Futterberatung fürs Pferd: Wie findest du jemanden, dem du wirklich vertrauen kannst?

Weißt du, wie viele Pferdefuttermittel es auf dem deutschen Markt gibt? Ich auch nicht genau. Aber ich weiß: Es sind viel zu viele. Für jede Rasse. Für jede Jahreszeit. Für jedes Zipperlein. Und fast jedes Produkt verspricht dir genau das zu lösen, woran dein Pferd gerade leidet. Gleichzeitig werden immer…

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Weißt du, wie viele Pferdefuttermittel es auf dem deutschen Markt gibt? Ich auch nicht genau. Aber ich weiß: Es sind viel zu viele. Für jede Rasse. Für jede Jahreszeit. Für jedes Zipperlein. Und fast jedes Produkt verspricht dir genau das zu lösen, woran dein Pferd gerade leidet. Gleichzeitig werden immer mehr Pferde dicker, immer mehr kämpfen mit Stoffwechselproblemen, und immer mehr Pferdebesitzerinnen stehen ratlos vor dem Futterregal und kaufen… irgendwas. Das kenne ich noch von früher

Meine Stute Carey wurde trotz regelmäßigem Training im Sommer 2018 deutlich zu dick. Ich habe recherchiert, ausprobiert, gelesen. Und trotzdem das Gefühl gehabt, im Dunkeln zu tappen. Was ich daraus gelernt habe, warum ich heute selbst Futterberatungen anbiete, wie du erkennst ob du es wirklich mit einem Experten oder einem gut verkleideten Verkäufer zu tun hast, und warum REiCO-Futter für mich einen echten Unterschied macht: Das liest du jetzt hier.

Futterberatung Pferd – das Wichtigste vorab:

  • Pferdefutter ist zutiefst individuell. Kein Pferd braucht dasselbe wie das Pferd daneben.
  • Gute Futterberater sind unabhängig, haben echte Expertise und betrachten dein Pferd als Individuum.
  • Die meisten kostenlosen Futterberatungen sind Verkaufsgespräche in freundlichem Gewand.
  • Ein jährliches Blutbild ist kein Luxus, sondern Grundlage jeder seriösen Futterberatung.
  • Qualität entscheidet: Was nützt ein Mineralfutter, das der Körper gar nicht aufnehmen kann?
  • Kräuter haben immer auch eine medizinische Wirkung – und sollten deswegen niemals blind gefüttert werden.
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Pferdefutter: Da sind wir uns einig. Und dann hört es auf.

Pferde brauchen Futter. Da sind wir uns einig, oder? Pferde brauchen vor allem Raufutter und sie haben einen ziemlich ausgeklügelten Verdauungsapparat. Auch da würde mir vermutlich jeder Pferdebesitzer zustimmen, richtig? Das sind zwei eindeutige und ziemlich klare Punkte in der Pferdefütterung. Aber dann hört es auch schon auf mit der Einigkeit und Klarheit in Punkto Pferdefutter.

Die verschiedenen Läden und Futtermittelanbieter haben einen unfassbar großen Dschungel an Möglichkeiten und Futtervarianten. Für scheinbar jedes Zipperlein, jeden Pferdetyp und jedes Futterproblem scheint es eine Lösung zu geben. Aber warum sind dann immer mehr Pferde dick? Warum gibt es immer mehr Pferde mit Stoffwechselproblemen und wieso unterscheiden sich die Futterangebote einerseits so stark und sind andererseits trotzdem laut Hersteller so universell einsetzbar?

Futterberatung Pferd

Warum der Futterdschungel dein Problem ist

Stell dir vor, du gehst in eine Apotheke und willst ein Mittel gegen Kopfschmerzen kaufen. Die Apothekerin zeigt dir 200 verschiedene Produkte, erklärt dir, dass jedes davon „das Beste“ ist, und lächelt dabei freundlich. Kein Blutbild. Keine Anamnese. Kein Interesse daran, ob der Kopfschmerz von Stress, Schlafmangel oder etwas Ernstem kommt.

