Stell dir vor, du hast einen Lehrer, der dich immer sofort anbrüllt, wenn du einen Fehler machst. Vielleicht bist du auch gerade gestresst und dein Lehrer hat keine Geduld mit dir. Er will, dass du die Mathematikaufgabe jetzt sofort löst. Jetzt. Egal wie es dir geht und egal ob du ihn verstehst. Und jetzt stell dir vor, du hast einen Lehrer, der gelassen und freundlich ist. 

Wenn du eine Aufgabe nicht verstehst, erklärt er sie dir immer wieder. Er weiß auch genau wie dein Ausbildungsstand ist und setzt mit dir dort an, wo du gerade stehst. Wenn du Stress hast, wartet der Lehrer solange bis du dich wieder gefangen hast und gibt dir die Zeit, die du brauchst. Du fühlst dich aufgehoben, weil der Lehrer auf dich und deine individuellen Baustellen und Bedürfnisse eingeht.

So – und jetzt stelle ich dir eine Frage: Welchen Lehrer hättest du lieber? Und für welchen Lehrer würdest du mehr geben? Meine Antwort ist ziemlich eindeutig. Natürlich würde ich mir den zweiten Lehrer wünschen. Genau da setzt die akademische Reitkunst an.

Bent Branderup Kurs akademische Reitkunst Haflinger

Du kannst dir in Folge nämlich auch die Frage stellen, welcher Lehrer du sein willst. Denn du bist der Lehrer deines Pferdes. Die akademische Reitkunst sieht uns alle als Ausbilder unserer Pferde und das ist ein sehr wahrer Gedanke.

Letztlich geht es darum die Pferde als Individuen zu betrachten und ihr Training als einzigartige Lebewesen so zu gestalten, dass sie sich körperlich und seelisch bestmöglich entwickeln können – nicht mit Druck oder Zwang und Ausrüstungsgegenständen, sondern mit Fachwissen, Liebe und Geduld. Darauf liegt der Fokus immer und immer wieder während der zwei Kurstage mit Bent Branderup.

HIER im ersten Teil des Berichts über die akademische Reitkunst kannst du mehr über die akademische Reitkunst und die ersten Ausbildungsschritte erfahren

HIER gibt es übrigens den ersten von mehreren Bänden über die akademische Reitkunst. Beim ersten Band dreht sich alles um die Beziehungspflege und feine Kommunikation mit dem Pferd

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Was wir mitbringen müssen als gute Lehrer

Wir brauchen Struktur und das richtige Mindset. Es geht darum, dass wir als Mensch unser Pferd gerne ausbilden wollen. Damit wir das auch können brauchen wir natürlich auch Werkzeug. Damit ist aber nicht die neueste Supertrense oder die schicke Schabracke oder der tolle teure Sattel gemeint, sondern Wissen und Pädagogische Fähigkeiten. Wir sollten wissen, was wir mit dem Pferd erreichen wollen und wie wir unsere Ausrüstung anwenden, um das zu erreichen.

Zu oft wollen wir ein paar Stellschrauben drehen und schon soll das Pferd funktionieren. So einfach ist es aber nicht. Wir brauchen Werkzeuge und Wissen, das wir dann anwenden und Schritt für Schritt aufbauen müssen. Der hübsche Haflinger auf den Fotos hier gehört zu Beatrice – die auch unterrichtet – hier findest du ihre Webseite.

Bent Branderup Kurs akademische Reitkunst Haflinger

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Was Pferde mit Regalen gemeinsam haben

Bent Branderup nennt den Tischler als Beispiel. Wenn er ein Regal bauen will, geht er ja auch nicht in den Wald und malt den Baumstamm an. Erst muss der Baum gefällt werden, dann muss er transportiert werden, dann muss das Holz lagern, dann kommt es zum Tischler, dann wird es bearbeitet und zu einem soliden Regal zusammengebaut und dann erst lackiert.

