Tiere und Kinder sind die schwersten Fotomodels, sagen Fotografen. Wenn dann noch menschliche Models zum Pferd dazu kommen, wird es nicht einfacher. Beide sollen richtig gut aussehen auf den Fotos, soviel ist klar. Die Pferdefotografin Alisa Konrad erklärt dir jetzt wie du Pferd und Mensch perfekt aussehen lassen kannst. Damit sie auch auf den Fotos genauso strahlen, wie im echten Leben. Die Tipps kannst du dir auch schnappen und für dich umsetzen, wenn du mit deinem Pferd vor der Kameralinse stehst. Es geht so einfach gut auszusehen vor der Kamera. Du musst nur wissen, wie. Alisa erklärt dir jetzt in wenigen Schritten, was es braucht für das perfekte Pferd-Mensch-Posing vor der Kamera. 

In der Serie “Click! Perfekte Pferdefotos machen” lernst du von Alisa Konrad Schritt für Schritt, wie du dein Pferd toll in Szene setzen kannst, wie du deine Technik gut einsetzen kannst und welche Tricks und Kniffe dir weiterhelfen für das perfekte Foto von deinem Pferd.Sie wird in dieser Serie erklären, wie du Schritt für Schritt zu einem superguten Pferdefotografen werden kannst und es in Zukunft auch schaffen kannst wunderschöne Bilder von deinem Pferd zu machen. Mit ganz einfachen Tricks und Mitteln.

Pssst! Alisa kannst du übrigens auch buchen – dann kommt sie als Fotografin zu dir und macht ein paar unvergessliche Fotos von dir und deinem Pferd – schau mal HIER bei ihr vorbei – da erfährst du alle Einzelheiten, wenn du Interesse hast. 

HIER gehts zu Teil 1: 7 Tipps wie du garantiert schönere Fotos von deinem Pferd machst

Teil 2: Das perfekte Posing! Wie du alle Shootingpartner richtig in Szene setzt

Herzlich Willkommen zurück! Ich hoffe, die Tipps haben dir schon „professionellere” Fotos beschert? Wenn du deine gedankliche Checkliste vor jedem Foto durchgehst, wirst du von den Ergebnissen sicher begeistert sein!
Aber jetzt geht es noch etwas ans Feintuning. Denn es gibt noch so viele Aspekte auf die es sich zu achten lohnt, wenn du den perfekten Moment einfangen möchtest.
Pic by Alisa Konrad - Pferdefotografie
Vergiss trotzdem nie, dass ein authentischer Moment voller Freude so viel wertvoller sein kann als die Technik. Kein Foto muss perfekt sein, um etwas in uns zu berühren – es ist viel wichtiger, dass es echt ist und die Partnerschaft zu unseren Pferden so widerspiegelt wie sie ist. Und das muss nicht immer laut und mit tollen Tricks sein! Denn im Alltag wiegen doch oft die kleinen Momente so viel mehr…
 
Pic by Alisa Konrad - Pferdefotografie
  1. Der perfekte Moment für das Pferdefoto

Womit wir auch schon direkt bei unserem ersten Thema sind: Dem richtigen Augenblick. Hier haben die Fotografie und das Pferdetraining nämlich tatsächlich einiges gemeinsam: Es kommt auf ein gutes Timing an! Du hast oft nur den Bruchteil einer Sekunde um DAS Foto zu machen – das kannst du nicht nur sehen, das musst du auch spüren.
Was jetzt so pathetisch klingt ist aber viel simpler, als es auf den ersten Blick scheint 😉 Denn als Pferdemensch fällt es dir sicher gar nicht so schwer, die Bewegungen deines Pferdes, zum Beispiel im Freilauf voraus zu ahnen. Die Sprünge im Galopp sind beispielsweise immer ähnlich lang – nur die Höhe variiert. Doch auch die kannst du abschätzen, wenn du genau beobachtest, wie dein Pferd mit der Hinterhand Schwung holt.
Pferdefotografie ist also mehr als den perfekten Moment „kreieren“ – es bedeutet auch, zu beobachten und zu erkennen.

