Corona Pferd Gedanken

Corona! Lass aus der Krise eine Chance werden

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Darum geht's in diesem Artikel

Menschen schotten sich ab, kaum einer lächelt den anderen auf der Strasse an und in den Supermärkten legen sich Kunden mit Kassierern an. Statt den täglichen Bedarf mit Blick auf die Mitmenschen zu decken, wird gehamstert. Klopapier scheint in ganz Deutschland Mangelware zu sein (Offtopic: Was machen die Menschen eigentlich damit??!?) und innerhalb weniger Tage haben wir uns von einem Lifestyle mit geöffneten Cafés und vollen Supermarktregalen zu Security an den Eingängen, geschlossenen Läden und in sich abgeschlossenen Menschen gewandelt. 

Ganz ehrlich? Ich finde das alles viel erschreckender als dieses Virus. Natürlich ist Corona hochansteckend und natürlich ist das Wichtigste aktuell diese Pandemie so zu verlangsamen, dass Risikopatienten optimal versorgt werden können. Ich selbst gehöre nicht zur Risikogruppe und habe keine Angst um mich. Aber ich bleibe Zuhause, habe meinen sozialen Kontakte auf Handy und Laptop verlegt und bleibe brav. Weil ich Fürsorge um all die Risikopatienten walten lassen will, denen Corona wirklich etwas anhaben kann. 

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Corona! Wie wir aus der Krise Chancen machen können

Ich halte Angst sowieso für einen falschen Ratgeber. Ich halte es auch für falsch sich abzuschotten, das Lächeln zu vergessen und das Virus mit all seinen Auswirkungen mit Panik in den Augen zu betrachten. Genauso wie es falsch ist seinen egoistischen Trieben zu folgen und rücksichtslos einzukaufen, Parties zu feiern oder keinen Abstand zu halten. 

Corona und seine Auswirkungen

„Man sieht die Welt nur mit dem Herzen gut“ – hat der kleine Prinz im gleichnamigen Buch von Antoine Saint Exupery gesagt. Genau diesen Satz sollten wir uns zu Herzen nehmen und aus dieser globalen Krise eine Chance machen. 

  • Eine Chance für die Welt
  • Eine Chance für die Umwelt 
  • Eine Chance für uns selbst
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Hier ein Beispiel – eine Rechnung eines Arztes – das so viel mehr zeigt, worum es bei dieser Krise eigentlich geht und weshalb all diese Einschnitte so bitter notwendig sind: 

Eine kleine Rechnung von Professur Hugh Montgomery – Spezialist für Intensivpatienten und deren Versorgung (gesehen HIER bei Twitter)

Bei einer normalen Erkältung steckt ein Infizierter im Durchschnitt 1,4 Menschen an – wenn man das weiterpotenziert und auf 10 Runden hochrechnet, wie viele diese 1,4 anstecken und wie viele die Angesteckten wiederum anstecken – ist dieser Eine dadurch etwa für die Ansteckung von etwa 14 Menschen verantwortlich….

Bei Corona steckt jede Infzierte ich im Durchschnitt 3 Menschen an – rechnet man das auf die gleiche Weise hoch, sind es am Ende 59.000 Menschen, die durch diesen einen angesteckt werden können, wenn wir nicht aufpassen. 

Es geht also nicht um dich und mich, sondern um all die anderen Menschen um uns herum.

Genau das ist aber aus meiner Sicht an vielen Ecken und Orten gerade der Punkt: Ich sehe übertriebene Angst in den Augen mancher Menschen, die mir auf der Strasse entgegenkommen, höre andererseits von absurden Verschwörungstheoretikern, dass es diese ganze Pandemie eigentlich gar nicht gibt, lese in den Nachrichten, dass Menschen Angrillpartys feiern und merke jedesmal beim Einkauf, dass Menschen Nahrungsmittel und Hygieneartikel ohne Rücksicht auf andere hamstern. 

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Was wir aus dieser „Krise“ lernen können

Wenn wir aus dieser Krise lernen mehr MITEINANDER und FÜREINANDER zu denken, statt NEBENEINANDER oder gar GEGENEINANDER – dann könnten wir so viel mehr aus dieser wunderbaren Welt machen. 

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Wenn alle sich jetzt ein bisschen zurücknehmen und an ihre soziale Verantwortung anderen gegenüber halten würden und wenn wir alle unseren gesunden Menschenverstand ein bisschen einschalten würden, ein nettes und freundliches Miteinander pflegen würden, wären viele dieser krassen staatlichen Maßnahmen vielleicht gar nicht nötig gewesen. 

Und jetzt denken wir das Ganze mal weiter: Wenn wir alle in Zukunft mehr Miteinander und Füreinander handeln würden – egal ob es um die Umwelt, den Umgang miteinander oder unsere Pferde geht – was für eine grandiose und wunderbare Gesellschaft und gesündere Umwelt könnten wir dann für uns alle erschaffen? 

