Ausschnitt einer Fliegenmaske am Pferd

Die 9 besten Tipps gegen lästige Insekten am Stall

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Der ganze Artikel für dich auf einen Blick

Sommer könnte so schön sein, wenn die ganzen Pferde“Biester“ nicht wären und Fliegen, Kriebelmücken, Zecken oder Bremsen uns und den Pferden das Leben schwer machen würden. Das bedeutet Juckreiz, ein schlagender Schweif, stampfende Hufe, ein nervöses und hektisches Pferd und ein hektischer Pferdemensch der versucht die Bremse oder Mücke zu erwischen, bevor sie das Pferd erwischt.

Stell dir jetzt aber vor: Du steigst am Stall aus und lässt dir geniesserisch die Sonne auf die Nase scheinen, es ist warm und trocken und alles mit dem Pferd macht doppelt so viel Spaß. Theoretisch. 

–> Denn sobald ihr auf dem Platz oder im Gelände unterwegs seid sammelt sich eine schwarze Wolke über euren Köpfen, dein Pferd fängt an mit dem Schweif zu schlagen und den Hufen zu stampfen und ihr beide habt Stress.

Neben dem Nervfaktor gibt es aber noch den Gesundheitsfaktor bei den ganzen Fliegen, Kriebelmücken, Schnaken und Bremsen. Die kleinen Viecher sind echte Krankheitsüberträger. Denn Fliegen und Mücken oder Schnaken sind nicht nur lästig, sondern können auch gefährlich werden. Sie lieben die Pferdeaugen, weil dort besonders viel Feuchtigkeit herrscht: 

  • Bindehautentzündungen
  • Juckreiz
  • Bakterienalarm
  • Entzündungen
  • Borreliose
  • Quaddeln und allergische Hautreaktionen

4 Fragen, die dir dabei helfen können eine Bindehautentzündung zu erkennen

  1. Kneift dein Pferd immer mal wieder das Auge zu oder blinzelt es ungewöhnlich oft?
  2. Hat dein Pferd vermehrt weißen oder sogar gelben Ausfluss an seinem Auge?
  3. Reagiert dein Pferd empfindlicher auf Licht?
  4. Ist das Auge etwas angeschwollen oder tränt es mehr als sonst?

Wenn du jetzt eine oder sogar mehrere dieser Fragen mit „JA“ beantworten kannst, dann solltest du den Tierarzt rufen und das Auge deines Pferdes behandeln. Dann hat es sehr wahrscheinlich etwas. Du bringst es am besten erstmal an einen dunklen Ort ohne Zugluft, bis der Tierarzt kommt und wartest dann auf die Diagnose.

Weil sie jedes Jahr wieder nerven und den Pferden keine Ruhe lassen, bekommst du im Artikel eine Zusammenfassung mit den 9 besten Tipps gegen Fliegen und andere Plagegeister von uns.

TOP 9 Tipps, die garantiert gegen die Insekten am Stall helfen

Du bekommst eine Zusammenfassung verschiedenster Tipps und Infos, so dass du dir genau das heraussuchen kannst, was für dich und dein Pferd am Besten funktioniert – von Senfmade-Rezepten über supergut wirkende erprobte Fliegenmittel bis zur perfekten Fliegenmaske und der Frage, ob du eine Fliegendecke brauchst oder nicht.

Hier kommen die besten DIY-Rezepte für Anti-Fliegenmittel

 „Wasser meets Essig“

Du nimmst Wasser und mischst es mit Essigkonzentrat (am besten Obstessig, wie Apfelessig): Mischverhältnis von 1 Liter Wasser auf 1 EL Essigkonzentrat. Damit reibst du dein Pferd ein.

 „Dark Horse“

Du kochst schwarzen Tee (auf 500 ml Wasser 5 EL Schwarztee) und lässt ihn ziehen. Dazu mischst du 500 ml Apfelessig. Ab damit in eine Sprühflasche und dann kannst du dein Pferd vor dem Ausritt oder Weidegang einsprühen. Das vertreibt den Geruch den die Fliegen und Insekten so gerne mögen. ACHTUNG: Der Schwarztee kann färben,deshalb habe ich das Rezept auch „Dark Horse“ genannt, weil ich es tendenziell eher bei dunklen Pferden verwenden würde.

 „Dark Horse 2“

Du kochst 1 Handvoll Walnussblätter mit 500 ml Obstessig auf und mischst dann ein paar Tropfen Nelkenöl dazu. Die Mischung kannst du mit einem Schwamm oder Tuch auftragen. Aber Achtung: Walnuss färbt dunkel. Wenn du einen Schimmel hast, sollte das vielleicht die letzte Lösung sein.

 „Down Under“

 Wir werden international mit diesem Rezept. Du mischst zu gleichen Teilen Eukalyptusöl und Nelkenöl mit 500 ml Wasser und 500 ml Apfelessig. Das kannst du mit einem Schwamm auftragen, um die Pferdefliegen von deinem Pferd abzuhalten.

