Überlegst du dir ein Pferd zu kaufen und hast vielleicht nicht schon jahrelange Erfahrung mit Pferden? Fragst du dich, ob ein Jungpferd etwas für dich sein könnte, obwohl du nicht schon seit 20 Jahren reitest, Trainer oder Pferdeausbilder bist? Und dann liest du überall, dass es nur eine gute Gleichung in Sachen Pferdekauf gibt: Junger Reiter + Erfahrenes Pferd! Aber muss das immer so sein? Kann nicht auch  ein unerfahrenerer Pferdemensch ein Jungpferd haben? Von wieviel Erfahrung sprechen wir da überhaupt? Im Artikel will ich dir meine Sicht auf dieses Thema schildern und dir Mut machen für deine Entscheidung – wie auch immer sie ausfallen sollte. 

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Junger Reiter – Junges Pferd

Ich denke, dass es keine pauschale Antwort auf diese Frage gibt. Wie so oft in der Welt der Pferde gibt es tausend Graustufen und noch viel mehr Möglichkeiten. Deswegen will ich versuchen dir dieses komplexe Thema auf die wichtigsten Fragen und Gedanken herunterzubrechen. Allerdings kann ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben und werde vermutlich nicht alle Aspekte oder Gedanken abbilden können. Sonst würde das hier kein Artikel, sondern ein dickes Buch werden. Aber ich will mein Bestes versuchen, dir ein Bild und eine Inspiration für deine Entscheidung zu geben. 

Ich werde jetzt zunächst selbst ein bisschen aus meinem Nähkästchen plaudern. Ich bin nämlich ein Worst Case Szenario was diese Frage betrifft. Warum? Das beschreibe ich dir kurz und dann schreibe ich dir, wie du das Thema angehen kannst und warum ich selbst mittlerweile zutiefst davon überzeugt bin, dass ein Jungpferd für jeden Pferdemenschen etwas sein kann, wenn er es richtig angeht. 

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Was bedeutet “Erfahrung”

Wenn es um die Pferdeausbildung geht, reden immer alle von “Erfahrung”, die essentiell ist. Ich will da auch gar nicht widersprechen. Du solltest wissen, wie Pferde ticken und wie ein Pferdekörper und seine Biomechanik grundsätzlich funktioniert, damit du Seele und Anatomie korrekt trainieren kannst.

Aber das alles kannst du lernen. Was du nicht so einfach und schnell lernen kannst ist das “Gefühl”. Das ist aus meiner Sicht essentiell und wird zu oft vergessen. Ich selbst habe meine Stute beispielsweise zweimal in fremde Hände gegeben während ihrer Ausbildung. Einmal beim Züchter, weil ich zu diesem Zeitpunkt keine andere Wahl hatte, einmal zu einer Trainerin, die ich damals sehr gut kannte. Dachte ich…

Beide Male wurden meinem Pferd mit zu viel Druck Dinge beigebracht, die ich lieber nicht haben wollte. Zum Beispiel ein Gurtzwang, an dem ich bis heute immer wieder mit viel Liebe und Geduld arbeite. Oder der zackige Schwung mit der Peitsche, der dafür sorgte, dass ich meinem Pferd erst wieder zeigen musste, dass die Gerte etwas ganz zartes und freundliches ist und kein Strafinstrument.

Mein Fazit: Ich selbst würde mein Pferd nie mehr in fremde Hände geben und mit jemandem alleine lassen. Das habe ich daraus gelernt. Beide Trainern waren hochprofessionelle Jungpferdeausbilder, der eine von beiden ist sehr bekannt.

Ich will das gar nicht werten – vielleicht war der Druck für mein sensibles Pferd einfach zu groß, vielleicht sind viele Trainer auch zu sehr gewohnt, dass Kunden normalerweise große Ziele für wenig Geld in wenig Zeit erreichen wollen…egal, was der individuelle Kunde ihnen sagt.

Es ist letztlich egal.

Was ich damit sagen will? Zweimal waren Profis am Werk und zweimal ist es an einigen Punkten schief gelaufen.

Ist also der Profi immer besser an einem jungen Pferd? Ich würde sagen Nein!

Aber solltest du ohne jede Erfahrung alleine mit einem Jungpferd starten? Ich würde auch da Nein sagen.

Wenn ein Mensch aber bereit ist zu lernen, ein bisschen Ahnung von Pferdeverhalten hat, bereit ist an sich selbst zu arbeiten und mit ganz viel Geduld und Empathie an sein junges Pferd herantritt, kann das trotzdem genausogut oder manchmal je nach Profi sogar besser sein, als das üblicherweise eher von Druck geprägte Training vieler Experten und Profis.

Versteh mich nicht falsch: Es gibt viele ganz wunderbare Pferdeausbilder. Vor allem diejenigen, die dir von vorneherein sagen, dass sie Zeit brauchen und dich immer zuschauen lassen.

