Der Sommer könnte so schön sein! So schön! Wenn die ganzen Pferdebiester nicht wären. Egal ob Bremsen, Kriebelmücken, Fliegen oder Zecken. Bssss…! Dieses Geräusch ist mein persönliches Hassgeräusch. Zumindest seit ich ein Pferd habe. Warum dieses Geräusch mein persönliches Hassgeräusch ist seit ich ein Pferd habe, und wie du gegen die ganzen Pferdebiester erfolgreich loswerden kannst, das erkläre ich dir jetzt.

Bssss….! Das bedeutet Juckreiz, ein schlagender Schweif, stampfende Hufe, ein nervöses und hektisches Pferd und ein hektischer Pferdemensch der versucht die Bremse zu erwischen, bevor sie das Pferd erwischt. Und dann die ganzen Zecken. Da gibt es regelmäßig Kreischalarm bei mir wenn ich Madame Pferd auf Zecken untersuche. Widerlich! Trotz Zeckenzange. Ich tue es, weil ich es tun muss, könnte aber gut auf das Entfernen der Viecher verzichten. Noch besser ist es dann doch, wenn sie sich gar nicht erst am Pferd festbeissen. Ganz verhindern lässt sich das nicht, aber wir können schon einiges dafür tun, unserem Pferd den Sommer so schön und fliegenfrei wie möglich zu machen. Denn die Pferdebiester sind nicht nur nervig, sie können auch eine Vielzahl von Krankheiten auslösen. Dazu schreibe ich dir auch etwas in diesem Artikel. Und natürlich wie du vorbeugen und sie auf eine natürliche Art und Weise loswerden kannst.

Mein Favorit ist zum Beispiel das Fliegengel HIER – ich nutze es seit diesem Sommer und finde es grandios

Schumacher Fliegengel

Dazu sprühe ich das Pferd anschließend mit meiner Mischung aus Fellpflege von Emiko und Schwarzkümmelöl (Hier erfährst du mehr darüber) ein.

Warum und wie das wirkt erkläre ich dir gleich. Erst einmal ein paar Fakten zur ungesunden Chemie in vielen herkömmlichen Fliegensprays:

Die meisten Fliegensprays enthalten nämlich ziemlich fiese Stoffe. DEET oder Permethrin zum Beispiel. Beide findest du auch in den Hammersprays, die Urlaubern bei ihren Reisen in Malariagebiete empfohlen werden. An Kinder dürfen die gar nicht ran und auch wir Menschen sollten sie nicht zu lange am Stück verwenden. Sie sind hochgradig gefährlich. Aber auf unsere Pferde sprühen wir sie dann als ob es kein Morgen gäbe, weil bei Tieren die Warnhinweise einfach nicht so laut und deutlich ausgesprochen werden müssen.

Deswegen setze ich lieber auf natürliche Fliegensprays – wie DIESES HIER aus natürlichen Zutaten oder die Plagegeisterkräuter HIER zum Selbermachen (dazu noch ein bisschen Schwarzkümmelöl – dazu gibts alle Infos HIER) und fertig ist das perfekte Spray – vielleicht wirken sie nicht ganz so krass wie die chemischen Hammerteile, aber sie schaden deinem Pferd auch nicht.

Pinus Fellpflege Kräuterwiese

Repellents und die ganzen harten Hammer

Repellent heißt übersetzt „Schreckstoff“ und klar, die Dinger wirken! Aber warum tun sie das? Weil das hammerharte Chemie ist. Die Insektizide müssen zum Beispiel von der Leber wieder abgebaut werden – es sind eben einfach Körpergifte. Sie haben Nebenwirkungen und sollten nur im Notfall zum Einsatz kommen.

