Slider Ausschnitt Reiter auf Pferd hält Zügel in den Händen

Hilfegebung beim Pferd: 5 Zutaten für eine feinere Hilfengebung beim Pferdetraining

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Der ganze große Artikel für dich auf einen Blick

Hilfe“ kommt von „helfen“ – sind wir uns da einig? Perfekt! Dann lass uns jetzt tiefer in das Thema Hilfengebung beim Pferd einsteigen und an der Verfeinerung deiner Hilfengebung arbeiten. Denn das Wort „Hilfe“ beziehungsweise „Hilfengebung“ ist sicher eines der meistgebrauchten Wörter in der Reiterwelt, aber nicht immer mit dem Gedanken der „Hilfe“, sondern vielmehr in einem technischen Sinne, mit viel WOLLEN und wenig HELFEN oder gebrüllten Hinweisen des Reitlehrers.

Was ich damit meine? Lass uns erst einmal den Ursprung des Wortes ganz bewusst machen und zusammen eine Definition finden, die es dir dann ermöglichen wird die Hilfengebung unter einem neuen Blickwinkel zu sehen. Natürlich bekommst du auch noch praktische Hinweise für deine nächste Reitsession mit deinem Pferd – aber erst einmal wollen wir uns das Wort „Hilfe“ ganz zart auf der Zunge zergehen lassen und neu definieren.

Hilfengebung beim Pferd - eine Definition

Hilfe steht für eine „aktive Unterstützung“. Das Wort leitet sich aus dem Verb „helfen“ ab. Wenn wir jemanden helfen, dann unterstützen wir ihn im Grunde dabei etwas zu erreichen, zu schaffen, zu verbessern, zu ändern.

Wenn wir also diesen Grundgedanken nehmen und auf unsere Reiterei übertragen, müssen wir für uns beschließen, dass unsere reitereichen Hilfen sanft, liebevoll und freundlich kommen sollten, damit wir das Pferd darin unterstützen können etwas für sich oder für uns zu erreichen.

Was ist Hilfengebung beim Pferd überhaupt?

“Reiterliche Hilfen“ ist der Oberbegriff für die Einwirkung des Reiters auf sein Pferd. Dazwischen gibt es natürlich verschiedene Stufen. Ich gebe dir erst einmal die grobe Einteilung und dann definiere ich dir noch die versprochenen Punkte für eine feinere Hilfengebung beim Pferd. 

Unterschieden wird in der Hilfengebung beim Pferd zwischen:

  1. Gewichtshilfen
  2. Zügelhilfen
  3. Schenkelhilfen

–> Dazu kommen noch die ganzen Hilfsmittel wie Gerte, Stimme, Zügel, Longierpeitsche, Stick, Sporen und die Energie des Menschen.

Im Idealfall brauchst du so wenige Hilfsmittel wie irgendnötig. Zumal die Sporen nicht zum Treiben da sind, sondern für eine punktuelle Hilfengebung bei sehr gut ausgebildeten Reitern.

Grundsätzlich ist sowieso wichtig, dass wir unsere Hilfengebung regelmäßig von außen überprüfen lassen – sei es durch eine Reitstunde oder indem wir uns beim Reiten filmen lassen und einen kritischen Blick auf die Reitsession werfen:

Hilfegebung beim Pferd: 5 Zutaten für eine feinere Hilfengebung beim Pferdetraining 1

War ich schief?

Sitze ich immer in meinem Mittelpunkt?

Habe ich ein lockeres Becken?

Hätte ich die Hilfen noch feiner geben können?

Wie ist mein Gesichtsausdruck? Leicht? Freudig? Oder Verbissen und Streng?

Die ideale Hilfengebung beim Pferd

Das Reiten ist genau wie die Bodenarbeit ein Gespräch mit deinem Pferd und die Hilfen sind verschiedene Sätze in eurem Dialog. Achte also auf dein Pferd und versuche immer wieder herauszufinden, wie es auf deine Hilfen reagiert, was es dir sagt und wie leicht und fein sich das Zusammensein anfühlt. Wenn wir mit einem positiven Mindset, der richtigen Einstellung und Empathie an die Hilfengebung rangehen, ist das schon die halbe Miete. Wenn wir dann noch auf die innere und äußere Balance unserer Pferde achten, uns beiden Zeit geben und mit ganz viel Ruhe in uns und für das Pferd handeln ist das ein weiterer großer Schritt zu einer feinen Hilfengebung.