Wenn du mehr dazu wissen willst, kannst du HIER weiterlesen. In diesem Artikel habe ich dir ein paar Gedanken zum Thema “Beritt” niedergeschrieben und auch zwei Trainerinnen genannt, die eine wunderbare Arbeit machen

Das Einzige was du dir bewusst machen musst, wenn du dein Jungpferd selbst ausbilden willst: Dieser Weg kostet Geld und Zeit!

  • Du wirst einige Jahre vielleicht kein Reitpferd haben
  • Du wirst für alles viel länger brauchen als du vorher dachtest.
  • Außerdem solltest du dir professionelle Unterstützung an deine Seite holen. Das kann ein Trainer sein, der zu euch kommt und euch begleitet.
  • Aber du kannst mit Empathie und Wissbegier sehr viel an Erfahrung ausgleichen und deinem Jungpferd ein toller individueller Ausbilder werden.

Genug des Vorwortes. Ich beschreibe dir kurz meine Geschichte und dann gebe ich dir noch ein paar praktische Tipps und Gedanken an die Hand, wie aus meiner Sicht die Kombination aus jungem Reiter und jungem Pferd sehr gut funktionieren kann.

Warum ich ein Worst Case Szenario war

Ich war ein typisches Pferdemädchen, das die Wendy abonniert hatte, stundenlang auf einem Shetty vom Bauernhof nebenan ohne Sattel durch die Wälder gestreift ist (oft hat das Shetty mehr als ich entschieden, wo es lang geht und wie schnell), jede Gelegenheit genutzt hat mit Pferden zusammenzusein und dann endlich die ersehnten Reitstunden bekommen hat. Das ging ein paar Jahre gut, weil ich Anfangs zu klein war zu verstehen, was artgerechte Pferdehaltung bedeutet und wie feiner Pferdeumgang wirklich aussehen könnte. Immerhin habe ich in diesem Reitstall Reiten gelernt. Nach und nach habe ich aber auch begriffen, dass der Umgang mit den Pferden alles andere als schön war und um ehrlich zu sein wollte ich selbst auch nicht so mit Tieren umgehen. 

Deswegen habe ich meine Karriere als Reiterin an den Nagel gehängt und jahrelang Pferde nur aus der Ferne gesehen. Bis ich dann mit Ende 20 wieder angefangen habe zu reiten. Ich bin also keine jahrzehntelang erprobte Reiterin, sondern habe zwar einige Jahre als typisches Pferdemädchen angefangen, dann aber eine längere Pausentaste in meinem Pferdeleben gehabt. Ich wollte eigentlich einen gut eingerittenen freundlichen Wallach, mit dem ich als Ausgleich für mein stressiges Leben durch die Natur streifen kann. 

Und dann kam meine Stute. 1,5 Jahre alt. Wunderschön. Sie hat mein Herz berührt und ich habe sie in meine Familie geholt – entgegen vieler Ratschläge. Weil mein Bauch ganz laut JA gerufen hat. 

Um es kurz zu machen: Ich habe es nie bereut! Wir haben heute eine gute Beziehung und sind auf einem schönen Weg. Aber ich bin das ganze Thema auch strategisch angegangen. 

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P.s.: Superschickes Foto von der zauberhaften Pferdefotografin Alisa Konrad

Warum du der Knackpunkt bist

Du musst dir klar machen, dass du die erste Erfahrung im Leben dieses jungen Pferdes bist. Es ist ein Kind oder Teenager – je nachdem wann du es in dein Leben holst – und es hat vieles noch nicht gelernt. Weder hat es die innere noch die äußere Balance eines erfahrenen älteren Pferdes. Das alles muss dir absolut klar sein! 

Das ist für mich der große Knackpunkt: Wenn du in Pferde“jahren“ gerechnet noch keine große Erfahrung hast, musst du das ganze Thema strategisch angehen, wenn du ein junges Pferd haben möchtest. Letztlich gilt alles, was ich dir gleich schreiben werde auch generell für dein eigenes Pferd, aber bei Jungpferden ist das nochmal etwas ganz anderes. 

