Artikel aktualisiert am 02.03.2017

Pferdemenschen lieben Pferde und meist auch alles, was mit ihnen zu tun hat. Was kann es also Schöneres geben nach einem entspannten Tag mit dem Pferd und einer schönen Runde Ausmisten nach Hause zurückzukehren, die Füße hochzulegen und einen Pferdefilm zu sehen. Egal ob der Ehemann laut aufschreit beim Blick auf den Fernseher. Hauptsache 24 Stunden Pferd. Eingekuschelt in die Decke, ein Prosecco oder Tee zwischen den Fingern, Eis und Kekse auf dem Schoß (natürlich Bio) und vielleicht noch eine Katze oder den Hund und ein Pferdefilm. Das ist wie Stallluft schnuppern nur ohne den manchmal penetranten Duft von Stall. Mehr Entspannung geht nicht. Eigentlich. 

Pferdefilme und warum sie so aufregend sind

Vor kurzem lag ich ein paar Wochen. Ein Fremdpferd hatte ziemlich plötzlich beschlossen aus dem Schritt rasant anzugaloppieren und das dazugehörige Pad hatte beschlossen in der Kurve zu rutschen und das nachdem wir beschlossen hatten, dass ein Knotenhalfter reicht für die kurze Runde im Schritt im Wald. Da kam einiges zusammen. Wieder was gelernt, könnte man sagen und das Ganze mit einem Lächeln nehmen. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich musste eine kleine Verletzung auskurieren und meine Zeit auf dem Sofa verbringen.

Was kann Frau da besser beim Auskurieren helfen, als viele Pferdefilme zu sehen? Dachte ich mir, habe Netflix angeschaltet und die Filme für dich zusammengefasst, verbrämt mit meiner Meinung zu den Pferdefilmen, Pferdedokus und Pferdeserien.

Was ich dabei zuerst festgestellt habe? Die meisten Pferdefilme bringen mich eher dazu zu einem Gernot Hassknecht* ] der Pferdewelt zu werden, als sie zu genießen und selbst die netten Filme und Serien haben Momente, in denen Dinge als Pferdegerecht bezeichnet werden, die mich an den Rand des Wahnsinns bringen. Das heißt nicht, dass man diesen Pferdefilm oder die Pferdeserie oder Pferdedoku nicht auch sehr gut anschauen und gut unterhalten werden kann, aber Frau sollte sich kein Beispiel an den meisten Trainingsideen nehmen und sie als das sehen, was sie sind: keine Lehr-DVDs für den eigenen Trainingsalltag, sondern coole, lustige oder philosophische Unterhaltungsfilme für den Sofaabend mit einem Pferdefilm.

Nehmen wir den Klassiker – Der Pferdeflüsterer*:

Total kitschige Geschichte. Mädchen liebt Pferd. Pferd liebt Mädchen. Beide haben einen Unfall. Mädchen verliert Bein, Pferd verliert den Verstand. Der Einzige, der Pferd und Mädchen retten kann ist Robert Redford alias “Der Pferdeflüsterer”. Der Film hat viel Schönes, vor allem schöne Landschaftsaufnahmen. Er hat Philosophische Momente und er liefert auch immer wieder schönes, spannendes und inspirierendes Pferdewissen. Aber dann die eine Szene – in der das Pferd gefesselt und zu Boden geworfen wird.

Dahinter steckt eine Theorie: Wenn ein Pferd so durchgeknallt ist, dass nichts anderes mehr hilft – dann muss der geneigte Pferdetrainer es an den Rand des Todes bringen. Gefühlt – aus Pferdesicht. Wenn es sozusagen runter Richtung Hades schaut, wird es sich entscheiden, ob es wieder Vertrauen zum Leben haben will oder lieber kämpft bis zum Tod. Beziehungsweise: Pferd, du musst nicht kämpfen.

Weil ich dir auch dann nichts tue, wenn ich es könnte. Zwei unterschiedliche Gedanken – aber so oder so fühle ich mich zutiefst unwohl in dieser Szene und frage mich, ob das nicht trotzdem ein Stückweit von dem berühmt-berüchtigten Brechen hat. Ich frage mich außerdem ob ich nicht mit ganz viel Zeit, Klarheit und Liebe und Leckerli und Geduld anders zum Ziel kommen könnte. Wenn man aber diese eine Schicksalsträchtige-alles-wendende-Scheidepunkt-Szene ausblenden kann ist es ein dramatisch-spannender und wirklich netter Film und auf jeden Fall eine Empfehlung für den Filmeabend.

Übrigens: Egal was Monty Roberts-Jünger meinen, soweit ich weiß, hat er nichts mit dem Film zu tun, sondern Bruck Brannaman war als Berater und Double für Robert Redford tätig. Und auch an dieser Stelle erwähne ich gerne wieder, dass ich überhaupt kein Fan von Monty Roberts bin, wenige Szenen im Film erinnern mich – auch wenn er nichts damit zu tun hatte – an dieses “hetzen” bis das Pferd aufgibt, das ich auch bei Monty gesehen habe. Auch diese besagte Szene, die ich oben beschrieben habe. Gefällt mir nicht, macht ich wütend, will ich nicht sehen. Punkt.

“Der Pferdeflüsterer” gibt es HIER:*

Black Beauty*

Der Hengst ist – wer hätte es gedacht – schwarz und schön. Das lässt das Pferdemenschenherz höher schlagen. Die Geschichte? Tier hat die perfekte Kindheit auf einem schönen Anwesen. Tier wird verkauft und erlebt einen grauenvollen Schicksalsschlag nach dem anderen. Spätestens jetzt muss ich immer weinen. Ich kann Tiere einfach nicht leiden sehen – egal ob es in echt ist oder in einem Film. Dumbo? Bambi? Der letzte Dinosaurier? Ich flenne! Garantiert. Zurück zu Black Beauty.