Im Idealfall lenken wir das Pferd sanft über den Platz, schwingen butterweich mit und reiten handunabhängig mit federleichten umarmenden Schenkeln und einem gut ausbalancierten Sitz. Wenn wir an den Punkt kommen, an dem wir vor allem mit den feinsten Gewichtshilfen lenken können, wird es richtig weich und harmonisch mit dem Pferd.

Das kannst du ganz konkret immer wieder üben. Denn das ist nichts anderes als Übungssache. Ich selbst nutze dafür gerne das Reitpad und nehme mir einen kleinen Parcour auf dem Platz vor. Zum Beispiel Schlangenlinien oder Volten an bestimmten Bahnpunkten, Anhalten und Rückwärts.

Warum das Reitpad? Weil du die feinsten Gewichtsverlagerungen an dein Pferd kommunizieren kannst und die Bewegungen deines Pferdes besonders gut erspüren kannst. Ich kombiniere mein Reitpad von Signum  mit unserer Pferdeflüsterei Filz-Schabracke mit Extradruckschutz für den Rücken meines Pferdes.

Nahaufnahme Signum Sattelpad und Filzpad Unterlage

Dann setzt du dich auf den Rücken deines Pferdes und reitest den Parcour mit abgelegten Zügeln. Du versuchst deine Beine so wenig wie möglich bewusst einzusetzen und einfach nur mit Fokus auf dein nächstes Ziel zu reiten – so dass dein Körper und deine Gewichtshilfen deinem Fokus folgen und dein Pferd wiederum deinen Gewichtshilfen folgen kann.

  • Du „drehst dich“ im Reitpad mit deinem Pferd mit.
  • Deine Schultern und dein Brustkorb sind komplett mit dabei – so dass deine Schultern den Schultern deines Pferdes entsprechen und deine Hüften den Hüften deines Pferdes.
  • Versuche immer genau dorthin zu blicken, wo du als nächstes hinwillst und lass deinen Körper deinen Blicken weich folgen.

–> Denn wenn wir auf dem Pferd sitzen, haben wir natürlich mit unserem ganzen Körper einen Einfluss auf den Körper unseres Pferdes.

Eine Buchempfehlung für den guten Sitz ist das Reiten nach Sally Swift „Centered Riding“ – mit inneren Bildern. Supergut!

Buch Sally Swift Reiten aus der Körpermitte

Neben all den Gewichtshilfen und Stimmhilfen oder dem Einsatz deines Körpers, gibt es natürlich noch die Schenkelhilfen für dein Pferd. Natürlich gilt auch da, dass wir immer so fein wie nur irgendmöglich sein sollten und weder klammern noch klopfen sollten. Ich versuche mich immer wieder in mein Pferd hineinzuversetzen, wenn ich etwas mit ihm mache, und überlege mir, wie ich mein Handeln finden würde, wenn ich das Pferd wäre. 

Zu den Schenkelhilfen habe ich hier noch ein supercooles Video von meiner guten Freundin Christina von herzenspferd.de für dich. Sie fasst es sehr cool zusammen: 

Zu den Zügelhilfen findest du HIER einen supercoolen Artikel –  dort wird genialgut beschrieben, wie du die Bewegungen deines Pferdes besser erfühlen und deuten kannst.

Die Reiterhilfen sind ein rhythmisches Strukturierungsmittel für die Fußfolge des Pferdes, welches einzelne Aspekte jeden Schrittes, Trittes oder Sprunges je nach Bedarf akzentuieren, vergrößern oder verringern kann. Der richtige Moment für Anwendung jeder Hilfe wird dem Reiter vom Pferd selbst durch das Auf- und Abfußen der vier Pferdebeine, durch das seitliche Pendeln des Brustkorbs und der Auf- und Abwölbung des Rückens angedeutet.“ ..sagt Thomas Ritter.

