Artikel aktualisiert am 02.03.2017

Schwarzkümmel! So, ich werfe dir jetzt mal das Stichwort vor die Füße. Und jetzt stell dir vor, ich sage dir, dass es das Superding gegen Sommerekzem, Kriebelmücken, Zecken, Asthma und Hautpilz sein soll. Vielleicht braucht dein Ekzemer-Pferd ab jetzt keine Decke mehr im Sommer. Hat keine aufgeriebene Schweifrüben mehr und stattdessen ein glänzendes Fell? Ganz ohne Chemie und tausend teure Cremes? Oder dein hustendes Pony muss nicht mehr mit Medikamenten vollgestopft werden – ganz ohne Zusatzstoffe.

Das teste ich gerade. Die Schwarzkümmelsamen und das Schwarzkümmelöl. Wie ich darauf gekommen bin? Wir haben ein Ekzemerpferd am Stall – jedes Jahr stand die Isistute da – wie Darth Vader in einem Ganzkörperanzug. Täglich wurde geschmiert und gecremt. Dieses Jahr steht das Pony immer noch ohne Decke und mit glänzendem Fell auf der Weide und kaut genüßlich Gras statt sich an jeder verfügbaren Ecke zu kratzen.

Diagnose Sommerekzem!

Die Isländerstute hatte – wie so viele Importpferde – die Diagnose Sommerekzem. Bei ihr war es ein mittelschweres Ekzem. Das gleiche Schicksal drohte mir gerade. Meine Jungstute stammt aus Spanien und hatte in ihrem ersten Winter bei mir mit kleinen und größeren Hautkrankheiten zu kämpfen. Mit einem der letzten Tierarztbesuche stand dann die Diagnose Sommerekzem im Raum.

Hier in unserem Pferdepedia – dem Lexikon für Pferdewissen – findest du die wichtigsten Facts zum Sommerekzem

Du kannst dir vorstellen, wie geschockt ich erst war. Meine Stute hatte schuppige und juckende Stellen am Schweif und am Mähnenkamm. Typisch! Aber auch typisch für viele andere Dinge.

Deswegen musste ich abwarten. Trotz allem wollte ich ihr auch jetzt schon helfen und vorbeugen – aber keine chemische Keule verwenden. Da ist mir über meine Stallkollegin ihr Heilmittel über den Weg gelaufen. Scheinbar das neue Wundermittel gegen Ekzeme, Husten und andere Immunkrankheiten.

Dazu will ich dir gleich alles erzählen und wie die ersten Testergebnisse bei mir ausfallen – ich teste es nämlich jetzt seit ein paar Wochen in Form von Schwarzkümmelsamen im Pferdefutter und Ölform äußerlich – aber vorher kurz noch die wichtigsten Facts zum Schwarzkümmelöl und den Schwarzkümmelsamen.

Schwarzkümmel: Das neue Wundermittel?

Der Schwarzkümmel ist uralt. Seit über 3000 Jahren spielt er als Heil- und Gewürzpflanze eine Rolle. Die Samen sehen im Grunde aus wie Sesam – nur in Schwarz. Vor allem im arabischen und indischen Raum wurde das Öl daraus intensivst genutzt. Bakterien, Viren, Geschwüre, Hautkrankheiten, chronische Entzündungen und viele andere Leiden sollen keine Chance mehr haben.

Schwarzkümmel heilt jede Krankheit außer den Tod – soll der Prophet Mohammed gesagt haben. Dem berühmten Pharao Tutenchamun lag sogar ein Fläschchen von dem Öl im Grab bei und die schöne Nofretete hat es auch genutzt. Islamische Gelehrte berichteten immer wieder in ihren Büchern von der sagenhaften Wirkung des Öls und besonders in heißen Ländern wird es erstaunlich oft als Gewürz eingesetzt. Hippokrates hat es genauso genutzt, wie Hildegard von Bingen.

Du siehst also schon, dass lauter berühmte Ärzte über die Jahrhunderte hinweg auf das Öl geschworen haben. Jetzt habe ich es auch für meine Jungstute im Einsatz im Pferdefutter und äußerlich.

Schwarzkümmel Samen Krauter KR

Testbericht nach 4 Wochen: Seitdem ich sie mit dem Öl an den besonders betroffenen Stellen einreibe, hat sie weniger Stiche an den Stellen und keine einzige Zecke mehr. Toll ist natürlich wenn du eine Dosierflasche hast. Aber es geht auch so – einfach ein bisschen was auf die Hand geben und den Pferden anbieten. Sie schlabbert es mir begeistert und wie verrückt von den Händen. Die Schwarzkümmelsamen im Pferdefutter überleben nicht lange. Sie frisst sie auch begeistert. Um von einer grundlegenden Wirkung zu sprechen, muss ich es noch etwas testen. Aber ich hatte schon nach zwei Wochen im Pferdefutter das Gefühl, dass die schuppigen und juckenden Stellen an der Haut besser geworden sind.

Nach 4 Wochen im Pferdefutter und in der äußerlichen Anwendung sind die Schuppen komplett weg, die Mähne wächst wieder nach und sie juckt sich weniger.

TIPP:

Parallel sprühe ich mit einer Mischung über das ganze Pferd:

Ich habe eine Sprühflasche und je nach Intensität der Kriebelmücken (mal sind sie etwas aggressiver und in größerer Zahl unterwegs, mal weniger) ist mein Verhältnis in der Dosierflasche:

2/3 Wasser zu 1/3 lSchwarzkümmelöl (heftige Tage)

1/4 Schwarzkümmelöl zu 3/4 Wasser (an normalen Tagen)

Dementsprechend fettig sieht Carey auch aus. Aber sie hat ihre Ruhe. Das ist das Wichtigste. Normalerweise bin ich auch kein Fan von Waschen mit Seifen. Aber weil ich das Öl so ausdauernd benutze, gewöhne ich sie gerade an den Wasserschlauch (das kannte sie noch nicht) und wasche sie einmal in der Woche mit etwas Bio-Pferde-seife bzw. Bio-Pferde-Shampoo. Einfach weil sie sonst regelrecht ölig werden würde und sich der Pferdeschweiß unter das Öl mischt. In der freien Wildbahn würde sich dein Pferd ja auch nicht unbedingt in Öl wälzen. Deswegen ist es aus meiner Sicht okay, dem Pferd da ein bisschen zu helfen, das Öl wieder loszuwerden, bevor du neue Schichten aufsprühst.

