So gewöhnst du dein Pferd entspannt an die Sprühflasche

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Der ganze große Artikel für dich auf einen Blick

Immer im Sommer geht das Drama wieder los: Die Bremsen surren um dein Pferd, aber dein Pferd hat panische Angst vor der Sprühflasche. Du verzweifelst langsam, weil du deinem Pferd helfen willst, aber mit der Flasche einfach nicht an dein Pferd rankommst? Oder du willst dein Pferd mit Mähnenspray pflegen und seinen Schweif entwirren, aber es dreht sich wie ein Brummkreisel um dich herum, sobald es die Sprühflasche sieht? Stress dich nicht! Das geht vielen Pferdebesitzern so. Im Artikel bekommst du von mir ein schnelles „Work Around“ für die nächsten Tage und einen supercoolen Trainingstipp, wie du in wenigen Schritten deinem Pferd die Sprühflasche so erklären kannst, dass es sich zukünftig vollkommen tiefenentspannt einsprühen lässt. 

Unser Ziel ist, dass sich dein Pferd auch ohne Halfter und Strick mal eben schnell auf der Weide einsprühen lässt und dabei entspannt stehen bleibt. Mit den richtigen Schritten, Liebe und Geduld lässt sich das auf jeden Fall erreichen. Meine Stute ist so von einer Sprühfllaschen-Panikerin zu einem Sprühflaschen-Profi geworden. 

So gewöhnst du dein Pferd ans Fliegenspray

Viele Pferde haben Stress mit der Sprühflasche oder dem Wasserschlauch. Das hat verschiedene potentielle Ursachen, an denen du aber supergut arbeiten kannst, wenn du Geduld und Ruhe beweisen kannst. Im Artikel bekommst du gleich noch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, aber vorab will ich dir die drei möglichen Ursachen für die Panik auflisten, damit du dein Pferd besser verstehst, wenn du dann ins Training gehst. 

Im Sommer geht es in aller Regel nicht ohne Sprühflasche, wegen der Fliegenviecher, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass du das mit deinem Pferd mit meinen Tipps hinbekommst. 

So gewöhnst du dein Pferd entspannt an die Sprühflasche 2
Wenn du noch nach einem natürlichen und superwirksamen Fliegenspray suchst – dann habe ich dir HIER eine Zusammenfassung zu meinem Lieblingsfliegenspray für dich

Die Ursachen für die Sprühflaschen-Panik

Für die Angst oder den Stress mit Sprühflaschen kann es mehrere Gründe geben. Am Ende ist auch egal, was genau es für dein Pferd ist, aber es ist für dich und deinen Hinterkopf wichtig zu wissen, wo die Probleme liegen könnten, damit du entsprechend achtsam damit umgehst beim Training. 

  1. Ursache Nummer 1: Das Sprühgeräusch! Es ist ein unbekanntes leises Geräusch, das dein Pferd so nicht kennt. Damit wird es zu einer potentiellen Gefahrenquelle. Außerdem sagen viele, dass das Geräusch vielleicht an das Zischen einer Schlange erinnern könnte und das wiederum ist ein uralter Feind der Pferde. Denn so ein Schlangenbiss konnte für ein Wildpferd tödlich enden. Die Schlangen-Theorie ist übrigens auch etwas, das bei Wasserschläuchen greift. Der sieht auch ein bisschen aus wie eine Schlange.
  2. Ursache Nummer 2: Die Haltung des „Sprayers“! Viel zu oft schleichen die Menschen mit einer geduckten Körperhaltung auf das Pferd zu und sprühen vorsichtig mit Abstand los und das wiederum hat einen ganz großen Raubtierfaktor für dein Pferd. 
  3. Ursache Nummer 3: Das Taktile System deines Pferdes! Wenn der Sprühnebel auf das Fell und die Haut deines Pferdes trifft, kann das erschreckend für dein Pferd sein. Es weiß ja nicht, dass da etwas Gutes kommt. Das wiederum kann sich auch gefährlich anfühlen. 
  4. Ursache Nummer 4: Vielleicht mag dein Pferd den Geruch nicht. Auch das kann ein Teil des Problems sein. Du kannst einfach mit verschiedenen Sprays experimentieren.  

