Islandpferde kraulen sich

Islandpferde reiten und schöner tölten dank Yoga

Die Kulisse in Island ist immer ist atemberaubend. Im Hintergrund werfen sich die Berge in Pose, der Wind weht und das karge Gras raschelt leise unter den Schuhen. Die Pferde schnauben zufrieden, kraulen sich hingebungsvoll das Fell und sind eins mit sich und ihrem Leben in der Natur.

Die Pferde in Island führen das ideale Pferdeleben mit unendlich weiten Koppeln, kargem rauem Futter, frischen Gebirgsquellen und Untergrund, der die Muskeln stärkt und trittsicher macht. Das zu sehen, erleichtert mir die Entscheidung zu einer Reiterreise enorm, denn Unterricht möchte ich immer nur dort nehmen, wo es den Pferden gut geht. Auch wenn sie als Schulpferde reiterliche Disbalancen aushalten müssen, so haben sie insgesamt ein so viel besseres Leben als viele Privatpferde in Deutschland.

Bei Yogihorse müssen die Pferde nicht übermäßig viel „arbeiten“, denn Hlin hat über 20 Pferde, so dass bei einem Retreat mit etwa 6-8 Teilnehmern kein Pferd täglich in den Unterricht muss und jedes Pony viele Pausen zwischen den Reiteinheiten bekommen kann.

ISLAND MEETS YOGA MEETS REITEN

Wir haben uns für einen Mix aus Yoga, Reiten und Shiatsu bei Hlin in ihrer Yogihorse-Schule und Sightseeing von Islands atemberaubender Natur entschieden und genau das würde ich jedem Pferdemenschen in Island auch empfehlen.

Ich nehme dich jetzt also mit auf meine Reise nach Island und erzähle dir, was du in Island bei Yogihorse erleben kannst. Du bekommst natürlich auch Yogaübungen für deinen Reitersitz in Form eines Videos mit einem Warm-Up-Flow, es gibt konkrete Tipps von der Islandpferdexpertin Hlin über Tölt und Isis im Podcast und ich gebe dir Einblicke in die Welt der Körperarbeit nach fernöstlichen Prinzipien, die wir von der Tiershiatsu-Coaching-Expertin Mia Estermann bekommen haben.

Islandpferde kraulen sich
© Pferdefüsterei.de

Vom Süden in den Norden Islands

Island ist ein unglaublich beeindruckendes Reiseland. Die Menschen sind entspannt, die Natur ist faszinierend und an jeder Ecke lauert ein atemberaubender Wasserfall, ein wilder Fluss, ein schäumender Geysir oder eine sphärische Vulkanlandschaft.

Die Hauptstadt Reykjavik strahlt eine angenehme Lässigkeit aus, es reihen sich kleine Skandinavisch anmutenden Häuser mit weißen Fensterrahmen aneinander und der Wind weht dir ein bisschen durch die Knochen. Deswegen ist es absolut essentiell sich zwischendurch immer wieder mit Zimtschnecken innerlich aufzuwärmen. Wir fahren von Reykjavik an der Ostküste hoch in den Norden zu Hlin nach Hofsoss – vorbei an Wasserfällen, einer blubbernden 100 Grad heissen Quelle, einem erloschenen Vulkankrater, reißenden Flüssen und von der Natur vor vielen Jahrmillionen hoch aufgeschobenen Bergen.

Es lohnt sich Zeit für die Fahrt einzuplanen und immer wieder zu stoppen.

Die Strasse ist einsam – ab und an läuft ein Schaf über die Strasse, manchmal kreuzt auch eine Herde Islandponies den Weg und ganz selten fährt ein Auto an einem vorbei.

Der Fokus liegt auf der Natur.

Das erdet, lässt ankommen und ehrlich gesagt beeindruckt die Kraft der Natur. 

Das wichtigste und coolste an Island sind aber natürlich die kleinen flauschigen Islandpferde, die hier ähnlich oft auf den Koppeln zu sehen sind, wie in Deutschland Kühe auf der Weide, wenn man auf einer Landstraße fährt.

Yogihorse in Island

Yoga und Reiten für Pferdemenschen

Nach etwa 5 Stunden reiner Fahrtzeit erreichen wir Hofsoss. Hier in der Nähe steht das Sommerhaus, indem die Reitgruppe während des 6-tägigen Retreats wohnen wird.

Wir haben uns für einen Mix aus Yoga, Reiten und Shiatsu bei Yogihorse entschieden – zwischendurch machen wir Ausritte durch die wunderschöne Landschaft Islands.