Genau das passiert in der Welt der Pferdefütterung täglich. Nur dass es hier nicht um einen Kopfschmerz geht, sondern um ein Lebewesen, das vollständig von dir abhängig ist.

Die Futtermittelindustrie ist groß, clever und gut vernetzt. Und zwischen echten Experten und gut ausgebildeten Verkäuferinnen mit „Futterberater“ auf der Visitenkarte liegt ein riesiger Unterschied. Einer, den du kennen solltest – bevor du wieder etwas kaufst.

Gute vs. schlechte Futterberatung: Woran erkennst du den Unterschied?

Ich sage das direkt, weil ich finde, dass es zu selten gesagt wird: Nicht jeder, der sich Futterberater nennt, ist auch einer. Und nicht jede Beratung ist gut – egal ob kostenlos oder bezahlt. Manchmal ist sie genau das Gegenteil.

Eine schlechte Futterberatung erkennst du daran, dass der Berater kein echtes Interesse an deinem Pferd hat, keine Fragen zu Haltung, Training, Jahreszeit oder Vorerkrankungen stellt und pauschal Dinge verteufelt oder ablehnt. Stattdessen kommt eine allgemeine Liste, die genauso gut für tausend andere Pferde passen könnte.

Eine gute Futterberatung erkennst du daran, dass die Person unabhängig ist, oder zumindest transparent über ihre Bindungen. Sie erklärt dir, warum sie etwas empfiehlt, nicht nur was. Sie stellt Fragen. Viele Fragen. Sie fragt nach dem Heu, nach der Haltungsform, nach dem Trainingsplan, nach Hautproblemen, Muskeln, Verhalten und aktueller Fütterung. Sie betrachtet dein Pferd als Individuum mit eigener Geschichte, eigenem Körper und eigenen Baustellen.

Das ist das Minimum. Alles andere ist ein Verkaufsgespräch.

Eine wichtige Frage, die du immer stellen solltest: Hat diese Person Wissen, das über einen Herstellerkurs hinausgeht? Tierheilpraktiker, Tierernährungsberatung, fundiertes Wissen über Pferdeanaatomie und Verdauung? Das sind Dinge, die einen echten Unterschied machen.

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Pferdefutter ist individuell. Punkt.

Weil ein Punkt gerne unter den Tisch gekehrt wird: Pferdefutter ist eine zutiefst individuelle Angelegenheit. Punkt. Das würde ich mittlerweile ziemlich sicher behaupten. Kein Pferd braucht nur dies oder nur das oder sollte auf Verdacht mit tausend verschiedenen Futtersachen vollgestopft werden.

Gleichzeitig ist es höchst verwirrend in dieser Masse der Angebote das perfekte Futter für das eigene Pferd zu finden. Natürlich gibt es ein paar Basics der DOs und DONTs in der Pferdefütterung, die ich dir gleich noch auflisten möchte. Außerdem beschreibe ich dir auch als Inspiration, was meine Stute aktuell nach einer Futterberatung in ihren Futtertopf bekommt.

Aber es gibt eben so viele verschiedene individuelle Faktoren, die die Fütterung beeinflussen sollten:

  • Von der Haltung und dem Training
  • über die Heuqualität
  • bis zur Rasse des Pferdes
  • der Jahreszeit in der wir uns befinden
  • aktuellen gesundheitlichen Themen des Pferdes
  • und der grundsätzlichen gesundheitlichen Lebensgeschichte des Tieres

Deswegen lasse ich beispielsweise einmal im Jahr ein großes Blutbild machen. Natürlich ist auch das nur eine Momentaufnahme und kann manche Mängel oder Überschüsse nicht perfekt anzeigen. Aber zumindest erkenne ich grobe Thematiken und einen Verlauf über die Jahre und kann bei großen eklatanten Auffälligkeiten schneller eingreifen.

