Pferd auf Koppel

Reitbeteiligung

Reitbeteiligung

Es gibt so viele Horrorgeschichten beim Thema Reitbeteiligung.

  • Pferde, die in Abwesenheit der Besitzer verprügelt werden. Pferde, die nicht korrekt geputzt oder gesattelt werden. Reitbeteiligungen, die unpünktlich oder unzuverlässig sind.
  • Oder Besitzer, die die Reitbeteiligung nur als billige Misthilfe missbrauchen wollen, sich finanziell bereichern wollen oder mehr versprechen als sie halten.

Es ist nicht leicht die passende Reitbeteiligung oder das passende Pflegepferd zu finden. Pferde sind nun einmal keine Fahrräder, sie haben Gefühle und eine Persönlichkeit, sie haben bestimmte Dinge gelernt – seien sie nun gut oder schlecht. Damit muss die Reitbeteiligung, genau wie der Besitzer klar kommen.

Die Vorteile einer Reitbeteiligung

Aber genug gejammert. Es gibt auch viele Vorteile bei dem Thema, für beide Seiten. Der Besitzer hat eine Konstante, die sich auch um das Pferd kümmert, kann sich im Idealfall austauschen mit seiner Reitbeteiligung oder hat eine Urlaubsvertretung.

Die Reitbeteiligung kann regelmäßig mit einem Pferd arbeiten und eine Bindung aufbauen, auch wenn sie sich ein eigenes Pferd nicht leisten kann. Das klingt erst einmal perfekt. Jetzt müssen nur noch die Richtigen zusammenfinden.

Deine Pflichten als Reitbeteiligung

Es ist wichtig verantwortungsbewusst zu sein, als Reitbeteiligung. Der Besitzer vertraut der Reitbeteiligung sein Pferd an. Das ist kostbar. Du musst es behandeln wie einen wertvollen Schatz.

Pflege es richtig, gehe korrekt mit dem Pferd um, respektiere die Regeln des Besitzers. Achte darauf, dass es sich nicht verletzt, wenn du mit dem Pferd trainierst und melde dem Besitzer immer, wenn dir etwas Ungewöhnliches auffällt. Erzähle dem Besitzer, wenn du etwas falsch gemacht hast und stehe zu deinen Fehlern. Auch das gehört dazu. Oder wenn du etwas kaputt machst, sei es, dass dir etwas heruntergefallen ist oder du daraufgetreten bist. Sage es und zahle im Zweifelsfall auch dafür. Alles andere wäre nicht fair.

Du musst zuverlässig sein und dich an die abgesprochenen Termine halten. Die Besitzerin oder der Besitzer deiner Reitbeteiligung verlässt sich auf dich und das Pferd auch.

Es ist auch deine Pflicht nachzufragen, wenn du etwas nicht weißt oder dir etwas nicht ganz logisch oder klar erscheint. Es ist wichtig, dass du mit dem Besitzer redest und ihr euch über alle Unklarheiten austauscht. Stell dir vor, das Pferd ist mal krank und du kannst es nicht reiten. Was machst du als gute Reitbeteiligung? Du bist natürlich trotzdem da. Vielleicht kannst du dem Besitzer auch anbieten ihn bei der Pflege zu unterstützen.

Im Grunde ist eine Reitbeteiligung fast so, als ob es auch dein Pferd wäre. Sei für das Pferd da und kümmere dich, im Guten wie im Schlechten.

Was ganz wichtig ist: Lass nicht irgendwelche Leute auf das Pferd oder mit dem Pferd arbeiten. Egal wie viele deiner Freundinnen betteln – lass sie nicht auf das Pferd oder mit dem Pferd trainieren ohne das mit dem Besitzer abzusprechen. Du bist die Reitbeteiligung und es gibt eine Abmachung zwischen dem Besitzer und dir. Nicht zwischen dem Besitzer und all deinen Freunden. Das gleiche gilt übrigens für die Regeln der Pferdebesitzerin oder des Pferdebesitzers. Du musst dich an diese Regeln halten. Wenn dir diese Regeln nicht gefallen, dann musst du dir eine andere Reitbeteiligung suchen.

Am besten besprichst du alles ganz am Anfang genau und ihr beschnuppert euch über 2-3 Termine. Ich hatte schon ein Angebot für eine Reitbeteiligung, da wollte die Besitzerin unbedingt Ausbinder benutzen. Das ist nichts für mich, ich konnte sie ihr auch nicht ausreden. Also habe ich mich dagegen entscheiden, weil ich so nicht reiten wollte.

Wenn du eine Reitbeteiligung gefunden hast, dann sprich mit der Besitzerin ab, ob du auch Unterricht nehmen kannst. Es tut dir und dem Pferd gut, wenn ihr beide dazu lernt. Genauso wie es wichtig ist, dass du dich in den Basics der Pferdeerziehung auskennst. Sei konsequent und klar mit dem Pferd und den Grundregeln, die der Besitzer aufgestellt hat.