Hlin hat in Island in Holaskoli an der Pferdeuniversität studiert und sich dort mit den verschiedenen Reitlehren auseinandergesetzt. Sie verbindet das Reiten mit ihrer Yogaleidenschaft und macht seit vielen Jahren Yoga in Indien. Das Ganze kombiniert sie zu einem eigenen System, das Yoga und Reiten miteinander verbindet. Sie kommt für Vorträge nach Deutschland, ist regelmäßig in Indien, hat eine „digitale“ Yogaklasse via Zoom und war auch schon bei unserem Pferdevent „Pfernetzt“ vor einigen Jahren dabei.

Sie bietet über Yogihorse.com Reiterlebnisse für fortgeschrittene Reiter, Reitprogramme für Yogafans, spezielle Reiterreisen mit Christina von herzenspferd.de und immer wieder Sonderprogramme, wie „Yoga für Reiter und Shiatsu für Pferde“ an, für das ich nach Island gereist bin. 

Tipp

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Wenn du übrigens mehr ZEN und OMMMMH haben willst – kannst du auch bei Hlins und Christinas „Yoga-für Reiter“-Onlinekurs tiefer eintauchen in das ganze Thema und Yoga als perfekten Ausgleichssport für Reiter für dich entdecken:

Du kannst dir bei Hlin und ihren Retreats das aussuchen, was dein Herz höher schlagen lässt. Weil ich meinem Pferd auch immer gerne Gutes tun möchte, mein Körper dringend ein bisschen Biegung und Dehnung vertragen kann und mein Fokus nicht nur auf dem Reiten liegt, habe ich mich für den Mix aus Shiatsu, Yoga und Reiten entschieden, von dem ich dir jetzt berichten werde.

Hlin Island
(Foto: Pferdeflüsterei)

Islandpferd als Schulpferd

Die Isis von Hlin haben das beste Leben, das sich ein Schulpferd wünschen kann. Sie haben unendlich weite Koppeln, eine gut sozialisierte Herde und werden regelmäßig Korrektur geritten. Das merkt man ihnen an, denn sie sind sehr zugewandt, neugierig und den Menschen gegenüber aufgeschlossen.

Besser kann es einem Schulpferd nicht gehen. Wir holen sie jeden Mittag von der großen Weide. Ein Ruf reicht und die Herde setzt sich in Bewegung. Es gibt keinen Stress und keinen Zeitdruck, denn Hlin und ihrem Team ist das Wichtigste, dass die Gäste in einem schönen Flow durch ihre Yoga-Shiatsu-Pferdezeit gleiten.

Genau das nehmen die Pferde gerne an und schließen sich uns mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck an, wenn wir sie halftern und mit ihnen zum Paddock gehen.

Yoga und Shiatsu mit Pferden: Die Verbindung zu dir und die Verbindung zum Pferd

Wir starten jeden Morgen mit einer Yogarunde in der Jurte im Garten. Die Übungen sind auf die Baustellen und Themen von Reitern abgestimmt. Wir öffnen die Hüfte, strecken und Dehnen unsere Beine, Arme und den Rücken, stärken die Bauchmitte und kommen im Hier und Jetzt an.

Die Luft ist frisch und klar, das taunasse Gras fühlt sich schön unter den Füßen an und die Yogaübungen biegen und dehnen genau das zurecht, was wir später beim Reiten brauchen werden.

Danach frühstücken wir und lernen von der Tiershiatsu-Expertin Mia Estermann jeweils in einer Theorieeinheit ihre Welt der fernöstlichen Energie- und Körperarbeit kennen. Sie hat den Fokus auf einer achtsamen Verbindung zum Pferd und einer guten Verbindung zu sich selbst. Das ergänzt sich auf einer mentalen Ebene gut mit den Yogaübungen und bringt uns in eine schöne Balance, bevor wir zu den Pferden gehen.

„Die Menschen denken meist, ich würde das Pferd ein bisschen streicheln. Aber es ist viel mehr als das. Ich fühle durch die Griffe in den Körper der Pferde rein und interpretiere das was ich fühle, so dass ich dem Pferd besser helfen kann seinen ganzen Körper gut wahrzunehmen.“ (Zitat Mia Estermann)

Mia ist Shiatsu-Expertin und hat ihr Wissen auf die Welt der Pferde übertragen. Sie arbeitet seit über 20 Jahren mit dieser Technik und hat eine eigene Schule in der Schweiz. Dort bildet sie Pferdeexperten zu Shiatsu-Therapeuten für Tiere aus. In der Shiatsu-Woche bei Hlin steigt sie mit uns in die Welt der Körperarbeit ein und zeigt uns, wie wir die Erkenntnisse aus der Technik für unser Reiten nutzen können.

