Willst du wirklich wissen wie Pferde denken und fühlen? Willst du mehr erfahren über Pferdeverhalten und wie du lernen kannst ein bisschen mehr in ihre Köpfe zu schauen? Dann ist diese Serie hier genau das Richtige für dich.

Alle zwei Wochen wird die Pferdetrainerin und Kräuterexpertin Herdis Hiller hier in einer Gast-Serie über das „Eins werden mit dem Pferd“ schreiben. Sie ist studierte Pferdepsychologin und Pferdeverhaltenstherapeutin und hat sich dem sanften Weg der Pferd-Mensch-Kommunikation verschrieben.

Logo Herdis HillerTeil 1 der Serie „Eins werden mit dem Pferd“ von Herdis Hiller:

Für die einen war es der Grund, mit dem Reiten überhaupt anzufangen. In anderen steigt dieser Wunsch irgendwann auf. Mitten auf dem Weg, im Training oder dann, wenn wir eines der seltenen Paare erleben dürfen, für die dieser Traum bereits wahr geworden ist:

Ich spreche vom größten aller Ziele: Eins zu werden mit dem Pferd.

Sich harmonisch zu bewegen wie ein einziges Wesen. Präzise zu kommunizieren ohne Worte. Sich über Kontinente hinweg nah zu sein. Höchstleistungen zu vollbringen mit Leichtigkeit, mit Freiheit und Freude. Ohne Hilfsmittel, ohne Druck, ohne Zwang, sondern einfach nur, weil zwei Lebewesen ein tiefes Band der Freundschaft miteinander verbindet.

Pferd und Frau

Dieser Traum ist so universell, wie jeder einzelne Mensch individuell ist in seiner Art mit dem Pferd zusammen zu sein. Die einen betreiben gemeinsam Leistungssport, die anderen haben sich Zirkuslektionen, Bodenarbeit oder Horsemanship verschrieben. Manche fahren. Manche reiten durch den Wald. Englisch, Spanisch, Western, Klassisch. Die einen möchten sich beweisen. Andere möchten sich beim Pferd erholen, den Alltag vergessen. Es gibt tausend Gründe ein Pferd zu haben. Aber für jeden Menschen wird irgendwann klar, dass alles sehr viel leichter und schöner wäre, wenn man eins wäre mit dem Pferd.

Pferd und Frau rennen

Zusammenfinden mit dem eigenen Pferd

Wenn wir uns in unseren Ställen umsehen, sehen wir so selten Paare, die dieses Ziel erreicht haben, dass wir es für unrealistisch halten. Schnell gewöhnen wir uns an die kleinen, alltäglichen Unstimmigkeiten und halten sie für normal. Das „Getrennt-sein“, die große Kluft zwischen zwei unterschiedlichen Spezies ist das, was vertraut ist – Alltag. Die meisten Menschen arrangieren sich damit. Sie geben den Traum auf oder vergraben ihn ganz tief in sich.

Echte Übereinstimmung mit dem Pferd

Und viele wissen gar nicht, wonach sie suchen sollen. Denn wer nie erfahren durfte, wie sich echte Übereinstimmung anfühlt, hat kein klares Ziel, auf das er oder sie zusteuern kann. So kommt es, dass manche denken, erlernte Bewegungsabläufe und konditioniertes Verhalten sei die Einheit, von der ich spreche. Doch Einheit ist nicht das Beherrschen von Lektionen, die Reaktion auf Kommandos oder konditionierte Reize. Einheit beschränkt sich nicht auf die Trainingszeit. Einheit herrscht immer. Auf der Weide, auf dem Putzplatz, beim Verladen, im Stall, beim Führen, beim Tierarzt- oder Schmiedbesuch und so weiter.

