Sattelsuche! Warum ich bei einem Maßsattel gelandet bin

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Der ganze Artikel für dich auf einen Blick

Suchst du einen Sattel und hast vielleicht ein Pferd mit einer komplexen Sattellage? Oder hast du schon mehrere Sättel durch und keiner ist auf Dauer so richtig perfekt? Oder es passt irgendwie kein Sattel gleichzeitig deinem Pferd und dir? Es ist gar nicht so leicht den richtigen Sattel zu finden. Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten und Wege zum perfekten Sattel. Ich beschreibe dir meinen Weg und erkläre alle Facts zum Thema Sattel. Denn die Sattelsuche ist ein echter Stressfaktor für Pferdemenschen. Aber vielleicht kann dir meine Erfahrung dabei helfen, den Stress zu minimieren und den richtigen Sattel für dich und dein Pferd zu finden.

Vorher bekommst du einen winzigen Wissenspart, weil es wichtig, dass du die grundlegende Facts kennst und dann selbst am besten entscheiden kannst, was das Richtige für dich und dein Pferd sein könnte.

Fellsattel Iberica auf Carey

Die vier großen Satteltypen

Letztlich gibt es ein paar verschiedene Basistypen von „Dingen“, die du auf den Pferderücken schnallen kannst: 

  1. Reitpad oder Fellsattel
  2. Baumloser Sattel
  3. Lederbaumsattel
  4. Sattel mit Baum respektive Maßsattel

Zu all den Typen gibt es bereits Artikel auf der Pferdeflüsterei, deswegen will ich dir in diesem Artikel nicht noch mehr Facts um die Ohren schlagen, sondern dir meinen Weg zum Sattel beschreiben und erklären, warum ich letztlich gegen meine erste Überzeugung beim Maßsattel gelandet bin. 

Videotipp zum Thema Sattelfacts

Wir haben auch ein Video auf Youtube, in dem dir der Sattelexperte und Working Equitation Profi Stefan Baumgartner die 5 wichtigsten Fragen in Sachen Sattelwissen beantwortet:

Mein Weg zum Sattel

Angefangen hat alles mit meiner jungen Stute. Ein Jungpferd ist großen Entwicklungsstufen unterworfen, weshalb ich von Anfang an auf ein baumloses Modell setzen wollte. DIE Marke unter den Baumlosen ist Barefoot. Deswegen ist erst einmal ein Barefoot Lady Mountain bei mir eingezogen, als meine Stute 4,5 Jahre alt war. 

Da ich das Anreiten nach einer intensiven Recherche und entgegen den Ratschlägen meiner damaligen Trainerin letztlich nochmal um 2 Jahre nach hinten verschoben habe, lag der baumlose Sattel dann erst einmal ein bisschen herum und sah einfach nur hübsch aus. Warum Jungpferde in aller Regel für mich mittlerweile nicht vor dem 5. Lebensjahr angeritten werden sollte, beschreibe ich dir HIER in einem Artikel ausführlich. 

Falls du dir jetzt nicht den ganzen Artikel reinziehen willst, fasse ich kurz zusammen:

  • Pferde entwickeln sich körperlich relativ spät
  • Die Wirbelsäule wächst beispielsweise bis zum 5., 6. und sogar 7. Lebensjahr – je nach Rasse
  • Sehnen und Bänder müssen sich entwickeln, genau wie die Knochen
  • Auch die Pferdeseele muss erst erwachsen werden
  • Damit das Anreiten trotzdem entspannt und easy gelingt, bedarf es dann eben einer ausführlichen vorbereitenden Bodenarbeit. Das war die kurze Zusammenfassung

Als meine Stute dann etwa 6,5 Jahre alt war, habe ich angefangen wenige Minuten alle paar Tage ohne Sattel zu reiten, um sie grundsätzlich daran zu gewöhnen, mich auf ihrem Rücken zu tragen, habe dann über ein Reitpad das Satteln und Gurten geübt und auch etwas längere Reitrunden eingebaut.