  • Du KANNST nicht von diesem Pferd erwarten und verlangen, was du bei deinen Schulpferden bislang verlangt hast
  • Du MUSST für dieses Pferd der sichere Ankerpunkt sein – viel mehr als bei einem erfahrenen Pferd
  • Du MUSST bereit sein dich immer wieder fortzubilden und dir professionelle Unterstützung zu holen
  • Du MUSST offen bleiben und deinem jungen Pferd viel Zeit und Geduld schenken 
  • Du MUSST dir im Klaren darüber sein, dass die Ausbildung eines jungen Pferdes kostet – Zeit und Geld
  • Du MUSSt bereit sein an dir zu arbeiten und mit dir selbst und deinem Pferd offen zu bleiben
  • Du MUSST dich auf das Thema „Bodenarbeit“ einlassen, falls du das bislang gemieden hast
  • Du MUSST bereit dazu sein parallel deinen Reitersitz fortzubilden und auch deine Bodenarbeit Skills – damit du deinem jungen Pferd immer 10 Schritte voraus bist in deiner Ausbildung

Das waren jetzt viele „MUSS“-Wörter, aber es ist nun einmal so, dass jedes Pferd es verdient, dass sein Mensch an sich arbeitet und ein Jungpferd verdient das nicht nur, es braucht es auch von dir. Denn du bist seine erste Erfahrung und es wird von dir lernen – egal ob du ihm Richtiges oder versehentlich Falsches beibringst. Anders als bei Schulpferden oder einen erfahrenen Reitbeteiligung, korrigiert in aller Regel niemand anderes dein Jungpferd immer wieder im Alltag, wenn du ihm aus Versehen Falsches beibringst.  

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Warum ein Jungpferd eine gute Idee für einen “jungen” Pferdemenschen sein kann

Ich will dir keine Angst machen, ich will nur, dass du mit offenen Augen und realistisch auf das Thema blickst und dir dann eine gute Strategie überlegst – denn dann kann es mehr als gut gehen und eine wunderschöne Erfahrung werden. 

Denn das Schöne ist auch, dass ein Jungpferd in aller Regel noch keine schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht hast und du nicht die Fehler anderer aus seiner frühen Ausbildung oder von Vorbesitzern ausbaden musst. 

Denn – bevor ich dir mehr zur richtigen Strategie schreibe und dir meine Strategie verrate – will ich noch einmal kurz auf die andere Gleichung eingehen, die dir überall begegnet, wenn du dich mit dem Thema „Jungpferd“ und „Pferdekauf beschäftigst: 

Junger Reiter – Erfahrenes Pferd

Diese Gleichung wird dir immer wieder begegnen und wie ein Mantra vorgebetet werden. Das wird vermutlich auch der Ratschlag sein, den du von Trainern zu hören bekommst, wenn du überlegst dir ein Pferd zu kaufen. Das ist auch kein schlechter Rat. 

Denn ein erfahrenes Pferd hat schon seine Balance und wird dir ziemlich sicher reiterliche Fehler viel besser verzeihen als ein Jungpferd, außerdem kann es sie rein anatomisch auch etwas besser kompensieren, weil sein Körper im Idealfall schon für das Thema „Reiten“ trainiert ist. 

Ein Jungpferd ist viel mehr wie ein weißes Blatt, das du natürlich auch mit deinen Fehlern im Umgang viel schneller falsch beschreiben kannst – ob du willst oder nicht.

Ein älteres Pferd weiß schon, wie braves Geführtwerden funktioniert, dass es im Gelände besser beim seinem Reiter bleiben sollte, was ein Sattel ist und wie es sich anfühlt gesattelt zu werden. Es ist selbstsicherer und erfahrener mit all den Dingen, die wir Menschen von den Pferden wollen und die in der Welt der Pferde eigentlich nicht vorkommen – vom Putzen und Aufhalten übers Führen und Satteln bis zum Reiten oder der Bodenarbeit. 

Aber – jetzt kommt das große ABER – das alles setzt voraus, dass du ein gut ausgebildetes erfahrenes Pferd bekommst. Das kostet sehr viel Geld, denn eine gute und solide Ausbildung ist nun einmal etwas wert. 

  • Viel zu oft werden aber Pferde aus dem Profisport verkauft, die einfach nicht krass genug in ihrer sportlichen Leistung waren oder die zu alt für den Profisport geworden sind. Das sind aber in aller Regel Pferde, die viel Druck und sehr präzise Führung gewohnt sind und entweder genau das mittlerweile brauchen oder genau das nicht mehr wollen und dann nach einigen Wochen oder Monaten – wenn sie verstehen, dass der Mensch an ihrer Seite ihnen diese Führung nicht geben kann oder will – beschließen eigene Wege zu gehen. 
  • Oder es sind Pferde aus zu großen Zuchten, die an Händler verhökert werden und minimal ausgebildet von Mensch zu Mensch wandern. Auch das sind in aller Regel nicht unbedingt Pferde, die besonders viele gute Erfahrungen in ihrem Leben gemacht haben. 
  • Oder es sind Pferde, die sich dem Schulpferdebetrieb entziehen wollen und deswegen weitervermittelt werden
  • Oder es sind Pferde, die so viele schlechte Erfahrungen gemacht haben, dass sie sich den Menschen komplett entziehen wollen, und von Mensch zu Mensch wandern, weil keiner so richtig mit ihnen klarkommt. 
  • Oder – auch wenn es wie ein Klischee klingt – wer kennt nicht mindestens einen Reiterkollegen oder Pferdemenschen, der nach dem Kauf feststellen musste, dass sein Pferd vermutlich vom Händler sediert wurde für das Probereiten und am neuen Stall plötzlich gar nicht mehr händelbar ist

Das Ideal vom erfahrenen Pferd setzt schlicht und einfach voraus, dass es ein gut ausgebildetes charakterstarkes erfahrenes Pferd ist. Genau das kannst du natürlich finden, aber du musst bereit sein diese Ausbildung auch zu bezahlen. 