Gott sei Dank gibt es ein Happy End für den schönen schwarzen Hengst. Er darf auf einem Gnadenhof alt werden und wird bestens versorgt. Der Clou: Der Film wird aus der Sicht des Pferdes erzählt. Den Ansatz liebe ich. Der Film basiert auf einem Buch aus dem 19. Jahrhundert. Auch das ist schön zu lesen, wenn du gerade keinen Film sehen willst. Die Autorin Anna Sewell wollte damals auf die schlechte Lage der Tiere hinweisen und dass das Thema Tierschutz dringend eine größere Rolle spielen sollte. Es ist also damals wie heute sehr aktuell.

Black Beauty gibt es HIER:*

Der Film meiner Kindheit: Der schwarze Hengst*

Die Hauptrolle spielt – wer hätte es gedacht – ein schwarzer Hengst. Irgendwie ist es immer ein Schimmel oder ein schwarzer Hengst. Könnte ja wenigstens mal eine Stute sein. Naja, da muss Alice Schwarzer vielleicht mal anklopfen. Gut – weiter in der Geschichte des Films. Mutiger Junge und wilder Araberhengst landen nach einem Schiffbruch (keiner hat gesagt, dass es realistisch ist) auf einsamer Insel. Wilder Araberhengst und mutiger Junge freunden sich an.

Beide werden gefunden und gerettet. Abgehalfterter aber netter Jockey und Pferdetrainer entdeckt Potential von Pferd, Junge und der Kombi aus Pferd und Junge und trainiert sie für das große Rennen der weltbesten Superpferde. Ob sie gewinnen, verrate ich nicht – sonst musst du ja nicht mehr schauen. Aber auch wenn der Film wirklich Kitschpotential hat, ist der schwarze Araber einfach traumhaft anzusehen.

“Der schwarze Hengst” gibt es HIER:*

 

Auch Pferderennen: Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg*

Dieser Film weckt Erinnerungen. Nicht unbedingt wegen des Films, sondern wegen der Tatsache, wo ich ihn gesehen habe. Auf meiner Weltreise in Südafrika. Wir landeten durch Zufall auf dem Landgut einer Rennpferdezüchterin, die trotz des strittigen Themas “Rennpferde” ein netter und herzlicher Mensch ist. Im Haus gab es eine Art Mini-Kino, in dem wir uns wiedergefunden haben mit diversen Tierschutzhunden zu unseren Füßen und einer Tüte Popcorn und dem Film “Seabuiscuit” und während wir damit beschäftigt waren uns darüber aufzuregen, wie die Tiere im Film zu Rennmaschinen heroisiert wurden, waren unsere Züchterin und ihr Mann damit beschäftigt begeistert über das Pferd und seine wahre Geschichte zu diskutieren.

Das zu kleine Pferd und der halbblinde Jockey sind von einem Sieg zum nächsten gerannt – mitten in der Wirtschaftskrise. Es wird zu einem Hoffnungsträger für alle Menschen und 1938 wird die Rennkarriere dieses Pferdes mit dem sagenhaften Preis “Rennpferd des Jahres” gekrönt. Auch wenn es in dem Film um Rennpferde geht, ist er trotzdem unterhaltsam, hat eine grandiose Kamera und ein sehr gutes Drehbuch. Hier gilt also wie bei anderen Filmen auch: Einfach kurz mal übersehen, dass du eigentlich einen sanften Umgang mit Pferden magst, die Rennpferdebranche ignorieren und ein paar Stunden Hollywood geniessen.

“Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg” gibt es HIER:*

Noch mehr Pferderennen – Secretariat*

Auch den haben wir in Südafrika gesehen. Um es wirklich kurz zu machen: Es ist die gleiche Geschichte wie bei Seabiscuit. Es geht um die Freundschaft zwischen Mensch und Rennpferd. Nur ist es bei Secretariat eine junge Frau und kein junger Mann, die die Hauptrolle hat. Und es ist bei Secretariat kein junges Pferd sondern ein bankrotter Pferdestall eines erkrankten Vaters. Ansonsten gleichen Seabiscuit und Secretariat sich fast bis aus Haar. Trotzdem nett zu anzusehen.

“Secretariat” gibt es HIER:*

Kein Pferderennen – sondern Pferdespringen: Jappeloup – Eine Legende*

Anwaltsfuzzie schmeißt sein Leben hin und trifft junges chancenloses Rennfferd. Er entscheidet sich gegen den schnöden Mammon, für die Freundschaft mit dem Tier und für seine Leidenschaft – das Reiten. Natürlich ist er ehrgeizig, das kann er ja nicht so schnell ablegen. Und reitet das Rennpferd von Erfolg zu Erfolg. Aber das i-Tüpfelchen fehlt. Olympia Nummer 1 geht in die Hosen und dann steht Olympia Nummer 2 bevor – Seoul 1988.

Jetzt wird sich entscheiden ob er es schafft sein Ego nach hinten zu packen und sich seinen Schwächen zu stellen. Denn – wir wissen ja – es ist immer der Mensch schuld, wenn etwas mit Pferden nicht so recht klappt wie es soll. Jappeloup braucht schon einen netten und fairen Anwaltsfuzzi um seinen Job als Springpferd wirklich gut zu machen.

Den Grundgedanken finde ich ja wirklich nett – aber was ich nicht so gerne ansehe sind die Hintergründe in der Profiturnierwelt. Der Druck, die höhe der Hindernisse (aua, liebe Pferdefesseln) – da schaue ich mir lieber Halsringreitende Zirzensiktrainer an. Aber weil die Welt kein Ponyhof ist und der Profisport eine spannende Fläche für diese Geschichte bietet und Zeitgeschichte immer spannend ist, ist der Film wirklich nett anzusehen – trotz dieser ganzen Profispringerei.

“Jappeloup – Eine Legende” gibt es HIER:*

Das gleiche gilt für “Lucky Star – Mitten ins Herz“* und “Ein Pferd fürs Leben“*:

Pferd + Mensch + Rennsport = Drama und Erfolg.

