Artikel aktualisiert am 27.02.2017

Wildpferde sind der schillernde Spiegel deines Pferdes. Wer sie beobachtet, kann dir sagen, wie dein Pferd tickt. Wie es denkt und fühlt. Denn die Wildpferde sind ursprünglich, ohne den menschlichen Einfluss. Ihre Urinstinkte funktionieren fein und spiegeln dir Pferdeverhalten wie ein schillernder klarer Spiegel.

Dülmener Wildpferde

Mary Ann Simonds ist eine berühmte Verhaltensbiologin aus Amerika. Sie hat als eine der ersten die damals gültige Leittier-Theorie widerlegt. Bis sie mit ihren Studien um die Ecke kam, dachte man nämlich, dass jeweils ein Hengst die Herde leitet. Sie hat entdeckt, dass es Hierarchien in der Herde gibt und Stuten den Ton angeben. Allein durch die Beobachtung der Wildpferde hat sie das entdeckt. Und noch viel mehr.

  • Sozialverhalten der Pferde
  • Bindungsverhalten
  • Herdenstrukturen

Hier findest du noch mehr von der Expertin – ein spannendes Buch über Stressvermeidung bei Pferden*

Pferdepsychologie, die dir dabei helfen kann dein Pferd besser zu verstehen

Mary Ann Simonds Wildpferde

Die Verhaltensforscherin hat gelernt wie Pferde denken, lernen und ihre Umwelt wahrnehmen. Das lehrt sie in ihren Kursen und Lehrgängen.

Mary Ann Simonds sagt: „Pferde sind Meister der Kooperation, man muss nur lernen sie zu verstehen.“

Wunderschön, oder?

Mary Ann Simonds Wildpferde

Es geht ihr darum, dass die Menschen lernen die Welt mit den Augen der Pferde zu sehen und ihnen damit ein artgerechtes und pferdegerechtes Leben zu ermöglichen. Damit machen wir aber nicht nur unseren Pferden ein Geschenk, sondern auch uns selbst. Denn wenn du lernst dein Pferd zu verstehen, dann wirst du zu einer wirklich echten und engen Bindung mit deinem Pferd finden.

Der Pferdeflüsterei hat sie im Interview Fragen zur Seele und dem Verhalten der Pferde beantwortet. Damit wir lernen können unsere Pferde besser zu verstehen.

  • Wie ticken und fühlen die Pferde?
  • Wie müssen wir sein, damit die Pferde uns vertrauen, sich gerne an uns binden und uns folgen.
  • Was brauchen Pferde von uns?

Mehr Vertrauen und Bindung? Mehr dazu erzählt die Pferdeexpertin jetzt im Interview:

Pferdeflüsterei: Du hast als Verhaltensforscherin viel Zeit bei der Beobachtung von Wildpferden verbracht – was hast du da vor allem über die Pferde gelernt?

Mary Ann Simonds: Freundschaften und soziale Bindungen sind das Fundament einen funktionierenden Pferdegemeinschaft. Ich habe gelernt, dass „Räumlicher Respekt*“ sehr wichtig ist für den Erhalt von Organisation und Sozialstruktur der Herde. Und: Pferde, die in Herden leben, haben natürliche Tages- und Nacht-Rhythmen für Schlafen, Essen, Fellpflege, Wälzen, Trinken, Sozialspiele und ganz wichtig: die Etablierung von Wachsamkeit durch räumlichen Respekt. Pferde sind emotional fühlende Wesen, die sich in Hinsicht auf Sicherheit und Komfort auf die anderen verlassen. (* Anm.: „Räumlicher Respekt“ meint umgangssprachlich so etwas wie „Mein Tanzbereich – Dein Tanzbereich“ – die räumlichen Zonen, die ein Pferd umgeben.)

Pferdeflüsterei: Was hat dich vielleicht auch überrascht bei deinen Studien?

Mary Ann Simonds: Besonders überrascht hat mich die wichtige Rolle der Hengste bei der Erziehung der Jungen. Außerdem fand ich auch spannend, wie viele Hengste ihr ganzes Leben in Junggesellen Verbänden bleiben.

