Anti-Schreck ist ja das gängig Wort für das Training mit vermeintlich schrecklichen Gegenständen. Das Pferd soll lernen sich vor all den Gespenstern, die aus seiner Sicht überall lauern können, nicht mehr zu erschrecken. Wie du das mit deinem Pferd üben kannst, werde ich dir im Artikel Schritt für Schritt erklären.

Aber vorher will ich dir erklären, warum es bei mir eigentlich kein “Anti-Schreck-Training” mehr gibt.

Warum ich kein Anti-Schreck-Training mache

Klingt absurd, denkst du? Der ganze Artikel soll sich doch darum drehen – fragst du dich vielleicht. Ja, das ist auch so – aber bei mir heißt das Gelassenheitstraining. Warum? Das hat einen guten Grund.

 

Gelassenheitstraining Pferd Anti-Schreck Training

Eigentlich geht es ja darum, dem Pferd die schrecklichen Gegenstände zu erklären und dem Pferd den Schreck zu nehmen. Was liegt also näher, als das Ganze Anti-Schreck-Training zu nennen. Ich habe das auch jahrelang gemacht. Aber jetzt nicht mehr. Anti-Schreck-Training! Das ist ein Wort, das in einem Wortschatz ganz bewusst nicht mehr vorkommt.

Denn da steckt ja schon genau das drin, was wir nicht mehr haben wollen: Der Schreck! Den wollen wir doch loswerden und dann benennen wir das Ganze auch noch danach. Dank meiner wunderbaren Trainerin Hero Merkel – die mich darauf aufmerksam gemacht hat. Seit ich mit ihr darüber gesprochen habe, heißt es also Gelassenheitstraining.

Das mag Wortklauberei sein, aber ich ich glaube fest, dass Wörter Macht haben und habe das Training deswegen in meinem Kopf umbenannt in Gelassenheitstraining.

Gelassenheitstraining

Es macht für mich einen Unterschied ob wir Gelassenheit trainieren wollen oder mit “Anti-Schreck” arbeiten wollen.

  • Einmal “erschrecken wir das Pferd” um den Anti-Schreck-Faktor zu erarbeiten.
  • Einmal üben wir entspannt die Gelassenheit mit unserem Pferd.

Der Unterschied mag klein sein, aber ich glaube schon, dass es eine Rolle spielt mit welcher Intention wir auf das Pferd zugehen.

Gelassenheitstraining – warum und wieso?

Pferde sind Fluchttiere. Sie sind seit Jahrtausenden darauf geeicht die Flucht zu ergreifen, wenn Gefahr drohen könnte. Sie greifen nicht an, sie bleiben nicht stehen – sie rennen. Das mag ihnen oft das Leben gerettet haben in der Wildnis, ist aber für uns aktuell nicht so schön. Denn wir wollen ja ein Pferd haben, das bei uns bleibt.

Im Pferd laufen aber bei drohender Gefahr Prozesse ab. Adrenalin schießt ein – Pferde sind innerhalb von Sekunden auf 180 und genauso schnell wieder runter. Stress kostet ja Energie und Energie gilt es zu bewahren für das Überleben. Deswegen können Pferde sich auch genauso schnell wieder beruhigen, wie sie sich aufregen. Letzteres kann uns in schwierigen Situationen helfen.

Gelassenheitstraining Pferd Anti-Schreck Training

Denn das Pferd orientiert sich auch an seiner Herde. Die Macht der Schwarmintelligenz spielt bei Pferden eine große Rolle. Da sie in der Herde lautlos kommunizieren, um möglichst unhörbar für vermeintliche Fressfeinde zu sein, achten sie auf feinste Muskelzuckungen und Stresslevel oder Atmung ihrer Herdengenossen. Pferde können ihr Gegenüber unglaublich gut lesen und haben grandiose Sinne

HIER findest du mehr Artikel zu den Pferdesinnen und dem Pferdekörper – wenn du noch mehr dazu lesen willst

Gelassenheitstraining mit dem Pferd – die wichtigsten Basics

Was das alles mit deinem Gelassenheitstraining zu tun hat? Ganz einfach!

