Sie sind blond, sie haben eine beneidenswert dicke Mähne und sie sind knuffig: Haflinger. Gerne auch als Alpenquarter, Aplenpanzer, Enzianquarter, Haferschlinger oder südgermanischer Palomino bezeichnet. Liebevolle Spitznamen gibt es viele für die Rasse. Weltweit gehört der Haflinger zu den bekanntesten Pferderassen und ist seit Jahrzehnten heißbegehrt und beliebt unter Freizeitreitern. Dabei können Haflinger noch viel mehr. Sie sind grandiose Dressurpferde aufgrund ihres Körperbaus, sie sind Springpferde und sie können Spitzenwesternpferde sein. Was die Rasse alles kann, wie der perfekte Haflinger aussehen sollte und ob er wirklich ein gutes Familienpferd ist, verrate ich dir im Artikel.

Pferde Blondinen! Alles über die Pferderasse Haflinger

Die Blondinen aus den Alpen sind eine der bekanntesten Pferderassen weltweit. Ursprünglich waren sie eher massiv und behäbig, weil sie vor allem als Trage- und Lasttiere eingesetzt wurden, die in den kargen Tiroler Alpen klarkommen mussten. Deswegen sind sie auch relativ leichtfuttrig und neigen zu einer kleinen Haflingerplautze. Gleichzeitig wurde der Haflinger über die Jahrzehnte durch Auswahl der Zuchtstuten und Zuchthengste besonders auf Trittsicherheit, Gelassenheit und Balance gezüchtet, damit er auf den engen Alpenwegen und schwierigen Gebirgspfaden gut durchkam.

Später wurde der Haflinger mit Araberhengsten gekreuzt, damit er zwar größer und sportlicher wird, seine Alpentrittsicherheit aber weiter behält. Heute sind sie deswegen durchaus auch sportlich und rasant dank ein bisschen mehr Araberblut.

Typische Rassemerkmale

Fuchsfarbe trifft Blondinenmähne! Der Haflinger ist unter den Pferderassen ziemlich gut zu erkennen: Blondes Fell mit blonder Mähne. Die Rasse hat unglaublich viele Fans – deswegen haben wir ihr ein ganzes T-Shirt gewidmet ;-)

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Kommen wir zurück zu den Merkmalen der Haflinger. Zu ihrer speziellen Fellfarbe kommt nämlich noch ein robuster Körperbau und ein feiner Kopf.

  • Die typischen Haflingerfarben sind Fuchstöne, kombiniert mit der klassischen blonden Mähne.
  • Sie haben auch immer eine lange dicke Mähne und einen dicken puscheligen Schweif.
  • Beim Haflinger gibt es alles vom Kohlfuchs bis zum Lichtfuchs.
  • Einsprengsel sollte das Fell nicht haben oder zumindest so wenig wie möglich. Der Zuchtwunsch ist eine durchweg fuchsfarbenes und einheitliches Fell. Irgendwelche Stichelhaare und Abzeichen an den Beinen oder am Körper sind unerwünscht in der Idealzucht, aber natürlich kommt auch das immer wieder vor.

Aber das sind optische Spitzfindigkeiten, die dem Haflinger an sich keinen Abbruch tun.

Mittlerweile gibt es verschiedenste Zuchtlinien und der moderne Hafi hat mit dem Haflinger von früher zum Teil gar nicht mehr so viel zu tun. Lange waren die Haflinger als robuste Bergponies und Kutschpferde ziemlich – nennen wir es mal – mopsig und massiv im Körperbau.

Die heutigen Haflinger sind deutlich graziler durch die Einzucht von Araberpferden. Sie sind gutmütig und haben eine hohe Leistungsbereitschaft.

Klein, dick und blond sind Haflinger aber schon länger nicht mehr. Die Zucht hat sich an die Moderenen Bedürfnisse angepasst und die Haflinger größer, feiner und leichter gezüchtet. Hafis von heute haben also in aller Regel die Ganaschenfreiheit, den schönen Rücken und die gut gelagerte Schulter, die man sich bei einem Reitpferd wünscht. Sie erreichen gut und gerne ein Stockmaß von 1,50m und größer und sind damit vielseitig einsetzbar.

Steckbrief! Das perfekte Haflinger-Gebäude

Der Kopf: Der Kopf ist kurz und trocken. So sagt man, wenn man der Kopf gut konturiert und nicht dick oder schwammig ist. Haflinger haben eine breite Stirn im Idealfall und weite schöne Ganaschen. Die Augen sind bei den Haflinger gerne groß und klar.

