Wintertipps Reiter

8 geniale Wintertipps für Reiter

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Der ganze Artikel für dich auf einen Blick

Klirrendkalte Winterluft. Schneeflocken wirbeln um deine Nase. Jedes Schnauben ist wie eine weiche helle Atemwolke am Pferdemaul, während du durch die zauberhafte Winterlandschaft reitest. Winter kann so romantisch sein für Pferdemenschen…

Zumindest in unserer Vorstellung. Die Realität sieht in aller Regel eher so aus: Arschkalte Winterluft. Schneematsch klebt sich um deine Füße. Es wird saufrüh dunkel, während du mit roten Fingerkuppen und Eisbeinen fluchend durch die tiefgefrorene Winterlandschaft tingelst.

Wintertipps für Reiter

Ich liebe den Winter und die Natur. Wirklich. Du auch? Streifst du auch so gerne stundenlang mit deinem Pferd durch den Wald?

Das geht am besten mit den richtigen Wintertipps Reiter. Eigentlich ist es doch egal ob Sommer oder Winter, denn jede Jahreszeit hat ihre wunderschönen Besonderheiten. Der Herbst und auch der Winter sind so schöne Jahreszeiten. Die Blätter werden erst braun und dann verschwinden sie nach und nach. Spaziergänge mit dem Pferd im Wald bekommen eine raschelnde Märchenstimmung, wenn Schuhe und Hufe durch die Blätterberge laufen und wenn dann im Winter der Schnee unter den Hufen knirscht könnte ich kreischen vor Glück.

So kommst du kuschelig durch den Winter

Gerade der Winter ist eigentlich ziemlich zauberhaft und magisch. Leider sind die Nässe und Kälte zwei Punkte, die den Winter bei längeren Outdoortrips ein paar Magiepunkte kosten können. Aber das muss nicht so sein. Wenn du die richtige Ausrüstung hast, kannst du ziemlich gut durch den Schneematsch kommen und auch bei Minusgraden eine schöne Zeit mit deinem Pferd haben. 

Heute geht es nur um dich. Ist das nicht auch mal schön? Es geht darum, dass du dich wohl fühlen kannst, es bequem hast und dir auch im kalten Herbst und noch kälteren Winter eine richtig schöne Zeit am Stall machen kannst. Und letztlich kommt das auch wieder deinem Pferd zugute, denn wenn du dich wohlfühlst, wirst du das auch ausstrahlen.

Tipps fürs gute Reitfeeling

Wenn wir uns mit guten und schönen Dingen umgeben, werden wir uns selbst besser fühlen und das wird das Pferd uns spiegeln. Deswegen lohnt es sich, nicht nur für unser Pferd gut sitzende und bequeme Ausrüstung zu besorgen, nicht nur unser Pferd gut zu ernähren und auch für uns den Winter zu einem genialen Zeitraum zu machen. 

Indem wir uns das richtige Equipment suchen und alles so gestalten, dass wir auch entspannt und zufrieden, warm und wohlig durch den Winter laufen können. 

Reiten Carey

Wie du die kalte Jahreszeit als Reiter geniessen kannst

Wintertipps für Reiter: So wird der Winter kuschelig

Damit dein Pferdewinter zukünftig viel näher an die romantische Version rückt, habe ich jetzt meine liebsten Winterhacks für dich. Manches mag dir supersimpel erscheinen, aber bestimmt ist auch die eine oder andere Inspiration für dich dabei.

Geschenke für Reiter

Ich schreibe dir meine persönlichen Winterhacks, nehme dich mit in meinen Stallschrank und tippe dir alles von Reitunterwäsche (jaaa, meine) bis Reitrock (jaaa, das gibts).

Und natürlich nenne ich dir auch die eine oder andere Marke – sonst wären es schließlich keine Tipps. Aber wirklich nur meine ganz persönlichen Tipps und Lieblinge. 

Nie mehr Reiterfrust dank falscher Winterkleidung

Du ahnst gar nicht wieviele Teile ich in den vergangenen Wintern ausprobiert und wieder frustriert beiseitegelegt habe. Weil sie nicht alltagstauglich waren oder dem nassen Winterwetter nicht richtig standgehalten haben oder nicht so warm waren, wie angenommen oder versprochen.