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Wir haben als Werkzeuge:

  • die Handarbeit
  • den langen Zügel
  • den Sitz
  • die Hände
  • die Zügel
  • die Gerte
  • die Pädagogik

Da wir mit Lebewesen arbeiten sind die pädagogischen Werkzeuge in der akademischen Reitkunst am Wichtigsten.

„Es ist eine sonderbare Idee zu glauben, dass unsere Ausrüstung das Hauptwerkzeug für das Training mit Pferden ist. Pädagogik ist das Hauptwerkzeug.“ (Bent Branderup)

Du musst als Lehrer das Wissen um eine schrittweise aufgebaute und gute Ausbildung haben und dann musst du in einen Prozess mit deinem Pferd gehen und die Übungen sinnvoll aufeinander aufbauen.

Zwei Dinge, die du für erfolgreiches Training brauchst

Bent Branderup nnnt im Kurs die Eckpunkte, die für ihn einen guten Lehrer und eine gute Lehrer-Schüler-Beziehung ausmachen. Mit Lehrer bist vor allem du gemeint und der Schüler ist dein Pferd.

  1. PASSION: Leidenschaft! Wir müssen mit unseren Pferden im Grunde bei Null starten. Eine der schwierigsten Aufgaben eines Lehrers ist es nämlich, dem Pferd das Lernen und die Freude am Lernen beizubringen. Nur wer gerne lernt, lernt schnell und gut. Mangelnde Motivation ist die größte Hemmschwelle fürs Lernen. Der große Schlüssel zum Erfolg ist also die Leidenschaft, die wir als Lehrer für das Pferd und für die Sache empfinden und die wir dann vermitteln.
  2. PATIENCE: Geduld! Wenn du das Training mit Geduld angehst, deinem Pferd Zeit gibst und sorgfältig arbeitest, kommst du damit zu Erfolg.

Eine Frage, die wir uns immer wieder stellen können: In wessen Augen möchten wir Geltung finden? Wollen wir Lehrer des Pferdes sein und in dessen Augen Geltung finden oder wollen wir den Menschen um uns herum zeigen, wie toll wir sind und das Pferd vorführen?

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Zwei Punkte, die verstehen musst, um ein guter Lehrer zu sein

Wenn du der Lehrer deines Pferdes sein willst, musst du in den Augen dieses Pferdes SEIN Lehrer werden. Dafür musst du ein sympathischer Lehrer sein.

Die Natur von uns Lebewesen ist, dass wir lieber dem Sympathischen folgen und glauben als dem Unsympathischen. Letzteren werden wir lieber abblocken, sagt Bent Branderup und er fasst zwischenmenschliche Interaktionen damit ziemlich gut zusammen.

1.Sympathie = Schlüsselwort für einen guten Lehrer

Findest du dein Pferd sympathisch? …fragt Bent Branderup in die Kursrunde. Eine Frage, die ich sofort und laut mit JA beantworten will. Aber dann denke ich intensiver darüber nach und muss zugeben, dass ich meine Stute nicht immer sympathisch finde. Wenn sie wild und schlecht gelaunt ist zum Beispiel. Aber wie kann ich dann von ihr Vertrauen und Hingebung erwarten, wenn ich sie nicht auch in diesen Momenten mit den Augen der Liebe und Sympathie betrachte?

Die Sympathie muss erst einmal vom Lehrer ausgehen, sonst wird der Schüler den Lehrer nicht sympathisch finden. Da wir der Lehrer des Pferdes sein wollen, muss die Sympathie von uns ausgehen und wir sind dafür verantwortlich eine wohlwollende Atmosphäre zu schaffen. Das Pferd bittet ja nicht darum unser Schüler zu sein, erklärt Branderup. Und er hat Recht!

Sympathie bedeutet aber nicht, dass wir alles mit uns machen lassen. Es bedeutet, dass wir eine Atmosphäre des Wohlwollens schaffen. Gleichzeitig braucht es aber auch Respekt für eine gute Lehrer-Schüler-Beziehung.