Es ist zum Beispiel nicht in Ordnung, das Pferd immer überall grasen zu lassen, wenn der Besitzer eigentlich daran arbeitet, dass das Pferd zum Grasen nicht stehen bleibt.

Ganz wichtig: Zahl dein Geld immer pünktlich. Am Besten richtest du gleich einen Dauerauftrag für den Zeitpunkt der Geldübergabe ein. Es wäre nicht besonders nett, den Besitzer darauf warten zu lassen.

KURZ: Stell dir immer vor, es sei dein Pferd. Was würdest du dir von einer Reitbeteiligung wünschen?

Was der Besitzer machen sollte

Das ist die eine Seite, die andere Seite ist die des Besitzers. Es gibt auch immer wieder schwarze Schafe unter den Besitzern, die die Reitbeteiligung ausnutzen als billige Misthilfe, die unverschämt sind oder unfreundlich. Ausnutzen ist nicht in Ordnung. Der Geldbetrag und die Misthilfe muss sich in einem angemessenen Rahmen bewegen und zu der Anzahl der Reitstunden und Pferdezeit passen.

Es ist auch nicht in Ordnung an allem zu mäkeln und keinen höflichen und netten Umgang zu pflegen seitens der Besitzer. Ganz wichtig ist übrigens auch das Thema Versicherung bei einer Reitbeteiligung. Das Pferd muss auch für eine Reitbeteiligung versichert sein. Schau dir die Besitzerin oder den Besitzer und seinen Umgang auch genau an.

Ähnlich wie bei meinem Fall mit dem Ausbinder. Wenn jemand das Pferd nicht gut behandelt und du es dem Besitzer nicht ausreden kannst, dann ist es auch in Ordnung, wenn du nicht mitmachst, sondern deinen eigenen Weg gehst und dir eine neue Reitbeteiligung suchst.

Du hast als Pferdebesitzer auch die Pflicht, höflich, fair und respektvoll der Reitebeteiligung gegenüber zu sein.

Win Win – die Reitbeteiligung

Am Ende haben im Idealfall beide etwas davon. Der Pferdebesitzer bekommt einen festen Ansprechpartner für sein Pferd, der oder die regelmäßig reitet und dazu meist zumindest noch ein kleines bisschen zu den hohen Kosten beiträgt, die ein eigenes Pferd verursacht. Derjenige, der die Reitbeteiligung hat wiederum bekommt leihweise eine Art “eigenes” Pferd.

Aber für den Pferdebesitzer ist es natürlich schwer jemanden zu finden, dem man so vertraut, dass man ihn oder sie mit dem eigenen Pferd alleine lassen will und diejenigen, die eine Reitbeteiligung suchen, haben es auch nicht immer ganz leicht ein Pferd mit dazugehörigem Besitzer zu finden, mit dem sie auch klar kommen (Pferd und Besitzer).

Wie finde ich die richtige Reitbeteiligung? Tipps & Tricks:

Die Reitbeteiligung ist natürlich auch eine super Sache um zu testen, ob man auch ohne Reitlehrer mit einem Pferd klar kommt. Also kann man so sehr gut testen, ob man auch bei Wind und Wetter in den Stall kommt.

  • Wichtig ist, dass pro Pferd nicht mehr als 1-3 Personen zuständig sind, damit das Pferd nicht überbelastet wird. Wenn da also jemand 10 Reitbeteiligungen für sein Pferd hat, ist etwas schief gelaufen. Dann ist Vorsicht angesagt.
  • Unbedingt: Vertraglich regeln, was für beide Seiten wichtig ist. Also wann darf wer ran ans Pferd? Ist Ausritt auch erlaubt und wer pflegt den ganzen Zubehörkram, wie Sattel und Co. Wo liegen die Grenzen, was ist erlaubt?
  • Wer eine Reitbeteiligung nimmt oder vergibt, sollte auch darauf achten, dass das Niveau des Pferdes auch zum Niveau des Reiters passt. Oder im Zweifelsfall Reitunterricht begleitend zum Gesamtpaket dazu zu packen.
  • Es gibt auch immer öfter Modelle, dass man erst einmal über ein Jahr eine Reitbeteiligung bei einem Pferd haben kann und wenn man dann feststellt, dass das Team aus Reiter und Pferd funktioniert, kann man das Pferd auch kaufen. Eine schöne Sache, denn Reiter und Pferd können sich lange beschnuppern, testen ob der Alltag funktioniert und wenn ja: Freunde für immer werden.
  • Wichtig ist auch die Versicherungsfrage. Haftungsausschuss beim eigenen Pferd gilt nicht. Wenn also jemand regelmäßig und gegen Geld das eigene Pferd reitet, dann muss auch eine entsprechende Versicherung her, damit alle gut geschützt sind, falls doch etwas passiert.
  • Achtung, wenn der Pferdebesitzer die Reitbeteiligung braucht, um sein Pferd überhaupt halten zu können. Das ist definitiv der falsche Ansatz. So oder so. Denn ein Pferd solltest du ohne jede Reitbeteiligung easy finanzieren können. Aber wenn es doch der Fall sein sollte – denn in der Realität gibt es leider alles – dann sucht er vermutlich entsprechend radikal oder will die Reitbeteiligung unter Umständen finanziell ausnutzen – dann lass lieber die Finger davon.
  • Üblicher Preis: Irgendwas zwischen 50 und 150 Euro im Monat. Wieviel es kostet, hängt im Grunde vom Deal ab.