Das echte Nigella Sativa bekommst du zum Beispiel HIER

Wenn ich von Schwarzkümmelöl oder Schwarzkümmel im Pferdefutter spreche ist übrigens immer das „echte“ gemeint – mit dem Namen „Nigella Sativa“ – das aus bestimmten Anbaugebieten stammt (Syrien und Ägypten) weil nur dort die Bedingungen von Boden und Sonne stimmen. Du kennst es vielleicht über das türkische Fladenbrot.

Diese kleinen schwarzen Samen? Das sind die Samen die im Pferdefutter bei mir landen und aus denen Schwarzkümmelöl gewonnen wird. Darin stecken einige ätherische Öle, die für den typischen Geruch sorgen und die eine antimyotische und antibakterielle Wirkung haben sollen. Aber nicht nur das – Schwarzkümmelöl kann noch viel mehr. Neu entdeckt wurde es vor einigen Jahren.

HIER bekommst du das Schwarzkümmelöl übrigens in unserem Shop, wenn du es auch ausprobieren willst

Schwarzkümmelöl gegen Zecken

Zecken können den Geruch von Schwarzkümmelöl offenbar genauso wenig leiden, wie Kriebelmücken oder Gnitzen. Das hat ein Schüler entdeckt und damit den Preis „Jugend forscht“ gewonnen. Er hatte seinem Hund Schwarzkümmelöl ins Futter gemischt um seine Allergie zu lindern und plötzlich brachte der weniger Zecken nach Hause. Dann fing er an mit Zecken und Schwarzkümmelöl zu experimentieren und konnte zeigen, dass die eckligen Viecher das Öl nicht leiden können. Das gleiche soll für Flöhe und eben auch Mücken gelten.

Achtung – bei Katzen soll das schon wieder etwas anders aussehen – Stoffe, die im Schwarzkümmelöl sind, müssen ja vom Körper genutzt, verarbeitet und abgebaut werden. Bei Katzen soll aber die Leber etwas anders funktionieren und einzelne Stoffe nicht so gut abbauen können. Sprich: Das kann die Leber schädigen und das kann langfristig wohl sogar tödlich enden. Sprich: Nicht alle Tiere sind gleich – immer vorher abchecken. Aber zurück zum Schwarzkümmelöl bei Pferden.

Ich habe extra für den Artikel mit dem Immunulogen gesprochen, der in Deutschland die heilende Wirkung von Schwarzkümmelöl untersucht und über das Pferd seiner Tochter zufällig entdeckt hatte. Er hat mir am Telefon versichert, dass Schwarzkümmel eher eine Lebergesundende Wirkung hat und es nicht stimme, dass es die Leber angreifen würde. Im Gegenteil: Bei Studien, mit Schwarzkümmelöl im Einsatz, haben sich die Leberwerte verbessert.

Zecke Pferd

HIER findest du einen ausführlichen Artikel zum Schwarzkümmelöl und den Zecken

Zecken sind nicht nur lästig, sondern auch Borreliose Auslöser und einen Impfstoff für Pferde gibt es soweit ich weiß bislang noch nicht. Die Viecher finden sich zu Massen auf den Weiden oder im Wald, hüpfen auf das Pferd beim grasen, suchen sich eine warme und trockene Stelle am Körper und saugen sich fest. Je länger die Zecke Blut abzapfen kann, desto größer ist auch die Borreliose-Gefahr – zumindest wenn sie den Erreger in sich trägt.

Schwarzkümmelöl von Innen – die Wirkung

Das Öl aus der Dosierflasche für die äußerliche Anwendung oder die Samen im Pferdefutter sollen außerdem das Immunsystem und die körpereigene Abwehr stärken, sollen Magen und Darm sanieren und Haut und Fell gut tun – außerdem sollen sie die Atemwege freihalten. Es kann für Mensch und Tier verwendet werden.

Es soll antihistamin, also bei Allergien wirken. Das Jucken oder Nießen bei einer Allergie wird durch eine Körpereigene Abwehrreaktion auf Histamine ausgelöst, die wiederum durch den Allergieauslöser gestartet werden.

Sommerekzem und Schwarzkümmel im Pferdefutter

Was passiert bei Pferden bei einem Sommerekzem? Die Kriebelmücke setzt sich fest und saugt los. Dadurch gelangt ihre Spucke in die Haut und den Körperkreislauf deines Pferdes. Es reagiert allergisch und der Körper bildet Histamine. Die wiederum lösen den Juckreiz aus. Das Tier erträgt es nicht mehr und kratzt und kratzt und kratzt.

Wenn du diesen Kreislauf also unterbrechen kannst, wird auch klar, warum dann das Sommerekzem unterbrochen werden kann. Zum einen dadurch, dass die Kriebelmücke sich nicht festsetzen kann und zum anderen durch die Blockade der Histamin-Bildung durch innere Anwendungen. Und an beiden Punkten soll das Schwarzkümmelöl wirken. Du schlägst also im Grunde zwei Fliegen mit einer Klappe.

Die ätherischen Öle sollen eine stabilisierende Wirkung haben und keine negativen Auswirkungen auf den Organismus deines Pferdes. Es gibt zwar auch Futterexperten, die gegen Öle in der Fütterung sind – grundsätzlich – wie Christina Fritz beispielsweise. Das kannst du HIER nachlesen.

Ich persönlich biete meinem Pferd an und sehe, ob sie es will oder nicht. Leinöl hat sie beispielsweise abgelehnt. Schwarzkümmelöl schlabbert sie mir von der Hand. Die Dosis macht da sicher auch das Gift. Da ich aber keine Tierärztin bin, kann ich dir natürlich keine Garantien geben. Du kannst auch einfach die Samen verwenden zur innerlichen Anwendung, wenn du keine Öle füttern willst. So mache ich das hauptsächlich.

TIPP: Das Prinzip von Angebot und Nachfrage habe ich HIER schon einmal beschrieben. Ähnlich kannst du es auch mit Schwarzkümmelöl machen. Du bietest deinem Pferd einfach das Öl an und schaust was passiert – ich mache es mir zum Beispiel Löffelweise auf meine Hand und Carey schleckt es dann begeistert ab. Das ungefilterte Schwarzkümmelöl ist natürlich etwas intensiver und damit stärker in der Wirkung – allerdings riecht es auch stärker – wenn dein Pferd das nicht mögen sollte, kannst du für den Einstieg erstmal das gefilterte Schwarzkümmelöl oder die Schwarzkümmelsamen versuchen. Die ätherischen Öle und gesunden Stoffe sind trotzdem enthalten.

