Schlamm! Wer hätte gedacht, dass ich mal schnoddrigen Schlamm begeistert in eine Schüssel ploppen lasse. Schlamm ist toll für Pferde. Wirklich! Wenn es der richtige Schlamm ist. Genauer gesagt, war es also Moorschlamm, den ich in die Futterschüssel meines Pferdes gegossen habe. Aber ich habe den Schlamm nicht einfach heimlich still und leise unters Futter gemischt. Und jetzt verrate ich dir DEN Trick schlechthin für dich und deine Pferdefütterung.

Ich habe den Schlamm meinem Pferd angeboten. Das ist der kleine aber feine Unterschied.

Warum Moor und welches? Im Moor stecken viele gute Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente, Bitterstoffe, Eisen und noch mehr gute Zutaten. Das alles fördert die Verdauung, regt den Darm an und den Stoffwechsel, ist gut gegen Blähungen und tut den Pferden gut.

Gesund Pferd füttern Moor

Deswegen siehst du immer mal wieder Pferde, die sich auch am Waldrand ein bisschen vom Waldboden wegknabbern wollen zum Beispiel. Das tun sie nicht, weil Erde so lecker ist, sondern weil ihnen ihre Instinkte sagen, dass sie die Mineralstoffe brauchen die da drin stecken. Gut kann es also als Kur zwischendurch sein, wenn der Fellwechsel ansteht oder die Pferde im Frühjahr angeweidet werden, damit der Magen besser mit dem frischen Gras zurechtkommt.

Ich habe das Moor der Firma Sonnenmoor genommen. Weil sie biologische Kriterien an ihr Moor anlegen und speziell für Tierfütterung Moor anbieten. Das Moor stammt aus Österreich aus dem Salzburger Voralpenland aus einem uralten ehemaligen Gletschergebiet. Da stecken also viele Kräuter und andere Pflanzen drin, die über Jahrhunderte zu Moor umgewandelt wurden. Es ist Heilmoor. Sollte deswegen auch immer nur Kurweise angeboten werden und nicht als Dauerfutterbeigabe.

Gesund Pferd füttern Moor

HIER bei Sonnenmoor kannst du noch mehr über das Spezialmoor für Pferde erfahren.

HIER findest du noch mehr Infos auf der Pferdeflüsterei über Kräuter in der Pferdefütterung und HIER gibt es ei ausführliches Interview mit der Futterexpertin Katrin über Pferdefütterung

Ein einfacher Trick bei der Pferdefütterung

Jetzt kommen wir aber zu dem Trick in der Pferdefütterung: Angebot und Nachfrage. Das Konzept kann dir an vielen Punkten weiterhelfen. Ich versuche es immer wieder und es funktioniert. Wichtig ist dabei aber vor allem ein Punkt: Dein Pferd braucht funktionierende Instinkte dafür. Durch die Art, wie wir unsere Pferde füttern und halten, können wir die Instinkte beeinträchtigen. Aber gleich mehr dazu. Erst einmal will ich dir ein paar Dinge über den Pferdemagen und Nahrungsaufnahme schreiben.

Kräuter fürs Pferd

Pferdefütterung ist eine hochkomplizierte Sache. Der Magen-Darmtrakt ist sehr funktionabel und arbeitet permanent. Ich war wirklich fasziniert, als ich mich das erste Mal damit beschäftigt habe. Danach war mir vieles klarer. Auch, warum es im Grunde Tierquälerei ist einem Pferd nur einmal am Tag einen Ballen Heu zu geben und ansonsten Mash oder Müsli in den Trog zu werfen. Rauhfutter ist essentiell. Ich versuche das mal ganz einfach zusammenzufassen. Ich habe diese Infos selbst recherchiert und bin keine Tierärztin – freue mich also unbedingt, wenn du noch mehr weißt und dein Wissen in einem Kommentar ergänzen willst.

Das ist übrigens ein Super Lesetipp, wenn du dich noch mehr über Kräuter und Pferdefütterung informieren willst*

 

Wildpferde mussten sich immer fortbewegen und dabei Futter aufnehmen. Schritt für Schritt – kleine Mengen. Sie sind also immer unterwegs, laufen die ganze Zeit, senken dann zwischendurch den Kopf und grasen. Schnappen sich Blätter von Büschen am Weg, schaben in der Erde und fressen sie dann, knabbern an Ästen, fressen Früchte vom Baum und Beeren, Laub und anderes. Alles was ihnen auf ihrem Weg von einer Wasserstelle zur nächsten, von einer Weidestelle zur nächsten auffällt und was ihr Instinkt ihnen rät zu fressen. Der Pferdemagen der domestizierten Pferde funktioniert nicht anders. Nur haben wir begrenzte Weiden mit Zäunen, haben Gras das zum Großteil für Mastkühe optimiert wurde über Jahrzehnte, oft nicht genu Bäume und Sträucher und Kräuter und Beeren auf der Weide. Deswegen kann es sinnvoll sein, dem Pferd Kurweise all das anzubieten.