Das Thema Reitbeteiligung ist nicht einfach. Es muss eben einfach für alle drei im Team stimmen. Sowohl was Trainingsmethoden als auch Ansichten und Persönlichkeit betrifft. Beide Seiten müssen korrekt miteinander umgehen und mit den Ausrüstungsgegenständen genauso pfleglich wie miteinander und mit dem Pferd sowieso. Beide Seiten sollten sich an ihre Pflichten halten und mit einander kommunizieren. Auch am Anfang. Man muss genau abklären, wer für was wie viel zu leisten hat und bekommt. Damit es keine Unklarheiten gibt.

  • Liliana sagt:

    Hallo Petra,
    ich bin jetzt 14 Jahre alt und ich wünsche mir eine Reitbeteiligung. Doch meine Mutter sagt, dass ich dann sehr viel Verantwortung tragen muss (was stimmt) und sie meint, dass das zu viel für mich ist. Sie sagt, dass ich jeden Termin einhalten muss und dann keine Termine dazwischen kommen dürfen und sie traut es mir einfach nicht zu. Doch ich würde bei dem schlimmsten Wetter kommen nur sie versteht es einfach nicht! Außerdem sagt sie, dass ich für eine Reitbeteiligung mindestens auf A Nivou reiten muss, doch selbst meine Freundin, die 10 Jahre reitet und auch eine Reitbeteiligung hat, sagt, dass sie noch kein A Nivou ist und man es gar nicht in einer Reitschule erreichen kann. Was soll ich denn jetzt machen? Und muss man wenn man irgend einen Artzttermin hat, den Termin absagen und trotzdem zur Rb kommen?

  • Fiona sagt:

    Mit meiner ersten rb hatte ich leider viel Pech,es hat auch nicht lang gehalten,die Besi war übervorsichtig und das Pferd total lieb aber einfach fett gefüttert(1.64 großer tinker mit 914kilo Gewicht….)ein Monat nach Kündigung der besi(die mir übrigens Sachen nachgesagt hat die nicht stimmten…)starb das Pferd wahrscheinlich an seinem Gewicht.
    Ich habe tatsächlich relativ schnell eine neue rb im gleichen Stall gefunden bei der ich immer noch dabei bin.Leider hat die Besi nun entschlossen das noch ein zweites Mädchen seine rb wird.Ich stehe dem ehrlich gesagt ein wenig skeptisch gegenüber…3 Leute an einem Pferd find ich persönlich schon echt heftig.
    LG

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Fiona, ist natürlich schon etwas anstrengender für das Pferd. Man muss immer schauen, was und wie und wieviel die einzelnen machen und dann individuell entscheiden. Ganz liebe Grüße, Petra

  • Ronja sagt:

    Also, bei meiner Suche nach einer RB (Reiter sucht Pferd) habe ich die Erfahrung gemacht, dass es schwierig ist, einen Besitzer zu finden, der auch einen Um-/ Wiedereinsteiger/ Anfänger akzeptiert und nicht nur einen fixundfertigen Reiter. Gerade bin ich wieder ziemlich entmutigt. Habe wieder einen neuen Versuch hinter mir, währenddessen ich knapp einen Monat ausprobiert wurde, um am Ende erneut abgewiesen zu werden, weil ich die Hilfen, so wie sie der Besitzer gibt bzw. es dem Pferd beigebracht wurde, nicht so schnell umsetzen kann und noch mehr Übung bräuchte. Dabei habe ich meinen Stand von Anfang an mitgeteilt. Zwar hatte ich zuvor schon als Theorieteilnehmer Seminare besucht und Bücher gewälzt, aber in der Praxis waren die Bodenarbeit, wie auch die Reitweise für mich gewollt neu. Ich möchte keinen klassischen FN-Unterricht mehr, wie in den Reitschulen und habe mich nach einer Alternative in Richtung barock/altkalifornisch/akademisch umgesehen. Die Bereitschaft seitens des Besitzers, das langsam aufzubauen hatte nicht lange angehalten und in die Hilfengebung gründlicher eingewiesen zu werden, war dem Besitzer schnell zu zeitintensiv und alleine üben lassen wollte er mich auch nicht, weil die Angst zu groß war, das Pferd später wieder korrigieren zu müssen. Das war zwar nachvollziehbar, aber ich habe mir 1 Monat echt Mühe gegeben, war bei Wind und Wetter im Stall, habe mich um die Koppel und den Paddock gekümmert und bin mit dem Pferd nur spazieren gegangen, um an der Beziehung zu arbeiten und bin allen Terminwünschen nachgekommen. Dann nach einmal Bodenarbeit und einmal Reiten unter Aufsicht zu hören zu bekommen, dass man hochmotiviert, aber zu ehrgeizig und untalentiert ist, um sich auf das Pferd einzustellen, also das richtige Timing etc. zu finden, lässt einen ganz schön an sich selber zweifeln.

