Artikel aktualisiert am 27.02.2017

Elegant schwebst du mit deinem Pferd über die Wiese. Du sitzt auf seinem Rücken, es trägt dich. Um seinen Hals hat es einen Halsring. Mehr nicht. Nur du und dein Pferd. Dein Körper folgt seinen Bewegungen. Du denkst nur, dass du schneller werden willst und dein Pferd galoppiert an. Du atmest aus und dein Pferd fällt wieder in Schritt. Nur du, deine Körpersprache und dein Pferd. Wie das geht erkläre ich dir gleich. Es ist eigentlich ganz einfach: Du brauchst einen unabhängigen Sitz.

  • Nur wenn du einen unabhängigen Sitz hast, kannst du deinem Pferd so feine Signale geben, dass es erahnen kann, was du dir von ihm wünschst.
  • Nur wenn du ruhig und gelassen und gleichmäßig sitzst, kann das Pferd kleinste Änderungen in der Körpersprache lesen und darauf reagieren.

Das ist die Basis. Und das ist ein lebenslanger Weg. Ich weiß das. Ich weiß aber auch, dass du mit jeder Reitstunde, mit jedem Ausritt besser wirst. Du musst davon träumen, du musst es dir vorstellen und du musst es wollen. Du musst an dir arbeiten, dann wirst du es schaffen. Versprochen. Ich nehme dich mit auf den Weg zu einem unabhängigen Sitz und dem Reiten nur mit Halsring.

HIER gibt es einen Artikel zum Thema Centered Riding – eine ganz tolle Art, um an seinem unabhängigen Sitz zu feilen

TIPP: Dieses Buch hier hat mir mit den Bildern sehr geholfen und hilft mir immer wieder, wenn ich versuche meinen Sitz in Richtung Unabhängigkeit zu schubsen*

Der SECHSTE Schritt zur Liberty Work:

Die Körpersprache spielt bei der Freiarbeit und beim Reiten mit Reitring eine wichtige Rolle. Das ist der wichtigste Schritt auf dem Weg zum Reiten nur mit Halsring. Alles, was du am Boden eingeübt hast, kannst du jetzt auf den Pferderücken übertragen.

  • Du hast keinen Zügel – nur deinen Reitring
  • Du hast nur deinen Körper, um dem Pferd mitzuteilen, was du dir von ihm wünschst.

Also im Grunde nimmst du die Körpersprache vom Boden wieder auf dem Pferderücken auf.

Wenn du deinen ganzen Körper mitnimmst, kann das Pferd an deiner Körpersprache ablesen, was du dir von ihm wünschst. Dann ist Reiten auch ganz natürlich – auch mit Reitring. Beim Reiten ohne Sattel zeigt sich zusätzlich, wie unabhängig der Sitz ist.

Ein Barebackpad kann da sehr hilfreich sein – weil es dir Halt gibt und dem Pferderücken ein wenig Entlastung.

HIER gibt es zum Beispiel das anatomische Reitpad von Barefoot mit Schaumstoffeinlagen – das ist super praktisch, weil du das Pad individuell an den Rücken deines Pferdes anpassen kannst – oder das etwas fühligere anatomische Pad von Brockamp HIER – beide sind rückenfreundlich

Bareback Pad Physio braun BF-BPRP-BRXX

Reiten ohne Sattel – ja oder nein?

Ich darf mich ohne Sattel auf den Rücken einer der Stuten in Neuseeland setzen.

Vorteil: Du fühlst mehr, das hilft dir deinen Sitz besser auszubalancieren, weil du dich nicht auf den Sattel verlassen kannst.

Nachteil: Gleichzeitig fühlen die Pferde aber auch mehr, weil kein Leder dazwischen ist. Das Reitergewicht wird nicht so gleichmäßig auf dem Rücken verteilt.

Kurz zusammengefasst: Ein Sattel verteilt das Gewicht auf viele kleine Punkte. Sitzt Du ohne Sattel auf dem Pferderücken kommt viel mehr Druck nur von Deinem Hintern auf einzelne Stellen des Pferderückens.

Also nicht stundenlang ohne Sattel ausreiten.

Reiten mit Reitring – alles ganz anders?

Ich musste mich erst einmal umgewöhnen, weil ich zwei Jahre lang gelernt habe Arme und Beine unabhängig voneinander zu nutzen. Da anlegen, da drücken, das Gewicht dorthin. Die totale Verwirrung. Kennst du das auch?