Kräuter fürs Pferd

Vom Maul bis zum Pferdeapfel – der Weg eines Heuhalms

Das Pferd kaut und zermahlt beim fressen das Rauhfutter mit seinen Zähnen. Der Heuhalm wird also langsam zerkleinert. Währenddessen wird er schön eingespeichelt. Bei Mash und Müslis muss es nicht zermahlen, kann also das Futter viel schneller herunterschlingen und wird es so nicht richtig einspeicheln. Das bedeutet nicht, dass jedes Müsli immer schlecht ist – aber man muss sich einfach gut überlegen, wie viel von welchem Futter dem Pferd wie oft gegeben werden sollte. Das führt uns auch direkt zurück zu unserem Heuhalm, der immer in der Box bereitliegen sollte.

Heu fressen

Was der Speichel bei der Pferdefütterung kann

Es entsteht durch das zerkauen ein schöner schleimiger Speisebrei, der den Heuhalm mit Bikarbonaten und Natriumchlorid umgibt. Die Stoffe sind dann eine Art Puffer im Magen. Der produziert nämlich permanent Magensaft und zwar aus Salzsäure und Enzymen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass zwischen 10 und 30 Liter „Verdauungssäfte“ täglich produziert werden. Das Pferd ist ja in der Wildnis ein Dauerfresser, deswegen gibt es keine Pausen im Verdauungsapparat. Da schießt ständig Magensaft rein. Ist da aber nichts im Magen, weil das Pferd in der Box steht und schon seit Stunden kein Heu mehr hat – kann auch das Magengeschwüre verursachen.

Der Pferdemagen ist relativ speziell. Ist er voll, verschließt er sich einfach. Pferde können sich nicht übergeben. Sie können erst dann wieder etwas nachschieben, wenn das vorhandene Futter im Magen verdaut und weitergeschoben wurde. Frisst das Pferd also weiter, obwohl der Magen geschlossen ist, kann das zu Verstopfungen, Fehlgärungen und anderen Problemen führen. Das ist noch ein Grund, weshalb es nicht gut ist, dem Pferd nur einmal am Tag eine große Portion Futter hinzuwerfen. Es braucht mehrere kleine Portionen am Tag.

raufutter pferdefütterung

Pferdeanatomie und die Pferdefütterung

Im hinteren Magenbereich soll der PH-Wert bei etwa 2-3 liegen. Sehr sauer! Das soll Baktierien abtöten. Funktioniert auch bombig. Killt aber leider den Magen, wenn da nicht immer ein bisschen was drin liegt. Außerdem muss das Futter auch in entsprechender Form ankommen.. Heu zum Beispiel wird gut durchgespeichelt beim langsamen Kauen, das kann dann wieder im Magen gut weiterverarbeitet werden. Ein Futterbrei aus zuviel Mash und Müsli und Getreide kann nicht so gut durchgesäuert werden und weil die Bakterien trotzdem weitermachen, kann es zu Gärungen kommen. Das ist nicht besonders gesund für dein Pferd.

Deswegen ist es so wichtig, immer genug Rauhfutter bereitzustellen. Wie unseren Heuhalm. Je länger also das Pferd kaut und einspeichelt, desto besser für den Pferdemagen. Gibt es zu wenig Speichelbildung, kann der Magen übersäuern und das wiederum kann Magengeschwüre auslösen.

Aber unseren Heuhalm muss das Pferd schön ausführlich zermahlen und er kann entspannt Richtung Magen gleiten. Dabei wird schon der Magensaft und andere Verdaungsstoffe gebildet und die Bauchspeicheldrüse angeregt. Ein paar Verdauungsenzyme machen sich auch schon auf den Weg. Ein Pellet muss zum Beispiel länger gekaut werden als ein Müsli.

Merke: Länger kauen = Besser für die Verdauung.

Vom Pferdemaul in den Pferdemagen

Unser Heuhalm ist also so richtig schon eingespeichelt und schleimig und kann Richtung Magen rutschen. So ein Pferdemagen kann ganz schön viele Heuhalme aufnehmen. Dort herrscht saures Milieu, um Keime abzutöten, die das nicht so gerne mögen. Der Heuhalm darf es sich jetzt im Magen zwischen 1 und 5 Stunden bequem machen. Vermutlich wird er aber schneller weiterrutschen. Getreide und Fertigfutter bleibt leider etwas länger dort. Dadurch können Vergärungsprozesse angestossen werden und das wiederum soll Magengeschwüre begünstigen. Wenn aber ein fluffiger und lockerer Speisebrei aus Heuhalmen und länger durchgekautem Futter im Magen herumliegt, kann der besser von Magensaft durchsäuert werden und das wiederum sorgt dafür, dass er besser verarbeitet werden kann. Dann fluppt alles bei der Verdauung.

pferdefütterung gesund

Vom Pferdemagen in den Darm

Als nächstes wandert unser Heuhalm durch den Dünndarm in den Dickdarm. Der ist etwa 8 Meter lang. Ein ganz schöner Klopper. Dort werden die unverdaulichen Nahrungsbestandteile noch von fleißigen kleinen Mikroorganismen bearbeitet. Also Stroh, Heu, Kleie zum Beispiel. Die holen aus unserem Heuhalm noch Dinge wie B-Vitamine heraus, die für das Biotin nötig sind und das wiederum braucht das Pferd um Hufhorn zu bilden. Um nur ein Beispiel zu nennen.

