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Entspannt Ausreiten: 3 Tipps für entspannte Ausritte mit dem Pferd

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Der ganze Artikel für dich auf einen Blick

Endlich entspannt ausreiten im Gelände mit dem Pferd

Eines der schönsten Gefühle ist es, wenn wir mit dem Pferd durch die Natur streifen. Die Vögelzwitschern, der Wind weht sanft durch unsere Haare und wir sind im Einklang mit dem Pferd und der Natur.

Bei Ausritten bekommen wir den Kopf frei und können die Seele baumeln lassen.

Diese Idee geht aber nur auf, wenn die Ausritte entspannt und mit einem guten Gefühl verlaufen.

Gelände ausreiten - Hero

So viele Reiter wünschen sich nichts sehnlicher als einfach entspannt übers Stoppelfeld oder durch den Wald reiten zu können. Aber „entspannt im Schritt ins Gelände“ ist nicht so simpel, wie es im ersten Moment klingt.

Warum Ausritte stressig werden können

  1. Im Gelände können unvorhergesehene Dinge passieren: Radfahrer, Autos, Traktoren, Ziegen, Schafe oder Kühe, flatternde Mülltüten, Rasenroboter und viele andere „Gespenster“ geistern draussen durch die Gegend.
  2. Dein Pferd verlässt seine Komfortzone und – wenn ihr alleine zusammen unterwegs seid – die Herde, wenn es mit dir ins Gelände geht.

3 Punkte für entspannt Ausreiten mit dem Pferd

Punkt 1 – Entspannt Ausreiten: Was du für die richtige Vorbereitung brauchst

Punkt 2 – Entspannt Ausreiten: Wie du lernst die richtigen Entscheidungen zu treffen

Punkt 3 – Entspannt Ausreiten: Wie du mit einem Pluspunkte-Konto kinderleicht mehr Sicherheit mit deinem Pferd bekommst

Wir gehen jetzt alle drei Punkte für entspannte Ausritte mit deinem Pferd miteinander durch, so dass du bestens ausgerüstet bist. 

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Tipp Nummer 1 für entspannte Ausritte: Die richtige Vorbereitung

Wir starten mit der Vorbereitung. Denn da kannst du einiges tun, um dein Pferd und dich in sicherer und entspannter Umgebung auf die Ausritte vorzubereiten. 

Wenn die Ausritte mit deinem Pferd noch nicht entspannt ablaufen oder du dir einfach mehr Gelassenheit im Gelände wünschst, kannst du unsere Liste der Reihe nach abarbeiten.

Entspannt Ausreiten im Gelände ausreiten - Hero Jezebel

Schritt 1 – Gelände erst einmal „ohne Reiter“ üben

Starte kleinschrittig und übe erst einmal das „Gelände an sich“ mit deinem Pferd. Denn Ausflüge ins Gelände kannst du zuerst am Boden mit Spaziergängen üben oder dein Pferd als Handpferd mitnehmen.

So kannst du entspannter mit unvorhergesehenen Situation umgehen. Denn du kannst ja nicht mehr vom Pferd fallen, wenn du gar nicht drauf sitzt. Das entspannt enorm. Zusätzlich nimmt dein Pferd dich als Partner auf Augenhöhe beim Spaziergang oder als Handpferd das andere Pferd beruhigend und beschützend war. Dadurch kann es sich leichter an das Geländethema gewöhnen.

Schritt 2 – Feile an der allgemeinen Kommunikation

Je besser dein Pferd dich versteht und je mehr Informationen du ihm mitgeben kannst, desto entspannter wird es mit dir durch die unterschiedlichsten Situationen gehen.

Wenn eure Kommunikation fein und routiniert ist und du verschiedene Lektionen fast schon wie einen Reflex jederzeit abrufen kannst. Dann kannst du dein Pferd im Notfall geschickt mit feinen Hilfen und routinierten Lektionen ablenken. 