Rosa und lockere Zügel

Bei der in Neuseeland gezeigten Reitweise nimmst du immer deinen ganzen Körper in die Bewegung mit, in die Richtung, in die du willst. Dadurch geben dein Bein und der Arm und dein Gewicht automatisch den Weg in die Richtung frei in die du willst und dein anderes Bein, dein anderer Arm und die Gewichtsentlastung auf der anderen Seite zeigen deinem Pferd auch gleichzeitig wohin du willst.

Entspannte Zügel

Rose ist wahnsinnig fein. Sie reagiert auf kleinste Bewegungen. Ich atme ein und Rose läuft los. Ich atme aus und Rose bleibt stehen. Ich gebe ihr ein Stimmsignal und sie trabt an. Ich denke fast noch darüber nach, wann ich angaloppieren will und Rose galoppiert los. Wenn ich gerade gar nichts denke oder verzweifelt darüber nachdenke, was ich als nächstes tun will, rennt Rose mit mir in die Bahnmitte. Wenn sie keine Signale bekommt oder widersprüchliche ist sie verwirrt und sucht die Mitte.

Kurz Zusammengefasst:

  • Du musst dich auf das Pferd und den Moment einlassen
  • Du musst ganz bei dem Pferd sein und bei dem was du selbst möchtest
  • In welche Richtung willst du? Stell dir vor, dass du nach rechts reitest, stell es dir richtig bildlich vor. Wahrscheinlich reicht das schon aus, dass dein Körper die entsprechenden Signale an das Pferd sendet.

Ich werde mir, wenn meine Stute und ich soweit sind, auch einen Reitring kaufen. Bislang nutze ich nur die Halsringe für die Bodenarbeit und die kleinen Horsemanship Elemente bei der Bodenarbeit – wobei du auch Halsringreiten kannst damit.

Schöne nachhaltig produzierte Reitringe gibt es zum Beispiel HIER in zwei Stärken – ein weicheres Modell und ein Reitring nach Linda Tellington Jones. Ich weiß nicht ob du Tellington kennst? Sie hat zum Beispiel die TTouches erfunden. Das sind Massagetechniken, die Linda Tellington mittlerweile weltweit unterrichtet. Für Brockamp hat sie auch die formstabilen Reitringe mitentwickelt und verkauft und nutzt sie selbst. Tellington steht für einen sanften und feinen Pferdeumgang. Und Brockamp produziert in Europe – eine Spitzenkombination, finde ich. Ich liebe die Qualität der Sachen!

Halsring Brockamp Türkis hängend - BA-RREF-BSXX

Die Basics beim Reiten mit Halsring

  • Überlege dir immer genau, was du als nächstes willst beim Halsingreiten
  • Fixiere den Punkt mit deinem Blick
  • Gib deinem Pferd klare Körpersignale beim Halsringreiten
  • Arbeite an deinem unabhängigen Sitz
  • Wirklich! Arbeite an deinem unabhängigen Sitz
  • Das Wichtigste: Arbeite an deinem unabhängigen Sitz – sonst wird es schwierig mit dem Halsringreiten

Ich nehme mich also zusammen und überlege mir immer genau, was ich als nächstes will. Ich fixiere den nächsten Punkt mit meinem Blick und bewege meinen Körper wieder ähnlich wie bei der Bodenarbeit.

TIPP: Als kleine Hilfe kannst du einen Strick nehmen, den du anfangs statt des Halsrings verwendest um Deine Körperbewegung besser ausführen zu können.

Nehmen wir ein Beispiel – Abbiegen nach links:

  1. Der ganze Körper bewegt sich in die Richtung, in die ich möchte
  2. Damit übe ich automatisch mit dem einen Bein Druck aus und gebe auf der anderen Seite frei. Das ist wie bei einer Türe. In die eine Richtung geht sie auf, in die andere zu.
  3. Rose reagiert und geht in den Zirkel mit mir.

Rosa geht in Richtung Ball

Ohne Sattel

Du kannst das auch mit deinem Pferd ausprobieren. Das funktioniert wirklich gut mit Halsringen. Aber nur dann, wenn du in Gedanken ganz bei der Sache bist.

Nehmen wir noch ein Beispiel: Ich will mit dem Halsring mit Rose Schlangenlinien reiten. Anschließend in einen Zirkel.