Wenn die kleinen fleißigen Mikroorganismen aber nicht genug Rohfaser haben, können sie nicht arbeiten und das wiederum ist schlecht für die Gesundheit deines Pferdes. Bekommt dein Pferd zum Beispiel viel Getreide und wenig Rauhfaser, dann hat es Schwierigkeiten die viele Stärke aus dem Getreide im Dünndarm zu verarbeiten – also wird der Rest der Stärke schön weitergeschoben in den Dickdarm. Das stört aber die kleinen fleißigen Mikroorganismen bei der Arbeit und das kann Stoffwechselprobleme, Blähungen oder eine Übersäuerung auslösen. Folgen können Koliken oder Hufrehe sein.

Wenn das Pferd aber regelmäßig kleine Portionen bekommt, viel Rauhfutter, wenig Getreide und Kraftfutter, keine Zuckermüslis und Fertigmash und gesunde Kräuter und andere biologische Zusatzfutter, zu denen es in der freien Wildbahn Zugang hätte, dann funktioniert die Verdauung und unser Heuhalm rutscht entspannt nach und nach durch den Verdauungstrakt, wird verarbeitet und ausgewertet und landet am Ende als hübscher kleiner Pferdeapfel in der Box und auf deiner Mistgabel.

Du siehst also, dass Pferdefütterung wirklich eine komplizierte Sache ist. Und ich habe bestimmt noch nicht mal die Hälfte aller Informationen in diesen paar Sätzen zusammengefasst. Ich wollte dir ja auch nur einen kurzen Überblick geben.

Kommen wir zu dem Konzept von Angebot und Nachfrage

Anders als bei uns Menschen funktionieren die Instinkte der Pferde sehr gut. Das können wir uns bei der Fütterung zunutze machen.

Die Nase der Pferde ist deutlich feiner als unsere. Wildpferde verdanken diesem Geruchssinn unter anderem ihr Leben. Sie erkennen so sehr gut, was gut für sie ist und was nicht. Ihre Instinkte sagen ihnen – sehr vereinfacht gesagt – welches Futter sie fressen und was sie lieber nicht ins Maul nehmen sollten.

Du kennst das vielleicht auch, dass du dich nach einer Schokoladenorgie wirklich nach ein bisschen Salat oder frischem Obst sehnst. Das sagt dir dein Körper und deine Instinkte. Aber du weißt sicher auch, dass dir Nahrungsmittel weniger süß vorkommen, wenn du oft Süßes isst. Umso öfter du dir also ungesunde Sachen auf den Teller lädst, umso schlechter erkennt dein Körper, was wirklich gut für ihn ist. Eine einfache und simple Gleichung für gesunde und gute Ernährung.

Das gleiche gilt für Bewegung. Vielleicht kennst du das Gefühl auch, dass du immer erst einmal einen inneren Schweinehund überwinden musst, um vom Sofa aufzustehen und Sport zu machen. Wenn du aber regelmäßig Sport machst, wirst du nach und nach das Phänomen erleben, dass du dich regelrecht auf die nächste Sportrunde freust – du wirst immer aktiver werden. Warum? Weil dein Körper erkennt, was gut für dich ist, wenn du dich so natürlich verhältst. Auf dem Sofa zu liegen und Gummibärchen zu essen ist gemütlich, aber unserer natürlichen Veranlagung entspricht es nicht.

Ähnlich muss du dir das auch bei deinem Pferd vorstellen. Vereinfacht gesagt: Wenn dein Pferd den ganzen Tag in Bewegung ist mit seiner Herde, wenn es Heu und gemischtes Gras hat, wenn es Bewegung bekommt und natürliches Futter – dann weiß sein Körper, was gut für das Pferd ist.

ACHTUNG:Es ist wichtig für dich zu wissen, dass die Instinkte der Pferde auch geschwächt werden können. Dann wenn sie durch Zuckermüslis, Melasse-Mash und Aromenversetzte Leckerli abgestumpft sind. Wenn die Haltung nicht so natürlich wie möglich ist und auch die Fütterung zu sehr durch industriell hergestellte Produkte bestimmt ist. Das ist genau wie bei uns Menschen auch. Aromen, Zusatzstoffe und Zucker sind ungesund und stören das natürliche Empfinden für das, was gesund ist für uns.
Die Grundregeln bei der Pferdefütterung mit Kräutern und Naturstoffen:
  • Wenn du deinem Pferd also Zusatzfutter wie Kräuter und Mineralstoffe, Moor, einzelne Pflanzen wie Brombeerblätter oder Kastanien und Walnüsse, Beeren wie Hagebutten mit Vitamin C geben willst, dann biete es ihm einfach an.
  • Die Instinkte deines Pferdes werden ihm dann sagen, ob es die Mineralstoffe oder Vitamine braucht, die in den Kräutern oder Beeren stecken.
  • Aber achte immer darauf, dass du gute Zutaten verwendest, unbehandelt und ungespritzt. Herbizide und andere Pflanzenschutzstoffe können deinem Pferd schaden.