Mal was anderes: Tornado und der Pferdeflüsterer*

Ein Film der leisen Tönen, ruhige Erzählweise. Das Thema “Pferdeflüstern” wird in dem Film zu einer Hauptfigur, wenn auch nur anteilig erklärt. Trotzdem ist es schön, dass es mal nicht um Erfolge im Profisport geht, sondern um die Beziehung und Freundschaft zwischen einem Pferd und einem Menschen. Zwei verletzte Seelen, die sich gegenseitig heilen.

Junger Mann hat eine Verletzung, kann seinen Sport nicht mehr ausüben und beschließt eine Ausbildung zum Pferdewirt zu machen (der Einstieg ist etwas abrupt, aber danach wirds besser) – er begegnet einem Pferd. Das hat wirklich mit den Menschen abgeschlossen und ist von niemandem händelbar. Der junge Mann hört von einem Pferdeflüsterer und fährt im Rahmen eines Praktikums zu ihm. Mitten in der Wildnis und lernt dort die Seele seines Pferdes zu sehen. Auch mit Übungen, wie einfach bei ihm zu sitzen und ihm aus seiner Einsamkeit durch seine Nähe herauszuhelfen. Es gibt natürlich auch ein Drama und ein Happy End.

Aber unterm Strich kommt der Film dem Thema Pferdeflüstern noch am nächsten. Auch wenn eher nebenbei geflüstert wird und es das eine oder andere gibt, was mir trotzdem nicht perfekt gefallen hat, was das Pferdetraining betrifft. Aber das ist ja immer so, auch bei Trainingsmethoden. Warum sollte es bei Filmen anders sein.

“Tornado und der Pferdeflüsterer” gibt es HIER:*

 

Abenteuergeschichte – Hidalgo*

Okay, es geht um ein Rennen – das größte Rennen durch die arabische Wüste. Aber das ignorieren wir jetzt. Erstens weil Viggo Mortensen mitspielt. Und zweitens weil es mehr ein Abenteuerfilm ist als ein Rennfilm. Der Film spielt im 19. Jahrhundert. Ich fasse kurz zusammen: Ein rasanter Abenteurer, ein treuer Mustang, ein geheimnisvoller Scheich und eine zauberhafte Tochter. Das alles mit traumhaft schönen Pferden und wirklich grandiosen Bildern. Definitiv ein Abenteuerfilm, der für einen Kinoabend geeignet ist.

Den Abenteuerfilm “Hidalgo” gibt es HIER:*

 

Dann gibt es noch den sehr traurigen und doch am Ende schönen Film “Die Gefährten”. Ein Pferd, ein Junge, ein Krieg – die beiden sind Gefährten – werden aber getrennt. Wunderschön, aber wer Tiere nicht leiden sehen kann, nicht mal in einem Film (wie ich), muss Taschentücher bereit legen und zwischendurch wegschauen.

Pferde Serien – eine Auswahl

Dann gibts da ja noch die Serien.

Pferdeserie mit Kultfaktor: Fury*

Mal ehrlich – hätten wir nicht alle gerne einen Fury? Der auf den (etwas nervigen, aber markanten) langgezogenen Ruf angaloppiert kommt? Ich stelle mir gerade stattdessen ein großes Kaltblut mit seinen dicken Hufen oder einen mopsigen Haflinger oder ein Shetland Pony vor – aber egal. Das sähe vielleicht nicht so elegant aus bei dem schwarzen schicken Mustang Fury, aber hätte sicher auch was. Fury ist nicht nur Schwarz, weil Schwarz eine rasante Fellfarbe ist, sondern auch weil die Serie so alt ist, dass es sie nur in Schwarz-Weiß gibt. Tut aber auch nichts zur Sache, zumindest nicht viel.

Denn die Abenteuer und der Umgang zwischen Junge und Pferd sind so putzig, dass auch das nicht stört.

Die Geschichte ist einfach: Weisenjunge sucht Platz. Weisenpferd / Wildpferd auch. Beide landen bei einem äußerst netten Farmer und seinem genauso netten aber skurrilen Mitarbeiter. Gemeinsam bestehen sie Abenteuer, die immer damit anfangen, dass Weisenjunge Weisenpferd mit einem etwas nervigen aber markanten Fuuuuuuryyyyyyy ruft – Bläsereinsatz aus dem Off ertönt und das rasant schicke Pferd aus der Ferne freudig seinem besten Freund (Weisenjunge) entgegen galoppiert. Sie werden zwei Freunde, zwei Gefährten.

“Fury” gibt es HIER:*

 

Heartland* – Gnadenhof-Aura trifft Mädchenmagie

Die Serie hat Suchtfaktor. Also die ersten Staffeln rutschen dermaßen schnell durch und eine Folge ist kaum fertig, da will man schon die nächste schauen. Die Geschichte: Mädchen lernt von pferdeflüsternder Mutter wie die Tiere ticken. Mutter kommt bei einem Unfall um. Ganze Familie kommt wieder zusammen und rauft sich auch zusammen. Irgendwann kommt ein Junge ins Spiel. Alle sind sie immer ein bisschen Gedankenschwer, altklug und wichtig. Aber es geht um Pferde.

Und die Serie spielt auf einer Art Gnadenhof. Problempferde werden aufgenommen und trainiert, manche Pferde – wie das Pferd, das Mädchen Amy die ganze Zeit begleitet, sind Gnadenhofpferde und wurde von Amy mit ihrer Mutter zusammen gerettet, kurz bevor die Mutter starb.

Jede Folge dreht sich um eine andere Pferdegeschichte und Themen wie Heilkräuter, TTouches von Linda Tellington Jones spielen eine Rolle. Das hat ein fettes “SUPER” verdient. Leider gibt es auch das unvermeidliche Join Up, das (großes LEIDER) als pferdefreundliche Methode zur Pferd-Mensch-Kommunikation dargestellt wird. Und zwar das Robertsartige Join Up mit sehr viel Kreishetzen. Unterm Strich versucht die Serie ganz viel pferdefreundliches zu erzählen. Trotzdem rutschen hin und wieder Dinge rein, die mir nicht gefallen. Pferde, die zu jung angeritten werden zum Beispiel oder besagtes Join Up. Trotzdem macht Heartland Spaß und den Gernot Hassknecht der Pferdewelt muss ich immer nur Minutenweise herausholen.

