Artikel aktualisiert am 18.02.2018

Bodenarbeit ist der Uhu, der dich und dein Pferd zusammenkleben kann. Bodenarbeit ist die beste Vorbereitung für dein Pferd auf das Reiten, es ist die Basis für die Beziehung zwischen Pferd und Mensch, es ist die Grundschule und das Gymnasium, es ist nicht nur das Sahnehäubchen auf dem Eisbecher ist ist der ganze Becher. Dabei reichen nur 10 Minuten am Tag – vor dem Reittraining zum Beispiel, um Bindung und Vertrauen immens zu fördern. Nur 10 Minuten, damit du und dein Pferd euch besser versteht. Deswegen habe ich heute einen Buchtipp für dich. Susanne Kreuer vom Pepper-Verlag hat ein Grundlagenbuch zur Bodenarbeit geschrieben. Sie erklärt darin, warum die Bodenarbeit so wichtig ist, um eine echte Verbindung mit dem Pferd zu finden, wie sie dem Pferd dabei helfen kann sich selbst zu tragen, wie sie helfen kann Missverständnisse zwischen Pferd und Mensch zu verhindern und warum sie genauso wichtig ist, wie Haltung, Fütterung oder die Bahnfiguren auf dem Reitplatz.

Ehrlich gesagt muss ich ganz oft den Kopf schütteln, ich bin dann auch immer wieder fassungslos. Dann wenn ich sehe, wie wenig Bodenarbeit im Pferdetraining eine Rolle spielt. Dabei ist sie der Anfang von allem. Wer keine Bodenarbeit mit dem Pferd macht verschenkt ganz viel. Wer regelmäßig auch am Boden mit seinem Pferd arbeitet, bekommt dafür umso mehr zurück. Egal ob es ums Reiten, das Vertrauen, die Bindung oder die Losgelassenheit des Pferdes geht.

HIER gibt es das Buch bei uns im Shop

Pferde wollen mit uns reden, sie wollen uns sagen und zeigen, was sie bewegt und sie wollen mit uns kommunizieren. Das können sie am Boden sehr viel besser, als mit uns auf ihrem Rücken. Weil wir ihre Kommunikation besser wahrnehmen können.

“Die Arbeit am Boden hat großes Potential, denn neben einem Beziehungsaufbau kann auch Korrekturarbeit geleistet werden. (…) Wird die Beziehung am Boden mit effektiven Übungen regelmäßig erarbeitet, dann hat das positive Auswirkungen sowohl im Umgang als auch beim Reiten. Wer sich am Boden verlässlich zeigt, klare Regeln aufstellt und sie konsequent befolgt, der bekommt einen Partner Pferd, das auch in schwierigen Situationen bereitwillig folgen wird.” (Zitat aus dem “Übungsbuch Bodenarbeit*“)

Gleichzeitig führen viele Wege nach Rom und damit führen natürlich auch viele Wege zum Pferd. Es gibt unterschiedliche Trainingsmethoden bei der Bodenarbeit. Wichtig ist immer, dass sie zum Pferd und dem dazugehörigen Menschen passen. Also zu dir und deinem Pferd. Das einzige, was immer gilt ist, dass die Trainingsmethode gewaltfrei und fair sein sollte.

HIER habe ich zum Beispiel beschrieben, wie du erste “Tierversuche” mit deinem Pferd am Boden machen kannst

Übungsbuch Bodenarbeit – Schritt für Schritt

Das Buch will deswegen verschiedene Angebote, Übungen und Vorschläge liefern, wie die ersten Schritte am Boden mit dem Pferd aussehen können. Ob sie passen und welche Übungen davon die Richtigen für dich und dein Pferd sind kannst du dann individuell zusammen mit deinem Pferd entscheiden. Es wird dir genau sagen, was es kann, was richtig davon ist und was falsch. Wenn du ihm zuhörst.

Entspannung mit dem Pferd

Ich werde das Buch für dich durchgehen und zusamenfassen, damit du eine Idee von dem Buch bekommst und weißt, ob es das Richtige für dich und dein Pferd ist. Ich persönlich kann es dir aber wirklich uneingeschränkt empfehlen, weil es die Basis der Kommunikation und das Pferdeverhalten einfach und verständlich erklärt und viele Übungen enthalten sind, die du einfach mit deinem Pferd üben und umsetzen kannst.