Also wende ich meinen ganzen Körper leicht nach rechts. Damit gebe ich automatisch mit meinem rechten Bein nach, mache ihr also Platz nach Rechts. Gleichzeitig übe ich automatisch mit meinem linken Bein Druck aus. Drücke sie also von links nach Rechts. Rose registriert das und wendet sich rechts an den Pylonen vorbei. Über die Stangen. Das gleiche auch wieder links und wieder rechts und wieder links und schon haben wir die Schlangenlinien umgesetzt und sind auf dem Zirkel.

Mit Rosa über Hindernisse

So gleiten und holpern wir durch die Bahn. Je nachdem wie klar ich mir darüber bin, was ich als nächstes will und wie sehr ich darauf achte, meine Körpersprache im Griff zu haben. Rose kann das alles schon. Nur der Mensch muss noch lernen, wie er es ihr am feinsten und einfachsten sagen kann.

Umso klarer du bist, umso feiner reagiert das Pferd auf dich – egal ob du Halsringe oder Zügel nutzt!

Bitte rechts

Rosa vor Kurve

Rose und ich haben auch Momente, in denen ich einfach nur denke und fühle, was ich als nächstes möchte, wohin ich als nächstes will und Rose weiß sofort was ich von ihr möchte, noch bevor ich es aussprechen kann. Das sind wunderschöne Momente, von denen ich mir mehr wünsche. Du auch?

Das bedeutet Arbeit an dir selbst. Viel Arbeit. Du kannst das auch üben. Im Alltag zum Beispiel:

  • Bewege dich bewusster im Alltag
  • Übe dich darin gelassener zu sein und Körpersprache und Verhalten in vielen kleinen Situationen im Griff zu haben – und sei es morgens bei Bäcker, wenn du dein Brötchen kaufst
  • Manchmal kann es übrigens auch beim Reiten helfen kurz mal die Augen zu schließen, um die Bewegungen besser wahrzunehmen

Petra mit Augen zu

Der ehrliche Weg mit den Pferden

Die Freiarbeit mit den Pferden ist kein leichter Weg. Aber es ist ein schöner Weg. Ich denke, dass es ein ehrlicher Weg ist. Es ist aber auch ein Weg, der viel Arbeit an dir selbst fordert.

Ich bin nicht gegen Hilfsmittel, die den Pferden helfen uns zu verstehen:

  • Die Gerte als verlängerter Arm
  • Der Führstrick, wenn wir etwas Neues zeigen
  • Oder der Sattel, um rückenschonender zu Reiten
  • Die Zügel um zarte Hinweise geben zu können
  • Halsringe um Richtung und Tempo vorgeben zu können

Wenn wir die Pferde mit den falschen Methoden oder Zwang zurechtzurren und mit Hilfsmitteln in die passenden Positionen zwingen, werden sie vielleicht tun, was wir von ihnen fordern.

Aber: Würden sie es auch tun, wenn wir sie ohne Hilfsmittel wie Ausbinder oder Sperrriemen oder scharfe Gebisse und Zwang bitten? Daran zeigt sich die Wahrheit. Darauf zu verzichten und auf Freiwilligkeit zu setzen, kostet Arbeit, Geduld und Zeit. Und es ist Arbeit an uns selbst. Aber das Ergebnis ist so viel schöner und beglückender.

Petra, kein Sattel, Rosa - in Neuseeland

Übrigens – sehr inspiriert haben mich die beiden Trainer Eschbach. Sie sind sehr engagiert und haben tolle Bücher zum Thema “Halsringreiten” geschrieben, falls Du Dich informieren willst*

Hast Du auch Erfahrungen in Freiarbeit oder gefällt Dir der Gedanke ohne alle die Ausrüstungsgegenstände und Hilfsmittel mit deinem Pferden zu arbeiten? Schreib mir einfach. Ich freue mich auf deinen Kommentar und deine Geschichte.

Du willst noch mehr über Freiarbeit lesen?