Besonders bekannt ist DEET (Deithyltoluamid). Das ist superstark, Chemie pur, und sollte deswegen nicht über einen längeren Zeitraum genutzt werden. DEET sollte auf keinen Fall in die Augen oder Nüstern deines Pferdes gelangen, und auch Kinder und Schwangere sollten damit gar keinen Kontakt haben. Das Mittel kann zu Mißbildungen des Ungeborenen führen und bei Kindern langfristige Schäden hervorrufen. DEET kann sogar Plastik schmelzen lassen und dein Equipment beschädigen. Deswegen soll so etwas nicht auf die Haut meines Pferdes. Die Nebenwirkungen die DEET nachgesagt werden sind immens. Da ist von Kopfschmerzen über Erinnerungslücken bis zu Muskelkrämpfen und Störungen im Nervensystem alles dabei.

Icaridin ist das zweite bekannte Mittel. Das ist ein bisschen weniger aggressiv, aber nimmt sich trotzdem nicht viel. Oder auch EBAAP, das vor allem gegen Bremsen und Stechmücken helfen soll.

Dann gibt es noch Permethrin. Das ist ein Nervengift und gilt als krebserregend – unter anderem. Plus: es ist umweltschädlich – speziell bei Bienen. Und ohne die geht gar nichts in der Natur. Verantwortlich für das Bienensterben.

DIY – so kannst du dir das perfekte Fliegenspray selbst machen

Dann doch lieber ein natürliches Fliegenspray nutzen. Da gibt es einiges, was du tun kannst. Nämlich auf natürliche Pflanzen und Öle setzen zum Beisiel. Die können auch gegen die Mücken und Fliegen helfen. Aber bitte die ätherischen Öle niemals einfach unverdünnt aufs Pferd sprühen. Die Öle sollten immer mit Wasser oder einem anderen Grundstoff verdünnt werden. Ansonsten können sie zu Hautreizungen führen oder sogar giftig sein für dein Pferd. Wenn dann dein Pferd zum Beispiel bei der Fellpflege ein anderes mit dem Maul krault, kann es die Öle über sein Maul aufnehmen.

Bei den pflanzlichen Ölen solltest du immer die 5% Regel beachten! Sie besagt ganz einfach, dass du nicht mehr als 5% ätherische Öle für dein Spray verwenden solltest– bezogen auf den Gesamtinhalt.

TIPP: Ich habe persönlich ein Lieblingsspray, das ich mit ein bisschen Schwarzkümmelöl pimpe und dann auf mein Pferd sprühe.

Das Mischverhältnis, das für mich Ideal ist: 2/3 Fellpflege – 1/3 Schwarzkümmelöl

Warum Schwarzkümmelöl? Weil Kriebelmücken und vor allem Zecken das so gar nicht lieben und weil es parallel die Haut pflegt und Juckreiz lindernd wirken soll. Bei meinem eigenen Pferd konnte ich diese Wirkung super beobachten. Von einem „na, das könnte ein Ekzemer sein“-Pferd zu einem „Mähne ist im Sommer voll da und Pony schubbert sich weder Hintern noch Schweif noch Schopf“-Pferd. Nur dank Schwarzkümmelöl. Du brauchst aber das richtige, echte NIGELLA Sativa.

Das Schwarzkümmelöl findest du HIER

Schwarzkümmelöl nah

Du kannst einfach ein Fliegenspray kaufen und ein bisschen Schwarzkümmelöl hinzufügen.

Wir haben zum Beispiel das vegane und 100% natürliche Fliegenspray von Schumacher – HIER kannst du dich darüber informieren.

Schumacher vegane Pflege Pferd ganze Flasche

Du kannst es aber auch selber machen. Nimm als Basis einfach eine Fellpflege, wie die HIER von Emiko oder einfach Bio-Apfelessig, wenn du keine Fellpflege extra betreiben willst.

