Stell dir vor, du müsstest immer im Herbst und im Frühjahr deine Haare einmal durchwechseln. Die alten Haare fallen aus und die neuen wachsen nach. Je nach Jahreszeit musst du sogar flauschige neue Haare bilden und das innerhalb weniger Wochen. Hört sich anstrengend an, oder? Genau das ist der Fellwechsel für dein Pferd und seinen Organismus. Gleichzeitig kommt bei unseren Hauspferden dann auch noch die Futterumstellung dazu. Von Gras auf Heu oder von Heu auf Gras – je nachdem ob Frühjahr oder Herbst. 

Während du also die ganzen Haare an deinem Körper umbaust, müssen sich auch noch dein Magen und dein Darm im Herbst innerhalb weniger Tage von fetter Schokoladentorte auf kerniges Vollkornbrot umstellen beziehungsweise im Frühjahr von kernigem Vollkornbrot auf Apfelkuchen mit Sahne. Auch das ist anstrengend!

Diese Kombination aus Fellwechsel und Futterumstellung wird gerne mal unterschätzt. Auf den ersten Blick stecken die Pferde das ja auch ganz gut weg. Manches wird ein bisschen dicker oder hat hier und da ein bisschen schuppige Haut…aber mehr ist da doch nicht….denken wir.

Fellschoen Produktbild Bürste Magentapink an Pferd mit Fell nah dran

So kannst du Fellwechsel und Futterumstellung bei deinem Pferd unterstützen

Es gibt einige Anzeichen dafür, dass Magen, Darm und Stoffwechsel richtig Arbeit leisten müssen und die richtige Unterstützung ganz gut vertragen könnten. Da fliegen nicht einfach nur beim Bürsten ein paar mehr flauschige Haare durch die Luft und es bedeutet auch richtig Hochleistungsarbeit für den Pferdemagen, wenn das Futter sich so stark ändert.

Du kannst dein Pferd vor allem mit 3 Punkten unterstützen: 

  1. Das richtige Futter
  2. Die richtige Pflege
  3. Das richtige Training

Ich gehe die Punkte jetzt einfach mal der Reihe nach mit dir durch und fange mit dem Thema “Futter” an.

Meine perfekte Fellwechsel-Futterumstellungs-Kur

Erstmal stelle ich dir das „Special-Fellwechsel-Müsli“ zusammen, das mein Pferd Kurweise in der Fellwechselzeit täglich bekommt. Das ist eine Mischung aus entgiftenden Kräutern für Leber und Niere, Vitaminbomben für das Immunsystem und etwas Feinem für den Pferdemagen.

Ich liste dir einfach mal das Rezept für eine Tagesration auf und erzähle dir dann gleich mehr dazu in meinen 5 Tipps, die ich für dich und den Fellwechsel deines Pferdes habe:

  1. Drei Esslöffel Moorpulver von Sonnenmoor! Warum? Weil das dem Magen und dem Immunsystem sowie Stoffwechsel unglaublich gut tut: Über das Moorpulver und seine Herkunft und die Firma Sonnenmoor kannst du dich HIER genauer darüber informieren
    Sonnenmoor - Tiermoor
  2. Zwei Handvoll Hanfsamen! Warum? Weil Hanfsamen Eiweiße, Vitamine und Spurenelemente haben – Mehr Infos über die Hanfsamen gibt es HIER
  3. Eine kleine Handvoll Hagebutten! Warum? Weil sie Vitamine für Immunsystem und Haarbildung haben – HIER kannst du dir Hagebutten schnappen oder du sammelst sie und trocknest sie selbst
  4. Zwei Handvoll entgiftende Kräuter für Leber und Niere! Warum? Weil die Stoffwechselorgane richtig zu tun haben in der Zeit – bekommst du zum Beispiel HIER

Soweit mein persönliches Rezept für die Fellwechsel-Futterumstellungskur – ich füttere diese Kombination etwa 8 Wochen Kurweise. Kommen wir jetzt zu den fünf Tipps, die ich dir versprochen habe und der genaueren Erklärung zu den einzelnen Futtertipps. Damit du auch weißt, warum ich persönlich diese Futterdinge so toll finde und schauen kannst, ob sie auch etwas für dich und dein Pferd sein könnten.

