Pferd auf Signal grasen lassen! So klappt der entspannte Geländegang

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Darum geht's in diesem Artikel

Will dein Pferd seine Nase immer wieder ins Gras stecken, wenn du mit ihm unterwegs bist? Kämpfst du an jedem zweiten Grasstreifen mit deinem Pferd und den Zügeln, damit der Kopf nicht wie bei einem sturen Selchen Richtung Gras geht. Musst du immer wieder diskutieren, weil dein Pferd partout nicht einsieht, warum es beim Ausritt aufs Grasen verzichten soll? Das ständige Gespräch mit dem Pferd an jedem Grashalm kann manchmal richtig nerven. Damit das kein ewiges Ding zwischen euch beiden bleibt, erkläre ich dir im Artikel ein kleines How To für entspannte Geländegänge ohne Pferdenase im Gras. 

Denn die Diskussion um Gras oder Nicht-Gras muss nicht unbedingt sein. Du kannst mit deinem Pferd auf jeden Fall einen Modus und Kompromiss finden, der dir das erspart. Du musst es ihm nur richtig erklären und eine klare Kommunikation zwischen euch festlegen. Dazu gibt es ein par Eckpunkte, die dir und deinem Pferd weiterhelfen können in der ewigen Grasdiskussion. 

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Gras oder Nicht-Gras! Das ist hier die Frage

Bevor ich dir verrate, wie ich dieses ewige Thema ums Grasen mit meinem Pferd entspannt gelöst habe, will ich dir aber noch einen Gedanken mit auf den Weg geben: Futter ist für dein Pferd eine Frage des Überlebens! …zumindest in seinem Kopf ist das evolutionsbedingt immer noch so.

Natürlich hat dein Pferd genug Heu und Futter, es wird bei dir sicher nicht verhungern und in aller Regel sind unsere Pferde hier in Deutschland viel eher im Überfluss, als im Mangel. Aber das weiß dein Pferd nicht. Denn in seiner ganzen Entwicklung wurde es über Jahrtausende darauf optimiert sich jeden verdammten Grashalm zu schnappen, der ihm auf seinen Wegen begegnet. 

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Pferde und Gras: eine ewige Diskussion?

Wenn es also seinen Kopf zum Gras streckt, macht es das nicht weil es „frech“ ist oder weil es „respektlos“ ist oder weil es so „ungehorsam“ oder gar „unhöflich“ oder „verfressen“ ist. Das alles sind Vermenschlichungen eines tief in deinem Pferd verankerten Urbedürfnis. Sei deinem Pferd also nicht böse, werde nicht sauer oder gestresst und hinterfrage es auch nicht endlos. Das hat NICHTS im Ungehorsam zu tun, sondern einfach nur sehr viel mit seinen Instinkten. 

  • Für dein Pferd ist es nicht logisch, dass ihr ausreitet, um auszureiten oder um Bewegung zu bekommen. 
  • Die Wildpferde sind immer nur ausgezogen oder weitergezogen, um neue Futtergebiete zu finden. 
  • Laufen, um des Laufens willen, ist nicht wirklich relevant für dein Pferd. 
  • Wir machen das mit unseren Pferden, weil wir sie den ganzen Tag in einem Stall oder auf einer Koppel halten und sie sich bewegen müssen, um gesund zu bleiben. 
  • Wir können ihnen ja leider kein Wildpferdeleben bieten. Also müssen wir ihren Bedürfnissen nach Bewegung und Laufen durch Training nachkommen und natürlich macht es auch richtig viel Spaß
  • Reiter und Pferd fühlen sich nach dem Training, Spaziergang oder Ausritt gut

Für dein Pferd ist es nicht logisch auszureiten oder Spazierenzugehen, um des Laufens willen. Seine Instinkte sagen ihm, dass es besser jetzt und jeden Schritt lang fressen sollte, bevor an der nächsten Ecke vielleicht kein Gras mehr steht. 

Wenn du dir das alles verinnerlichst, hast du vielleicht ein bisschen mehr Verständnis und weniger Ungeduld, wenn dein Pferd „mal wieder“ Gras fressen will. 

