Was sind schon Highheels und saubere Fingernägel gegen den unglaublichen Duft nach Heu, das Schnauben eines Pferdes und das zufriedene Gefühl nach der gemeinsamen Trainingszeit? Pferde schenken uns so unglaublich viel und sie bereichern und verändern unser Leben. Kennst du das auch? Hast du auch so dicke große Veränderungen in deinem Leben, seit du die Pferde in dein Leben gelassen hast? 

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Das sind nicht nur persönliche oder seelische Veränderungen, sondern auch ganz praktische. Das startet, wenn wir anfangen zu Reiten und unsere Zeit immer öfter lieber am Stall als in der City oder auf dem Sofa verbringen und das geht noch viel tiefgreifender weiter, wenn wir eine Reitbeteiligung oder gar ein eigenes Pferd in unserem Leben haben. Wenn wir also eine Bindung aufbauen und die Verantwortung für dieses eine Lebewesen übernehmen. 

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Pferde verändern ALLES

Pferde verändern alles. Wirklich alles. Geht dir das auch so? Dann schreibe mir, was die Pferde in deinem Leben verändert haben. Ganz praktisch und ganz grundsätzlich und ganz persönlich. Ich finde, dass wir das unbedingt zusammensammeln müssen ;-) Ich habe hier eine kleine praktisch und persönliche Auswahl für dich zusammengestellt. Das ist nicht und niemals vollständig, weil die Veränderungen unseres Lebens durch die Pferde so tiefgreifend, umfassend und unglaublich schön sind, dass ich da in einem kleinen Artikel keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann – weder was die kleinen und großen praktischen Dinge betrifft als auch die persönlichen und seelischen Lifechanger. 

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5 Lifechanger der Pferde

Ich starte jetzt einfach mal mit ein paar kleinen und netten Punkten und vielleicht fallen dir ja auch welche ein und wir sammeln sie in diesem Artikel und den Kommentaren: 

  1. Boots statt Highheels: Früher stapelten sich die Highheels in meinem Schrank. Ballerina und  schicke Stiefelchen haben den meisten Platz eingenommen. Mittlerweile landet mein Shoppingbudget viel eher in der Suche nach den perfekten Winterboots und Reitstiefeln. Ich liebe meine Stiefel und trage sie viel lieber als jedes Glitzerschühchen. Natürlich kommen ab und an auch die schicken Lieblingsschuhe zum Einsatz, aber immer erst nachdem die Stallboots ausgiebig beim täglichen Pferdebesuch getragen wurden.
  2. Bürste statt Nagellack: Jeden Tag bunt lackiert! So sahen meine Nägel aus, bevor ich ein eigenes Pferd hatte. Aber ganz ehrlich? Wenn ich täglich Madame das Fell bürste, die Hufe kratze und den Pferdepopo entgegengestreckt bekomme zur Kratzsession, dann macht Nagellack wenig bis gar keinen Sinn. Aber das Schöne daran ist: Es ist vollkommen egal! Wer braucht schon täglich bunte Nägel, wenn er mit einem Kratzgesicht belohnt wird?
  3. Leerer Geldbeutel: Tja, was soll ich sagen? Wer braucht schon Urlaub, noble Klamotten und edle Möbel, wenn er ein Pferd hat? ;-) Die Frage ist ja immer, was einem etwas wert ist. Mein Pferd ist mir unglaublich viel Wert. Muss ich mir ein neues Handy kaufen? Dann tut mir jeder Cent an diesem Einkauf weh. Braucht mein Pferd einen guten Sattel? Denke ich keine Sekunde über die Cents nach. Natürlich fahre ich gerne in den Urlaub, mag schöne Kleider und finde es cool auf einem hübschen Sofa zu sitzen. Aber noch viel mehr freue ich mich, wenn es meinem Pferd gut geht, das Equipment sitzt und der Stallschrank klein aber fein aussieht und ich den extragut sitzenden Kappzaum herausholen kann.
  4. Sauberes Auto: Was ist das? Wenn ich vom Pferd komme, bin ich voller Haare. Die Boots sind voller Staub, Sand oder Matsch – je nach Jahreszeit. Aber das ist vollkommen in Ordnung. Ich hatte ja schließlich Spaß! Und das darf man meinem Auto auch ansehen. Ein bisschen duftet es auch nach Pferd. Also ich würde sagen „duftet“…meine nähere Umgebung verwendet eher höflich das Wort „riecht“ nach Pferd. Aber darüber kann ich genauso dezent hinweghören. Ich mag den Geruch von Stall, Pferdefell und echtem haarigen Leben.
  5. Zufrieden und ausgelastet: Langeweile? Was ist das? Zeit ist definitiv nichts von dem ich zuviel habe. Der Stall scheint wie so ein Raum-Zeit-Kontinuum zu umgeben. Kennst du das auch? Du willst nur „mal eben schnell an den Stall fahren“. Und gefühlt BIST du auch nur mal eben schnell beim Pferd gewesen. Der Blick auf die Uhr zeigt dir aber danach an, dass du den halben Nachmittag am Stall verbracht hast. Ich weiß ehrlich nicht, wie das immer passieren kann…
  6. Ein besseres Ich: Kommen wir zu der wichtigsten und schönsten Veränderung im Leben, wenn man Pferde hat. Eigentlich ist sie mindestens einen eigenen dicken Artikel wert. Und ehrlich gesagt gibt es dazu auch einige Artikel in der Pferdeflüsterei und es ist immer wieder Thema. Aber ich will es trotzdem kurz anreissen: Pferde verändern uns. Sie schenken uns das beste ICH, das wir werden können, wenn wir ihnen zuhören. Sie erzählen uns so unglaublich viel über uns und wenn wir mit ihnen wirklich in einen Dialog treten wollen und sie mehr als Partner, denn als Reittiere sehen, dann geben sie uns mehr Zufriedenheit, Glück, Lächeln, Liebe, Ommmmmh und Zufriedenheit. Das Schöne daran ist, dass wir ihnen auch ZUfriedenheit, Beschäftigung und ein gutes Gefühl geben, wenn wir uns auf diesen Dialog einlassen und ihnen auch zuhören. Je mehr wir in diese Richtung gehen, desto glücklicher werden wir und desto zufriedener können die Pferde an unserer Seite sein. Hach! Ich höre aber besser auf, bevor ich wieder ins Schwärmen gerate und dieser Artikel mindestens 7 Seiten wird ;-)

