Die Natur weiß genau was sie tut. Sie ist für mich immer wieder ein großes Wunder. Da greift alles ineinander, wie die Rädchen eines Uhrwerkes. Wenn wir also eingreifen, kann da schnell was durcheinander geraten in diesem Uhrwerk. Die Pferdehaut muss immer in Balance bleiben – das ist wie bei uns Menschen auch. Säuren und Basen müssen sich in einem natürlichen Gleichgewicht befinden. Das betrifft die Ernährung und betrifft auch die Pflege. Wenn zu viele chemische Substanzen oder Umweltgifte auf die Haut einprasseln, kann sie in ein Ungleichgewicht geraten und das zeigt sich dann zum Beispiel an Hautkrankheiten. Deswegen ist es so wichtig richtig zu waschen und zu pflegen. Wie das geht und was für mich zu den NoGos gehört, erkläre ich dir jetzt.

Bevor ich dir aber alles zum Thema “Richtig Waschen” schreibe, gibts erst einmal ein bisschen Theorie zum Thema richtige Pflege und vor allem zur Pferdehaut. Denn nur, wenn man die Haut versteht weiß man auch, warum man das Pferd zum Beispiel nicht zu oft waschen sollte oder wieso natürliche Pflege so wichtig ist.

Magic Brush Shampoo Beautykram

Softy! Natur pur

Pferde sind Natur. Und genauso natürlich sollten wir sie auch behandeln. Im Futter und in der Pflege. Trotzdem kommt die Pferdehaut immer wieder mit Chemie in Berührung. Manches können wir nicht verhindern – Düngung zum Beispiel oder das chemische Fliegenspray das vom Boxennachbarn rüberweht. Aber wir können bei den eigenen Pflegeprodukten darauf achten, dass sie so natürlich wie möglich sind.

Die Pferdehaut und was sie kann

Die Haut ist der Schutzwall für dein Pferd – und gleichzeitig zeigt sich genau dort als äußerstem Faktor auch, was an Giftstoffen im Pferdekörper unterwegs ist oder wenn zum Beispiel der Darm nicht richtig funktioniert. Haut und Haare sind ein Indikator für die Gesundheit deines Pferdes. Die Haut ist der Ort an dem Bakterien und Pilze als erstes ihr Glück versuchen, und sie muss damit ganz schön viel arbeiten um dein Pferd gesund zu erhalten. Die Pferdehaut besteht aus verschiedenen Schichten. Die greifen ineinander und versorgen und schützen einander. Zuerst kommt die Oberhaut. Sie ist besonders dick. Weil sie der fetteste Schutzwall deines Pferdes ist. Danach kommt die Lederhaut, da stecken die Haarwurzeln deines Pferdes drin und die Sinneszellen – unter anderem. Die Talgdrüsen zum Beispiel – an den Haarwurzeln – sorgen für die Rückfettung der Haut deines Pferdes. Und unter der Lederhaut wiederum liegt die Unterhaut. Da sind zum Beispiel die Schweißdrüsen deines Pferdes.  Sie ist das Bindegewebe und der Thermoregulator deines Pferdes durch die Schweissdrüsen.

Pferd richtig Waschen

Die Hauptfunktionen der Pferdehaut:

  • Sie bildet einen Schutzwall und schützt den Pferdekörper allein dadurch, dass sie ihn umgibt
  • Sie reguliert die Körperwärme deines Pferdes – Thermoregulation nennt sich das
  • Sie reguliert aber auch den Blutdruck deines Pferdes mit dem restlichen Körper zusammen
  • Die Haut hat auch Sinnesorgane und natürlich beherbergt sie die ganzen Drüsen
  • Sie hält Bakterien und Pilze ab

Natürliche Pflege ist alles

Gute Pflege – was ist das: Das beste Pflegemittel ist Wasser. Dazu natürliche Stoffe. Fertig.