Trotz all dem, musst du natürlich nicht an jedem Grashalm stehenbleiben und darfst natürlich mit deinem Pferd darüber sprechen, dass du nicht möchtest, dass es an jeder Ecke stehen bleibt um zu Grasen. Deswegen gebe ich dir jetzt ein paar Tipps, wie du das machen kannst und du kannst überlegen, was am Besten zu euch passen könnte. 

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Grasen Auswärts – Tipps für den entspannten Geländegang ohne Pferdenase im Gras 

Letztlich hast du zwei Varianten, wie du mit dem Thema umgehen kannst. Du kannst es einfach grundsätzlich verbieten oder du verbindest es mit einem Signal und trainierst das dann. 

Nummer 1: Nie mehr auswärts Grasen 

Es gibt die Möglichkeit einer komplett klaren Regelung – frei von Ausnahmen. Dein Pferd darf einfach nie grasen, wenn ihr im Gelände unterwegs seid. Mit der Zeit wird es wissen, dass es diese Grundregel gibt und dann musst du bei den meisten Pferden einfach gar nicht mehr diskutieren. Meine Regel wäre das nicht, weil du dein Pferd um schöne Grasecken bringst und weil du auf ganz langen Geländegängen oder vielleicht sogar Wanderritten dann irgendwann ein Problem bekommen könntest. Außerdem ist es doch auch schön gemeinsam an einer schönen Grasecke zu chillen, die Vögel zwitschern zu hören und deinem Pferd diesen schönen Moment des Grauens zu gönnen. Aber natürlich gibst du deinem Pferd so maximale Klarheit und sparst dir mit der Zeit einige Diskussionen. 

Nummer 2: Grasen auf ein Signal hin

Meine Variante ist folgende: Mein Pferd darf auswärts grasen. Ich finde es schön und erkenne auch, dass meine Stute sich so sicher mit mir fühlt, dass sie bereit ist mir die Verantwortung zu überlassen und die Nase ins Gras zu stecken. Aber: Ich will auch nicht, dass sie selbst entscheidet und ständig ihre Nase ins Gras steckt. 

Deswegen haben wir drei Regeln:

  1. Wenn wir Reiten, wird nicht gegrast. Denn ich will vom Sattel aus keine Diskussionen um Grashalme führen. 
  2. Wenn wir am Boden sind (sei es der Spaziergang oder dass ich abgestiegen bin), darfst du dann grasen, wenn ich dir ein bestimmtes Zeichen gebe. 
  3. Wenn du grasen willst, steckst du nicht einfach die Nase ins Gras, sondern zeigst es mir und fragst, ob es gerade okay ist oder passt.

Mein Zeichen ist die Hand, die mit einem ausgestreckten Zeigefinger von ihrem Kopf zum Gras zeigt. Dabei beuge ich mich ein bisschen Richtung Gras. 

Ich „führe“ quasi die Nase meines Pferdes zum Gras. Das klappt meistens, manchmal nicht. Da will ich ganz ehrlich sein. Wenn du ein sehr Grashungriges Pferd hast oder eines, das Regeln immer mal wieder in Frage stellen will oder weiß, was es will, kann es dir natürlich passieren, dass du immer mal wieder darüber reden musst. Meine Stute beispielsweise nutzt jede Gelegenheit meiner geistigen Abwesenheit, zum zu grasen. 

Wenn ich beispielsweise mit jemandem zusammen spazieren gehe und mich unterhalte oder ein Instagram-Video mit dem Handy mache oder mit den Gedanken woanders bin, geht die Nase gerne mal Richtung Gras. Es kann also sein, dass du immer mal wieder mit deinem Pferd darüber sprechen musst oder dein Pferd daran erinnern musst, dass du das nicht einfach so und ungefragt zwischendurch haben möchtest. 

Wie du deinem Pferd das Grasen unterwegs abgewöhnen kannst

Egal ob du es daran erinnern musst oder ihm erst einmal beibringen möchtest – du musst deinem Pferd natürlich auch erklären, was du von ihm willst und was nicht. Dazu habe ich noch zwei Tipps beziehungsweise zwei Wege für dich. Wobei du beides auch verbinden kannst. 