HIER findest du noch einen Artikel über Natürliche Haut- und Fellpflege von slaka-pferde.de – mit noch mehr Mittelchen und Tipps

Schwarzkümmelöl oder die Samen im ferdefutter sind natürlich kein Medikament – sondern ein Naturprodukt, dessen Inhaltsstoffe je nach Anbaugebiet und Verarbeitungsweise variieren. Deswegen ist es wichtig, sich eine gute Quelle zu suchen. Es muss kaltgepresstes Schwarzkümmelöl sein, weil bei Dampf- oder chemischer Destillation können leicht toxisch wirkende Stoffe freigesetzt werden, die zu Unverträglichkeitsreaktionen führen können. Sprich: Gutes kaltgepresstes Nigella Sativa kaufen. Es gibt ja doch deutlich mehr Sorten.

Schwarzkümmelöl Krauterie

Wir nutzen beispielsweise das gefilterte Schwarzkümmelöl von der Krauterie zum Einstieg und zum einreiben und die Schwarzkümmelsamen haben wir auch von der Krauteriedu bekommst sie HIER

Anwendung: Ich werfe jeden Tag eine Handvoll ins Pferdefutter. Das ist die Dosierung, die ich persönlich verwende und mit der ich gute Erfahrungen mache. Wenn du da gesicherte Angaben haben willst, frag am Besten einen Heilpraktiker.

Die Liste, was der Schwarzkümmel alles können soll, ist lang. Es gibt diverse Studien, die sich damit beschäftigt haben und die Wirkung der Samen bestätigen. In Deutschland hat der bekannte Immunologe Dr. Peter Schleicher die Wirkung des Öls Anfang 2000 neu entdeckt und erforscht.

HIER findest du Links zu einigen dieser Studien zusammengefasst

Schuld war das Pferd seiner Tochter, das unter Asthma litt. Er wollte ein natürliches Mittel, weil ihm das Cortison zu heftig erschein für das sensible Pferd und hat bei seinen Recherchen das Schwarzkümmelöl entdeckt. Er hat es getestet und die Stute wurde tatsächlich gesund, zeigte keine Erscheinungen von Asthma mehr. Daraufhin hat er das Schwarzkümmelöl und seine Wirkung in seinem Labor untersucht.

Baronesse, das Reitpferd meiner Tochter hatte urplötzlich schweres Asthma bekommen. Ich wollte ihr wegen der Nebenwirkungen kein Cortisonpräparat verabreichen. Wir mischten dem kranken Tier die Samen von Nigella sativa ins Futter, und sie wurde schnell wieder gesund. Der erste Human-Patient, für dessen Gesundung ich es einsetzte, war dann der frühere Bundesinnenminister Dr. Friedrich Zimmermann. Auch ihn konnte ich mit Schwarzkümmelöl von seinem schweren Asthma heilen. Das war der Startschuss für die Einführung des Naturheilmittels Schwarzkümmelöl in die westliche Medizin.“ (Zitat: Peter Schleicher aus dem Interview)

HIER gibt es das ganze Interview mit dem Arzt

Er hat mir in einem Telefonat nochmal die Wirkung bestätigt und mir außerdem die Frage beantwortet, die immer wieder auftaucht, bei Schwarzkümmelöl: Ob es Leberschädigend sei – er sagt: Quatsch! Im Gegenteil: in all seinen Studien, haben sie die Leberwerte sogar verbessert.

HIER* gibt es sein Buch zu dem Thema

Hier mal eine kleine Auswahl der positiven Wirkung, die das Öl haben soll:

  • Antibakteriell, antiviral und Antifungal
  • Entzündungshemmende und blutdrucksenkende Wirkung
  • Antioxidativ und entkrampfende Wirkung
  • Gut für Immunsystem und Hautstoffwechsel
  • Gut gegen Asthma und Husten – weil gut für die Atemwege
  • Es gibt sogar Studien, die behaupten, dass es gegen Krebs helfen soll (wobei ich da vorsichtig wäre) – gemeint ist, dass es die Tumorbildung vorbeugen und im Ernstfall bei den Auswirkungen in der Therapie dagegen helfen soll. Da bräuchte man aber sicher noch mehr Studien, um dazu etwas sagen zu können. Dazu gibt es tatsächlich schon eine Studie vom Krebsforschungsinstitut in South Carolina. Aus dieser Studie geht hervor, dass das Öl eine Anti-Tumor-Wirkung besitzen soll. Die Auszüge daraus sollen die Knochenmarkszellen stimulieren, so dass mehr Immunzellen produziert werden und das wiederum sorgt dann für die Anti-Tumor-Wirkung. Aber das muss sicher noch genauer untersucht werden.
  • unterstützend für das Immunsystem soll es auf jeden Fall sein
  • Antidiabetisch
  • Förderlich für die Magen-Darm-Flora
  • Wirkt entwässernd und entgiftend. Soll gut bei Neurodermitis helfen.

Nochmal zusammengefasst – Schwarzkümmelöl

Der Schwarzkümmel ist ein Strauch an dessen Zweigen die Blütenköpfe mit den schwarzen Samen hängen. Er gehört zur Familie der sogenannten Hahnenfußgewächse. Es gibt über 20 verschiedene Nigella-Arten – der Schwarzkümmel, den wir nutzen ist der Nigella Sativa L. Er wird bis zu 60 cm hoch und braucht trockene Böden und heißes Klima. Deswegen wird er vor allem in fernöstlichen Ländern wie Ägypten oder der Türkei angebaut.

Im Samen stecken mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Die brauchen wir für unseren Stoffwechsel und auch unsere Pferde oder Hunde. Zum Beispiel um Prostaglandine herzustellen. Das sind im Grunde so etwas wie Hormone, die wiederum unser Immunsystem stärken und regulieren. Wenn genug davon da sind werden gar nicht erst unnötige Abwehrzellen produziert, die Allergien auslösen. Eine Allergie ist im Grunde eine Autoimmunerkrankung – der Körper richtet sich gegen sich selbst. Sind also genug dieser positiven Stoffe vorhanden, wird dadurch zum einen das Freisetzen von Histamin verhindert. Das ist ein Allergischer Botenstoff, der unter anderem für den Juckreiz sorgt. Zu anderen sorgen die Prostaglandine und die unsättigten Fettsäuren für eine glatte und gesunde Haut und so weiter.