Wenn man dann noch so nette Gesellschaft hat wie von Mops Kurt – der Hund einer Stallkollegin – ist alles perfekt.

Mops Gesellschaft Pferd

Pferd richtig waschen

Das ist die Formel: Wasser + natürliche Pflege = Waschstrasse für das Pferd!

Du brauchst also eigentlich nicht viel – die Zutatenliste fürs Waschen

Checkliste Eimer Pferd waschen

Warum Sommer? Weil du dein Pferd im Winter nicht waschen solltest. Es ist schlicht und einfach zu kalt draussen und es kann einen Erkältung oder Husten bekommen. Und das willst du nicht. Wenn es also warmer Frühling ist oder heisser Sommer, dann ist die beste Zeit um dein Pferd zu waschen. Ab 20 Grad und aufwärts beginnt die Waschsaison. Dein Pferd schwitzt ja auch mehr im Sommer. Insofern hast du dann auch mehr Anlass zum Waschen. Um zum Beispiel den Schweißgeruch abzuwaschen, damit die ganzen Fliegen und Pferdebiester dein Pferd nicht so spannend finden. Damit die Haut nicht juckt, weil es vielleicht nicht regnet und dein Pferd auch keinen Fluss oder Badeteich auf der Koppel hat. Das würde es nämlich in der freien Wildbahn vielleicht nutzen, um sich zu reinigen.

Wildpferde wälzen sich auch gerne im Schlamm zur Hautpflege. Den finden sie bei uns ja auch nicht immer. Da kannst deinem Pferd also helfen, in dem du es ab und an wäschst.

Warum lauwarmes Wasser? Weil kaltes Wasser ziemlich heftig auf die Muskeln trifft. Das kennst du vielleicht auch von dir in der Dusche. Willst du wirklich gerne von Null auf Hundert mit eiskaltem Wasser abgeduscht werden? Ich glaube nicht! Deswegen hast du zwei Möglichkeiten: Du machst ein bisschen Wasser heiß und mischst es mit dem kaltem Wasser aus dem Schlauch in einem Eimer oder einer Gießkanne und nutzt das dann zum Waschen oder – wenn du nur kaltes verwenden kannst, dann arbeitest du dich gaaaaanz lange und gaaaanz langsam von den Beinen zur Brust, zum Hals, zum Rücken vor. Immer erst Rechts dann Links. Also immer erst die Seite, die weiter vom Herzen weg ist. Das kann sonst zu Kreislaufproblemen oder Verspannungen führen.

Warum ein natürliches Shampoo? Weil Pferde Natur sind. Ganz einfach. Ein bisschen mehr will ich dir aber schon dazu erklären 😉

Warum viele herkömmliche Pflegemittel “böse” sind: Ich schreibe bewusst “böse” – obwohl ein Shampoo natürlich erstmal keinen Charakterzug haben kann. Aber die meisten industriell hergestellten Shampoos und Pflegemittel können deinem Pferd tatsächlich schaden. Auch uns Menschen übrigens. Was wir uns da alles mit den Jahren in die Haare und ins Gesicht klatschen ist wirklich krass. Ohne nachzudenken und es zu hinterfragen packen wir Stoffe an unsere Haut, die zum Teil im Ruf stehen krebserregend zu sein. Bewiesen ist da noch nichts, deswegen darf die Industrie schön weitermachen. Aber mal ehrlich, wie soll man denn die Kausalität da richtig beweisen? Die gerne verwendeten Kohlenwasserstoffverbindungen zum Beispiel gelten als wahrscheinlich krebserregend. Weil da aber dieses fiese Wort “wahrscheinlich” steht, dürfen sie weiter genutzt werden.