Die 10 besten pflanzlichen Öle gegen Mücken und Bremsen

  1. Citronella und Citridiol
  2. Öl aus Zimtblättern
  3. Thymianöl
  4. Öl aus der Katzenminze
  5. Geranienöl (achtung ist ein natürliches Insektizid und muss sehr vorsichtig genutzt werden)
  6. Teebaumöl
  7. Rosmarinöl
  8. Lavendelöl
  9. Eukalyptusöl
  10. Schwarzkümmelöl

Wenn schon gestochen – was dann?

Du kannst deinem Pferd helfen, indem du die Stiche kühlst – zum Beispiel mit Aloe Vera Gel, Pfefferminze oder Heilerde. Calendula und Ringelblumensalbe beruhigen die Haut, genau wie Kamillentee oder Gurke. Zimt oder Neemöl wirken gegen Bakterien und Pilze.  

Du kannst aber auch ein Kühlgel verwenden – achte nur darauf, dass es natürlich ist, wie beispielsweise das Lavendel-Kühlgel von Carr & Day & Martin HIER

Pferdeauge mit vielen FliegenNahaufnahme Carey mit Fliegenschutzmaske

Geheimtipp: Schwarzkümmelöl können viele Pferdebiester so gar nicht leiden – speziell Zecken. Du kannst also auch immer davon 100 ml hinzufügen. Allerdings musst du wissen, dass die schwarzen Schwebstoffe im Öl Sprühflaschenaufsätze gerne verkleben und das Fell schwarz färben können.

TIPP: Allen Mischungen kannst du auch 2-3 gepresste Knoblauchzehen beifügen und das Ganze 1 Woche ziehen lassen. Anschliessend siebst du das Ganze durch ein Tuch und kannst es dann in deine Sprühflasche abfüllen. Knoblauch ist auch superwirksam gegen Insekten.

ACHTUNG! Bei allen Pflegemitteln musst du immer individuell testen, ob dein Pferd sie verträgt. Auch Pferde haben individuelle Allergien und es kann immer sein, dass dein Pferd auf einzelne Substanzen reagiert.

Außerdem ist jedes Pferd und jede Gegend anders. Ich hatte schon Fliegenmittel, die in dem einen Stall superwirksam waren und im Stall einer Freundin (ein Bundesland weiter) nicht so perfekt funktionierten. Die Fliegenviecher entwickeln Resistenzen mit der Zeit und reagieren auch ein bisschen unterschiedlich auf die Gerüche – meiner Erfahrung nach.

Deswegen kann es sein, dass du verschiedenes ausprobieren musst, um zu sehen, was bei dir und deinem Pferd am besten wirkt – je nach Hartnäckigkeit der Fliegen und je nach Weidegebiet.

Wenn Du auch coole Tipps hast, schreib sie mir in die Kommentare! Vielleicht schaffen wir zusammen mit unserer supercoolen Community der Pferdefreunde eine Top 10 oder Top 20. 

Jetzt bekommst du noch mehr Tipps, die du zu einem guten Insekten-Mittel kombinieren kannst, so dass du noch mehr entspannte insektenfreie Zeit am Stall hast.

ECHTER SUPERTIPP: Die Fliegenmaske für dein Pferd. Weil das ein wirklich essentielles Ding ist und deinem Pferd auf der Weide und euch beiden beim Training weiterhelfen kann, werde ich etwas ausführlicher. Ich verrate dir außerdem, welche meine liebste Fliegenmaske ist und warum. Dazu gleich mehr – vorher noch 4 schnelle Tipps.

4 schnelle Tipps gegen die nervigen Insekten im Sommer

 Fliegenspray für dein Pferd:

Es gibt eine Riesenauswahl! Von biologischen Sprays bis zur reinen Chemie. Letztere würde ich auf keinen Fall empfehlen, weil du deinem Pferd potentiell „Krebsauslösende“ Sachen an seine Haut und sein Fell sprühst und das täglich. Ich bin regelmäßig entsetzt, wenn ich an Ställen sehe, wie Sprays mit Icaridin, Permethrin oder DEET ohne Zögern auf Pferde gesprüht werden. Das sind echte chemische Hammer, die schwer in der Diskussion stehen und – sorry für die Polemik – nur dank der starken Lobby der produzierenden Industrie überhaupt erlaubt sind.

Repellents und warum, du bestimmte Sprays unter keinen Umständen verwenden solltest

Diese krassen chemischen Wirkstoffe gelten als potentiell Krebserregend, dürfen bei Schwangerschaft nicht genutzt werden und sind vor allem in den Hammersprays, die Urlaubern bei ihren Reisen in Malariagebiete empfohlen werden. An Kinder dürfen die gar nicht ran und auch wir Menschen sollten sie nicht zu lange am Stück verwenden. Sie sind hochgradig gefährlich. Aber auf unsere Pferde sprühen wir sie dann als ob es kein Morgen gäbe, weil bei Tieren die Warnhinweise einfach nicht so laut und deutlich ausgesprochen werden müssen.

Repellent heißt übersetzt „Schreckstoff“ und klar, die Dinger wirken! Aber warum tun sie das? Weil das hammerharte Chemie ist. Die Insektizide müssen zum Beispiel von der Leber wieder abgebaut werden – es sind eben einfach Körpergifte.