Ich persönlich kaufe immer gerne Bioprodukte für die Pferdefütterung, damit ich zumindest gewährleisten kann, dass keine chemischen Zusatzstoffe und Pflanzenschutzmittel verwendet wurden*

 

TIPPS für gesunde Leckerli

Ein kleiner Tipp für gesunde Leckerli – ohne Zucker und andere Zusätze – die findest du zum Beispiel HIER* und HIER*.

Ein paar Beispiele für Kräuter und Natur in der Pferdefütterung:
  • Besonders gerne füttere ich zu Beispiel Hagebutten als Leckerli. Das Spannende daran ist, dass mein Pferd Phasen hat in denen es die Leckerli gerne frisst und Phasen, in denen sie die Hagebutten wieder ausspuckt*
  • Genau wie bei Brombeerblättern. Neben der Weide steht ein Strauch. Ich mache Halt und warte, ob sie zugreifen will. Einige Wochen tut sie das, nach ein paar Wochen steht sie da und schaut mich an, bis wir weitergehen.
  • Unser Putzplatz ist unter einem Walnussbaum. Im Herbst liegen dort immer Nüsse. Vor kurzem beim Putzen hat sie mit dem Huf die Walnuss geknackt und sich die Nuss geschnappt. Ich war erst erstaunt, habe dann aber gelesen, wie Walnüsse beim Pferd wirken können. Das ist übrigens ein zweischneidiges Schwert. Die Äste sind giftig – also die bitte deinem Pferd nicht zum knabbern geben.

HIER bekommst Du Hagebutten*:

 

HIER bei Tash Horseexperience findest du mehr Infos dazu

Die ersten Schritte zum Angebot bei der Pferdefütterung

Nehmen wir das Moor. Ich habe das biologische Moor der Firma Sonnenmoor verwendet. Es stammt aus den unbehandelten und natürlichen Tiefen in Österreich und ist durchgetestetes Futtermoor.

tierfutter gesund

Du kennst das vielleicht auch, dass dein Pferd immer wieder auch die Erde mitfrisst. Es braucht vielleicht Mineralstoffe, sie stecken in dem Moor. Es gibt das Moor flüssig und in Pulverisierter Form. Ich persönlich bevorzuge das Flüssige, weil ich dann wirklich prüfen kann, ob mein Pferd es braucht. Das Pulver ist geschmacksneutral und würde unters Futter gemischt keinen geschmacklichen Unterschied machen. Es ist aus meiner Sicht aber wichtig, dass das Pferd selbst entscheiden kann, was es braucht.

  • Nimm also eine Futterschüssel, fülle die benötigte Menge des Moorschlamms in die Schüssel und biete es deinem Pferd an. Du kannst das ein paar Tage versuchen.
  • Wenn es das Moor schleckt, hat es die Mineralstoffe offenbar gebraucht. Lässt es das Moor stehen, hat es momentan keinen Bedarf.

Carey hat das Moor erst begeistert von meinen Fingern geschleckt und es ein paar Wochen aus der Schüssel geleckt. Dann hat sie das Moor stehen lassen. Also habe ich aufgehört und werde im Frühjahr wieder Kurweise anbieten und sehen, ob sie die Mineralstoffe braucht.

Das ist das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Du kannst es immer wieder anwenden, bei natürlichen Futterergänzungen. Wenn dein Pferd Weidegang hat, natürlich lebt, Heu und Hafer bekommt, keine Zuckermüslis und andere Industrieprodukte, dann stehen die Chancen gut, dass seine Instinkte so gut funktionieren, dass es das fressen wird, was es gerade braucht. Weil sein Körper ihm in aller Regel sagt, ob die Kräuter oder Mineralstoffe gut für das Pferd sind oder nicht.

Kräuter fürs Pferd

Du kannst deinem Pferd für die Pferdefütterung auch einen kleinen Kräutergarten am Rand der Weide anpflanzen. Dann wird es sich ziemlich wahrscheinlich die Kräuter holen, die es gerade braucht. Kräuter werden nicht umsonst in der Heilkunde verwendet. Sie haben eine Wirkung und in der freien Wildbahn haben die Pferde angepasst an die Jahreszeit und Witterung die Möglichkeit sich das Futter zu schnappen, das ihr Körper gerade braucht. Frische Kräuter im Frühjahr für den Fellwechsel. Beeren im Herbst mit viel Vitamin C für das Immunsystem um den Winter zu überstehen. Um dir nur zwei Beispiele zu nennen.

Frage: Hast du vielleicht auch Beispiele? Was fütterst du deinem Pferd und lässt du es es schon mitentscheiden? Schreib mir deine Meinung – ich freue mich auf deinen Kommentar!