So – jetzt haben wir dir genug Theorie um die Ohren geschmissen. Kommen wir zu den verschiedenen Zutaten für eine feinere Hilfengebung beim Pferd. Ich liste sie dir der Reihe nach auf.

5 Zutaten für eine feine Hilfengebung beim Pferd

1. Zutat für eine feine Hilfengebung beim Pferd

LIEBE

Auch wenn diese Zitat etwas abstrakt für dich klingen mag, ist sie eine absolute Basis. Genau deswegen beschreibe ich sie dir auch als allererste. Wir kommen natürlich noch auf praktische Punkte und ich drösele dir das Thema „Hilfengebung“ genauer für dein Reiten auf. Aber ohne die LIEBE hilft dir all das Praxiswissen nichts. Ganz sicher.

Deswegen will ich an dieser Stelle das Wort „Hilfe“ für dich erst einmal noch mit etwas mehr Herz auffüllen und um ein Zitat anfüttern, das für so ziemlich alles im Pferdetraining gilt – auch für die reiterliche Hilfe:

„Je mehr Liebe man gibt, desto mehr besitzt man davon.“ ….sagte schon der Dichter Rainer Maria Rilke

Denn wenn wir jede reiterliche Hilfe mit LIEBE geben, können wir unsere Hilfengebung unglaublich verfeinern.

Was bedeutet das genau? Wenn wir mit Liebe handeln, haben wir ein paar grundlegende Eigenschaften in uns, die sehr hilfreich sind im Pferdetraining.

  • Wir haben Klarheit und Freude in uns
  • Wir haben Achtsamkeit und Fokus beim Machen
  • Wir nehmen uns Zeit und handeln mit Geduld
  • Wir sind fein, weil wir Freude haben

 

Wir LIEBEN was wir machen und im Falle unseres Pferdes lieben wir natürlich auch unser Pferd. Genau das lässt uns nochmal feiner, freundlicher, klarer und im positivsten Sinne gefühlvoller agieren.

3 schnelle Tipps für dein Feine-Hilfen-Mindset

Sei ganz bei dir und mit positiver Energie und Freude bei deinem Pferd. Wenn wir nicht bei uns sein und in einer schönen Balance, sondern hektisch, gestresst und huddelig an den Stall fahren, können wir keine feinen Reaktionen auf unsere Hilfen erwarten. Dann leisten wir vielleicht technische Hilfen, aber das ganze komplette Herz und unsere innere Mitte fehlen dann. Genau diese beiden Faktoren sind aber immens wichtig für dein Pferd.

Nur wenn du einen klaren Kopf und ein offenes Herz hast, wirst du das Thema „feine Hilfengebung beim Pferd“ wirklich mit dem ausfüllen können, was du dir wünschst: Unsichtbare Hilfen.

Sei klar und ruhig wie ein wunderschöner Bergsee.

Streife all deine negativen Gedanken ab und lasse sie vor der Stalltüre.

Atme tief in den Bauch und sei im Hier und um Jetzt.

2. Zutat für eine feine Hilfengebung beim Pferd

WISSEN

Es ist wichtig, dass du die Bewegungsabläufe und Biomechanik deines Pferdes kennst und spüren lernst. Denn nur wenn du die Hilfen im richtigen Moment gibst, kann dein Pferd auch das leisten, was du dir von ihm wünschst. Willst du mehr Aktion in der Hinterhand, solltest du die treibende Hilfe beispielsweise in dem Moment geben, indem dein Pferd abfusst – nicht irgendwann. Stell dir vor dein Pferd kommt gerade mit dem Hinterbein wieder am Boden an, wie soll es da mehr „Drive“ entwickeln und die Hinterhand aktiver einsetzen?

Wenn du also beispielsweise mehr Hinterhandaktivität willst, musst du die Hilfe in dem Moment des Abfussens geben:

  1. Wenn du Bodenarbeit machst, gibst du also genau in dem Moment ein bisschen Energie, wenn dein Pferd mit der Hinterhand abfusst.
  2. Wenn du reitest, musst du dich selbst ein bisschen trainieren und den Moment erspüren.