Wir sind uns einig, dass du dein Pferd weder mit der Gerte vorwärts prügeln willst, noch am Führstrick ziehen möchtest. Denn beides ist weder besonders freundlich, noch besonders schön oder gar langfristig hilfreich. 

Wichtig ist erst einmal, dass du dein Pferd auswärts sehr gut beobachtest und in seine Körpersprache reinhörst. Denn die Pferde zeigen schon lange bevor der Kopf zum Gras geht, dass sie gerne grasen möchten. Sie spannen den Körper ein bisschen an, die Nase neigt sich minimal Richtung Boden, die Augen linsen Richtung Gras und der ganze Körper macht sozusagen eine dezente Bewegung Richtung Gras. 

Wenn du diesen Moment erkennst und da schon ansetzt, wirst du langfristig vieles leichter haben. Denn wenn die Nase schon Gras ist, musst du in aller Regel viel deutlicher diskutieren. 

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Zwei Tipps, wie du deinem Pferd das ewige Grasen abtrainieren kannst

Aber wenn du die ersten Körper-Kommunikationsversuche deines Pferdes Richtung Gras schon erkennst und dort ansetzt, wirst du dein Pferd auch mit deiner Feinheit beeindrucken können. Denn Pferde wissen durchaus zu schätzen, wenn wir aufmerksam sind und können beeindruckt sein, wenn wir ihre Gedanken ebenfalls schon erraten, bevor ihr Körper anfängt zu agieren. 

Tipp 1: Wenn du Grasen willst, wird es anstrengend!

Wenn ich also die Zeichen des Pferdes erkenne und fühlen und merken kann, dass die Nase bald im Gras stecken wird, dann reagiere ich, indem ich eine anstrengendere Übung abfordere und das Pferd dadurch einerseits ablenke von seinen „Gras-Gedanken“ und andererseits auch im Kopf verankere, dass es anstrengend wird, wenn es Richtung Gras will. Wenn es aber zügig und entspannt mit mir vorwörts läuft, lasse ich es machen und will nichts von ihm. 

Ein Beispiel: Wenn dein Pferd mit seinem Körper sagt, dass es gleich Richtung Gras gehen will, kannst du es bitten schneller zu laufen oder anzutraben oder du bittest es um ein Schulterherein oder ein Kruppe herein – du bittest es also um ein Übungsding, das einerseits seinen Kopf fordert und es andererseits vorwärts schickt. Sobald die Nase, die Gedanken und der Körper deines Pferdes weg vom Gras gehen, lässt du es wieder in einem gemütlichen Schritt laufen. Jedes mal. Immer wieder. Immer wieder. Immer wieder. 

So lernt es, dass das Leben deutlich weniger anstrengend und chilliger ist, wenn es das Gras links liegen lässt und du musst nicht „strafen“, sondern lenkst einfach nur ab und forderst seinen Kopf. 

Das kannst du ergänzen mit meinem zweiten Tipp oder falls dir das nicht liegt, kannst du auch nur mit Tipp Nummer 2 arbeiten. 

Tipp 2: Wenn du nicht grast, wird es lecker!

Dafür brauchst du Leckerli. Wenn du mit Tipp Nummer 1 einverstanden bist, dann verstärkst du das Ganze noch, indem du deinem Pferd immer dann ein Leckerli und ein Lob schenkst, wenn es mit dem Kopf und seinen Gedanken wieder weg vom Gras geht. Oder wenn ihr nach dem Grasen weitergeht, bekommt es für seinen ersten Schritt weg vom Gras ebenfalls ein Leckerli. 

Wenn du Tipp Nummer 1 nicht nutzen möchtest und nur positiv verstärken willst, kannst du dich auch Schrittweise mit Leckerli vorwärts arbeiten. Das funktioniert wie folgt: 

Wenn du mit deinem Pferd rausgehst – erstmal Spazieren gehend und nicht vom Sattel aus – dann gibst du deinem Pferd für jeden Schritt, den es ohne Grasversuch vorwärts macht ein Leckerli. Irgendwann für zwei Schritte, dann erst für drei Schritte, dann für vier Schritte und so weiter. Irgendwann sind es 100 Schritte und dann irgendwann bist du auf diese Art und Weise dann bei richtig langen Spaziergängen. Wenn das klappt, kannst du das Modell auf den Sattel übertragen und deinem Pferd alle paar Meter ein Leckerli geben, wenn es schön vorwärts gelaufen ist ohne Grasen zu wollen. 