HIER findest du einen ausführlichen Artikel dazu „Im Hier und Jetzt – was wir von den Pferden lernen können“

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Dankbar für das Geschenk der Pferde

Kurz gesagt: Pferde schenken uns Heu in den Haaren, Staub auf den Stiefeln, den Duft von warmem Fell und die Ruhe aus ihren wunderschönen Augen, das Glück Zeit mit ihnen verbringen zu dürfen, Lächeln, ein tiefes inneres Ommmmmh und die Eleganz ihrer ganzen großen Persönlichkeit. 

Ich bin meinem Pferd unglaublich dankbar für alles, was sie mir gegeben hat und lerne täglich dazu. Ich falle immer mal wieder in alte Fallen und dank meinem ehrlichen und kommunikationsfreudigen Pferd, werde ich immer wieder daran erinnert an mir zu arbeiten und besser zu werden.

Egal ob es um das Training, die gemeinsame Zeit oder meine Persönlichkeit geht. Kennst du das auch? Pferde sind echte Lebensveränderer, Glücklichmacher, Zufriedenheitsschenker und einfach nur grandios!

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Weißt du was? Dafür können wir ihnen doch ein schönes Zuhause, gutes Futter, Zeit, ein Lächeln, unsere Geduld und die Bereitschaft ihnen zuzuhören und dazuzulernen schenken. 