Was du über das Verdauungssystem deines Pferdes wissen musst

Bevor wir tiefer in die Futterberatung einsteigen, lohnt sich ein kurzer Blick auf das, womit wir es eigentlich zu tun haben. Denn das Verdauungssystem des Pferdes ist nicht mal eben wie das eines Hundes oder einer Katze. Es ist hochspezialisiert, komplex und gleichzeitig erstaunlich anfällig.

Das Wichtigste zuerst: Dein Pferd darf nie länger als drei Stunden ohne Heu oder Weide sein. Nicht drei Stunden und zehn Minuten. Drei Stunden. Weil der Pferdemagen kontinuierlich Magensäure produziert, egal ob er voll ist oder leer. Wenn kein Futter da ist, das diese Säure puffert, greift sie irgendwann den Magen selbst an. Magengeschwüre beim Pferd sind schmerzhaft und leider häufiger als viele denken. Das Wissen darüber ist mittlerweile weit verbreitet, aber die konsequente Umsetzung fehlt noch oft.

Wenn du dein Pferd nicht selbst versorgst: Verlasse dich nicht auf „Die Pferde kriegen hier genug Heu.“ Schau es dir selbst an, mindestens einmal über einen ganzen Tag.

Das Pferd hat keine Gallenblase. Das klingt wie eine Randnotiz, ist aber relevant: Der Pferdekörper ist nicht auf Fettverdauung ausgelegt. Das ist auch der Grund, warum Ölfütterung eigentlich nicht ins Pferd gehört, auch wenn sie von manchen Ecken immer noch empfohlen wird.

Der Blinddarm ist beim Pferd eine riesige Gärkammer, die die gesamte rechte Flanke ausfüllt. Wenn er durch falsche Fütterung aus dem Gleichgewicht gerät, zum Beispiel durch Heulage, Silage oder eine unausgewogene Darmflora nach Antibiotika, kann das die gesamte Statik des Pferdes verändern. Wer das nicht glaubt: Schau, ob dein Pferd auf dem linken Zirkel deutlich besser biegt als auf dem rechten. Eine erschwerte Biegung auf der rechten Hand kann auch ein Hinweis auf eine Blinddarmsituation sein.

Und dann ist da noch der Stress. Wenn dein Pferd sich in der Herde, im Training oder durch Schmerzen gestresst fühlt, schlägt das sehr schnell auf den Magen. Kotwasser, häufiges Gähnen oder Flehmen, Durchfall, ein aufgegaster Bauch: Das können Anzeichen sein, dass etwas im System hakt. Nicht immer liegt es am Futter. Aber das Futter ist fast immer eine der Variablen.

Kurz gesagt: Das Verdauungssystem des Pferdes versteht man nicht aus dem Bauchgefühl heraus. Es braucht Wissen. Und das ist einer der wichtigsten Gründe, warum eine gute Futterberatung mehr wert ist als jede gut gemeinte Empfehlung aus dem Stall.

raufutter pferdefütterung

Wenn der Stoffwechsel aus dem Ruder läuft: Welche Symptome du kennen solltest

Der Stoffwechsel deines Pferdes wird von Enzymen gesteuert, die aus Aminosäuren gebildet werden. Eine ausgewogene Nährstoffversorgung ist die Grundlage dafür, dass dieses System reibungslos läuft. Wenn sie fehlt, zeigt das der Körper – nur nicht immer dort, wo man es erwartet.