Wenn du gelassen bleibst, steigen die Chancen, dass dein Pferd gelassen bleibt.

Gelassenheitstraining Pferd Anti-Schreck Training

Wie kannst du diese Gelassenheit demonstrieren?

  • Indem du – und das ist das Schwerste – dein aufgeregtes Pferd nicht so ernst nimmst und die Aufregung möglichst ignorierst – denn wenn du dich aufregst über dein aufgeregtes Pferd, wird es diese Aufregung ja nicht mit seinem Verhalten in Verbindung bringen, sondern glauben, dass da wirklich eine Gefahr sein muss – wenn du so aufgeregt bist
  • In dem du eine übertrieben entspannte Körpersprache hast
  • Indem du tiiiiief ausatmest, wenn du dich einem vermeintlich schrecklichen Gegenstand annäherst oder dein Pferd sich aufregt
  • Indem du abschnaubst oder den Kopf leicht Richtung Gras senkst
  • Indem du einfach alles tust, was deinem Pferd Gelassenheit signalisiert
  • Indem du kurz aufschaust und dann entspannt weitermachst – so signalisierst du deinem Pferd, dass du die vermeintliche Gefahr nicht übersiehst aber als absolut ungefährlich einstufst

Für dein Pferd bedeutet das nämlich, dass die Gefahr ja gar nicht so groß sein kann, wenn du so entspannt bist. Du bist das andere Herdenmitglied und zeigst durch deine Gelassenheit, dass keine Gefahr droht und ihr entspannt weiterlaufen oder weitergrasen könnt.

Ganz wichtig ist auch, dass du dein Pferd nicht streichelst oder sogar lobst, während es sich noch aufregt. Denn dann lobst du ja seine Aufregung und bringst ihm damit das Falsche bei. Das ist nicht leicht – ich weiß – weil unser erster Reflex das beruhigen und streicheln ist. Aber genau das wäre falsch.

Du kannst dein Pferd beruhigen durch deine Atmung oder beruhigende tiefe Worte, aber nicht loben. Du lobst es erst, wenn es sich beruhigt oder dem Gespenst annähert. Das kannst du mit Stimme, Streicheln oder Leckerli machen – je nachdem wie du trainierst.

Manchmal kann es auch helfen, wenn man den Schreckgegenstand streichelt und lobt. Das bedeutet für dein Pferd, das er ja gar nicht so schrecklich sein kann und du kommst dir so albern dabei vor, dass du automatisch mitentspannst. Oder der Schreckgegenstand hat ein Leckerli.

Gelassenheitstraining Pferd Anti-Schreck Training

Das hältst du so nah an den Schreckgegenstand, dass dein Pferd erstens hingehen muss, wenn es das Leckerli haben will und zweitens lernt, dass der Schreckgegenstand ja Leckerli gibt, also nicht so böse sein kann.

TIPP: Ich habe meiner Stute beigebracht – mit Leckerli und Lob – dass sie neue Gegenstände immer mit dem Maul berührt. Dazu habe ich die Wortfolge “Alles gut” etabliert. So hat sie gelernt, dass sie nicht scheut oder weggeht, sondern sich schrecklichen Gespenstern erst einmal annähert, sie tastet und möglichst entspannt, wenn ich “Alles gut” sage. Das klappt nicht immer, aber immer öfter. 

So – genug der Theorie – kommen wir zur Praxis.

Die wichtigsten Schritte zu einem gelassen Pferd

Im Grunde kannst du immer nach dem gleichen Konzept vorgehen.

Wichtig ist erst einmal, dass du deinem Pferd alle Zeit der Welt gibst. Wenn es drei Stunden braucht, braucht es eben drei Stunden. Du solltest es niemals zum Schreckgegenstand “hinprügeln” oder gar durchtreiben. Dein Pferd soll ja lernen gelassen zu werden und positive Erfahrungen mit dem Schreckgegenstand machen.