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10 Kommentare zu “Lifechanger: Wie die Pferde das Leben verändern

  1. Boris sagt:

    Hallo liebe Petra, ich will gerne helfen,Deine Sammlung noch etwas umfangreicher zu machen. Neben einigen von Dir genannten Aspekten (wobei ich, grins, nie viel Geld für Schuhe ausgegeben habe und noch nie lackierte Fingernägel hatte) hat mir die Liebe zu den Pferden zwei weitere Dinge geschenkt: zum einen die unendliche Neugier, rund um das Pferd, seine Physis, seinen Psyche, sein Sozial- und Lernverhalten, seine Bedürfnisse, die ich trotz vielerlei Lektüre immer noch nicht ausreichend gestillt habe. Und zum anderen habe ich durch meine Ponys unglaublich interessante, liebenswerte, spannende Menschen kennen gelernt, von denen ein Teil mir sehr ans Herz gewachsen ist und die ich mittlerweile meine Freunde nennen darf. Mit denen ich mich austauschen kann, mit denen man lachen und weinen kann, und kritisch hinterfragen kann, was für unsere Ponys gut und was weniger gut ist.
    Und ja, es ist so… mein Hakon trat in mein Leben, als ich gefühlt "am Ende" war. Ihm verdanke ich, dass ich heute wieder aufrecht gehe und stehe, wieder Spaß am Leben habe und das Leben jeden Tag in vollen Zügen genießen kann. Er ist mein Coach, mein Spiegel, mein Seelenpferd. Ohne ihn wäre mein Leben derzeit unvorstellbar.

    • Petra sagt:

      Wow – Pferde sind so oft echte Lebensveränderer – danke für deine Gedanken zum Thema! Ich kenne die "Pferdefreunde" auch und bin sehr dankbar für diese Freundschaften – ich kann dir also nur voll und ganz zustimmen und alles Liebe schicken, Petra

  2. Jessica Freymark sagt:

    Oh ja, Pferde sind Glücklichmacher. Bei ihnen kann ich ganz ICH sein und einfach SEIN. Sie haben mir beigebracht im Hier und Jetzt zu sein und den Augenblick zu genießen. Vor allem aber haben sie meine Persönlichkeit ganz entscheidend geprägt! An ein Leben ohne Pferde kann ich mich gar nicht erinnern. Ich war 10, als ich begonnen habe zu reiten und 14 als Eldur in mein Leben kam. 16 Jahre lang hat er mich begleitet und so habe ich die Phasen "Party statt Stall" und "Nagellack statt Bürste" einfach übersprungen. *lach* Ich habe aber auch nie etwas vermisst. ;) Jetzt da ich kein eigenes Pferde mehr habe, bin ich glücklich 1x die Woche eine Dosis "Pferd" bekommen zu können und mein Pflegepferd ist ebenfalls ein sehr guter Lehrer. ;)

    • Petra sagt:

      Das ist auch ein schönes Ding der Pferde – das HIER und das JETZT. Ich stimme dir voll zu :-) Alles Liebe, Petra

  3. Jasmin sagt:

    Danke für diesen schönen Text. Jetzt, wo ich meine beiden Mini-Shettys ein Jahr habe, kann ich nur zustimmen- sie (Pferde) verändern alles…
    Ich miste zu Hause immer mehr aus, weil ich viel mehr draußen bin (und Materielles unwichtig wird), unterwegs mit den Ponys ergeben sich so schöne Gespräche mit fremden Menschen, ich Lache viel mehr, durch das Training lerne ich in kleinen Schritten zu denken und ich lobe viel mehr (meine beiden werden auf Stimme trainiert und beide reagieren super auf stimmliches Lob), durch die ganzen schönen Fotos liebe ich meinen Körper viel mehr, klar das Geld ist wenig-aber ich kann jetzt öfter "nein" sagen und besser beurteilen ob ich etwas wirklich brauche, ich bin ordentlicher geworden und brauche mitlerweile auch die Ordnung und ich sorge immer besser für mich, denn wenn ich krank werden sollte hab ich ja weniger Zeit und Kraft bei den Ponys…

    • Petra sagt:

      Das klingt auch nach einer ziemlich perfekten Pferdeliste – Pferde sind so toll! Ganz lieben Dank für deine Gedanken zum Thema und liebe Grüße, Petra