Der Weg zum Pferd

Ich selbst bin einen langen und anstrengenden Weg gegangen, bis ich dieses Ziel nahezu erreicht hatte. Meine Lehrmeister waren die Wissenschaft, die Erfahrung und (vor allem anderen) die Pferde. Ich hatte das große Glück, auf meinem Weg „Way of Life“ zu treffen. Eine Stute, die dem Menschen absolut kompromisslos den Kampf angesagt hatte. In meiner Arbeit mit ihr musste ich verdammt schnell lernen, wenn ich weder „unter die Räder“ kommen noch aufgeben wollte. Und das war das größte Geschenk meines Lebens. Denn niemals wieder habe ich so komprimiert, so exzessiv und schnell gelernt wie in dieser Zeit. (Mehr zu meinem Weg könnt ihr hier auf HERDIS HILLER.DE nachlesen).

Herdis Hiller: Foto Credits: Heiko-Fuhrmann
Herdis Hiller: Foto Credits: Heiko-Fuhrmann

Ihr aber müsst das Rad nicht noch einmal neu erfinden. Ihr müsst Euch auch nicht in Gefahr begeben, um zu lernen. Wenn Ihr wollt, steigt auf meine Schultern und ich helfe Euch, das Ziel schneller, gradliniger, sicherer und leichter zu erreichen.

Pferdepsychologin

Wie ihr eins werdet mit eurem Pferd

Das, was ich Euch zeigen will, hat nichts mit bestimmten Disziplinen und Lektionen zu tun. Es ist völlig egal, ob Ihr Dressur reitet oder Springen, ob ihr Bodenarbeit macht oder Clickertraining, ob Ihr dieses oder jenes Equipment benutzt oder eine bestimmte Leistungsklasse erreicht habt oder nicht. Nichts davon führt zum Ziel, wenn Ihr das Wesen der Übereinstimmung nicht findet. Fast alles kann zum Ziel führen, wenn ihr wisst, worauf es wirklich ankommt und die Grundregeln der Partnerschaft respektiert.

Die Einheit zu unserem Pferd zu suchen, macht uns alle gleich!

Doch was ist der Schlüssel zum Erfolg? Ganz einfach: Ihr selbst!

Denn es sind nicht die Pferde, die etwas lernen müssen. Wir Menschen müssen lernen. Und wer das akzeptiert, wirklich bereit ist, Zeit, Übung, Selbstreflexion und Aufmerksamkeit zu investieren. Wer offen ist, für das, was die Pferde uns sagen. Wer den starken Willen hat, dieses Ziel der Einheit zu erreichen. Der wird es erreichen.

Fohlen schnuppert

Nun fragen mich oft Leute, die ganz am Anfang stehen: Wie lange dauert es denn, bis ich all das kann, was ich brauche, damit mein Pferd und ich eine solche Einheit werden?

Denn der Weg zur Einheit ist genau so lang, wie Ihr braucht, um ein guter Pferdepartner zu werden.

Aber: Gebt Euch Zeit! Nehmt Euch die Zeit, die es eben braucht. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und alle neuen Dinge müssen erlebt, verinnerlicht und eingeübt werden. Das hier ist nichts anderes.

Das Großartige an diesem Weg ist: Ihr werdet schon bald fühlen, dass es in die richtige Richtung führt! Ihr werdet nach ein paar Wochen begreifen, dass das, was Ihr auf diesem Weg lernt, weit über die Beziehung zu Eurem Pferd hinausgeht: dass es Euer ganzes Leben positiv verändert. Und irgendwann ist der Weg an sich schon so schön, dass es egal ist, ob es ein Ziel gibt oder ob der Weg das Ziel ist. Es kommen zwischen Euch und Eurem Pferd Momente so voller Zauber, dass es Euer Herz öffnet und Ihr das Gefühl habt, noch nie so etwas Tolles empfunden zu haben. Und dann beginnt es immer leichter zu werden. Plötzlich atmet Ihr tief ein und stellt fest, wie einfach alles geworden ist. Nur Friede, Freiheit und Leichtigkeit.