–> Hol dir eine Stallfreundin zur Hilfe, die mitläuft. Dann setzt du dich auf dein Pferd und schließt die Augen.

Du spürst ganz tief in die Bewegungen deines Pferdes rein, während dein Pferd unter dir läuft und sagst zuerst immer an, wann deiner Ansicht nach das innere Hinterbein abfusst. Deine Stallkollegin gibt dir Rückmeldung ob du richtig liegst. Danach gehst du alle Beine der Reihe nach durch. Das kannst du immer wieder üben.

Petra auf Carey

3. Zutat für eine feine Hilfengebung beim Pferd

Feine HIlfen geben

Jeder Reiter wünscht sich ein Pferd mit dem er eine so feine Verbindung hat, dass allein der Gedanke als Hilfe reicht. Wir alle träumen von einem Fury mit dem wir ohne Worte kommunizieren können. Trotzdem sieht man überall in den Ställen und auf Arbeitsplätze von Turnieren immer wieder einen Dauerzug am Zügel, ständig klopfende Schenkel und oft leider auch Sporen im Dauereinsatz. Ganz abgesehen davon, dass das alles weit entfernt ist von feiner Hilfengebung, ist manches davon fast schon Tierschutzrelevant.

Wie aber können wir erwarten, dass unser Pferd auf feine Hilfen reagiert, wenn wir Menschen nie mit einer feinen Hilfe in die Hilfengebung starten, sondern von Anfang an mit Druck agieren? Die feinste Hilfe für das Pferd ist der bloße Gedanke, gefolgt von einer Hilfe die so fein daherkommt, dass man sie mit bloßem Auge nicht erkennen kann.

Du wirst überrascht sein, wie viele Pferde schon auf den intensiven Gedanken reagieren. Sie können unsere feinsten Muskelbewegungen lesen. Als inneres Bild dafür hilft vielleicht auch die kleine Fliege, die sich auf das Pferdefell setzt. JEDES Pferd bemerkt sie. Warum also sollten genau die gleichen Pferde nicht bemerken, wenn wir wie diese Fliege in unserer Hilfengebung agieren?

Gib deinem Pferd immer wieder die Chance auf die feinsten Fragen von dir zu antworten. Wenn dein Pferd nicht reagiert kannst du den Druck leicht erhöhen. Und wenn es dann immer noch nicht reagiert, frage dich erst einmal ob deine Körperspannung, deine Signalgebung und deine Körpersprache korrekt waren, bevor du über mehr Druck nachdenkst.

Zu dem Thema „Wer feine Antworten will, muss feine Fragen stellen“ habe ich dir HIER einen Artikel geschrieben 

4. Zutat für eine feine Hilfengebung beim Pferd

Timing

Neben dem Timing beim Geben der Hilfe ist auch das Timing für das Beenden und das Lob wichtig. Pferde merken sich Dinge innerhalb der ersten 1-2 Sekunden. Wenn du also eine Hilfe gibst und dein Pferd auch nur ansatzweise in die richtige Richtung reagiert, beende sie wieder und lobe dein Pferd. So merkt es schnell, was du möchtest und denkt zusammen mit dir weiter in die richtige Richtung.

Nehmen wir die Schenkelhilfe: Wenn dein Pferd richtig reagiert und Beispielsweise angaloppiert nimmst du sofort alle Energie aus deinem Schenkel und lässt ihn wie eine sanfte Umarmung weiter am Pferd liegen. Er hat aber keine Energie oder gar Druck mehr.

Dein Schenkel will nichts von deinem Pferd und ist wie ein sanftes Streicheln oder eine weiche Feder die fein und leicht am Pferd liegt, wenn du gerade keine Hilfe gibst.