Bodenarbeit Seil

Grundlagen der Bodenarbeit

Das wichtigste Ziel ist es die unterschiedlichen Körperbereiche deines Pferdes unabhängig voneinander bewegen zu können. Also den Hals, die Schulter und die Kruppe. Dabei beobachte immer dein Pferd. Denn jede Reaktion deines Pferdes hat einen Grund. Sie sind Instinkttiere, sie machen nichts aus Böswilligkeit oder um uns zu “verarschen”, wie es dann gerne mal so schön heißt.

Das Pferd vertraut dir entweder noch nicht oder es versteht dich nicht oder es hat Angst, ist unsicher, wenn es etwas nicht machen möchte. Dann kannst du nochmal ein paar Schritte zurückgehen und die Übung in kleinere Einzelschritte zerlegen, um deinem Pferd dabei zu helfen, dich zu verstehen.

Gleichzeitig ist es wichtig, dass du immer klar und konsequent am Boden bist.

“Pferde brauchen klare Ansagen. Sie müssen wissen, ob der Mensch in seinen Wünschen ehrlich, echt und konsequent ist. Es ist ihnen wichtig, dass wir fähig dazu sind, Entscheidungen zu treffen, die von Verantwortung und Führsorge geprägt sind. Nur dann sind sie auch gewillt, sich vertrauensvoll anzulehnen und zu folgen. Denn sie fühlen sich beschützt und behütet.” (Zitat aus dem ““Übungsbuch Bodenarbeit“*)

Anschließend erklärt das Buch die verschiedenen Instinkte und Verhaltensweisen der Pferde. Warum bekommen Pfrde Angst und Panik und was löst das in ihnen aus? Wie reagieren sie auf Gefahren und warum spielt das Fluchtverhalten eine so große Rolle? Wie können wir ihnen am Boden beibringen statt das Heil in der Flucht zu suchen, bei uns zu bleiben und uns zu vertrauen. Welche Rolle spielt die Herde und die Hierarchie in der Herde und wie können wir uns das bei der Bodenarbeit aneignen, damit die Pferde uns besser verstehen? Was bedeutet die Theorie von Druck und Gegendruck und wieso ist es so wichtig, dass wir das im Umgang mit den Pferden verstehen?

Bodenarbeit

Ungewollte Erziehung?

Das Buch erklärt auch, wie wir den Pferden manchmal auch ungewollt Verhaltensweisen beibringen oder wie wir falsche Verhaltensweisen liebevoll und geduldig mit dem Pferd umpolen und neu trainieren können. Bodenarbeit bietet für all diese Fragen und Probleme Lösungen.

Alle grundsätzlichen Bewegungsmuster des Pferdes werden genauso erklärt, wie die unterschiedlichen Formen des Lobes und ihre Bedeutung. Vom Streicheln bis zum Leckerli – jedes Lob hat Vor- und Nachteile, eine Wirkung und kann damit für unterschiedliche Situationen genau der richtige Motivator für das Pferd sein. Die natürlichen Bewegungsmuster des Pferdes zu kennen ist wichtig, um zu verstehen:

  • warum dein Pferd zum Beispiel manchmal über die Schulter “nach innen fällt”
  • warum es mit dir in die Mitte der Bahn rennt oder Ecken vermeidet
  • warum die im richtigen Moment treiben musst oder
  • welches Bein sich wann bewegt, damit das Schulter Herein viel einfacher und schneller klappt.

Das alles kannst du auch am Boden schon erarbeiten. Dann wenn du die Bewegungsabläufe und die Anatomie des Pferdes im Blick hast. Gleichzeitig werden Pferdetypische Verhaltensweisen erklärt.

Ein Beispiel: Das Führen!

Auch das ist Bodenarbeit. Die Bodenarbeit fängt nicht erst in der Halle oder dem Roundpen an. Pferde ticken in Hirarchien in der Herde. Je nach Rangposition sind verschiedene Dinge erlaubt und verboten untereinander. Wenn also zum Beispiel ein rangniedriges Pferd ein ranghöheres Pferd überholt, muss es mit einem angelegten Ohr, einem Biss oder Tritt rechnen. Denn es hat sich respeklos verhalten. Im Gegenzug gilt, dass ein rangniedriges Pferd sich einem ranghöheren Pferd immer anschließen wird, weil es dann Schutz bekommt.