Beim Shiatsu und der Körperarbeit a la Mia geht es in erster Linie darum in eine gute Balance zu kommen, mit dieser Balance zu den Pferden zu gehen und dann eine Verbindung zu den Pferden aufzubauen.

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Vom Ausstreichen
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zur Entspannung
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Wir lernen Techniken wie „ausstreichen“, „zentrieren“, erfahren mehr über die Meridiane und wie wir das Wissen dann auf unser Reiten und das Pferd übertragen können.

  1. Schritt = „Zentrierung“ des Menschen, damit der Mensch klar und standfest sein kann. Innerlich, wie äußerlich. So nennt Mia diese Balance und gibt uns innere Bilder dafür.
  2. Schritt = „Ausstreichen“ und wahrnehmen des Pferdekörpers, sowie Zentrierung des Pferdes. Damit auch das Pferd in eine gute Balance kommt und seinen Körper wahrnimmt.

Letztlich geht es bei Mias Arbeit darum, die Pferde bewusst zu lesen und wahrzunehmen, während man sie beispielsweise „ausstreicht“ und daraus Lehren für das Training zu ziehen beziehungsweise den Pferden die „schlecht“ vernetzten Körperstellen auch dadurch wieder bewusst zu machen.

Gleichzeitig bekommen wir inspirierende Ideen – die eigentlich auf der Hand liegen, aber im Alltag gerne in der Hektik des Augenblicks und dem Wunsch alles perfekt zu machen verloren gehen – wie das Bild „dem Pferd Raum zu geben für seine Bewegungen“ oder „eine Schnur zwischen Bauchnabel und unterem Rücken innerlich zu spannen und eine Perle auf dieser Schnur zu zentrieren“, um unsere innere Standfestigkeit und Mitte zu finden.

Das erste Bild hilft mir zum Beispiel immens beim Tölten. Ich bin noch nie zuvor getöltet und während ich damit beschäftigt bin alle Hilfen im „Töltsitz“ möglichst korrekt umzusetzen, fällt Tyr immer wieder in Trab. Er töltet wohl nur, wenn der Sitz wirklich stimmt – was natürlich großartig ist. So weiß ich immer, dass ICH etwas falsch gemacht habe, wenn er nicht töltet.

Dann denke ich an das Bild von Mia und wie von alleine setzt sich mein Körper tiefer ein, ich lockere meine Knie und gebe ihm und seiner Bewegung „Raum“. Das Ergebnis ist die längste und weichste Töltstrecke meines Lebens.

Tyr schnaubt ab, nimmt den Kopf tiefer und töltet butterweich durch die Landschaft Islands.

Genau diese Idee – dem Pferd „Raum für die richtige Bewegung zu geben“ – werde ich mir unter anderem mitnehmen in mein Reiten mit Carey.

Wir probieren während der Woche übrigens immer alles aus dem Shiatsu und den reiterlichen Hilfsideen von Hlin an uns, bevor wir an den Pferden „Hand“ anlegen. Das ist etwas, was ich immer liebe und dir auch immer empfehlen kann – egal um was es geht – wenn du etwas Neues für dein Pferd lernst.

Island Massage Petra
(Foto: Pferdeflüsterei)
Islandpferde reiten und schöner tölten dank Yoga 12
(Foto: Pferdeflüsterei)

Sitzschulung und Ausritte

Nach unserer Theorieeinheit dürfen wir die Griffe an den Pferden ausprobieren, die nahezu alle immer innerhalb kürzester Zeit entspannen, fast schon einschlafen und sich gerne fernöstlich  „streicheln“ lassen.

Wir starten damit, dass wir in die Herde gehen und eine Verbindung zu den Pferden aufbauen sollen – erwartungslos.

Ich laufe zu den Pferden, atme tief ein und aus und freue mich an der wunderschönen Landschaft. Nach und nach schließen sich ein, dann zwei, dann drei Pferde mir an und ich darf zwischen diesen wunderschönen flauschigen Ponies stehen und auf eine atemberaubende Landschaft blicken.

Plötzlich kommt ein kleiner Fuchs von der Seite an und schubst die anderen freundlich weg, parkt neben mir ein und atmet aus. Tyr.

Die Botschaft ist klar: Ich habe dich ausgesucht. Ich freue mich, kraule den kleinen Kerl und wir dösen zusammen, während die anderen auch nach und nach mit den Pferden Connecten.