Der Hals: Ist genügend lang, dass der Haflinger sich schön stellen und biegen kann und den Reiter gut ausbalancieren und der ideale Haft sollte schön locker und leicht im Genick sein. Genau deswegen sind Haflinger eigentlich auch sehr gute Dressurpferde.

Der Körper: Ein perfekter Haflinger sollte richtig schön Rechteckig sein – also nicht zu lang und nicht zu kurz. Er sollte auch einen „trockenen“ Körperbau haben und harte schöne nicht zu flache Hufe. Der Idealhafi hat einen gut ausgeprägten, aber nicht zu dominanten Widerrist und eine Breite und gut bemuskelte Kruppe. Das macht ihn so schön wendig und gibt den gewünschten Schub aus der Hinterhand.

Wie schwer ist ein Haflinger? So ein klassischer Haflinger wiegt zwischen 450 und 600 Kilogramm. Wobei es natürlich auch besonders kleine und dünne oder besonders große und dicke Exemplare gibt. Das sind nur Mittelwerte, in denen sich die Haflinger bewegen.

Wie groß sind Haflinger

Haflinger gibt es im Grunde in vielen Varianten. Sie bewegen sich aber in aller Regel zwischen einem Stockmaß von 1,38 und 1,48 m. Es gibt aber auch immer wieder Hafis, die die 1,50 m überschreiten.

Hier zum genießen ein paar schöne Haflingerbilder via YouTube von den Alpenpferdchen im verschneiten Winterbergpanorama:

Sind Haflinger Kaltblüter?

Haflinger sind tatsächlich keine Kaltblüter soweit ich weiß, sondern aus einem warmblutähnlichen Pferd entstanden. Der erste Hengst war ein gutmütiges kleines Gebirgspferd und Arbeitspferd mit großer Leistungsbereitschaft, das wohl warmblutähmliche Rasseeigenschaften hatte.

Wenn du da andere Infos hast, schreib mir gerne einen Kommentar – ich freue mich auf deine Meinung zu dem Thema! Die hübschen Fotos aus Hafling sind übrigens von meinem Schwager, der grandiosen Wein herstellt (via 49point9.de) und der dort Urlaub gemacht und mir die Bilder für den Artikel mitgebracht hat.

Gibts Rassetypische Krankheiten?

Im Grunde können Haflinger zu allen Stoffwechselerkrankungen neigen, weil sie so leichtfertig sind. Alles, was aus Übergewicht und Stoffwechselüberlastung entstehen kann, ist beim Haflinger unter Umständen ein Thema.

Typisch kann sein:

  • Erhöhtes Risiko zu Gelenksproblemen
  • Erhöhtes Risiko zu Hufrehe
  • Erhöhtes Risiko zu EMS und allen Folgen

Das sind jetzt aber alles keine genetischen Themen oder Krankheiten, die auf jeden Fall kommen, sondern einfach Probleme, die mit der Leichtfuttrigkeit dieser Rasse zu tun haben und die du in aller Regel vermeiden kannst, wenn dein Hafi nicht zu fett und gut im Training ist.

Charaktertyp Haflinger- das Interieur

Haflinger sind clever und gutmütig – auch wenn das Vorurteil vom „dummen“ Haflinger gerne die Runde macht. Das ist Quatsch! Sie gelten im Gegenteil als sehr intelligente Rasse. Genau das wird aber gerne missverstanden und in „Faulheit“ und „Sturkopf“ umgemünzt.

Der Haflinger – Wirklich nur ein stures dickes Pony?

Natürlich ist er das nicht. Es liegt aber schlicht daran, dass der Haflinger so schlau ist, dass er genau weiß, wann er Lücken zum Energiesparen sieht. Wenn er also mit seinem Reiter nicht einverstanden ist oder die Meinung vertritt, dass es sich nicht lohnt etwas zu tun, dann wird er seinen schlauen Kopf einsetzen und sich verweigern oder versuchen der Arbeit zu entkommen. Grundsätzlich sind die ehemaligen Arbeitspferde aber sehr gutmütig und Leistungsbereit, wenn sie auf einen Reiter treffen, der ihre Intelligenz fordert. 

Sind Haflinger gute Anfängerpferde?