“Heartland” gibt es HIER:*

 

Mr. ED – Das sprechende Pferd*

Endlich mal ein Pferd das sprechen kann. Da muss Wilbur Post nicht interpretieren, Ohren lesen lernen oder an seiner Körpersprache arbeiten. ED spricht. Dabei wollte Wilbur gar kein Pferd. Der Architekt zieht mit seiner Frau in das schicke neue Haus und trifft im Schuppen hinterm Haus überraschenderweise auf ED. Den hat nämlich der Vorbesitzer zurückgelassen und das aus gutem Grund. ED ist nicht gerade der höflichste Zeitgenosse. Die Serie hat 1963 den Golden Globe gewonnen und ist eine der erfolgreichsten Sitcoms und soweit ich weiß die einzige mit einem Pferd. Ich LIEBE ED.

“Mr. ED – Das sprechende Pferd” gibt es HIER:*

 

Pferdedokus – welche können was?

Ein bisschen mehr Gehalt liefern Dokus. Solche Pferde-Dokumentationen liebe ich ja zum Teil wirklich. Weil sie es erlauben, dass wir Pferdetrainern nahe kommen, die wir vielleicht so nie kennenlernen würden oder weil sie uns in das Leben von wilden Mustangs eintauchen und so die Pferde verstehen lassen.

Sehr bekannt: Shy Boy* – mit Monty Roberts:

Wie du vielleicht weißt, bin ich kein großer Fan von Monty Roberts. Falls du es noch nicht wusstest, weißt du es spätestens jetzt ;-) Ich habe ihn selbst erlebt (weil ich dachte, dass ich mir ansehen sollte worüber ich schreiben will, bevor ich darüber schreibe) und fand es grauenvoll. Das Join-Up schien mir mehr Hetze als Kommunikation zu sein und das Pferd schien zu sagen: Weißt du was? Ich gebe einfach auf.. Nicht so schön in meinen Augen. Druck, Druck und Druck aber der ersten Sekunde. Eine wie ich fand relativ mitleidslose Einstellung den Ängsten der Tiere gegenüber und ziemlich viel Showman, der sich auf Kosten der Pferde im Scheinwerferlicht gesonnt hat – Witze über die Ängste inklusive. Meins war es nicht.

Den Film hatte ich schon vorher gesehen. Er ist definitiv anders, als die Shows. Letztlich zeigt er schon, dass man einen Mustang gewaltfrei in wenigen Tagen für sich einnehmen kann. Gleichzeitig wurde das Pferd aber auch über Tage getrieben und verfolgt nachgeritten, bis es irgendwann vielleicht auch des Spiels ein bisschen müde war. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass Monty als Kind eine ganz andere Kultur des Einreitens erlebt hat. Pferde die gebrochen wurden nach alter Manier – zumindest erzählt er das. Insofern ist es eine gewaltige Verbesserung, was er macht und manches daran ist auch wirklich spannend und interessant.

“Shy Boy” gibt es HIER:*

Viel lieber ist mir die Doku-Serie: Cloud – Wilder Hengst aus den Rockies*

Die Dokumentarfilmerin Ginger Kathrens folgt einem weißen Hengstfohlen ab der Geburt bis zu seiner Herde – in der Wildnis in den Bergen Montanas. Einfach nur still und leise mit der Kamera. Sie nähert sich an, aber sie lässt den Pferden ihren Raum. Sie will sie nicht einreiten, berühren oder erobern – sie beobachtet nur. So wie ein guter Dokumentarfilmer sein sollte.

Es ist hochspannend zu sehen, wie die Mustangs ticken, wie die Spiele der Fohlen schon an die Rangkämpfe der Hengste erinnern, wie die Familienverbände entstehen, wie die Herden kommunizieren und die wilden Pferde ihr Leben bestreiten. Ich habe die Filme verschlungen und kann sie dir absolut ans Herz legen. Die Bilder sind wunderschön, die Mustangs sind ursprünglich und die Infos, die irgendwie von alleine durch den Film mitlaufen allein dadurch, dass wir sehen dürfen wie eine wilde Herde funktioniert, sind hochspannend.

Wenn es eine Filmserie gibt, die uns Wahres von den Pferden erzählt, dann ist es die Geschichte von dem stolzen, klugen und frechen Hengst Cloud. Kein Drehbuch dieser Welt hätte diese Geschichte schöner erzählen können.

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Buck – Der wahre Pferdeflüsterer*

Eine Filmemacherin begleitet den Pferdetrainer Buck Brannaman in seinem Cowboy-Truck quer durch die USA. Der Mann ist wirklich viel beschäftigt. Ich weiß das, weil ich ihn schon lange einmal bei einem Kurs erleben möchte, aber nur zur gleichen Zeit am gleichen Ort wie er bin. Er ist die meiste Zeit im Jahr unterwegs. Meist ohne seine Familie, manchmal mit der Familie. Landesweit gibt er Kurse und zeigt Menschen, wie man Pferde mit einem Menschenproblem erklären kann, dass der Mensch zwar nicht so clever aber doch ganz nett ist.

Er gilt als der wahre Pferdeflüsterer und zeigt, dass Pferdeflüstern nichts mit Zauberei zu tun hat und auch kein Mythos ist, sondern schlicht und einfach Wissen, Erfahrung, Timing und Gefühl für das Tier. Eigentlich hat er für jedes Pferd eine Lösung. Ein Pferd ist aber dabei, dem er nicht mehr helfen kann. Ein junger Hengst, der von einer Frau von Hand aufgezogen wurde und zu sehr vermenschlicht wurde. Das Pferd hat alles und jeden angegriffen – auch Buck und einen Trainer. Aus dem Nichts heraus, ohne Grund und Voransage. Es ist tragisch, aber auch da ist er einfach, ehrlich und direkt und sagt der Besitzerin, dass sie das Pferd besser gehen lassen sollte, sagt ihr warm aber klar, dass dieses Pferd nicht Pferd sein kann, weil es in der Jugend nicht pferdegerecht aufgezogen wurde.