5 Tipps wie du dein Pferd in der Zeit von Fellwechsel und Futterumstellung unterstützen kannst 

TIPP 1: Die Ernährung deines Pferdes

Im Grunde haben vor allem der Magen, der Darm, Immunsystem und die Entgiftungsorgane Arbeit mit Fellwechsel und Futterumstellung. Das alles kannst du mit der Ernährung unterstützen.

Huminsäure für den gestressten Magen: Der Magen muss in der Zeit der Futterumstellung richtig viel leisten. Das ist eine enorme Umgewöhnungsphase, die du tatsächlich mit Moorpulver sehr gut unterstützen kannst. Moorpulver besteht aus einer perfekten Mischung aus über 350 verschiedenen gepressten Kräutern, Früchten und Pflanzen, die mit den Jahren zu Moor wurden und letztlich abgebaut, getrocknet und zu Pulver verarbeitet werden. Manche dieser Pflanzen gibt es heute gar nicht mehr. Wir reden da von über 10.000 Jahren. Der Boden in solchen Moor-Gebieten ist sehr Sauerstoffarm und so werden die Pflanzen quasi nicht abgebaut, sondern gepresst. Dazu kommen Mikroorganismen, die in den Schichten arbeiten und die Superstoffe für den Magen deines Pferdes erzeugen – zum Beispiel die Huminsäure. Dazu hat Moorpulver noch Calcium, Kalium und Magnesium, Eisen, Kupfer, Selen und Zink. Alles Stoffe, die der Fellstoffwechsel deines Pferdes Fellwechsel gut gebrauchen kann. 

  • Huminsäure soll antiviral und antibakteriell wirken
  • Die organischen Stoffe im Moorpulver sollen die Abwehrkräfte stärken die Verdauung regulieren und den Körper sogar entgiften

Also alles das, was dein Pferd bei einer Futterumstellung wirklich gut gebrauchen kann. Die Huminsäure tut gerade Magen und Darm besonders gut und ohne den Darm geht gar nichts im Körper. Er ist für Immunzellen, Verdauung, Versorgung des Körpers mit Mineralstoffen und erste Entsorgung von Giftstoffen zuständig. Arbeitet der Darm nicht richtig landen die Giftstoffe und Stoffwechselprodukte letztlich meist in der Haut oder eben in einer Überlastung der zuständigen Organe.

Moorpulver ist also im Grunde hochkonzentrierte Erd- und Pflanzenpower. Aber Moorpulver ist nicht gleich Moorpulver. Wichtig ist mir beim Moorpulver, dass es aus einem schonenden Abbau, einem biologisch einwandfreien Herkunftsort und umweltfreundlicher Herstellung stammt. Moorlandschaften sind schützenswerte Gebiete und die konzentrierte Pflanzenpower im Moorpulver sollte ja nicht gerade durch irgendwelche landwirtschaftlichen Düngemittel oder anderes durchsetzt sein.

Deswegen setze ich auf meinen persönlichen Moordealer „Sonnenmoor“. Die Firma baut nicht in einer Moorlandschaft ab, sondern auf einer sogenannten Moorwiese. Das ist ein Riesenunterschied in Sachen Naturschutz.

Ich bin Fan von Sonnenmoor, weil sie Qualität und Umweltschutz liefern und füttere meinem Pferd in Phasen der Futterumstellung, wie beim Fellwechsel, immer das Pulver von der österreichischen Firma.