Bestes Beispiel sind die Regenjacken und Winterreitmäntel, die ich immer wieder hoffnungsvoll gekauft habe, um dann wieder nass und frierend nach Hause zurückzukommen. Zum Beispiel, weil das Wasser doch vorne zwischen die Beine gelaufen ist oder weil die Jacke ständig beim Reiten verrutscht ist oder weil die Kapuze immer rutscht und in die Augen fluppt.

Es geht aber auch anders: Nach einer längeren Testphase habe ich jetzt meine Lieblingswinterkombination- meine Wintertipps Reiter:

  1. Jacken von “Hess Natur” und “Wellensteyn” und
  2. Mein Reitkilt = MEGA-Erfindung

Diese Kombination geht für alles: Egal ob Reiten oder Bodenarbeiten.

Dazu: Ein Kuschelpuschel-Hoodie!

Kuschpuschel-Hoodies sind die ganz große Liebe für Reiter. Ohne geht nichts im Herbst und Winter.

Du kannst deine Hände in den Hoodie-Taschen vergraben und die Kapuze über den Kopf schieben.

Das ist wie eine kleine warme tragbare Kuscheleinheit. Taschen sind wichtig, weil sich da nicht nur Hände, sondern auch Leckerlis verstauen lassen. Spätestens dann liebt auch dein Pferd den Hoodie.

Ich musste nicht lange suchen für den perfekten Hoodie – logisch. Ich habe ihn “einfach für die Pferdeflüsterei erfunden.“

Wintertipps Reiter

Unsere Hoodies sind aus kuschelweicher Biobaumwolle und werden Fairtrade hergestellt von einem europäischen Label. Bedruckt werden sie von Hand per Siebdruckverfahren von einem Stuttgarter Siebdruckatelier. Der Style: lässig bis rockig. Die Taschen sind nicht, wie sonst üblich, wie ein Känguruhbeutel vorne dran geklatscht, sondern in den Pulli eingearbeitet.

Er mag vielleicht kitschig sein, aber folgender Spruch hat viel Wahres:

„Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“

Stimmts? Perfekt, dann lass uns loegen mit den Wintertipps

5 Geniale WIntertipps für Reiter

Kommen wir jetzt zu den dicken, fetten, coolen Tipps, die ich dir versprochen habe. Weil ich dir den ganzen Frust, die Frostmomente und das Dauershopping ersparen will, habe ich jetzt meine persönlichen 8 Winterhacks für Reiter. Alle von mir getestet und für superwarm befunden. 

Absolute Nummer 1: Ein Reitkilt

Petra Carey Reitrock

Das klingt erst einmal so, als ob das etwas für Mittelalter oder Cosplay-Fans wäre – so annodazumal. Fand ich zumindest…und habe noch vor zwei Jahren milde gelächelt über die Reitrockträgerinnen. Bis ich das erste mal den Reitrock einer Freundin testen und damit auch zum ersten Mal mit trockenen und warmen Beinen nach dem Winterausritt wieder heimkehren durfte. 

Seitdem bin ich noch einige mal frierend und frustriert durch den Winter geritten und habe mir dringend einen eigenen Reitrock gewünscht.

Ich habe meine Stute in diesem Sommer richtig angeritten, der Sattel ist auch da und wir streifen immer öfter auch mal reitend zusammen durch die Wälder.

Weil ich also die letzten Jahre mit meinem Jungpferd vor allem Bodenarbeiterin war und erst jetzt immer mehr zum Reiten switche, ist es erst dieses Jahr endlich Zeit für einen eigenen Reitrock gewesen.