Ein Jungpferd wird übrigens nicht billiger sein. Der Preis sollte niemals das Argument für ein Jungpferd sein. Denn du wirst über die Jahre nach und nach in die Ausbildung deines Jungpferdes investieren müssen und den Preis so sozusagen in Raten bezahlen. Es ist einfach nur eine Frage des persönlichen Empfindens, ob du mit einem gut ausgebildeten Reitpferd gleich durch die Wälder streifen willst und vielleicht ein paar gemeinsame Jahre weniger haben wirst oder ob du ein Jungpferd durch seine Ausbildung begleiten willst, dir aber dann Zeit nehmen musst für diese Ausbildung. 

Jetzt kennst du erst einmal die wichtigsten Basis-Fakten zu der Frage: Junger Reiter – Junges Pferd?

Wie versprochen gibt es zum Schluss noch meine persönliche Strategie, die du dir schnappen und für dich anpassen kannst, wenn du gerade überlegst dir ein junges Pferd zu holen oder vielleicht schon ein Jungpferd an deiner Seite hast und unsicher bist, wie du jetzt vorgehen sollst. 

Jungpferd – so kannst du die Ausbildung strategisch angehen

Ich beschreibe dir kurz und knapp und Schritt für Schritt, wie du vorgehen kannst. Das ist mein persönlicher Weg gewesen und die wichtigsten Punkte, die ich gelernt habe dabei. Das ist natürlich nicht in Stein gemeißelt und du solltest immer individuell schauen, was für dich und dein Pferd am Besten passt. Außerdem sind es nur die wichtigsten groben Schritte, kein vollständiger 100%-Plan mit allen potentiellen Facetten. Denn wie immer im Pferdetraining gilt, dass Pferde und Menschen individuell sind und deswegen individuelle Wege und Lösungen brauchen. 

Top 5 Hinweise in Sachen Jungpferd

  1. Nimm dir Zeit! Das ist das allerwichtigste, was ich dir sagen kann. NIMM DIR ZEIT! Für dein junges Pferd ist alles neu. Halftern, Putzen, Hufe geben, streicheln, Kommunikation, Zaumzeug – jeder einzelne Ausrüstungsgegenstand ist neu. Du musst dir also Zeit nehmen für alles in eurem gemeinsamen Training. Dein Pferd hat noch keine gute Balance, es kennt die Kommunikation mit dem Menschen noch nicht lange. Du und alles, was du von deinem Pferd willst, ist eine vollkommen neue Welt für dein Pferd. Halte dir das immer wieder vor Augen und hab Geduld! Mit dir und mit deinem Pferd
  2. Sei offen mit dir und deinem Pferd! Ein junges Pferd hat noch nicht gelernt zu schweigen. Das ist toll! Denn du kannst ihm von Anfang an zeigen, dass es mitreden darf. Viele erfahrene Pferde haben leider schon zu oft gelernt, dass sie beim Menschen funktionieren sollen und tun sich schwer mit dem kommunizieren. Das ist bei einem Jungpferd ganz anders. Es geht davon aus, dass es mit dir reden darf. Hör ihm zu und hinterfrage dich und dein Verhalten immer wieder, wenn dein Pferd etwas nicht möchte. 
  3. Arbeite kleinschrittigst! Lass dir und deinem Pferd Zeit und zerlege jede Aufgabe in klitzekleine Schritte – vergiss nie: ALLES IST NEU für dein Pferd. 
  4. Sei dir deiner selbst bewusst! Du bist der Referenzpunkt für dein Pferd. Alles was dein Pferd lernt, lernt es von dir. Gutes und Schlechtes. Gerade bei jungen Pferden sitzen die ersten Erfahrungen besonders tief. Deswegen solltest du dir immer dessen bewusst sein, dass du deinem Pferd im Alltag viel beibringst. Es ist wichtig immer klar, fokussiert und konsequent zu sein, wenn du mit einem jungen Pferd zusammenbist. Anderes als bei einem alten Pferdehasen kennt dein Pferd die Abläufe noch nicht so gut und lernt deswegen noch viel mehr auch ungewolltes. 
  5. Arbeite an deinem Ommmmh! Jungpferde brauchen noch viel mehr als ältere Pferde Sicherheit von uns. Das brauchen sie in der Herde, weil sie einfach noch nicht die Erfahrung haben, um Situationen gut einschätzen zu können – und das brauchen sie auch von uns. Alle Pferden wünschen sich Sicherheit, Freundlichkeit und Klarheit von uns Menschen, aber Jungpferde noch viel mehr. 
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Vier essentielle Tipps zur Ausbildung