Moor_sonnenmoor

Das Moorpulver stammt von den Rändern eines Naturschutzgebietes – aus Salzburg-Leopoldskron. Das ist besonders hochwertiges Heilmoor. Außerdem wird eben nicht in einem Moor-Gebiet abgebaut, sondern nur auf der Moor-Wiese und es handelt sich um einen Familienbetrieb mit längerer Tradition. Auch das mag ich persönlich sehr gerne. Da steckt dann auch viel Liebe und Verantwortungsbewusstsein drin. Vielen Dank an dieser Stelle an die Firma Sonnenmoor, die diesen Artikel unterstützt hat.

Moorpulver ist übrigens auch bei Kotwasser grundsätzlich ein guter Tipp. In unserem ersten Stall gab es leider Heulage und das wiederum hat Kotwasser bei meiner Stute verursacht. Dagegen habe ich ihr Moorpulver als erste Hilfe gegeben und die enthaltene Huminsäure hat Magen und Darm soweit auf die Sprünge geholfen, dass wir zumindest das Kotwasser wieder loswaren. 

Sonnenmoor - Tiermoor

Die Huminsäure hilft deinem Darm seine Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen und hilft deswegen zum Beispiel auch oft sehr gut bei Kotwasser. 

Weiter gehts mit der Ernährung. Neben dem Moorpulver brauchen ja auch Immunsystem und Entgiftungsorgane ein bisschen Unterstützung.

Powerstoffe für Immunsystem und Stoffwechsel: Der Fellwechsel fordert auch das Immunsystem deines Pferdes. Es braucht Eiweißbausteine, Vitamine und Spurenelemente, damit es gesund und fit durch das ganze Flauschchaos kommt. Haare bestehen aus Keratinen und die wiederum brauchen Eiweiß um sich bilden zu können.

Studien zufolge braucht das Pferd locker mal 30% mehr Energie im Fellwechsel als sonst. Da kannst du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und dein Pferd zum Beispiel mit Hanfsamen unterstützen. Die haben sehr viel hochwertiges natürliches Eiweiß und dazu noch Vitamine und Spurenelemente. Wenn du dann noch Vitamin C für das Immunsystem dazupackst durch Hagebutten und an ausleitende und engiftende Kräuter denkst wie Brennessel und Mariendistel hast du schon ganz viel in Sachen Ernährung für dein Pferd getan. 

Hanf Samen und Öl

TIPP 2: Gut Putzen

Du kannst deinem Pferd den Fellwechsel auch erleichtern, indem du es massierst und die überflüssigen Haare aus dem Fell holst. Der Fellwechsel juckt und kann sich unangenehm anfühlen und dein Pferd wird dich dafür lieben, wenn du ihm ein paar der lästigen überflüssigen Haare beim täglichen Putzen entfernst und ganz nebenbei seine Haut noch ein bisschen stimulierst und durch das Bürsten für eine gute Durchblutung sorgst. 

Am Besten schnappst du dir auch eine Bürste, die die überflüssigen Haare so richtig schön mit rauszieht und so die lästigen juckenden Härchen entfernt, die dein Pferd im Fellwechsel nerven.

Danach kannst du noch mit einer sanften Bürste drübergehen oder dein Pferd an seinen Lieblingsstellen kratzen. Das wird ihm gut tun und bringt dir Bonuspunkte bei deinem Pferd.

Fellschön Bürste im Einsatz

TIPP 3: Wellness pur

Dein Pferd wird sich in der Zeit des Fellwechsels besonders gerne wälzen wollen. Sollte es auf seiner Koppel keinen schönen Ort dafür haben oder sich in der Herde nicht richtig trauen, weil es sehr rangniedrig ist, kannst du ihm Fellwechsel und Futterumstellung auch erleichtern, indem du ihm die Gelegenheit gibst sich nach der gemeinsamen Zeit in Ruhe in der Halle oder auf dem Platz zu wälzen. 

