Zeit mit dem Pferd ist wichtig. Du willst ein Partner und ein Freund für dein Pferd sein? Ein Mensch auf den sich dein Pferd freut? Eine Bindung zwischen dir und deinem Pferd? Das geht eigentlich ganz einfach. Verbringe Zeit mit deinem Pferd. Einfach so, beim Putzen und auch mal ohne das ganze Zeug, das zwischen dir und deinem Pferd steht. Mit Massagen zum Beispiel. Sie tun nicht nur der Seele deines Pferdes gut, sie sind auch ein einfacher und genialer Weg, um dein Pferd gesund zu erhalten und gleichzeitig eine Bindung aufzubauen. 

Werde zum Masseur deines Pferdes

Warum? Weil es deinem Pferd gut tut, weil es gemeinsame Zeit bedeutet und vor allem, weil es gut für die Muskeln deines Pferdes ist. Die Massage kann genau wie die Gmynastizierung deinem Pferd helfen gesund und zufrieden zu bleiben.

Super, sagst du vielleicht. Finde ich Bombe! Aber wie? Ich habe ein Lehr-Video für dich durchgetestet aus der Serie „Schwer in Ordnung“ von Hippovital und sowohl mein Pferd als auch ich lieben es. Dein Pferd wird es garantiert auch toll finden, massiert zu werden.

Das größte Geschenk eines Pferdes?

Das größte Geschenk, das ich von meinem Pferd bekomme? Ein zufriedenes Schnauben und Kauen. Und ein leises Brummeln. Es ist deswegen so groß, weil es mir damit zeigt, dass es sich sicher fühlt und entspannt ist in der Nähe des Menschen. Willst du das auch? Dann kuschle, streichle und vor allem massiere dein Pferd! (Das geht übrigens super mit dieser Pferde Massage-Bürste oder dieser Massage-Kartätsche.)

Meine Jungstute liebt es gekrault und gebürstet zu werden. Da ist die Massage doch nur der nächste logische Schritt. Das gilt sicher auch für dein Pferd. Außerdem kannst du mit der Massage die Muskeln lockern und dein Pferd fit und geschmeidig halten.

Massage mit Pferd

10 Gründe, warum du dein Pferd unbedingt massieren solltest:

  1. Es steigert das Wohlbefinden deines Pferdes
  2. Es lockert die Muskeln
  3. Massage erhöht die Dehnbarkeit und Biegsamkeit deines Pferdes
  4. Du kannst Temperaturunterschiede oder Verspannungen erfühlen und so früher reagieren, bevor das Pferd krank wird oder lahmt
  5. Es fördert die Bindung und das Vertrauen zwischen dir und deinem Pferd
  6. Sehnen und Gelenke werden durch die richtige Massage entspannt, das wiederum fördert die Gesundheit und die Leistungsbereitschaft deines Pferdes
  7. die Massage lockert die Schlacken und fördert die Durchblutung
  8. Pferdemassage fördert auch den Stoffwechsel
  9. Pferde kommen zur Ruhe bei der Massage
  10. Du kannst dein Pferd besser kennenlernen. Mag es lieber feste Massage oder leichte Massage? Wie reagiert es auf Druck und die unterschiedlichen Grade von Druck? Das kann dir auch beim Training helfen.

Das ist wie bei den Menschen. Wenn du nach einem langen Bürotag verspannte Schultern hast, hilft dir eine schöne Nackenmassage weiter. Dann kannst du viel geschmeidiger in den nächsten Tag starten, hast keine Schmerzen und kannst glücklich vor dich hin schuften im Büro.

Massage mit Pferd

Massage tut gut: Eine regelmäßige Massage hat nicht nur eine Vertrauensfördernde und freundschaftliche Wirkung sondern fördert eben auch die Gesundheit und Motivation. Dann wenn du richtig massierst. Das will gelernt sein. Deswegen finde ich das Massage-Video von „Schwer in Ordnung“ toll, weil es einen Einstieg in das Thema „Massage“ liefert.

Massage Liberty

Mein Jungpferd ist sogar Liberty mitten im Round Pen fast eingeschlafen, so entspannend war die Massage für sie. Ich massiere sie frei, damit sie jederzeit weggehen kann, wenn sie nicht mehr mag. Aber natürlich kannst du dein Pferd auch am Strick anbinden – nur dann bitte nicht zu fest, dass es die Möglichkeit hat jederzeit wegzuweichen.