Das dauert etwas länger als Tipp Nummer 1 – aber dein Pferd lernt so oder so, dass „Nicht-Grasen“ sich richtig lohnt. Egal ob dir Nummer 1, Nummer 2 oder eine Kombination aus beiden Tipps am meisten liegt. 

Ich kombiniere beides miteinander und verbinde dann die Erlaubnis zum Grasen mit meinem Hand-Signal. Wenn ich will, dass wir weiterlaufen, schnalze ich einmal – wende mich ab und gebe meinem Pferd für den ersten Schritt vom Gras weg sofort ein Leckerli. So hat sie gelernt, dass es sich auch lohnen kann, brav das Gras wieder zu verlassen. Denn wenn sie anfängt zu diskutieren, dann gibt es kein Leckerli und ich schicke meine Energie sehr zügig nach vorne – so dass wir lostraben.

So hat meine Stute gelernt, dass es sich lohnt aufs Grasen zu verzichten und auf das Signal zum Grasen zu warten – beziehungsweise, dass es sich auch lohnt das Gras wieder zu verlassen. 

Wie dein Pferd beim Thema Höflich mitreden kann

Außerdem darf mein Pferd auch mitreden. Ich sehe ihre Zeichen und wenn wir nicht gerade in einer Gruppe unterwegs sind oder es ehr eilig haben, darf sie auch fragen und wir suchen dann die nächste gute Grasstelle für sie: 

  • wenn ihre Nase beispielsweise wiederholt Richtung Gras zeigt
  • sie mir vielleicht nicht frisch von der Heuraufe entgegenkam und Hunger haben könnte
  • das frische Führlingsgras einfach sehr lockt 
  • sie höflich bleibt und freundlich fragt

Das Pferd lernt so also on Top, dass es ja ab und an Grasen darf und auch fragen darf und sich nicht einfach unhöflich und grob nehmen muss, was es möchte. Ob das nun bei deinem Pferd alles funktioniert, kann ich dir nicht garantieren. Pferde sind so unterschiedlich wie wir Menschen, aber ich bin mit dieser Methode ziemlich weit gekommen – auch mit meiner sehr Grasverliebten und immer hungrigen dominanten Stute. Es funktioniert nicht immer, aber doch ziemlich oft und das ist erst einmal das wichtigste. Regeln sind wichtig und je öfter man darüber spricht und sie auch mit dem Gegenüber BESPRICHT, desto fester und besser sitzen sie. Es braucht also auch schlicht und einfach Zeit, bis das einigermaßen sicher klappt. 

Du brauchst also vor allem Geduld, einen langen Atem und viel Verständnis für die Instinkte und Urbedürfnisse deines Pferdes. Dann klappt das auch mit dem entspannten Geländegang ohne Pferdenase im Gras. 

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Wie ist Deine Meinung?

  • Freia sagt:

    Hallo Petra,
    ich bin zu einem Zeitpunkt auf deinen Artikel gestoßen, an dem ich echt verzweifelt bin. Ich habe seit drei Monaten einen jungen (4) Tinkerwallach, der vermutlich bei seinen vorherigen Besitzern nicht oft grasen durfte/konnte. Wir machen ganz viel Bodenarbeit und Spaziergänge. Von Anfang an üben wir mit ihm, dass er nur grasen soll wenn wir es erlauben und auf befestigten Wegen mit Wiese am Rand klappt das auch gut. Wenn wir allerdings über Wiesen gehen, kann er sich enorm reinsteigern und fängt an mit dem Kopf zu schlagen und auch zu Buckeln. Wenn er es Mal schafft zu grasen, dann bekommt man ihn nahezu nicht mehr davon weg. Hast du eventuell einen Tipp, wie ich damit umgehen kann? Deine anderen Tipps aus dem Beitrag werde ich auf jeden Fall mit einbinden.
    Ganz liebe Grüße!