Den Bruchteil einer Sekunde nutzen…

Im Galopp wäre der richtige Moment für dein Foto der Sekundenbruchteil in dem sich dein Pferd nach oben gedrückt hat und den höchsten Punkt gerade überschritten hat – also mit den Vorderbeinen gerade wieder auf dem Weg nach unten ist.
  • Praktisch heißt das: Wir halten dann die „Bergauftendenz“ auf dem Foto fest und warten noch eine Millisekunde ab, um auch die Mähne fliegen zu sehen.
  • Für den Anfang kannst du hier gerne auch mit Hilfe der Reihenaufnahme bei deiner Spiegelreflexkamera arbeiten. Das erhöht zu Beginn deine “Trefferquote“ – aber eben auch deinen „Ausschuss“.

Doch dein Ziel sollte es sein, mit der Zeit mehr Qualität statt Quantität zu fotografieren und wirklich sehen zu lernen – ganz ohne die Atmosphäre mit dem Dauerfeuer deiner Kamera zu stören.

Wenn du keine Spiegelreflex hast, kannst du natürlich auch dein Handy nutzen. Da kannst du weniger einstellen und dein Handy löst mit einer kleinen Verzögerung aus. Du musst also einfach lernen, den perfekten Moment zu treffen – und die Verzögerung mit der dein Handy auslöst mit ein zu kalkulieren. Du wirst sehen, mit etwas Übung klappt auch das bald wirklich gut!
Es hilft übrigens ungemein, wenn du schon vorher weißt, wie dein Foto am Ende wirklich aussehen soll – egal ob Spiegelreflexkamera oder Handy.
Mach dir also klar: Was ist für mich persönlich die schönste Bewegungsphase im Schritt, Trab & Galopp? Und wann muss ich abdrücken, um genau diese Phase zu treffen? Übung macht hier wirklich den Meister!
Pic by Alisa Konrad - Pferdefotografie
Pic by Alisa Konrad - Pferdefotografie

Portrait statt Bewegungsfoto

Natürlich musst du nicht direkt mit den schwierigen Bewegungsfotos einsteigen! Auch im Portrait hilft es, den richtigen Moment schon einen Hauch früher zu erkennen, bevor er entsteht – zum Beispiel, wenn das Pferd im Begriff ist, die Ohren nach vorne zu nehmen. Denk aber auch hier immer daran: Ein gutes Foto entsteht nicht nur, weil das Pferd die Ohren nach vorne nimmt! Beim Kuscheln mit dem Besitzer wirken entspannt seitlich abgestellte Ohren viel natürlicher und ein Ohr, das auf den Besitzer „horcht” zeigt viel mehr Bindung und Vertrauen als aufmerksam gespitzte Ohren in weite Ferne…
  1. Posing like a professional: Das Pferd

Doch worauf kommt es – abgesehen von den Ohren – eigentlich an, um das Pferd von seiner Schokoladenseite zu zeigen?
  • Die gute Nachricht gleich vorweg: JEDES Pferd kann auf Fotos toll aussehen!
  • Die schlechte Nachricht: JEDES Pferd kann auf Fotos „schlecht“ aussehen. Doch wie ist das möglich?
Ich habe dir ein Beispiel von meinem Shagya-Araber Astron mitgebracht, der vor im Winter im Schnee für uns getanzt hat. So elegant er auf dem ersten Foto aussieht – so weh tut es mir, wenn ich das zweite Foto anschaue. Er sieht nicht nur unförmig aus, sondern fast als wäre er in der Mitte durchgebrochen! Und das wirklich ganz ohne Photoshop…
Pic by Alisa Konrad - Pferdefotografie
Die Unterschiede sind ziemlich leicht festzustellen:
  • Die Bewegungsphasen sind unterschiedlich
  • Die Halshaltung variiert von einer leichten Rundung nach unten zu extrem hoch
  • Die Hinterhand tritt auf einem Foto unter und macht das Pferd „rund“, auf dem anderen Foto drückt das Pferd den Rücken weg und „fällt komplett auseinander“
Es kommt also nicht nur auf den richtigen Moment an, sondern auch auf die perfekte Pose. Im Freilauf ist das immer ein bisschen wie Glücksspiel, doch bei einem Portraitshooting kannst du alle Faktoren gezielt beeinflussen.
  • Achte zum Beispiel darauf dein Pferd nie direkt von vorne oder komplett seitlich zu fotografieren, denn so zeigst du der Welt jedes Kilo zu viel und jeden „Exterieurmangel“.
  • Positionierst du dein Pferd stattdessen circa in einem 45°-Winkel zu dir, kannst du solche „Schönheitsfehler“ ganz einfach etwas kaschieren.
  • Bringst du dein Pferd jetzt noch dazu, den Hals etwas zu beugen, zum Beispiel indem du eher am Boden mit einer Tüte raschelst oder am Knotenhalfter einen sanften Impuls nach unten gibst, ist auch das Herzstück des Pferdes schnell perfekt in Szene gesetzt. Denn der Hals entscheidet am Ende, ob ein Pferd elegant wirkt oder nicht!
Pic by Alisa Konrad - Pferdefotografie
  1. Posing like a model – der Mensch