Sie haben Nebenwirkungen und sollten nur im Notfall zum Einsatz kommen. Besonders bekannt ist DEET (Deithyltoluamid). Das ist superstark, Chemie pur, und sollte deswegen nicht über einen längeren Zeitraum genutzt werden. DEET sollte auf keinen Fall in die Augen oder Nüstern deines Pferdes gelangen, und auch Kinder und Schwangere sollten damit gar keinen Kontakt haben. Das Mittel kann zu Mißbildungen des Ungeborenen führen und bei Kindern langfristige Schäden hervorrufen. DEET kann sogar Plastik schmelzen lassen und dein Equipment beschädigen. Deswegen soll so etwas nicht auf die Haut meines Pferdes. Die Nebenwirkungen die DEET nachgesagt werden sind immens. Da ist von Kopfschmerzen über Erinnerungslücken bis zu Muskelkrämpfen und Störungen im Nervensystem alles dabei.

Icaridin ist das zweite bekannte Mittel. Das ist ein bisschen weniger aggressiv, aber nimmt sich trotzdem nicht viel.

Oder auch EBAAP, das vor allem gegen Bremsen und Stechmücken helfen soll.

Dann gibt es noch Permethrin. Das ist ein Nervengift und gilt als krebserregend – unter anderem. Plus: es ist umweltschädlich – speziell bei Bienen. Und ohne die geht gar nichts in der Natur. Verantwortlich für das Bienensterben.

Wir haben drei geniale Fliegensprays, die ich dir aus vollem Herzen empfehlen kann:

  1. Fliegenspray mit verschiedenen ätherischen Ölen aus den verschiedensten Ländern von Wildwash – 100% natürlich und superwirksam
  2. Fliegenspray von Day & Carr & Martin mit dem hochwirksamen Pflanzenstoff Citridiol und Ölen aus den Eukalyptuspflanze
  3. Fliegenspray von Day & Carr & Martin – inklusive Fellpflege, so dass du die empfindliche und im Sommer gestresste Haut deines Pferdes supereasy parallel dabei pflegen kannst.
Du kannst auch selbst mischen – dafür habe ich dir oben ein paar Rezepte genannt. Du kannst dabei auf natürliche Pflanzen und Öle setzen. Aber bitte die ätherischen Öle niemals einfach unverdünnt aufs Pferd sprühen. Die Öle sollten immer mit Wasser oder einem anderen Grundstoff verdünnt werden. Ansonsten können sie zu Hautreizungen führen oder sogar giftig sein für dein Pferd. Wenn dann dein Pferd zum Beispiel bei der Fellpflege ein anderes mit dem Maul krault, kann es die Öle über sein Maul aufnehmen. Bei den pflanzlichen Ölen solltest du immer die 5% Regel beachten! Sie besagt ganz einfach, dass du nicht mehr als 5% ätherische Öle für dein Spray verwenden solltest– bezogen auf den Gesamtinhalt.
Die 9 besten Tipps gegen lästige Insekten am Stall 1

 Fransenstirnband oder Fliegenhaube für dein Pferd

Beides ist supergut beim Training, weil dein Pferd mehr Ruhe an seinen Augen und in den empfindlichen Ohren hat. Das sind zwei Bereiche, die Kriebelmücken und Fliegen besonders gerne anfliegen. Wenn du diese beiden Bereiche gut schützt, wird dein Pferd dich dafür lieben und deutlich weniger mit dem Kopf schütteln.

 Bremsenfalle für den Stallbereich

Du kannst dir HIER eine durchdachte Bremsenfalle* shoppen. Die Teile sind super, weil du sie einfach aufhängen und so deinem Pferd die Koppelzeit schöner machen kannst.

Sie locken die Fliegen mit Geruch und Licht an und killen die Biester sobald sie gelandet sind. Tipp: Die Bremsen zum Beispiel fliegen eher tief, erst wenn sie ein Opfer gefunden haben erheben sie sich auf Körperhöhe. Es macht also durchaus Sinn Elektrofallen rund um den Weidezaun in bis zu 1 Meter Höhe aufzustellen und so die meisten Biester zu erwischen. Häng überall auf der Weide und im Stall Fliegenfallen auf.  Also an den Stellen, an denen sich die Pferdebiester besonders gerne herumtreiben*

 Fliegendecke mit Zebradesign

Kein Scherz! Dazu gibt es sogar Studien. Das Zebradesign soll besonders gut helfen, weil die Insekten die Streifen nicht mögen. Oder hast du schon einmal ein Zebra mit Bremsenstich gesehen? Oder mit ganz vielen Fliegen um sich herum? Vermutlich nicht. Jetzt stell dir vor es ist Sommer. Du willst ausreiten und dein Pferd wäre ein Zebra. Keine Fliegen im Sommer, keine Pferdebremsen oder Stechmücken surren um euch herum. Es ist herrlich still und die Sonne scheint euch auf den Pelz. TRAUMHAFT! 

Zebras werden weniger als andere Steppentiere von den Fliegen und Insekten heimgesucht. Deswegen haben Wissenschaftler getestet, ob Fliegen Attrappen mit Streifen weniger anfliegen als andere Attrappen. Verrückt, oder?