Jetzt kennst du die möglichen Ursachen. Wir werden an allen arbeiten und sie Schritt für Schritt auflösen – so wird die Sprühflasche irgendwann kein Problem mehr für dein Pferd sein. 

Tipp für ein schnelles Work-Around, bis die Sprühflasche klappt

Falls du dringend etwas ans Pferd bekommen musst, habe ich noch ein kleines Work-Around für dich: Du kannst die Flüssigkeit einfach auf einen schönen weichen Lappen sprühen und dein Pferd damit abreiben. Das ist keine Dauerlösung – aber zumindest bekommst du so schon mal alles an dein Pferd, was du gerade rangekommen willst und kannst parallel dann entspannter an der Sprühflasche arbeiten.

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So gewöhnst du dein Pferd an die Sprühflasche – Deine Schritt für Schritt Anleitung

Pferde sind keine „Zicken“ oder „Schisser“ mit der Sprühflasche. Sie „führen sich auch nicht auf“ oder sind „kleine Diven“. Sie haben wirklich und echt Angst, wenn sie vor der Sprühflasche flüchten wollen. 

Deswegen gelten grundlegend 3 Dinge: 

  1. Unser Job als Mensch, der weiß dass die Sprühflasche nicht böse ist, ist es das Pferd durch diese Angst durchzugleiten und dem Pferd ein gutes Gefühl mit der Sprühflasche zu vermitteln. 
  2. Du bist derjenige, der gerade mehr weiß und deswegen ist es auch dein Job genau dieses Wissen und die Ruhe zu vermitteln, um deinem Pferd die Angst zu nehmen.
  3. Bitte bestrafe dein Pferd nicht für seine Angst oder zwinge es durch, sondern nimm dir Zeit und bleibe geduldig. 

Jetzt erkläre ich dir noch Schritt für Schritt, wie du deinem Pferd die Sprühflasche entspannt so erklären kannst, dass es sich zukünftig chillig einsprühen lässt. Das ist mein weg mit dem Pferd – du kannst ihn als Inspiration sehen und für dich und dein Pferd anpassen. Es gilt wie bei allen Übungstipps auch hier, dass du dir einen kompetenten Trainer vor Ort suchen solltest, wenn ihr beide an Grenzen stoßt dabei und du immer aufpassen musst, dass du dein Pferd nicht überforderst.  

TIPP: Schnapp dir Anfangs eine leere Sprühflasche und fülle ein bisschen warmes Wasser ein. Damit kannst du super üben, ohne teures Fliegenspray zu verschwenden. Weshalb lauwarmes Wasser? Weil es sich angenehmer auf der Haut deines Pferdes anfühlt!

5 wichtige Punkte beim Sprühflaschentraining, bevor wir starten: 

  1. Binde dein Pferd nicht an, wenn du startest, denn es hat vielleicht Panik und dann kann so ein Strick wirklich zur Gefahrenquelle werden. 
  2. Suche dir am Besten jemand Gelassenes, der dir hilft und dein Pferd für dich hält.
  3. Wenn du Niemanden hast und dein Pferd anbinden musst, dann schnapp dir eine Panikschlaufe aus unserem Shop, damit du gerüstet bist, falls dein Pferd wirklich in Panik geraten sollte. Damit kannst du den Strick auch bei richtig Zug und Druck durch ein zerrendes panisches Pferd ganz einfach wieder lösen – HIER findest du die Panikschlaufen
  4. Beobachte immer dein Pferd und seine Mimik und gehe nie weiter, wenn dein Pferd Stress bekommt – du willst die Sprühflasche ja nicht aufzwingen, sondern deinem Pferd ein gutes Gefühl verschaffen. Aber wer Panik oder Stress hat, hat keinen Raum für gute Gefühle. Das gilt auch für dein Pferd. 
  5. Achte auf dein Timing und achte auf dein Pferd! 