Den mischst du dann wie folgt:

  • 500 ml Fellpflege oder Bio-Apfelessig mit 500 ml schwarzem Tee (oder Wasser, falls du kein dunkleres Pferd haben willst 😉 ) verdünnen
  • 200 – 300 ml Schwarzkümmelöl dazu
  • Bei Bedarf noch ätherische naturreine Öle wie Thymian, Rosmarin, Citronella, Neemöl, Geranienöl oder Teebaumöl dazutropfen. Was du davon nimmst und welche Mischung hängt zum einen davon ab, was die Kriebelmücken bei dir am Stall mögen und was nicht und ob es ätherische Öle gibt auf die dein Pferd allergisch reagiert

Hier mal meine Mischung: 10 ml Neemöl, 5 ml Öl aus Zimtblättern, 5 ml Lavendelöl, 5 ml Geranienöl, 5 ml Citronella

Die Öle bekommst du in der Apotheke oder im Reformhaus. Das schüttelst du dann einmal kräftig durch und sprühst dein Pferd ein. Weichteile und Kopf bitte aussparen. Da kannst du dir lieber etwas auf die Hände sprühen und dann vorsichtig damit über die Ohren und den Pferdekopf fahren.

Damit kannst du dein Pferd dann einmal am Tag oder auch zweimal einsprühen – je nachdem wie hartnäckig die Pferdebiester sind. Das pflegt die juckenden Stellen und hält gleichzeitig das eine oder andere Pferdebiest ab, es sich auf deinem Pferd bequem zu machen.

ACHTUNG: Bevor du das Spray oder die Öle das erste Mal großflächig verwendest, probiere es bitte an einer kleinen Stelle 2-3 Tage lang aus. Erst wenn dein Pferd das gut verträgt, nutzt du es komplett und nicht auf der Sattel- und Gurtlage verwenden, wenn du Reiten willst, weil die ätherischen Öle durch die Reibung Hitze erzeugen können und das wiederum kann deinem Pferd dann Verbrennungen zufügen.

Dann kannst du dein Pferd einfach ab und an Waschen – auch mit einem natürlichen Shampoo. Die Biester stehen nun einmal auf den Schweißgeruch der Pferde, den kannst du natürlich so zumindest stundenweise loswerden.

Magic Brush Shampoo Beautykram

Aber nicht einfach drauflosduschen mit eiskaltem Wasser. Sonst kann dein Pferd einen Kreislaufkollaps bekommen. Es ist ja heiß draussen und es hat vielleicht auch geschwitzt. Also bei den Hufen anfangen und langsam nach oben vorarbeiten. Dann mit einem natürlichen Shampoo einreiben.

Ich verwende zum Beispiel die natürlichen Shampoos „Wash & Shine“ von MagicBrush – du bekommst sie HIER

INFO: Sommerekzem! Das Horrorwort – spielt immer im Sommer eine Rolle. Warum? Weil da die Kriebelmücken unterwegs sind. Die Forschung geht davon aus, dass die Spucke dieser Mücken bei allergischen Pferden eine Reaktion hervorruft und dadurch den Juckreiz. Die Pferde schubbern sich wie blöde und zum Teil schubbern sie sich eben auch die Haut auf, was wiederum für Entzündungen sorgt. Oft haben Importpferde wie z.B. Isländer dieses Problem, weil sie eben die Kriebelmücken nicht kennen und nicht vertragen. Wenn du Glück hast verschwindet das Sommerekzem wieder, weil sich das Immunsystem des Pferdes angepasst hat – bei vielen wird es aber eher schlimmer und schlimmer – wenn du nichts dagegen tust.