 Es gibt deswegen Forscher, die davon ausgehen, dass die Streifen am Zebra eine Art Tarnmuster für Pferdebiester aller Art sind. 

–> Sie wollen herausgefunden haben, dass die Streifen und Farben dem Zebra als Insektenabwehrmittel dienen. Die Forscher haben gestreifte Attrappen mit Lockstoff versehen und sofort haben die Insekten diese Attrappen gemieden. Umso schmaler die Streifen, um so weniger Insekten waren an der Zebra-Attrappe interessiert. Was noch für diese Theorie spricht, ist die Tatsache, dass zum Beispiel Zebras weniger von der berüchtigten TseTse-Fliege anvisiert werden als andere Tierarten.

Du kannst dir HIER so eine Zebradecke genauer anschauen – achte nur darauf, dass sie gut geschlossen werden kann und ein Halsteil hat, wie die Decke auf dem Foto.

 

 

 

 

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Du kannst ausserdem flatternde Stoffe in die Bäume hängen. Nimm einfach alte Tischdecken, Handtücher und andere leichte Stoffe und schneide sie in Streifen. Diese Streifen kannst du an Bäumen aufhängen. Dein Pferd wird schnell verstehen, dass das Geflatter die Insekten verjagt und sich darunter stellen. Und: Insekten lieben dunkle Farben. Du solltest bei der Auswahl deiner Decken also lieber auf helle Stoffe setzen. Insekten fahren deutlich mehr auf dunkle Farben ab. Eine helle Fliegendecke ist also die bessere Wahl.

Warum dein Pferd eine Fliegenmaske braucht

Wir kümmern uns jetzt um folgende Fragen und liefern dir alle Facts und Antworten rund um die Fliegenmaske fürs Pferd:

  • Braucht dein Pferd eine Fliegenmaske?
  • Was bringen die Fliegenmasken wirklich?
  • Was muss man beachten, damit sie sicher und gut für dein Pferd ist?
  • Und: Welche Fliegenmaske ist die Beste?

Braucht dein Pferd eine Fliegenmaske?

Die Antwort ist: Ziemlich wahrscheinlich JA. Dein Pferd wird es dir danken, wenn du ihm eine Fliegenmaske aufziehst. Speziell wenn deine Weide im Sommer gerne von Fliegen und Insekten heimgesucht wird.

Fliegen beispielsweise nerven dein Pferd und sind Krankheitserreger. Mit ihren feinen Härchen irritieren sie die Bindehaut des Pferdeauges und übertragen Bakterien. Die Folge kann eine Bindehautentzündung sein.

Auch andere Insekten lieben die Augen besonders, weil dort so viel Feuchtigkeit versammelt ist. Kriebelmücken kriechen beispielsweise gerne in die Ohren, weil sie dort sicher sind und es gemütlich haben. Auch das nervt dein Pferd.

Was bringen die Fliegenmasken wirklich?

Die Fliegenmaske helfen deinem Pferd entstresster durch den Sommer zu kommen. Es hat mehr Ruhe und kann entspannter auf der Koppel sein. Auch beim Training kann dir eine supersofte Fliegenmaske supergut weiterhelfen.

Keine Fliegen an den Augen – weniger gestresstes Pferd und weniger Gefahr für eine Bindehautentzündung
Keine Fliegen und andere Kriechtiere wie Kriebelmücken an den Ohren – das ist super
Pferde kann entstresster auf der Weide grasen

Welche Fliegenmaske ist die Beste?

Jetzt kommt mein Geheimtipp – meine allerliebste Fliegenmaske – ich hatte dir ja versprochen, dass ich dir verrate, welche das ist:

HIER kannst du dir meine liebste Fliegenmaske anschauen:

Carey flehmt mit Fliegenmaske

Sie ist super, weil sie sich wie eine zweite Haut um den Pferdekopf schmiegt. Das macht sie angenehm zu tragen, so dass dein Pferd sie kaum merken wird. Und sie passt unter jede Trense und jeden Zaum – so dass du sie auch für das Training nutzen kannst.

Die Fliegen oder Bremsen können außerdem nicht reinkrabbeln. Außerdem hat sie schwarze Netze – klingt merkwürdig – ist aber superwichtig, weil eine schwarze Gaze durchsichtiger für die Augen ist als ein weißes Netz.

Was muss man beachten, damit sie sicher und gut für dein Pferd ist?

Für die Pferde ist es auf der Weide natürlich nicht mehr ganz so einfach das Ohrenspiel der anderen zu erkennen und die Augen einzuschätzen. Das ist der kleine Nachteil bei den Fliegenmasken. Wenn du dein Pferd also beispielsweise im Sommer in eine neue Herde integrierst, würde ich ein paar Tage auf die Fliegenmaske verzichten, bis sich die Pferde untereinander besser kennen und die feine Mimik deines Pferdes nicht mehr so dringend und wichtig ist.