  1. Leberfunktionsstörungen äußern sich oft als tränende oder entzündete Augen, Gallen, Sehnenprobleme, angelaufene Beine, Gewichtsverlust, Leistungsabfall, ein auffälliges Fellbild, übermäßige Schreckhaftigkeit oder auch Lethargie.
  2. Magen- und Darmfunktionsstörungen zeigen sich als Koliken, Durchfall, Kotwasser, Blähungen, stinkenden Kot, aufgegasten Bauch, häufiges Gähnen oder Flehmen und Stressverhalten beim Fressen.
  3. Immunologische Störungen erkennt man an einer Neigung zu Infektionskrankheiten, langen Krankheitsverläufen, Allergieneigung, chronischem Husten und schlechter Wundheilung.
  4. Sogenannte Zivilisationskrankheiten wie EMS sind heute erschreckend weit verbreitet. Sie haben fast immer auch eine Fütterungskomponente und brauchen einen neuen Blickwinkel, nicht mehr vom Gleichen.

Die Entgiftungsorgane des Pferdes – Leber, Nieren, Darm, Lunge und Haut – stützen sich gegenseitig. Wenn eine dieser Barrieren überlastet ist, übernimmt die nächste einen Teil der Arbeit. Dann zeigen sich Symptome an Stellen, die man zunächst gar nicht mit der Fütterung in Verbindung bringt. Hautprobleme, chronischer Husten, schlechte Biegung auf der rechten Hand – das klingt nach Training, kann aber im Futternapf anfangen.

My Pferdemüsli: Was bei meinem Pferd in den Futtertrog kommt

Bevor ich dir eine genaue Auflistung mache, was sie aktuell bekommt, schreibe ich dir noch kurz ein paar allgemeine Basics aus der Futterschüssel auf. Denn Fütterung ist bei uns immer ein aktueller Stand. Was meine Pferde bekommen variiert immer wieder und wird ein Stückweit sogar von ihnen mitbestimmt.

  • Mal mische ich Kamillenblüten dazu, mal selbstgesammelte getrocknete Brennessel und mal Hagebutten oder Schwarzkümmelsamen, je nach Jahreszeit und Interesse meiner Pferde.
  • Mal biete ich einen Leinsamenbrei für den Magen, mal Omega-3-Pellets aus Hanf und Leinsamen – kannst du alles HIER finden (und bekommst 5% Rabatt mit dem Code PETRA im Warenkorb)
  • Mal darf sie beim Spazieren an der natürlichen „Kräuter“-Bar naschen. Je nach Jahreszeit sind Brombeerblätter, Apfelbaumrinden, Haselnussblätter oder Walnussblätter ihre Favoriten. Manchmal futtern sie auch andere Kräuter, die am Wegesrand stehen.

Du siehst also, dass meine Pferde durch ihr Futterinteresse und ich persönlich durch meine Grundhaltung – dass Abwechslung immer gut tut – den Futterplan regelmäßig verändern.

Beide bekommen aber dauerhaft 3 Sachen von mir, weil ich über die Jahre (und Blutbilder) feststellen konnte, dass ihnen diese Sachen immer fehlen und sie damit toll aufgestellt sind:

Hanfsamen Pferdeflüsterei

Futterberatung fürs Pferd: So läuft das

Ich finde Ernährung und Fütterung hochspannend – egal ob bei meinem Pferd oder bei mir selbst, denn ich glaube fest: DU BIST, WAS DU ISST. Ich bin ein Clean Eating Fan und Biomäuschen. Genau das versuche ich auch bei meinen Pferden – artgerecht und naturnah mit ausgewählten Zusatzfuttermitteln.

Ich stelle immer Fragen, bevor ich berate, weil ich mehr über das Pferd, seinen Gesundheitszustand und das Futter erfahren will.

Zu den Hausaufgaben gehören beispielsweise:

  • Infos zu Haltung, Alter, Rasse, Fütterung, Trainingsplänen
  • Infos zu Krankheiten, Hautthemen usw.
  • Gerne ein aktuelles Blutbild – falls vorhanden

Du kannst dann per Email oder in einem Call mit mir darüber sprechen und alle Fragen stellen. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich. Ich bin REiCO Partnerin, weil ich dieses Futter liebe und meinen Pferden gebe. Aber ich empfehle auch andere Futtermittel, wenn sie besser passen oder ergänzende Samen und Kräuter.