HIER findest du ausführliche Informationen zum Thema “Pflegemittel”

Deswegen hier nur kurz für dich zur Info: Wir reden bei diesen industriell hergestellten Stoffen von Parabenen, Aromen und Silikonen oder erdölbasierten Stoffen. Sie sind in der Herstellung billiger und einfacher als natürliche Pflegestoffe. Gleichzeitig wirken sie im ersten Moment pflegend. Sie wirken aber nur so. In Wahrheit legen sie sich wie eine Schicht auf die Haut und die Haare und beschweren sie mit der Zeit zum Teil sogar. Das ist also alles nur schöner Schein. Durch diese Anlagerung können sie aber langfristig sogar eine Allergie auslösen oder Schuppen. Denn sie stören den natürlichen Hautstoffwechsel deines Pferdes.

Welches Shampoo ich verwende: Ich nehme abwechselnd mal “Sensitive” mal “Paradiese” aus der Serie der natürlichen Shampoos von MagicBrush oder das Kiefernshampoo von Pinius – mit antibakterieller Wirkung. Je nachdem worauf ich Lust habe.

Ich finde wichtig Shampoos ab und an zu wechseln, damit nicht die immer gleichen Stoffe an die Haut kommen. Das mache ich bei mir so und warum sollte ich es dann nicht beim Pferd machen. In den “Wash&Shine”-Shampoos ist nichts Schlimmes drin. Nur Aloe Vera, natürliche Öle und biologisch abbaubare Tenside und Vitamine wie B6 Komplex gegen Entzündungen. Zum flauschig machen von Schweif und Co ist vegane Seide enthalten. Das sind natürliche Proteine. Die ist PH-Neutral – womit wir wieder bei der Balance wären, die ich vorhin erwähnt hatte. Weder sauer noch basisch – einfach neutral. Und: keine fiesen Silikone, die sich wie Blei um die Pferdehaut legen. Oder Parabene und Erdölstoffe.

Die Shampoos von MagicBrush kannst du dir HIER genauer anschauen

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HIER gibt es das Kiefernshampoo von PINIUS mit allen Infos dazu

Mildes Shampoo für Pferde Pinus Kräuterwiese

ACHTUNG: Egal ob es natürlich ist oder nicht: Wenn du etwas Neues bei deinem Pferd anwenden willst, dann teste immer an einer kleinen Stelle vor. Auch Pferde können Allergien haben. Auch gegen natürliche Stoffe, wie Kokos oder ätherische Öle. Also: Einfach ein paar Mal an der immer gleichen Stelle anwenden und wenn dann die Haut deines Pferdes nicht negativ reagiert, kannst du es großflächig nutzen.

Richtig Waschen Pferd Shampoo

Richtig Waschen – Schritt für Schritt:

  1. Nass machen: Du fängst immer bei den Pferdebeinen an. Von unten nach oben. So wässerst du dich Hufe auch gleich noch schön mit und der Pferdekreislauf kann sich langsam an das Wasser gewöhnen. Die Sehnen und Bänder deines Pferdes werden dann auch besser durchblutet.Pferd richtig Waschen
    Danach kommen Brust und Sattellage und der Schweif. Aber bitte Vorsicht an den Nieren – gerade wenn das Wasser nicht angewärmt ist. Da nur waschen, wenn es sehr heiß ist und du dein Pferd sehr langsam daran gewöhnt hast bzw. wenn du lauwarmes oder warmes Wasser nutzen kannst. Den Kopf lässt du bitte einfach weg. Nimm lieber einen Schwamm, damit dein Pferd nicht nasse Augen oder Ohren bekommt. Und: Niemals direkt auf das Pferd spritzen, sondern von der Seite mit wenig Druck.
  2. Shampoo drauf: Jetzt kann das Shampoo kommen. Nimm unbedingt ein Pferdeshampoo – keines aus deinem Bad. Die Pferdeshampoos sind extra für die Pferdehaut entwickelt worden. Sie sind zum Beispiel in aller Regel rückfettend und belasten die sensible Pferdehaut nicht so. zum Beispiel meine zwei Lieblingsshampoos, die ich dir weiter vorne im Artikel vorgestellt habe.Am besten gib einfach ein oder zwei kleine Spritzer in den Eimer, den du dir bereit gestellt hast. Mehr braucht es nicht. Dein Pferd muss nicht aussehen wie eine Schaumwolke beim Waschen. Dann nimmst du deine Waschbürste und bürstest damit das Fell des Pferdes. Danach spülst du alles sorgfältig und gut aus. Damit nichts auf der Pferdehaut zurückbleibt – HIER findest du meine 100% natürliche Waschbürste aus Pflanzenfasern – ich LIEBE sie!Leistner Waschbürste LS-WBV-HZ natur
  3. Schweißmesser ran: Das restliche Wasser ziehst du dann mit dem Schweißmesser ab. Damit dein Pferd sozusagen schon einmal vorgetrocknet ist. Sonst sammelt sich das Wasser im Fell und es dauert ewig bis dein Pferd wieder trocken ist.
  4. Trocknen: Bitte in der Wärme oder in einem Solarium oder mit einer Abschwitzdecke. Auf jeden Fall nicht an einem zugigen Ort und nicht im Schatten. Danach kannst du nachpolieren und Fellpflege betreiben – zum Beispiel mit einer Fellglanzbürste. HIER gibt es die Bürste, die ich gerne benutze
  5. Schweifpflege: Den wasche ich gerne extra udn nutze dafür den noch vollen Eimer. In dem ich den Schweif in den Eimer tunke und dann anschließend auch darin mit frisch eingefülltem Wasser wieder auswasche. Dazu habe ich aber auch einen ganzen Artikel geschrieben – HIER gibt es den Artikel nur zur Schweifpflege

Was tun, wenn das Pferd nicht gewaschen werden will

Mit der richtigen Vorgehensweise mag jedes Pferd das Waschen. In der Wildnis freuen sich die Mustangs regelrecht auf Wasserstellen und werfen sich begeistert rein, um sich abzukühlen und die Haut von lästigen Insekten und juckendem Schweiss zu befreien. danach kommt das bad im Staub und keine Mücke kommt mehr an die Pferdehaut. Das können wir unserem Pferden bieten, indem wir sie ab und an waschen. Wir müssen es nur richtig machen, damit die Pferde es lieben.

Shampoos zum Beispiel überdecken den Eigengeruch. Deswegen mögen viele Pferde sie gar nicht so gerne – ergo: Sie mögen auch das Waschen nicht so gerne. Deswegen nur alle paar Wochen mit Shampoo waschen – egal ob Mähne oder Schweif. Nicht jedesmal zur Shampooflasche greifen.

Dann der Schlauch. Für uns ist es nur ein Schlauch – für die Pferde ist es unter Umständen eine wasserkotzende Schlange. Auch deswegen mögen viele Pferde das Waschen nicht so gerne. Also erst einmal intensiv an den Schlauch gewöhnen und Anti-Schreck-Training mit dem Schlauch machen. Einfach indem du “trocken” damit hantierst, das Pferd ranführst, es schnuppern und tasten lässt. Den Schlauch am Pferd reibst, wenn es das zulässt. Wenn nicht, langsam annäherst, bis es das zulässt. Solange bis der Schlauch nichts böses mehr ist.

DON’Ts beim Waschen des Pferdes

Bitte bedenke, dass kaltes Wasser sich fies anfühlt. Nicht nur für dich in der Dusche, auch für dein Pferd. Also langsam daran gewöhnen. Beim ersten Mal vielleicht nur die Hufe abspritzen mit dem kalten Wasser. Dazu mit möglichst wenig Wasserdruck. Wenn dein Pferd das Bein wegnimmt, dann zwinge es nicht dazu, sondern fange einfach etwas weiter unten an und arbeite dich langsamer vor. Lobe es immer wieder, als ob es kein Morgen gäbe, wenn es das Bein ruhig hält.

Hier siehst du die Reaktion von Carey beim allerersten Waschen:

Hier nach einem langsamen Hocharbeiten und viel Lob und Leckerli:


Loben, Leckerli geben. Fertig. So kannst du dich nach und nach nach oben vorarbeiten.