Du kannst deinem Pferd helfen gegen das Ekzem mit einer Ekzemerdecke, mit Fliegenmaske und Pflege der betroffenen Stellen. Und du kannst es von innen heruas stärken. Zum Beispiel indem du Immunstärkendes zufütterst, wie Mineralstoffreiches und basisches Moorpulver (HIER kannst du mehr darüber lesen) und Schwarzkümmelöl (Da findest du HIER Informationen dazu wie es genau in deinem Pferd wirkt und warum es so ein Wundermittel ist). Und natürlich in dem du alles dafür tust, dass die Pferdebiester erst gar nicht auf deinem Pferd landen.Sonnenmoor - Tiermoor

Pferdefliegen und warum sie nicht so harmlos sind wie sie aussehen

Die Pferdefliegen sehen so klein und putzig aus, aber sie können ganz schön fies sein. Sie kriechen gerne überall dort hin, wo es feucht ist. Bei deinem Pferd sind das Nüstern und Augen. Vor allem die Augen. Da sie aber an ihren Fliegenbeinen Bakterien und Dreck mit sich herumtragen, können sie so Augenkrankheiten wie die Bindehautentzündung auslösen. Sie stechen zwar nicht, aber sind eben trotzdem fies.

4 Fragen, die dir dabei helfen können eine Bindehautentzündung zu erkennen

  1. Kneift dein Pferd immer mal wieder das Auge zu oder blinzelt es ungewöhnlich oft?
  2. Hat dein Pferd vermehrt weißen oder sogar gelben Ausfluss an seinem Auge?
  3. Reagiert dein Pferd empfindlicher auf Licht?
  4. Ist das Auge etwas angeschwollen oder tränt es mehr als sonst?

Wenn du jetzt eine oder sogar mehrere dieser Fragen mit „JA“ beantworten kannst, dann solltest du den Tierarzt rufen und das Auge deines Pferdes behandeln. Dann hat es sehr wahrscheinlich etwas. Du bringst es am besten erstmal an einen dunklen Ort ohne Zugluft, bis der Tierarzt kommt und wartest dann auf die Diagnose.

7 Tipps um die Fliegen loszuwerden

  1. Du kannst deinem Pferd beim Reiten ein Fransenband an den Stirnriemen packen
  2. Die Netz- oder auch Fliegenmasken sind super beim Weidegang, damit die Fliegen gar nicht erst ans Pferdeauge kommen
  3. Die Weidehygiene ist superwichtig: Regelmäßig abäppeln – denn die Pferdehaufen ziehen die Fliegen magisch an
  4. Stall und Weide sollten luftig sein – staut sich die Luft, haben die Fliegen auch mehr Spaß
  5. Tränken und Futtertröge müssen regelmäßig gereinigt werden, damit die Fliegen da kein Futter finden und sich dort aufhalten wollen
  6. Baue einfach ein paar Fliegenfallen in der Box und auf der Weide auf
  7. Reinige deinen Stall mit effektiven Mikroorganismen – ehrlich! Seit ich den Stallreiniger HIER von Emiko nutze, habe ich weniger Fliegen in der Box

Richtig Stall reinigen

Die wichtigsten Infos zur Fliegenmaske

Die Maske des Zorro! Das war es, was ich früher dachte, wenn ich Pferde mit der Fliegenmaske gesehen habe. Da stellt Frau sich schon mal die Frage, ob es die Dinger wirklich braucht. Was bringen die Fliegenmasken wirklich? Welche Fliegenmaske ist die Beste?

Mittlerweile habe ich eine klare Meinung. Ja! Fliegenmasken sind super. Dein Pferd wird es dir danken, wenn du eine parat hast. Meine Stute steckte nach 2-3 mal Tragen ihren Kopf freiwillig in die Maske, weil sie selbst es liebt, dass die Viecher ihren Kopf und die Augen in Ruhe lassen. Denn mit ihren kleinen dünnen Härchen irritieren sie die Bindehaut und tragen auch noch Krankheitserreger ins Pferdeauge.

So – welche Fliegenmaske ist die Beste? Jetzt, nachdem wir uns einig sind, dass wir eine brauchen. Schwarze Fliegenmasken sind besser als helle, weil sie tatsächlich mehr Sicht erlauben. Fliegenmasken mit Fransen sind besser als ohne, weil sie um das Pferdemaul auch noch die Fliegen vertreiben.

Mein Favorit ist Fliegenmaske von Felix Bühler mit Fransen an der Pferdenase. Sie sitzt einfach super und hat alles, was eine gute Fliegenmaske braucht.

