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M wie Mustang
Mustang

Der Mustang lebt im Westen und Norden der USA und ist der Nachkomme europäischer Hauspferde,
die mit den Eroberern in die USA kamen. Die Pferde sehen deswegen sehr unterschiedlich aus, es gibt keinen einheitlichen Typ.

Native Horse Instagram Mustang
Mustang Facts
Mustang - die wichtigsten Facts auf einen Blick

Typische Anatomie

Der Mustang hat ein uneinheitliches Stockmaß zwischen 1,40 und 1,60 Metern.

Mustangs habe kein einheitliches Erscheinungsbild, es gibt schlanke Exemplare, die an Vollblüter
erinnern bis hin zu schweren mit Kaltblut-Optik. Oft sind die Pferde klein und kompakt mit stabilem
Fundament, dabei schlank und gut proportioniert.

• Mustangs haben ein gerades Profil oder eine Ramsnase.
• Der Hals setzt tief an, der Widerrist ist oft nicht stark ausgeprägt.
• Der Rücken ist kräftig mit abfallender Kruppe.
• Die Hufe sind hart und klein.
• Das Langhaar ist dicht. Charakter und Talente

Mustangs gelten als zäh, genügsam und sehr ausdauernd. Sie haben einen unabhängigen Charakter, sind manchmal eigensinnig, willensstark und zurückhaltend. Dennoch gelten sie als sehr lernwillig und intelligent.
Mustangs sind echte Allrounder und trittsichere Geländepferde. Sie bieten sich zum Wanderreiten an, eignen sich aber auch als Westernpferde und für andere Sparten wie Dressur oder Springen.

Typische Fellfarben

Er kommt in allen Farben und Zeichnungen vor.

Typischer Charakter

Mustangs gelten als zäh, genügsam und sehr ausdauernd. Sie haben einen unabhängigen Charakter, sind manchmal eigensinnig, willensstark und zurückhaltend. Dennoch gelten sie als sehr lernwillig und intelligent.
Mustangs sind echte Allrounder und trittsichere Geländepferde. Sie bieten sich zum Wanderreiten an, eignen sich aber auch als Westernpferde und für andere Sparten wie Dressur oder Springen.

Typische Einsatzmöglichkeiten

Der Name „Mustang“ geht auf das spanische „mestengo“ zurück, „herrenlos“. Die Pferde sind keine echten Wildpferde, sondern entkommene Hauspferde. Nach Amerika kamen sie im 16. Jahrhundert mit den spanischen Eroberern. Die Ausgangsrassen sind damit Araber, Berger und andere spanische Rassen. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts verbreiteten sich die Mustangs in Nordamerika.

Die Indianer nutzten die Pferde ab dem 17. Jahrhundert als Fleischquelle und als Reittiere für die Jagd, den Krieg und für Transporte. Die Comanchen und Apachen der Great Plains galten als hervorragende Reiter, die bekannteste Zucht verfolgten die Nez Percé, auf die der heutige Appaloosa zurückgeht. Die Pferde versetzten die Natives in die Lage, Büffelherden auf deren Wanderungen zu folgen. Auch die Cowboys und die weißen Siedler profitierten vom Mustang bei der Eroberung des Westens und der Besiedlung: Die Pferde kamen als Reit- und Zugpferde und vor dem Pflug zum Einsatz, aber auch für die Arbeit am Rind.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Bestand der freien Pferde auf über 2 Millionen geschätzt und gejagt, um ihn zu verringern, da die Mustangs mit den Rindern der Siedler um das Futter konkurrierten. Rancher durften die Pferde töten. 1959 wurde schließlich die motorisierte Jagd auf
Staatsland verboten und die Mustangs unter Schutz gestellt.

Heute leben die größten Mustangherden in den US-Staaten Nevada, Montana, Wyoming und Oregon. Sie werden vom Bureau of Land Management (BLM) verwaltet und kontrolliert. Rund 30000 Mustangs leben wild in Nordamerika, steigt die Zahl, werden sie eingefangen und zur Adoption
freigegeben. Viele Pferde leben allerdings dauerhaft in Auffangstationen, da es deutlich mehr Pferde als Adoptionswillige gibt. Eigentlich dürfen sie nicht geschlachtet werden, in den USA wird kein Pferdefleisch gegessen. Dennoch gehen Mustangs in die Schlachtung – das Fleisch wird exportiert.

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