Autor: Petra

Pferde machen glücklich. Sie sind unsere Lehrmeister, auf dem Weg zu dem besten "Ich", das wir werden können. Daran glaube ich fest. Es ist wichtig, dass wir ihnen zuhören und lernen sie zu verstehen. Dann schenken sie uns besondere Momente. Diese Momente machen süchtig. Im echten Leben bin ich professionelle Journalistin. Das versuche ich hier in die Welt der Pferde zu übertragen. Ich schreibe die Artikel, führe die Interviews und besuche die Kurse für mehr Pferdewissen. Mein Mantra: Sei ein sicherer Ort für das Pferd.

14 Kommentare zu “Angebot und Nachfrage: Ein wirklich genialer Trick für die Pferdefütterung

  1. Saskia von PferdeSpiegel sagt:

    Hallo Petra,

    ich mache das genau so wie Du und habe festgestellt, dass Wingardio zum Glück noch sehr natürlich entscheidet, was er gerne frisst und was nicht. Er hat noch nie irgendwelches Zusatzfutter bekommen. Ganz selten gibt es mal ein bisschen Hafer, ansonsten Heu, Stroh, Mineralleckstein, Wasser, Holz zum Knabbern und (leider jetzt nicht mehr) Weide mit vielen Kräutern drauf.

    Im Frühjahr hatten wir aufgrund der Weideumstellung mit Kotwasser zu kämpfen gehabt. Die Ursache war mir also bekannt, aber ich wollte den Darm etwas unterstützen und habe spezielle Kräuter gekauft. Die einen hat er gefressen, die anderen partout nicht angerührt. Die Futterfirma empfahl mir Malzbier rüberzuschütten, dann würden 99 Prozent der Pferde alles fressen. Von der zuckerreichen Idee war ich nicht sehr begeistert und habe stattdessen Bio-Apfelsaft verwendet. Keine Chance. Auch mit Malzbier hat er das Zeug nicht angerührt. Mein Tierarzt empfahl mir getrocknete Karottenchips. Nö, mag er nicht, obwohl da absolut keine Zusatzstoffe drin sind. Mein Fazit: Er wird schon ganz genau wissen, was gut für ihn ist und ich bin sehr froh, dass er noch so stark entscheidet, was er frisst und was nicht. Alle anderen Pferde haben das Zeug nämlich liebend gerne gefressen.
    Wir haben viele Hagebutten, die frisst er liebend gerne, sowohl die Fürchte als auch Äste (ja mit Dornen :)). Im Wald lass ich ihn oft Birke fressen. Und im Sommer habe ihn schon dabei beobachtet, wie er sich gezielt eine Stelle auf der Weide aussucht, scharrt und dann die Erde schleckt. Vielleicht bekomme ich den Nachbarn noch dazu uns von seinen Obtbäumen Äste zu geben 🙂
    Übrigens gehören Herbstblätter auf dem Boden auch in das natürliche Futterangebot. Wir haben leider nur Weiden, deren Blätter auf den Paddock fallen, aber auch die hat Wingardio schon ganz gezielt gefressen. Ich finde das ja super spannend zu beobachten.

    Also, ein toller Beitrag. Ach und noch eine Idee zum Thema “Anbieten”. Wingardio macht manchmal einen Unterschied, ob ich ihm etwas in einer Schüssel anbiete oder von meinen Händen. Von den Händen frisst er es tatsächlich eher. Viele Grüße, Saskia

    P.S.: Unser neuer Trend ist übrigens lauwarmer Bio-Hagebuttentee. So eine warme Pferdeteeschnute kann ich nur jedem empfehlen 🙂

    • Petra sagt:

      Liebe Saskia, das mit dem Schlecken kann ich bestätigen. Carey hat das Moor anfangs zögerlich aus der Schüssel gefressen, aber begeistert von meinen Händen geschleckt. Ich kam mir vor wie ein Pferdelolly. Das Moor ist mein Pendant zu der Erde – sozusagen die Luxusvariante mit extravielen Mineralstoffen. Die Idee mit dem Hagebuttentee finde ich toll. Erkältungsbedingt werde ich Carey die Tage mal Salbei- und Pfefferminztee anbieten. Damit sie vielleicht den Schleim etwas besser loswird. Mal sehen ob sie das mag. Gerade hängt ein Apfelast in ihrer Box zum Knabbern. Du siehst, wir haben viele Futterparallelen 🙂 Liebe Grüße und danke für die schönen Tipps zu Hagebutte und Co, Petra

    • Saskia von PferdeSpiegel sagt:

      Das Moor steht auch schon lange auf meiner Liste, nachdem Tanja da ja auch einen Artikel drüber hatte. Getrocknet als Pellets frisst er das nicht. Ich lass mir jetzt nur noch Proben schicken, bei dem Feinschmeckerpferd. 🙂 Nur lässt sich das natürlich das mit Moor etwas schlecht machen.