Genau deswegen sind Haflinger eigentlich nicht die perfekten Kinderpferde oder Anfängerpferde – zumindest für totale Neulinge, die nicht bereit sind an sich zu arbeiten und Wissen zu sammeln. Sie sind auch nicht unbedingt die perfekten und geduldigen Ponys für Kinder, gerade weil sie so schlau sind. Wenn ihr Mensch nicht weiß, was er tut, auf ihren schlauen Kopf und ihren feinen Charakter eingeht, dann entscheidet sich der Haflinger im Zweifelsfall lieber gegen den Menschen als für ihn.

Wenn sie aber gut ausgebildet werden und der Anfänger oder Neuling eine fachkundige Hilfe an seiner Seite hat, bereit ist zu lernen und auf sein Pferd einzugehen, dann kann ein Haflinger ein grandioses Familienpferd, ein Pony fürs Kind und ein super Lehrmeister sein.

Was der Haflinger kann – eine vielseitige Rasse

Haflinger sind vor allem Freizeitpferde. Er ist lernfähig, clever, vielseitig und ziemlich unerschrocken. Außerdem ist er trittsicher, wendig und gelassen, das muss er sein als Arbeitspferd und Gebirgspferd – darauf ist er über Jahre in der Zucht optimiert worden. Auch wenn der Haflinger eher zu den Kleinpferden zählt, kann er auch ein grandioses Springpferd sein. 

Sie können aber auch im Westernreiten, Springen oder als Dressurpferde eingesetzt werden.

Dafür ist der Haflinger besonders geeignet

Springen: Haflinger sind natürlich nicht die Größten unter den Pferden und können deswegen in aller Regel nicht bis ins ganz hohe Niveau erfolgreich im Springsport mitziehen. Die Hindernisse sind irgendwann schlicht und einfach zu hoch für die Haflinger, aber es hat auch schon Haflinger gegeben, die über 1.65m hohe Hindernisse überwunden haben – das wat ein Haflinger aus Österreich, der damit einen neuen Weltrekord aufgestellt hat.

Dressur: Haflinger werden seit langem auf einen Reitpferdekörper gezüchtet und bringen vom Exterieur alles für ein gutes und feines Dressurpferd mit. Oft haben Haflinger schöne Gänge und lassen sich sehr gut gymnastizieren.

Vielseitigkeit: Sie sind trittsicher, wendig, unerschrocken, können springen und lassen sich sehr schön reiten. Das sagt schon alles über die Kompetenzen des Haflingers in Sachen Vielseitigkeit aus. Das Gleiche gilt auch für den Haflinger im Westernbereich. Die Hafis werden oft als Westernpferde genutzt.  Nicht umsonst werden Haflinger als „Alpenquarter“ bezeichnet. All die Eigenschaften, die ich dir schon aufgezählt habe, machen den Haflinger auch zu einem sehr guten Westernpferd.

6 Irrtümer über die Rasse Haflinger

Über die Alpenpferde gibt es verschiedene Vorurteile, die sich immer wieder finden, wenn du im Netz recherchierst oder über die Haffs gesprochen wird. Ich werde sie dir jetzt auflisten und dir sagen, warum du sie alle von deiner inneren Haflinger-Liste streichen kannst:

  1. Haflinger sind eine uralte Rasse! Stimmt nicht, es gibt ihn erst seit Ende des 19. Jahrhunderts. Anders als viele andere und deutlich ältere Rassen.
  2. Haflinger sind Palominos! Auch dieses Vorurteil kommt immer wieder zum Zusammenhang mit Haflingern. Das ist falsch. Sie haben zwar ein helles Fell und eine helle Mähne, sind aber keine Palominos. Sie haben kein „Cream“-Gen, wie die Palominos, sondern ein „Flaxen“-Gen – das zu ihrer speziellen Fellfarbe führt
  3. Der Haflinger hat einen feinen Kopf und einen dicken Körper!  Das ist mittlerweile auch falsch. Denn das trifft vor allem für ältere Zuchtlinien durchaus zu, aber die neueren Zuchtlinien – gerade Edelblut-Haflinger – sind auch im Körperbau schön fein.
  4. Haflinger sind pflegeleicht! Das stimmt nicht. Haflinger brauchen genauso viel Pflege wie andere Pferde auch. Sie sind zwar robust und werden traditionell im Sommer auf der einsamen Alm gehalten, aber das liegt nicht an ihrer Natur, sondern an der Natur in der sie dann leben und die ihnen alles bietet, was sie brauchen
  5. Haflinger sind besonders große Starrköpfe! Auch dieses Vorurteil stimmt nicht! Sie sind lieb und sanft vom Typus her. Sie sind aber als Gebirgspferde eher von Natur aus darauf getrimmt nicht zu hibbelig und rasant zu reagieren, sondern bedacht und vorsichtig – damit sie nicht den nächsten Bergabhang herunterstürzen
  6. Auf Haflingern kann jeder Idiot reiten! …heißt es so gerne – aber auch das ist Quatsch. Haflinger haben durchaus auch Temperament und das muss der Reiter sitzen können. Wie bei jedem anderen Pferd auch.