Jetzt heißt es nur noch den Besitzer „richtig“ in Pose bringen. Dazu sei direkt gesagt: Wir wollen keine Marionetten, die perfekt neben ihrem Pferd stehen, sondern echte Menschen, die den Augenblick mit ihrem Tier genießen können. Es hilft also nichts, viel Zeit in jedes Detail zu investieren – denn dann hat sich das Pferd schon längst bewegt und der Moment ist vorbei. Ich habe aber ein paar Lieblingstipps, die ich dir mit auf den Weg geben will.
Meine Top-3-Posinganweisungen:
  • Stell dich etwas seitlich hin und verlagere dein Gewicht auf ein Bein: Denn wie der Herr, so das Gescherr! Von der Seite sehen wir meistens deutlich schlanker aus als frontal von vorn. Und auf beiden Beinen stehen meist nur Betrunkene und Kinder – da die sich noch mehr ausbalancieren müssen 😉 Es wirkt also viel natürlicher, wenn eines unserer Beine entlastet und oft sogar angewinkelt ist…
  • “Denk an die Schildkröte!” Die meisten Menschen neigen dazu, den Kopf zurückzuziehen, um mehr Distanz zwischen sich und die Kamera zu bringen. Die Situation ist oft neu und ungewohnt. Dieser Satz sorgt nicht nur für Lacher, sondern lässt auch jedes Doppelkinn schnell verschwinden, indem dein Model den Kopf leicht nach vorne und das Kinn nach unten schiebt. Neigt es nun den Oberkörper noch etwas in deine Richtung stellst du schnell fest: Das fühlt sich zwar etwas komisch an, sieht aber gut aus!
  • Ellbogen weg vom Körper! Denn unser Auge rechnet alles, was ähnlich aussieht, der Taille hinzu! Presst dein Model seine Arme also an seinen Körper, wirkt der Mensch breiter als er in Wahrheit ist… Schaffe einfach eine Lücke – und schon kann unser Auge den Arm vom Körper unterscheiden 😉
Du wirst sehen, welche gravierenden Verbesserungen du so schon erzielen kannst! Dabei geht es mir im Übrigen nie darum, die Wahrheit zu verklären – sondern einfach das bestmögliche aus der Realität herausholen. Denn niemand braucht Modelmaße um schön zu sein. Das geht auch anders.
Pic by Alisa Konrad - Pferdefotografie
Pic by Alisa Konrad - Pferdefotografie
  1. Was Fotos besonders macht: Erzähle deine Geschichte