 

Fellsattel Iberica auf CareySignum mit Omega Sattelgurt

Der Start mit einem baumlosen Sattel

Schließlich habe ich mir fröhlich meinen mittlerweile eingestaubten baumlosen Sattel geschnappt und – um es kurz zu machen – ihn nach einiger Zeit wieder frustriert abgegeben.

Für meine Stute und mich – die wir beide intensives Bewegungsgefühl gewohnt waren und für die das Reiten und ein Sattel noch Neuland waren – war der Baumlose viel zu thronig und schwammig. Wir waren beide jedesmal frustriert. 

Du findest HIER einen ausführlichen Artikel dazu

Kurz gesagt: Baumlos war nichts für uns – also kam der Lederbaumsattel zum Einsatz!

Lederbaum Sattel Pferd

Der Lederbaum Sattel Test

Prinzipiell finde ich das eine grandiose Sache. Allerdings fand meine Stute das nicht. Dazu muss ich sagen, dass die Qualität und Preis wirklich okay sind bei den guten Marken. Wobei ich den Lederbaumsattel nicht lange hatte und dir nichts zu langfristigen Veränderungen und Verformungen sagen kann. Leder ist ein bewegliches Material… Mehr muss ich nicht sagen, oder? 

Das Prinzip ist einfach: du hast einen Lederbaum aus mehreren Lederschichten im Sattel und geklettete Kissen, die du nutzen kannst, um den Sattel an den Rücken deines Pferdes anzupassen. Da der Lederbaumsattel flexibel ist, drückt eigentlich nichts auf den Rücken, du hast aber eine gute Druckverteilung durch den eingearbeiteten Lederbaum. 

Ich persönlich fand das Sitzgefühl auch etwas schammig, aber schon besser als beim baumlosen Modell. Aber mein Pferd hat eine sehr schwierige Sattellage und einen empfindlichen Rücken. Egal wie ich die Kissen geklettet habe mit dem Lederbaumsattel: Sie fand den Sattel doof! 

Kurz gesagt: Lederbaum war auch nichts für uns! Also stand ich nun da…Ich wollte immer ein flexibles Modell für mein Pferd, weil ich eigentlich glaube, dass ein flexibles System „Pferd“ und ein starres System „Holzbaum“ nicht so 100% zusammenpassen.

Also kam die Idee vom Maßsattel – auch das ist final (noch) nicht gut ausgegangen, aber meine Stute hat wirklich eine schwierige Sattellage mit kurzem rundem Rücken ohne Widerrist und einer schmalen Gurtlage. 

Warum ein Maßsattel

Ein Maßsattel sollte unbedingt ein verstellbares Kopfeisen haben und beliebig umgepolstert werden kann – ist also anpasspar. Der Baum ist aus „Plastik“ passend gegossen oder aus Holz.

Achte immer darauf, dass der Sitz für dich bequem und für dein Pferd passend ist. Ober- und Unterseite sollten für beide Beteiligten bequem sein. 

Mein Pferd lief beispielsweise beim Probereiten bei einem Sattel zufrieden, den ich unbequem fand und umgekehrt bei meinem Favoriten lief sie unzufriedener. Deshalb habe ich einfach „meinen Lieblingssitz“ mit „ihrem Lieblingsunterbau“ kombiniert. Ich konnte Pauschen, Sitztyp, Sitzbreite, Sitz an sich, Sattelblattform und noch viel mehr beeinflussen.

OFFTOPIC – bei meinem Lieblingsmodell war an dezenter Stelle ein leichter nerviger Druck zu spüren. Nach der vorsichtigen Frage meinerseits, ob man da was tun könne – wurde im vorderen Sattelbereich einfach etwas mehr Luft für mich und meine Bequemlichkeit reingebaut.

Ich selbst saß dann in meinem fertigen Sattel wie auf meinem Sofa und LIEBE das Reitgefühl. Es ist nicht wie bei meinem Filzpad, keine Frage. Natürlich lässt der Sattel weniger Bewegungsgefühl durch, er dämpft aber auch Druck und unausbalancierte Bewegungen von mir besser für mein Pferd ab.

Signum Sattelpad mit Schabracke und Gurt

Trotzdem allem verlief das Ganze nicht problemfrei und ich bin wieder auf Sattelsuche. 