Diese wertschätzende Ehrlichkeit macht die Doku und Buck Brannaman so sehr aus. Klar, er ist ein Cowboy. Ja, er kommt genau wie Monty Roberts aus einer Ecke des Pferdetrainings, die man alles andere als sanft bezeichnen kann. Aber er hat seinen ganz eigenen Weg gefunden und anders als bei Monty geht es bei Buck Brannaman um die Pferde, nicht um die Show.

“Buck – Der wahre Pferdeflüsterer” gibt es HIER zu kaufen:*

Das ist doch mal ein versöhnlicher Abschluss, aber die Dokus sind einfach spannender und wahrhaftiger als die Kinofilme.

Frage: Hast du auch Dokus mit Pferden oder Kinofilme oder Lieblingsserien, die nicht in meiner Liste sind? Schreib mir deinen Lieblings Pferdefilm! Ich freue mich immer über neuen Filmstoff!

 

Kinderfilme mit Pferd – für den DVD-Abend mit den lieben Kleinen

Okay, zum Schluss noch was für die Muttis und Vatis unter den Lesern –  Ein paar Pferdefilme, die sich super für einen Nachmittag der vollkommenen Ruhe eignen. Kinder aufs Sofa packen, Pferdefilm einwerfen und Ruhe genießen.

Ostwind* – Kinderfilm? Ja, aber trotzdem nett

Kenzie Dysli. Das war der einzige Grund, warum ich diesen Film namens Ostwind gesehen habe. Ich meine – ein Pferdemädchen mit einer einzigartigen Begabung weiß als einzige, wie Pferde fühlen.. Das ist so kitschig und es schürt ein falsches Mythos. Denn Pferdeflüstern und Kommunikation mit Pferden ist nun einmal keine mystische Begabung, sondern Wissen und Arbeit an sich selbst.

Kommen wir zurück zu Kenzie Dysli und Ostwind. Sie hat die Filmpferde für den Film trainiert. Unter anderem Atila und Ulysses – beide PLUS Kenzie kenne ich persönlich. Es hat also einfach Spaß gemacht den Pferden bei ihrer Arbeit als Filmpferden zuzusehen. Und irgendwie nimmt einen der Film Ostwind dann doch gefangen. weil die Geschichte, so Klischeehaft sie ist, einfach funktioniert. Für einen netten Filmabend, vielleicht noch mit der Tochter oder der Nichte ist Ostwind perfekt.

HIER kannst du mehr über Kenzie Dysli erfahren: Freiheitsdressur mit Kenzie Dysli: Wie Pferde fühlen, denken und was sie brauchen

“Ostwind” gibt es HIER:* und Ostwind TEIL 2 bekommst du HIER*

 

Flicka – Freiheit, Freundschaft, Abenteuer*

Flicka basiert auf dem Film Flicka aus dem Jahr 1943, der auf dem Roman “Flicka” von Mary O’Hara aus dem Jahr 1941 basiert. Der Film fängt traumhaft an. Wunderschöne Bilder aus Wyoming, traumhafte Landschaft. Dann könnte ich kurz den Gernot Hassknecht in mir ausgraben. Mädchen reitet aus (gebisslos, sehr cool).

Pferd wirft Mädchen ab. Warum? Weil ein böser Berglöwe hinter den Büschen lauert. Bevor das Mädchen aber vom bösen Berglöwen gefressen werden kann, kommt wie aus dem Nichts ein schwarzes wildes fremdes Pferd (endlich mal eine Stute), stürzt sich mutig auf den Berglöwen (haha – mein Pferd würde eine Kehrtwende machen und davonjagen und es kennt mich ein bisschen), rettet das Mädchen und galoppiert dann elegant brummelnd und Wiehernd davon. Okay – das war der Anfang. Dann kommt viel Freundschaft, noch mehr wunderschöne Bilder und ein bisschen Drama. Mehr verrate ich noch nicht. Der Film macht aber insgesamt Spaß. Das kann ich dir verraten.

Tragisch: Am Set von Flicka sind zwei Pferde gestorben. Beide Male waren wohl Unfälle. Einmal ist ein Pferd auf das Rope getreten und hat sich verrissen, einmal gab es eine Szene mit einer rennenden Herde und ein Pferd ist gestolpert und hat sich vertreten. Es musste eingeschläfert werden. Traurig! Und erschreckend, wenn bei einem Dreh zwei Pferde sterben…

HIER kannst du Flicka kaufen*

 

Bibi & Tina*

Die Serie kenne ich nur, weil sämtliche Töchter meiner Trainerin und deren sämtliche Freundinnen Fans von Bibi und Tina sind. Sie drehen sogar einzelne Folgen nach und machen pferdige Musikvideos zu den Soundtracks der Serie. Anfang der ganzen Serie war die Hörspielserie “Bibi und Tina” – Bibi kennen wir. Bibi Blocksberg die kleine Hexe. Die darf jetzt auf einen Reiterhof. Dort gibt es alles, was man so braucht. Intrigen, eine Zicke, einen Jungen, viele viele Pferde und ein bisschen “Hex Hex”.

Bibi und Tina gibt es HIER:*

Ein ähnliches Level hat der Film Moondance. Ein Mädchen, das in den Sommerferien durch Zufall ein Pferd findet, ausmistet, um zu Reiten und Zeit mit dem Pferd verbringen zu können. Eine Freundschaft beginnt zwischen Moondance und dem Pferd, das sie “Checkers” tauft – dann kommen noch eine Zicke und ein beliebtes Mädchen der Schule und böse Sticheleien ins Spiel. Moondance und Checkers nehmen am Ende an einem Turnier teil. Klassisch, aber nett anzusehen.