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Ronja, du Arme! Das ist auch blöd. Ich kann dich gut verstehen. Die Reitweisen die du nennst, sind schon etwas ausgefuchster, detailverliebter und vermutlich sind da auch perfektionistische Pferdebesitzer unterwegs. Denn das ist schon die etwas höhere Reitschule – also, wenn man es richtig macht. Vielleicht startest du einfach mit einer Pflegebeteiligung und tastest dich über das Kennenlernen der Pferdeseele und parallel Reitunterricht an das Thema ran? Wenn du nach Centered Riding und anderen alternativeren Methoden suchst, dürfte dir auch der UNterreicht in aller Regel besser gefallen. Alles Liebe auf jeden Fall und liebe Grüße, Petra

    • Dehlsen sagt:

      Ich gebe Chancen;-) alles läuft super und dann gehen sie wieder.. die Reiter,
      angebliche Krankheiten etc… nett fürs Pferd

  • Anna sagt:

    Hallo Petra,
    mein Problem ist, wo ich am besten für eine Reitbeteidigung schauen soll. Alle meine Freunde gehen jetzt aus dem Stall und finden eine Reitbeteidigung nur ich nicht. Ich habe auch mehrmals Pferdebesitzer über eBay Kleinanzeigen und ehorses angeschrieben und waren so weit, dass wir ein Probereiten vereinbart haben und dann haben sie sich nicht mehr gemeldet. Ich weis nicht, was ich falsch mache.
    Ich habe auch viele Freunde mit Reitbeteidigungen gesagt dass sie Bescheid sagen sollen, wenn es eine Rb zu vergeben gibt. Ich bin auch bereit monatlich für 2 Mal die Woche Reiten ca. 150€ auszugeben aber ich weis nicht mehr wo ich schauen soll. Hast du ein Tipp für mich?

  • Dina sagt:

    Hallo ich wollte fragen wie alt man den sein mus für eine rb? Vielen Dank!

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Dina, das hängt letztlich von dir, dem Besitzer des Pferdes, dem Pferd, deinem Pferdewissen, deinen Eltern und euren Vereinbarungen ab. Das kann man so gar nicht sagen. Alles Liebe, Petra

  • petra.muench1407@gmail.com sagt:

    Für einen Hundesitter zahlt man 8 € pro Stunde und für ein Pflegepferd soll man 100 € pro Monat zahlen ! Wo ist da die Relation ? Misten inclusive. Hallo geht’s noch ! Wenn ihr nicht genug Zeit und Geld habt, schafft euch kein Pferd an aber versucht dann nicht, etwas Geld von einer RB einzuholen. Das geht gar nicht !!!!

    • Petra sagt:

      Das verstehe ich nicht ganz :-) also die Rechnung. Erstmal "soll" ja keiner irgendwas und es obliegt jedem Pferdebesitzer und jeder Reitbeteiligung das individuell zu besprechen. Von Misten "inklusive" hat auch niemand was gesagt. Auch das ist ja individueller Deal. Du kannst Hunde und Pferde ehrlich gesagt auch schlecht vergleichen. Das sind unterschiedlichste Kosten, die diese Tiere in der Haltung aufrufen – plus: Die Reitbeteiligung ist ja nicht nur 1x im Monat für exakt eine Stunde am Pferd. Ich will da gar nicht ins Detail gehen – ich will nur kurz verdeutlichen, dass du gerade Äpfel mit Birnen vergleichst und gleichzeitig Dinge als gegen voraussetzt, die so nirgends formuliert wurden. und das allerbeste ist doch: Du musst es ja nicht so machen und kannst mit dem Pferdebesitzer deiner Wahl einen eigenen Deal treffen :-) Ganz liebe Grüße, Petra

    • Tessa Hansen sagt:

      Man vertraut einem anderen Menschen sein Pferd an . Manche Leute wünschen sich mehr Bewegung für ihr Pferd .
      Weil sie vielleicht ein kleines Kind haben oder sich die berufliche Situation verändert hat .
      Warum sollte das falsch sein ?
      Wenn man jemanden findet bei dem es echt gut passt , dann ist es ein Gewinn für alle !
      Aber leider ist es sehr schwer jemanden zu finden der sich wirklich gefühlvoll einbringt .

  • Weber, Anja sagt:

    Bei uns im Reitstall ist es so, dass wir monatlich 80 Euro zahlen und dafür zwei Mal pro Woche reiten und das Pferd versorgen. Außerdem müssen wir an beiden Tagen in Gruppen den Stall mit allen Boxen komplett ausmisten. Ist das so die Regel?

