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Verhaltensprobleme beim Pferd lösen

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Der ganze Artikel für dich auf einen Blick

Das ultimative Rezept für Harmonie im Stall

Verhaltensprobleme beim Pferd lösen 1

Willkommen in deinem persönlichen Pferdeverhaltens-Lexikon. Der Artikel ist ein Leitfaden für weniger Probleme und mehr Harmonie mit deinem Pferd.

Weil du nach dem Lesen besser weisst, wie du die häufigsten Verhaltensprobleme bei Pferden erkennst und welche ersten wichtigen Schritte du zu ihrer Lösung gehst. 

Pferde sind faszinierend und jedes hat eine einzigartige Persönlichkeit. Wir lieben unser Pferd und trotzdem möchten wir es manchmal zum Mond oder weiter schiessen. 

Wenn wir beim Training oder im Alltag auf Verhaltensweisen stossen, die erschreckend oder verunsichernd sein können. 

Wenn es einen Apparat gäbe, mit denen wir den Pferden in den Kopf schauen könnte, wäre das grossartig. Bis er erfunden wird, müssen wir Taktiken und Techniken lernen, um sie besser zu verstehen. 

Im Artikel tauchen wir jetzt gemeinsam in die Welt der typischen Verhaltensprobleme bei Pferden ein – erklären, erkunden, verstehen und lösen. 

Damit du ab jetzt weisst, warum dein Pferd plötzlich unruhig wird. Oder wie du mit hartnäckigem stressigem Verhalten umgehst. Ich thematisiere die häufigsten Verhaltensprobleme mit dir und gebe dir Werkzeuge an die Hand, mit denen du die Themen angehen und lösen kannst. 

Ich will dir gleich am Anfang zwei wertvolle Leitsätze mitgeben, die für alle Verhaltensprobleme der Pferde gelten.

Dein Pferd handelt nicht gegen dich, sondern für sich.

Nur wenn wir wissen, WARUM etwas passiert, wissen wir auch WIE wir es lösen können.

Es hat immer einen Grund für sein Verhalten. 

Diese zwei Sätze tragen mich seit Jahren durch alle Themen, die mir die Pferde servieren.

Aus meiner Erfahrung mit hunderten von Kursteilnehmern und auch meinen eigenen persönlichen Erfahrungen mit Pferden, weiss ich ganz sicher: 

Pferde haben IMMER einen Grund für ihr Verhalten. 

Was bedeutet dieser Satz für dich, Pferdemensch? 

Dein Pferd hat einen Grund. Es geht in diesem Artikel also nicht darum Methoden zu lernen, um Symptome zu unterdrücken. Sondern es geht darum dir zu zeigen, wie du auf Ursachenforschung gehen und mit den typischen Verhaltensproblemen besser umgehen kannst, so dass sie sich in Luft auflösen können. Grundsätzlich. 

Unterdrückst du das eine Symptom, wenn du – wie viele Trainer empfehlen – mit DRUCK und letztlich oft auch Gewalt arbeitest, wird dieses eine Symptom vielleicht enden. Aber das Problem wird zu einem anderen Zeitpunkt oder einer anderen Stelle wieder auftauchen. 

Du wirst zu einer Art Don Quichotte, der mit Windmühlen kämpft. Die Windmühlen sind in deinem Fall dann die ungewünschten Verhaltensweisen deines Pferdes. 

Lass uns das Ganze deswegen lieber fundierter und nachhaltiger aufziehen, dein Pferd miteinbeziehen und die Ursachen angehen. 

Ich schreibe diesen Artikel, weil ich selbst weiss, wie hilflos und frustrierend sich das anfühlen kann, wenn das Pferd widersetzlich reagiert. Alle raten dir zu Druck. Aber diese Art von Druck, die Probleme übertünchen will, ist in aller Regel Gewalt. 