Meine Recherche hat mich schnell zu dem Label „Dausendschön“ geführt: HIER kannst du dir die Sachen selbst anschauen

Warum Dausendschön? Das hat mehrere Gründe: 

  • Sie sind ziemlich durchdacht, was den Reitkomfort betrifft
  • Sie sind wind- und wasserfest
  • Sie flattern nicht, dank Bleieinsatz – sind also absolut Jungpferde-tauglich

Ich freue mich wahnsinnig, dass mir Dausendschön einen ihrer Reitkilts zur Verfügung gestellt hat, denn die Teile sind nicht einfach nur simple Reitröcke, sondern ein echter Winter- und Regenschutz.

Weil ich ihn so liebe, habe ich gleich zwei davon. Zum wechseln, waschen und weil die neue Kollektion so megaschön ist. 

Dausendschoen_Pferdefluesterei-2Winter Stall

Ich LIEBE Sachen, die richtig durchdacht sind. Der Außenstoff ist aus einem Funktionsmaterial-Material und damit atmungsaktiv, wasser- und winddicht mit einer inneren Membran. Das Futter ist aus Fleece und hat sozusagen eine Heizungsfunktion ;-) 

  • Ich brauche keine lange Extra-Reitjacke mehr
  • Ich brauche keinen Deckenwickelkonstruktionen oder fuddelige-nervige-um-die-Beine-schlackernde Regenmäntel
  • Ich schnalle meinen Reitrock um und kann stundenlang mit meinem Pferd und mit warmen Beinen durch die Kälte streifen
  • Er ist sauwarm, durchdacht und pflegeleicht

Angela hat ein paar Bleielemente eingebaut, damit er nicht flattert und dein Pferd nicht stört. Dazu hat der Reitkilt ein reflektierendes Logo und Saumabschluss, damit du auch bei Dunkelheit gut gesehen wirst. 

Dann klettest du dir also den Reitrock erst fix um die Hüfte, anschließend jeweils mit den angenähten Schlaufen an den Reitstiefeln fest, damit er gut sitzt und du ohne Gefuddel um die Beine aufsteigen kannst.

Okay, jetzt höre ich aber auf mit der Lobeshymne und komme zum nächsten Wintertipp.

Nummer 2: Winterhacks Für dein Pferd

Wenn du mit Gebiss reitest, dann mach deinem Pferd das Gebiss unbedingt winterschön und wärme es vorher an. Du kannst es einfach ein bisschen in deiner Tasche herumtragen oder du tauchst es kurz für dem fertigmachen deines Pferdes in einen Eimer mit lauwarmem Wasser. 

Du kannst es auch zu Beginn in einen Eimer mit warmem Wasser machen, bevor du dein Pferd holst, so dass es dann angenehm warm ist, wenn du mit dem Reiten starten willst. Es ist für die meisten Pferde einfach superunangenehm, wenn so ein eiskaltes Gebiss aus der Sattelkammer plötzlich im Maul landen soll. UNd vergiss nicht immer mal die TRänken zu kontrollieren, weil sie im Winter schnell mal zufrieren können. 

Außerdem musst du dir immer bewusst machen, dass die Pferde im Winter steifer und fester sind in ihrer Muskulatur, weil sie auch die Msukulatur zum wärmen und der Thermoregulation nutzen. Deswegen achte gut darauf, dein Pferd im Winter noch besser und länger aufzuwärmen, bevor du in den Sattel steigst. Am Besten machst du einen Spaziergang oder lockernde Lektionen bevor du loslegst. 

HIER findest du einen Artikel mit kreativen Ideen für ein schönes Warm-Up mit dem Pferd und wenn du tiefer in das Thema einsteigen willst, kann ich dir die Lockerungslektionen von meiner Freundin und Pferdetrainerin Hero Merkel sehr ans Herz legen. 

WEnn dein Pferd dreckig ist, du es aber nicht Duschen kannst, weil es zu kalt ist – Pferde sollte man nur im Sommer waschen, damit sie keinen Husten bekommen – dann nimm dir einfach ein altes Handtuch oder eines unserer schnelltrocknenden Tücher und mache ein bisschen Pferdeshampoo mit Wasser in eine Sprühflasche. Das sprühst du auf das eine Ende des Handtuch bis es schön feucht ist. Damit kannst du durch das Fell reiben und dein Pferd dabei entspannt säubern und trocknen. 