Doch warum machen wir eigentlich all diese Fotos? Von uns und unseren Pferden?
Am Ende geht es um das, was Menschen schon seit Jahrtausenden fasziniert: Geschichten. Ein Bild ist nur eine kompakte Variante davon, die viel Raum für Interpretationen lässt. Nicht umsonst heißt es so schön: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte… Doch tut es das wirklich immer?
Ich finde: Es kommt darauf an, ob es eine Geschichte erzählt oder nicht und du solltest den entscheidenden Unterschied machen! Denn es geht nicht nur darum, schöne Fotos zu machen –  sondern vor allem darum, eine Geschichte zu erzählen. Fotos „nur“ mit Pferden machen es uns leicht, denn sie erzählen fast immer von der Schönheit, Eleganz und Weisheit unserer vierbeinigen Begleiter. Doch vor allem im Portrait mit Pferd und Mensch kommt es darauf an, eine Verbindung zu schaffen – um das zu zeigen, was die Beziehung zwischen Mensch und Pferd wirklich ausmacht.
Du solltest also dafür sorgen, dass der Mensch nicht unbeteiligt neben seinem Pferd steht. Er darf es berühren, knuddeln – eine Verbindung herstellen. Sie dürfen zusammen Spaß haben! Er darf auch ab und an ein Leckerli füttern und sich an das erinnern, was sein Pferd für ihn besonders macht.
Zeig das Pferd einfach so wie es ist und berichte von Freundschaft, Harmonie und Verständnis. Frag vielleicht auch einfach nach und erzähl die Geschichte deiner Models – aus deinem Blickwinkel und in deinen Farben. Es lohnt sich! Denn es bringt so viel mehr Tiefe in ein Foto.
Pic by Alisa Konrad - Pferdefotografie
  1. Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Um deine Geschichte ins bestmögliche Licht zu rücken, darf aus deinem Shooting übrigens ruhig eine große Sache gemacht werden! Denn gute Vorbereitung sorgt nicht nur für Vorfreude – die ja bekanntlich die schönste Freude ist – sondern auch für bessere Ergebnisse.
Denn auch wenn Photoshop grundsätzlich alles möglich macht: Bildbearbeitung sollte nie zur Bildrettung werden, sondern lediglich der Optimierung dienen.
Starten wir also mit der Frage der Fragen… Was ziehe ich nur an?!
  • Priorität hat auf jeden Fall eines: Dein Model soll sich wohl fühlen! Es soll sich für dein Shooting nicht verkleiden – außer es möchte das. Nicht jeder fühlt sich umhüllt von Tüll wirklich wohl und erkennt sich auf den Fotos wieder… Der normale Pulli tut es also auch.
  • Nur nicht in neonpink oder knallbunt 😉 Damit der Fokus hinterher nämlich auch wirklich auf der Beziehung zwischen Mensch und Pferd liegt, sollte die Kleidung nur eine kleine Nebenrolle ergattern können… Das heißt, du solltest knallige, aufdringliche Farben, wilde Muster und Streifen und außergewöhnliche Schnitte vermeiden. Setzt eher auf dezente Töne, wie zum Beispiel weiß, creme, beige, schwarz oder dunkelblau… Aber auch hier gilt: Es muss zu Mensch und Pferd passen – und wenn möglich zur Location.
Apropos Location: Es muss nicht immer etwas sehr ausgefallenes sein. Der Wald hinter dem Stall reicht eigentlich völlig! Er bietet dir alle Möglichkeiten, die du als Fotograf brauchst: Einen einheitlichen Hintergrund in unaufdringlicher, natürlicher Farbe und ein paar Gräser oder Blätter für den Vordergrund. Nutze das, was du hast!
Auch eine Koppel kann das reinste Paradies sein, wenn du die Gegebenheiten zu nutzen weißt 😉 Geh einfach mit offenen Augen durch die Welt und probier dich aus! Ich habe schon so manche „Müllhalde“ für wundervolle Fotos genutzt. Denn auch hier ist es wie so oft im Leben: Dein Blickwinkel & Fokus bestimmen, welchen Teil der Realität du tatsächlich siehst.
In diesem Sinne wünsche ich dir viel Spaß mit deiner Kamera – aber vor allem mit den Menschen und ihren Pferden. Denn Fotografie ist so viel mehr als einfach nur auf den Auslöser zu drücken! Sie ist eine Art die Welt zu sehen und das, was uns wirklich etwas bedeutet greifbar zu machen. Behalte also immer im Hinterkopf: Die Technik schafft nur die Möglichkeiten, die Perspektive bestimmst du.
Pic by Alisa Konrad - Pferdefotografie
Pic by Alisa Konrad - Pferdefotografie
Wenn du noch mehr über meinen Weg zur Pferdefotografie erfahren möchtest, schau gerne auf meiner Website vorbei! Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, regelmäßig kostenlos Tipps & Tricks zu veröffentlichen – damit du nicht die gleichen Fehler machen musst wie ich damals. Und wenn du noch Fragen hast: Jederzeit gern!
Danke auch von ganzem Herzen für die Chance, mein Wissen hier teilen zu dürfen. Ich bin immer noch überglücklich ♥
Das bin ich: Alisa Konrad! Fotografin und Pferdemädchen:

Pic by Alisa Konrad - Pferdefotografie

  • Fasziniert von Pferdenseit meiner Kindheit
  • Stolzer Besitzer eines Hannoveraners (Santos), eines Shagya-Arabers (Astron – auf dem Foto) & eines Shetland Sheepdogs (Denny), die natürlich alle erfahrene Models vor der Kamera sind
  • Dem Reisefieberseit langem verfallen (Highlights: Namibia, Costa Rica, Portugal & Spanien)
  • Abenteuerlustig, spontan, detailverliebt, offen, wissbegierig
  • Mir macht es unheimlich Freude Menschen Erinnerungen zu schenken, die ihnen noch Jahre später ein Lächeln aufs Gesicht zaubern