Außerdem kannst deinem Pferd ab und an eine Massage gönnen. Das steigert sein Wohlbefinden und tut auch der Pferdehaut sehr gut und du regst den Energiefluss im Pferdekörper an. Das wiederum tut dem ganzen Organismus gut, der ja sehr viel mit der Entgiftung durch die Futterumstellung zu tun hat. 

Wie du dein Pferd glücklich massieren kannst erfährst du HIER im Artikel – einfach auf den Link klicken und weiterlesen

Massage mit Pferd

TIPP 4: Gönn deinem Pferd die eine oder andere Pause

Ich habe dir ja schon beschrieben, dass Pferde im Fellwechsel und der Futterumstellung ganz schön viel innere Arbeit in ihrem Körper leisten müssen. Das bedeutet natürlich auch, dass der Körper seine Kraft und Energie für diese Umstellung braucht und deswegen vielleicht ein bisschen weniger Kraft für anderes hat. In der freien Wildbahn würde dein Pferd sich jetzt vielleicht auch die eine oder andere Pause mehr gönnen. 

Du kannst dein Pferd also auch unterstützen indem du das Training anpasst und ein bisschen langsamer, entspannter und weniger machst als sonst. Du kannst so durch das moderate entspannte Training den Stoffwechsel und Kreislauf anregen, überlastet den Organismus aber nicht weiter durch zu anstrengende Einheiten. 

TIPP 5: Vermeide zusätzlichen Stress 

Du kannst dich zum Beispiel fragen, ob das Turnier im Fellwechsel wirklich sein muss oder den geplanten Umzug lieber etwas nach vorne oder hinten verlegen, damit dein Pferd nicht auch noch Stress durch Umstellungen hat, wenn es ohnehin schon so viel in seinem Körper leisten muss. 

Natürlich lässt sich das nicht immer vermeiden, aber zumindest kannst du unnötigen Stress vom Plan streichen und im Zweifelsfall kannst du dein Pferd dann einfach mit dem erwähnten Futtertipp aus Moorpulver, Hanfsamen und Vitaminboostern unterstützen. 

Futterumstellung dank Umzug: Ein Erfahrungsbericht

Diese ganzen Tipps gelten übrigens auch ganz grundsätzlich bei Futterumstellungen. Diese Erfahrung konnte ich vor kurzem erst wieder machen. Meine Stute musste innerhalb kürzester Zeit zweimal umziehen. Das war so nicht geplant und ich habe länger mit der Entscheidung gehadert, aber die Haltung muss ja immer auch zum Pferd passen und das sieht man meist erst, wenn man am Stall angekommen ist und es ausprobiert, weshalb ich mich schweren Herzens zweimal zu einem Umzug entschlossen habe.

Alles zu unserem Umzug und wie man ihn möglichst Stressfrei gestalten kann, kannst du HIER genauer nachlesen

Pferdemassage mit der Bürste

Carey hatte also durch die Umzüge zwei Futterwechsel innerhalb von 6 Monaten. Denn jeder Stall bezieht sein Heu von unterschiedlichen Wiesen und die Graskoppeln an den Ställen unterscheiden sich auch in aller Regel. Das hat Magen und Darm genauso beeinflusst wie den Stoffwechsel und die Entgiftungsorgane Leber und Niere. 

 

Niere und Leber und die Futterumstellung

Leber und Niere übernehmen die Entgiftung im Pferdekörper. Wenn zuviel auf einmal zusammenkommt oder die Entgiftung durch eine kleine oder größere Überlastung nicht mehr standardmäßig funktionieren kann, werden die „Toxine“ zum Beispiel auch einfach im Bindegewebe zwischengelagert, solange bis der Organismus hinterherkommt und sie ganz abbauen kann.

Anatomie_Pferd_leber

Dadurch kann es zum Beispiel zu Hautprobleme kommen. Zumal der Körper erstmal immer dafür sorgt, dass die wichtigsten Organe wie Magen, Herz, Lunge und Co funktionieren. Haut, Haare und Hufe werden also in aller Regel als erstes vom Körper „vernachlässigt“ wenn er mit seiner Arbeit nicht hinterherkommt. 