Bei besonders empfindlichen Pferden kann es sein, dass die Augen nicht so gut auf die Wärme und fehlende Luft an den Augen reagieren. Das ist aber äußerst selten der Fall. Ich kenne exakt ein Pferd, bei dem das so war. Bei all den hunderten anderen, die ich mit Fliegenmaske erlebt habe, war gar nichts. Die Vorteile überwiegen also. Ich schreibe dir den Punkt nur, dass du auf die Augen achtest und reagieren kannst, wenn dein Pferd empfindlich sein sollte.

Wichtig ist, dass die Fliegenmaske supergut sitzt. Nicht jede Fliegenmaske ist gut für dein Pferd. Gerade die billigen Masken sitzen oft nicht so gut und nerven dein Pferd dadurch eher, als dass sie ihm helfen. Manche rutschen dann sogar hin und her oder fliegen vom Pferdekopf, wenn dein Pferd den Kopf schüttelt. Oder sie sitzen nicht gut genug am Pferdekopf und die Fliegen können trotzdem durchkrabbeln.

—> Sei also achtsam und sorge dafür, dass sie gut sitzt – weder sollte sie schlabbern, noch zu eng sitzen: Denn es kann sonst passieren, dass stechende Insekten in die Maske reinkrabbeln und das wiederum kann auch schwere Unfälle auslösen – wenn das Pferd beispielsweise in Panik gerät.

So erklärst du deinem Pferd die Fliegenmaske

Übe das An- und Ausziehen mit der Fliegenmaske vorher, bevor du sie das erste Mal aufziehst und dein Pferd damit auf die Koppel schickst. Erwarte nicht, dass es für dein Pferd gleich in Ordnung ist und es mit der Fliegenmaske sofort klarkommt. Die meisten Pferde wissen sie sehr zu schätzen und kommen freiwillig gerannt, wenn sie sie erst einmal kennen.

Aber am Anfang kann das schon merkwürdig für dein Pferd sein, wenn du ihm etwas über den Kopf ziehst.

  1. Streiche dein Pferd mit der Fliegenmaske ab
  2. Lass es daran schnuppern
  3. Raschle damit und mache den Klettverschluss schön laut auf und zu. Du willst ja nicht, dass dein Pferd sich erschreckt, wenn du die Maske das erste Mal aufziehst und wieder abziehst.
  4. Hat es ein bisschen Angst vor der Maske, dann lass es schnuppern und gib ihm beispielsweise aus der Maske heraus ein Leckerli. Dann verbindet es die Maske mit etwas Schönem.
  5. Lege sie deinem Pferd erst einmal über die Ohren und streichle es damit.
  6. Nähere dich langsam dem Kopf an und gehe immer nur einen Schritt weiter, wenn dein Pferd entspannt bleibt.
  7. Zieh sie ihm auch mal bei einem Spaziergang auf oder beim Putzen und dann wieder ab – so dass es nach und nach daran gewöhnt ist länger eine Fliegenmaske zu tragen.

Last - but not least: Die Fliegendecke

Fliegendecken sind genial, weil sie dein Pferd schützen, aber natürlich sind sie für die meisten Pferde keine Notwendigkeit – zumindest nicht auf der Koppel. Denn die Haut braucht Luft und du störst die natürliche Hautfunktion mit einer (nicht wirklich nötigen) Decke. Wenn du also keinen Ekzemer hast, musst du auf der Koppel keine Fliegendecke haben.

Eine Fliegendecke bei Ausritten macht aber unbedingt Sinn.

Es gibt sogar spezielle Ausreit-Exemplare dafür. Sie sind besonders praktisch, wenn der Sattelausschnitt an den jeweiligen Sattel angepasst werden kann. So vermeidest du, dass sich die Insekten freie Stellen suchen können. Im Idealfall haben sie noch ein paar Fransen, so dass die Insekten am Bauch vertrieben werden.

Du kannst dir zum Beispiel die Frage stellen, ob du Englisch oder Western reitest – denn das macht einen Unterschied bei der Auswahl. Westernsättel sind größer als englische Sättel – ergo muss auch der Sattelausschnitt größer sein.

Wichtig für dein Pferd ist vor allem, dass die Fliegendecke zum Ausreiten wirklich gut passt, damit es Schritt, Trab und Galopp gehen kann ohne dabei eingeengt zu werden. 

TIPP: Kauf Dir eine Fliegendecke mit Gehfalten. Da bleibt genug Spielraum für dein Pferd, um sich frei zu bewegen.

7 Kriterien für die perfekte Fliegendecke fürs Pferd

Es gibt eine riesige Auswahl der Fliegendecken. Dabei sind nicht alle Fliegendecken gut oder halten, was sie versprechen. Deswegen liefere ich dir jetzt 5 simple Kriterien, anhand derer du schon einmal dafür sorgen kannst, dass du eine passende Fliegendecke für dein Pferd findest.