Gelassenheitstraining Pferd Anti-Schreck Training

Gelassenheitstraining Pferd Anti-Schreck Training

Gelassenheitstraining Pferd Anti-Schreck Training

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Es soll sich damit auseinandersetzen und selbst lernen Schreckgegenstände erst einmal zu beäugen, statt vor ihnen zu fliehen. Wenn du es durchtreibst und es nicht selbst lernen lässt, wird dein Pferd nichts dazulernen.

  • Deswegen nähere dich langsam dem Gegenstand an
  • Atme tief und habe eine übertrieben entspannte Körperhaltung
  • Achte darauf, dass deine Hand den Strick locker hat und nicht aus Versehen und in Erwartung des Kommenden fest greift – diese Spannung würde dein Pferd spüren
  • Du kannst auch Singen, wenn dich das entspannt – hauptsache du bist gelassen
  • Lasse dein Pferd um den Gegenstand herumlaufen und sich damit auseinandersetzen

Gelassenheitstraining Pferd Anti-Schreck Training

  • nähere dich dem Gegenstand immer mehr an – während du um ihn herumläufst mit deinem Pferd oder langsam ranläufst
  • Lobe dein Pferd für jeden Schritt in die richtige Richtung

Gelassenheitstraining Pferd Anti-Schreck Training

  • Erlaube deinem Pferd immer wieder stehen zu bleiben und Pausen zu machen, wenn es das möchte – nur weg vom Gegenstand sollte es tendenziell nicht. Das ist die einzige Richtung, die “nicht erlaubt ist”
  • Aber nie mit Gewalt oder Lautstärke – wenn es doch mal einen Meter nach hinten hüpft bestrafe es nicht dafür, sondern schicke es einfach wieder den Meter nach vorne

Gelassenheitstraining Pferd Anti-Schreck Training

  • Irgendwann solltet ihr an den Punkt kommen, dass dein Pferd so nah dran ist am Gegenstand, dass es ihn berühren könnte
  • Ideal ist es wenn dein Pferd den Gegenstand mit dem Maul berührt – denn Pferde nutzen ihr Maul um gefährliche Gegenstände zu untersuchen – wenn dein Pferd das machen will, ist es super

Gelassenheitstraining Pferd Anti-Schreck Training

  • Auch wenn es mit den Hufen auf den Gegenstand tritt oder scharrt – dann untersucht es den Gegenstand. Yeay!

Gelassenheitstraining Pferd Anti-Schreck Training

  • Wenn dein Pferd sich mit dem Gegenstand auseinandergesetzt hat, kannst du (sofern es geht) den Gegenstand hochheben und dein Pferd damit berühren.
    • Fange an der Schulter an und arbeite dich dann erst langsam zur Hinterhand und den Beinen vor
    • Wenn das geht, kannst du Richtung Hals und Kopf gehen
    • Achte darauf, dass dein Pferd eine entspannte Kopfhaltung dabei hat, den Kopf nicht hochreisst und immer wieder blinzelt
    • Wenn dein Pferd an irgendeiner Stelle gestresst reagiert, dann gehe wieder ein Stück weg mit dem Gegenstand – Annäherung und Rückzug heißt das Spiel
    • Alles immer ruhig und gelassen und mit aaaaaller Zeit der Welt
    • Immer viel loben, sobald dein Pferd auch nur ansatzweise entspannt reagiert und viele Pausen einbauen
TIPP: Wer bewegt wen spielt eine große Rolle in der Pferdewelt. Das kannst du für dein Gelassenheitstraining nutzen. Derjenige der den anderen bewegen kann ist stärker. Wenn sich also ein Gegenstand wegbewegt, dann ist er schwächer als das Pferd in den Augen deines Pferdes – denn dein Pferd kann den Gegenstand ja jagen. Wenn du also einen schrecklichen Gegenstand hast, kannst du ihn auch vor deinem Pferd herziehen und dein Pferd hinterherlaufen lassen. Auch das kann manchmal helfen.

Bei Traktoren zum Beispiel. Wir “jagen” sie immer, wenn sie uns im Wald begegnen. Ich drehe dann auch mal um gehe dem Traktor zusammen mit dem Pferd ein paar Meter hinterher.