  • Wenn jeder einfach nur ein bisschen mehr mit dem Herzen sehen würde
  • Wenn jeder ein kleines bisschen verzichten würde
  • Wenn jeder mehr Lächeln und Freude verschenken würde
  • Wenn jeder diese Pausetaste durch Corona nutzen würde, um einfach nur mit einem Lächeln in sich zu gehen, auszuatmen, durchzuatmen und mit mehr Lächeln und weniger Wollen durch die Welt gehen würde – nur ein kleines bisschen… 

Denn egal um was es im Leben geht – wenn wir den richtigen Blickwinkel haben, wenn wir Krisen als Chancen begreifen und wenn wir die Welt und die Menschen und Tiere um uns herum mit dem Herzen sehen, machen wir die Welt zu einem besseren Ort. Jeder. Einzelne. Von. Uns. 

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Egal ob es um komplexe Zeiten wie jetzt mit dem Virus Corona geht, ob es  um den kleinen und grossen Stress im Leben oder schwierige Situationen mit dem Pferd geht: Wir sollten immer wieder versuchen das Leben und uns selbst mit dem richtigen Blickwinkel zu betrachten. 

Ich denke, dass genau dieses Mindset ein ganz großes Ding sein kann, dass wir uns aus der Krise mitnehmen können. Irgendwann wird auch die harte Phase der Einschnitte enden. Wollen wir dann, dass das Leben wie vorher weitergeht? Wollen wir uns genauso fühlen wie vorher? Durch den Alltag hetzen wie vorher? Aneinander vorbeireden, wie so oft vor den Zeiten von Corona? Wollen wir Abgase in die Welt tragen, wie vorher? Wollen wir zu unseren Pferde nach einem langen Arbeitstag rasen, wie vorher? Unsere inneren Trainingslisten abhaken? 

Oder wollen wir diese Zeit auch nutzen, um manches zu überdenken und einen neuen Blickwinkel zu finden? Auf uns selbst? Auf unseren Umgang mit anderen und auf die Zeit mit unseren Pferden?

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Was wir aus dieser Krise für den Umgang mit den Pferden lernen können

Ich will dir vier Punkte nennen und dann meine Gedanken dazu erklären. 

  1. Dankbarkeit
  2. Empathie und Leichtigkeit
  3. Gesunder Menschenverstand
  4. Mehr HIER und JETZT statt Ehrgeiz und Perfektionismus

Gerade jetzt bin ich noch viel dankbarer dafür, dass mein Pferd an meiner Seite und in meinem Leben ist. Denn ich kann gerade keine Pferdeluft schnuppern, kann mich nicht an mein Pferd lehnen oder mit ihr zusammen durch die Natur streifen. Ich konnte sie aufgrund verschiedener Einschränkungen nur einmal in den letzten 1,5 Wochen sehen und weiß aktuell noch nicht, wann ich wieder zu ihr in den Stall fahren kann. 

Meine Stute steht gerade bei einer Freundin und Pferdetrainerin zur Überbrückung zwischen einem Stallumzug und für ein kleines Trainingsboosting für sie und mich. Der Haken an der Geschichte ist, dass die Trainerin ihren Stall im Elsaß – in Frankreich – hat. 

Du ahnst das Dilemma!

Ich erzähle dir das aber nicht, weil ich jammern will, sondern nur damit du meine Ausgangslage kennst. Denn natürlich könnte ich jetzt im Jammern verharren, ich könnte in meinem eigenen Mitleidssaft schmoren und mich täglich beklagen. 

Ich möchte aber einen positiven Blickwinkel auf das Leben haben, denn nur das bringt mich weiter und hilft mir auch in meinem täglichen Umgang mit dem Pferd. 

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Wie könnte ein richtiger Pferde-Blickwinkel aussehen?  

Viel wichtiger als zu jammern über das, was wir nicht haben, ist doch uns an dem zu freuen, was wir haben und die Botschaft in diesen Gefühlen zu erkennen. 

Meine Erkenntnis und Botschaft ist beispielsweise, dass ich ohne mein Pferd nicht komplett bin. Pferde sind nicht nur ein Hobby oder ein Zeitvertreib, sie sind meine ganze Seele und mein ganzes Herz. 

Natürlich wusste ich das irgendwie und es ist für mich nichts Neues, dass Pferde für mich nicht einfach nur Reittiere sind. Aber dank dieser Krise fühle ich ganz bewusst, dass der Duft von Heu und Pferdefell absolut essentiell für mich ist – jetzt, in Zeiten, in denen ich es eben nicht mehr täglich um mich herum haben kann. 

Was ist die schnelle Schlussfolgerung aus diesem Gedanken? 