      Pfefferminztee fanden Wingardio und sein Kumpel auch total super. Von Kamille konnte ich ihn nicht überzeugen, dafür aber die Fohlen. Salbei habe ich noch nicht versucht. Es hat übrigens geholfen, wenn ich seine Schnute mehr oder weniger in die Schüssel gestubst habe. Nur Vorsicht, Wingardio hat das auch zur Aufforderung zum Plantschen genommen. Bei den Wetterbedinungen war eine nasse Reithose dann auch nicht schlimm. 🙂 Den Tee verdünne ich übrigens damit er dann auch lauwarm ist und man mehr davon hat. Viel Spaß beim Ausprobieren 🙂

  2. Alles Huf und Pfote sagt:

    Danke für den tollen Beitrag – ich überlege das Naturmoor mal bei Mary auszuprobieren!
    Wiedermal super viele Infos einfach herrlich!
    Den Tipp mit den Leckerlis werden wir auch weiter verfolgen. Mary verweigert ja Hagebutten strikt.
    Aber wir werden auch das nochmal versuchen 😉

    • Petra sagt:

      Hallo 🙂 ich kann es nur empfehlen – Carey hat es begeistert von meiner Hand geschleckt und dann auch aus dem Futtertrog. Solange bis sie genug hatte. Nach einiger Zeit wollte sie dann nicht, also habe ich den zweiten Kanister aufgehoben und frage sie im Frühjahr nochmal, ob sie Lust auf Moor hat. Wenn Mary keine Hagebutten mag, braucht sie vielleicht kein Vitamin C? Hmm – bei Carey ist das Phasenweise der Fall. Ich bin gespannt, was du berichtest und schicke liebe Grüße an euch, Petra

  3. Miriam sagt:

    Liebe Petra,

    wieder mal ein sehr interessanter Artikel.
    Das mit dem Naturmoor würde ich auch mal ausprobieren. Der kleine Ponymann ist ja sehr eigen was er frißt und was nicht. Er mag sehr viele Dinge überhaupt nicht. Z.B. mag er keine süßen Sachen.
    Er bekommt trotzdem täglich eine Mini-Mini-Portion Mash, da alle anderen Minis im Offenstall das Mash bekommen und es auch nicht möglich ist getrennt zu füttern. Meist lässt er es aber stehen obwohl es sowieso nur ein Eßlöffel ist und die anderen machen sich drüber her. Nur im Winter, wenn es kalt ist, frißt er es wirklich auf.
    Ansonsten bekommt er öfter Leinsamen, da er zu Selen-Mangel neigt. Hagebutten mag er überhaupt nicht. Hab ich ihm mehrfach schon als Leckerlies angeboten, weil mein altes Pferd total verrückt danach war, aber er spuckt sie immer aus. Bin mir bei ihm aber nicht sicher, ob er wirklich weiß, dass er das nicht braucht, oder ob er sie einfach nicht mag.
    Die Entdeckung, dass er frißt was er braucht habe ich aber auch schon gemacht. Er hatte letztes Jahr einen ziemlich starken Husten. Zu dieser Zeit sollte ich ihn über Kräutertee inhalieren lassen. Während er den Husten hatte, hat er diesen Tee gern getrunken. Danach wollte ich ihm eine Freude machen und ihm mal wieder den Tee anbieten und er hat den Eimer grad umgeworfen, aber keinen Schluck getrunken.
    Er hat immer einen niedrigen Eisenwert. Aus diesem Grund habe ich den Tipp bekommen ihm Petersilie zu füttern. Ich hätte ehrlich gesagt darauf gewettet, dass er das nicht frißt, aber tatsächlich frißt er sie gern.

    Liebe Grüße
    Miriam

    • Petra sagt:

      Liebe Miriam, dein Ponymann ist sowieso ein cooler kleiner Kerl – der weiß offenbar genau was er will. Ich habe über das Thema auch mit Tierärzten und meiner Tierheilpraktikerin gesprochen und alle haben mir bestätigt, dass Pferde die natürlich ernährt werden in aller Regel genau wissen, was sie wann brauchen und wann nicht. Das finde ich beruhigend. Wenn es nicht gerade ein Medikament ist, das aus medizinischen Gründen rein muss ins Pferd. Ganz liebe Grüße an dich und deinen Ponymann, Petra

  4. Pepserle sagt:

    Hallo Pferd hatte auch immer Probleme mit Selenmangel und anderen Mineral Werten (Kupfer, Zink) massiv sogar. Seit ich das Mineralfutter von Dr. Vahldieck (Tierarzt) kaufe sind die Blutwerte stabil und gut. Ich mache sonst keine Werbung aber hier hat es sich für mein Pferd gelohnt.
    Getrocknete Hagebutten frisst er sehr gerne, man soll wohl aber nicht mehr als 5 Stück am Tag füttern. LgN

    • Petra sagt:

      Hallo und danke für den Hinweis. Die Hagebutten sind ja auch so ein Angebotsthema – mein Pferd nimmt gar nicht mehr als ein paar Stück. Insofern deckt sich das mit deinem Wissen. Liebe Grüsse, Petra

  5. Sarah sagt:

    Liebe Petra,

    danke für den Denkanstoß!
    Ich war schon beleidigt weil mein Kleiner diesen Winter die von mir mühsam gesammelt und getrockneten Hagebutten einfach nicht fressen wollte… Letztes Jahr waren es unsere Leckerli und heuer dreht er einfach den Kopf weg und sieht mich an als würde ich ihn beleidigen mit so einer Belohnung 🙂 Heute morgen habe ich dann seit langem die Hagebutten mal wieder mitgenommen und sie den Pferdchen “angeboten” und siehe da: jetzt wurden sie wieder gefressen. Sehr spannend!