Die Gewalt am Pferd wird zu oft hübsch verbrämt mit Sätzen wie: 

  1. Der Gaul verarscht dich doch, setz dich endlich durch!
  2. Trainier das Pferd mal richtig – das ist doch nur unterfordert. 
  3. Treib das mal vorwärts – das ist ein Energiesparer und faul. 
  4. Nimm die Gerte (oder noch schlimmer: die Sporen) und zeig deinem Pferd, dass es damit nicht durchkommt. 
  5. Wenn du einmal absteigst, lernt dein Pferd nur Schlechtes. Bleib sitzen und reite das da durch. 

… ich könnte dir noch einige dieser Sätze schildern. Aber lassen wir das lieber und lass uns lieber wirklich etwas lösen. Denn du bist nicht ZU LIEB zu deinem Pferd. Wir können gar nicht ZU LIEB zu einem Lebewesen sein. 

Lass uns zuerst auf die häufigsten und typischen Verhaltensprobleme schauen und sie der Reihe nach durchgehen. Dann gehen wir die Ursachen und Lösungen an und zum Schluss gebe ich dir noch weiterführende Lese- und Kurstipps, so dass du perfekt aufgestellt bist, um zu einem starken Pferdemagnet und grossartigen Pferdeflüsterer zu werden. 

Häufige Verhaltensprobleme bei Pferden

Pferde sind individuell. Du bist es auch. Kannst du bei Menschen sagen, dass es 3 typische Verhaltensprobleme gibt und für jedes eine Lösung? 

Nein. 

Das geht bei Pferden auch nicht. Deswegen darfst du von mir keine Allheillösung für alles mit nur einem Click erwarten. 

Aber natürlich gibt es typische Verhaltensprobleme bei Pferden, die öfter auftauchen. Es gibt für jedes Lösungen, die wahrscheinlich sein können. 

Trotzdem müssen wir Pferdebesitzer lernen, unsere Pferde zu lesen und zu verstehen. Je besser wir das beherrschen – desto eher können wir die Ursachen entschlüsseln und die Probleme nachhaltig lösen. Wirklich lösen. Nicht nur übertünchen. 

Ich picke dir die häufigsten / wahrscheinlichsten heraus und gebe dir Ideen für eine Lösung. 

Angst sitzt in der rechten Gehirnhälfte, die für Emotionen und Instinkte zuständig ist. 

Angst, Stress und Unsicherheit beim Pferd

Angst ist ein Urinstinkt. Die Unsicherheit ist die Vorstufe der Angst. Wie auch Stress eine Vorstufe ist. Die Angst hat eine Schutzfunktion für dein Pferd. Als die Wildpferde noch keine Menschen und keinen Offenstall hatten, hat die Angst ihnen oft das Leben gerettet. 

Angst sitzt in der rechten Gehirnhälfte, die für Emotionen und Instinkte zuständig ist. 

Sie triggert Adrenalin. Einem reaktiven Stresshormon, dass dein Pferd ausschüttet, wenn es Stress hat. Es ist in der maximalen Alarmstufe, wenn Adrenalin ausgeschüttet wird. 

Adrenalin überdeckt Schmerz und sorgt für die absolute Fluchtbereitschaft. 

Ein Pferd in Angst reisst den Kopf hoch, blinzelt nicht mehr, drückt den Hals durch, steht fest auf beiden Hinterbeinen, ist maximal angespannt und jederzeit absprungbereit. 

Ein Pferd unter Stress ist in einem Instinktmodus und kann nicht lernen. Eine gute Lernumgebung ist positiv und entspannt. Das ist Neurowissenschaft und Lernpsychologie. Wenn wir von unseren Instinkten beherrscht werden, hat das Gehirn keine Kapazität zum Lernen frei. 

Pferde, die aggressiv sind, haben ein festes Maul, blecken vielleicht sogar die Zähne oder drohen mit der Hinterhand. 

Aggressives Verhalten beim Pferd

Aggression ist das Ergebnis von Frust und Unzufriedenheit oder Schmerz. Manchmal auch ein Dominanzverhalten. Es ist also wichtig, dass du herausfindest, wo der Ursprung der Aggression deines Pferd liegt. 

Testosteron ist das Aggressionshormon. Pferde, die aggressiv sind, haben ein festes Maul, blecken vielleicht sogar die Zähne, drohen mit der Hinterhand und schnappen oder treten. 