Pferdepsychologin

Und so kann der Weg zur Einheit aussehen:

Da wir Menschen sehr kopfgesteuert sind, finde ich es wichtig, den Kopf als Erstes anzusprechen. Ich möchte, dass er ganz genau versteht, wie ein Pferd „funktioniert“ und wer genau Euer Pferd ist. Damit Ihr Euch in diese andere Spezies, in dieses Individuum hinein denken (und anschließend fühlen) können. Denn nur wenn wir wissen, wie Pferde wahrnehmen und kommunizieren, wie sie lernen, was sie prägt und was sie brauchen, können wir ihnen nah kommen. Außerdem werden nur so die elementarsten Missverständnisse und Konfliktpunkte vermieden. Und nur dann entsteht echtes Vertrauen und wirkliche Kommunikation.

  • Darum werden sich die ersten Folgen dieser Serie mit Inhalten wie Informationsverarbeitung, Sinnesleistungen des Pferdes, Lernverhalten etc. befassen.
  • Anschließend finden wir zusammen heraus, was für einen Menschen ein Pferd braucht. Was wir also ganz unabhängig vom Pferd lernen müssen, um ein guter Pferdepartner zu werden, um Einheit überhaupt erst möglich zu machen und welche Grundlagen hier zu beachten sind.
  • Wie werden menschliche Methoden und pferdische Methoden im Kontrast beleuchten. Dann werden wir uns bestimmten Schwierigkeiten auf dem Weg widmen, die auftreten können, und uns letztlich mit der artgerechten Ausbildung / Korrektur des Pferdes beschäftigen.

Dabei werdet Ihr feststellen, dass Themen ineinander fließen und sich immer wieder auch überschneiden. Das hat den Vorteil der Wiederholung, vor allem aber zeigt es, dass kein Thema isoliert betrachtet werden darf, sondern immer nur im Kontext. Jedes Thema ist ein Baustein auf dem Weg zur Einheit.

Fehlt ein Baustein, wird das Ziel schwerer zu erreichen sein.

Natürlich kann diese Serie nur eine Einführung, ein Vorgeschmack sein. Wer auf dem gemeinsamen Weg schon weit gekommen ist, wird vielleicht nur noch diese Impulse benötigen, um das Ziel allein zu erreichen.

INFO: Wer noch am Anfang steht, wird vielleicht zusätzlich noch ein Training oder ein Coaching benötigen, damit das Gefühl für den Weg und das Ziel in Fleisch und Blut übergehen. Unter www.herdishiller.de könnt ihr mehr darüber erfahren, wie ihr meine Dienste in Anspruch nehmen könnt, wenn ihr sie über diese Artikel hinaus benötigen solltet.

Startschuss!

Pferd rufen

Richtlinien to go

Es ist schlau, ein paar Grundlagen und Regeln zu beherzigen, wenn Ihr Euch auf den Weg macht:

  1. Es gibt kein Schema F
    Jede Regel ist absolut situationsabhängig. Es gibt kein Schema, dass sich über jedes Individuum (ob Mensch oder Pferd) legen lässt. Es ist immer wichtig, dass Ihr bei allem was Ihr lernt – immer differenziert und individualisiert vorgeht.
  2. Sicherheit geht vor.
    Nichts ist wichtiger als Eure Sicherheit! Wenn Ihr befürchtet, in Gefahr zu geraten, dann trainiert mit einem Profi vor Ort und probiert nichts allein aus.
  3. Die Gesundheit und das Wohlbefinden Eures Pferdes haben Priorität
    Oftmals sind Schmerzen Ursache für Verhaltensstörungen oder Probleme im Umgang und beim Reiten. Bevor man sich dem Verhalten zuwendet, müssen alle etwaigen körperlichen Ursachen ausgeschlossen sein.
  4. Echte Verhaltensstörungen gehören in die Hände eines Profis
    In meiner Arbeit unterteilt die Wissenschaft in „echte Verhaltensstörungen“ und „unerwünschtes Verhalten“. „Echte Verhaltensstörungen“ sind solche, die das Pferd normalerweise in der Natur nicht zeigt. Dazu gehören z.B. Koppen, Weben, Boxen- oder Zaunlaufen, Zungenspiel, Selbstverletzung usw. „Unerwünschtes Verhalten“ ist solches, das uns Menschen zwar Probleme macht, aber zum natürlichen Verhaltensrepertoire des Pferdes gehört wie z.B. Buckeln, Steigen, Durchgehen etc.