Dann gibts noch Winky – ein einsames Mädchen ohne was zum Flauschen und ohne Freunde. Sie wünscht sich ein Pferd von Nikolaus und wird nach vielen Abenteuern eine ganz glückliche Winky. Mehr kann ich zu Winky nicht sagen, weil ich den Film selbst nicht gesehen habe. Ich bin doch etwas zu alt dafür.

Wo ist Winky’s Pferd?* und Ein Pferd für Winky*

 

Zum Schluss noch was für die Erwachsenen: Apassionata. HIER gibt es eine DVD von der Pferdeshow* Ich persönlich bin ja kein Fan von Pferdeshows, weil die Pferde einiges wegstecken müssen, um unter dieser Spannung zwischen Lichtshows einigermaßen stressfrei wieder rauszukommen. Ich war aber noch nicht dort und will deswegen nichts verurteilen, was ich nicht kenne. Ich habe auch schon von Bekannten gehört, dass die Show toll gewesen sein soll. Vielleicht ist ja unter euch jemand, der Apassionata kennt und mir im Kommentar beschrieben kann wie er Apassionata wahrgenommen hat und wie pferdegerecht die Show von Apassionata wirklich rüberkommt.

HIER ein BACKSTAGE-Video von Apassionata via youtube:

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35 Kommentare zu “Pferdefilme! Die Hitliste: Mal *Grmpf* mal *Whoop* mal *OMG*

  1. Corinna sagt:

    Hallo liebe Petra!
    Vielen Dank für diesen super Artikel! Da hab ich auf jeden Fall einiges, was ich mir noch anschauen möchte! :)
    Und falls du die Doku "die Seele der Pferde" noch nicht gesehen hast, kann ich die dir nur empfehlen! :)

    • Petra sagt:

      Liebe Corinna, danke dir :-) Mir hat das anschauen auch viel Spaß gemacht, auch wenn ich manchmal zum Hassknecht wurde ;-) Die Seele der Pferde habe ich schon gesehen und fand sie sehr beeindruckend. Wobei ich bei dem Russen und bei Hempfling etwas vorsichtig bin, weil mir nicht alles gefällt und man im Netz auch viel anderes liest – aber seitdem sind ja auch ein paar Jahre ins Land gegangen. So oder so: die Doku ist sehenswert absolut und ich finde ihre Idee nochmal neu zu starten, sich zu hinterfragen und zu lernen, wunderschön. Liebe Grüße, Petra

  2. Lotta sagt:

    Huhu,
    sehr schöner Bericht. War Horse fand ich total toll, einfach soooo schön!

    Zum Thema Appassionata: ich war einmal da und hab mir die neuste Show auf DVD angesehen. Ich finde die Elemente mit der Freiheitsdressur absolut faszinierend! Bei den Teilen mit Reitern hab ich ein paar Mal gedacht, dass die Pferde doch ziemlich eng geritten werden.
    Im Großen und Ganzen hab ich aber doch einen positiven Eindruck und die Show ist echt Wahnsinn!

    • Petra sagt:

      Huhu liebe Lotta, danke für deine Eindrücke zur Appassionata – so wie dir geht es wohl einigen. Und ich denke, dass ich eine nächste Gelegenheit nutzen werde. Es scheint unterm Strich doch wirklich schön zu sein. Ganz liebe Grüße und danke dir, Petra

  3. Prisca sagt:

    Heartland spielt nicht auf einem Gnadenhof, sondern auf einer alten Rinderfarm, die zu einer Pferderanch umgebaut wurde, als die Mutter von Amy angefangen hat mit Pegasus, dem Pferd von Amts Vater, zu arbeiten.
    Es geht in feinster Weise um einen Gnadenhof, sondern um eine Ranch auf der Amy Problempferden hilft.

    • Petra sagt:

      Hi Prisca, du hast Recht und auch wieder nicht. Ja, es ist eine ehemalige/späterwieder-Rinderfarm die sich um Problempferdetraining dreht, aber Amy und ihre Mutter haben immer wieder auch Pferde gerettet und aufgenommen. Deswegen kommt es mir so Gnadenhofartig vor. ZUm Beispiel Spartan – den sie gerettet haben, kurz bevor Amys Mutter dann bei dem Unfall stirbt und ein paar andere Pferde, die ein Zuhause dort bekommen haben – das ist schon irgendwie Gnadenhof. Auch wenn es natürlich formell eine Pferderanch ist. Liebe Grüße, Petra

  4. Miriam sagt:

    Liebe Petra,

    ein Film den ich als Kind sehr gerne gesehen habe ist "Treue". Hier geht es um die Freundschaft zwischen einem Mädchen und ihrem Pferd. Wenn man mal davon absieht, dass das Pferd alleine gehalten wird, ist es eine rührende und schöne Geschichte und ich gestehe, dass ich als Kind davon geträumt habe, so mit einem Pferd zu leben.

    Liebe Grüße
    Miriam

    • Petra sagt:

      Liebe Miriam, danke dir – den Film kenne ich noch nicht, ich habe noch nicht einmal davon gehört. Ich werde gleich mal Anazon fragen, ob es den noch zu haben gibt und Netflix auch :-) Bald wird die Geschichte ja wahr für dich – und Gott sei dank ja nich nur mit einem Pferd :-) Ganz liebe Grüße, Petra

  5. Ulla sagt:

    Hi,
    danke für die tolle Liste. Bald muß da der Film Unbranded mit drauf, aber der ist ja noch ganz neu.

    Und was mir aus Kinderzeiten noch eingefallen ist: Follyfoot Farm und der Hengst Karino – da hab ich früher keine Folge verpaßt.