Shoppe dir für die Reitsession unbedingt auch eine gute Abschwitzdecke, so dass dein Pferd noch unter der Decke entspannt abschwitzen kann, ohne dass du stundenlang warten musst. Damit kannst du Husten und Rückenprobleme vermeiden und dein Pferd auf eine simple und angenehme Art gesünder halten. Wir haben die Abschwitzdecke von Equine Microtec, die aus einem speziellen Material gefertigt ist und nach Humanstandards OEKOTEX entspricht. Sie trocknet schneller als jeder Föhn ;-)

Abschwitzdecke Equine MIcrotec

Nummer 3: Thermopower

Du kennst sicher das Zwiebelprinzip, richtig? Ich LIEBE das Zwiebelprinzip und kombiniere deswegen Thermosachen unter meine ganz normalen Reitsachen. So brauche ich keine Extra „Winter“reithosen oder extradicke Pullover für besonders kalte Tage, sondern ziehe einfach mehrere Schichten übereinander. 

Besonders genial sind die Merinosachen von Dilling – ich liebe das Label und kaufe dort meine Thermoleggings, meine Shirts und Tops. Sie sehen aus wie stylische Shirts, sind superweich und angenehm zu tragen, sehr leicht und schön dünn, so dass du dich nicht wie ein Michelin-Männchen fühlst, wenn du sie trägst und du kannst sie in Schichten übereinandertragen. Dazu kombiniere ich sehr gerne dünne Merino-Wollsocken, weil Wolle als natürliches Material für eine kuschelige Wärme einfach unschlagbar ist. 

Du kannst dir auch eine zusätzliche Lammfellsohle in deine Schuhe legen. Denn warme Füße sind wichtig für einen warmen Körper. 

Bei gutem Wetter trage ich einfach meine Reitstiefel, aber bei schlechtem Wetter und Regen oder Matsch habe ich meine Boots von ZOO Adventure seit über einem Jahr im Dauereinsatz und bin megaverknallt, weil sie bequem sind, wasserdicht und dazu noch Matschtauglich. 

Dazu habe ich eine Strickjacke aus Merinowolle von einem Österreichischen Outdoorlabel und ein Stirnband. 

Je nach Wetter und Kältegrad ziehe ich dann mehr oder weniger Schichte an und fühle mich damit gleichzeitig superbeweglich, was mir sehr wichtig ist beim Reiten oder bei der Bodenarbeit

Dazu habe ich einen Thermobecher, der nicht auslaufen kann, der immer mit frischem Tee gefüllt wird, bevor ich an den Stall fahre. So bin ich bestens gerüstet und kann noch einen warmen Schluck nehmen, bevor ich loslege. 

BEautykram Beutel

Nummer 4: Motivation gegen das Winter"loch"

Es ist saukalt, das Wetter ist mies und die Stimmung schreit nach Sofa und Tee? Das ist das Winterloch, in das viele Pferdemenschen gerne fallen. Aber das muss nicht sein. Du kannst deine Reitklamotten schon morgens bereitlegen, nimm sie mit zur Arbeit und fahre direkt danach an den Stall. Verabrede dich mit Stallkollegen, damit du nicht aus Versehen doch auf dem Sofa landest. 

Wenn das Wetter grauenvoll schlecht und verregnet ist, kannst du auch einfach mal eine Kuschelrunde mit deinem Pferd einlegen oder dir neue Tricks für den Kopf deines Pferdes erarbeiten. 

Stell dir einfach vor wie schön es mit deinem Pferd sein wird, wie sehr du es vermissen wirst, wenn du jetzt nicht an den Stall fährst und schnappe dir deinen Thermosbecher, damit du dich auf einen schönen warmen Schluck Tee freuen kannst. 

Dazu schnappst du dir noch einen kuscheligen Loop-Schal und ein Stirnband, damit du auf jeden Fall gut ausgerüstet bist. Warum Loop-Schal? Weil er einfach bombig sitzt – egal in welcher Gangart du unterwegs bist. Meinen habe ich von „Maas Natur“ – aber das ist natürlich Geschmackssache, wieviel du ausgeben oder was du um deinen Hals haben möchtest. 