Was war das Problem? Ich habe ein Pferd mit einer schwierigen Sattel- und Gurtlage: 

  1. Sie hat wirklich keinen Widerrist
  2. Sie hat eine sehr enge und knappe Gurtlage
  3. Sie hat einen kurzen Rücken
  4. Sie hat einen sehr runden Rücken
  5. Sie hat empfindliche – aber nicht besonders ausgeprägte Schultern

Mein Pferd hat also nahezu alles, was das Herz eines Sattlers nicht unbedingt höher schlagen lässt. Deswegen fing der Sattel in den höheren Gangarten wieder an zu rutschen und der Sattler versuchte das Problem zu lösen, indem er das Kopfeisen enger machte – damit er „nicht mehr so rutscht“. Das bedeutet aber natürlich, dass Druck entstehen kann, weshalb wir das so nicht stehen lassen wollten. Sämtliche Versuche des Umpolsterns funktionierten leider auch nicht. 

Deswegen ging der Sattel wieder zurück und ich wieder auf Suche. 

Aber ist nicht letztlich jedes Pferd individuell? Und macht es nicht genau deswegen Sinn auf einen Sattel zu setzen, der individuelle Lösungen ermöglicht? Da gibt es viele grandiose Marken und Sattlereien und wie oben schon beschrieben auch verschiedene Modelle – wichtig ist nur, dass du gut und fachkundig beraten wirst, damit der Sattel für dein Pferd wirklich bequem ist. Egal für was du dich entscheidest. 

Signum mit Omega Sattelgurt

Wie läuft eine Sattelsuche ganz allgemein

  1. Du recherchierst verschiedene Marken und Modelle und lädst dir dann einen Sattler an den Stall ein, der diese oder mehrere deiner Wunschmarken vertritt. 
  2. In aller Regel zahlst du für diese Proberunde einen Betrag X – der kann variieren. Meist liegt er irgendwie zwischen 150 Euro bis 400 Euro. Dieser Betrag wird in aller Regel auf den Sattel angerechnet, wenn du dich für einen Sattel dieses Sattlers entscheidest. 
  3. Du reitest die Modelle Probe, die dir passend erscheinen oder die dir der Sattler für deine Wünsche und Vorstellungen empfiehlt. 
  4. Wenn du dich dann für einen der Sättel entscheidest, machst du eine Bestellung, wartest mehr oder weniger lange und darfst dich dann hoffentlich freuen, wenn der Sattel kommt. 
  5. In aller Regel kommt der Sattler mit dem Sattel nochmal zu dir, um ihn final auf dem Pferd anzupassen. 

Leider lief der Proberitt minimal anders: Der Sattel ist nach den ersten Schritten gerutscht.

Dazu kam aber die spezielle Polsterung, die den Sattel schon nach wenigen Schritten zum Rutschen gebracht hat. Ich habe mich also dafür entschieden lieber kontrolliert freiwillig vom Pferd rasant abzurollen, bevor meine Stute gestresst über den nach vorne rutschenden Sattel anfangen wollte richtig dynamische Hüpfer hinzulegen, während der Sattel langsam begann seitlich wegzugleiten. 

Ehrlich gesagt, war ich kurz gefrustet. 

ABER: Dann hat die Sattlerei das Experiment mit der speziellen Schulterpolsterung mitgemacht und zweitens ohne zu murren, den Sattel nochmal innerhalb weniger Wochen umgepolstert und mir wieder zugeschickt. 

Wollfilzgurt Nahansicht

In der Zwischenzeit habe ich mich noch zusätzlich schlau gemacht und mir einen speziellen Gurt plus eine Sattelunterlage geshoppt, die besonders Anti-Rutsch ist. 