Die Basis-Arbeit: Das musst du wissen, bevor du loslegst

Letztlich gibt es 4 verschiedene große potentielle Ursachen und du kannst an allen Arbeiten:

1. Fangen wir mit dir an: Versuche einfach so entspannt und lässig wie möglich mit der Sprühflasche umzugehen. Wenn du dich wie ein Tiger mit der Flasche anschleichst, wird es schwierig deinem Pferd Entspannung zu vermitteln. Stehe gerade und gelassen da und betrachte die Sprühflasche genau so, wie dein Pferd sie betrachten soll: HARMLOS! 

Gehe einfach davon aus, dass dein Pferd entspannt damit umgehen wird und sehe sie als etwas total ungefährliches und chilliges an. Dann bringst du dieses Gefühl zu deinem Pferd. 

2. Wenn es der Geruch sein sollte, der dein Pferd aufregt, kannst du mit verschiedenen Sprays und selbstgerechten Kombinationen experimentieren, solange bis etwas dabei ist, was dein Pferd akzeptieren kann. Wenn das dann gelassen läuft und ihr Routine damit habt, könnt ihr auch langsam wieder an dein Wunschspray herantasten. Zum Beispiel, indem du es anteilig untermischst und nach und nach immer mehr dazumischst. 

3. Wenn es das Geräusch sein sollte, kannst du erst einmal mit Gewöhnung und Routine arbeiten – dazu schreibe ich dir gleich noch eine Schritt für Schritt-Anleitung. Und du kannst auch mit verschiedenen Sprühflaschen experimentieren. Jede klingt ein bisschen anders. 

4. Sollte es das Gefühl auf der Haut sein, das dein Pferd nicht mag, kannst du am Taktilen System deines Pferdes arbeiten, indem du es mit verschiedenen Sachen immer wieder berührst und abstreichst. Du kannst das auch noch perfektionieren mit unserem Online-Video-Kurs PFERGO – da geht es um die drei großen „Systeme“ des Pferdes und wie du sie so trainieren kannst, dass dein Pferd gelassener und balancierter wird. Unter anderem das taktile System – du kannst HIER mehr dazu erfahren (PFERGO)

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Wir haben die Sprühflasche dank Leckerli lieben gelernt. Das ging superschnell und viel einfacher als alle dem Horsemanship entlehnten Methoden. Ich persönlich bin auch kein Fan davon ein Pferd in seinen “Stress” zu trainieren und ihm durch Gewöhnung und Druck beziehungsweise Pause (Pressure & Release) den Stress zu nehmen. Ich mag den Gedanken lieber dem Pferd durch Belohnung und Leckerli und ohne Druck seine Ängste zu nehmen. Aber das ist Typenfrage von Pferd und Mensch. Deswegen habe ich dir ein Video eines bekannten englischen Trainers verlinkt, der nach der Methode von “Pressure & Release” arbeitet.

Direkt im Anschluss beschreibe ich, wie ich meiner Stute die Sprühflasche innerhalb weniger Tage grundsätzlich erklären konnte. Seitdem haben wir nie mehr Probleme mit der Sprühflasche gehabt.

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Variante 1: Sprühflasche mit “Pressure & Release” trainieren

Wenn du eher der Horsemanship-Typ bist, findest du hier ein englisches Video von dem Pferdetrainer Warwick Schiller, der erklärt, wie du da vorgehen kannst: 

Variante 2: So kannst du deinem Pferd die Sprühflasche easy mit Leckerli schmackhaft machen

Ich erkläre dir jetzt meine Methode mit Leckerli Schritt für Schritt – sie funktioniert supergut und komplett ohne Druck. Das mag ich persönlich lieber, weil es unschön finde ein Pferd seinen Ängsten mit “hinterhersetzen” und Druck zu begegnen. Auch wenn Warwick Schiller da supergenau mit seinem Timing ist und damit klar und einsehbar für das Pferd.