  1. Bilde dich von Anfang an fort! Mach das am Besten noch vor dem Kauf und dann bastle parallel daran weiter, wenn dein Pferd bei dir ist. Schnapp dir alle Bücher über Pferdeverhalten, die du finden kannst, lese in der Pferdeflüsterei alle Artikel zum Pferdeverhalten und der Pferdeseele, mache Kurse bei guten und feinen Pferdetrainern, höre Podcasts und schnapp dir Onlinekurse zu Pferdeausbildung, Pferdetraining und zur Pferdeseele.
  2. Such dir professionelle Unterstützung! Je weniger Erfahrung du hast, desto engmaschiger solltest du dabei vorgehen. Such dir einen feinen und guten Trainer, der vor Ort mit euch arbeitet. Er kann dir jeden neuen Schritt in eurem gemeinsamen Trainingsplan zeigen und anschließend kannst du ihn gemeinsam mit deinem Pferd verfeinern bis zur nächsten Trainingsstunde. Außerdem kann ein guter Trainer vor Ort dir immer wieder sagen, wenn etwas anfängt schief zu laufen. So dass du nie an den Punkt kommst, dass dein Pferd und du nicht mehr miteinander klar kommt. 
  3. Arbeite parallel an deinem Sitz! Du solltest parallel Reitstunden nehmen. Klar! Das ist teuer und Zeitintensiv, aber du kannst dich nicht mit einem umausbalancierten Sitz auf ein umausbalanciertes Jungpferd setzen. Das geht weder für dein Pferd, noch für seine Gesundheit oder für euer gemeinsames Reitgefühl. 
  4. Nimm Bodenarbeitsstunden! Das machst du am besten vorher oder während der Ausbildung deines Jungpferdes parallel mit einem erfahrenen Pferd. Dann weißt du genau, wie du am Boden agieren musst, wie die richtige Körpersprache aussieht und kannst gleich klar mit einem Pferd kommunizieren. 

Jetzt beschreibe ich dir zum Schluss noch, wie ich das Thema angegangen bin – vielleicht hilft dir mein Weg auch ein bisschen weiter. 

Meine Strategie mit dem Jungpferd – kurz und knapp

Meine Stute war 1,5 Jahre alt, als sie in mein Leben getreten ist. Da sie sehr weit weg stand – 2500 Kilometer – habe ich mich dazu entschlossen sie noch 2 Jahre beim Züchter zu lassen, bevor sie zu mir kommen sollte. Da ich einem so jungen Pferd keine so lange Fahrt zumuten wollte. 

Wäre der Züchter näher bei mir gewesen, hätte ich sie natürlich gleich zu mir an den Stall geholt, aber auch da die Zeit im Grunde nur zum Kuscheln und Spazierengehen genutzt. So  habe ich das einfach nachgeholt, als sie dann bei mir war und im ersten Jahr nichts anderes gemacht als zu kuscheln, ein bisschen Führtraining zu machen und spazieren zu gehen. 

Diese Zeit, die mein Pferd noch beim Züchter stand und einfach nur Pferd sein durfte und gewachsen ist, habe ich ganz bewusst auch intensiv genutzt um mich selbst fortzubilden. So konnte ich meinem Jungpferd schon 10 Schritte voraus sein, bis es zu mir kam. 

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Was ich damit sagen will? 

Schritt 1: Nutze die erste Zeit mit deinem Jungpferd zur Freundschaftspflege. Während dein Pferd wächst und ihr euch auf der Koppel und bei der gemeinsamen Kuschel- und Spaßzeit näher kommt, kannst du dich am Boden mit einem erfahrenen Pferd ausbilden.  So bist du deinem Jungpferd immer 10 Schritte voraus. Wenn du dich selbst kontinuierlich weiter mit erfahrenen Pferden fortbildest – auch wenn dein Pferd da ist – bist ihm immer diese 10 Schritt voraus. 

Schritt 2: Bevor du das Reiten mit deinem Jungpferd startest, nimm selbst parallel Sitzschulungen und Reitunterricht auf erfahrenen Pferden. Auch dann kannst du dich schon in Form bringen und musst dein Jungpferd nicht mit einem umausbalancierten Sitz belasten.