Pferdeflüsterei: Gab es Erkenntnisse aus der Wildpferdebeobachtung, die bisheriges Wissen vielleicht sogar widerlegt haben?

Mary Ann Simonds: Tatsächlich konnte ich mit meinen wissenschaftlichen Forschungen in den frühen 1970ern zeigen, dass vor allem Stuten die Rolle der sozialen Vermittlung & Führung haben. Bis dahin war das Harem Modell (Hengst führt Stuten an) das einzig bekannte. Meine Studien zeigten auch, wie wichtig das funktionale, soziale Verhalten als ein Faktor für die Fortpflanzungsrate in einer Herde ist.

Dülmener Wildpferde

Pferdeflüsterei: Stichwort: Leittiertheorie! Lange dachte man ja, dass eine Leitstute alle Entscheidungen trifft und die restliche Herde eigentlich nicht viel zu sagen hat… Neuere Erkenntnisse und Studien sagen da etwas anderes. Was sind deine Erkenntnisse?

Mary Ann Simonds: Es gibt viele verschiedene Kulturen bei Pferden. Heutzutage sind die meisten wilden Pferdeherden bereits durch Menschen beeinflusst, die die sozialen Strukturen verändert haben, indem sie Pferde aus dem Verbund entfernen oder die Fruchtbarkeit kontrollieren. Pferde sind weder sehr stark hierarchisch noch sonderlich schwach hierarchisch organisiert. Manche Herden haben mehr Struktur als andere. Aber Freundschaft scheint der wichtigste Faktor für den Erhalt der Struktur zu sein.

Pferdeflüsterei: Also – je besser die Herde untereinander funktioniert, desto eher pflanzt sie sich fort und ist seelisch ausgeglichen. Das zeigt natürlich nocheinmal, wie wichtig das richtige Sozialverhalten für das Wohlgefühl der Pferde ist. Wie sind Pferde untereinander und miteinander in der Herde?

Mary Ann Simonds: Jede Herde ist anders, je nachdem, welche Persönlichkeiten vorhanden sind, wie die Herden-Strukturen sind und in welchem Lebensraum die Pferde leben. Sehr leicht ist zu sehen, wie wichtig der räumliche Respekt ist, wie sehr Pferde mit ihren Augen und Ohren kommunizieren und für Pferde die große Bedeutung der Berührung, um ihre sozialen Bindungen aufzufrischen und zu pflegen.

Dülmener Wildpferde

Pferdeflüsterei: Wie wichtig sind konstante Herden und Freundschaften für Pferde?

Mary Ann Simonds: Freundschaften und starke soziale Bindungen sind extrem wichtig für tragfähige und funktionierende Herden. Darum ist es so schwierig für Pferde, wenn sie verkauft werden, umziehen müssen oder von ihren Freunden separiert werden. Für Stuten ist es meist noch schwerer.

Pferdeflüsterei: Bindungen sind also ein wichtiges Stichwort in der Herde. Was brauchen Pferde dann von uns, um sich bei uns wohlzufühlen?

Mary Ann Simonds: Pferde möchten dazu gehören. Wenn wir ihnen also das Gefühl der Sicherheit genauso vermitteln können, wie ihnen auch physischen und mentalen Komfort zu bieten, wird das Pferd sich freuen, bei uns zu sein.

Mary Ann Simonds Wildpferde

Pferdeflüsterei: Wie denken Pferde und wie lernen sie – kann man das überhaupt auf eine Antwort reduzieren?

Mary Ann Simonds: Das ist eine sehr komplexe Frage. Vereinfacht gesagt, fühlen Pferde mehr als dass sie denken. Sie verlassen sich auf die anderen und arbeiten zusammen für ihre Sicherheit. Vorrangig lernen Pferde durch Assoziationen und sie lernen schneller durch positive Verstärkung als durch negative. Pferde denken ganz anders als Menschen, aber in einem sind sich beide Spezies sehr ähnlich: sie lernen am besten, wenn sie glücklich sind und nicht gestresst.

Mary Ann Simonds Trainiert

Pferdeflüsterei: Was löst Stress aus bei Pferden und wie kann man das durch Haltung und Training vermeiden?