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2.Respekt = Schlüsselwort für einen guten Lehrer

Respekt bedeutet in den Augen der akademischen Reitkunst aber nicht Disziplin oder Dominanz oder Zwang, sondern es meint das sich gegenseitige Respektieren. Wenn das Pferd zum Beispiel die Schulter in unsere Richtung schiebt ist das respektlos. Das respektvolle Pferd macht sich hohl um seinen Trainingspartner und drückt ihn nicht mit der Schulter weg. Wenn das Pferd also meint, dass es seinen Menschen treiben darf, ist das respektlos.

In dem Moment, in dem wir der Lehrer sind, muss das Pferd uns und unsere Körperlichkeit respektieren. Aber natürlich darf der Schüler die Meinung des Lehrers trotzdem hinterfragen. Wenn das Pferd etwas nicht versteht oder hinterfragt, musst du es ihm nochmal erklären. Wenn das Pferd die Erklärung nicht einsieht, dann hast du als Lehrer einen schlechten Job gemacht. Wenn du es dann durchzwingst ist das respektlos.

Du solltest aber auch nichts erklären wollen, was du noch nicht kannst. Auch das ist Teil des Respektes: Du solltest beherrschen, was du erklären willst.

INFO: Welche Methode du für dein Training nutzt ist in den Augen der akademischen Reitkunst vollkommen egal. Du musst dir nur die eine Frage stellen: Mit welchem Werkzeugen bist du als Pädagoge gut ausgestattet? Egal ob Horsemanship oder Clickern. Keines ist besser als das andere. Du musst einfach der beste Pädagoge werden, der du werden kannst. Mit welcher Methode du das machst, liegt an dir und deiner Persönlichkeit – alles ist richtig, solange es nicht zum Schaden des Schülers ist.

Fragen, die du dir stellen kannst, um herauszufinden, welcher Lehrer du sein möchtest:

  • Was ist mein Gedankengut?
  • Was ist meine Art zu fühlen und zu denken?
  • Wie kann ich das am Besten vermitteln?
  • Wer bin ich und wie kann ich arbeiten?

Jede Beziehung ist einzigartig. Deswegen geht es nicht darum Bent Branderup nachzuahmen oder jemand anderen – es geht darum dich selbst zu finden. Dich zu fragen, wer du als Pädagoge sein willst. Es geht nicht darum, dass eine Trainingsmethode besser ist als eine andere. Es geht darum, dass du die für dich beste Trainingsmethode findest – vorausgesetzt, dass sie pferdefreundlich und fair ist.

Letztlich ist das Leben mit unserem Pferd und der Ausbildungsweg eine gemeinsame Reise. Damit sie mit Freude und Erfolg verläuft braucht es vor allem zwei Dinge.

Zu einer Reise gehören zwei Dinge:

  1. Wo will ich hin?
  2. Wo starte ich?

Dann kann die Reise mit deinem Pferd losgehen. Selbsterkenntnis ist wichtig im Pferdetraining. Du musst wissen wo du stehst und was du kannst, damit du deinem Pferd ein guter und sicherer Lehrer sein kannst. Sich zu unterschätzen ist genauso falsch, wie sich zu überschätzen. Das Gleiche gilt aber auch für dein Pferd. Du solltest es nicht unterfordern, aber auch nicht überfordern und im Idealfall bist du auch ein guter Reisepartner für dein Pferd.