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Die besten Leckerli bekommst du HIER – sie sind supergesund, 100% Zucker- und Getreidefrei und ganz natürlich
  1. Wenn du noch nicht mit Leckerli arbeitest, findest du HIER einen Artikel zum Thema „Leckerli-Höflichkeit“
  2. Wenn du gar nicht mit Leckerli trainieren willst, kannst du natürlich auch mit Druck und Pause arbeiten und dir die Trainingsschritte entsprechend anpassen:

So gewöhnst du dein Pferd easy an die Sprühflasche – Eine Schritt für Schritt-Anleitung

  1. Du stellst dein Pferd an den Putzplatz oder drückst es jemandem in die Hand, dem du vertraust oder du gehst in die leere Halle oder auf den Reitplatz, dann musst du dein Pferd auch nicht anbinden
  2. Du lässt dein Pferd die Sprühflasche anschauen und daran schnuppern – wenn es das möchte
  3. Wenn es dabei Stress hat, gehst du ein paar Schritte weg und bleibst stehen, sobald es sich entspannt. Das nennt sich Toleranzgrenze, also der Punkt an dem dein Pferd noch entspannt ist mit dem Gegenstand. An dem Punkt bleibst du stehen und akzeptierst erst einmal die Grenze deines Pferdes
  4. Dann sprühst du einmal in die Luft und gibst deinem Pferd ein Leckerli wenn es ruhig bleibt – ich kündige das Leckerli Clicker-Style mit meinem Markerwort „Keks“ in genau dem Moment an, wenn ich gesprüht habe und das Pferd einigermaßen ruhig geblieben ist
  5. So arbeitest du dich Schritt für Schritt und Zentimeter für Zentimeter sprühend und lobend zu deinem Pferd vor
  6. ACHTUNG: Das musst du nicht innerhalb eines Tages machen – wenn dein Pferd große Panik hat lässt du dir Tage zeit und arbeitest dich langsam vor
  7. Wichtig ist, dass du immer erst einen Schritt weiter auf dein Pferd zugehst und in die Luft sprühst, wenn dein Pferd entspannt mit dem Abstand leben kann
  8. Wenn du bei deinem Pferd angekommen bist und direkt neben ihm sprühen darfst, streichst du das Pferd mit der Sprühflasche ab, wenn es das mitmacht
  9. Wenn es dabei Stress hat, dann gehst du wieder einen Schritt weg und schüttelst die Flasche
  10. Du belohnst die ganze Zeit dein Pferd, wenn es stehen bleibt und nicht wegrennt oder weicht
  11. Irgendwann bist du an dem Punkt, an dem du es das erste mal Ansprüchen darfst. Dafür nimmst du am Besten eine unempfindlichere Stelle, die es gut wahrnehmen kann – wie die Schultern oder die Mähne
  12. Dafür lobst du dein Pferd als ob es der größte Held wäre
  13. So kannst du dich nach und nach steigern und irgendwann das ganze Pferd einsprühen

Wichtig ist dabei einfach nur, dass du dein Pferd NIE überforderst, dass ihr euch Zeit lasst und du die Ängste deines Pferdes ernst nimmst. Zwinge es durch nichts hindurch, werde nicht ungeduldig und lasse euch die Zeit, die ihr braucht. 

FAKT: Gute Seiten, schlechte Seiten

Pferde haben auch immer eine bessere und eine schlechtere Seite – genau wie wir Menschen auch. Achte mal beim Training darauf, auf welcher Hand dein Pferd sich zum Beispiel besser biegen lässt, besser untertritt, feiner reagiert usw. Das ist vermutlich seine gute Seite. 

Ich schreibe ganz bewusst „vermutlich“, weil die gute und schlechte Seite manchmal mit dem Pferd zu tun hat, manchmal aber auch mit dir und deiner guten und schlechten Seite. 

Ich bin beispielsweise Rechtshänder und deswegen besser, wenn mein Pferd auf der rechten Hand läuft. Das wiederum sorgt vielleicht auch dafür, dass mein Pferd auf der rechten Hand besser ist. 

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Ein Jungpferd ans Fliegenspray gewöhnen

Im Grunde läuft das analog zum „Problem“Pferd. So eine Sprühflasche ist etwas Neues für dein Pferd, vielleicht hat es sie noch nie vorher zu Gesicht bekommen und das Geräusch klingt in den Ohren vieler Pferde erst einmal ziemlich spooky. Manche Pferde mögen auch das Gefühl nicht, wenn das Spray auf ihre Haut auftrifft. 