Warum ich auf Reico setze: Qualität, die man versteht

Seit ich mich intensiver mit Pferdefütterung beschäftige und selbst Futterberatungen anbiete, habe ich mich ernsthaft gefragt: Welchem Hersteller vertraue ich eigentlich, wenn es um die Produkte geht, die ich empfehle? Denn das ist keine triviale Frage. Im Gegenteil.

Die Antwort ist REiCO. Und ich sage das nicht als Werbesatz, sondern weil ich verstanden habe, wie dort produziert wird – und warum das einen echten Unterschied macht. Wenn dich das auch interessiert, melde dich unbedingt bei mir – dann kann ich dich beraten und deine zuständige Person bei REiCO für dich sein als deine Partnerin für dich und dein Pferd.

RREiCO kommt aus dem Allgäu und wurde von einem Tierheilpraktiker gegründet. Das ist kein Zufallsprodukt einer großen Industrielinie, sondern ein Unternehmen, das mit echtem Fachwissen über Tierkörper und ihre Bedürfnisse entstanden ist. Jemand, der weiß, wie ein Pferdekörper funktioniert, hat hier entschieden, was wie produziert wird.

  1. Kaltgranulierte Kräuter. Kräuter enthalten flüchtige Wirkstoffe, die bei Hitze verloren gehen. Genau die Stoffe, deretwegen wir Kräuter überhaupt füttern. Bei Reico werden sie kalt verarbeitet, damit diese wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Das klingt nach Selbstverständlichkeit, ist es aber nicht. Die meisten Hersteller sparen sich diesen aufwändigeren Schritt.
  2. Mikronisierte und entfaserte Pflanzen. Die Pflanzenzellen werden so aufgeschlossen, dass die Inhaltsstoffe für den Körper maximal zugänglich sind. Entfasert bedeutet: Störende Ballaststoffe werden entfernt, damit das Pferd tatsächlich aufnehmen kann, was drin ist. Nicht was auf der Verpackung steht, sondern was wirklich im Körper ankommt. Das nennt sich Bioverfügbarkeit. Und die ist bei Reico außergewöhnlich hoch.
  3. Anorganische und organische Mineralstoffe in der richtigen Balance. Der Pferdekörper kann nicht alle Mineralstoffformen gleich gut aufnehmen. Reico kombiniert beide Verbindungstypen so, dass der Körper maximal davon profitiert. Das ist keine Zufallsmischung, das ist angewandtes Wissen darüber, wie Tierernährung wirklich funktioniert.
  4. Mineralstoffe aus der Alge. Meeresalgen sind eine der reichhaltigsten natürlichen Mineralstoffquellen, die es gibt. Spurenelemente in einer Form, die der Körper bestens kennt und effizient verwertet. Das ist etwas anderes als synthetische Mineralstoffpulver, die der Körper erst mühsam umwandeln muss.

Was mich letztlich überzeugt hat, ist nicht ein einzelnes Argument. Es ist das Gesamtbild: Hier hat jemand wirklich nachgedacht. Nicht „wie machen wir das günstig?“, sondern „wie machen wir das richtig?“. Das spürt man im Unterschied.

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Futterberatung mit mir: Was dich erwartet

Ich biete selbst Futterberatungen an – als REiCO-Partnerin und mit meinem Kräuterwissen. Das bedeutet: Du bekommst keine generische Liste von Produkten, die ich dir einfach in die Hand drücke. Du bekommst eine echte individuelle Einschätzung deines Pferdes und eine Empfehlung, die wirklich zu deinem Pferd passt.