Die Vorstufe: Sie sind unwillig und haben verspannte Gesichtszüge und machen den Körper fest. 

Die grosse Frage, die du dir stellen musst ist: Warum zeigt mein Pferd aggressives Verhalten? 

Das Warum ist die Ursache und kann dir helfen, dein Pferd wieder in Harmonie und Balance zu bringen. 

Negative Emotionen sind immer das Ergebnis einer Disbalance. Auch Schmerzen oder eine falsche Haltung können aggressiv machen. 

Dominanzverhalten ist entweder eine Frage von Willensstärke oder von Unsicherheit. 

Dominanz Verhalten beim Pferd

Dominanzverhalten ist entweder eine Frage von Willensstärke oder von Unsicherheit. Das klingt erst einmal merkwürdig, aber wenn ein Pferd dem Menschen gegenüber dominant ist, kann es auch daran liegen, dass es dem Menschen keine Führungskompetenz zutraut und lieber selbst das Ruder übernimmt.

Es ist aber nicht immer so, dass es das aus einer grundlegenden Dominanz heraus macht. Auch unsere Pferde können dominant agieren, wenn sie unsicher sind. Je klarer und entspannter du als „Fels in der Brandung“ für dein Pferd agierst, desto mehr Sicherheit kannst du ihm geben. Bei einem selbstbewussten Pferd kannst du das über eine feine, klare, ruhige und innerlich mit grosser Kraft gestählte Körpersprache erreichen.

Versteh mich hier bitte nicht falsch. Das bedeutet nicht, dass du Gerte und Sporen brauchst oder Lautstärke.

Das ist eine ganz leise und stille Kraft. Sie ist vor allem in deinem Kopf und deinem Herzen. Bei einem unsicheren Pferd erreichst du Sicherheit mehr über Beistand, Geduld und ein Training, das dein Pferd nicht überfordert.

Du brauchst sehr viel Ruhe und Sanftmut, musst aber trotzdem deine Grenzen gut kommunizieren. Dann findet es Sicherheit in dir, weil es die Kontrolle abgeben kann. Das wird dein Pferd erleichtern.

Diese 3 geschilderten Emotionen sind typisch für das Flucht- und Herdentier „Pferd“. Das bedeutet nicht, dass es nicht noch viele Nuancen oder andere problematische Verhaltensweisen geben kann, wie Futterneid, Verladeprobleme, Motivationslosigkeit, Rittigkeitsprobleme, Fluchtverhalten oder Verhaltensstörungen. 

Mache dir nur eines bewusst: Egal, welches Problemverhalten dein Pferd zeigt – es zeigt dir einfach nur, dass es ein Problem hat. 

Wir Menschen müssen dann den Detektiv in uns entdecken und auf Ursachenforschung gehen. 

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Ursachen erkennen und Verhaltensprobleme beim Pferd lösen

Wenn dein Pferd schwieriges Verhalten zeigt oder Probleme beim Reiten, beim Training oder im Alltag macht, ist das seine Art mit dir zu reden. Es sagt NEIN. 

Wir dürfen nicht nur das JA unserer Pferde hören und das NEIN ignorieren. Wir müssen immer zuhören. Nur dann haben wir einen Dialog und keine Diktatur. 

Unsere Aufgabe ist es zu analysieren, welche Gründe das Pferd für die Verhaltensprobleme haben könnte. 