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Anja,

      eine richtige Regel gibt es nicht. Das Macht jeder Stall und jeder Pferdebesitzer anders. Ganz liebe Grüße, Petra

  • Paulina sagt:

    Hallo Petra. Ich bin selber Pferdebesitzer und war über den Zeitpunkt des Kaufs hinaus eine Zeitlang noch Reitbeteiligung gewesen. Dementsprechend kenne ich beide Seiten, sowohl die der Reitbeteiligung, als auch die des Pferdebesitzers, sehr gut. Ich finde deinen Bericht sehr einseitig. Er ist im Prinzip pro Pfersebesitzer geschrieben. Ich finde sowas geht gar nicht. Vor allem wenn man bedenkt, dass hier unzählige junge Mädchen, die den Pferdetraum leben wollen, diesen Bericht lesen und ihnen dann sugeriert wird, dass es unter Umständen okay sei, auch mal 100 Euro für einmal die Woche reiten auszugeben (siehe Kommentare). Schließlich sei der Besitzer "auf das Geld angewiesen", wie es ja im Bericht steht. Sorry, aber das geht gar nicht. Der Kauf eines Pferdes ist eine riesen finanzielle und zeitliche Belastung und sollte wohl überlegt werden. Kann ich als potenzieller Pferdebesitzer dieser Verantwortung nicht gerecht werden, sollte man es einfach sein lassen, anstatt sich sein Pferd von anderen mitfinanzieren zu lassen. Ich hätte es ehrlich gesagt im Hinblick auf junge unerfahrene Rriterinnen schöner gefunden, auch mal die andere Seite in dem Bericht zu beleuchten, nämlich den Umgang mit diversen speziellen Pferdebesitzern. Ich kann mir mein Pferd, mit allem was es mit sich bringt, durchaus selber leisten. Falls ich jemals eine Reitbeteiligung suchen sollte, muss meine definitiv nichts zahlen, solange Stallarbeit anfällt. Ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen, aber viele Pferdebesitzer scheinen die Reitbeteiligungssache irgendwie als Geschäftsmodel zu sehen, das auf dem Rücken unerfahrener Reiterinnen ausgetragen wird (natürlich nicht immer, aber es kommt durchaus vor). Das Konzept Reitbeteiligung ist an sich toll und praktisch für beide Seiten – aber dann sollte man in so einem Bericht auch beide Seiten beleuchten :)

    • Juliane sagt:

      Ich finde, dass das mit dem finanziellen Beitrag ein sehr schwieriges Thema ist. Dass Besitzer auf das Geld von Reitbeteiligungen angewiesen sind, muss ich auch kritisch bewerten. Im Vordergrund sollte das Wohl des Pferdes stehen, und eine zuverlässige Reitbeteiligung zu finden, die gewillt ist, zusammen mit dem Pferd zu lernen, sich weiterzuentwickeln, Reitstunden nimmt und mit Herzblut dabei ist, ist sicherlich nicht leicht. Das Pferd muss ja bewegt werden in der Zeit, in der der Besitzer eben keine Zeit hat und dann ist es doch sozusagen eine Win-Win-Situation – für beide Seiten ;). Sollte dann auch noch Stallarbeit etc. für die RB anfallen, kann ich es überhaupt nicht nachvollziehen, dass eine RB Geld zahlen soll. Fallen keine zusätzlichen Arbeiten an, ist es meiner Meinung nach schon ok, etwas zu verlangen, je nach dem, wie der Ausbildungsstand von RB und Pferd ist. Im Grunde genommen fände ich es jedoch auch völlig ok, wenn eine RB gar nichts bezahlen müsste, vorausgesetzt eben, dass sie am Training des Pferdes mit beteiligt ist und dem Pferd auch etwas beibringt. Schwieriges Thema. Sobald man sich einig wird, ist ja alles gut :). 100€ im Monat und mehr finde ich aber einfach nicht in Ordnung, denn eine RB sollte nicht für das Mitfinanzieren des Pferdes verantwortlich sein. Zumindest macht für mich ein solches Konzept keinen Sinn. Ich hoffe, hier wird noch ein bisschen freundlich und sachlich weiter diskutiert :). LG an alle Pferdefans!

    • Petra sagt:

      Hallo ihr Lieben, also tatsächlich sehe ich eine Punkt ein bisschen anders. Denn ich denke schon, dass es in Ordnung ist, wenn die Reitbeteiligung etwas Geld bezahlt. Versteht mich nicht falsch: Es ist kein Muss und ich würde vermutlich gar nichts verlangen, wenn jemand zuverlässig und liebevoll mit meinem Pferd umgeht. Nichtsdestotrotz hat der Pferdebesitzer doch Kosten, Tierarzt, Hufpflege, Ausrüstung, Fütterung und Haltung – wieso soll eine Reitbeteiligung, die ja mit dem Pferd arbeiten darf, nicht ein bisschen was dafür zurückgeben? Was ist daran verwerflich? Natürlich muss ein Pferdebesitzer sein Pferd auch ohne finanzieren können. Keine Frage! Das muss man sich vor dem Kauf überlegen. Es geht auch nicht darum, dass der Besitzer auf das Geld angewiesen ist – das steht übrigens auch nirgends im Text – sondern einfach nur darum, dass eine Reitbeteiligung sich eben auch an den Kosten beteiligen kann. Ansonsten ist es eine zutiefst individuelle und persönliche Angelegenheit und es gibt immer beide Seiten. Schwierige Pferdebesitzer und tolle Reitbeteiligungen, gibt es genauso wie tolle Pferdebesitzer und unzuverlässige oder schwierige Reitbeteiligungen. Ganz liebe Grüße, Petra