Nummer 5: Sichtbar werden

Reflektorhalfter Equine MIcrotec

Wenn du keine Reithalle hast – und ich kenne das Problem sooo gut – dann sollen die flexiblen Reitzelte oder Longierhallen genial sein. Ich selbst hatte noch nie eine – aber finde dass sie durchaus spannend klingen. Da lässt sich sicher mit der Stallgemeinschaft etwas machen, wenn genug Platz da ist und der Stallbesitzer kein Veto einlegt: Die Firma Pol-Plan soll da ganz gute Modelle haben. Das sind Konstruktionen aus Aluminium mit PVC-Dach, die schnell aufgestellt und wieder abgebaut sind.

Mache dir auch immer bewusst, dass es rutschiger für dein Pferd sein kann, wenn der Boden gefroren ist und checke immer gut vorher, ob ein Ausritt möglich ist, bevor du losgehst. Harter oder sehr weicher Boden erhöht die Stolpergefahr beim Ausritt ungemein und die Dunkelheit lässt vertrautes Gelände plötzlich wie unbekannt erscheinen. Ansonsten bleibst du einfach eher auf dem Reitplatz oder in der Reithalle.

Im Winter ist es dunkel und deswegen ist es umso wichtiger, dass du und dein Pferd sichtbar seid. Beispielsweise durch Reflektoren an der Ausrüstung oder an deiner Jacke. Durch eine gute Stirnlampe, wenn es mal dunkel werden sollte beim Ausritt. Denn mit Reflektoren kann dich der Autofahrer locker 100 Meter im voraus sehen, ohne nur ein paar Meter vorher.

Wir haben beispielsweise ein Halfter mit eingearbeitetem Reflektorgarn für mehr Sicherheit im Winter mit dem Pferd.

Petra Carey reitend Hochkant

„Pferdeflüstern bedeutet, dass wir lernen das Flüstern der Pferde zu hören und zu verstehen.“

Die Pferdeflüsterei ist ein Wissensblog und Herzensprojekt – denn wir wünschen uns, dass alle Pferde und ihre Menschen glücklich miteinander sind. Wenn wir lernen die Pferde zu verstehen, fein und fair zu trainieren und der beste Pferdemensch zu werden, der wir sein können – wird es auch deinem Pferd gut gehen und es wird immer sein Bestes für dich geben. Versprochen!

Wir unterstützen dich mit unseren Artikeln, Interviews und Kursen – Du bekommst Facts zu pferdegerechter Haltung und Fütterung, feinem Training und Pferdeverhalten. 

Petra und Carey

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17 Kommentare

  1. Hallo liebe Allwetter-Reiter :-)
    Ich bin aus dem Schwarzwald und suche immer wieder Equipment was mich gut durch den Winter bringt. Letztes Jahr hab ich mir eine " Michelin Thermoreithose" gekauft. Dickes plus es ist warm. Fettes minus es macht bewegungsunfähig….
    Jetzt hab ich mich in den Reitkilt verliebt – habe aber ein Westernsattel. Nun meine Frage: Hat von euch schon jemand Erfahrung gesammelt ob man wegen dem Horn hängen bleibt beim absteigen?

    Liebe Grüße Daniela

    1. Hallo Namensvetterin,
      ich habe auch einen Westernsattel und den Reitkilt von Dausendschön. Der Kilt wird vorne nur oben am Bund mit Klettverschluss zugemacht. Die Vorderseite ist ansonsten offen. Selbst wenn man hängenbleiben sollte, geht wahrscheinlich einfach der Klett auf und man ist nicht gefangen. Bei mir ist es aber eigentlich so, dass der Kilt gar nicht bis über’s Horn geht, sondern dahinter liegen bleibt. Ich habe mir für Tage mit ganz schlimmem Regen noch einen zusätzlichen Druckknopf angebracht, damit ich den Kilt ein Stück weiter zumachen kann und er somit das Horn mit abdeckt. Dann bleibt auch der Sattel trocken. Auch damit bin ich noch nie hängen geblieben :-)