7 Kriterien, auf die du unbedingt achten solltest:

  1. Je engmaschiger das Stoffgewebe der Fliegendecke, um so besser. Weil die lästigen Biester dann gar keine Chance haben zu deinem Pferd durchzudringen. Durch den feinmaschigen Stoff schiebt sich die Decke beim Bewegen deines Pferds auch ganz leicht hin und her. So können sich die Fliegen gar nicht erst niederlassen.
  2. Sie sollte einen UV-Schutz haben. Damit schlägst du quasi zwei Fliegen mit einer Klappe.
  3. Die Fliegendecke muss wirklich gut passen. Denn dein Pferd soll damit ja mehrere Stunden auf der Weide stehen. Achte also auf die Passform, die Größe und die Länge, so dass sie gut an deinem Pferd sitzt: Nicht zu locker und nicht zu eng, damit die Fliegen nicht reinkrabbeln können, dein Pferd aber Bewegungsfreiheit hat.
  4. Die Fliegendecke sollte aus einem atmungsfähigen Material sein. Sonst fängt dein Pferd an, unter der Decke zu schwitzen und das ist nicht gut für den Pferdeorganismus.
  5. Wenn es geht, solltest du auch auf ein Innenfutter achten, dass eine antibakterielle Wirkung hat. Sonst bist du zwar die Fliegen los, aber es breiten sich Bakterien und Pilze unter der Decke aus.
  6. Da Insekten sehr gerne am Bauch zubeissen, ist es von Vorteil, wenn die Fliegendecke auch den Bauch deines Pferdes schützt. Es gibt dafür Fliegendecken mit Bauchlatz.
  7. Außerdem solltest du auf eine Fliegendecke aus einem schnelltrocknenden Material setzen. Im Sommer regnet es gerne mal oder dein Pferd wird sich im Matsch wälzen. Es ist nicht gut, wenn eine nasse Decke zu lange auf deinem Pferd liegt. Keine Baumwollstoffe und andere langsam trocknende Materialien kaufen.
Pferdefliege

Nützlich ist außerdem, wenn die Decke ein langes Halsteil hat. So sind besonders viele Körperteile deines Pferdes geschützt. Sobald das Pferd auf der Weide anfängt zu grasen (und wir wissen, dass Pferde den ganzen Tag kaum etwas anderes auf der Weide tun) und dafür den Kopf Richtung Boden senkt, wird der Hals länger und bei einem kurzen Halsteil hätten die Insekten dann wieder eine Chance.

Fliegendecke helfen supergut gegen die stechenden Insekten. Wenn du allerdings ein superempfindliches Pferd oder gar einen „Ekzemer“ hast, brauchst du eine spezielle Ekzemerdecke, weil die Fliegendecke deutlich leichter und weniger dicht ist. Bremsen haben festere und größere Kauwerkzeuge und kommen auch durch die meisten Fliegendecken durch.

Es gibt mittlerweile sogar wasserdichte Fliegendecken. Sogenannte Regen-Fliegendecken. Sollte es also auch im Sommer gerne mal regnen, ist so eine Fliegendecke sehr praktisch. Sie schützt den empfindlichen Pferderücken, da sie am Rücken und am Hals vor allem Wasserdicht ist. Gleichzeitig wird deinem Pferd aber nicht zu warm und die Insekten haben auch keine Chance. Aber bitte nicht an heißen trockenen Sommertagen verwenden. Sie sind fester und dichter gewebt und würden Deinem Pferd sonst nur unangenehme Schwitzattacken verschaffen.

Letzter Tipp – einfach mal waschen

Ausserdem kannst du dein Pferd natürlich ab und an waschen, wenn es sehr geschwitzt hat, damit du es den Insekten schwerer machst dein Pferd zu finden. Natürlich machst du das mit einem natürlichen Shampoo. Die Biester stehen nun einmal auf den Schweißgeruch der Pferde, den kannst du natürlich so zumindest stundenweise loswerden.

Aber nicht einfach drauflosduschen mit eiskaltem Wasser. Sonst kann dein Pferd einen Kreislaufkollaps bekommen. Es ist ja heiß draussen und es hat vielleicht auch geschwitzt. Also bei den Hufen anfangen und langsam nach oben vorarbeiten. Dann mit einem natürlichen Shampoo einreiben. Ich verwende zum Beispiel die natürlichen Shampoos „Wash & Shine“ von MagicBrush – du bekommst sie HIER

Du kannst deinem Pferd auch helfen indem du es von innen heraus stärkst.

Zum Beispiel indem du Sachen zufütterst, wie basisches Moorpulver, das eine unterstützende Wirkung auf die Magen-Darmflora deines Pferdes hat (HIER kannst du mehr darüber lesen) und Schwarzkümmelsamen (Da findest du HIER Informationen dazu wie es genau in deinem Pferd wirkt und warum es so ein Wundermittel ist). Und natürlich in dem du alles dafür tust, dass die Pferdebiester erst gar nicht auf deinem Pferd landen.

Augen zu und durch: Wie gefährlich Pferdefliegen wirklich sind

Sie sehen so harmlos aus, aber die kleinen Biester haben es in sich. Sie können einige Krankheiten auslösen. Angefangen bei der Bindehautentzündung. Aber Du kannst einiges gegen sie tun, um dein Pferd zu schützen.