Geschichte – so ist der Haflinger entstanden

Der Haflinger ist blutjung in Pferdezuchtjahren gerechnet. Die Rasse ist noch keine 150 Jahre alt. Das ist wenig in der Pferdezucht.

Der Haflinger ist um 1870 entstanden mit der Geburt eines bestimmten Hengstes – ein Goldfuchs mit dem skurrilen Namen „249 Folie“. Der Hengst wurde in Südtirol geboren und war der Starter von 7 verschiedenen Blutlinien, die alle zum Haflinger gehören. Zu diesem Zeitpunkt hießen die Haflinger aber noch nicht Haflinger. Trotz allem wurden die Blutlinien der Fohlen in der Haflingerzucht schon verzeichnet, auch wenn die dazugehörigen Stuten nicht aufgeschrieben wurden.

Erst kurz vor dem 20. Jahrhundert mit der Aufzeichnung der Stuten in den Zuchtlinien und Blutlinien wurde die Rasse in „Haflinger“ nach dem Ort „Hafling“ in Südtirol benannt.

 

Das war 1898. Erst einige Jahre später hab es dann die erste Zuchtgenossenschaft, die dann auch Abstammungspapiere ausgestellt hat. Anfangs war der Haflinger ein Lastpferd und wurde sogar im Krieg eingesetzt. Nach dem zweiten Weltkrieg wandelte sich das Einsatzgebiet der Haflinger immer mehr Richtung Freizeitpferd. Das hat die Zucht entsprechend beeinflusst.

Der Haflinger war und ist eine sehr beliebte Rasse. Allein die Tatsache, dass es diese Rasse erst seit über 100 Jahren gibt, sie aber zu den weltweit bekanntesten Rassen gehört, sagt einiges über  die Beliebtheit der Rasse aus.

Reinzucht versus Edelbluthaflinger

Gezüchtet werden die Hafis vor allem in Österreich, Deutschland und Italien – auch wenn sie auf der ganzen Welt verbreitet sind. In Südtirol – ihrem Ursprungsland – gibt es im Grunde nur die Reinzucht.  Vor allem in Deutschland wurden einige Jahrzehnte und bis heute Araber in die Linie eingezüchtet – daraus ist der sogenannte Edelbluthaflinger entstanden. Er hat einfach ein paar Prozentanteile mehr Araber in seinem Blut. Das wird in den Papieren genau verzeichnet.

Ob sich der Edelbluthaflinger vom „normalen“ Haflinger wirklich so sehr unterscheidet, sorgt immer wieder für Diskussionen.

Hintergrund der ganzen Geschichte ist, dass ein Haflinger nur als Haflinger bezeichnet werden darf, wenn er maximal 1,5% fremdes Rasseblut hat. Die Edelbluthaflinger haben aber etwas mehr fremdes Rasseblut in sich (bis zu 2,5%). Deswegen wurde diese „Rasse“ neu gegründet und heißt offiziell „Edelbluthaflinger“. Das ist verwirrend und macht in der Realität keinen großen Unterschied. Ob nun 1,5% oder 2,5% fremdes Pferd im Haflinger stecken, dürfte sich in dem großen ganzen Pferdekörper nicht wirklich krass auswirken.

Haflinger kaufen

Wo kannst du den perfekten Haflinger kaufen? Am besten nicht bei Ebay.. Es gibt einen Zuchtverband und verschiedene Züchter. Wichtig ist – und deswegen rate ich dir von Ebay und anderen Kleinanzeigen eher ab – dass dein Pferd aus einer artgerechten, pferdegerechten guten Haflingerzucht mit gesunden Stuten, Hengsten und Fohlen kommt, die pferdegerecht gezogen und ausgebildet werden. So kommst du eher an ein gesundes Pferd mit klarem Kopf.

Hafi-Haltung – so gehts!