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Paulina, deinen Hinweis, auch ein paar mehr Gedanken für die Reitbeteiligung selbst zu schreiben, nehme ich supergerne mit. Ich bin selbst Pferdebesitzerin und habe deswegen mehr aus meinem Blickwinkel geschrieben, das stimmt schon und wird bald mal ausgebessert :-) Ich bin auch ganz deiner Meinung, dass ein Pferdebesitzer sein Pferd alleine finanzieren können muss und habe ehrlich gesagt nirgends geschrieben, dass der Besitzer auf das "Geld angewiesen sei". Insofern weiß ich nicht, wo du diesen Satz her hast. Denn ich glaube auch, dass jeder Pferdebesitzer seine Finanzen ziemlich gut klarziehen sollte, bevor er sich ein Pferd anschafft und diesen Gedanken wirst du auch in vielen Artikeln finden. Aber ich finde auch okay, dass eine Reitbeteiligung dem Pferdebesitzer etwas Geld gibt, wenn er das möchte. Ich schreibe auch nirgends, dass es okay sei für einmal pro Woche Reiten 100 Euro zu verlangen. Der Betrag muss und sollte natürlich sinnvoll sein und individuell angepasst werden an die Bedingungen. Das versteht sich von selbst. Ich wünschte mir, dass die Artikel genau gelesen werden, bevor sie kritisiert werden und nicht eigene Gedanken in meine Worte interpretiert werden. Aber das ist ein anderes Thema ;-) Wenn er das Pferd einfach so jemandem anvertrauen will, ist das natürlich auch in Ordnung. Ich selbst würde zum Beispiel kein Geld verlangen, wenn ich wüsste dass mein Pferd zuverlässig und liebevoll betreut würde. Aber ich finde in Ordnung von einer Reitbeteiligung etwas Beteiligung an den Kosten zu verlangen. Wenn es einzelne schwarze Schafe gibt, die das als "Geschäftsmodell" sehen, heißt das doch noch lange nicht, dass die Tatsache an sich falsch ist. Also, im Grunde sind wir uns ziemlich einig – auch wenn du das eine oder andere einfach mit deinen Gedanken anders interpretiert hast. Auf jeden Fall danke ich dir für den Hinweis "Blickwinkel" – den nehme ich supergerne mit in die Überarbeitung. Ganz liebe Grüße, Petra

  • Claudia sagt:

    Hallo Silke,
    ich habe mich über die RB unter 18 Jahren geäußert. Und habe auch nur meine eigenen Erfahrungen dargelegt. Ich war, bevor ich micht fürs eigene Pferd mit 47 entschieden habe, selber RB mit toller Konstellation. Auch wenn ich "nur" 3-4x/ Woche zum Pferd gehe würde ich persönlich niemanden nehmen. Das Pferdchen lebt in einer kleinen Herde in Offenstallhaltung mit genügend Platz, sodass ich ihn nicht jeden Tag bespaßen "muss".
    Dann können sich die Besitzerinnen ja glücklich schätzen mit dir, Silke. Weiterhin viel Spaß.
    Viele Grüße Claudia

    • Michelle sagt:

      Toll geschrieben :)
      Ich habe dieses Jahr riesen Glück gehabt und etwas für mich perfektes gefunden.
      Ich teile mir mein rb Pferd mit nur einer weiteren rb.
      Ich hab es Mo, Do & Sa.
      Sie hat es Di, Mi & Fr
      Und Sonntag hat es frei

      Wer gerade seinen Tag hat, muss die Boxen von allen (6) hofpferden abends einstreuen, alle reinholen und füttern.
      Dafür müssen wir uns nicht an den Kosten beteiligen und dürfen (nachdem der Besitzer sich davon überzeugt hatte, das wir ausreichend Erfahrung haben) an dem Tag reiten wie wir mögen (also entweder am, Platz oder im Gelände, Dressur oder Springen, mit oder ohne reitlehrer – den zahlen wir aber natürlich selbst)

    • Petra sagt:

      Klingt perfekt und schön durchorganisiert :-)

  • Claudia sagt:

    Hallo Pferdefans,
    eine richtige "Pferdmädchen-Seite" diesmal.
    Ich persönlich würde keine Reit/Pflegebeteiligung für mein Pferd machen und schon gar nicht unter 18 Jahren. Der ganze rechtliche Kram und manche Eltern der Mädels dazu, nein danke. Sie haben alle Reiterfahrungen, wissen viiiel über Pferde, mag bei eineigen sein. Aber was ich bisher so erlebt habe, reiten, reiten – ja. Rücksicht aufs Pferd naja, zurückstecken – nein. Und das Wissen…!?
    Natürlich können die jungen Reiter nicht die Erfahrungen haben, die kommt u.a. uch durch Reitbeteiligungen. Aber Pferde sind so viel mehr als Reiten und jeden Trend mitmachen.
    Hut ab vor den Besitzern, die sich das antun.
    Viele Grüße Claudia