Schritt 3: Such dir professionelle Unterstützung! Wir hatten anfangs 1x pro Monat einen Trainer vor Ort, der mit uns einen neuen Schritt in der Ausbildung gemacht hat. Mittlerweile arbeiten wir alleine, aber ich habe mich ja in den ersten Jahren genug fortgebildet und bilde mich auch aktuell auf Kursen und in Büchern weiter fort, um meinem Pferd ein Leben lang 10 Schritte voraus zu sein. 

Das war eine kurze und knappe Zusammenfassung, ein paar Hinweise und Gedanken zum Thema Pferdekauf und warum ich glaube, dass ein junges Pferd und ein junger Reiter durchaus sehr gut miteinander wachsen können. Ich denke, dass es grandios funktionieren kann, wenn der Mensch bereit dazu ist Zeit und Geld zu investieren – in die eigene Ausbildung und in die Ausbildung des jungen Pferdes. Dann ist es ein wunderschöner Weg, den du gemeinsam mit deinem Pferd beschreiten kannst. 

Es ist einfach nur wichtig – aber das gilt für jedes Pferd egal ob jung oder alt – dass du dir klarmachst, dass ein Schulpferd etwas ganz anderes ist als ein eigenes Pferd. Das ist eine andere Verantwortung und wird dich deutlich mehr fordern. Gleichzeitig musst du mehr am Ball bleiben und bereit dazu sein diese Verantwortung für die Erziehung und Ausbildung deines Pferdes jeden Tag neu zu übernehmen. Wir alle sind letztlich die Ausbilder unserer Pferde. Jeden Tag! Aber wenn wir uns dessen bewusst sind, bereit sind zu lernen und offen zu bleiben und unseren Pferden zuzuhören, dann ist ein eigenes Pferd das Schönste, was dir in deinem Leben passieren kann. 

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5 Kommentare zu “Junger Reiter – junges Pferd? Wie das gut gehen kann

  1. Miriam sagt:

    Liebe Petra,

    wie du weißt sehe ich das Thema sehr kritisch. Ich habe irgendwie das Empfinden das in den letzten Jahren der Wunsch zunimmt ein Jungpferd zu haben und oft die Einstellung herrscht, dann lernen wir zusammen. Meiner Erfahrung nach funktioniert das gemeinsame Lernen in dem Maße nicht. Ich kann nicht davon ausgehen, dass mein Pferd und ich schon zusammen lernen werden wie es geht. Ich sollte derjenige sein, der weiß wie es geht und es meinem Pferd zeigen.
    Spätestens wenn ich das Pferd reiten will, wird es für das Pferd auch zum gesundheitlichen Problem, wenn ich hier mit meinem Pferd gemeinsam lerne. Denn wenn ich selber nicht ausbalanciert sitzen kann, habe ich meiner Meinung nach auf einem Pferd was selber keine Balance hat, nichts verloren. Ich kann nicht erwarten, dass mein Pferd lernt wie es mich gesund tragen kann, wenn ich nicht ordentlich sitze. Hier kann ein Pferd, was bereits gelernt hat wie es einen Reiter tragen sollte, eine Zeitlang mich ausgleichen, aber ein junges Pferd kann das nicht. Es wird sich auch falsche Sachen angewöhnen, die sehr schwierig wieder abzugewöhnen sind. Wenn ich ein Jungpferd zu mir nehme und vor habe dieses irgendwann zu reiten, sollte ich immer Reitstunden nehmen in denen ich lerne ordentlich zu sitzen. Und ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass hier ein paar Wochenendkurse reichen. Das ist etwas was viel Übung braucht und ich sollte mindestens einmal die Woche üben. Aber eben bitte nicht auf einem Jungpferd.
    Aber auch bei der Bodenarbeit sollte ich wissen wie eigentlich ein korrektes Schulterherein aussieht, wie läuft ein Pferd ordentlich auf dem Zirkel, sehe ich es, wenn mein Pferd auf die innere Schulter fällt? Das sind Dinge, die meinem Pferd schaden, wenn ich es falsch mache.
    Ich hab selber zwei Jungpferde und empfinde das auch nicht als Fehler. Allerdings habe ich einige Jahre Erfahrung und schon mit Anleitung Jungpferde ausgebildet. Ich versuche mich immer wieder weiter zu bilden. Natürlich mach ich auch Fehler und auch ich hole mir noch immer Hilfe, denn es ist nie schlecht von außen einen Blick zu bekommen.
    Es kann gut gehen und Carey und du seid ein gutes Beispiel. Ihr habt eine tolle Beziehung und Carey hat es bei dir wirklich mehr als gut getroffen, aber dafür muss man als Mensch enormen Einsatz zeigen. Sonst ist es nicht fair dem Pferd gegenüber.
    Liebe Grüße
    Miriam