Dann stecken da noch Vitamine, Proteine und Mineralstoffe drin und es soll die Aktivität der Botenstoffe steigern, die wiederum dafür sorgen, dass die Zellen gut funktionieren.

Im Schwarzkümmelöl stecken unter anderem Borneol und Thymol – beide Stoffen sind gut für die Abwehrreaktionen des Körpers.

INFO: Das Öl aus Syrien oder Ägypten soll die beste Wirkung haben. Es muss kaltgepresst sein, damit die guten Wirkstoffe erhalten bleiben. Beigemischte Öle sollten nicht dabei sein, weil du damit die Wirkung minderst. Du kannst deinem Pferd auch die Samen untermischen oder anbieten, falls dir das Öl zu glibberig und ölig ist. Aber die größte therapeuthische Wirkung soll nun einmal das Öl haben.

Du solltest das Öl mindestens 3-6 Monate anwenden, damit die Pferde eine Wirkung spüren. Du kannst es wohl auch inhalieren lassen, wenn du ein Husten-Pferd hast. Dazu kannst du einfach zwei Esslöffel von dem Öl auf etwa einen Liter Wasser heben.

Was noch alles im Schwarzkümmelöl stecken soll

  • Beta-Karotin beziehungsweise Provitamin A – das gut für Haut, Haare, Augen, Immunsystem sein soll
  • Biotin, das gut für den Stoffwechsel sein soll – auch gut für Haut, Haare und Hufe
  • Folsäure ist gut für den Stoffwechsel der Zellen
  • Magnesium, Selen und verschiedene B-Vitamine die gut sind für Muskeln, Nerven und Stoffwechsel
  • Selen (soll ja oft einen Mangel hier in Deutschland für die Pferde geben) das wichtig ist für Muskeln und Nerven und den Stoffwechsel
  • Vitamin C und Vitamin e – beide sind wichtig für die Abwherkräfte und Zellschutz sowie Blutbildung (Vitamin E)

Schwarzkümmelöl gegen Allergien

Von 600 getesteten Allergiepatienten sollen 70 % durch die langfristige Einnahme von Schwarzkümmelöl gesund geworden sein. Hat Dr. Peter Schleicher getestet, nachdem er seine Stute heilen konnte.

Schwarzkümmelöl für Haut und Haare

Das Öl soll eine harmonisierende Wirkung auf die Haut haben. Die verschiedenen Fettsäuren und Prostaglandine sollen diese Wirkung auslösen. Innerlich angewendet. Äußerlich angewendet, kann man juckende oder allergische Stellen regelmäßig damit behandeln. Es wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. Deswegen ist es ein gutes Einsatzmittel beim Sommerekzem. Es soll außerdem die Haare kräftigen und stärken und für mehr Glanz im Pferdefell sorgen. Beta-Carotin und Vitamin A sind dafür genauso verantwortlich wie das Biotin.

Es soll auch wirken bei Pferden, die Staubhusten und Asthma haben. Auch dann sollen einige Löffel Schwarzkümmelöl unter dem täglichen Futter heilend wirken. Du sollst das Öl sogar um die Augen herum einreiben können, weil die Fliegen die Pferde da besonders stören. Auch das habe ich schon getestet und Carey schnaubt dann immer ganz entspannt ab. Offenbar spürt sie die lindernde und positive Wirkung recht schnell.

Schwarzkümmelöl bei Pferden: So wird es eingesetzt

Um zum Beispiel das Immunsystem deines Pferdes zu stärken, rechen täglich etwa 20 ml von dem Öl – je nachdem wie groß und schwer es ist, etwas mehr oder weniger. Du kannst es einfach anbieten und dann sehen, ob es das Schwarzkümmelöl aufschleckt.

Wenn du kein Öl füttern willst, kannst du auch die Schwarzkümmel-Samen verfüttern.

Pferd richtig putzen: Pferde Putzgesicht

Zum einen kann das Öl dann von innen wirken und Stoffwechsel, Immunsystem und seine antihistamine Wirkung entfalten. Gleichzeitig werden die Pferde den Geruch etwas ausdünsten und das mögen die ganzen Krabbelviecher ja nicht so gerne, die das Sommerekzem auslösen können.

Du kannst es aber auch äußerlich anwenden: Auf die besonders gefährdeten Stellen, wie Mähnenkamm, Schweifrübe, Kruppe und Bauchnaht kannst du das Öl direkt mit der Hand auftragen.

ACHTUNG: Wenn du das Öl das erste Mal nutzt, würde ich an einer kleinen Stelle ein bis zwei Tage testen, ob dein Pferd das Öl verträgt. Es gibt gegen alles Allergien – vielleicht auch gegen das Schwarzkümmelöl. Egal was ich an Carey schmiere oder nutze, wird es immer erst einmal ein paar Tage an einer kleinen Stelle aufgetragen und ich sehe, ob die Haut irgendwie reagiert. Ist alles gut, wird es großflächiger angewandt.

Dann kannst du dir eine einfache Sprühflasche kaufen und das Schwarzkümmelöl im Verhältnis 1:3 etwa mit Wasser mischen. Du kannst natürlich auch einen natürlichen Emulgator wie Alkohol dazu mischen. Oder du schüttelst die Flasche einfach immer kräftig, bevor du es einsprühst. So mache ich das. Ich schüttle einmal kräftig durch und sprühe mein Pferd dann mit dem Schwarzkümmelöl-Wasser-Gemisch ein.

Das erste Mal fand sie das Schütteln etwas merkwürdig, aber nachdem sie dann dran gewöhnt war, steht sie seitdem brav da und flehmt begeistert los, weil sie den Geruch vom Öl sehr gerne mag.

Das Gute am Schwarzkümmelöl – wenn du hochwertiges und kaltgepresstes echtes Schwarzkümmelöl verwendest – ist nicht nur die Wirkung, sondern auch, dass das Öl für Tiere in der Regel sehr verträglich ist. Anders als zum Beispiel Teebaumöl und andere ätherische Öle, sind bislang keine Antireaktionen bekannt.

Du kannst auch ein paar Tropfen auf die Bürste deines Pferdes geben und dann damit über das Fell bürsten. Auch das verteilt das Öl schön im Fell.