Am Besten fängst du auch an der Hinterhand an und arbeitest dich langsam vor. Den Rücken am besten gar nicht mit kaltem Wasser abduschen, also nie. Weil dort die empfindlichen Muskeln sitzen. Lieber mit lauwarmem oder warmem Wasser und einem Schwamm waschen.

Das Pferd nicht dick füttern genau vor dem Waschen. Wenn der Magen voll ist und arbeiten muss, kann das auf den Kreislauf gehen, wenn du dann mit der Waschstrasse ankommst.

Den Kopf niemals mit dem Schlauch waschen – immer mit einem Schwamm. Pferde sollten kein Wasser in die Ohren bekommen – das kann das Gleichgewicht stören. Also sanft und vorsichtig am Kopf vorgehen.

Zum Schluss noch die Schweifpflege und schon bist du fertig.

Und jetzt noch eine Ergänzung – vor und nach dem richtigen Waschen steht das richtige Putzen – dazu habe ich dir vor einiger Zeit schon ein Video gemacht:

9 Kommentare zu “Waschstrasse! Wie du dein Pferd richtig wäschst

  1. Ramona sagt:

    Hallo. Wie kann ich am besten einen Exzemer trocknen lassen. In der Sonne wird sie von den Mücken und Bremsen aufgefressen. Flippt regelrecht aus. Und Decke drauf geht nicht…. Wird regelrecht darunter wie eine Sauna. Also im Stall parken und warten….

    • Lena sagt:

      Hey Ramona,
      bei Ekzemern ist das so eine Sache, da hast Du recht. Habe selbst einen, daher kenne ich das Leid nur zu gut 😉

      Ganz wichtig ist es, dass Du sehr gründlich mit dem Schweißmesser arbeitest. Lieber dreimal mehr drüber, vielleicht auch kurz warten und dann nochmal drüber gehen. Damit kann man seeehr viel bewirken. Dann kannst Du auch z. B. ein Frottier-Handtuch nehmen und den Ekzemi sanft trockenrubbeln, dann gibt’s gleichzeitig noch eine Massage dazu. Lässt sich aber auch nicht jede Fellnase gefallen.

      Was nimmst Du denn für ein Shampoo? Bei meinem Ekzemi hilft das Equimyl-Shampoo sehr gut (ich weiß, nicht natürlich, aber in sehr schlimmen Phasen wirklich hilfreich), und die Fliegen finden ihn dann gar nicht mehr so interessant. Wobei ich ihn aber auch nur an sehr heißen Tagen wasche, und dann auch nur Mähne und Schweif, um die Rückstände der Lotion wegzubekommen. Ein Shampoo mit Neemöl wäre evtl. einen Versuch wert, das mögen Fliegen nicht besonders und es ist gleichzeitig natürlich.
      Liebe Grüße,
      Lena

    • Petra sagt:

      Hey Lena, danke dir für deine Antwort und die Erfahrungen. Da sprichst du ja aus erster Hand. Neemöl ist ein super Tipp!! Das wäre mir auch noch eingefallen als Hinweis. Viele liebe Grüße an euch und gute Besserung an eure Ekzemer, Petra

  2. Miriam sagt:

    Liebe Petra,

    ich habe meinen Ponymann in den letzten 4 1/2 Jahren genau ein einziges Mal mit was anderem gewaschen als mit purem Wasser. Dafür habe ich eine extra Seife, die ich gerne mag. Sie ist speziell auf den PH-Wert des Pferdes abgestimmt, riecht völlig neutral, d.h. kein komischer Geruch kommt ans Pony und ist ohne Plastikflasche.
    Prinzipiell finde ich persönlich es unnötig mit Shampoo oder Seife zu waschen. Ich gehe nicht auf’s Turnier oder sonstiges wo mein Pony komplett sauber sein muss. Für die Fellpflege reicht es mit Wasser abzuduschen. Am liebsten gehen der Ponymann und ich dazu auch in den Fluss. Da ist der Spaßfaktor noch inklusive. Danach wird sich gerne im Sandpaddock gewälzt. Und fertig ist das panierte aber dafür mückenfreie Pferd :).
    Die Mädels wurden von mir noch nie gewaschen.