Praktische Übung fürs Gelassenheitstraining

Eigentlich ist dieser Part ganz kurz erklärt. Du kannst dir einen Parcour aufbauen und du kannst jede Gelegenheit nutzen, die euch in eurem Alltag begegnen. Sobald mein Pferd irgendeine Situation oder einen Gegenstand gruselig findet, ändere ich meine Pläne sofort und bleibe in der Situation oder bei dem Gegenstand mit meinem Pferd – solange bis es das Gespenst nicht mehr gruselig findet.

Gelassenheitstraining Pferd Anti-Schreck Training

Ein Beispiel: Neulich wollte ich auf dem Platz abends Trab-Galopp-Übergänge trainieren. Es war aber dunkel, es war windig und verregnet. Das alles hat bei meinem Pferd für eine gruselnde Grundstimmung gesorgt. Sogar die beiden anderen Pferde am Platz waren plötzlich gruselig.

Also habe ich die Trainingspläne über den Haufen geworfen und wir haben nur entspannt stehen und gemeinsam Schritt laufen geübt. Das Trainingsziel war also plötzlich: Entspannt zu bleiben und sich mit den anderen Pferden und gruseligen Orten am Platz auseinanderzusetzen.

Tipps für Gegenstände, die du verwenden kannst:

  • Flatterbänder an einer Stange aufhängen
  • Regenschirm
  • Plastiktüten oder Luftballons an der Gerte befestigen
  • Planentraining mit verschiedenen Planen und Duschvorhängen
  • Laute plötzliche Geräusche von jemandem am Rand machen lassen wenn ihr vorbeigeht
  • Fahnen und andere flatternde Schals oder Stoffe die irgendwo angebunden sind
  • Fahrradfahrer, die an euch vorbeifahren

Du kannst dir also auch Stallkollegen engagieren und dann nacheinander trainieren. So könnt ihr euch gegenseitig unterstützen und auch vermeintlich schreckliche Alltagssituationen üben. Mit jedem Schreckgegenstand wird dein Pferd gelassener werden, weil es das Grundprinzip “Gelassenheit” lernt.

HIER findst du noch einen Lesetipp von Herzenspferd zum Thema Gelassenheitsstraining

Die Botschaft an dein Pferd: Setze dich damit auseinander, fliehe nicht, achte auf mich und sei mutig – dann hast du ein selbstbewussteres und entspannteres Leben.