Mir schwirren noch unendlich mehr Gedanken und Gefühle durch den Kopf und den Körper. Ich glaube fest daran, dass diese vermeintliche Krise ein Pauseknopf ist, den die Welt gerade dringend gebraucht hat. Egal ob es die Umwelt ist, unsere Gesellschaft, jeder Einzelne von uns oder die westliche Industriewelt.

Dazu könnte ich noch tausende von Gedanken und Zeilen schreiben. Aber ich will dir in diesem kleinen Artikel einfach nur ein paar Ideen tippen für dich und deinen Umgang mit dem Pferd. Wir können neben dem, was ich dir jetzt noch schreibe, unendlich viel mehr für uns aus der Zeit mitnehmen. 

  1. Nichts ist Selbstverständlich im Leben und genau deswegen sollten wir alles Schöne immer und bedingungslos im HIER und JETZT genießen. 
  2. Die Zeit mit meinem Pferd ist mehr als Training, Trainingsziele oder Reitrunden – es ist Seelenstoff vom Feinsten und genau mit diesem Gefühl werde ich in Zukunft viel bewusster als je zuvor zu meinem Pferd gehen.
  3. Dankbarkeit und Achtsamkeit statt Ehrgeiz und beispielsweise kritische Blicke auf den anatomisch korrekten Gang an der Longe oder andere Trainingsdinge.
  4. Pferde sind das Durchatmen für die Seele und damit machen sie uns Menschen ein unglaublich großes Geschenk – sollten wir ihnen dafür nicht auch etwas zurückschenken? Geduld, Liebe, Vertrauen, Respekt und Höflichkeit. 

Das waren vier simple Gedanken und Gefühle, die ich in Zukunft noch viel mehr als vorher zu meinem Pferd mitnehmen werde. Damit haben wir jetzt also von 4 Gedanken aus meinem Kopf gesprochen. Aber welche Gedanken und Gefühle willst du vielleicht aus dieser Krise für deine Zeit mit den Pferden mitnehmen? 

Schreibe sie mir gerne in die Kommentare! Ich denke, dass wir alle ein anderes Mindset, einen neuen Blick auf die Welt und unser Miteinander aus dieser „Corona-Krise“ mitnehmen können. 

Dazu gibt es HIER einen hochinteressanten Artikel von dem Zukunftsforscher Matthias Horx mit dem Titel „Die Welt nach Corona“.

Lasst uns alle zusammen aus dieser Krise etwas wunderschönes Neues zaubern, mit mehr Dankbarkeit für alles was wir haben durchs Leben gehen, weniger rasant durch den Alltag rasen, mehr MITEINANDER leben als NEBENEINANDER und vor allem mit unseren Pferden mehr im HIER und JETZT agieren. 

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Wie ist Deine Meinung?

  • Sandra Gläske (hier Dannenberg sagt:

    So schön, Petra! Du sprichst mir aus der Seele. Genauso denke und vor fühle ich mich im Moment und möchte, das es für immer so bleibt! Diese guten Gefühle und Gedanken, wenn ich an unsere Ponies, mein Schnuckiii und an unseren neuen Stall denke! Wenn ich Vidoes und Fotos von Ralph und Hero zugeschickt bekomme und sehe, wie sie im Einklang miteinander agieren und wie schön es funktioniert. Ich freue mich so und bin unendlich dankbar für unsere lieben Seelen!

  • Claudia sagt:

    Liebe Petra
    ich stimme dir voll zu. Aber leider zeigt sich auch mal wieder, dass die Gier keine Grenzen kennt, wenn man sieht für welchen Preis bestimmte Artikel jetzt verkauft werden. Ich habe schon von Vermietern gehört, dass sie einen Monat ohne Mietzahlung dulden, aber dann… Da ist es egal ob der Mieter schon 20 Jahre pünktlich bezahlt hat. Ich möchte aber die schlechten Beisspiele nicht zum Thema machen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Ich selber genieße die Zeit beim Pferd noch mehr als sonst. Hier ist es wie Urlaub, trotz der "Arbeit", die ja anfällt. Den ganzen Tag mal bei den Pferden zu verbringen ist sehr interessant, da man einen Einblick in ihren Tagesablauf bekommt.
    Wir freuen uns auf den Pferdenachwuchs, der demnächst kommt, wenn auch nicht gewollt, aber halt passiert ;) Wo die Liebe hinfällt und der entlaufene Hengst hinkommt.
    Ich lasse mich von der ganzen Hektik nicht anstecken, schaue auch nicht dauernd Corona-Sendungen.
    Liebe Pferdfreunde, nutzt die Zeit mit euren Pferden (sofern möglich und erlaubt), das macht glücklich und das ist positiv für`s Immunsystem.
    Viele Liebe Grüße Claudia

    • Petra sagt:

      Liebe Claudia, da hast du einen wahren Satz geschrieben: Zufriedenheit und Glück sind die besten Immunbooster überhaupt! Ganz lieben Dank für deinen schönen Kommentar und alles Liebe, Petra