    Liebe Grüße
    Miriam

    • Petra sagt:

      Liebe Miriam, der Fluss ist natürlich perfekt perfekt. So etwas haben wir leider nicht am Stall – ich bin ja fast ein bisschen neidisch. Da ich Carey auch gerne mal mit einem Schwarzkümmelölgemisch einsprühe im Sommer oder die Rosse besonders fies klebt ist Shampoo bei mir schon ab und an angesagt. Aber ich achte einfach sehr darauf, dass es nur natürliche INaltsstoffe hat und wasche selten und noch seltener mit Shampoo 🙂 Je nachdem was man so an Fliegenspray und Co aufs Pferd sprüht ist ein Shampoo als Fettlöser dann doch ab und an ganz gut. Aber ich finde grundsätzlich deinen Gedanken super so wenig wie möglich ans Pferd zu bringen. Viele liebe Grüße, Petra

  3. Rabea sagt:

    Hallo Petra,
    der Artikel ist klasse 🙂 ich finde es so wichtig, dass man hier behutsam ist und auf die Bedürfnisse des Pferdes eingeht!
    Ich wasche meine Stute eigentlich nie. Das erledigt der Regen, den Schmutz bürste ich raus. Nur wenn ich den Eindruck habe durch chemische Mittel, eine stärker Verkrustung (oder auch mal Rosse, Urin oder Kot) ist es wirklich notwendig, wasche ich sie – aber auch nur partiell.
    So kommen wir gut zurecht 🙂 sie hat schönes, glänzendes Fell und weiche Mähne & Schweif.
    Liebe Grüße, Rabea

    • Petra sagt:

      Hallo Rabea, ich wasche auch sehr selten – da geht es mir wie dir. Mein Pferd muss nicht glänzen. Aber ab und an kann es ganz gut tun, wenn der ganze Schweiß und Fliegensprayreste und co abgewaschen werden. Liebe Grüße, Petra

  4. Kathi sagt:

    Hallo Petra,
    ich muss tatsächlich noch manchmal über deinen Satz nachdenken "Pferde sind Natur". Denn – das sind wir Menschen doch auch? Und ich verstehe, was du damit sagen möchtest und wahrscheinlich achtest du bei dir selbst auch auf natürliche Inhaltsstoffe. Ich glaube, es muss nicht immer explizit "für (empfindliche) Pferde!!" auf der Verpackung stehen, um mit gutem Gewissen genutzt werden zu können.

    Vor vielen Jahren hat meine beste Freundin ihr Pferd mit ganz normalen Menschen-Shampoo gewaschen, was habe ich damals gestaunt über das glänzende Fell – klar muss das nicht, trotzdem war es schön. Die Stute lebt immer noch, geschadet hat es ihr wahrscheinlich nicht.

    Liebe Grüße, Kathi

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Kathi, ja – ich verstehe auch, was du meinst 🙂 Aber tatsächlich nehme ich auch für mich nur Shampoos ohne Parabene und Silikone. Klar sieht das beim ersten und zweiten und dritten Waschen fluffig aus – aber diese Stoffe lagern sich ja langfristig an die Haut an. Wenn du einmal ein Pferd damit wäschst, schadet das sicher nicht. Wenn du das aber ständig machst, tut das der Haut deines Pferdes sicher nicht gut – gerade weil Pferdeshampoos auch weniger Inhaltsstoffe haben als Menschenshampoos würde ich das zum Beispiel gar nicht machen. Das sehe ich ganz anders als du. Aber das ist nur meine Meinung 🙂 Viele liebe Grüße, Petra

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