Gelassenheitstraining

2 Kommentare zu “Gelassenheitstraining! Wie du deinem Pferd die Gespenster easy erklären kannst

  1. Miriam sagt:

    Liebe Petra,
    deine Gedanken zum Thema Anti-Schreck- oder Gelassenheitstraining mag ich sehr. Es stimmt schon, worauf legt man den Fokus?
    Ich habe noch ein paar Gedanken zu dem Thema. Einmal zum Thema wie zeigen Pferde Angst. Nicht alle Pferde fliehen in gefährlichen Situationen. Das ist meine Erfahrungen es gibt Pferde, die haben hier auch andere Strategien und ich finde es für mich wichtig diese Strategien zu kennen und unterscheiden zu können. Mein Ponymann ist z.B. einer, der bei Angst stehen bleibt. Er friert einfach ein. Ein nervöses zur Seite springen oder panisches weggaloppieren sieht man bei ihm eher nicht. Aber dieses Einfrieren. Anfangs habe ich es ehrlich gesagt für Bockigkeit gehalten bis mir klar wurde, dass er einfach Angst hat. Hier heißt es für mich immer wieder genau hinfühlen.
    Unsere Pferdedame ist ein Pferd was bei Gefahr angreift. Sie rennt auch eher nicht weg, sondern dreht sich zum angstmachenden um und versucht anzugreifen. Das ist natürlich nicht ganz so ungefährlich für sie selber und für mich. Aber auch hier musste ich genau hinfühlen und spüren, dass es kein respektloses sondern ängstliches Verhalten ist in diesem Moment.
    Das Pferdemädchen ist typisch Pferd, wie es wohl meistens vorkommt. Sie flieht erstmal. Bei drei so unterschiedlichen Pferden heißt es für mich immer wieder, hinfühlen, hinschauen, achtsam sein und genau überprüfen was Angst macht und ob es Angst oder etwas anderes ist. Das ist natürlich bei unserem Mädchen am leichtesten zu erkennen, aber mittlerweile kenne ich die Strategien der anderen zwei auch.
    Womit ich gute Erfahrungen gemacht habe, wenn es möglich ist, das Ganze ganz frei zu machen. Ich habe am liebsten keinen Strick und kein Halfter am Pferd und sie dürfen sich auch wegbewegen. Warum auch nicht? Vielleicht waren sie sich selber kurz zu mutig. Müssen sie das dann wirklich aushalten? Dann überlegen sie sich vielleicht beim nächsten Mal, ob sie nochmal so mutig gleich vorgehen, wenn sie diese Entscheidung nicht mehr ändern dürfen. Der Ponymann ist z.B. so ein Kandidat. Er macht alles immer so nach dem Augen zu und durch System, manchmal ist er sich selber dann aber doch zu schnell.
    Ich habe damit die besten Erfahrungen gemacht. Sie sind ja alle neugierig und wollen dann wissen womit ich mich beschäftige und das lobe ich einfach. Ein Weggehen wird von mir ignoriert. Ich halte sie nicht fest und versuche immer, wenn ich einen Strick habe, diesen so locker wie möglich zu halten.
    Letztens habe ich den Ponys meine Geburtstagsluftballons auf den Paddock gegeben. Sie haben sie mit Freude platzen lassen, aber das war nur möglich, weil ich sie selber habe bestimmen lassen was sie tun und was nicht.
    Liebe Grüße
    Miriam

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Miriam, wie immer freue ich mich sehr über deine Gedanken – sie ergänzen so schön und zeigen oft weitere Blickwinkel auf – das ist so toll. Immer weiterkommentieren bitte 🙂 🙂 Du hast schon Recht, dass Pferde Ängste unterschiedlich zeigen, manchmal sogar zwei der Varianten. Carey zum Beispiel hüpft manchmal weg und manchmal bleibt sie starr. Ich treibe sie auch nicht zwanghaft vorwärts – vielleicht sollte ich noch ergänzen, dass wir auch da auf unser Gefühl hören müssen, was das Pferd gerade braucht. Ich finde nur wichtig, dass das Pferd sich mit dem vermeintlich gefährlichen Gegenstand auseinandersetzt und anfängt Neugierde zu entwickeln und auf Neues zuzugehen statt immer erst in Angst auszubrechen. Bei Carey zeigt sich zum Beispiel, dass sie immer öfter nach dem ersten Schreck und manchmal sogar schon vorher von alleine auf die Orte und Gegenstände zugeht. Das war Anfangs nicht ganz so. Sie hat gelernt, dass sie sich damit auseinandersetzen kann und ihr nichts passiert und dass es sich lohnt mutig zu sein. Ohne Zwang natürlich. Sie macht das sehr neugierig und mutig. Aber natürlich ist jedes Pferd anders und ich würde sie nie "hinprügeln", wenn sie partout erst einmal weg wollen würde oder gar am Strick zerren. Manchmal gehen all diese Nuancen im Artikel verloren. Ich glaube aber auch ein bisschen mehr als du an Rahmenlinien. Du bist ja positive Verstärkerin und da ist dein Weg genau der passende. Ich glaube auch an Lob und Vertrauen und würde mein Pferd auch nie zwingen oder gar Gewalt anwenden. Das Pferd muss weggehen dürfen – das stimmt schon. Aber ich denke auch, dass ich meinem Pferd sagen kann, dass es doch mal versuchen soll sich damit auseinanderzusetzen weil es dann lernt, dass die Gefahr gar keine ist. Ganz liebe Grüße auf jeden Fall und bis ganz bald, Petra

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