HIER gibt es übrigens den ersten von mehreren Bänden über die akademische Reitkunst. Beim ersten Band dreht sich alles um die Beziehungspflege und feine Kommunikation mit dem Pferd

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Die wichtigsten Schritte zu einem guten Lehrer – laut der akademischen Reitkunst

  1. Fange mit den pädagogischen Aufgaben an, die du gut visualisieren kannst (wie Führen, Putzen usw.) und lerne das alles dem Pferd begreiflich zu machen – so startet ihr in die erste Kommunikation, könnt euch kennenlernen und lernen wie ihr am besten miteinander lernt
  2. Wenn das klappt, kannst du einen Schritt weitergehen und die akademische Leiter Stufe für Stufe erklimmen oder eben die Leiter, die du als Ausbilder beschreiten willst
  3. Du kannst aber immer auf die nächsttiefere Stufe zurückfallen, wenn ein nächster Schritt doch noch nicht klappt
  4. Deswegen brauchen wir ein System als Ausbilder, damit du dich immer sicher fühlen kannst und diese sichere Basis nutzen kannst, um dann weiterzugehen und natürlich damit auch weißt wohin du gehen willst

Wir sollten also immer auf dem Niveau anfangen, auf dem wir gerade sind und erst dann weitermachen und den nächsten Schritt gehen, wenn wir damit ein gutes Bauchgefühl haben.

Es geht in der akademischen Reitkunst darum, dass wir weiterkommen und eine solide Entwicklung machen – still und ruhig, aber stetig.

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Um die Frage vom Anfang also zusammenzufassen: Was macht einen guten Lehrer in den Augen der akademischen Reitkunst aus?

  • Du bist geduldig und du liebst, was du tust
  • Du setzt dich mit deinem Schüler auseinander und betrachtest ihn als Individuum, das es individuell zu fördern gilt
  • Du schenkst Sympathie und Vertrauen, damit du vielleicht auch Sympathie und Vertrauen geschenkt bekommen kannst
  • Du hast Respekt, bittest aber auch um Respekt
  • Du weißt, was du tust und gehst strukturiert vor
  • Du bleibst immer auf einer Stufe der Ausbildung, solange bis du und dein Pferd euch sicher fühlt, bevor ihr die nächste Stufe der Ausbildung zusammen erklimmt
  • Ausbildung ist kein Monolog, es ist Kommunikation – du und dein Pferd lernt gemeinsam
  • Du weißt wer du bist, wo deine Fähigkeiten liegen und wo du hin willst
  • Du schaffst eine wohlwollende Atmosphäre und zwingst dein Pferd nicht irgendwohin, sondern erarbeitest alles mit deinem Pferd gemeinsam

Im Grunde ist das Gedankengut der akademischen Reitkunst ein sehr pferdefreundliches Gedankengut und entspricht dem Basiswissen, das man besitzen sollte, um eine Partnerschaft mit dem Pferd zu finden. Verbunden wird das Ganze mit dem Wissen um Biomechanik und korrekte Dressur. Es ist also keine Neuerfindung sondern die Bündelung und Zusammenfassung von althergebrachtem Wissen und einem philosophischen Blickwinkel auf eine feine Kommunikation und pferdefreundliches Training.

Bent Branderup Kurs akademische Reitkunst

 

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3 Kommentare zu “Akademische Reitkunst: Was für ein Lehrer willst du für dein Pferd sein?