Mary Ann Simonds: Das ist das Thema meines Zweiten Buches: „Stress bei Pferden: Erkennen und Behandeln“. Trennung, Ängstlichkeit und Sorgen verursachen den meisten Stress bei Pferden und führt schnell zu Magengeschwüren und anderen Problemen. Schlecht sitzendes Equipment, besonders enge Nasenriemen, die die Atmung einschränken oder Druck auf sehr sensible Regionen ausüben, und eine Art von Training, das Pferde die Halswirbel staucht und zusammenschiebt verursachen Unwohlsein und Angst.

Pferdeflüsterei: Du meinst die Rollkur, nehme ich an. Aus meiner Sicht gehört sie abgeschafft. Genau wie auch manche Zäumungen und Hilfsmittel. Aber das ist wieder ein anderes Seitenfüllendes Thema. Kommen wir zur vertrauensvollen Bindung zurück: Was wünschen sich Pferde von uns Menschen?

Mary Ann Simonds: Sicherheit und Komfort, was Freundschaft beinhaltet.

Pferdeflüsterei: Was können wir tun und wie müssen wir sein, um ein guter Partner an der Seite des Pferdes zu werden?

Mary Ann Simonds: Man muss Pferde als emotionale und energetische Wesen verstehen, die sich nach Sicherheit und Wohlgefühl sehnen. Menschen müssen ausgeglichen sein und mit sich selbst gut klar kommen, um eine gute Beziehung zu den Pferden haben zu können. Je mehr Menschen Pferde verstehen können und je mehr sie sowohl die mentalen und emotionalen als auch die körperlichen Bedürfnisse erfüllen, desto besser ist die Partnerschaft.

Mary Ann Simonds beim Kurs

Pferdeflüsterei: Wie sieht für dich ideale Kommunikation aus?

Mary Ann Simonds: Augenkontakt, sanfte Nasenstupser, Berührungen am Widerrist – alles das ist Pferde-Kommunikation und kann eine Freundschaft ganz einfach etablieren bevor man reitet.

Pferdeflüsterei: Und was macht für dich gutes Pferdetraining aus?

Mary Ann Simonds: Für das Pferd ist ein Training gut, dass sich auf das Alter des Pferdes, seine Erfahrungen, sein Geschlecht, seine Lernfähigkeit und sein Temperament einstellt. Das Training muss die mentalen und physischen Voraussetzungen des Pferdes berücksichtigen – und seine Art zu Lernen. Es sollte individuell auf das Pferd zugeschnitten werden. Manchmal verursachen Trainer selbst Probleme oder geben auf, weil sich das Pferd nicht in ein allgemeines Trainings-Schema pressen lässt. Doch wenn das Training auf das Pferd zugeschnitten wird, wird selbst ein schwieriges Pferd sein Bestes geben.

Jedes Training beginnt mit einer guten Beziehung. Vertrauen ist die Basis für jede gute Beziehung. Und eine gute Beziehung ist die Basis für erfolgreiches Lernen. Das Pferd genießt dann das Zusammensein mit dem Menschen und möchte mit ihm zusammen arbeiten. Denn Pferde sind Meister der Kooperation – sie verweigern nur dann ihre Mitarbeit, wenn der Mensch bereits am Anfang Probleme hervorruft.

Pferdeflüsterei: Wie startet für dich dann gutes Training? Nehmen wir an, ich habe ein Pferd gekauft. Es ist jetzt bei mir und ich will mit dem Training anfangen.

Mary Ann Simonds: Training beginnt nicht mit Lernen. Training beginnt mit der Bildung einer soliden Freundschaft zwischen Mensch und Pferd. Dies wird besonders insofern deutlich, dass die meisten Verhaltensprobleme durch die Entwicklung einer guten Beziehung gelöst werden können. Sogar Wildpferde, die noch nie etwas mit dem Menschen zu tun hatten, sind einfach zu trainieren und zu reiten, wenn sie einem vertrauen und bei dir sein möchten. Pferde möchten vertrauensvolle Beziehungen haben, um sich sicher zu fühlen.