    LG, Ulla

    • Petra sagt:

      Hi Ulla, meinst du "Ungezähmt" mit "Unbranded", ja oder? Den will ich unbedingt noch ansehen. Follyfoot Farm – na klar :-) Der Hengst Karino kenne ich allerdings nicht. Auch eine Serie, nehme ich deinem Kommentar nach an? Ganz liebe Grüße, Petra

    • Ulla sagt:

      Hallo Petra,
      ja der Film heißt hier glaube ich Ungezähmt, richtig.
      Und Karino war eine Serie, ich glaube die lief auch nur relativ kurz wenn ich mich noch recht erinnere.
      LG, Ulla

    • Petra sagt:

      :-) so oder so – ich freue mich schon darauf ihn hoffentlich bald auch zu sehen – ganz liebe Grüße an dich und danke, Petra

  6. Karo sagt:

    Liebe Petra,
    eine coole Übersicht. Und ja, auch ich liebe Ed! ;)
    Meine absolute Lieblingspferdeserie fehlt allerdings und falls du sie nicht kennst, musst du unbedingt einen Filmabend planen: IMMENHOF! Trippel trappel trippel trappel Pony! Über Felder, durch die Wäler kreuz und quer. *träller* :)

    • Petra sagt:

      Liebe Karo, aber absolut – was wäre die Welt ohne Ed! :-) Immenhof habe ich als Kind gesehen, aber gar nicht mehr daran gedacht. Stimmt, das gab es ja auch noch. Muss ich mir glaube ich irgendwann nochmal ansehen – natürlich nur zu Recherchezwecken ;-) Ganz liebe Grüße, Petra

  7. Lisa sagt:

    Hallo :)

    Dank für die tolle Liste. Viele Filme kenne ich nur vom Namen her, aber einige habe ich auch schon gesehen. Obwohl Ostwind tatsächlich ein totales KlischeeKitschdings ist, liebe ich beide Filme. Vielleicht liegt es auch daran, das die Mika (Hanna Binke) ziemlich meines Alters ist und mir in vielen Richtungen ähnelt.^^
    Ein weiterer Film, den ich persönlich wundervoll finde, es allerdings nicht nur ums Pferd geht, sondern eher um die Hauptrolle, also ein Mädchen und ihr Leben: Hördur. Ich weiß nicht, ob dir das was sagt, aber das ist auch einer meiner Lieblingsfilme.

    liebe Grüße
    Lisa

    • Petra sagt:

      Liebe Lisa, danke für deinen Kommentar. Ja, Ostwind mag ich ja besonders gerne weil ich Kenzie und Attila und Sassou schon ein paar Mal getroffen habe. Und sie sind unterhaltsam. Hördur kommt doch bald ins Kino oder? Irgendwie kommt mir der Titel bekannt vor – aber gesehen habe ich ihn noch nicht. Danke für den Tipp. Hach, de Liste für die nächsten Filmabende wächst – das ist toll. Ganz liebe Grüße, Petra

  8. Judith Ebbinghaus sagt:

    Liebe Petra, tolle Liste für verregnete Sonntag Nachmittage! Kleine Ergänzung: "Dreamer" mit Dakota Fanning, und, ganz neu: "Taming Wild", Doku über die Zähmung eines Mustangs vollkommen ohne Hilfsmittel (Halfter, Stricke ODER Futter) von Elsa Sinclair. Beides auf meiner persönlichen Hitliste. Ganz liebe Grüße, Judith

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Judith, danke für deine Tipps, beide kannte ich noch nicht. Die komen dann beim nächsten verregneten Sonntag bei mir zu Einsatz. Ganz liebe GRüße zurück, Petra

  9. Sabine sagt:

    Liebe Petra, ich habe noch einige Ergänzungen zu den Filmen. Als absolute Klassiker müssen unbedingt noch "Alles Glück dieser Erde" (OT International Velvet) und "Kleines Mädchen Großes Herz" (OT National Velvet) genannt werden. Da heul ich immer Rotz und Wasser weils so tolle Pferdefilme sind :)

    • Petra sagt:

      Liebe Sabine, hach – danke dir! Es gibt wirklich so viele Pferdefilme – meien nächste Filmliste ist auch schon gesichert, dank euch undeurer superschönen Filmtipps und Ergänzungen :-) Ganz liebe Grüße und bis bald, Petra

  10. dodenhof matthias sagt:

    hey petra

    du hattest wirklich viel zeit!! grins
    einige kenne ich schon!!
    wenn du das date mit buck hast sag bescheid will unbedingt mit kommen und koste es was es will!!
    den typen finde ich persönlich genial!!
    er ist der grund warum ich naturell horseman trainer werden will!!
    in seiner dvd wird gezeigt es geht auch anders und vor allem das Pferde auch anders trainiert und gearbeitet werden können als die normalen reiter denken und wissen!!
    die anderen filme sind zum teil wirklich gut aber wenn man nur das pferd sehen will ist das was buck macht nicht zu toppen!!
    ein stiller ruhiger typ dem es nicht um das ganz grosse geld ruhm und anerkennung geht und das ist aus meiner sicht beeindruckend!!
    auch seine ehrlichkeit ist bemerkenswert n typ der aufn boden geblieben ist!!
    mein ziel ist es die pferde so zu sehen wie er es tut!!
    wie immer an dieser stelle fehlen mir die worte habe noch nie eine reportage über jemanden gesehen wo selbst mir dem bauernsohn der schon wirklich viel gesehen hat die tränen kommen!!

    lg matthias

    • Petra sagt:

      Hey Matthias, ja Buck Brannaman ist schon ein toller Pferdemann. Aber es gibt auch wirklich gute Pferdemenschen in Deutschland bei denen sich ein Kursbesuch lohnt. Oder Alfonso Aguilar – ich bin ein Riesenfan von Alfonso, der auch jedes Jahr für Kurse nach Deutschland und in die Schweiz kommt. Von ihm kann man so viel lernen. Aber ich freue mich, dass Buck dir eine so große Inspiration ist :-) Ich kann es verstehen. Liebe Grüße udn bis bald, Petra

  11. Lena sagt:

    Auch ein süßer Film, wenn es auch nicht direkt um Pferde geht, sondern um ein Zebra: "Im Rennstall ist das Zebra los". Klassische Geschichte nett und humorvoll aufgearbeitet – wenn auch die Tatsache, ein Zebra zu reiten, sehr befremdlich ist. Aber da erlaube ich mir kein Urteil.