Führtraining Petra und Carey

Nun stell dir also vor, dass du dich ständig von deinem Pferd beim Führen überholen oder anrempeln lässt. Was sagst du deinem Pferd damit? Dass es ranghöher ist als, weil es dich bewegen kann wohin es will. Damit gibst du aber auch deine Kompetenz auf, das Pferd zu beschützen. Damit wird es in einer gefährlichen Situation sicher nicht auf dich achten. Denn es hat ja gelernt, dass du als rangniedrigeres Herdenmitglied keinerlei Kompetenz besitzt, es zu schützen. Genau diese Punkte erklärt das Buch Schritt für Schritt.

Anschließend erklärt Susanne Kreuer wie du ein Pferd vorbereiten kannst auf sein Leben als Reitpferd:

  • Wie schaffst du Vertrauen
  • Wie knotest du das Knotenhalfter richtig
  • Wie holst du das Pferd von der Koppel
  • Wie halfterst du richtig auf
  • Wie funktioniert gute Desensibilisierung
  • wie gehen die ersten Schritte der Bodenarbeit

Es wird auch erklärt, welche Ausrüstung du am Boden brauchst und was sie jeweils bewirkt – falls du noch gute Ausrüstung brauchst, kann ich dir diesen Shop hier empfehlen – dort gibt es Produkte aus deutscher Produktion, die fein, weich und ans Pferd angepasst sind:

Es gibt auch jeweils Übungsbeispiele mit Fotos – zum Beispiel: Kopf senken als Entspannungshaltung und für die Losgelassenheit, Nachgiebigkeit und laterale Flexion für die späteren gymnastizierenden Übungen, Seitwärts treten, Hinterhandwendungen, Rückwärts richten, Anhalten usw.

Übungsbuch Bodenarbeit Pepper Verlag

Mein FAZIT: Das Buch liefert die wichtigsten Basics zum Pferdeverhalten, erklärt die Psychologie der Pferde und macht klar, wie wir mit ihnen kommunzieren können. Dann gibt es praktische Übungen für die Basics bei der Bodenarbeit, die jedes Pferd mit seinem Menschen üben und können sollte. Es wird immer erklärt, warum etwas wichtig ist und was es bewirkt. Das macht es logisch und nachvollziehbar. Jede Übung ist Schritt für Schritt erklärt, so dass du sie auch im Stall mit deinem Pferd einfach und richtig nachvollziehen kannst.

Wenn du das Buch einmal geduldig und entspannt mit deinem Pferd durcharbeitest, werdet ihr garantiert wachsen in eurer Beziehung und dein Pferd wird auch im Sattel besser verstehen, was du von ihm willst.

Ich bin begeistert und kann dir das Buch für deine ersten Schritte Bodenarbeit sehr empfehlen*

HIER sind noch mehr Lesetipps mit Büchern, die in einem meiner Lieblings-Pferdefachbuchverlage – dem Pepper Verlag erschienen sind*

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11 Kommentare zu “Nur 10 Minuten täglich! Wie Bodenarbeit Vertrauen und Losgelassenheit stärken kann

  1. Claudia sagt:

    Liebe Petra,

    danke für diesen wirklich tollen Buchtipp. Hab ich sofort in meine Bücher-Kauf-Liste aufgenommen. :)

    Leider wird die Bodenarbeit noch immer viel zu sehr vernachlässigt. Auch ich bin lange nicht damit in Berührung gekommen…

    Seitdem ich mit meinem Pflegepferd damit begonnen habe, hat sich unser Verhältnis drastisch verändert. Wir sind beide viel zufriedener geworden und unser Umgang miteinander ist stressfreier.