    Das Moor finde ich total interressant, vor allem weil es laut Beschreibung auch sehr gut für die Verdauung sein soll – ich werd’ mir das auch mal besorgen, vielleicht hilft es unseren wiederkehrenden Durchfall in den Griff zu kriegen.

    Darf ich dich so noch etwas fragen zur Fütterung von Carey? Mich würde interessieren ob sie außer Heu und phasenweise Moor regelmäßig Mineralfutter bekommt- ich finde da hört man auch soviele verschiedene Meinungen ob gut oder schlecht …

    Liebe Grüße,
    Sarah

    • Petra sagt:

      Liebe Sarah, sehr gerne 🙂 so ähnlich ging es mir auch mit Carey – erst hat sie sie mir aus der Hand gefressen und dann plötzlich empört vor die Füße gespuckt. Und sie ist wirklich ein ALLESfresser 😉 Das hat mich auch nochmal in dieser Theorie bestätigt. Das Moor ist wirklich spannend, weil viele tolle Mineralstoffe drin stecken. Gerade das von Sonnenmoor ist eben auch noch Bio – das war mir sehr wichtig. Eine Freundin hat damit auch den Durchfall ihres Pferdes wegbekommen – insofern ist es vielleicht wirklich eine Idee, das mal auszuprobieren.

      Klar darfst du mich etwas fragen 🙂 Sie bekommt tatsächlich eine kleine Handvoll Mineralfutter und auch Selen. Letzteres, weil nach einem Bluttest ein Mangel festgestellt wurde. Dabei wurde dann auch noch ein Magnesiummangel festgestellt – deswegen habe ich mir Pellets gesucht, die sie täglich bekommt. Ich lasse da jetzt einmal pro Jahr einen Bluttest machen, um das zu beobachten. Es ist glaube ich schwer zu sagen, ob etwas gut oder schlecht ist – es hängt einfach davon ab, was das Pferd braucht. Ich würde ihr nicht einfach so etwas geben, sondern habe den Bluttest abgewartet, ob sie Bedarf hat. Ich denke, dass man das auch Kurweise gut machen kann.

      Mir ist wichtig, dass keine Aromen und Zucker drin ist – auch kein Molkenpulver oder ähnliches. Deswegen musste ich ein bisschen suchen und bin dann bei zwei Anbietern fündig geworden.

      Hier ist unsere kleine Futter-Liste:

      1x täglich Mineralpellets (ich habe die Pellets von http://www.Kraeuterwiese.de – weil die wirklich ohne Zucker und Co sind – jetzt erst einmal ein paar Monate, dann kommt ja wieder ein Bluttest – danach sehen wir weiter)
      1x täglich Selen (aber nur ein paar Wochen kurweise wegen festgestelltem Mangel)
      1 kleine Handvoll getrocknete Beerenmischung (die kaufe ich gerne bei http://www.Kraeuter-fuers-Pferd.de)
      Dann abwechselnd und nur alle paar Monate Kurweise für ein paar Wochen: 2 EL Leinsamen (hole ich http://www.kraeuterwiese.de) oder 1 TL Leinöl (gibts da auch) oder als Leckerli beim Training (Leinpress-Pellets – gibts in schöner Größe bei http://www.Kraeuter-fuers-Pferd.de)

      Dazu eben immer Heu und ab und an eine kleine Karotte reingeschnibbelt. Ich hoffe, dass ich deine Frage einigermaßen beantworten konnte und schicke dir und deinem Pferd liebe Grüße, Petra

    • Petra sagt:

      Liebe Sarah, sehr gerne 🙂 so ähnlich ging es mir auch mit Carey – erst hat sie sie mir aus der Hand gefressen und dann plötzlich empört vor die Füße gespuckt. Und sie ist wirklich ein ALLESfresser 😉 Das hat mich auch nochmal in dieser Theorie bestätigt. Das Moor ist wirklich spannend, weil viele tolle Mineralstoffe drin stecken. Gerade das von Sonnenmoor ist eben auch noch Bio – das war mir sehr wichtig. Eine Freundin hat damit auch den Durchfall ihres Pferdes wegbekommen – insofern ist es vielleicht wirklich eine Idee, das mal auszuprobieren.