In der Haltung sind die Hafis ziemlich anspruchslos – sie sind eine klassische Robustpferderasse:

  • Er ist leichtfuttrig
  • Er ist robust

Das bedeutet aber auch, dass du bei der Fütterung ein bisschen darauf achten musst, was und wieviel das Pferd zu fressen bekommt. Kraftfutter und Saftfutter sollte wenig bis gar nicht im Hafi-Futtertrog landen, dafür lieber viel karges Heu.

Manche Hafis haben auch bei zu viel Weidegang Probleme. Wenn du dein Pferd viel auf der Wiese oder im Offenstall haben willst, dann kann es sein, dass du deinen Haflinger entweder viel bewegen oder mit einer Futterbremse daran hindern musst, allzu mopsig zu werden. Wenn du aber auf eine gute und leichte Ernährung achtest und deinen Haflinger gut trainierst, kann es gut sein, dass du diese Rasse lange reiten kannst. Ich kenne einige Haflinger, die locker über 20 Jahre alt sind und noch aktiv geritten werden.

Hafis lieben das Herdenleben in aller Regel und mögen Offenstallhaltung meist ganz gerne. Als Rasse sind sie ja für das Outdoor- und Bergleben gezüchtet worden und brauchen deswegen viel Bewegung und Herdenkontakt. In den Herden haben die Haflinger oft einen höheren Rang, weil sie so clever, gelassen und durchsetzungsfähig sind.

Drei Funfacts über Haflinger

Zum Schluss habe ich noch drei Funfacts über Haflinger für dich. Sie stammen aus der Rubrik: „Wusstest du schon..?“ Und sind mir bei der Recherche über diese Rasse sofort ins Auge gefallen.

  1. Der Urahn aller Haflinger hat einen wirklich schrägen Namen: 249 Folie
  2. Das erste geklonte Pferd der Welt war tatsächlich eine Haflingerstute mit dem Namen Prometea. Wobei das jetzt nicht unbedingt etwas grandioses ist – klonen ist ja nicht unbedingt ein tolles Thema
  3. Haflingerfohlen haben immer den Anfangsbuchstaben von Hafimama oder Hafipapa – je nach Geschlecht des Fohlens

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6 Kommentare zu “Haflinger

  1. Ina sagt:

    Ich habe im stolzen Alter von 57 das reiten angefangen. Klassisch englisch Unterricht genommen. Mit 59 habe ich mir meinen Hafi gekauft, damals 16 ( Über Ebay). Einer vom " alten Schlag". Nehmen seit 1 Jahr Western Unterricht, machen Working Equitation und auch sonst alles was uns beiden Spaß macht. Er weiß genau, was er kann und möchte, aber wir sind inzwischen ein eingespieltes Team und ich möchte mein Ceverle nicht missen.

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Ina, da warne ich noch davor einen Hafi bei Ebay zu kaufen und schon beweist du das Gegenteil :-) Und ich freue mich, dass du deinen Seelenhafi gefunden hast. Ganz liebe Grüße, Petra

  2. Angie sagt:

    Leider fehlt dem Haflinger-Bericht jeder HInweis auf PSSM!
    Auch dieser Verband schweigt das Problem tot und lässt weiter Hengste zur Körung zu, die nicht getestet sind. (Gleiches gilt im Prinzip natürlich für die Zuchtstutenprüfungen).
    Es könnte so einfach sein, diesen Gendefekt auszumerzen und wer es verharmlost, versößt m.E. gegen das TSchG.

    • Petra sagt:

      Wenn dem so ist, dann hast du absolut Recht – so etwas geht natürlich gar nicht. ICh wusste das PSSM bei Quartern eine Rolle spielen kann, aber nicht dass es auch bei Haflingern ein Thema sein soll. Ich "schweige nichts tot", deswegen wehre ich mich gegen das "auch" in deinem Kommentar. Ich habe diese Info nirgends gefunden, aber finde gut, dass du deine Gedanken zum Thema ergänzt und informierst. Vielen lieben Dank und viele Grüße, Petra

  3. Jana sagt:

    Ich liebe diese Pferde so sehr. Bald bin ich sogar wieder im Urlaub in einem Hotel in Hafling, dann muss ich auf jeden Fall wieder mal ausreiten dort.

    • Petra sagt:

      Das macht bestimmt sehr viel Spaß dort – Hafling steht auch auf meiner Reisewunschliste, alles Liebe, Petra

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