      Liebe Grüße Daniela

  2. Ich habe noch einen Tipp für Punkt 8 – kaltes Gebiss. Man kann sich relativ einfach eine Art Körnerkissen (-rolle) nähen. Vorher in die Mikrowelle und dann ums Gebiss legen ( ich habe eins mit Klett gemacht, dann hält es )

    1. Sehr gute Idee :-) Diese Körnerkissen gibt es auch in Läden in verschiedenen Varianten zu shoppen – wenn jemand nicht nähen kann. Guter Hinweis! Ganz liebe Grüße, Petra

  3. Wir reiten bei Minusgraden nur gebisslos. Das muss natürlich mit der Versicherung abgeklärt und das Pferd solide ausgebildet sein. Da empfehle ich das Tellington-Training und davon besonders das Lindel in Kombination mit dem Balancezügel. Übrigens: der Tellington TTouch ist mein Winterhack für‘s Pferd! Er kurbelt den Energiefluss an, lockert angespannte Muskeln, lässt die Zellen besser arbeiten und macht die Kälte angenehmer für‘s Pferd, wenn es einen Reiter tragen soll. Der TTouch ist natürlich auch hervorragend für die Reiterin geeignet ?vor allem der Ohrttouch ist essentiell für beide.
    Nach Deinem Tipp werde ich mir doch einen Dausendschön-Reitkilt auf meine Wunschliste setzen, kenne sie schon lange, aber war bisher zu geizig…wobei meine uralte Thermo-Reitlatzhose eines schon lange nicht mehr existierenden Sportartikelherstellers auch ziemlich gut ist (meistens zu warm), aber nicht so schick.

    1. Hallo liebe Beate, das finde ich einen genialen Tipp. Natürlich! An die TTouches hatte ich gar nicht gedacht. Das kann ich mir super vorstellen. Ganz liebe Grüße, Petra

  4. Hallo Petra,
    der Reitkilt hatte heute den ersten Testausritt bei Schneeregen. Absolut perfekt! Ich bin sehr zufrieden und werde den Kilt auf jeden Fall auch weiter empfehlen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar. Der Kilt besteht wirklich aus sehr hochwertigem Material, ist wunderbar warm und verfügt über gut durchdachten Schnitt und Funktion. Besonders gut sind die Gewichte, damit der Kilt nicht flattert. Und der kurze Schnitt hinten, so hängt der Kilt beim Reiten nicht bis über die Kruppe des Pferdes und bei Arbeiten am Boden z.B. Hufschuhe an-und ausziehen landet der Kilt nicht im Dreck beim In-die-Hocke-gehen. Der seitliche Schnitt des Kilts ist praktisch, wenn es beim Reiten regnet oder wie heute schneit und regnet, denn das Wasser läuft geradeaus nach unten ab und tropft zu Boden – und nicht auf die Waden oder Schuhe. Einfach großartig, ich bin begeistert! Der Ausritt heute war trotz des schlechten Wetters wunderbar und meine Beine und Knie blieben warm und trocken. Ein Gefühl wie in eine warme Decke gehüllt und dennoch voller Bewegungsfreiheit. Der Reitkilt ist ein absolut perfekt für Allwetterreiter wie mich :-). Nach Winterreithosen, Chaps und Regenhosen, sowie Reitröcken und Co. endlich die Ideallösung für nasses, kaltes und windiges Wetter. Vielen Dank nochmal, dass Du in Deinem wunderbaren Blog dieses großartige Winter- und Allwetterreiter-Must-Have vorgestellt und empfohlen hast.
    Herzliche Grüße. Karin

    1. Hallo liebe Karin, wow – das wird auch Dausendschön sicher sehr freuen. Und weißt du was? Mir geht es ganz genauso. Umso mehr freut es mich, dass du mit dem Tipp auch happy bist. Ganz liebe Grüße, Petra

  5. Mittlerweile liebe ich auch meine heizjacke und meine beheizbaren Socken. Ich will auch keinen Winter mehr ohne diese beiden Helferlein verbringen