Fliegen stechen zwar nicht, aber sie lieben Pferdeaugen. Weil es da so schön feucht ist. Das ist dir bestimmt auch schon mal aufgefallen. Fliegen schwirren dir besonders gerne im Gesicht herum. Auch bei den Pferden. Dort tummeln sie sich um die Pferdeaugen. Die Biester übertragen mit ihren kleinen haarigen Beinchen Krankheiten über Bakterien und sie irritieren das Pferdeauge. Sie können also Bindehautentzündungen auslösen.

So kannst du die Fliegen loswerden

Wenn Du Dein Pferd im Sommer auf die Weide bringst, solltest du ihm zum Beispiel ein Fransenstirnband aufziehen.
Auch die Fliegenmasken halten die Fliegen von den empfindlichen Augen ab. Dann ist es total wichtig, dass du und deine Stallgemeinschaft im Sommer eine wirklich gute Weidehygiene betreibt. Also öfter mal die Pferdeäpfel absammelt.

Je sauberer und luftiger Stall und Weide, desto weniger Fliegen wirst du dort finden. Tränken und Futtertröge sollten also auch regelmäßig gereinigt werden. Ganz toll sind ausserdem die Fliegenfallen, die du im Stall und an den wichtigen Orten auf der Weide anbringst. Es gibt viele verschiedene.

So ticken Mücken! Alles was Du über die Plagegeister wissen musst

FACT: Nur die Weibchen stechen und saugen Blut. Wenn ein ganzer Schwarm vorbeifliegt sind zwar auch Männchen dabei. Dann sind die Bremsen und Mücken aber mit der Paarung beschäftigt. Kurz: Sie haben gerade Mückensex und deswegen keine Zeit fürs Essen. Eine einzelne Mücke oder Bremse könnte aber ein hungriges Weibchen in Futterlaune sein. Das wissen die Pferde mit ihren Instinkten und scheuen deswegen eher als bei einem ganzen Schwarm.

Mückensex und Bremsenstich

Nach dem Sex wollen die Weibchen nämlich Essen, um dann die Eier entwickeln und legen zu können. Sie brauchen Eiweiß und das finden sie im Pferdeblut. Du weißt ja, wie hungrige Frauen sein können. Sie schauen nicht nach rechts und links, sie stürzen sich auf das Essen. Im Fall von Mücken heißt das: Alles was nach Ammoniak, Schweiß, Kohlendioxid riecht ist spannend.

Heißt also frei übersetzt für den Stall:

  • Je mehr Pferdeäpfel
  • je mehr Unsauberkeit
  • je mehr schwitzende Pferde die nicht sauber geduscht wurden nach dem Ritt

…desto mehr hungrige triebgesteuerte Insektenweibchen werden glauben, dass da eine Mahlzeit auf sie wartet. Sie kommen auf der Suche nach stechbaren Tieren und Menschen.

Nach dem Stechen, kommt die Eiablage. Die legt das Weibchen in stehende Wasserstellen oder dorthin wo bald eine sein wird.

Der 7. Mückensinn

Mücken und Bremsen haben den Regeninstinkt. Sie ahnen wo eine Wasserstelle entstehen wird. Naht also Regen, ist das Weibchen noch aggressiver und will noch schneller Sex haben und Fressen, um die Art zu erhalten.

Frei übersetzt heißt das: Bei Regenwetter besser nicht reiten und alles dicht machen und am besten auch keine Bäche, Tümpel oder kleine Pfützen tolerieren, wenn es geht. Oder die beliebte Regentonne und sogar die Pferdetränke sind wunderbare Brutplätze für die Insekten.

Was noch hilft?

Dein Pferd hat seinen Schweif nicht einfach so als hübsche Dreingabe bekommen. Es braucht ihn, um die lästigen Pferdebiester zu vertreiben. Vielleicht verzichtest Du im Sommer lieber darauf den Schweif einzuflechten. Es ist der natürlich Mücken- und Fliegenschutz für Dein Pferd.

Also bitte: Den Stall immer wieder auf Larven überprüfen und gut reinigen. Zum Beispiel mit Obstessigwasser* oder anderen Umweltverträglichen Desinfizierenden Mischungen.

Dann haben Bremsen und Mücken keine Chance.

Die besten Hausmittel gegen Insektenstiche

Wichtigster Tipp: Bitte nicht Kratzen! Denn Kratzen ist wirklich eine blöde Idee bei Insektenstichen. Dadurch können Entzündungen entstehen oder der Stich kann sich abkapseln. So eine Kapsel bleibt dann ein Leben lang in Form einer knubbeligen Narbe zurück. Aber es gibt simple und geniale Hausmittel, die den Juckreiz minimieren können.

