Mit einem Stuhl in einem Raum fängt alles an. So fängt der Weg zu dem an, was jeder Reiter haben sollte. Das Wichtigste überhaupt für alle Reiter. Das einzig wahre in der Kommunikation mit deinem Pferd, wenn du auf seinem Rücken sitzt. DAS Hilfsmittel, das dir ganz schnell zu einem perfekten Ausritt und Training mit deinem Pferd verhelfen wird – wenn du es beherrscht…

Was ist das wichtigste, das ein Reiter haben sollte, um wirklich richtig gut zu sein? Die Antwort auf diese Frage ist ziemlich einfach. Es ist der unabhängige Sitz. Je unabhängiger du sitzt, desto weniger störst du dein Pferd und desto feiner können deine Hilfen sein. Denn wenn du unabhängig sitzt, wird dein Pferd jeden kleinen Unterschied in deinen Bewegungen spüren. Du hampelst ja ansonsten nicht mehr.

Das bedeutet, dass es etwas bedeuten muss, wenn du dich bewegst. So einfach ist das! Wie bekommst du diesen unabhängigen Sitz?

Ganz einfach, du musst üben und trainieren und üben und reiten und üben und an dir arbeiten und üben und vielleicht hilft dir auch die DVD weiter, die ich dir im heutigen DVD-Tipp vorstellen will. Ich habe mir die DVD angesehen und war begeistert. Weil einfache Tipps und Bilder drin stecken. Ich finde, dass Bilder super weiterhelfen können, auf dem Weg zu einem unabhängigen Sitz*

Ich habe ja hier schon meine Unabhängigkeitserklärung an den Sitz ausgerufen und erklärt wie der Weg sein kann zu einem unabhängigen Sitz. Aber nun ist der Unabhängigkeitskampf leider nicht leicht zu gewinnen.

Deswegen habe ich mich nach Lehrmaterial umgesehen, das zum unabhängigen Sitz hilft. Sally Swift ist die Erfinderin des „Centered Riding“* als Methode, die als Lehre zum unabhängigen Sitz verhelfen soll. Dabei bin ich auf die DVD „Centered Riding – Reiten aus der Körpermitte“ gestossen. Die Pferdetrainerin und Reitlehrerin, die durch die DVD führt ist eine Schülerin von Sally Swift und Linda Tellington Jones*

Die DVD startet mit einem Stuhl

Mit einem Stuhl in einem Raum fängt alles an. Das finde ich sehr gut. Denn geübt wird erstmal an einem Stuhl und in der Theorie. Sie fordert die Zuschauer dann auch gleich dazu auf mitzumachen. Ein bisschen fühle ich mich zwar wie bei der Fernsehgymnastik, die früher immer Sonntagsmorgens lief – aber es hilft.

Ich setze mich brav auf den Stuhl und spüre nach, was mir die Trainerin beschreibt. So soll ich lernen meine Mitte zu finden. Erstmal die Mitte der Sitzbeinhöcker, dann die Balance in den Füßen.

TIPP: Der anatomische Balance-Punkt! Du musst die untere Seite deines Fußes abklopfen. Bis du an eine Stelle kommst, bei der das Gefühl etwas anders ist, als an den anderen Punkten. Es zieht als leichtes Gefühl durch den Körper.

Dieser Punkt am Fuß ist der anatomische Balance-Punkt. Genau da soll der Fuß in den Steigbügeln stehen. So kommt der Fuß unter den Schwerpunkt (=Becken), das Bein bleibt beweglich und kann so einfache und feine Signale an das Pferd geben. Deswegen heißt es, dass der tiefste Punkt der Absatz ist, nicht die Ferse.

Körperteil für Körperteil werden so von der Trainerin durchgearbeitet und genau erklärt, wie man als Reiter die Hand halten, den Arm halten, die Hüfte platzieren muss, damit man möglichst unabhängig sitzen kann. Das alles einmal durchzumachen, bevor man sich auf das Pferd setzt, finde ich sehr gut.

Warum sollten wir das arme Pferd aus der Balance bringen, nur weil wir die Vorarbeit nicht geleistet haben?

Würdest du gerade einen Blick in mein Wohnzimmer werfen, würdest du mich sehen, wie ich an meinen Haaren ziehe um den Mittelpunkt zu finden und die Wirbel frei zu machen, wie ich meine Füße abklopfe oder ich so tue als ob meine Schlüsselbeine lächeln. Wir können also auch zu Hause ohne Pferdüben, bevor wir uns auf das Pferd setzen.

„Stellen Sie sich vor, sie sind ein Schwan. Sie haben ihre Flügel angewinkelt und der Schwan breitet dann seine Schwingen aus und der Wind kommt unter die Schwingen und dann darf der Schwan seine Schwingen wieder einfalten!“

Das ist nur ein Bild der Trainerin von vielen, um eine entspannte Körperhaltung und die richtige Haltung beim Reiten einzunehmen.

Das Ziel: Von Kopf bis Fuß in Balance sein!

Der nächste Schritt: Es geht in die Reithalle und aufs Pferd. Eine Reiterin wird analysiert, die nicht in der Balance sitzt. Die DVD erklärt, was die Reiterin falsch macht und was das wiederum für eine Auswirkung auf das Pferd hat.

Die Trainerin erklärt dann, was die Reiterin tun kann, um ihren Sitz zu verbessern.

  • Wie kann man im Sattel üben, besser zu sitzen?
  • Welche Übungen gibt es, um den Sitz zu verbessern?
  • Welche Bilder gibt es, damit man besser sitzt?

Die DVD beantwortet diese Fragen im laufenden Training am Beispiel dieser Reiterin. So kann man sich sehr gut vorstellen, wie man das im Sattel mit dem Pferd üben kann. Reiten ist ja schließlich nicht „drauf setzen“ und „loszuckeln“. Es wäre so schön, wenn es so einfach wäre.

Aber alles was wir tun, beeinflusst das Pferd und alles was wir falsch machen, verschlechtert unter Umständen die Gesundheit des Pferdes.

Das finde ich immer wieder erschreckend und bin dankbar, dass es Trainer und Bücher und DVDs gibt, die zeigen, wie man besser werden kann.

Inhaltsangabe – Zusammenfassung

Alles auf der DVD dreht sich um Bilder und Erklärungen zum unabhängigen Sitz. Es geht um das Reiten aus der Körpermitte und damit um Leichtigkeit für den Reiter und das Pferd. Die ganzen Elemente sind im Grunde der klassischen Reitkunst entnommen und schön einfach erklärt.

Das Wichtigste: Immer locker bleiben!

FAZIT

Das ist im Grunde das wichtigste – Richtig sitzen und dann immer schön locker bleiben. So eine DVD ersetzt natürlich nicht den Trainer und am Besten schaut auch immer wieder jemand mit Erfahrung von Außen drauf, wenn man mit seinem Pferd unterwegs ist. Aber sie ist hilfreich um Ideen und Bilder zu bekommen, mit denen man im Alltag üben kann.

Ich kann dir die DVD wirklich empfehlen. Wenn du interessiert bist, kannst du sie dir ganz einfach und schnell HIER bei Amazon bestellen*

Die DVD ist von Arminius Media und wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt*

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