  1. Ich musste mich leider von meiner geliebten Lammfell-Schabracke verabschieden, weil das supersofte auf dem Fell schön gleitende Lammfell auf der Unterseite nichts für die Sattellage meiner Stute ist und habe auf den Naturstoff FILZ gesetzt. 
  2. Außerdem habe ich mir einen Filzgurt aus unserem Shop geschnappt, weil Filz als Material besonders rutschfest ist – den Gurt kannst du dir HIER genauer ansehen 

Diese Kombination hat den Sattel letztlich nicht am Rutschen gehindert, aber sie hilft bei meinem Reitpad enorm gut ;-) 

Petra und Carey

„Pferdeflüstern bedeutet, dass wir lernen das Flüstern der Pferde zu hören und zu verstehen.“

Die Pferdeflüsterei ist ein Wissensblog und Herzensprojekt – denn wir wünschen uns, dass alle Pferde und ihre Menschen glücklich miteinander sind. Wenn wir lernen die Pferde zu verstehen, fein und fair zu trainieren und der beste Pferdemensch zu werden, der wir sein können – wird es auch deinem Pferd gut gehen und es wird immer sein Bestes für dich geben. Versprochen!

Wir unterstützen dich mit unseren Artikeln, Interviews und Kursen – Du bekommst Facts zu pferdegerechter Haltung und Fütterung, feinem Training und Pferdeverhalten. 

Petra und Carey

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9 Kommentare

  1. Hallo Petra,
    ich wollte mit meinem Pferdchen alles richtig machen. Zu Beginn habe ich ihn mit einem Brockamp-Pad angeritten – natürlich mit Hilfe meiner Trainerin. Ungefähr zeitgleich hatte ich einen Termin bei einer sehr empfohlenen Sattlerin, die bei meinem Pferd und mir Maße nahm, auch Probesättel auflegte (natürlich nur auf das Pferd) und nach den Maßen einen Sattel anfertigte. Sollte ja alles passen. Leider war mein Pferd nicht zufrieden – ich auch nicht. Der Sattel rutschte einfach immer nach vorne. Sattlerin angerufen. Sie polsterte um – einige Male Probe geritten – Sattlerin angerufen. Sie nahm den Sattel mit. Dass nun wegen Corona alles viel länger dauert ist nicht so schlimm, kann keiner etwas für. Heute war sie wieder da. Sattel drauf, Sattel ab – Kammer etwas weiter, Sattel drauf, besser. Ich bin skeptisch. Ich habe jetzt drei Wochen Zeit zu testen. Mein Pferd hat einen etwas kugeligen Bauch. Trotzdem sollte doch ein Maßsattel sitzen? Die Sattlerin meinte, wenn der Sattel jetzt nicht funktioniert, hätte sie keinen Sattel für dieses Pferd. Ob ich schon einmal an einen Westernsattel gedacht hätte. Nun weiß ich nicht genau, was da der Unterschied ist – außer, dass Westernsättel viel schwerer sind und ich mich (Erfahrungen von vor vielen Jahren) nicht wohl drin fühle. Habt ihr eine Idee, wie ich zu einem guten Sattel komme?
    Übergangsweise reite ich mein Pferd mit einem Filzsattel (Das Brockamp-Pad hat mich zu breit hingesetzt, was mir Schmerzen in Knien und Hüfte bereitete). Der Filzsattel passt gut, ist aber nicht für lange gut und auch Geländeritte finde ich suboptimal. Mir ist die Sattelart echt egal. Ob Stocksattel, Westernsattel. Englischsattel (ich komme eher aus der englischen Reiterei). Ich wüsste nur gerne, worin genau die Unterschiede für das Pferd liegen. Vielleicht wisst ihr, wo man wirklich gute Infos bekommen kann? das würde mich sehr freuen!
    Viele Grüße
    Katharina

    1. Hallo liebe Katharina, das ist so so so schwer – ich bin gerade dran an dem Thema, weil ich das gleiche Problem wie du hatte. Mein Sattel ist auch gerutscht, weil meine Kleine eine schwierige Sattellage hat. Und je mehr ich dazu lese, desto schwerer ist es. Aber tatsächlich habe ich auch schon die Erfahrung gemacht, dass die Westernsättel weniger gerutscht sind – weil sie eine breitere Auflagefläche haben und eine andere Passform. Allerdings waren alle passenden Marken für mein Pferd wiederum viel zu lang. Je nachdem wie dein Pferd gebaut ist, könnte das schwierig werden. Musst du schauen. Ich probiere nächsten Monat 3 verschiedene Marken von 3 Sattlern aus und bin gespannt ;-) Ich werde hier berichten und drücke dir die Daumen, Petra