Tyr ist ein echter Gentleman, sehr freundlich, fein und introvertiert. Seine Reaktionen sind sehr dezent und ich muss ihn genau lesen. Aber er lässt sich voll auf alles ein, was wir machen.

Er entspannt beim Shiatsu und erzählt mir durch seine leisen Zeichen der Körpersprache von seinem Körper. Beim Reiten reagiert er immer höflich und er trägt mich auf meinem ersten Tölt durch die isländische LAndschaft. Ich fühle mich aufgehoben und kann die Tage mit ihm, die Reitstunden von Hlin und die Ausritte dank seiner in sich ruhenden Freundlichkeit genießen.

Die Pferde strahlen absolute Sicherheit und Zugewandtheit aus, was die Ausritte zu einem Vergnügen macht. Es ist so wichtig, dass gerade Schulpferde oder Reitpferde im Reiturlaub sicher und gut geritten sind. In einer fremden Landschaft mit fremden Pferden ein Grundvertrauen in das Pferd haben zu können, macht den Reiturlaub erst zu einem schönen Erlebnis.

Das ist nicht immer so – ich habe es auch schon anders erlebt – und das kann stressig für alle Beteiligten sein.

Bei Hlin dürfen wir uns immer Zeit nehmen, alles darf in Ruhe und Gelassenheit passieren und die Pferde waren alle sehr verlässlich.

Abends können wir im Hotpod entspannen und in Schwefelduft angehauchtem heißem Wasser tief aus der Erde die Muskeln entspannen. Wir haben eine großartige Zeit, lachen viel, lernen viel und werden jeden Tag mit leckerem indischem Essen von Hlins Ehemann Manoj bekocht.

Petra kuschelt mit Islandpferd
(Foto: Pferdeflüsterei)


Der Mix ist genial

Faszination Island

Zwischendurch nehmen wir uns einen Tag und fahren nach Akureyri auf eine Walbeobachtung mit einem Fischerboot. Ehrlich gesagt hätten wir gerne eine der Touren mit den Elektrobooten in Husavik gebucht, aber leider war alles schon über Wochen ausgebucht.

Der Geruch von Diesel liegt in der Luft und ich steige mit einem Mix aus schlechtem Gewissen und Vorfreude ein. Sicher hätte ich mich besser gefühlt, wenn wir nicht mit einem alten Dieseldapfer auf Tour gegangen wären, aber ich wollte – egoistischerweise – nicht auf das Erlebnis einer Walbeobachtung verzichten.

„Wale watching is Wale Waiting“, sagt unser Tourguide – eine Meeresbiologin. Sie erklärt uns alles zu den Walen, die wir sehen, und erzählt uns mehr über die Natur und die Seevögel, die immer wieder über unsere Köpfe gleiten.

Die ersten Wale zeigen sich schon nach wenigen Minuten. Es ist beeindruckend und sollte unbedingt auf der Liste der „Must Sees“ in Island stehen. Wir sehen Entenschnabelwale und später tiefer im Fjord auch Buckelwale.

Die Tiere sind majestätisch und strahlen eine große Ruhe aus. Sie gleiten durch das Wasser und zeigen uns, wie klein und unscheinbar wir Menschen im Vergleich zu ihnen und der Natur sind.

Ich hätte nicht auf dieses Erlebnis verzichten wollen.

Gleichzeitig freuen wir uns auch auf weitere Reiteinheiten und die nächste Yogasession bei Hlin und Manoush. Der Mix aus Natur, Yoga und Reiten ist einfach genial.

Deswegen: Nimm dir unbedingt ein paar Tage mehr Zeit, wenn du zu Hlin möchtest. Sie bietet vor allem im Sommer verschiedene Wochenprogramme, die du unbedingt mit ein paar Tagen Sightseeing ergänzen solltest. Wir schließen an unsere Yoga- und Reitwoche noch 5 Tage im Süden Islands an und schauen uns die verschiedenen natürlichen Sehenswürdigkeiten Islands auf dem kleinen „Golden Circle“ an, um Geysiere, Vulkanlandschaften und heisse Quellen zu sehen. Im Grunde könntest du das auch als Tagestour machen, aber wir fanden es schöner uns Zeit für die einzelnen Stationen zu nehmen und sind jeden Tag zu einer anderen Tour aufgebrochen.

Es wäre zu schade auf die wunderschöne Natur, die chilligen Runden im erdwarmen Wasser und die leckeren Zimtschnecken zu verzichten.

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