Liberty im Round Pen

Liberty im Round Pen

„Basiswissen der Massage“

Alles fängt mit der Theorie an. Anhand der Anatomie zeigt Frau Expertin Daniela Schinko die Nerven und Muskeln des Pferdes. Erklärt, was sie bedeuten und was sie können.

INFO: Jeder Muskel ist mit dem Rückenmark und dem Gehirn verbunden, sagt die Expertin. Deswegen ist die Theorie so wichtig und es ist wichtig zu wissen, wie man richtig massiert.

Das Video gibt Antwort auf verschiedene theoretische Fragen:

  • Wie funktioniert das Pferd grundsätzlich?
  • Wie reagieren die Muskeln auf die Nerven?
  • Was können die Nerven?
  • Was hat die Massage des Pferdes mit Beruhigung und Entspannung oder Anregung zu tun?
ACHTUNG:Trotzdem solltest du vor der ersten Massage mit deinem Tierarzt abklären, ob dein Pferd gesund ist. Hat es keinerlei Krankheiten? Kann die Massage etwas verschlechtern? Das kann nur der Tierarzt beantworten. Sollte er aber auch vorher. Wenn das Pferd gesund ist, spricht gar nichts gegen eine regelmäßige Massage.

Wann darfst du nicht massieren?

Es gibt verschiedene Gründe, die kurzfristig gegen eine Massage sprechen können:

  • Trächtigkeit
  • bei Nervenerkrankungen
  • Fieber
  • Pilzbefall
  • offene Wunden
  • Muskelrisse
  • Schwellungen und und und.

Wenn also dein Pferd schon bekannte Probleme dieser Art hat oder du beim ersten Abtasten und Streicheln Schwellungen, Wärmepunkte oder ähnliches bemerkst – bitte nicht massieren. Dann erstmal den Tierarzt rufen und das Problem lösen.

Weitere Tipps der Expertin:

  • Vor oder während der Fütterungszeit bitte nicht Massieren.
  • Und unbedingt bei trockenem Fell massieren – nicht nachdem das Pferd eingesprüht wurde mit Fellpflege.

Das kommt mir entgegen. Denn ganz grundsätzlich bin ich persönlich ohnehin gegen zu viel Chi Chi und Pflege am Pferd. Jedes Pferd ist ein in sich ausgeklügelter Organismus. Wenn da zu viel gewaschen, shampooniert und poliert wird, greift das nur den Schutzmantel der Pferdehaut an. Weniger ist mehr, denke ich persönlich. Aber zurück zur Massage.

Pferdemassage

Achtung: Massage!

Grundsätzlich gilt: Bitte immer mit Vorsicht ran gehen! Dein Pferd kann sich jederzeit erschrecken. Also gerade hinten vorsichtig annähern an das Massage-Thema. Und immer: sanft und langsam anfangen.

  • Genug Abstand zu den Gefahrenzonen halten, weil das Pferd ja jederzeit austreten kann.
  • Schmuck vorher ablegen, Uhren und Ringe, damit man das Pferd nicht verletzt. (Wenn du dir das Video auf deinen Laptop holst – was ich dir absolut empfehlen kann) dann aber nicht aufschreien. Die Frau Expertin trägt keinen Ring, das ist ein Tattoo am Finger. Und bitte meinen Ring ignorieren, ich habe tatsächlich vergessen ihn abzunehmen… *Seufz*)
  • Geeignete Kleidung tragen! Manche Pferde wollen dann auch „massieren“ und fangen an dich zu beknabbern. Wenn du da ein bauchfreies knappes Top trägst, wird es nicht wirklich angenehmer, bis du deinem Pferd klar gemacht hast, dass es dich nicht zurückmassieren muss.