  4. Claudia sagt:

    Liebe Petra,
    oh ja, Pferde verändern das Leben. Meins auch, ich kann dir in allen Punkten zustimmen, mal mehr mal weniger. Bei uns kommt noch hinzu, dass ich auf`s Reiten verzichte, warum ist eine lange Geschichte. Wir arbeiten dran, aber kurz vor dem Ziel es wiederzu Reiten, gab es einen Rückschlag.
    Die Zeit ohne Reiten hat uns beide auf "Augenhöhe" kommunizieren und Dinge ausprobieren lassen, die oft vernachlässigt oder nicht gemacht werden, wenn man "nur"reitet.
    Ich habe mich in Pferdethemen eingelesen und Dinge verändert, um die ich mir mit einem "normal-gesunden" Pferd wahrscheinlich kaum einen Kopf gemacht hätte. Egal ob Equipment, Futter, Training u.v.m.
    Mein Pferd hat mich achtsamer, aufmerksamer und selbstbewusster gemacht. Er hat mich "wetterfester" gemacht.
    Sicher fällt mir noch mehr ein.
    Liebe Grüße Claudia

    • Petra sagt:

      Liebe Claudia, das ist doch schon eine ziemlich coole Liste. Jungpferdebedingt bin ich jetzt auch fast 3 Jahre nicht mehr geritten und was soll ich sagen? Ich vermisse es nicht und habe die Pferde auch nochmal anders kennengelernt. Auch wenn ich mich freue jetzt langsam nach und nach wieder mehr zu machen – auch für die Abwechslung im Wochenplan :-) Liebe Grüße, Petra

  5. Emelie sagt:

    Liebe Petra,
    ich war jetzt lange Zeit nur stille Mitleserin deiner wundervollen Artikel und möchte dir endlich einmal von Herzen DANKE sagen, dass du sie mit uns teilst.
    Und es stimmt, Pferde sind absolute Lifechanger.
    Ein eigenes Pferd war für mich immer ein unerfüllter Herzenswunsch, eine so starke Sehnsucht, dass ich mich nie "ganz" gefühlt hab.
    Schicksalhafterweise bekam ich eine Chance, die ich einfach ergreifen musste.. und ich entschied mich für ein Fohlen, dass zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht geboren war. Ich wusste nicht, ob es eine Stute werden würde oder ein Hengst, und ich wusste natürlich auch sonst nichts über den Charakter, den es haben würde, und das war mir auch keineswegs wichtig. Wichtig war, dass ich tief überzeugt spürte, dass dieses Pferd mein Seelenpferd ist, dass wir füreinander bestimmt sind.
    Unbeschreiblich der Moment, als ich meine ersehnte Stute nach 11 Monaten Trächtigkeit zum ersten mal sah.
    Seit 5 Monaten ist sie nun bei mir und die Liste an Dingen, die dieses Pferd mir mit seinen eineinhalb Jahren beigebracht hat, ist lang.
    Ich habe das Gefühl, eine Art "Charakterkurs" bei ihr zu belegen. Dabei bekomme ich eine Lektion nach der anderen erteilt, und das auf eine so liebevolle und wunderschöne Art und Weise. Sie macht mich dort stark, wo ich noch zu schwach bin und zeigt genau auf, woran ich an mir arbeiten muss, bereitet mich auf ihre Art aufs Leben vor. Dafür bin ich ihr unendlich und ewig dankbar. Aus anfänglichen Zweifeln, ob ich (mit mangelnder Erfahrung und jungem Alter) einem Jungpferd überhaupt gewachsen bin, wird jeden Tag die Überzeugung stärker, dass es eine goldrichtige Entscheidung war. Sie ist mein wahrgewordener Herzenswunsch, sie ist der Teil, der immer gefehlt hat, und nun da ich sie endlich bei mir habe, darf ich mich wieder ganz fühlen.
    Ist es nicht wunderschön, dass wir so erfüllt sein dürfen von bedingungsloser Liebe zu unseren Pferden?
    Dass wir diese Liebe und Verbundenheit tief im Herzen spüren und sie nach außen transportieren dürfen?
    Dass sie Zeit mit uns verbringen, uns auf der Koppel trotz der Fehler, die wir manchmal machen, freudig entgegenkommen und uns mit stolz erfüllen?
    Allein das macht sie doch zu absoluten Lifechangern!
    Liebste Grüße
    Emelie

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Emelie, danke für deinen ganz wunderbaren Kommentar. You made my Day! Ich mag vor allem das Wort "Charakterkurs" – wenn ich darf, klaue ich mir das irgendwann einmal dieses Wort für einen Titel. Denn es fasst ziemlich gut zusammen, was diie Pferde für uns tun können. Ganz liebe Grüße, Petra

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