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Freia,

      tatsächlich fallen mir da nicht mehr Tipps aus der Ferne ein. Einige Tipps sind ja schon im Artikel – die kann man als Ausgangsbasis nehmen und damit experimentieren. Denn individuelle Tipps finde ich immer ganz schwierig, weil ich das Pferd in der Situation ja nicht sehe. Es scheint für euer Pferd auf jeden Fall ein Riesenthema zu sein und letztlich braucht ihr vermutlich auch viel Zeit und Geduld bis es nach und nach besser wird. Auch wenn es uns lange vorkommt, sind 3 Monate gar nichts für eine Beziehung und neue Regeln, die ihr gerade mit dem Tinker aufstellen wollt. Ich würde dem Ganzen noch viel mehr Zeit geben, konsequent, aber freundlich dran bleiben und immer wieder üben. Tut mir leid, dass ich dir nicht mehr schreiben kann, aber neben der Beschäftigung für den Kopf, Leckerli, klaren Regeln und viel Übung, kann ich dir aus der Ferne nicht mehr Hinweise schreiben. Und ich kann dir nur dazu raten, dir einen sanften Trainer vor Ort zu suchen – der mit euch zusammen Mimik und Körpersprache des Pferdes und eure Körpersprache analysiert. Oft kann man daraus auch noch einiges ablesen. Alles Liebe und ich drücke euch fest die Daumen, dass es nach und nach besser wird.

    • Birgit Mann sagt:

      Hallo Freija,
      habe gerade hier in den Kommentaren herumgestöbert, da ich auch so ein Fressmonsterchen habe. Eine liebe Freundin gab mir den Tipp, eine Gerte mitzuführen und wenn Pferdi Kopf Richtung Gras senkt, vor dem Pferd mit der Gerte auf den Boden zu tippen, nicht das Pferd schlagen, nur so ein deutliche Korrektur,-das möchte ich jetzt nicht. Es hat keine drei Tage gedauert, da hat mein Großer gerafft, was los ist, ich habe dann auch das Handzeichen zum grasen gegeben und es funktioniert, Übungen machen ist auch nicht übel, aber wenn der Kopf erst im Gras ist, dann wird es schwierig, da kann man am Halfter wackeln, das nützt erstmal nicht allzu viel. Da ist mir die Gerte schon lieber.

  • Bianca Schmitt sagt:

    Hallo liebe Petra.
    Vielen Dank für den tollen Artikel.
    Es ist nämlich wirklich sehr anstrengend mit meinem jungen wallach spazieren zu gehen. Mit meiner älteren Stute habe ich was das Gras fressen betrifft, einen Kompromiss mit dem wir beide gut leben können. Und in den meisten Fällen funktioniert das auch. Aber mein junger Bursche (4,5 jahre ) sieht das völlig anders. :-)
    Wir lernen im Moment generell sehr viel voneinander, aber meine Geduld ist manchmal sehr überstrapaziert. Leider müssen wir, um auf die Wege zu kommen, erstmal über eine große Wiese gehen. Das ist in den meisten Fällen ein regelrechter Kampf. Die Variante, ihn fürs weitergehen zu belohnen, funktioniert nur bedingt. Der Gedanke, ein Signal einzuführen, kam mir auch schon. Aber die Umsetzung ist doch nicht ganz so einfach. Dein Artikel gibt mir wieder die Motivation, mich durchzubeißen und abzuwarten. Deine Tipps finde ich super und werde versuchen, sie mal mit einzubeziehen. Danke dir.
    Liebe Grüße
    Bianca

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Bianca, da habt ihr natürlich besondere herausforderungen. Ich drücke euch fest die Daumen!! Ein Tipp, den ich vergessen hatte – du kannst auch mit der Gerte einfach langsam und rhythmisch 20 oder 30 cm vor seiner Nase hin- und herwedeln. Das kann auch helfen. Ganz liebe Grüße, Petra