Die Sensibilität des Pferdes und sein Selbstbewusstsein einzubeziehen, gehören außerdem zu einem guten Training dazu. Manche Pferde arbeiten gerne hart und mögen den Kontakt zum Gebiss, während andere Vorbehalte haben, wenn sie etwas nicht verstehen oder es sich nicht komfortabel anfühlt.

Selbst wenn ein Pferd kein besonderes Talent hat, lernen können alle Pferde. Sie lernen von anderen Pferden und sind besonders motiviert im Herdenverband zu lernen. Wenn Menschen dem Pferd die gleiche Sicherheit vermitteln können, die das Pferd in der Herde fühlt, wird das Training für beide gut sein.

Dülmener Wildpferde

Pferdeflüsterei: Es gibt ja doch auch Fronten – zum Beispiel: Positive Verstärkung versus Druck und nachlassen von Druck – welche Methoden sind deiner Erfahrung nach die besten, um mit den Pferden gut zu kommunizieren?

Mary Ann Simonds: Alle sozialen Lebewesen lernen am besten durch positive Verstärkung. Menschen, die Strafen anwenden, sind einfach nur ignorant und verstehen die Neurobiologie sozialer Säugetiere nicht. Obwohl die Korrektur eines Pferdes oder eines Menschen durchaus unter bestimmten Umständen angebracht ist, lernen soziale Säugetiere am besten, während sie spielen und Spaß haben.

Pferdeflüsterei: Welche gängigen Trainingsmethoden oder Hilfsmittel in der Reiterwelt würdest du gerne abschaffen?

Mary Ann Simonds: Enge Nasenriemen, die nicht nur die Atmung behindern, sondern auch die Fähigkeit des Pferdes zu denken, da sie Schmerzen verursachen und die Rückmeldung des Körpers ans Rautenhirn einschränken. Das ist das erste und das Zweite, was ich gerne abschaffen würde ist, das Zusammenziehen von Pferden und der Versuch, sie in einen „Rahmen“ zu pressen, bevor man ihnen erlaubt, sich zu dehnen und die Muskeln aufzubauen, die es braucht, um sich selbst zu tragen.

Pferdeflüsterei: Absolut, beides gehört aus meiner Sicht auch abgeschafft. Ich hoffe, dass die Menschenwelt irgendwann dazulernen wird. Danke dafür, dass du deine Erkenntnisse über Pferde und Wildpferdebeobachtungen mit uns geteilt hast.

Dülmener Wildpferde

Biografisches zu Mary Ann Simonds

„Ich liebe Pferde, seit ich ein Kind bin und angefangen habe, Reitstunden zu nehmen – da war ich 5…. Und ich hab nie wieder aufgehört.“

Mary Ann Simonds ist Wildtierbiologin und Expertin für Pferdeverhalten und Pferdepsychologie. Sie hat an der University of Wyoming „Wildlife Biology & Range Management“ studiert. Sie hat sich auf Wildpferde-Ethologie spezialisiert. Ihr Schwerpunkt liegt bei dem Thema „Herdenorganisation“.

Dülmener Wildpferde

Sie arbeitet seit 30 Jahren mit Wildpferden. Zur Zeit beschäftigt sie sich sehr mit dem Thema Stressmanagement bei Menschen und Pferden. Früher ist sie auf Turnieren geritten und hat Springpferde präsentiert. Bis sie wilde Pferde studiert hat. Seitdem trainiert sie Pferde und Menschen, reitet und coacht – in Deutschland unter anderem für das Projekt “Fair4horses” – HIER erfährst du alles über die Lehrgänge und  kannst dich anmelden

Mary Ann Simonds Wildpferde

Mary Ann Simonds Wildpferde

Hier gibt es übrigens einen Artikel über deutsche Wildpferde, die wieder ausgewildert wurden – ein spannendes Projekt über das Nordfalben berichtet hat.