  6. Hallo Petra,

    mein Tipp ist nicht unbedingt fürs Reiten geeignet, aber für alle, deren Paddock nicht komplettt befestigt und matschfrei ist (also für vermutlich den Großteil der Pferdehalter ;-)). Neopren-Stiefel von engelbert strauss: die haben mindestens 3 Vorteile: absolut wasserdicht, isolierte Sohle bis -20°C, also richtig warm!, Zehenschutzkappe (der Sicherheitsaspekt ist mir z. B. sehr wichtig: man hat ja doch ab und zu mal ein Pferd auf dem Zeh stehen und sonstige handelsübliche Neoprenstiefel haben alle keine Zehenschutzkappe)); langlebig (meine sind 3 Jahre alt und haben fast keine Gebrauchsspuren). Man kann damit sogar ganz gut mit den Pferd spazierengehen. Nachteil: Der Schönheitsfaktor rückt etwas in den Hintergrund. Sicher ist die Produktion nicht besonders ökologisch – das ist mein einziger Wermutstropfen bei der Empfehlung. Ich nehme sie übrigens auch zum Schlittenfahren ;-) (ohne Pferd)
    Viele Grüße
    Maria

    1. Ohja, Stiefel für Matschphasen sind definitiv ein guter Tipp :-) Außerdem ist langlebigkeit in gewissem Sinne auch nachhaltig. Insofern: gern genommen. Danke dir und ganz liee Grüße, Petra

  7. Guten Morgen Petra, ich hab den Reitkilt jetzt bestellt. Ich freue mich schon sehr drauf :-). Da wir hier im Bayerischen Wald seit Wochen Minustemperaturen haben, und ich immer beim Reiten (trotz langer Unterhose und Winterklamotten) kalte Knie hab, ist das sicherlich eine lohnende Investition, gerade für eine Gelände-Allwetter-Reiterin wie mich :-). Das schenke ich mir jetzt einfach selbst zu Weihnachten :-).
    Nochmal DANKE für den tollen Tipp und Deinen informativen Beitrag dazu.
    Liebe Grüße und eine schöne Zeit. Karin

    1. Liebe Karin, wie schön!! Ich wünsche dir ganz viel Freude mit dem teil – ich selbst LIEBE ihn wirklich sehr. Ganz liebe Grüße, Petra

  8. Hallo Petra, Danke für den tollen Artikel. Der Reitkilt hört sich sehr interessant an. Die normalen Reitröcke finde ich nicht so empfehlenwert, weil sie so weit nach hinten über die Kruppe des Pferdes rutschen. Das dürfte beim Reitkilt nicht passieren, da dieser hinten kürzer geschnitten ist, oder?
    Dass Gewichte integriert sind ist genial, denn so ist der Rock so "schwer", dass er nicht bei Trab und Galopp oder bei Wind flattert und dann wieder die Oberschenkel und Knie kalt werden.
    Ich hab auch noch einen kleinen Tipp für die kalte Jahreszeit. Eine Balaclava, auch als Sturmhaube bekannt. Ich möchte keinen Winter mehr ohne meine Balaclava verbringen – mittlerweile gibt es die auch gestrickt in wunderschönen bunten Farben und stylischen Formen – das Gesicht bleibt dabei wunderbar warm und nichts rutscht, so wie das beim Schal gerne mal passiert :-).
    Herzliche Grüße. Karin

    1. Hallo liebe Karin, genau – der Reitkilt reicht locker und gut über den Sattel für den Regen- und Winterschutz, aber nicht über die Kruppe. Das macht ihn auch bei der Bodenarbeit schön bequem und gut tragbar :-) Eine Balaclava ist auch eine geniale Idee – nehme ich mal in meine persönliche Shopping-Liste auf – danke dir! Liebe Grüße, Petra

    2. Danke für die tollen Tipps.

      Ich kann zusätzlich noch gute Heizsohlen mit Akku, also wiederaufladbar, und ein Heizweste mit Akku empfehlen.
      Halten extrem warm und können wieder verwendet werden.

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