> Klopfende Schenkel und Dauerzug am Zügel sind zwei ganz große Fehler, die wir unbedingt vermeiden müssen, wenn wir eine feine Kommunikation mit dem Pferd haben wollen. Denn das ist Dauerdruck und damit eine negative Dauerkommunikation, die keinem Pferd dieser Welt gefällt. Die meisten Pferde arrangieren sich damit und stumpfen oft auch ab dadurch, weil sie die Hilfen von den „Nicht-Hilfen“ gar nicht mehr unterscheiden können und keinerlei Entspannung bekommen.

5. Zutat für eine feine Hilfengebung beim Pferd

Sei klar mit deinem Pferd und ehrlich mit dir

Immer wieder senden Menschen widersprüchliche Signale an ihr Pferd. Sei es, weil sie falsch reagieren oder weil sie nicht an das glauben, was sie von ihrem Pferd verlangen wollen.

Kommen wir zu Punkt Nummer 1: Die falsche Reaktion

Wie oft sieht man Reiter, die ihr Pferde vorwärts treiben, weil es ihnen zu faul oder zu wenig fleißig ist und dann aber am Zügel ziehen, wenn das Pferd auf die immer krasser werdende treibende Hilfe mit einem schnellen Satz vorwärts reagiert. Natürlich wollte der Reiter in dem Moment nur ein zügigeres Vorwärts und nicht den unkontrollierten Satz nach vorne. Das ist aber für das Pferd erst einmal egal.

Die Botschaft, die es durch die stärker werdende treibende Hilfe bekommt ist:

Geh endlich vorwärts —> Dann geht es vorwärts (wenn auch mit einem Satz) —> Jetzt bekommt es durch den Zügelzug die Botschaft: Ne, doch nicht! Und wird für sein Vorwärts bestraft.

Das ist verwirrend für das Pferd und stumpft es ebenfalls für die Hilfen ab, weil es keine Verlässlichkeit bekommt. Viel besser wäre es in so einem Moment über sich selbst zu lächeln und sich vorzunehmen das nächste Mal weniger Druck zu geben und das Pferd trotzdem für sein Vorwärts mit Entspannung zu belohnen.

Kommen wir zu Punkt Nummer 2: Der fehlende Glaube

Pferde können fühlen, was wir glauben. Sie sehen und hören unsere Gedanken durch unsere daraus folgenden kleinsten Muskelbewegungen. Wenn wir also nicht tief in uns daran glauben, dass ein Pferd etwas für uns machen wird, spürt es dieses Zögern und empfindet unsere Hilfe als unklar oder verwirrend. Dann müssen wir den Druck erhöhen, um unsere Botschaft zu verdeutlichen.

Wäre es für beide Seiten nicht schöner und einfacher, wenn wir einfach anfangen an das zu glauben und uns im klaren darüber zu sein, was wir von unseren Pferden wollen? Dann kämen wir in aller Regel mit viel feineren Hilfen weiter.

Wenn du merkst, dass du unsicher bist oder Zweifel hast, dann atme tief ein und aus und stelle dir bildlich vor wie dein Pferd deiner Hilfe und Idee wunderschön folgen wird. Wenn du merkst, dass du wütend wirst oder frustriert bist, dann atme tief durch und entspanne deinen ganzen Körper. Mach dir bewusst, dann dein Pferd nichts macht um dich zu ärgern, sondern weil es gerade nicht kann, nicht versteht oder einen anderen guten Grund hat den es herauszufinden gilt.

Wenn wir mit Wut oder Frust agieren, bekommen wir eine andere Körperspannung, beissen vielleicht die Zähne zusammen oder spannen unsere Hände an – der Körper wird fester und unsere Mimik unfreundlicher. All das nimmt unser Pferd wahr und macht uns nicht gerade zu erstrebenswerten Persönlichkeiten für das Pferd.

Deswegen versuche deine Hilfengebung mit positiven Emotionen aufzuladen und negative Emotionen aus deiner Hilfengebung zu streichen. Versuche sachlich und mit einem Lächeln mit deinem Pferd zu trainieren.

Ich habe HIER noch einen ausführlichen Artikel dazu geschrieben, wie du an deinen Gefühlen und Emotionen arbeiten kannst.

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