  2. Boris sagt:

    Liebe Petra, aus der eigenen Erfahrung heraus kann ich Deine Worte nur bestätigen.
    Ich habe auch im fortgeschrittenen Alter den Weg zurück zum Pferd gefunden, und mir (damals noch sehr naiv!) ein gerade einmal angerittenes Jungpferd "aufschwätzen" lassen – ohne dass ich Erfahrung mit Jungpferden, geschweige denn mit Gangpferden hatte. Der Slogan des Verkäufers lautete "dann könnt ihr gemeinsam wachsen". Das ging nicht gut. So wenig, dass ich mich schweren Herzens wieder von dem Pony getrennt habe und es in erfahrene Hände gegeben habe (inzwischen ist aus ihm glücklicherweise ein richtig tolles Pony geworden, welcher seiner Besitzerin viel Freude macht ). Dann habe ich meinen Hakon gefunden – ein ehemaliges Schulpferd, der keine "Lust" mehr auf den Schulbetrieb hatte. In unseren gemeinsamen Jahren haben wir nun – dank vieler Trainer, viel Bodenarbeit und vieler, vieler Bücher, Internetseiten, Blogs – eine tolle Verbindung gefunden. Aber da war es richtig für mich, ein erfahrenes Profi-Pferd an meiner Seite zu haben, der alles schon wusste und konnte, was ich zunächst noch lernen musste. Da war mir das Pferd 10 Schritte voraus, und das war auch gut so. Und nun, einige Jahre später, wage ich mich wieder an das Thema "Jungpferd" heran. Der "Kleine" genießt noch auf großen Eifelweiden seine Jugend, was er gelernt hat, haben wir ihm mit viel Liebe, Geduld und Ruhe gezeigt: Hufe geben, halftern lassen, von A nach B führen lassen, anfassen, impfen und putzen lassen. Er hat gelernt, dass die Anwesenheit des Menschen für ihn keinen Stress bedeutet. Denn mehr muss er nicht können, bis er im nächsten Jahr 4.1/2 Jahre alt sein wird. Erst dann beginnen wir – mit Unterstützung eines Freundes, der wirklich ein Pferdeprofi ist – langsam und kleinschrittig mit seiner Ausbildung unter dem Sattel. Denn es ist genau das, was Du schreibst – mit der Ausbildung eines Pferdes übernehmen wir die Verantwortung für sein gesamtes weiteres Leben! Nicht mehr und nicht weniger, das sollte uns zu jedem Zeitpunkt bewusst sein. Ganz liebe Grüße, Boris

  3. Claudia Fischer sagt:

    Hallo Petra,
    ein supertoller Beitrag. Ich habe dir ja schon häufiger über viele Kanäle mitgeteilt, dass ich ein solcher Fall bin. Ohne Erfahrung habe ich mir von einem Jahr ein relativ junges Pferd (er war 4, 5 Jahre alt), dazu noch einen Vollblutaraber-Wallach gekauft. Es war, ich bilde mir das vielleicht ein, Liebe auf den ersten Blick, von beiden Seiten. Ebenso bilde ich mir ein, dass er sich mich ausgesucht hat. Eigentlich wollte ich ja ein älteres abgeklärtes ruhiges Pferd. Die Geschichte würde hier zu weit führen. Die meisten Pferdeleute haben bedenklich mit dem Kopf gewackelt. Ich habe es trotzdem getan. Er wurde dann von mir, was ich nie wieder tun würde, in die Ausbildung verfrachtet, 70 km weit weg, quer durch den Odenwald, von Weinheim nach Mudau. 6 Monate bin ich dann 1x wöchentlich nach Mudau gefahren, um an der Ausbildung teilzuhaben. Das ging schief. Wir kamen uns nicht nah genug. Also habe ich ihn kurz entschlossen (Das Unverständnis der Trainerin war groß, sie hatte mir ja empfohlen, ihn lieber wieder zu verkaufen, weil es nix wird mit uns) eingepackt und heimgeholt. Und seitdem klappt es mit uns immer besser. Klar muss ich noch viel lernen, z.B. z.Z haben wir die die Druse im Stall, mein Pferd ist betroffen, aber hatte nur kurz leichte Symptome, steht aber seit 6 Wochen fit in der Box, Quarantäne. Wenn wir etwas in der Stallgasse "Gassi" gehen, regt er sich manchmal wegen Nichtigkeiten auf. Das macht mir doch Angst. Aber meine Trainerin war da und sagte mir, das bisschen Aufregung wäre gaaar nichts in der Situation und man könnte sehen, dass ich gute Arbeit mit ihm geleistet habe und er nach mir schaut. Wer mich kennt, weiß, dass ich oft Schwierigkeiten habe, Gefühle öffentlich herauszulassen. Aber da bin ich in Tränen ausgebrochen.
    Heute ist die Endoskopie der Luftsäcke, hoffentlich hat der Spuk bald ein Ende und die Koppel ruft wieder.
    Viele liebe Grüße und danke für die schönen Beiträge.
    Claudia