  1. Miriam sagt:

    Liebe Petra,

    mich macht der Artikel sehr nachdenklich. Ich finde prinzipiell die Ansichten gut und würde ich auch so unterschreiben.
    Was ich mich frage ist allerdings, bin ich wirklich die Lehrerin meiner Ponys? Möchte ich das überhaupt sein? Ein Lehrer-Schüler-Verhältnis hat für mich auch immer etwas mit Hierarchie zu tun. Der eine sagt dem Anderen wie es funktioniert. Nett und geduldig, aber trotzdem wird von einer Seite erklärt und die andere Seite hat das so anzunehmen. Ich glaube nicht, dass es im Zusammenspiel mit meinen Ponys so ist. Einmal glaube ich, dass ich mindestens genauso viel von meinen Ponys lerne wie sie von mir. Aber ehrlich gesagt ist es auch so, dass wir uns die Themen zusammenerarbeiten. Ich sehe uns eher als Partner, klar weiß der eine mal mehr als der andere wie es sonst auch so ist, aber ich bin dann nicht der Lehrer der beibringt, sondern diejenige, die Tipps gibt, wie es vielleicht besser funktionieren könnte.
    Vielleicht ein Beispiel, dass klarer wird, was ich meine. Der Ponymann hat in der letzten Zeit immer wieder nachgefragt, ob wir nicht am Schulterherein weiter machen können. Der Vorschlag kam von ihm. Immer wieder hat er sich beim Führen zu mir gedreht und Ansätze gezeigt. So richtig geklappt hat es aber noch nicht und es hat ihn frustriert. Er wurde grantig und grummelig, dass er sich mit seinen Beinchen verheddert. Also habe ich ihn unterstützt und einfach seinen Fokus mit Abstreichen der Beine auf das jeweilige Bein welches als nächstes dran kam gelenkt. Das hat er schnell begriffen und sich gefreut, dass er besser klar kam. Nun zeigt er mir voller Stolz sein Schulterherein. Ich habe ihm hier nichts beigebracht, sondern ihn in seinem Lernprozess nur unterstützt. So wie er mich letztens unterstützt hat. Ich war in meinen Gedanken und Sorgen gefangen und dadurch nicht in der Lage meinen Geist und mein Herz so richtig zu öffnen für Lösungen und eine positive Einstellung. Er hat mich sehr deutlich gespiegelt und als ich das gemerkt habe, kam er einfach an hat seinen Kopf an meine Wange gedrückt und ihn dann auf meiner Schulter abgelegt. Ganz ruhig und entspannt. Mir hat das geholfen den Fokus wieder zu finden und die nächsten Tage hat er mir immer wieder auf seine Art gezeigt, dass man Neuem gegenüber offen und neugierig sein kann. Hat er mich belehrt? Nein, er hat mich unterstützt dabei das zu lernen was für mich wichtig war.
    Hm, ich merke grade selber, dass das sehr merkwürdig und esoterisch klingt. Keine Ahnung ob jetzt jemand versteht was ich meine.
    Liebe Grüße
    Miriam

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Miriam, tatsächlich verstehe ich gut, was du meinst und ich mag deine Haltung ja immer so gerne. Ich denke, dass wir je nach Pferd die Rolle zwischen Schüler und Lehrer finden müssen. Das eine braucht mehr Lehrer, das andere kann selbst mehr Lehrer sein, um sich wohlzufühlen. Also, das sind jetzt mal meine Gedanken – ins unreine getippt 🙂 Dein Ponymann ist aber ja eh so schön speziell und cool. Ich finde toll, was ihr zusammen erreicht habt. Ganz liebe Grüße, Petra

  2. Sarah Z. sagt:

    Liebe Miriam, liebe Petra,
    ich gebe euch beiden Recht. Pferde sind einfach so individuell wie wir.
    Mein Sevillio zum Beispiel würde eher so agieren wie dein Ponymann, Miriam. Mit ihm kann ich als mein Wegbegleiter viel über mich selbst und das Leben lernen und klar, ich kann ihm sicher auch Dinge zeigen und Sachen gemeinsam erarbeiten aber bei dem "Lehrer-Schüler" Ding würde er sich einfach weg drehen.
    Meine Stute, die ich erst vor einem Jahr dazu gekauft habe, ist da ganz anders. Sie ist 20 Jahre alt und sehr ängstlich und Menschen gegenüber absolut misstrauisch, was wohl ihrer Vergangenheit geschuldet ist. Bei ihr hab ich aber gelernt, dass sie dankbar für klare, konsequente, natürlich trotzdem liebevolle "Ansagen". Das gibt ihr Halt und sie fühlt sich damit wohler. Bei ihr ist das eine Gradwanderung und man muss immer das richtige Maß finden aber sie braucht mich in dem Fall in vielen Situationen als Lehrer.

    Liebe Grüße an euch!! Ich freu mich immer von euch ähnlich -denkenden zu lesen =)

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