Meist sieht man diese Veränderungen deswegen vor allem an der Haut und den Hufen. Bei Carey äußerte sich das in einer kleinen Mauke am Huf, schuppigerer Haut und brüchigeren Hufen.

Mauke Pferd

Wie du Mauke behandeln kannst erfährst du ausführlich HIER im Artikel

Ich habe auf Octenisept zum Aufweichen und Desinfizieren und eine Zinksalbe aus der Apotheke gesetzt. Beides habe ich täglich nacheinander angewandt und es hat super geholfen. Jetzt fasse ich dir noch weitere Anzeichen zusammen, auf die du achten kannst.

Anzeichen für Entgiftungs- oder Stoffwechselprobleme

Das sind alles Anzeichen auf die du unter anderem achten kannst, wenn du wissen willst, wie dein Pferd mit einer Futterumstellung klarkommt:

  • Stumpfes Fell
  • Schlechterer Fellwechsel
  • Hautprobleme wie Ekzem, Mauke, Schuppen, Raspe, Phlegmone, Warzen, Sarkoide, Juckreiz
  • Anfälligkeit für Hautparasiten wie Pilze oder Haarlinge
  • Hufrehe, Ödeme, Allergien, schlechtere Wundheilung
  • Ungewöhnliche Gier nach dem Salzleckstein

Der Magen und die Futterumstellung

Laut verschiedener Studien haben rund 50 Prozent unserer Pferde Magengeschwüre. Natürlich hat das viel mit der Fütterung zu tun. Wenn Pferde nicht mindestens alle 3-4 Stunden etwas zu fressen haben läuft der Magen leer weiter und dann greift die Magensäure irgendwann die Magenwände an. Pferde funktionieren anders als wir Menschen. Wir schießen nur Magensaft ein, wenn wir gegessen haben. Pferde schiessen immer Magensaft ein. Nicht allen Pferden merkt man die Magenprobleme an, weil viele Pferde stumm leiden und trotzdem gut und viel Fressen.

Magenprobleme können aber auch durch seelischen Stress, Medikamente, Umzüge, Transporte, Wegzug des Pferdekumpels oder körperliche Herausforderungen wie Futterwechsel ausgelöst werden. Wir hatten Glück beim Umzug – der Magen hat die Futterumstellung bei Carey ganz gut überstanden. Aber es kann auch anders laufen.

Anzeichen für Magenprobleme

  • Kotwasser
  • Abmagerung des Pferdes
  • Müdigkeit
  • Apathischeres Verhalten

Natürlich musst du einerseits die kleinen Stresszeichen und Krankheiten behandeln, kannst dein Pferd aber eben auch hier durch die richtige Ernährung unterstützen bei der Futterumstellung. 

Du kannst deinem Pferd also mit einer schönen Kur aus Kräutern und Moorpulver helfen. 

Das ist nochmal meine Liste, die ich bei einer Futterumstellung als Kur füttere und die uns auch diesmal durch die Futterumstellung geholfen hat: 

  1. Drei Esslöffel Moorpulver von Sonnenmoor mit einem Esslöffel Wasser mischen, damit es nicht weggeschnaubt werden kann und unters Futter rühren (Über das Moorpulver und seine Herkunft und die Firma Sonnenmoor kannst du dich HIER genauer darüber informieren)! Warum? Weil das dem Magen und dem Immunsystem sowie Stoffwechsel unglaublich gut tut
  2. Zwei Handvoll Hanfsamen (Die Hanfsamen gibt es zum Beispiel HIER)! Warum? Weil Hanfsamen Eiweiße, Vitamine und Spurenelemente hat
  3. Eine kleine Handvoll Hagebutten! Warum? Weil sie Vitamine haben (HIER kannst du dir Hagebutten schnappen oder du sammelst sie und trocknest sie selbst)
  4. Zwei Handvoll entgiftende Kräuter für Leber und Niere (bekommst du zum Beispiel HIER)! Warum? Weil die Stoffwechselorgane richtig zu tun haben in der Zeit