Die 4 häufigsten Ursachen für Verhaltensprobleme beim Pferd

  1. Körperliche Ursachen, wie Schmerzen oder Krankheiten: Das ist tatsächlich eine der häufigsten Ursachen, die meist leider unentdeckt bleiben. Denn die Tierärzte sind oft nur auf „Funktion“ ausgerichtet oder Allrounder und keine Spezialisten. Die Pferdewelt sucht ausserdem den Fehler allzugerne in der Faulheit der Pferde. Dein Pferd ist aber keine Maschine. In der Menschenwelt haben wir einen Herzspezialisten, einen Magenspezialisten, einen Orthopäden, einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt usw. Der Allgemeinarzt überweist dann an den entsprechenden Spezialisten, der wieder ein Auge für das Detail in seinem Fach hat. Das fehlt in der Tierwelt. Ich musste oft in meinem Leben 3 oder 4 Tierärzte befragen, bis einer den Fehler gefunden hat. Die anderen rieten mir immer zu „Training“ statt Heilung. Ich weiss heute sicher, dass mein Pferd einen Grund hat, wenn sie „nein“ sagt und ich hätte mein Pferd mehrfach durch den Schmerz trainiert und gezwungen, wenn ich auf die Tierärzte gehört hätte. 
  2. Körperliche Ursachen wie Trainingsstand: Dein Pferd kann vielleicht nicht umsetzen, was du möchtest weil ihm die Muskulatur oder die Balance fehlen. Häufiges Problem ist beispielsweise Buckeln oder nach innen driften beim Longieren. Warum machen die Pferde das? Weil ihnen die Balance fehlt, die Kreislinie zu halten oder weil der Mensch eine falsche Körpersprache hat. Sie rennen quasi an der Longe davon, weil sie sich in einer Disbalance fühlen oder kommen rein, weil der Mensch eine einladende Körpersprache hat. 
  3. Die Ausrüstung sitzt nicht: Jeder Sattler behauptet, dass der Sattel sitzt. Besonders, wenn er ihn angepasst oder verkauft hat. Viel zu viele Sattler machen aber das Kopfeisen zu eng, damit der Sattel nicht rutscht oder polstern nicht gut, so dass Druckstellen entstehen. Viel zu viele Gebisse passen nicht richtig, sind zu gross oder haben mehr Hebel als den meisten Pferdebesitzern bewusst ist. Wenn du wirklich wissen willst, ob die Ausrüstung der Grund ist: Rüste ab! Reite mit einem Pad. Dann weisst du ob der Sattel die Ursache war. Lass jemanden anderen Reiten. Dann weisst du, ob dein Sitz die Ursache war. Reite Gebisslos. Dann weisst du besser, ob das Gebiss die Ursache war. Mache Bodenarbeit. Dann weisst du ob das Reiten die Ursache war. 
  4. Der Kopf oder die Seele deines Pferdes haben ein Thema: Es kann auch sein, dass dein Pferd dich nicht versteht. Deine Körpersprache und deine Signale passen vielleicht nicht zusammen. Vielleicht hat dein Pferd früher schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht und kann das nicht trennen. Die Trainingsschritte waren zu gross und der Aufbau nicht korrekt. Vielleicht macht ihm das Setting Stress, weil die Haltung nicht passt oder etwas gruselig auf dem Reitplatz findet. Oder es hat keine gute Vernetzung zwischen beiden Gehirnhälften und schaltet zu schnell und zu oft auf „Instinkt“, statt aufs „Denken“. 

Vermutlich ahnst du schon, dass es viele Gründe geben kann. Vielleicht bist du dir auch schon sicher, dass du nach Ursachen suchen musst, wenn du die Verhaltensprobleme deines Pferdes lösen willst. Ich hoffe sehr, dass du dich erleichtert dabei fühlst und nicht gestresst.

Es ist keine Bürde, sondern eine Chance, dass du es in der Hand hast, die Probleme mit deinem Pferd zu lösen. Ist es nicht viel schöner zu wissen, dass du die Macht hast das Training und das Miteinander mit deinem Pferd aktiv positiv zu beeinflussen? 

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Der Einfluss von Training und artgerechter Haltung

Dein Training und die Art wie du das Training aufbaust, hat einen grossen Einfluss auf das Verhalten deines Pferdes. Dein Mentaler Zustand und dein Emotionsmanagement hat ebenfalls einen grossen Einfluss auf das Verhalten deines Pferdes.

Pferde sind Gefühlsleser und emotional sehr intelligent. Sie können dir ab der ersten Sekunde ansehen, wie du dich fühlst. Sie erkennen, was dich bewegt – lange bevor du es bewusst erkennst.