Einziger Nachteil: Die Pferde sehen das Ohrenspiel und die Augenmimik der anderen Pferde nicht mehr so gut. Aber ich denke, dass man das verkraften kann, wenn das Pferd dadurch weniger gestresst wird.

TIPP: Wenn dein Pferd die Fliegenmaske noch nicht kennt, kann es sein, dass du es erst daran gewöhnen musst. Lass es daran schnuppern, lass es tasten und gib ihm aus der Fliegenmaske heraus ein Leckerli. Reibe es mit der Fliegenmaske ab und wedle erst leichter und dann stärker damit. Damit es sich nicht vor der Maske erschreckt. Auch wenn es die Maske mal halb verlieren sollte auf der Koppel.

Was denkt sich die Pferdebremse?

Das nächste nervige Pferdebiest ist die Bremse. Die ist ganz schön clever. Sie nimmt die Geruchsstoffe im Schweiß und Atem deines Pferdes wahr und auch die Körperwärme. Das macht sie mit ihren Fühlern. Dann düst sie mit bis zu 6 km/h auf dein Pferd zu. Und sie stehen auf Bewegung. Je mehr Pferde sich bewegen, desto begeisterter ist sie. Kurz: Wenn du mit deiner Gruppe im Galopp ausreitest, denkt sich die Pferdebremse „Juchuuu“.

Sie ist ein Riese mit ihren 2,5 Zentimeter Größe und kommt vor allem bei uns in Mitteleuropa vor. Leider. Insgesamt gibt es weltweit ja über 300 Bremsenarten, aber wichtig für dich ist nur die Pferdebremse.

Die Pferdebremse ist tagaktiv und liebt es feucht. Sie ernährt sich vom Blut deines Pferdes und tut ganz schön weh, beim stechen. Ihr Mund ist einfach so groß, der Biss ist also größer als bei einer Mücke. Jetzt kommt der fieseste Faktor: Da die Biester von Pferd zu Pferd fliegen, können sie eben leider auch Krankheiten übertragen.

Besonderes Futter und andere Wundermittelchen gegen die Pferdebremsen kannst du dir sparen. Weil: Pferdebremsen fahren einfach auf den Schweiß deines Pferdes ab – da hilft also kein Futter, du musst einfach den Geruch deines Pferdes durch ein entsprechendes Spray unterdrücken, wenn du draussen unterwegs bist.

Zum Beispiel durch das Fliegenspray HIER oder die Kräuter gegen die Plagegeister HIERmit denen kannst du dir selbst ein Spray machen. Dann fügst du noch ein bisschen Apfelessig hinzu – denn das sollen die Pferdebremsen auch nicht mögen. Dazu ein paar ätherische Öle und schon hast du dein eigenes Fliegenspray zusammengestellt.

Krauterie Plagegeister Kräuter KR-PGKR-250

Schumacher vegane Pflege Pferd Fliegenspray Etikett

Die 10 besten pflanzlichen Öle gegen Mücken und Bremsen

  1. Citronella
  2. Öl aus Zimtblättern
  3. Thymianöl
  4. Öl aus der Katzenminze
  5. Geranienöl
  6. Teebaumöl
  7. Rosmarinöl
  8. Lavendelöl
  9. Eukalyptusöl
  10. Schwarzkümmelöl

Wenn schon gestochen – was dann?

Du kannst deinem Pferd helfen, indem du die Stiche kühlst – zum Beispiel mit Aloe Vera Gel, Pfefferminze oder Heilerde. Calendula und Ringelblumensalbe beruhigen die Haut, genau wie Kamillentee oder Gurke. Zimt oder Neemöl wirken gegen Bakterien und Pilze.