Dein Pferd wird sich dir dadurch gerne anschliessen und sicher fühlen. Achte deswegen auf eine gute und wirklich detaillierte Grundausbildung deines Pferdes.

Wenn Pferden die Ausritte schwer fallen, kannst du sie in aller Regel sehr gut auf dem Platz durch klassisches, positives und freundliches Training super vorbereiten. Dadurch schenken dir die Pferde mehr Vertrauen, wenn du mit ihnen etwas machst.

Gelände ausreiten - Petra Carey

Schritt 3 – Abwechslung zur Normalität werden lassen

Manchen Pferden fällt es schwer die Routinen ihres Alltags zu verlassen. Dann kannst du die Abwechslung sozusagen „zur Routine“ machen.

Das ist ein ganz grosser Schlüssel zu coolen und gelassenen Pferden. Wenn schon auf dem Reitplatz und im Alltag am Stall täglich Gegenstände anders stehen, neu dazu kommen oder variieren, ist diese „Veränderung“ für das Pferd normal. Dadurch dass rein optisch nicht immer alles gleich bleibt, fällt es den Pferden leichter sich mit Abwechslung (auch im Gelände) anzufreunden.

Schritt 4 – Deine Gedanken reiten mit

Mache dir immer wieder bewusst, dass deine Gedanken einen Einfluss auf deine Körpersprache haben. Das ist die eigentliche Kommunikationsebene für dein Pferd. Deswegen ist wichtig mit welchem Kopfkino und welchen Gedanken du in den Ausritt startest.

Versuche dir immer positive Bilder vor Augen zu führen und achte auf dein Bauchgefühl. Wenn du ein ungutes Bauchgefühl hast, halte inne und überlege, welche Vorbereitung dir und deinem Pferd vielleicht noch fehlt oder ob heute wirklich ein guter Tag fürs Gelände ist. Arbeite all die Punkte erst einmal ab, um dann ein gutes Bauchgefühl (beim Ausritt) zu haben. 

Noch ein kleiner weiterer Tipp: Versuche mal auf dem Reitplatz immer wieder Gelassenheitstraining zu integrieren. Denn das macht Pferde insgesamt entspannter und offener, wenn du das richtig angehst.

Wichtig ist, dass du dem Pferd die Möglichkeit gibst, sich an dir als ruhige, zuverlässige Person zu orientieren und es von dir die Sicherheit für seine Entspannung bekommt.

Wenn du mehr dazu lesen willst, findest du HIER einen Artikel zum Thema „Gelassenheitstraining mit dem Pferd“ mit weiteren Infos und allen wichtigen Steps.

Ausserdem ist es absolut sinnvoll dich zusammen mit deinem Pferd am Anfang vor dem Aufsteigen warm zu laufen. So ist dein Pferd aufgewärmt und du hast nebenbei schon ein Gefühl für den aktuellen Gemütszustand deines Pferdes bekommen.

Punkt 2 für entspannte Ausritte: Dein Bauchgefühl darf entscheiden!

Mein nächster Tipp geht an dich! Deine Gefühle sind mindestens genauso wichtig, wie die Gefühle deines Pferdes. Sei Fair mit dir selbst und achte immer auf dich. 

Du darfst Verständnis für dich selbst haben und selbstbewusst durch den Stall gehen. Du weisst in aller Regel selbst besser, was für dich und dein Pferd gut ist und musst das dann bitte immer beachten. Egal, was die anderen sagen oder denken könnten. 

So oft sagen Pferdemenschen: Absteigen beim Reiten darfst du nicht. Du würdest deinem Pferd damit etwas Falsches beibringen… Oft wird behauptet, dass es ein Zeichen von Schwäche ist, während dem Ausritt in einer unangenehmen Situation abzusteigen. Ganz grosser Blödsinn! 

Gelände - Wald

Das Gegenteil ist der Fall. Denn es ist ein Zeichen von Stärke und Leadership für dein Pferd , wenn du ihm bei Unsicherheit am Boden zur Seite stehst und ihm am Boden hilfst mit der Situation klarzukommen. 