So geht massieren – knapp zusammengefasst aus dem Video:

  • Ganzes Pferd abstreicheln, um es mit den Berührungen vertraut zu machen.
  • Das gibt dir auch Sicherheit und Vertrauen und Infos über den Gemütszustand des Pferdes.
    • Wie fühlt es sich an? Locker?
    • Überall gleich warm und fest?
    • Gibt es Temperaturunterschiede? Da müsste man dann den Tierarzt rufen, um das zu checken.
  • Schließ zwischendurch deine Augen, damit du besser spürst, ob es Unterschiede gibt

Pferdemassage richtig machen

  • Faustregel: Sanfter Druck wirkt entspannender, festerer Druck wirkt anregender. Lieber sanft starten
  • Mit beiden Händen Kontakt zum Pferd halten <- gibt Vertrauen und Sicherheit

Pferdemassage richtig machen

  • Dann kannst du loslegen. An den Kaumuskeln zum Beispiel mit Zirkelungen bzw. Ausstreichungen – also kreisenden und streichenden Bewegungen

Pferdemassage richtig machen

  • Dann weiter zu den Schläfenmuskeln – sehr sanft bitte

Pferdemassage richtig machen

So geht’s dann das ganze Pferd durch – vom Kopf bis zum Popo. Mit unterschiedlichen Intensitäten – je nach Muskelpartie. Jeder einzelne Schritt wird ausführlich gezeigt und erklärt. Ich habe die Bilder von Frau Expertin Daniela Schinko im Kopf, während ich massiere. Das ist sehr hilfreich. Auch weil sie erklärt, welche Muskelpartien empfindlicher sind und welche Stellen vorsichtiger oder fester massiert werden sollten. Die Schultermuskeln zum Beispiel vorsichtiger, sie sind empfindlicher.

Pferdemassage richtig machen

Massage mit Pferd

Und immer das Pferd dabei beobachten: Wenn es sich verspannt oder aufregt, nimm bitte sofort Druck raus.

Ich LIEBE das Video von der Serie „Schwer in Ordnung“ – es wird ausführlich Schritt für Schritt erklärt, wie es richtig geht. Inklusive Detailaufnahmen. Auch wie du technisch gut massierst.

Zum Beispiel: Massiere nicht unbedingt mit der Kraft deiner Hände, sondern mit dem Gewicht deines ganzen Körpers. Wie genau das geht, wird auch erklärt. So lässt sich die Intensität der Massage gut regulieren und du bekommst am Ende keinen Muskelkrampf.

TIPP: Du kannst dein Pferd immer wieder bei der Massage beobachten und an seinem Gesichtsausdruck und Verhalten ablesen, wie es sich bei der Massage fühlt – bis zum Schluss.

Schüttelt sich dein Pferd, kaut es oder gähnt es nach der Massage? Dann gibt es eine Eins Plus mit Sternchen für den Masseur. Dann hat sich das Pferd wohl gefühlt.

Pferdemassage ist toll!

Pferdemassage ist toll, weil sie gesund ist und eure Bindung fördert. Genau wie das Zusammensein grundsätzlich. Sei da! Sei bei deinem Pferd. Verbringe Zeit mit deinem Pferd. Geh nicht immer Reiten oder arbeiten, sondern zeige deinem Pferd, dass du aufmerksam für seine Bedürfnisse bist, dass du auch Spaß machen kannst. So entwickelt sich Bindung, Freundschaft und Vertrauen.

  • Du kannst einfach nur auf der Weide sitzen
  • Du kannst dein Pferd streicheln und bürsten und dann wieder gehen
  • Du kannst mit deinem Pferd spazieren gehen
  • Du kannst dein Pferd massieren

Egal ob mit Massagebürste oder ohne das ganze Zeug um euch herum. Ohne Putzzeug, Bürsten und Sattel zwischen euch. Nur du, dein Pferd und deine Hände.

Pferdemassage richtig machen

Pferdemassage richtig machen

LESE- und VIDEO-TIPPS zur Pferde-Massage

Es gibt noch mehr Videos aus der Serie „Schwer in Ordnung“. Zum Beispiel für Gymnastizierung. Es geht um die natürliche Schiefe: Die Basics der Gymnastizierung. Von der Biegung, von den Problemen beim Training bis zur Frage, was du dagegen tun kannst – hier ist ein Trailer, damit du dir den Stil der Videos schon einmal ansehen kannst.

Übrigens – Pferdeflüsterei-Leser bekommen bis zum 31.8. 2015 exklusiv einen Rabatt auf alle Videos bei Hippovital – einfach folgenden Code bei der Bestellung angeben: Pferdeflüsterei

Ein Buch, das ich dir auch sehr ans Herz legen kann, findest du HIER:*

Wege zum Pferd haben auch schon über Stresspunkte und Massage HIER ausführlicher einen tollen Artikel geschrieben.