Pferd richtig putzen: Massagebürste Pferd

Das Schwarzkümmelöl soll sogar Futter und Trinkwasser länger frisch halten, weil Pilze und Bakterien sich langsamer vermehren – dank den Inhaltsstoffen in dem Öl. Ekzeme sollen schneller heilen, weil das Öl desinfiziert und pflegt, wenn man es aufträgt.

HIER ist übrigens noch ein Artikel von Pferdefreunde, in der neben Schwarzkümmelöl noch weitere Mittel undderen Wirkung beim Sommerekzem beschrieben werden.

Du siehst also schon, dass es eine kleine Wunderpflanze ist – und ich kann erste positive Wirkung bestätigen. Hast du auch so ein Wundermittel oder hast du vielleicht selbst schon Erfahrungen mit Sommerekzem und anderen Hautkrankheiten und Schwarzkümmelöl gemacht? Schreib mir gerne einen Kommentar! Ich bin gespannt auf deine Hausmittel!

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42 Kommentare zu “Schwarzkümmel fürs Pferd: Neues Superding gegen Sommerekzem, Mücken und mehr

  1. Mel sagt:

    Hallo Petra, habe gerade meine Schwarzkümmelbestellung storniert, da ich einen Artikel darüber gelesen habe. Es soll die Leber scgädigen, da es ätherische Öle beinhaltet. Für Katzen ist es ja sogar tödlich. Ich weiß leider nicht mehr weibisch es gelesen habe. War glaube ich von einer tierheilpraktikerin gepostet (wissenschaftlicher Bericht) worden. Äußerlich ist es aber bedenkenlos. GlG Mel

    • Petra sagt:

      Hi Mel, die Berichte bei Katzen kenne ich auch. Da scheint es so zu sein, dass die Katzenleber eventuell Probleme mit dem Abbau der enthaltenen Stoffe hat – Studien dazu gibt es aber noch nicht so viele. Ich habe im Vorfeld aber extra zu dem Thema mit dem Immunologen telefoniert, der Schwarzkümmelöl bei der Behandlung der Stute seiner Tochter entdeckt hatte und seit über 10 Jahren an Pferd und Mensch erforscht. Er hat mir bestätigt, dass Schwarzkümelöl keine toxische Wirkung auf die Leber hat – im Gegenteil: In diversen Studien haben sich immer die Leberwerte verbessert. Aber: Es muss gute Qualität sein. Sprich: du brauchst ein bestimmtes Schwarzkümmelöl, das kaltgepresst sein muss. Das Nigella Sative aus dem Mittleren Osten. Nur dort sind die Anbaubedingungen so in Böden und Sonne, dass der Schwarzkümmel wächst, der nur die guten Stoffe in sich trägt. Ganz liebe Grüße, Petra

  2. Daniela Müller sagt:

    Hallo Petra, ich kann geben Sommerekzem Kokosöl wärmstens empfehlen. Wir haben zwei Shettys mit auf der Koppel stehen, die hatten heftig mit Sommerekzem zu kämpfen. Nun schon den zweiten Sommer werden sie alle paar Tage mit Kokosöl eingerieben (damit starten wir schon im März) gibt es keine blutigen Stellen mehr, der Juckreiz ist deutlich weniger und Mähne und Schweifrübe haben die Haare behalten. LG Daniela

    • Petra sagt:

      Hallo Daniela, Kokosöl ist auch eine Supersache. Wir haben es probiert, aber meine Kleine hat eine Abneigung dagegen. Sie dreht sich um und läuft weg, wenn ich mit Kokosöl an den Händen komme. Deswegen habe ich es wieder weggestellt und nach Alternativen gesucht. Aber ich kenne viele bei deinen es super wirkt :-) Ganz liebe Grüße, Petra

  3. Nicole sagt:

    Hallo Petra, ich konnte ganz gute Erfahrungen bei meinem Pferd mit Schwarzkuemmel-Globoli machen. Ich fütter die Globolis seit ca. 8 Wochen. Und mein Pferdi sah noch nie so gut aus. Allerdings lasse ich die Ekzemerdecke trotzdem drauf. Zu Sicherheit. Auf Globolis bin ich von meiner Freundin aufmerksam gemacht worden. Hatte immer das Problem, dass er das Oel und Samen so nicht fressen wollte. Ich finde es eine super alternative wenn Pferde nicht alles fressen wollen. Lg Nicole

    • Petra sagt:

      Hallo Nicole, stimmt – das ist ja auch eine sehr gute Idee. Globoli nehme ich auch als Mensch und halte viel davon. Danke für den Hinweis. Darf ich fragen, wieviele du ihm gibst und wie oft. Ganz liebe Grüße, Petra

  4. Karin Gasser sagt:

    Hallo Petra
    Als mein Pony Mariendistelöl zum Entgiften bekommen hat, hat sie ganz unterschiedlich reagiert. Im ersten Winter war sie ganz verrückt danach und hat fast den Boden vom Eimer herausgeleckt. Im zweiten Winter hat sie das Kraftfutter rundherum gefressen und die Stelle mit dem Öl übrig gelassen. So hat sie genau gezeigt, ob sie es braucht oder nicht…daher anbieten und selber entscheiden lassen ist sicher die beste Methode. Herzliche Grüße Karin

    • Petra sagt:

      Hallo Karin, genauso ist es auch bei uns. Phasenweise reisst sie mir die Hagebutten aus den Fingern und Phasenweise spuckt sie sie mir vor die Füße und schaut mich an, als ob ich ihr etwas ganz grauenvolles angeboten hätte. Die Pferde wissen schon, was sie brauchen :-) Ganz liebe Grüße, Petra

  5. Laura sagt:

    Hallo,
    Habe mit Schwarzkümmel auch schon super Erfahrungen gegen Zecken gemacht. Wir geben allerdings reinen Schwarzkümmel und kein Schwarzkümmelöl. Einfach jeden Morgen ein bisschen ins Kraftfutter dazu und die Pferde haben seit dem viel weniger Zecken. Sie essen es auch total problemlos. Ich kann es nur bestens empfehlen!
    Liebe Grüße Laura

    • Petra sagt:

      Hallo Laura, ja das ist wirklich spannend mit dem Schwarzkümmel. Ich experimentiere gerade mit beidem – also: Samen plus Öl. Ich habe das Gefühl, dass das Öl in niedrigerer Konzentration Effekte bringt. Aber ich experimentiere ja noch. Ich werde auf jeden Fall berichten. Ganz liebe Grüße, Petra