So oder so: Lass deinem jungen Pferd viel Zeit, sich an die Flasche und das Geräusch zu gewöhnen. Denn die Besonderheit bei Jungpferden ist in aller Regel, dass sie noch nicht so gefestigt und erfahren sind, wie ältere Pferde. Sie sind ja noch nicht so lange auf der Welt. 

Deswegen musst du da einfach noch etwas geduldiger, kleinschrittiger und vorsichtiger rangehen. Denn dein Jungpferd hat einfach schneller Angst und Stress, außerdem hat es noch nicht so gut gelernt mit diesen Gefühlen umzugehen, wie ein älteres Pferd. Es „explodiert“ oder fürchtet sich also eventuell etwas schneller und mehr als ein erfahrenes Pferd, das in seinem leben schon ein paar Mal gelernt hat sich mit gruseligen Sachen auseinanderzusetzen. 

Aber behandle dein Jungpferd dabei auch nicht wie ein rohes Ei. Das würde es spüren und sich erst Recht fragen, wieso du so um es herumschleichst. 

  • Sei einfach normal, gelassen und ruhig
  • Tue so, als ob da gar nichts besonderes dran wäre
  • Stelle dir beim Sprühen und Training mit der Sprühflasche vor, dass dein Pferd supergelassen darauf reagieren wird und rechne damit, dass alles ganz easy und Normal verläuft
  • So hast du selbst die Ruhe und Ausstrahlung, die deinem Pferd wiederum vermittelt, dass da nichts besonderes passiert
  • Aber: lasse dir einfach noch mehr Zeit bei den einzelnen Schritten

Egal wie cool dein Jungpferd ist: Bei vielen Pferden ist Schluss mit der Coolness, sobald sie eine Sprühflasche oder einen Wasserschlauch sehen. 

Schnapp dir am Besten einen Pferdemenschen, der die Ruhe weg hat und bitte ihn dein junges Pferd für dich zu halten, damit du es nicht anbinden musst und dich ganz auf dein Pferd und seine Reaktionen konzentrieren kannst. 

Gerade junge Pferde sind noch nicht immer Supersafe mit dem Anbinden und sollten deswegen definitiv die Möglichkeit haben sich wegbewegen zu können, wenn es ihnen zu gruselig wird. 

Versuche auch nicht alles auf einmal hinzubekommen, sondern lass dir Tage oder Wochen Zeit. Am Besten trainierst du das alles schon im Winter, wenn es noch nicht so gnadenlos wichtig ist für dein Pferd. Wenn du erst im Sommer anfängst, wenn die Viecher wie wild surren, kommt für euch beide unnötig Zeitdruck in die ganze Sache. 

Hat dir dieser Artikel weitergeholfen? Oder findest du, dass ihn deine Pferdefreunde unbedingt lesen müssen?  

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Was denkst du über dieses Thema?

  • Miriam sagt:

    Liebe Petra,
    du kannst dir sicher denken, dass ich die Sprühflasche mit Leckerlies beigebracht habe.
    Ich nutze aber noch einen weitern Punkt. Das Einsprühen war bei uns ganz schnell kein Thema mehr, weil ich es anfangs ganz bewusst immer gemacht habe direkt bevor ich sie auf die Weide lasse. Damit ist natürlich nach dem Einsprühen die Super-Belohnung gegeben. Solche Sachen finde ich kann man gut nutzen. So habe ich unser kleines Wildpferd im Fellwechsel ans Bürsten gewöhnt. Gerade, wenn es juckt und das kratzen besonders toll ist, lässt sich am leichtesten lernen, dass Bürsten nichts schlimmes ist.
    Liebe Grüße
    Miriam

  • Oliver Raab sagt:

    Hallo, super Artikel und sehr wichtig!!! Evtl macht es Sinn zu ergänzen, dass nicht nur Fliegenspray und Mähnenglanz in Sprühflaschen kommen – sondern auch eine Menge „medizinischer Flüssigkeiten“ (z. B. Kältespray, Jod, Sprühpflaster, etc…) Daher ist „keine Angst vor Sprühflaschen“ von grosser Bedeutung! Viele Grüsse, Oliver