Autor: Petra

Pferde machen glücklich. Sie sind unsere Lehrmeister, auf dem Weg zu dem besten "Ich", das wir werden können. Daran glaube ich fest. Es ist wichtig, dass wir ihnen zuhören und lernen sie zu verstehen. Dann schenken sie uns besondere Momente. Diese Momente machen süchtig. Im echten Leben bin ich professionelle Journalistin. Das versuche ich hier in die Welt der Pferde zu übertragen. Ich schreibe die Artikel, führe die Interviews und besuche die Kurse für mehr Pferdewissen. Mein Mantra: Sei ein sicherer Ort für das Pferd.

12 Kommentare zu “Massage fürs Pferd: Tipps, wie du dein Pferd gesund massieren kannst

  1. Miriam sagt:

    Liebe Petra,

    ich bin ein großer Fan von Massagen und TTouches. Leider mein Pony so gar nicht. Er wird total gerne gekrault und geschmust und krault dann auch ganz sanft mit den Lippen zurück, aber Massagen sind nicht so sein Ding.
    Ich versuche es immer mal wieder, aber er läuft jedes Mal weg und zeigt ganz klar, dass er das nicht möchte.
    Vielleicht wenn er mal etwas älter und ruhiger ist und es ihm nicht mehr so schwer fällt einfach mal stehen zu bleiben und nicht rumzukaspern.

    Liebe Grüße
    Miriam

    • Petra sagt:

      Liebe Miriam, das kommt bestimmt noch und wenn nicht, dann ist er ein Kraulpony und kein Massagepony 🙂 So oder so, seid ihr zwei sowieso mein persönliches Spitzenteam. Carey mag bürsten, kraulen und massieren. Aber nur dann wenn kein Heu in der Nähe ist. Das muss ich dann akzeptieren. Gelingt fast immer 😉 Ganz liebe Grüße, Petra

  2. Saskia von PferdeSpiegel sagt:

    Hallo Petra,

    oh wie schön, dass sich Carey schon so toll auf Dich einlässt. Ich habe auch sehr gute Erfahrungen mit den TTouches von Linda Tellington gemacht und darüber auf meinem Blog mal einen Bericht geschrieben.

    Mein Pferd hat einige Monate gebraucht, um Massagen und Kraulen richtig zu genießen. Am Anfang hat er mir sehr deutlich gezeigt, dass er es nicht gerne hat, wenn ich in seinen persönlichen Bereich zum Beispiel am Kopf eindringe. Ich habe das einfach akzeptiert. Seit ein paar Wochen genießt er es total. Auch meine Freund und meine Familie dürfen ihn kraulen und ich liebe es seine neuen Lieblingskratzstellen zu entdecken. So eine richtige Massage könnte ich mir also inzwischen auch vorstellen 🙂

    Alles Liebe und weiterhin viel Freude auf Eurem Massage-Weg! Saskia

    • Petra sagt:

      Hallo Saskia, tatsächlich bin ich auch sehr dankbar, dass sie so offen und zugewandt ist. Also, dann wenn kein Heu oder Gras in der Nähe ist 😉 Wir haben uns aber auch langsam angenähert. Anfangs habe ich immer gewartet, bis sie zu mir gekommen ist. Ich habe sie immer frei gebürstet und sie konnte jederzeit weg. Aber ganz grundsätzlich bleibt sie meist auch sehr gerne bei den Menschen stehen. Die TTouches habe ich auch schon im Blick und mir eine DVD dazu angesehen mit Linda Tellington Jones. Sehr interessant. Schön, dass du Wingardio auch seine Zeit gelassen hast und lässt. Ich verstehe die Pferde. Wir wissen ja, dass wir uns für sie entschieden haben. Aber sie eben nicht unbedingt. Und dann kommt da plötzlich ein fremder Mensch und will dem Pferd ans Gesicht, unter den Bauch und überall hinfassen. Das fände ich auch nicht so toll. Deswegen ist es auch so wichtig, finde ich, dass man dem Pferd anfangs etwas Zeit lässt und wartet, bis es das Anfassen erlaubt. Alles Liebe an euch zwei und bis bald, Petra

  3. Daniela von Hippovital sagt:

    Liebe Petra,

    ich habe mich sehr über diesen Artikel gefreut – die Bilder von deinem Pferd und dir strahlen so viel Zufriedenheit und Harmonie aus, dass man die angenehme Atmosphäre zwischen euch förmlich spüren kann!
    Und wenn ich zu solchen Momenten beitragen konnte, dann macht das auch mich sehr zufrieden. Danke, dass du uns dran teilhaben hast lassen! 🙂