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4 Kommentare zu “Vertrauen, Ruhe, Bindung: Was du von Wildpferden über dein Pferd lernen kannst

  1. Jayanthi sagt:

    Tausend Dank für dieses wunderbare Interview. Sehr lesenswert und zum ständigen Erinnern, worauf es eigentlich ankommt: Freundschaft, Beziehung und Freude im Miteinander.
    lg
    Jayanthi

    • Petra sagt:

      Liebe Jayanthi, danke für deinen schönen Kommentar. Ich finde auch, dass die Verhaltensforscherin es so schön auf den Punkt gebracht hat. Was wirklich wichtig ist, neben all den Fakten und Daten und dem ganzen Wissen, dass man sich so anschaufelt, ist die Freundschaft und die Beziehung zueinander. Liebe Grüße und bis bald, Petra

  2. Miriam sagt:

    Liebe Petra,

    vielen Dank für diesen Artikel.
    Natürlich ist unsere Miniherde keine Wildpferdeherde, aber ich konnte genau das schon so oft bei uns beobachten: Freundschaft ist das Wichtigste. Und ich beobachte auch oft, dass jeder so seinen Job in der Herde hat. So gibt es eine eher ängstliche und wachsame Stute, (die definitiv sehr rangniedrig ist), die immer aufpasst. Sie ist der Wachposten. Dann gibt es die Stute, die für die Kindererziehung zuständig ist, es gibt die Leitstute, die die Ressourcen verteilt, mein Pony ist Babysitter für die Kleinste usw. Jeder macht, was er am besten kann.
    Und weil Freundschaft so wichtig ist, versuche ich die Beziehung zu meinem Pony gerade darauf aufzubauen. Und in einer Freundschaft ist es für mich ein Geben und Nehmen, ein sich gegenseitig respektieren und erst Mal vom guten ausgehen. So oft erlebe ich es, dass Pferden böser Wille unterstellt wird und das glaube ich bei meinem Pony einfach nicht. Z.B. war er die letzte Zeit irgenwie unausstehlich. Ständig schlecht gelaunt, hatte zu nichts Lust, wollte zwar mit raus, dann aber nichts machen außer den Hund zu ärgern. Ich fand sein Verhalten nicht schön und gut und ich habe auch weiter darauf bestanden, dass er höflich und respektvoll mit mir umgeht. Aber ich habe zu keinem Zeitpunkt geglaubt, dass er das macht um mich zu ärgern oder aus bösem Willen. Ich hatte eher den Verdacht, dass er sich nicht wohlfühlt, evtl. wächst, oder zahnt. Dann bin ich in den Urlaub gefahren und nach einer Woche wieder gekommen und was sehe ich? Er hat einen Pilz. Kein Wunder, dass er griesgrämig war. Was mir das wieder gezeigt hat ,ist, dass es sich lohnt in Freundschaft auf die Bindung zueinander zu vertrauen und auch mal schlechte Laune haben zu dürfen ohne, dass es gleich eine Krise ist, sondern davon auszugehen, dass es einen Grund hat und keine böse Absicht dahintersteckt.

    Liebe Grüße
    Miriam

    • Petra sagt:

      Liebe Miriam,

      aber eure Miniherde ist doch sehr nah dran an einer Wildpferdeherde ;-) Zuckersüß sind sie auf jeden Fall. Dein Bild mit dem "Job" mag ich sehr gerne. Das trifft die Herdenstruktur ziemlich gut und es passt zu den aktuellen Studien, über die ich zum Beispiel bei Marlitt Wendt recht viel gelesen habe. Dass es eben nicht die eine Leitstute gibt, die alles macht, sondern jeder Aufgaben hat und die Leitstute diejenige ist, die den Überblick hat. Dein Beispiel mit dem "bösen Willen" ist auch ein sehr Gutes. Wie oft heißt es "das Pferd testet oder will nicht" und am Ende stellt sich heraus, dass der Sattel nicht gepasst hat oder das Pferd Schmerzen hatte. Der Gang zum Tierarzt ist selten das Schlechteste, wenn ein Pferd nicht so will, wie sonst. Ich hoffe, dass dein kleiner Kerl seinen Pilz gut übersteht und bald wieder gesund ist. Ich drücke euch die Daumen!! Alles Liebe und bis ganz bald, Petra

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