Ich kombiniere dann das Wissen aus meiner Pferdefütterung, vieler Kundenpferde und das Wissen aus der Pferdeernährung mit meinem Kräuterwissen. Kräuter sind mächtig. Aber nur, wenn man weiß, welches Kraut für welches Pferd zu welcher Zeit wirklich Sinn ergibt. Nicht nach Bauchgefühl, sondern mit echtem Verständnis für Wirkung und Wechselwirkung. Denn eines stimmt: Wenn du Kräuter fütterst, um Mineralstoffe zu geben, fütterst du gleichzeitig immer auch die medizinischen Wirkstoffe der Kräuter mit. Das ist nicht falsch – aber es braucht Bewusstsein.

Wenn du das Gefühl hast, dass dein Pferd besser dran sein könnte, dass du im Futterbereich noch Luft nach oben hast, oder dass du endlich Klarheit möchtest statt dieses permanente Rätselraten: Dann lass uns schauen, was wirklich passt.

Schreib mir einfach eine Nachricht. Wir schauen gemeinsam, was dein Pferd braucht.

FAQ: Die wichtigsten Fragen zur Futterberatung fürs Pferd

FAQ
Was kostet eine Futterberatung fürs Pferd?

Das hängt vom Anbieter und vom Umfang der Beratung ab. Eine gute Beratung beinhaltet Anamnesebogen, mindestens ein Telefonat, einen individuellen Futterplan und eine Nachbetreuungsphase. Das hat seinen Preis – aber dieser Preis ist fast immer kleiner als jahrelange Fehlfütterung mit unnötigen oder falsch dosierten Produkten.

Wie oft sollte ich eine Futterberatung machen?

Einmal jährlich ist ein guter Rhythmus, besonders wenn sich die Lebensumstände deines Pferdes verändern: neuer Stall, neues Training, gesundheitliche Themen, Alterung. Ein Blutbild einmal im Jahr ist dabei eine sinnvolle Grundlage, weil es dir zeigt, was im Körper wirklich vorgeht.

Braucht mein Pferd unbedingt Mineralfutter?

Das hängt sehr stark von der Heuqualität ab. Heu von heutigen Kuhweiden enthält oft nicht die Spurenelemente, die Pferde brauchen. Viele Pferde fressen aus diesem Grund mehr Heu als nötig – ihr Körper sucht nach etwas, das er nicht findet. Ein Blutbild gibt dir Sicherheit, bevor du blindlings etwas zufütterst.

Was spricht gegen Heulage?

Heulage ist säuernd und beeinflusst das Milieu im Darm negativ. Der Darm braucht ein neutrales Milieu, um richtig zu arbeiten. Außerdem kann Heulage den Stoffwechsel belasten und dazu führen, dass Pferde zwar zunehmen – aber auf eine Weise, die dem Körper nicht guttut. Auch für Allergiker ist Heulage langfristig keine gute Lösung, auch wenn die geringere Staubmenge anfangs Erleichterung bringt.

Kann ich meinem Pferd einfach Kräutermischungen kaufen?

Grundsätzlich ja. Aber mit Bedacht. Kräuter haben immer auch eine medizinische Wirkung. Wer Kräuter als Mineralstoffquelle füttern möchte, fütttert gleichzeitig die Wirkstoffe der Kräuter mit – ob gewollt oder nicht. Empfehlenswert sind Algen wie Spirulina als natürliche Mineralstoffquelle, und Kräuter dann gezielt und zeitlich begrenzt einsetzen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Futterberater und einem Tierarzt?

Ein Tierarzt diagnostiziert und verschreibt. Ein guter Futterberater kennt sich tief mit Ernährung, Verdauung und Nährstoffbedarfen aus – und kann diese Informationen in einen konkreten Futterplan übersetzen. Beide ergänzen sich ideal. Wenn du ein aktuelles Blutbild hast, bringe es in deine Futterberatung mit. Es ist die wertvollste Grundlage, die du liefern kannst.

Warum ist Bioverfügbarkeit in der Pferdefütterung so wichtig?