    • Silke Tham sagt:

      Antwort an Claudia,
      Da ich selber die RB von 2 Pferden bin, muss ich Deiner pauschalen Aussage doch vehement widersprechen. Ich reite seit 2 Jahren die Jungpferde von 2 -mittlerweile- Freundinnen. Ich bin doppelt so alt wie die Beiden Pferdebesitzerinnen :) das ist sicherlich eine ungewöhnliche Konstellation. Da es sich um 2 Gangpferde handelt, suchten sie jemand mit Erfahrung und die habe ich. Glücklicherweise verstehen wir uns extrem gut und haben dieselben Ansichten rund ums Pferd, wobei auch für mich als Ältere klar ist, die Pferde gehören Ihnen, Entscheidungen müssen daher in letzter Instanz sie treffen. Da ich selber einfach nicht ausreichend Zeit habe, mich 5-6 mal die Woche um ein eigenes Pferd zu kümmern, ist das die perfekte Lösung. Uns ist allerdings auch klar, dass es sich hier um einen ziemlichen Glücksfall handelt. Meiner Meinung nach ist es durchaus möglich, eine gute RB zu finden, das kann aber u. U. Etwas dauern und man sollte nicht aus äußeren Zwängen heraus die „nächst Beste“ nehmen, wenn man sich nicht sicher ist. Gefunden haben wir uns übrigens über ebay Kleinanzeigen :))) da hätte ich nie nach einer RB gesucht, aber der Zufall wollte es wohl … Viele Grüße von Silke

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Claudia, tatsächlich würde ich das nicht so pauschal sehen. Klar macht "Älter werden" oft ausgeglichener und reifer, aber ich kenne auch ein paar junge Mädchen, die genialste Pferdefrauen sind und mit sehr viel Achtsamkeit ans Tier gehen. Da machst du die Jugend – glaube ich – schlechter als sie ist.´:-) Ganz liebe Grüße, Petra

  • Marion Edelmann sagt:

    Hallo Petra,
    Meine Frage betrifft das erlöschen n eines Vetrages.
    Folgende Situation:
    Meine Tochter hatte eine RB, 2x wöchentlich reiten und dazugehörige Pflege, zusätzlich füttern, wenn die Besitzerin keine Zeit hatte. Nun war die Besitzerin schwanger und hat die Pflege über 2 Monate komplett bei meiner Tochter "abgeladen". Also 7 Tage die Woche über 2 Monate.
    Dann wurde das Pferd verkauft (RB-Vertrag lief nur für dieses Pferd).
    Das dann neu angeschaffte Pferd bisher überhaupt nicht reiten und war nur noch für die Pflege gut genug. Der Sinn der RB stellt sich hier schon infrage. Für das neue Pferd gab es keinen neuen Vertrag und auch die Versicherung umfasst auch nicht mehr meine Tochter. Trotzdem fordert die Besitzerin weiter Geld.
    Nach meinem Rechtsverständnis erlischt ein Vertrag, sobald die Vertragssache (hier das vorherige Pferd) nicht mehr existiert.
    Außerdem ist meine Tochter mehrfach verletzt wurden (gebrochene: Zehe und Kapselriss) , was aber der Versicherung nicht gemeldet wurde.
    Können wir die Forderungen der Besitzerin abwenden?
    Viele Grüße Marion.

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Marion, das ist tatsächlich eine spezifische rechtliche Frage – da würde ich mich an eine Pferderechtsanwältin oder Pferderechtsanwalt wenden. Das kann ich dir nicht rechtlich einwandfrei beantworten. Ich drücke euch fest die Daumen und schicke viele liebe Grüße, Petra

  • Lejla sagt:

    Hallo Perta,
    Ich habe jetzt endlich eine reitbeteiligung aber was ist wenn ich mal krank bin und dann nicht reiten kann?

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Lejla, das musst du dann einfach mit deiner Reitbeteiligung klären. Das ist sehr individuell. Aber wenn du krank bist bist du krank. Ich denke, dass der Besitzer deiner Reitbeteiligung da sicher Wünsche hat, wie du damit umgehen sollst. Ganz liebe Grüße, Petra

  • Sus sagt:

    Kann man eine Reitbeteiligung auch mit einem Pferdebesitzer machen oder sollte es eine Besitzerin sein?