  6. Anne sagt:

    Hallo Petra! Toller ausführlicher Artikel den du da geschrieben hast – Hut ab! :-)
    Mein Friese und ich haben bis jetzt auch nur gute Erfahrungen mit Schwarzkümmelöl gemacht, ich verwende das von Makana.
    Von Globolis halte ich persönlich auch viel und verwende sie deshalb auch während meiner Arbeit mit anderen Pferden bzw. Tieren.
    Danke für die Aufklärung und weiter so! :-)
    Gruß Anne

    • Petra sagt:

      Liebe Anne, danke dir :-) das freut mich. Makana ist auch eine gute Wahl. Wir experimentieren gerade parallel mit Schwarzkümmelsamen. Dazu gibt es dann bald eine Ergänzung im Artikel. Ganz liebe Grüße an deinen Friesen und dich, Petra

  7. Vera Standnes sagt:

    Hallo Petra, nachdem bei meinem Lewitzer-Wallach ( 12 J. ) vor einigen Wochen in der Klinik eine akute Stauballergie bedingte RAO festgestellt wurde, taste ich mich mit Schwarzkümmelöl vor. Denn, nach Beendigung der Medikamente – wenn keine Besserung der Symthome eingetreten wäre – hätte man auf Cortison zurückgreifen wollen. Aktuell bekommt er morgens und abends ca. 4 ml ( von cd-Vet ) über’s Futter. Der Trog ist immer noch "leergefegt" und er ist m.E. insgesamt fitter als früher . – Meine Frage nun, ist es sinnvoller die Dosis auf 1 Gabe zu beschränken -wegen Wirksamkeit ? Wie ist da deine Erfahrung ? Ich habe es halt auf 2x aufgeteilt, da er recht wenig Kraftfutter bekommt. Gruß Vera

    • Petra sagt:

      Hallo Vera, hmmm – ich bin ja keine Tierärztin, deswegen finde ich schwierig dir da eine klare Aussage zu machen oder einen Tipp zu schreiben. Ich denke, dass du mit beidem nicht viel falsch machen kannst. Nur ein Gedanke – hast du schon mal darüber nachgedacht einen Teil des Öls durch die Schwarzkümmelsamen zu tauschen? Die meisten Pferde, die das Öl mögen, lieben auch die Samen und man soll ja mit der Ölfütterung bei Pferden etwas vorsichtiger sein – es gibt viele Futterexperten die glauben, dass die Pferde die Öle nicht gut verstoffwechseln können. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Aber ich persönlich füttere alternativ ganz gerne die Samen. Wir haben sie – genau wie das Öl – auch im Shop. Und meine Kleine frisst sie mir regelrecht aus der Hand. Sie bekommt sie schon seit einem Jahr, weil sie Hautproblemchen hatte. Einstieg war das öl – das ich jetzt äußerlich nutze – und dann sind wir auf die Samen umgestiegen. Vielleicht kannst du beides ja mal testweise kombinieren? Das nur als Gedanke :-) Ganz liebe Grüße und sorry, dass ich dir da nicht so konkret weiterhelfen kann, Petra

  8. Netti sagt:

    Sind nun auch seit drei Wochen mit Schwarzkümmelöl und Samen dabei und es ist besser bzw weniger mit der Scheuerei. Einzig beim Öl muss man aufpassen, wenn die Sonne stark scheint. Da das Öl besonders an der Schweifrübe sich durch das Schweifschlagen verteilt, haben sich meine Rappen leichte Verbrennungen zugezogen.

    Des Weiteten wäre ich für einen Tipp in Bezug, das Öl wieder aus Mähne und Schweif zu bekommen, sehr dankbar, den mit kaltem Wasser und Shampoo passierte nichts. Meine Pferde haben üppige Mähnen und Schweife und das Öl verbindet sich mit dem Sand vom Wälzen. Habe versucht das verklebte mit einen Kamm zu entfernen, aber bei der Haarfülle nicht schaffbar.

    Ich bin super zufrieden mit dem Schwarzkümmelöl und kann es nur empfehlen.

    • Petra Haubner sagt:

      Hallo liebe Netti, wie schön, dass es besser geworden ist! Das freut mich sehr. Wie viel Öl hast du denn an die Schweifrübe? Ich sprühe mein Pferd ja nur mit ein bisschen Wasser-Öl-Gemisch ein und da gab es noch nie Probleme, auch keine Verbrennungen. Auch bei uns am Stall gab es das noch nie – da gibt es viele eifrige Schwarzkümmelnutzer :-) Bzw. an einzelnen betroffenen Stellen mache ich nur eine kleine Menge genau auf den Punkt. Ich hoffe deinem Pferdchen geht es wieder gut? Vielleicht war es einfach zu viel Öl – das würde auch dein Problem mit dem Auswaschen erklären. Ich nutze das Wash&Shine Shampoo von Magic Brush – damit habe ich das Öl ganz gut rausbekommen. Je nachdem wie viel Schwarzkümmelöl man nutzt, klebt es schon etwas hartnäckiger, aber ich wäre in der Menge dann einfach etwas dezenter. Dann sollten sich alle Probleme eigentlich gut beheben lassen. Viele liebe Grüße und weiter gute Besserung in Sachen Schubbern, Petra

  9. Sabine sagt:

    Hallo Petra
    mich würde der Unterschied zwischen Öl und Pellets interessiere. Die Pellets sind so enorm viel günstiger, ist da am Ende nur noch der Abfall drin? Hast du dazu nähere Informationen?

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Sabine – soweit ich weiß entsteht der Presskuchen bzw. die Pellets aus dem Presskuchen. Der wiederum entsteht, wenn die Samen entölt werden – in einer Kaltpressung. Das sagt mir – wenn es bei den Pellets, die du meinst, so passiert, dass ja weniger ätherische Öle enthalten sein können als in den Samen oder dem Öl selbst – und das sind vor allem die Wunderwirkstoffe im Schwarzkümmel. Deswegen füttere ich keine Pellets. Sondern die Samen direkt. Oder eben das Öl, wenn man das möchte und Ölfütterung im Speiseplan des Pferdes vorkommen darf – da scheiden sich ja die Geister. Viele liebe Grüße, Petra

  10. Sandra sagt:

    Hallo Petra, ich habe auch Punkto Husten vom Pferd und auch bei meinem Heuschnupfen sehr gute Erfahrungen mit Schwarzkömmelöl gemacht.
    Ich hätte eine Frage: zerkleinerst du die Samen vor dem Füttern?