    Ich bin immer wieder fasziniert davon wie viel die Bodenarbeit bringt und überrascht wie wenig Beachtung ihr noch immer geschenkt wird.

    lg Claudia

    • Petra sagt:

      Liebe Claudia, es freut mich, dass dir das Buch gefällt. Ich fand es sehr gut aufbereitet. Es ist wirklich komisch, dass die Bodenarbeit so wenig eine Rolle spielt. Das denke ich mir sehr oft, spätestens seit ich (auch eher zufällig bei Dyslis im Urlaub) darauf gestossen bin. Seitdem gehört es für mich genauso dazu wie das Hufe auskratzen und das Reiten :-) Ich freue mich, dass du und dein Pflegepferd die Bodenarbeit für euch entdeckt habt – es ist so toll, gell? Liebe Grüße, Petra

    • Claudia sagt:

      Liebe Petra,

      finde ich auch sehr schade. Es würde sicher viele Dinge positiv beeinflussen! Ich wusste gar nicht, dass man bei den Dyslis Urlaub machen kann, schaut ja total schön aus! Ob ich da meinen Mann wohl überreden kann? :OP

      Ja es ist wirklich toll, ein absoluter Fortschritt für uns beide. :O)

      lg Claudia

    • Petra sagt:

      Liebe Claudia, es ist wirklich sehr schön dort. Meine Stute stammt ja aus der Zucht von Magda Dysli – allein schon deswegen war ich mehrfach dort. Es ist manchmal ein bisschen chaotisch, aber sehr gemütlich und eine wundervolle Stimmung, tolle Pferde. Liebe Grüße, Petra

  2. Miriam sagt:

    Liebe Petra,

    die von dir abgebildete Seite zeigt mir, dass dieses Buch nichts für mich ist. Schade, dass immer wieder behauptet wird, dass Futterlob für Pferde nicht funktioniert. Ich erlebe es jeden Tag mit den Pferden mit denen ich umgehe ganz anders.
    Pferde sind keine Hunde, aber ehrlich gesagt funktioniert bei meinem Pony die Futterbelohnung besser wie bei meinem Hund ;).

    Liebe Grüße
    Miriam

    • Nadine Petry sagt:

      Richtig. Markersignaltraining wird bei den unterschiedlichsten Tieren auf der ganzen Welt eingesetzt da es dem Lernverhalten von Tier und Mensch entspricht. Nur Hund und Pferd meint der Mensch dominieren zu müssen und verwehrt sich so der Chance zur wirklichen Partnerschaft

    • Petra sagt:

      Liebe Miriam, das kann ich verstehen. Ich benutze auch das Futterlob – ich stimme also auch nicht in allen Punkten dem Buch zu :-) Ich mag es mein Pferd auch mit Futter zu motivieren, ich kann regelrecht sehen, wie es manchmal Click macht, dank dem Leckerli. Gerade am Wochenende hatte ich so eine Situation. Gleichzeitig muss ich seitdem auch viel mehr am Thema "Höflichkeit" arbeiten. Das gehört dazu. Ihr zwei macht das so vorbildlich :-) Wenn jeder so mit Leckerli umgehen würde, wäre das vermutlich gar kein Thema. Aber ich schweife ab – kurz und gut: ich kann dich verstehen und gebe dir Recht. Ich bin auch kein Gegner von Futterlob. Dann wenn es mit Höflichkeit umgesetzt wird. Ich arbeite noch daran – das ist gar nicht so einfach ;-) Auf jeden Fall ganz liebe Grüße an euch zwei, Petra

  3. Nadine Petry sagt:

    Schade das immer noch geglaubt wird, es gäbe eine Rangordnung zwischen Menschen und Pferden. Leider ist immer noch nicht überall angekommen das Rangordnung nur innerhalb einer Art möglich ist und wir nunmal keine Pferde sind. Als ausgebildete Pferdeverhaltenstherapeutin ist die Ethologie mein Hauptbereich und es macht mich traurig das immer noch die Ich Chef, Du nix -Mentalität existiert und somit völlig am Pferdeverhalten vorbei gearbeitet wird

    • Petra sagt:

      Liebe Nadine, schade, dass liebevolle Konsequenz immer wieder so gedeutet wird, dass man als Mensch (der Rahmenlinien geben mag) immer sofort in die Ecke der "du Dominant, du Radikal"-Schublade geschoben wird. Ich persönlich liebe es zu loben, ich nutze keine Sporen und die Gerte ist nur mein verlängerter Arm. Damit kann ich besser zum Beispiel an die Hinterhand tippen, wenn ich etwas von meinem Pferd möchte, weil das Pferd einfach länger ist als ich. Nicht weil ich damit das Pferd in die erlernte Hilflosigkeit prügle. Diese Menschen gibt es, leider. Das macht mich auch sehr traurig. Ich persönlich gehe den Weg der vielen klitzekleinen Schritte. Jede Idee des Pferdes beim Training wird schon ausgiebig gelobt. Stimmt die Richtung, höre ich gerne sofort auf. Damit das Pferd eine Motivation hat sich anzustrengen. Ich weiß was du meinst, wenn du die "Ich Chef – Du nix"-Mentalität ansprichst, die leider auch oft vorhanden ist. Aber sicher nicht bei der Autorin dieses Buches und ganz sicher nicht bei mir. ich glaube, dass es verschiedene Formen des Horsemanship und der Bodenarbeit gibt. Ich habe in Australien Trainer getroffen die sehr mit Körpersprache und Kommunikation arbeiten, ein Training, das auf Freiwilligkeit und Geduld basiert. Connected Horsemanship. Mit Pferden, die mit lebendigem Gesichtsausdruck mitgemacht haben. Du hast auch absolut Recht damit, dass wir keine Pferde sind. Aber Pferde sind Pferde. Was ich damit meine? Sie haben eine Sprache und eine Form der Kommunikation untereinander. Sie verstehen dieses Verhalten, weil es für sie logisch und natürlich ist. Sich Teile daraus durch die Beobachtung der Herden zu schnappen, um so Kommunikation aufzubauen, finde ich logisch. Du schreibst in dem (sehr spannenden :-) ) Artikel – Zitat: "Das Pferd fühlt sich nur unter dem Schutz eines Ranghöheren geborgen, da dieses für die Sicherheit zuständig ist und das rangniedrigere Pferd diesem vertrauensvoll folgen kann. (…) Um den lernhemmenden Faktor Angst weitestgehend zu vermeiden, ist es deshalb wichtig, dass das Pferd sich unter dem anwesenden Menschen sicher und geborgen fühlt. Dies gelingt nur, wenn sich der Mensch im Umgang mit dem Pferd, durch seine geistige Überlegenheit und seiner Kenntnis über die natürlichen Verhaltensweisen des Pferdes, stets pferdegerecht, konsequent und souverän verhält." Genau darum geht es. Du hast es ja auf deiner Webseite stehen. Es geht nicht um "Ich Chef – Du nix" – es geht um diese Sicherheit und die Frage, wie ich sie dem Pferd vermitteln kann. Ich glaube, dass es dafür auch Rahmenlinien braucht und das Wissen um das "wer bewegt wen"-Prinzip, das Pferde in der Herde untereinander auch pflegen. Ganz liebe Grüße, Petra

  4. Lisa Maria Beer sagt:

    Liebe Petra,
    ich lese nun schon eine Weile deinen Blog, vieles was Du reingestellt hast, hat mir in meiner Entwicklung in den Stunden die ich bei meinem Trainer und den Pferden verbringe, schon weitergeholfen.
    Im Moment komme ich nur etwas ins Grübeln: wir haben Bodenarbeit zusammen gemacht und ich fühle mich im Thema angekommen, aber noch nicht sicher. Ich habe öfter schon den eindruck gehabt, das ich noch nicht ganz sicher mit allem bin und jetzt soll es demnächst schon aufs Pferd gehen, obwohl ich zugegebener Maßen etwas "Schiss" habe. Nicht das ich befürchten würde, das etwas schief gehen könnte, nein, ich fühle mich schlichtweg überfordert. Wie kann ich das in den griff bekommen? Sollte ich erstmal weiter mit der Bodenarbeit machen?

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Lisa Maria, danke erst einmal für deinen lieben Kommentar. Dir zu raten ist jetzt ein bisschen schwer – zumindest konkret. Ich persönlich würe einfach meinen Bauch befragen. Wenn ich mich mit etwas noch nicht wohl fühle, lasse ich mir einfach die Zeit, die ich brauche. Manchmal hilft es natürlich auch sich einen Ruck zu geben und etwas auszuprobieren und dann eben in ganz kleinen Schritten Voranzugehen. Vielleicht Anfangs nach einer guten Bodenarbeitsstunde einfach für 5 Minuten Reiten und dann auch noch vom Trainer führen lassen zum Beispiel. Wer sagt denn, dass du gleich eine ganze halbe Stunde alleine durch die Gegend reiten musst. Mache so wie du dich wohl fühlst und gehe dein Tempo. Wenn du einen guten trainer hast, wird er das verstehen und dein Tempo mit dir mitgehen :-) Ganz liebe Grüße, Petra

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