Frage: Welches Fliegenspray benutzt du? Hast du Tipps gegen die Pferdebiester? Schreib mir gerne einen Kommentar – umso mehr tolle Tipps wir hier sammeln, umso besser für die Pferde da draussen.
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14 Kommentare zu “So wirst du die Pferdebiester endlich los! Die ultimativen Tipps gegen Fliegen, Bremsen und Co

  1. Sandra sagt:

    Liebe Petra, vielen Dank für einen weiteren informativen Artikel! Eine Frage zu den ätherischen Ölen, irgendjemand hat mich einmal fast angeschrien an einem Kurs, dass Teebaumöl auf keinen Fall ans Pferd darf, ich habe bis jetzt keine weiteren Infos dazu gefunden, weisst Du etwas davon? Oder war das einmal mehr der Fall einer Person die einfach alles am Besten weiss und deshalb besonders agressiv auftreten muss? Ich verwende Teebaumöl eben gerne für mich und meine Kinder und wir haben es immer gut vertragen. Liebe Grüsse aus der Schweiz Sandra

    • Petra Haubner sagt:

      Liebe Sandra, es gibt wohl einige Pferde die allergisch auf Teebaumöl reagieren. Sprich: Es hat etwas an sich, das mehreren Pferden nicht so gut gefällt. Aber letztlich gilt das ja für alles, was wir an die Pferdehaut lassen. Deswegen habe ich auch geschrieben, dass man immer alles erst einmal an einer kleinen Stelle testen soll. Aber, dass dich da jemand gleich anschreit ist auch krass… Was ist nur mit den Menschen los? 😉 Viele liebe Grüße, Petra

  2. friederike Pauksztat sagt:

    guter Bericht und sehr wahr! Danke für die Tipps! Nelkenöl wird auch nicht geschätzt von den Plagegeistern……..und vorsicht bei Schimmeln, durch das Öl haftet jeglicher Schmutz noch besser……sie sind dadurch schwerer zu putzen

    • Petra Haubner sagt:

      Wie wahr, Schimmel sind ein Extrathema – da muss man wohl grundsätzlich überlegen, was wichtig ist, bevor man loslegt mit den Ölen. Ich habe ja eine rotweiße Stute, die im Sommer manchmal nicht mehr so hübsch weiß aussieht – damit sie Ruhe hat 🙂 Viele liebe Grüße, Petra

  3. pfotenkater sagt:

    ja, die fliegenmaske von felix bühler ist toll, nur leider nicht mehr zu haben. meine benutze ich jetzt den dritten sommer, hätte gerne eine neue, aber woher nehmen und nicht …..

    • Flash sagt:

      Hallo Pfotenkater,

      die Fliegenmaske gibt es doch bei Krämer einfach im Online Versand. Habe mir gerade erst eine bestellt. Aber außerde dort habe ich sie auch nur auf der Website von Bühler gefunden.
      Liebe Grüße

    • Petra Haubner sagt:

      Danke Flash – genau das hätte ich auch geantwortet. Ich habe mir vor einigen Wochen zwei neue auf Vorrat bestellt. Ich kann also bestätigen, dass es sie noch gibt. Viele liebe Grüße, Petra

  4. Regina R. sagt:

    Mein Fliegenspray hilft gegen Fliegen, Bremsen, Kribbelmücken und eine Zecke hatten wir auch noch nie.
    Hier das Rezept für eine 950 ml Sprühflasche :
    160 ml Balistolöl (Universal )
    15 ml teebaumöl
    150 ml Apfelessig
    Und zum Schluss die Flasche mit Wasser auffüllen.

    Meine Fliegenmaske ist von :
    4Horses und kostet nur 19.90 Euro. Die sitzt wirklich super und geht bis über das Maul. Die Maske sprühe ich auch mit Fliegenspray ein, dadurch haben wir weniger Viecher am Kopfbereich.