    • Petra sagt:

      Hallo Sandra, der Schwarzkümmel ist wirklich ein Superding, gell? Ich freue mich, dass du ähnliche Erfahrungen gemacht hast. Zu deiner Frage: Bislang zerkleinere ich sie nicht – ich denke, dass das Pferd sie zermahlen kann beim Kauen. Denke aber immer mal wieder drüber nach zu testen, was passiert, wenn ich sie zermahle – immerhin wären die ätherischen Öle dann ja leichter verfügbar. Viele liebe Grüße, Petra

  11. Martina sagt:

    Hallo Petra
    Mein Pferd Hustet seid Wochen,habe alles ausprobiert. Es kommt einfach nicht raus.
    Gebe jetzt Schwarzkümmel öl, 1mal am tag 20ml übers Futter, reicht das. Reitfreunde sagen
    ich sollte es 2mal am Tag geben.Ist das nicht zu viel.

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Martina, dann drücke ich mal die Daumen, dass der Schwarzkümmel euch hilft. Ansonsten kann ich dir die Beratung von der Krauterie empfehlen – die haben auch spezielle Kräuter für Hustenpferde. Da könntest du dann einen Kräutersud ergänzend geben. Aber das sollen dir die Krauterie-Experten dann erzählen, wenn es dich interessiert. Ich würde nicht die doppelte Menge geben – denn Ölfütterung ist ohnehin ein spezielles Thema. Pferde können Öl nicht so gut verstoffwechseln, erst Recht nicht zuviel auf einmal. Ich würde – wenn du ohnehin zweimal am Tag bei deinem Pferd sein kannst – die Menge auf Morgens und Abends aufteilen. Das wäre schon cool. Also morgens 10 ml und Abends 10 ml. Aber nicht Morgens und Abends die 20 ml – da wäre ich vorsichtig. Viele liebe Grüße, Petra

  12. Bea sagt:

    Hallo! Eine Freundin hat mich auf das Öl aufmerksam gemacht und ich habe eure Beiträge gelesen. Danke für die vielen Infos und Tipps! Hört sich super an!
    Ich bin jetzt aber etwas verunsichert, ob das Öl bzw die Samen das richtige für meinen Wallach ist. Er ist 20 Jahre alt und hat seit mehreren Wochen einen srark geschwollenen Lymphknoten oberhalb vom Schacht. Dadurch ist der Bereich der Vorhaut stark angeschwollen. Antibiotika hat keine Veränderung gebracht und der Tierarzt weiß nicht was es ist, meint evtl sei da ein Melanom. Bevor wir in die Klinik fahren, möchte ich alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben… Denkt ihr das könnte ihm helfen? vorab schon mal vielen Dank!!

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Bea, ohje – das finde ich ganz schwierig zu beantworten. Schwarzkümmelsamen sind grundsätzlich schon gut für Immunsystem und Hautstoffwechsel. Aber ein Melanom und eine Schwellung von Lymphknoten klingen nach einem ersnthaften Problem, das ich erst einmal nicht nur mit Naturmedizin herumdoktern würde. Ich will mich da nicht einmischen, weil ich ja nicht weiß, was es ist und was dein Pferd hat, will dir da aber auch keinen Rat geben. Das wäre grob fahrlässig. Würde aber schon auf medizinischen Rat setzen, wenn es mein Pferd wäre. Ich drücke dir und deinem Pferd fest die Daumen und hoffe, dass ihr bald ein Lösung habt. Ganz liebe Grüße, Petra

  13. Bea sagt:

    Hallo!
    Danke für die Antwort! Mein TA meint, dass wir noch ein paar Tage abwarten und dann in die Klinik fahren sollten. Ich werde wahrscheinlich nach dem Klinikaufenthalt mit dem Schwarzkümmelsamen beginnen.
    LG Bea

    • Petra sagt:

      Hallo Bea, alles klar – das klingt doch nach einem guten Plan. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, Petra

  14. Patrizia sagt:

    Hallo Petra, habe gestern bei meiner Stute das erste mal Schwarzmkümmelsamen probiert. Leider fand sie diese nicht sehr apettlich und hat alle wieder ausgespuckt ;-) jetzt probiere ich mal das Öl – hoffentlich schmeckt das der Lady :-) Schwarzkümmel ist ein Superding, was es alles kann. Habe für mich auch ein Öl bestellt und bin gespannt ob es meinen Hautproblemen und Allergien hilft. Danke für den tollen Artikel! Liebe Grüße aus Österreich

  15. Caro sagt:

    Hallo, ich habe eine Stute die immer wieder mit so allergischem Husten und Atemproblemen zu tun hat. Verallem im Frühjahr. Dieses Jahr ist es wieder besonders schlimm, es geht ihr super und dann ist es einen Tag schön und sie bekommt kaum noch Luft. Ich wollte das mit dem Schwarzkümmel gerne mal ausprobieren, weil auch ihr Stoffwechsel und ihr Immunsystem nicht gut ist, durch die Medikamente die sie diesen Winter bekommen hat. Sind die Samen oder das Öl da besser geeignet. Ich bin mir nicht sicher. Vielen Dank schon mal :)

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Caro, also grundsätzlich bin ich ein Fan der Samen, aber ich habe schon oft gehört, dass gerade bei Husten das Öl gut wirkt. Ich bin natürlich keine Tierärztin, würde es aber dann vielleicht erst einmal mit dem Öl versuchen und später dann – wenn es besser geworden ist – auf die Samen umsteigen. Ganz liebe Grüße, Petra

  16. Hans Herwig sagt:

    Hallo Petra, habe von einer Verwandten über die Anwendung von Schwarzkümmelöl hehört und daraufhin Deinen Beitrag gelesen. Ich habe einen Hafi, 13 Jahre alt. Er hat immer mal Atemwegsprobleme aber dieses Jahr genauso wie bei Caro ihrem Pferd besonders heftig. Ich wollte auf Einstreu mit Stroh umsteigen und jetzt reagiert er sofort auf ein paar Strohhalme. Nun werde ich Schwarskümmelöl mal probieren und werde zu gegebener Zeit berichten. Ich habe keine Probleme mit Ekzemen. Habe noch einen Hafi.viele Grüße,Hans