Dazu kannst du den Magen auch mit Leinsamen unterstützen. Da stecken viele wohltuende Schleimstoffe drin. Das kannst du zweimal pro Woche füttern – aber bitte getrennt von den Kräutern, Hanfsamen und dem Moorpulver. Am Besten das eine morgens und das andere Abends. Denn die Schleimstoffe im Leinsamen sorgen zwar dafür, dass sich die Magenwände beruhigen können, „schleimen“ aber die Magen- und Darmwand wie eine Creme zu und damit rutschen dann die ganzen guten Wirkstoffe aus deinem Moorpulver und den Kräutern und Samen einfach durch. 

Das kannst du ganz einfach vermeiden, indem du die aufgequollenen Leinsamen getrennt fütterst. Wenn du nicht zweimal am Tag zu deinem Pferd kannst, kannst du auch einen Tag pro Woche mit deiner Kräuter-Moorpulver-Kur aussetzen und einfach an diesem Tag Leinsamen füttern. So mache ich das ganz gerne, wenn ich Leinsamen füttern will. 

HIER findest du übrigens noch mehr Infos zur Pferdehaut und was da genau im Pferdekörper im Fellwechsel passiert

HIER gibt es einen weiteren spannenden Artikel zum Thema Moorpulver und Pferdefütterung

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4 Kommentare zu “Fellwechsel trifft Futterumstellung! So unterstützt du dein Pferd

  1. Miriam sagt:

    Liebe Petra,
    dass der Fellwechsel für Pferde anstrengend ist, merke ich auch immer wieder. Gerade unser Ponymädchen was einfach nicht gesund ist, bekommt dann gerne einen Hautpilz. Leider ist es bei ihr mit ihrem kaputten Darm schwer das Immunsystem zu stärken.
    Aber der Hinweis mit dem Moor ist gut, ich werde heute Abend gleich mal wieder ihre Moorschüssel auffüllen.
    Liebe Grüße
    Miriam

    • Petra sagt:

      Liebe Miriam,

      es ist schon verrückt, was der Pferdekörper da leisten muss, gell? Das denke ich mir auch immer wieder. Ich drücke dir fest die Daumen, dass das Moorpulver der kleinen Maus gut tut und schicke euch viele liebe Grüße, Petra

  2. Lisa sagt:

    Sehr gut geschrieben 🙂
    Was hältst du denn von Bierhefe? Wir füttern das eigentlich immer.. Aber das Moorpulver erweckt auch mein Interesse. Würdest du das Moorpulver zusätzlich füttern im Fellwechsel oder die Bierhefe mal weg lassen in der Zeit?

    Lieben Dank.

    Liebe Grüße

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Lisa, das ist eine gute Frage. Ich persönlich versuche ja Futtermittel immer unter der "Natürlich"-Lupe zu betrachten und es kommen Hefen in der Natur vor, Bierhefe (ist ja ein Zuckerpilz) so jetzt aber erstmal nicht für das Steppenpferd. Es gibt auch Futterexperten die Bierhefe nicht für richtig artgerecht in der Fütterung halten, weil es eben ein konzentriertes Futtermittel mit relativ viel Energie und kaum Rohfaseranteil ist. Aber sie ist sehr beliebt und viele berichten von sehr guten Erfahrungen. Deswegen schwer zu sagen. Ich persönlich füttere keine Bierhefe. Ich persönlich würde die Bierhefe weglassen und dann einfach auch mal nur das Moorpulver füttern. Das schlägt bei meinem Pferd immer sehr gut an. Ganz grundsätzlich finde ich ohnehin Kurweise Fütterung eine Supersache 🙂 Hilft dir das ein bisschen weiter? Ganz liebe Grüße, Petra

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