  12. Kathi sagt:

    Hallo, es sind tolle Ideen aber mit fehlt bei den Serien Wendy! Nichts geht über Wendy aber nur die alten. Ich liebe die Handlung und alles! Und als Film kann ich nur hördur empfehlen, vorallem weil es nicht um großpferde geht sofern um einen isi und die Verbindung mit ihm also musst du mal ansehen!
    LG Kathi

    • Petra sagt:

      Stiiimmt! Wendy! Wie konnte ich das vergessen :-) Danke für den Hinweis und liebe Grüße, Petra

  13. Raimund sagt:

    Hallo Petra
    Die Filme TREUE und REITET FÜR DEUTSCHLAND sind beide schon älter…. so aus den 50igern, aber doch schön.
    Treue geht über die Geschichte eines Pferdes mit einem jungen den es täglich von der Schule abholt, bis es verkauft werden muss….
    Reitet für Deutschland ist die Geschichte des Freiherr von Langen der als springreiter und den 30iger Jahren berühmt wurde.
    MEINES VATERS PFERDE ist die Roman Verfilmung des Clemens Laar, der aber nur am Rand wirklich etwas mit Pferden zu tun hat.
    DIE FLUCHT DER WEISSEN PFERDE ist die Flucht der spanischen Hofreitschule vor den vorrückenden Russen am Rande des 2. Weltkrieges unter Oberst Alois Podhajski.
    Es gäbe da noch DIE FLUCHT DER Trakehner über das Haff, was eher das leid der Menschen und Pferde darstellt….

    Nur mal erwähnt…

    LG Raimund Kniffki

    • Petra sagt:

      Hallo lieber Raimund, das finde ich grandios. Dank der Kommentare sammelt sich hier langsam aber sicher eine ziemlich perfekte Filmliste zusammen. Diese von dir vorgeschlagenen Filme kannte ich noch nicht, sie klingen aber höchstspannend und werden demnächst in die Filmothek bei mir wandern. Ganz liebe Grüße und bis bald, Petra

  14. Astrid sagt:

    Hallo liebe Petra,

    den Pferdeflüsterer und Black Beauty kenne ich auch. Wobei mir der Pferdeflüsterer teilweise wirklich zu brutal war. Black Beauty habe ich zusätzlich als Buch verschlungen, Anna Sewell ging es vor allem darum, die Quälereien der Kutschpferde deutlich zu machen, vor allem das Coupieren der Schweife und die Aufsatzzügel, was wirklich eine brutale Quälerei ist. Angeblich wurden den Pferden, die Anna Sewells Sarg zogen, als erstes in England die Aufsatzzügel abgenommen.

    Ich habe letztens aus Langeweile "Die Mädels vom Immenhof" und die Fortsetzungen angeschaut. Was da teilweise so abging, dürfte wohl heute schon allein aus tierschützerischen Gründen nicht mehr vorkommen. Da wurde an den Zügeln gerissen, bis die Kinnlade der Ponys schon fast am Hals angekommen war und auf ein wirklich kleines Pony wurde tatsächlich ein Mann gesetzt, der mindestens 120 kg gewogen hat, ich bin jetzt so böse und sage: ein richtig Fetter. Ich dachte nur: "Oh Gott, ihr werdet Dickie doch jetzt nicht mit auf den geplanten Ausritt nehmen?" Leider doch, das arme Pony ging sprichwörtlich in die Knie. Gut, dass Dickie bald einen Abflug machte. Die Filme sind ja ganz nett anzuschauen, aber mir hat es wirklich öfter mal die Haare gesträubt.

    Herzliche Grüße
    Astrid mit Chiara, Chico und Sheela im Herzen

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Astrid, da geht es dir wie mir. Den Pferdeflüsterer kann ich schlecht schauen, weil mir die Methoden zu archaisch sind. Ein Pferd in die Knie zu zwingen, um sein Trauma "zu brechen" erscheint mir nicht gerade pferdefreundlich. Die Mädels vom Immenhof habe ich nie geschaut. Da kann ich gar nichts dazu sagen. Ganz liebe Grüße, Petra

  15. kleemaus sagt:

    Hallo.
    Du scheinst teilweise absolut keinen Schimmer haben über welche Filme du urteilst. secreteriat, jappeloup und auch andere die du hier erwähnst sind wahre Geschichten und nicht von irgendjemanden aus den Fingern gezogen… Aus dem Grund verstehe ich nicht weshalb du dir das Maul darüber zerreißt.
    Zumal machst du schöne Geschichten sehr schlecht.
    secreteriat ist ein wunderschöner und wahrer Film, den man einfach nur lieben kann.

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Kleemaus – doch den habe ich, ich muss dich enttäuschen ;-) Ich habe sie alle gesehen. Aber ich habe eben einfach eine andere Meinung als du und finde, dass ich die auch haben darf. Deswegen kannst du die Filme doch trotzdem uneingeschränkt toll finden. Ich zerreisse mir nicht das Maul – um bei deinem Wortlaut zu bleiben. Sonder schreibe eine Meinung. Das ist mein gutes Recht. Schade, dass du darüber nicht mit Offenheit und Toleranz reden kannst. Aber das Schöne an einem Blog ist ja, dass man es nicht lesen muss, wenn man nicht will. Keiner zwingt dich hier mitzulesen oder meinen Artikel über die Filme zu lesen. Wenn es dich so ärgert, dann lass es doch einfach. Das Leben ist zu kurz, um gemein zueinander zu sein oder sich zu ärgern ;-) Liebe Grüße, Petra

  16. Nadja sagt:

    Sehr schön geschrieben und die Zusammenfassungen sind auch sehr lustig zusammengefasst. Ich mag den Film "Das Geheimnis des wilden Mustangs", ist ein Kinderfilm aber ich finde den wester Stil in diesem Film so toll.

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