  2. Hallo Petra,
    mich hat das Sattelthema auch lange beschäftigt. Ich bin jetzt (obwohl ich keine Westernreiterin bin) bei einem Westernsattel gelandet. Ich habe mir das laaaaaange überlegt und habe nachgelesen und mich erkundigt, etc.. Wollte aber keinen Sattel mit Kopfeisen. Da diese wohl sehr häufig für Athrophien des Trapezmuskels verantwortlich sind. Er ist zwar recht schwer der Westernsattel (flexibler Baum – kein Holzbaum), aber dafür sehr schön.

    Ich habe noch einen Iberischen Lederbaumsattel von Equinate, der ist nicht schlecht für den Übergang, aber es gibt qualitativere und bequemere. Vor allem rutscht der immer wieder nach vorne.
    Mit den Signumsätteln habe ich auch sehr geliebäugelt, aber leider haben die keine Lederbaumsättel. Vielleicht hast Du da noch eine Idee oder einen Tipp. Die einzigen, die ich noch kenne sind Hidalgo.
    .
    Grüße aus München, Jessica

    1. Hallo liebe Jessica, Hidalgo finde ich auch klasse. Haben wir sogar ein Interview mit der Gründerin auf der Webseite, weil sie hochwertige Lederbaumsättel machen. Meinen Signumsattel liebe ich sehr. Aber Hidalgo ist wirklich einen Blick wert. Ludomar habe ich gerade leihweise. Der sitzt super auf meinem Pferd und sie läuft sehr zufrieden damit. Falls dir das weiterhilft..Ganz liebe Grüße, Petra

  3. Das Thema mit dem Maßsattel finde ich auch sehr interessant. Auf der Internetseite hört sich alles ziemlich schlüssig an. Wie viel hast du für den Sattel am Ende bezahlt?

    1. Puuh – da fragst du mich was. Ich meine es waren um die 3800 Euro? Aber nagle mich bitte nicht darauf fest :-) Da jeder Sattel auch ein bisschen anders ist und ich das Komplettpaket mit Logo-Bestickung und Steigbügeln und allem PiPaPo wollte ;-))) Ganz liebe Grüße, Petra

  4. Was mich interessieren würde, da ich die Technologie dahinter sehr interessant finde, ob sich damit auch eine Art Vielseitigkeitssattel oder Springsattel anfertigen lässt? Bei Signum selbst auf der Seite sind alle Sättel eher für die Dressur bzw. Setzten alle Sättel eher auf einen tiefen Sitz, den man ja bei Springsätteln nicht immer findet.

    1. Hallo liebe Julia, huuuuh – das ist eine gute Frage. Ich reiche sie an die Signum Sattler weiter. Da die Sattlerei auch sehr viel individuelle Wünsche erfüllt, könnte ich mir schon vorstellen, dass sie da auch eine gute Idee haben. Aber ich kenne das Innenleben nicht gut genug, um dir diese Frage beantworten zu können. Ganz liebe Grüße, Petra

    2. Hallo Julia – es freut uns, dass unser Sattelkonzept dir so zusagt. Du hast Recht, dass wir selbst bisher keine Vielseitigkeits oder Springsättel anbieten – unser Schwerpunkt liegt bei Freizeitsätteln, Working Equitation Sätteln, Dressursätteln, Barocksätteln, Vaquerosätteln und Wanderreitsätteln. Grundsätzlich ließe sich das Konzept sicherlich auch auf Spring- und Vielseitigkeitssättel übertragen, müsste jedoch hierfür sorgfältig konzipiert, entwickelt und getestet werden. Da wir jedoch schon jetzt an den Kapazitätsgrenzen arbeiten ist es uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, unser Sattelsortiment um einen ganz neuen Zweig zu erweitern. Denn diesen würden wir nur dann aufnehmen, wenn wir die Zeit für die entsprechende Entwicklungsarbeit haben und allen interessierten Kunden auch den entsprechenden Service dazu anbieten können :)

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