. Ich benutze also ohne Naseneisen und mache da super Erfahrungen. Mir ist das Naseneisen zu schwer und fest und stark in der Wirkung. Ich hoffe, dass dir das ein bisschen weiterhilft bei deiner Frage. Die Größe ist ganz schwierig – so ein Kappzaum muss ja passen. Es kann also sein, dass du in ein paar Jahren nochmal einen kaufen musst, weil er rausgewachsen ist. Das ist leider das Los der Jungpferdebesitzer. Ganz liebe Grüße, Petra

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