    • Petra sagt:

      Hallo lieber Hans, ja tatsächlich kann Stroh für Stauballergiker nicht immer das Richtige sein und sie können noch mehr Husten als vorher. Hast du es schon mal mit Miscanthus oder Hippodung probiert? Das sind Einstreuarten, die aufquellen und als Matten genutzt werden – also staubfrei. Da kenne ich einige, die gute Erfahrungen mit gemacht haben und ich würde es selbst nutzen, wenn ich einen eigenen Stall hätte. Schwarzkümmelöl und die Samen sollen wirklich super ach bei Husten helfen. Ich drücke euch fest die Daumen. Ganz liebe Grüße, Petra

  17. Hans Herwig sagt:

    Hallo Petra, jetzt streue ich meine Boxen mit Pellets die zum Heizen verwendet werden ein. Ist ne tolle Sache und nicht zu teuer. Pellets mit etwas Wasser einsprengen und quellen lassen. Beim misten nehme ich nur die nassen Stellen raus und der trockene Anteil bleibt in der Box. Kann ich nur empfehlen.

    • Petra sagt:

      Hallo Hans, das klingt spannend. Habe ich schon einmal von jemandem gehört. Ganz liebe Grüße und danke für den Tipp, Petra

  18. Jascha sagt:

    Hallo Petra, du schreibst in deinem Artikel das du Schwarzkümmelöl mit Wasser verdünnst und dein Pferd damit einspühst. Wenn du anstatt Wasser ein Trägeröl wie Oliven oder Rapsöl verwendest, höllt die Wirkung viel länder an!

    • Petra sagt:

      Hallo lieber Jascha, ganz lieben Dank für den Hinweis :-) Ich nehme ja bewusst Wasser, damit ich kein öliges Robbenpferd habe. Aber für besonders schlimm Mücken-gebissene Pferde ist das ein Suoerhinweis :-) Viele liebe Grüße, Petra

  19. Samira sagt:

    Hallo 😊 seitdem ich die schwarzkümmelsamen mit ins Futter gebe, ist der Juckreiz bei meiner Stute wesentlich weniger geworden. Außerdem habe ich das Rezept für selbstgemachtes fliegenspray ausprobiert. Auch davon bin ich überzeugt.
    Allerdings ist meine Stute immernoch ziemlich genervt von dem viehzeug auf der Weide .
    Gibt es eine Empfehlung für eine fliegendecke oder Ekzemerdecke die stabil ist und trotzdem atmungsaktiv damit sie nicht so schwitzen ?
    Liebe Grüße 😊

  20. Eva sagt:

    Hallo Petra,
    ich weiß, der Beitrag ist schon etwas älter, aber dennoch hoffe ich auf Deinen Rat. Mein Isi ist Ekzemer und vor zwei Jahren kam noch allergisches Asthma dazu. Wir waren gerade im Urlaub und uns hat jemand EM empfohlen. Ich habe, nachdem ich mich damit etwas beschäftigt habe, damit angefangen es zu füttern (seit ca. 2Wochen). Was meinst Du? soll ich das Schwarzkümmelöl nun auch noch füttern oder erst mal warten, was mit EM passiert (wir füttern jetzt Bokashi). Ich habe ja gesehen, dass Du da auch einige Produkte im Shop hast.
    Liebe Grüße
    Eva

  21. Marianna sagt:

    Hallo, probiere grad mit einer meiner Stuten Schwarzkümmelöl und -samen aus, Caly hat Sommerekzem. Jetzt klingen Schwellungen und Juckreiz grad ab, weil die Kriebelmücken weniger werden, klar. Mähne hat sie fast keine mehr.
    Meine Frage: Macht es Sinn, Schwarzkümmel auch durch den Winter zu füttern? Sie mag es, und hinsichtlich Immunsystem ist evt eine Stabilisierung sinnvoll? Sie hat ausserdem Schweilenmauke und hatte als Fohlen Rehe an beiden Vorderhufen, sie ist also nicht ganz so gesund.
    Um Erfahrungen, Rat würde ich mich freuen.

    Liebe Grüsse,
    Marianna

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Marianna, bei Rehepferden würde ich Fütterung immer mit dem Tierarzt oder Tierheilpraktiker absprechen – das vorweg. Wobei Schwarzkümmelsamen nicht sooooo energetisch sind. Auf jeden Fall würde ich aber auf die Samen und nicht auf das Öl setzen. Aber trotzdem ist das wichtig. Ich bin keine Tierärztin und kann dir da nicht genau sagen, wie streng die "Diät" sein muss bei deinem Pferdchen. Grundsätzlich ist Schwarzkümmelsamen aber auch super für Immunsystem und gegen Hustengeschichten laut meinen Recherchen – insofern kann man durchaus überlegen sie auch im Winter zu füttern. Ich würde bei allen Samen und Kräutern aber immer auch mal Futterpausen einplanen, damit keine "Gewöhnung" eintritt. Ich mache dann auch mal wieder 1-2 Monate Pause und füttere dann wieder. Bei Mauke und solchen Hautgeschichten kann es übrigens auch sinnvoll sein mal nach Zinkmangel in einem Blutbild zu schauen und mit einem guten Tierheilpraktiker über Stoffwechsel und Entgiftungskuren zu sprechen. Die Haut lässt immer als erstes Raus, wenn der Stoffwechsel bissie spinnt und dein Pferd hat ja tendenziell lauter Stoffwechsel- und Hautgeschichten, so wie du es beschreibst. Das nur als ein Gedanke am Rande. Ich wünsche euch auf jeden Fall gute Besserung und schicke viele liebe Grüße, Petra

  22. Jane sagt:

    Hallo Petra, was ist denn nun besser einem Pferd zu füttern. Das Öl, oder die ganzen Samen?
    Ich wollte es dieses Jahr bei meinen beiden Ponys testen (eins hat Sommerekzem, das andere COB).

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Jane, ein bisschen hängt es auch davon ab, welchem Experten du folgen willst ;-) Ich persönlich füttere lieber die Samen, weil ich glaube, dass Pferde Öle nicht so gut verarbeiten können mit ihrem Organismus und mir die Samen als das Natürlichste erscheinen. Hilft dir das ein bisschen weiter? Viele liebe Grüße, Petra

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