„Echte Verhaltensstörungen“ müssen so schnell wie möglich von einem Profi analysiert und behandelt werden, da sich der krankhafte Zustand sonst dauerhaft in Nerven und Gehirn einbrennt. Hier also bitte keine Experimente oder Selbstversuche. (Was getan werden kann, damit Pferde erst gar keine Verhaltensstörung entwickeln, erfahrt Ihr in dieser Serie.)

Status quo herausfinden

Wenn wir uns weiterentwickeln wollen, müssen wir erst einmal ziemlich genau wissen, wo wir stehen. Um diesen Status quo zu ermitteln, könnt Ihr folgende Übungen probieren:

Für alle Übungen solltet Ihr Euch einen eckigen, umzäunten Platz suchen (z.B. eine Halle, ein Paddock o.ä.- kein Roundpen!), Euer Pferd dort hinführen, den Ausgang schließen und alles Equipment abnehmen (auch Halfter, Strick u.Ä.).

Horsemanship einfach

Übung 1: Für Wallache

Die meisten Wallache spielen gern. Sie nehmen das Leben nicht so ernst wie Stuten. Eure Aufgabe ist ganz einfach: Animiert Euren Wallach auf Pferdeart zu einem lustigen Spiel und spielt zusammen mindestens 5 Minuten. Welches Spiel? Fragt Euer Pferd. Womit? Mit Eurem Körper.

Seid kreativ und achtet auf die Sprache Eures Pferdes.

Wenn Ihr 5 Minuten oder sogar länger zusammen spielen könnt, seid Ihr schon ein ziemlich gutes Team. Wenn nicht: Kein Problem! Nicht traurig sein! Ihr werdet es lernen 🙂

Übung 2: Für Jungpferde bis 3,5 Jahre

Eure Aufgabe: Haltet die Aufmerksamkeit Eures Schützlings mindestens 5 Minuten lang – ohne Unterbrechung. Junge Pferde sind schnell abgelenkt, haben es schwer, sich zu konzentrieren. Wenn Du es schaffst, Die Augen und Ohren Deiner Pferdes 5 Minuten auf Dir zu haben: Chapeau! Wenn es Dir nicht gelingt: Macht nichts! Bald kannst Du es! 🙂

Übung 3: für Stuten

Gleiche Location wie immer. Deine Stute steht „ohne alles“ auf dem Paddock (nicht in der Box oder auf dem Putzplatz!). Dein Job: Bringe Dein Pferd dazu, mit Dir zu „sprechen“. Dazu kraulst Du Deine Stute auf Pferdeart (nur Deine Hände, kein Putzzeug) und achtest die ganze Zeit auf ihre Mimik und Körpersprache. Das Ziel: Wenn Du den ganzen Körper durchgekrault hast, hat Dir dein Pferd unmissverständlich klar gemacht, welche Körperstellen es liebt, wo es verspannt ist, wo es Schmerzen hat, wo es kitzlig ist, wo es Berührung einfach nicht mag und in welcher Intensität es super ist. Anschließend solltest Du haarklein erzählen können, was Deine Stute von Deinem Kraulen an allen unterschiedlichen Körperbereichen hält.

Hat geklappt? Dann bedeutet das, dass deine Stute weiß, dass sie mit dir sprechen kann und du sie verstehst.