  4. Monika Hesz sagt:

    Hallo Petra,
    zu diesem Thema, kann ich auch einen (etwas längeren) Beitrag dazusteuern.
    Auch ich habe meine Reitkarriere ebenfalls in meiner frühen Jugend in einem Reitstall gestartet mit einer darauffolgenden Pause bis Ende zwanzig. Durch einen Zufall bin ich da an eine Reitbeteiligung geraten, einen ausrangierten Vollblutwallach, den ich mehr gepflegt als geritten habe.
    Nachdem ich ihn dann schweren Herzens über die Regenbogenbrücke schicken musste, hatte ich mich entschieden, mir nochmal ein gesundes Pferd zu kaufen. Meine Vorstellung war ein Wallach, 7-12 Jahre alt, mit vernünftiger Ausbildung, vielleicht auch aus einem Reitschulbetrieb, halt quasi ein Pferd mit „Experiences“, denn meine reiterlichen Künste waren nicht die besten. Auf jeden Fall wollte ich die Suche in Ruhe angehen, keine voreiligen Entscheidungen treffen, am besten mehrmals reiten und testen, Untersuchung mit AKU usw.
    So. Geworden ist es dann ein 3jähriges Haflingerstütchen, von einem Züchter bei uns im Allgäu. Zum Kennenlernen durfte ich gleich einen tollen Ausritt durch die märchenhafte verschneite Landschaft reiten. Bella war zuckersüß und hatte einen tollen Galopp. Ich war sofort verliebt!
    Die Kaufentscheidung fiel somit aus rein naiven, emotionalen Beweggründen.
    Noch keine 2 Wochen bei uns, die kleine Bella war in ihrem Verhalten sehr unsicher, ist ein Unfall passiert.
    Durch unglückliche Umstände hat das Pony mit den Hinterhufen ausgeschlagen und mich im Bauch getroffen. Mit schweren inneren Verletzungen war ich ein halbes Jahr völlig ausgeknockt.
    Dieses Ereignis führte dazu, das ich vor dem Reiten Angsstörungen entwickelte, sodass ich ernsthaft erwog, das Pferd wieder zu verkaufen und den Reitsport an den Nagel zu hängen.
    Aber aufgrund dieses Ereignisses durfte ich eine tolle Horsemanship-Trainerin kennenlernen, die mich erfolgreich in der Bodenarbeit und im Pferdeflüstern unterstützt. Reiterlich werde ich von einer anderen, ebenfalls tollen Trainerin mit Beritt und Reitstunden betreut. Beide Trainer arbeiten Hand in Hand.
    Bei Bellas Ausbildung mussten wir einige Kapitel zurückgeschlagen und nochmal von vorne angefangen.
    Obwohl ich erst seit diesem Jahr an Bellas und meiner Ausbildung konsequent arbeiten kann, haben wir sooo tolle Fortschritte gemacht und sind richtig schön zusammengewachsen.
    Die Ausbildung kostet mich zwar eine nicht unerhebliche Stange Geld, aber es ist sehr gut investiert.
    Bella, mittlerweile 5 Jahre alt, ist meine große Freude, mein persönlicher Coach und Psychotherapeut, und trotz dessen (oder vielleicht gerade deswegen) unser Anfang sehr schwer war und mir geraten wurde, das Pferd besser in die Wurst zu geben, bin nur daran gewachsen!
    Meine Geschichte dient jetzt natürlich nicht der Nachahmung, sie hätte auch ganz anders ausgehen können.
    Ein junges Pferd zu kaufen, als Spät- oder Wiedereinsteiger mit wenig reiterlicher Erfahrung mag sehr, sehr gut überlegt sein.
    Eine gute Ausbildung, die sowohl Pferd wie Reiter zusammen fördert ist unumgänglich. Über die dabei entstehenden, nicht zu verachtenden Kosten muss man sich auf jeden Fall auch im Klaren sein.
    In diesem Sinne
    viele Grüße aus Augsburg von

    Moni und
    dem Zauber-Streberpony Bella❤️

  5. Ursel Meyer sagt:

    Hallo Moni, es ist schön, das alles gut ausgegangen ist. Mit Geduld und Liebe geht viel,
    aber wichtig ist auch das gegenseitige Vertrauen.
    Ich suche gerade für meine 5jährige Quarterstute eine Trainerin für Beritt und Reitstunden.
    Könntest Du mir von Deiner Trainerin vielleicht den Kontakt schicken. Ich wohne zwar bei
    Schongau, aber vielleicht ist es ja nicht zu weit. Vielen Dank und weiterhin alles Gute
    für Bella und Dich.
    Es grüßt Ursel

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