    Lieben Gruß, Regina

    • Ulrike sagt:

      @Regina
      warum fülle ich die Flasche mit Wasser auf – also was bewirkt das Wasser? Ist die Lösung ohne Wasser nicht viel effektiver?
      @all
      Hilft irgendein Mittel auch gegen die Heideläuse (auch Hirschlausfliege gerufen)? Das ist nämlich unser Übeltäter, mehr als alles andere.
      Letztes Jahr hatte ich dazu was Selbstgemischtes auf der Basis von Totes-Tier-Öl und das benutzt natürlich niemand sehr gern. Also hoffe ich auf Alternativen!
      Ulrike

    • Petra Haubner sagt:

      Hallo liebe Regina, danke für dein Rezept – das klingt auch gut. Auf Balistol schwören auch einige bei uns am Stall. Ich muss das mal genauer recherchieren – ich habe keine Ahnung welche Inhaltsstoffe enthalten sind. Viele liebe Grüße, Petra

  5. Kati sagt:

    Hey,
    das Fliegenspray von Schuhmacher hab ich bereits ausprobiert – geht, aber alles lässt sich davon nicht abschrecken. Ich benutze es daher bevorzugt für unsere sehr hautempfindliche Zwergziege, die lassen die Mücken jetzt wirklich in Ruhe und sie verträgt es sehr gut. Das Rezept mit Balistol klingt aber auch gut. Und die Liste der Öle kannte ich so noch nicht. Mal ausprobieren.
    Teebaumöl war soweit ich weiß für Pferde und Hunde harmlos, gibt auch Shampoos damit, aber für Katzen ist es wohl absolut unverträglich.
    Meine Ponys tragen Masken auf der Weide und Fransen beim Reiten, zusätzlich Fliegenabwehrhalsbänder, und die empfindlichen Stellen wie zwischen den Vorderbeinen, Bauchlinie und Euter werden mit Melkfett eingeschmiert.
    Der Hof auf dem ich im FÖJ gearbeitet hab hat sich in der Apotheke immer eine Salbe aus Lebertran, Zinksalbe u. ä. mischen lassen – naja… hat aber geholfen, war zB auch für die Ohren geeignet.

    • Petra Haubner sagt:

      Hallo liebe Kati, leider wird es kein Fliegenspray auf dieser Welt geben, das 100% abhält – zumindest wenn es nicht einen der chemischen krebsauslösenden Hammerrepellants enthält. Aber es hilft natürlich schon ein bisshen und darauf kommt es ja an 🙂 Dnke für den Hinweis mit der Spezialmischung, den finde ich sehr spannend. Viele liebe Grüße auf jeden Fall und bis bald, Petra

  6. Renate sagt:

    Hallo Ihr Lieben,
    ich benutze grundsätzlich überhaupt nichts gegen Insekten, weil ich beim Pferd genau so wie bei mir beobachtet habe, dass nach einiger Zeit eine Art Umkehrwirkung stattfindet. Jedenfalls war ich neulich mit einer Freundin und ihrer Stute unterwegs und beide stanken wie die Hölle von dem Zeug, das sie aufgesprüht hatte. Am Ende des Tages hatte sie alle Bremsen auf sich sitzen und wir nur eine oder zwei. Wenn gestochen, behandle ich uns beide mit Aloe Vera direkt von der Pflanze. Kühlt, hilft beim Abschwellen und kost nix. Jedenfalls bei mir nicht. Das ist bei mir Unkraut.

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Renate, Aloe Vera ist ein Supertipp. Kostet zwar für uns Normalos etwas, weil nicht jeder eine Pflanze im Garten stehen hat, ist aber jeden Cent wert – das stimmt 🙂 Ich kenne diese Umkehrwirkung gar nicht. Tatsächlich habe ich in aller Regel ein stampfendes und Schweifschlagendes Pferd, bis ich mit meinem Fliegenmittel ankomme – dann hat sie Ruhe. Aber jedes Pferd ist anders – deswegen freut es mich für dich sehr, dass du das alles nicht brauchst, das ist toll. Viele liebe Grüße an euch zwei und bis bald, Petra

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