Hier ist die komplette Serie über Liberty und Freiheitsdressur:

Teil 1 – Bist du ein sicherer Ort? Wie du mit mehr FÜHLEN mehr erreichst

Teil 2 – Bist du ein Egoist? Frag nicht, was dein Pferd für dich tun kann…

Teil 3 – Bist du ein Clown? Warum bei Pferden alles eine Bedeutung hat

Teil 4 – Bist du ein Stressfaktor? Wie du interessant für dein Pferd bleibst

Teil 5 – Bist du ein Pferde Yogi? Die richtigen Zutaten für eine gute Kommunikation

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15 Kommentare zu “Bist du wirklich frei? Die ersten Schritte zum Reiten mit Halsring

  1. Saskia sagt:

    Hallo Petra,

    ist sie etwa schon zu Ende die Serie? :( Da waren wirklich schöne Dinge dabei.

    Ich arbeite mit meinem Pferd bisher nur vom Boden frei und sicherlich werden wir auch irgendwann mal den Halsring einsetzen. Letzte Woche saß ich zum ersten Mal ohne Sattel im Schritt auf meinem Pferd. Er ist ja noch so jung und reagiert sehr fein auf jegliche Veränderung der Balance. Der Satz "Es ist ein ehrlicher Weg" hat mir besonders gut gefallen. Er ist so ehrlich, weil dein Pferd Dich ohne Hilfsmittel ganz unverschwommen widerspiegelt. :)

    Das Buch von Eschbach habe ich auch zu Hause und lese es gerade ein zweites Mal. Dort wird aber auch erklärt, dass man die Zäumung dem Pferd von unten am besten erklärt. Das fand ich sehr einleuchtend oder halt den Halsring zunächst mit einer anderen (gebisslosen) Zäumung zusammen benutzen kann.

    Ich bin gespannt, was Deine nächsten Artikel für Themen beinhalten :)
    Viele Grüße, Saskia

  2. Bianca Gade sagt:

    Hallo Petra,

    Du triffst mit dem Artikel genau den Nerv bei mir. Auf meiner Bucket List steht ganz oben der Wunsch, einmal ohne Alles auf einer Wiese entlang zu galoppieren (eine umzäunte Weide wäre auch ok, für mehr Sicherheit :) ). Was in einen Satz passt ist derzeit viel Arbeit mit Extrareitstunden für ausbalancierten Sitz (ohne Sattel), Praxisübungen mit RB und später wird auch der Halsring dazu kommen. Die von Dir empfohlenen Bücher habe ich auch schon alle gelesen und sie helfen ein Stück weit, brauche für den Rest trotzdem noch Hilfe von außen. Und was soll ich sagen: Die Chancen stehen gut, dass mein Traum dieses Jahr noch Wirklichkeit wird :)

    LG Bianca

    • Petra sagt:

      Hallo Bianca, das steht auch auf meiner Bucket List. Es war schon toll ohne alles auf dem Platz zu galoppieren. Aber gleichzeitig merkt man auch, wie wichtig der Sitz ist, wenn es nur noch DIESES Kommunikationsinstrument gibt :-) Die Hilfe von außen, wenn es eine gute ist, ist total wichtig. Da hast du so Recht. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass Du deinen Traum noch in diesem Jahr verwirklichen kannst. Aber eins ist dann ja klar: Dann will ich hier auf der Pferdeflüsterei Fotos sehen :-) Ganz liebe Grüße, Petra

  3. rike sagt:

    Hi,
    ich hab grad mal geguckt und gesehen das die Sachen, die bei procavallo verkauft werden von Brockamp sind. Von der Qualität von denen binich auch mehr als begeistert. Ich hab von denen ein Knotenhalfter, ein Knotenhalfterhackamore und ein Barebackpad. Alles viel und gerne benutzt.
    Ich reite auch gerne mal nur mit Halsring und fast immer Gebisslos. Meine zweite Reitbeteiligung habe ich auch komplett ohne Gebiss, übrigens mit Andreas hilfe, ausgebildet.
    Du fragtest ja wo sie unterrichtet. Sie ist als mobile Trainerin in der Eifel und Umgebung unterwegs und gibt zum teil auch Kurse, wann und wo müsste ich allerdings fragen.
    Wenn interesse ist kann ich dir ja mal das ein oder andere Video von mir und meinen Hottes oder aus einer Reitstunde bei ihr zukommen lassen. Da müsste ich natürlich erst fragen : )
    Wo seit ihr momentan?