Warum “Steig bloss nie ab” kompletter Blödsinn ist

In der Reiterwelt kursiert ja gerne der Spruch, dass wir bloss keine Angst zeigen sollen. Das sehen wir ganz anders. Nimm unbedingt all deine Gefühle bewusst wahr – egal ob positiv oder negativ und egal ob deine eigenen oder die deines Pferdes.

Deute sie und beziehe sie mit ein. Dein Pferd fühlt all die Emotionen, die in der Luft liegen. Wenn du sie unterdrückst oder ignorierst, gehen sie nicht weg und werden mitreiten. Aber wenn du offen und bewusst damit umgehst, deine Gefühle managst, wird das das Vertrauen deines Pferdes nur stärken. 

Mehr zum Thema „Gefühle bei Pferd und Mensch“ findest du HIER und einen Artikel zum Embodiment als simple und effektive Methode für ein schönes Gefühlsmanagement haben wir HIER für dich

Du darfst dir auch immer einen guten Plan überlegen, denn das gibt dir Sicherheit und Fokus. Aber Pläne sind auch dafür da, um über den Haufen geschmissen zu werden! Wenn dein Bauchgefühl etwas anderes vorschlägt, dann höre bitte darauf.

Hattest du beispielsweise den Plan einen großen Ausritt zu machen, aber dein Tag war lange und anstrengend und du fühlst dich nicht danach? Dann gib deinem Gefühl nach und passe den Plan an. 

Punkt 3 für entspannte Ausritte: Lege dir ein Pluspunkte-Konto an

Der dritte Tipp betrifft das Setting. Außerdem wollen wir dich dazu einladen, dir ein Pluspunkte-Konto mit deinem Pferd anzulegen: 

Stell dir vor, dass du mit deinem Pferd ein Konto hast. Dieses Konto ist erst einmal leer. Du solltest unvoreingenommen auf dein Pferd zugehen und dein Pferd darf dich auch entspannt kennenlernen. 

Dann ist es dein Job positive Stimmung und gute Situationen im Training und im Alltag zu erzeigen. Dadurch sammelst du Pluspunkte durch gemeinsame positive Erfahrungen. Jeder Erfolg mit deinem Pferd wird dir auf dieses Konto eingezahlt. Habt ihr einen Misserfolg, werden allerdings auch wieder Punkte abgezogen. 

Je länger du mit deinem Pferd zusammen bist, desto angefüllter ist das Konto im Idealfall. Je voller das Konto ist, desto mehr kannst du dir und deinem Pferd zutrauen und desto weniger wird ein Misserfolg die Beziehung zwischen dir und deinem Pferd aus dem Gleichgewicht bringen. 

Wenn du nicht genug Punkte aufs Konto einzahlen kannst im Training oder miteinander mit deinem Pferd, musst du ein paar Schritte in deinen Wünschen und Erwartungen zurückgehen oder das Setting ändern. Denn es ist ja dein Job erst einmal ganz viele Punkte auf das Konto einzuzahlen. 

Das Setting ist sehr wichtig – je weniger Punkte ihr auf dem Konto habt, desto wichtiger. 

Beim Thema Gelände: Suche dir für die ersten Ausritte schönes Wetter, einer kurze übersichtliche Strecke und entspannte, verständnisvolle Gesellschaft. Erst wenn du mehr Routine mit deinem Pferd (und mehr Pluspunkte auf dem Konto) hast, kannst du deine Vorgaben langsam lockern und auch mal bei „schlechteren“ Bedingungen rausgehen. 

Islandpferd

Ganz Praktisch: 

Jetzt schnappst du dir all die Tipps und Punkte, die du für deine individuelle Liste nutzen und brauchen kannst und legst los. Damit du bald harmonische und glückliche Ausritte mit deinem Pferd machen kannst. Denn wenn die Kommunikation stimmt, Pferd und Mensch entspannt sind und ein gutes Team bilden, sind Ausritte das tollste was wir mit den Pferden erleben können. 

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