Mehr unter: ‪www.alisakonrad.de

4 Kommentare zu “Das perfekte Posing! Wie du alle Shootingpartner richtig in Szene setzt

  1. Astrid Goß sagt:

    Hallo liebe Petra, hallo liebe Frau Konrad,

    ich muss gar nicht auf das perfekte Foto schauen, denn ich habe das große Glück, ein Fotoshooting mit Frau Konrad im Juni "ergattert" zu haben! Ich freue mich schon so drauf, Frau Konrad kennenzulernen und auf das Shooting selber auch. Endlich habe ich das mal auf die Reihe bekommen, ich wollte so etwas schon immer mit meiner verstorbenen Stute machen, es hat aus unerfindlichen Gründen nie geklappt und ich bereue es heute noch.

    Darum habe ich die Gelegenheit gleich beim Schopf gepackt und einen Termin mit Frau Konrad ausgemacht. Ich bin schon sehr gespannt und werde berichten!

    Herzliche Grüße
    Astrid Goß mit Chiara und Chico und Sheela im Herzen

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Astrid, Neid! Neid! und Neid! Wie toll, dass Alisa bald bei dir ist – ich bin schon gespannt, wie die Fotos dann werden und wünsche euch ganz viel Spaß beim Shooting. Ganz liebe Grüße und bis bald, Petra

  2. Astrid sagt:

    Hallo liebe Petra,

    ich wollte ja berichten, wie das Fotoshooting mit Alisa war. Es war einfach gigantisch! Alisa ist so lieb, stellt sich voll auf Pferd und Mensch ein. An diesem Tag war es sehr windig und mein Chicolino gehört zu der Fraktion, die auf starken Wind sehr angespannt reagieren. Trotz des Windes und der wirklich "bösen" Fliegen und Pferdebremsen war er einfach unschlagbar. Er hat es so toll gemacht, so als würde er das schon immer machen. Sicher war das Gras noch viel interessanter, aber das ist es für jedes normale Pferd.

    Als wir dann Pause machten, damit Chico ein bisschen grasen kann, hat es ihm den Schalter umgelegt und er fing an, um mich rumzutraben, zu galoppieren, zu quietschen und zu buckeln. Ich konnte es ihm nicht verdenken, er steht mit seiner Sehne seit Monaten (zwar im Offenstall) und geht trotzdem brav spazieren. Dass irgendwann der Knall kommt, war mir klar. Er ist mit 14 Jahren ein relativ junges Pferd und keine Schlaftablette. Er hat aber trotzdem – wie immer, wenn er mal so einen "Aussetzer" hat – auf mich geachtet und ich hatte überhaupt kein Problem, ihn zu händeln. Obwohl er nur ein dünnes Bändchen fürs Shooting dran hatte! Ich hatte um mich überhaupt keine Angst, nur um ihn, dass er sich weiter verletzt. Alisa nutzte seinen Aussetzer für spektakuläre Fotos! Die folgenden zwei Tage kam der junge Mann dann doch ziemlich schief daher, mittlerweile ist es wieder besser und in zwei Wochen kommt eh der Tierarzt zur Kontrolle.

    Alles in allem sind die Fotos nur genial, ich habe mich so schwer damit getan, eine Auswahl zu treffen, da jedes einzelne Foto so wunderschön ist. Alisa kommt nochmal, da auch eine liebe Miteinstellerin (sie hat uns beim Shooting fleißig unterstützt) Fotos mit Alisa machen möchte und ich wünsche mir noch Fotos mit Chico und meinem Hund. Leider war unsere Kleine letzte Woche krank und konnte daher nicht auf den Catwalk.

    Ich kann Alisa nur allerwärmstens empfehlen und freue mich schon so, wenn sie wieder zu uns kommt!

    Herzliche Grüße
    Astrid mit Chiara und Chico und Sheela im Herzen

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Astrid, hach – wie schööööön! Das freut mich sehr für euch und ich freue mich auch, weil ich mit Alisa gerne im nächsten Jahr auch mal ein Shooting machen würde. Ich schicke dir ganz liebe Grüße und freue mich mit dir, dass du jetzt so schöne Fotos hast. Alles Liebe, Petra

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