    Dir und deinem Pferd noch eine schöne Zeit miteinander, ich schicke euch eine Umarmung aus Österreich!
    Dani

    • Petra sagt:

      Liebe Dani, das freut mich sehr. Ich bin wirklich sehr glücklich mit der kleinen Madame. Wir sind auf einem Weg, wohin auch immer er uns führen wird 🙂 Und die Massage hat ihr sichtlich Spaß gemacht. Ich meine, wenn das Pferd schon fast einschläft, ist das ein sehr entspanntes Zeichen dafür, dass die Massage eine tolle Sache ist. Immerhin ist sie ein 100% ehrlicher Tester 🙂 Liebe Grüße, Petra

  4. Lucia sagt:

    Hallo ich bin so froh diesen newsletter abonniert zu haben es gibt hier immer so tolle berichte und das mit dem massieren werde ich morgen gleich mal testen.

    • Petra sagt:

      Hallo Lucia, wie lieb – wir freuen uns auch sehr, dass du hier mitliest. Alles Liebe und wir sind gespannt, wie dir und deinem Pferdchen die Massage gefällt, Petra

  5. Pferdefreunde sagt:

    Liebe Petra,
    wieder so ein toller Artikel! Danke schön!
    Mein Pony mag Massage und Kraulerei auch total gerne, es liebt zum Beispiel Ohrenmassage. 🙂
    Wir Menschen genießen es, wenn wir gestreichelt werden. Deswegen finde ich es sehr wichtig, dass wir dies auch unseren Pferden zugestehen. Ich freu mich immer sehr wenn ich sehe, wie sehr Sleipi die Streichel- und Massageeinheiten genießt. Außerdem ist es ja auch ein pferdisches Zeichen von Freundschaft und Zuneigung.
    Im September nehme ich mit ihm an einem TTouch-Kurs teil, da freue ich mich schon drauf.
    Viele Grüße
    Karo

    • Petra sagt:

      Liebe Karo, wie lieb – danke für das nette Kompliment. Das was du schreibst, ist auch etwas, was ich sehr mag: Herausfinden, welche Stellen Madame Pferd am liebsten mag. Was sich bei ihr in einem leisen Zittern der Unterlippe zeigt. Ohrenmassage ist auch manchmal okay, manchmal toll, manchmal nicht. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt, was du nach dem TTouch-Kurs berichten wirst. Das finde ich auch sehr spannend. Videos habe ich schon gesehen, aber einen Kurs habe ich noch nicht besucht. Ich freue mich schon auf deinen Bericht, Ganz liebe Grüße, Petra

  6. Christine sagt:

    Vor kurzem gab es ja drei völlig verregnete Tage, der Platz stand unter Wasser, die Halle war durch Unterricht besetzt, also dachte ich, gönne ich meinem Pferd einen Wellnesstag. Verschiedene Touchs und Übungen hatte ich mir vor einiger Zeit zusammengetragen. Meine Stute ist jetzt seit fünf Monaten bei mir und wir sind noch kein wirklich gutes Team.
    Aber an dem Tag sind wir auf unserem Weg ein gutes Stück vorangekommen. Ich habe ihr genau zugehört und herausgefunden, was sie besonders mag, nämlich Massagen am Mähnenkamm und am Schweif, am Bauch dagegen nicht.
    Ich glaube, es war für uns beide eine Erfahrung, ganz in Ruhe beisammen zu sein, einander zuzuhören und Körperkontakt zu haben ( und nichts voneinander zu erwarten)
    Ich fands toll!

    • Petra sagt:

      Liebe Christine, ähnlich ging es mir auch. Meine Kleine ist ja erst seit wenigen Wochen bei mir. Aber ich konnte auch bei der Massage wieder einiges an Hot Spots finden. Es ist so herzig, wenn sie dann entspannen oder zufrieden schnauben und so eine innere Ruhe und Genuß ausstrahlen. Ich glaube, dass die Pferde es sehr zu schätzen wissen, wenn wir auch viele solcher Momente mit ihnen verbringen. Ich freue mich richtig mit euch mit, dass die Massage euch ein Stückchen weiter zusammengebracht hat. Ganz liebe Grüße und bis bald, Petra

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