Betrachte die Reaktionen deines Pferdes auf dich auch als Marker für dein Seelenleben und arbeite nicht nur an der Gelassenheit deines Pferdes sondern auch an deiner eigenen. Ganz profan: Achte auf die Haltung und Fütterung deines Pferdes.

Ein mental und körperlich gut ausbalanciertes Pferd ist emotional auch gelassener und entspannter. Wenn du gar nicht weiterkommst, scheue niemals dir Hilfe zu holen. Sei es „Hilfe zur Selbsthilfe“, wie in meinem Pferdemagnet-Kurs, der schon Hunderten von Teilnehmern dabei geholfen hat mehr Harmonie und Beziehung zu ihrem Pferd aufzubauen und tiefsitzende Probleme zu lösen.

Ich habe Kursteilnehmer, die mit ihrem Pferd nicht einmal im Gelände spazieren gehen konnten und nach dem Kurs im Gelände ausreiten können, Kursteilnehmer die Angst vor ihrem Pferd hatten und mit dem Kurs eine Kuschelbeziehung aufgebaut haben oder Kursteilnehmer die frustriert vor ihrem Pferd standen, weil nichts funktioniert hat und durch den Kurs von allen angesprochen wurden, weil ihr Pferd so fein und motiviert wurde. Sei es auch durch einen feinen und kompetenten Trainer vor Ort.

Achte bitte nur darauf, dass derjenige oder diejenige nicht mit den üblichen Dominanzideen daherkommt. Jeder Trainer, der Probleme mit Druck lösen will, hat nicht verstanden, wie Pferde wirklich denken und fühlen und will Symptome übermalen, statt Ursachen zu lösen. 

Training und Beschäftigung als Lösung für Verhaltensprobleme 

Du kannst viele Themen auch über das richtige Training lösen. Pferde brauchen einen guten Mix aus Fordern und Fördern. Du solltest dein Pferd weder unterfordern noch überfordern. Wichtig ist auch, dass du abwechslungsreich trainierst, so dass Kopf und Körper deines Pferdes gut trainiert werden ohne, dass es zu Überlastung oder Langeweile kommt.

Ganz wichtig – und oft übersehen – ist es, dass wir die Persönlichkeit unserer Pferde ins Training einbauen sollten. Ein extrovertiertes Pferd will anders trainiert werden, als ein introvertiertes Pferd.

Ein Lungenpferd (TCM) braucht etwas anderes als ein Leberpferd. Mehr über die verschiedenen Persönlichkeitsmodelle findest du in meinem Artikel über die „Horsenality“.

Lass uns das Ganze zum Schluss noch einmal zusammenfassen:

Wenn unser Pferd problematisches Verhalten zeigt, haben wir die Wahl ob wir als Diktator oder als Freund handeln wollen.

Ein guter Freund glaubt an die Ehrlichkeit des Pferdes und hört zu, auch wenn es „Nein“ sagt.

Wir müssen nach Ursachen suchen und die Symptome ernst nehmen und nicht mit Druck oder Dominanz wegignorieren.

Es gibt immer eine Ursache für Problemverhalten und wir können uns dieser Ursache über Beobachtung, Geduld, Beharrlichkeit Expertenhilfe und Versuche annähern.

Solange bis wir, wissen was der Grund für das Verhalten des Pferdes ist. Erst dann können wir an der Lösung arbeiten.

Der Weg zur Lösung ist hochindividuell, weil Pferde individuell sind. Aber es lohnt sich, weil wir für unsere Geduld und Achtsamkeit sehr viel Sicherheit, Vertrauen und Treue zurückbekommen. 

#Klartext

“Auf ein Pferd, das aus Angst gehorcht, ist kein Verlass. Es wird immer etwas geben, vor dem es sich mehr fürchtet als vor dem Reiter. Wenn das Pferd aber seinem Reiter vertraut, wird es ihn fragen, was es tun soll, wenn es sich fürchtet.”

Antoine de Pluvinel

Hast du schon problematisches Verhalten eines Pferdes erlebt und wie konntest du es lösen? Teile gerne deine Erfahrungen in den Kommentaren. 

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