Weil es keinen Unterschied macht, ob auf der Verpackung viel draufsteht – entscheidend ist, was der Körper wirklich aufnehmen kann. Ein Mineralfutter, das der Organismus nicht verwerten kann, kommt hinten raus, ohne etwas bewirkt zu haben. Mikronisierte, entfaserte Pflanzen und die richtige Kombination aus organischen und anorganischen Mineralverbindungen – wie bei Reico – sorgen dafür, dass das, was du fütterst, auch wirklich ankommt.

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8 Kommentare

  1. Juliane Wesche

    Hallo liebe Petra,
    mich würde interessieren, wie es bei euch weiter ging? Fütterst du noch nach Plan? Mit allem Zusatzfutter?
    Ich bin gespannt ;)
    Lg Juliane &Trausti

    Antworten
    • Petra

      Hey liebe Juliane, ich habe das einmal als Kur gemacht und bin dann wieder zu meinen Basics zurückgekehrt. Mit dem Stallwechsel hatten wir auch anderes (besseres) Heu und seitdem reicht mein Basic laut Blutbild wieder gut aus. :-) Reicht dir das? Ganz liebe Grüße, Petra

  2. Melanie Johanik

    Hallo wo kann man Futterberaterin machen?

    Antworten
    • Petra

      Hallo liebe Melanie,

      da gibt es verschiedene Anbieter – wie Conny Röhm und Christina Fritz (glaube ich) – da musst du einfach schauen, wer und welche Preisklasse dir zusagt. Liebe Grüße, Petra

  3. Sina

    Hallo Petra.
    Wie erging es euch nach der Futterberatung?
    Ich warte schon ganz gespannt auf das Update ;-)
    Viele Grüße,
    Sina

    Antworten
    • Petra

      Hallo liebe Sina,

      uns geht es super! Wir haben ein bisschen variiert und langsam ausgeschlichen. Careys Stoffwechsel ist wieder gut im Lot und wir kommen ganz klassisch – auch wegen gutem Heu und mehr Futterkontrolle – supergut mit unserer Basis klar. Ohne weitere Sachen. Ganz liebe Grüße, Petra

  4. Deborah

    Hallo Petra,
    ich sehen das mit der Fütterung genauso wie du und ich bin auch ein „Bio- Mäuschen“.
    Das Problem ist nur, dass meine dreijährige Islandstute das ein wenig anders sieht. Sie steht in einem Offenstall, bekommt 24 h Heu und Mineralfutter zum Lecken nach Bedarf ( sie ist nur in der Gruppe am rangniedrigsten und ich weiß nicht, ob sie immer dran kommt).
    Ich hab ihr schon versucht die Vierjahreszeitenkräuter zu geben, Hanfsamen, Schwarzkümmelöl…sie frisst es nicht. Jetzt hat sie leider durch das schrecklich nasse Wetter in den letzten Wochen Probleme mit der Haut und sich einen Pilz eingefangen. Also versuche ich ihr Immunsystem zu stärken. Habe eine Kräutermischung ( Brennessel, Hanfsamen, Leinöl, Schwarzkümmel, Taigawurzel, Hagebutte, rote Bete Chips) mit Heuflocken zusammen gestellt. Frisst sie nicht. Dann dachte ich mir okay, dann geht ich einen Kompromiss ein und mische es mit einer frischen Möhre und etwas Haferflocken (beides mag sie). Und mein kleiner schlauer Fuchst pickt nur die Karotten heraus. Habe es jetzt in verschiedensten Kombinationen versucht. Hast du vielleicht einen Tipp für mich?
    Viele Grüße
    Deborah

    Antworten
    • Petra

      Hallo liebe Deborah, was du versuchen kannst ist, mit Prisen zu starten. Ich meine damit wirklich Prisen. So wie du eine Mini-Prise Salz in einen Kuchenteig gibst. Wenn dein Isi-Mäuschen gerne Karotten frisst, dann gepresste Karotten quellen lassen und die Prise druntermischen beispielsweise. Dann kannst du nach und nach „anfüttern“. Ganz liebe Grüße, Petra

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