      Klar darfst du mich etwas fragen 🙂 Sie bekommt tatsächlich eine kleine Handvoll Mineralfutter und auch Selen. Letzteres, weil nach einem Bluttest ein Mangel festgestellt wurde. Dabei wurde dann auch noch ein Magnesiummangel festgestellt – deswegen habe ich mir Pellets gesucht, die sie täglich bekommt. Ich lasse da jetzt einmal pro Jahr einen Bluttest machen, um das zu beobachten. Es ist glaube ich schwer zu sagen, ob etwas gut oder schlecht ist – es hängt einfach davon ab, was das Pferd braucht. Ich würde ihr nicht einfach so etwas geben, sondern habe den Bluttest abgewartet, ob sie Bedarf hat. Ich denke, dass man das auch Kurweise gut machen kann.
      Mir ist wichtig, dass keine Aromen und Zucker drin ist – auch kein Molkenpulver oder ähnliches. Deswegen musste ich ein bisschen suchen und bin dann bei zwei Anbietern fündig geworden.

      Hier ist unsere kleine Futter-Liste:
      1x täglich Mineralpellets (ich habe die Pellets von http://www.Kraeuterwiese.de – weil die wirklich ohne Zucker und Co sind – jetzt erst einmal ein paar Monate, dann kommt ja wieder ein Bluttest – danach sehen wir weiter)
      1x täglich Selen (aber nur ein paar Wochen kurweise wegen festgestelltem Mangel)
      1 kleine Handvoll getrocknete Beerenmischung (die kaufe ich gerne bei http://www.Kraeuter-fuers-Pferd.de)
      Dann abwechselnd und nur alle paar Monate Kurweise für ein paar Wochen: 2 EL Leinsamen (hole ich http://www.kraeuterwiese.de) oder 1 TL Leinöl (gibts da auch) oder als Leckerli beim Training (Leinpress-Pellets – gibts in schöner Größe bei http://www.Kraeuter-fuers-Pferd.de)
      Dazu eben immer Heu und ab und an eine kleine Karotte reingeschnibbelt. Ich hoffe, dass ich deine Frage einigermaßen beantworten konnte und schicke dir und deinem Pferd liebe Grüße, Petra

  6. Miriam sagt:

    Liebe Petra,

    ich habe nun für den Ponymann auch das Moor bestellt. Wider Erwarten schleckt er daran rum :).
    Er frißt es nicht richtig, aber wie wenn er an Erde schlecken würde, macht er es auch mit dem Moor.

    Ein kleiner Tipp wegen dem Selenmangel. Einmal muss ich sagen, dass meiner eigenen Erfahrung nach hier Bluttests, die ich regelmäßig bei meinem Pony machen lasse, nicht so wirklich aussagekräftig sind. Es gibt hier verschiedene Punkte. Einmal ist der untere Grenzbereich den die Labore annehmen laut verschiedener Studien eigentlich noch nicht bedenklich und es können auch niedrigere Werte noch völlig okay sein. Dann ist es so, dass der Selengehalt im Blut deutlich niedriger sein kann, wie im Gewebe. Selen lagert sich gern in Muskeln zusammen mit Vitamin E ab.
    Da mein Pony leider nicht nur den vom Labor kritischen Wert von 100 µg/l unterschreitet, sogar den von anderen Studien genannten Wert von 28 µg/l bekommt er regelmäßig Leinsamen zugefüttert, da dieser natürlicher weise einen hohen Selengehalt hat. So haben wir die Werte ganz gut im Griff und ich muss nicht, weil ich das weder für mich noch für meine Tiere mag auf künstliche Nährstoffe zurückgreifen.
    Ein sehr informatives Buch zum Thema Pferdefütterung ist das Buch:
    “Praxishandbuch Pferdefütterung” von Bender. Es ist sehr trocken und nicht leicht zu lesen, aber es enthält eine Unmenge an Wissen und man kann es gut als Einschlaflektüre verwenden ;).
    Liebe Grüße
    Miriam

    • Petra sagt:

      Liebe Miriam, wie cool – das ist echt spannend. Ich war auch überrascht, dass Carey sofort begeistert losgeschleckt hat. Irgendwann wollte sie dann nicht mehr. Deswegen habe ich den Rest für das Frühjahr aufgehoben. Wenn sie wieder auf die Graswiese dürfen, damit die Umstellung vielleicht etwas leichter wird. Mit dem Selen hast du Recht, da muss man wirklich vorsichtig sein. Aber bei ihr wurde ein eklatanter Mangel festgestellt, sie hatte auch sehr feste Muskeln. Beides wies daraufhin, dass sie dringend etwas braucht. Deswegen habe ich jetzt auch eine Kur mit ihr gemacht über ein paar Wochen. Nicht als Dauergabe, weil auch ich künstliche Nährstoffe nicht so gerne mag, wenn ich es vermeiden kann. Und wie lustig, dass du das schreibst: Leinsamen liegen schon bereit, damit wir nach der Kur jetzt auf natürlichem Wege weitermachen können. Ich bin gespannt, ob sie sie mag. Die Kur endet diese Woche. Dann werde ich berichten. Danke für den Buchtipp, das werde ich mir auf die Einkaufsliste schreiben. Ganz liebe Grüße an deinen Ponymann und dich, Petra

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