    • Petra sagt:

      Hi Rike, genau Provacallo hat viel von Brockamp. Ich finde die Qualität so toll und ich mag den nachhaltigen Gedanken, den Procavallo hat. Deswegen sind sie auch als Labeltipp immer wieder bei uns auf der Webseite. Ich liebäugle ein wenig mit dem Barebackpad von Brockamp für meine Jungstute und die ersten Lektionen. Die Eifel ist gar nicht so weit, naja.. ;-) Ich wohne im badischen Raum. Aber bei einem Kurs würde ich gerne mal vorbeikommen. Wenn du Videos hast, kannst du gerne mal eines schicken. Ich würde euch gerne in Aktion sehen. Ganz liebe Grüße und bis bald, Petra

  4. Sternchen sagt:

    Hi Petra,
    Ich bin ja so glücklich! Heute saß ich das erste mal nur mit Halsring auf Sternchen. Zuerst war es etwas schwierig, aber es klappte mal zu mal besser. Ich wünsche dir einen Guten Rutsch ins Jahr 2016.
    Deine Luna :)

    • Petra sagt:

      Hallo Luna, wow – wie toll! Ich freue mich sehr für dich, das war bestimmt ein wunderbares Gefühl. Dein Sternchen scheint ein wirklich liebes und tolles Pferd zu sein. Hab du auch einen tollen Rutsch ins neue Jahr mit vielen weiteren Erlebnisse, Petra

  5. jeaninn sagt:

    Hi
    Mein Tinker
    reagiert sehr fein auf Hilfen und ist erst sieben Jahre alt. Er ist englisch ausgebildet ich würde aber trotzdem gerne die übung mit Halsring ausprobieren .
    Hast du noch Tipps für uns damit er versteht was ich von ihm möchte?
    LG

    • Petra sagt:

      Hi Jeaninn, das ist aus der Ferne ganz schwer zu beantworten. Ich kenne euch beide ja nicht und bin nicht dabei. Ich kann dir eigentlich nur raten, dir einen wirklich guten Trainer bei dir in der Nähe zu suchen, der euch beiden zusieht und dir dann direkt Tipps und Hinweise gibt. Das ist so speziell, das ich dir da gar nicht weiterhelfen kann aus der Ferne. Ich drücke dir die Daumen, dass du einen guten Trainer findest und schicke euch ganz liebe Grüße, Petra

  6. Friederike sagt:

    Liebe Petra,
    ich finde deine Einstellung zum freien und ehrlichen Reiten wunderbar!
    Ich selbst bin meist englisch geritten, dann auf Western umgestiegen, und auch wenn ich keine große Reiterin bin, weiß ich doch, dass je freier man mit den Tieren umgeht, desto besser die Beziehung zu einander wird.
    Da ich bald für ein Jahr nach Neuseeland gehe und dort auf einer Pferdefarm arbeiten will, möchte ich natürlich auch bei einer arbeiten, die solche Grundsätze teilt.
    Du warst ja in Neuseeland auf einer richtig?
    Kannst du mir vllt. eine ähnliche empfehlen oder mir den Namen von deiner nennen?

    Vielen Dank für den schönen Artikel und deine Antwort!
    Friederike

    • Petra sagt:

      Liebe Friederike, das ist wirklich schön und gehört auch zu meinen schönsten Erlebnissen. Ich kann es kaum erwarten, wenn meine Kleine und ich reitenderweise irgendwann durch den Wald streifen oder auf dem Platz und wir soweit sind, mit dem Halsring unterwegs zu sein. Das wird noch dauern, aber es ist einfach ein tolles Gefühl. Ich war in Neuseeland bei einer Pferdefrau, die nur eine kleine Wohnung hat – wir haben Work & Travel für zwei Wochen gemacht. Also morgens gearbeitet, nachmittags mit den Pferden etwas gemacht. Leider bin ich zufällig auf sie gestossen – und da sie sich eine Auszeit nehmen wollte, habe ich den Link zu ihr auch nicht im Text. Ich fürchte, dass ich dir da gar nicht weiterhelfen kann. Aber Dr. Google kann da sicher weiterhelfen. Ich drück dir die Daumen, dass du die richtige Person für dich findest und schicke liebe Grüße, Petra

    • Petra sagt:

      Liebe Friederike, weißt du was? Vorgestern ist mir noch jemand eingefallen – ein ganz ganz toller Horseman (ich habe bislang nur Kurs gesehen und mehrere Menschen getroffen, die von ihm schwärmen – aber Kurs war toll) ist Ian Benson. Er lebt mit seiner Frau in Neuseeland. Vielleicht wäre er eine gute Adresse. Ganz liebe Grüße, Petra

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