Du hast nur wenig oder gar keine Rückmeldung bekommen, oder Dein Pferd ist weggegangen? Dann hat Deine Stute die Kommunikation mit Dir eingestellt. Du wirst lernen, sie wieder zu aktivieren! Nur Mut! J

Übung 4: für alle

Bewege Dein Pferd auf Pferdeart mindestens 10 Minuten lang – mit nichts als Deiner Körpersprache. (Alle möglichen (menschlichen) Hilfsmittel wie Halfter, Strick, in die Mähne fassen, Gerte, Halsring, Clicker, Leckerli, Stimmkommandos o.ä. sind nicht erlaubt). Bestimme auf den Meter genau wo Du hinwillst, und dann bringe Dein Pferd dazu genau dorthin zu gehen, zu halten, die Gangart zu wechseln usw. Gehe auch Figuren, über Hindernisse, parke rückwärts ein, richte seitwärts, schicke Dein Pferd an einen Platz von Dir fort und hole es wieder ran, ohne Dich selbst vom Fleck zu bewegen usw.

Hat alles reibungslos funktioniert und Du hast das Ende des Spiels bestimmt? Dann seid Ihr schon am Ziel.

Ergebnis ist ausbaufähig? Wunderbar. Darum geht es hier.

Frage: Schreibt mir, wie die Übungen geklappt haben oder wenn ihr Fragen habt. Wir freuen uns auf eure Kommentare!

Autor: Herdis

9 Kommentare zu “Eins werden mit dem Pferd: Was ist der Schlüssel zum Erfolg?

    • Petra sagt:

      Die werden super – soviel kann ich jetzt schon versprechen 🙂 Danke für deinen lieben Kommentar. LG, Petra

  1. Sternchen sagt:

    Das klingt ja interessant! Die Übungen werde ich bald mal ausprobieren. Mal sehen ob es klappt. Freue mich schon auf die Fortsetzung.
    LG, Sternchen

    • Petra sagt:

      Wir freuen uns auch schon – jeder Teil der Serie wird sehr spannend, das kann ich versprechen 🙂 Viel Spaß mit den Übungen, ich bin gespannt, wie Sternchen und du sie meistern werdet. Liebe Grüße an Euch, Petra

  2. Miriam sagt:

    Liebe Petra,

    ich bin auch schon gespannt auf die Fortsetzung.
    Neue Anregungen und Ideen sind immer willkommen :).

    Wir haben mal die Übungen 1-3 gemacht auch wenn er keine Stute ist ;).
    Die Übungen haben gut geklappt und waren keine wirkliche Herausforderung für uns, da sie unser tägliches Miteinander sind.
    Die letzte Übung hab ich nicht gemacht. Einmal weil sie nicht funktionieren wird und als zweites weil sie auch nicht meiner Art von Zusammenarbeit mit meinem Pony entspricht. Ich habe für uns gar nicht den Wunsch, dass ich irgendwo stehe und mein Pony durch die Gegend schicke. Das wäre für mich nicht die Art und Weise wie ich mit meinem Pony Zeit verbringen will. Das hat für mich so was von ich sage was du tun sollst und du machst. Das mag ich nicht und das mag mein Pony nicht.
    Wir machen Übungen und Spiele lieber gemeinsam. Bei uns läuft das eher so in dem Stil ab:
    Miriam: „Pony was hälst du davon im Slalom um die Pylonen zu gehen?“
    Pony: „Okay, können wir machen.“
    Pony: „Ich hab heute soviel Energie, was hälst du von traben?“
    Miriam: „In Ordnung, dann lass uns zusammen traben. Aber halte bitte etwas Abstand, sonst hab ich Angst um meine Füße“
    Pony: „Ist in Ordnung. Schau mal wie schnell ich traben kann.“
    Miriam: „Wow toll, kannst du auch ganz langsam traben?“
    Pony: „Oh je, das ist aber anstrengend.“
    Miriam: „Du machst das ganz toll, streng dich noch etwas an“
    Pony: „Boah jetzt muss ich nochmal kurz schnell, das war anstrengend“
    Miriam: „Ist okay, schau mal wie schnell ich bin. Bitte bleib im Trab und galoppier nicht an“
    Pony: „Puh, kraulst du mir jetzt den Hintern?“
    Miriam: „Sehr gerne mein kleiner Schatz.“
    So auf diese Art laufen unsere Trainingseinheiten. Wir sind beide mit vollem Einsatz dabei und keiner steht da und der andere führt aus was derjenige will.
    Liebe Grüße
    Miriam

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