Hier sind die besten Hausmittel gegen den Insektenstich:

  • Du kannst eine frisch aufgeschnittene Zwiebel auf den Stich legen. Die Zwiebel hat eine antibakterielle Wirkung, sie desinfiziert die Einstichstelle und vermindert so dann eben auch den Juckreiz.
  • Auch sehr hilfreich ist die Aloe Vera. Sie hat ebenfalls eine lindernde und heilende Wirkung. Nicht umsonst ist sie in vielen Hautcremes. Die Pflanze gibt es in jeder guten Gärtnerei zu kaufen. Schneid einfach das Blatt an und verreibe den gelartigen Saft auf dem Stich.
  • Ein deutsches Pflänzchen, das auf jeder Pferdekoppel wächst ist das Gänseblümchen. Schnapp dir einfach die Blüte mitsamt Stil, presse sie zwischen deinen Fingern und drücke sie auf die juckende Stelle.
  • Es schadet auch nie ein bisschen Alkohol parat zu haben. Nein! Du sollst ihn nicht trinken. Du sollst den hochprozentigen Alk als kleinen Wickel auf den Stich packen. Alkohol* liefert die sogenannte Verdunstungskälte beim verdunsten. Er kühlt damit also die geschwollene Stelle, die der Insektenstich verursacht hat.
  • Falls Du den Alkohol doch lieber an einem lustigen Abend mit Deiner Stallgemeinschaft trinken willst, kannst du dir auch Salz schnappen. Rühre ein bisschen davon (ca. einen Esslöffel) in eine große Tasse kaltes Wasser. Dann kannst du von der Flüssigkeit etwas nehmen und auf den Stich streichen. Auch das hilft gegen den Insektenstich und den damit verbundenen fiesen Juckreiz.

Was tun, wenn du gestochen wurdest

Egal welches Insekt. Sie alle nerven, vor allem im Sommer. Du willst einfach nur ausreiten oder einen schönen Spaziergang mit Deinem Pferd machen. Das ist doch eigentlich nicht zuviel verlangt. Eigentlich. Denn die Pferdebiester machen euch einen Strich durch die Rechnung. Dabei gibt es einige Hausmittel, die wirklich gegen die Pferdebiester helfen.

Mensch vom Biest gebissen? Die TOP 10 der besten Hausmittel gegen alle Pferdebiester

  • Gezwiebelt! Nimm eine Zwiebel, schneide sie in zwei Hälften und press Dir den Saft auf die Stichwunde. Das hat eine abschwellende und antibakterielle Wirkung.
  • Spitzwegerich! Spitz..was? Das ist eine Pflanze. Du kannst die Blätter nehmen und zerrieben auf die Stichwunde legen.
  • Sauer werden! Mach Dir eine Zitronenkompresse. Das desinfiziert und wirkt kühlend. Und es riecht besser als die Zwiebel. Du kannst die Zitronenscheibe auf die Stichwunde legen. Den Rest kannst Du Dir in ein kühles Mineralwasser schneiden und trinken. Schmeckt lecker!
  • Apfelessig!Immer wieder Essig. Vor allem der Apfelessig ist ein Wundermittel der Natur. Er löst sogar das Insektengift und wirkt kühlend*
  • Alles Quark. Du kannst den Kühlschrank plündern und dir Quark auf den Insektenstich schmieren. Schade um den Quark, aber es hilft wirklich.
  • Teatime! Schnapp Dir einen Teebeutel. Am besten Schwarztee. Da stecken viele sogenannte Gerbstoffe drin. Die haben eine entzündungshemmende Wirkung. Den lauwarmen Teebeutel legst Du Dir auf den Stich und wartest bis es besser wird.
  • Aus dem Pott! Aktivkohle! Kennst du nicht? Gibt es überall zu kaufen. Die kannst Du Dir auf den Stich schmieren. Du musst sie schon mindestens eine Stunde auf dem Stich lassen. Aber das wirkt Wunder.
  • Honigsüß! Du kannst die Biene mit Honig bekämpfen. Das ist schon ein bisschen ironisch. Aber Honig hilft gegen Bienenstiche. Honig hat überhaupt eine entzündungshemmende Wirkung und viele Mineralstoffe.
  • Heilerde*.Der Name sagt es schon. Die Mineralstoffe in der Luxuserde helfen gegen die Gifte der Insekten sehr gut. Du musst sie mit Wasser zu einem Brei verrühren, kurz stehen lassen und kannst sie dann auftupfen. Sie ist gar nicht teuer. Es gibt sie auch schon als fertige Heilerde-Paste* 
  • Kölnisch Wasser oder Klosterfrau Melissengeist. Das was die Oma immer zuhause stehen hat. Du kannst es auf den Insektenstich aufbringen. Der Alkohol und die Inhaltsstoffe lindern die Entzündung.
Die 9 besten Tipps gegen lästige Insekten am Stall 3

"Pferdeflüstern bedeutet, dass wir lernen das Flüstern der Pferde zu hören und zu verstehen."

Die Pferdeflüsterei ist ein Wissensblog und Herzensprojekt – denn wir wünschen uns, dass alle Pferde und ihre Menschen glücklich miteinander sind. Wenn wir lernen die Pferde zu verstehen, fein und fair zu trainieren und der beste Pferdemensch zu werden, der wir sein können – wird es auch deinem Pferd gut gehen und es wird immer sein Bestes für dich geben. Versprochen!

Wir unterstützen dich mit unseren Artikeln, Interviews und Kursen – Du bekommst Facts zu pferdegerechter Haltung und Fütterung, feinem Training und Pferdeverhalten. 

Petra und Carey

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Feines Pferdewissen für Pferdefreunde

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