    • Petra sagt:

      Öhm :-))) Du musst sie mit demjenigen machen, dem oder der das Pferd gehört – ob das nun eine Frau oder ien Mann ist, ist ganz egal. Es muss nur der eingetragene Besitzer sein :-) Liebe Grüße, Petra

  • Karina Ivanov sagt:

    Hallo Petra,
    Ich reite seit einem Jahr aber dafür lerne ich schnell neues kennen & bin ziemlich selbstständig etc.
    Wäre es zu früh für eine Reitbeteiligung? Ich hatte in meinem Stall vor c.a 4 Monaten nachgefragt nach einer Pb/Rb auf einem Schuli und ich bekam ein Pony zur Verfügung (Pflegebeteiligung) hatte aber abgelehnt :§ Und ich schäme mich ein bisschen nachzufragen bei unserer Reitlehrerin die das ganze leitet, sollte ich noch ein bisschen abwarten, oder wieder nachfragen? Ich habe ja mein Favoriten und reite ihn fast jede Reitstunde. Bin aber auch erst 12 >.<
    Freue mich über eine Antwort und Tipps
    Liebe Grüße

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Karina, das ist so schwer zu beantworten. Es hängt von dir ab, deiner Lernkurve und deiner potentiellen Reitbeteiligung. Deine Reitlehrerin kann das sicher gut einschätzen. Traue dich ruhig sie zu fragen. Ein guter Reitlehrer freut sich immer über begeisterte und interessierte Schüler. Alles Liebe, Petra

  • Juli sagt:

    Hallo Petra,
    ich möchte gerne eine Reitbeteiligung habe auch schon da wo ich reite eine E-Mail hingesendet. Bin 11 bald 12 und reite schon 4/5 Jahre ist das zu früh? Will aufjedenfall mit dem Pony/Pferd springen und ich will 4-5 mal in der Woche reiten! Wie viel würde das über den Daumen kosten. Habe auch schon mit meiner Mutter darüber gerdet sie meint wenn es nicht zu teuer wäre, wäre es o.k. Deswegen bräuchte ich über den Daumen den Preis pro Monat.
    Ganz liebe Grüße Juli & Danke nochmals!!!

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Juli, letztlich kann man das pauschal nicht beantworten. Es hängt davon ab, was für ein Pferd du findest und wieviel Erfahrung du selbst schon hast. Es sollte immer sicher für dich sein und da müsst ihr einfach schauen, dass ihr das passende Pferd findet. Privatpferde sind nicht immer so "tot"brav wie Schulpferde und wollen deswegen gut ausgesucht sein. Wieviel es kostet kann ich dir leider auch nicht sagen – weil das jeder Pferdebesitzer anders löst. 4-5 Mal Pro Woche könnte schwierig werden, weil ja auch der Pferdebesitzer selbst bestimmt noch etwas mit dem Pferd machen will. Aber auch da gibt es manchmal Pferdemenschen, die weniger Zeit haben und sich freuen wenn oft jemand beim Pferd ist. Ich fürchte, dass du da individuell suchen und gucken musst. Ich drücke dir fest die Daumen und schicke viele liebe Grüße, Petra

  • Palef sagt:

    Hallo Petra,
    wieso kriegt man auf solchen Plattformen außer ‘…im Prinzip…ja…aber auch nein..’ nie eine echte Antwort? Dann macht die Seite doch besser gar nicht auf…sorry…aber…

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Palef, du bekommst von ernstzunehmenden Pferdemenschen immer genau solche Antworten, weil alles andere nicht verantwortungsbewusst und ehrlich wäre. Pferde sind individuell und Menschen sind es auch. Es gibt Menschen, die sollten sich vielleicht auch nach 10 Jahren Reitunterricht besser noch keine Reitbeteiligung suchen und manche können es nach wenigen Wochen. Außerdem hängt es ja auch davon ab, was für ein Pferd du dir suchst oder findest. Privatpferde sind meist nicht ganz so "totbrav" wie Schulpferde. Was – das ist aber wieder eine ganz andere Geschichte – nun einmal leider oft das Los der Schulpferde ist. Je nachdem, an welches Pferd du gerätst, muss meine Antwort auf deine Frage auch wieder ganz anders ausfallen. Wenn du also eine ganz konkrete und definitive Antwort von mir willst auf die Frage, ab wann du bereit für eine Reitbeteiligung bist, kann ich nur Antworten: Kauf dir ein Fahrrad. Denn das reagiert auf jeden Fahrer exakt gleich ;-) Entschuldige bitte, wenn ich etwas ironisch werde, aber letztlich trifft es dieses Beispiel sehr gut. Pferde sind nicht wie mathematische Gleichungen, bei denen du 1 und 1 zusammenzählen kannst und immer auf eine 2 kommst. Deswegen kann ich dir auch keine pauschale Antwort auf deine Frage geben. Schade, wenn du es so wahrnimmst. Aber wenn du das nicht verstehen möchtest, dass Pferde individuelle Persönlichkeiten sind, die einen individuellen offenen und fließenden Umgang brauchen, dann gibt es noch ein großes weites Feld mit spannendem Wissen für dich, das du dir erarbeiten kannst, bevor du dir deine Reitbeteiligung suchst. Ganz liebe Grüße, Petra

  • Henriette sagt:

    Ich reite jetzt seit einem Jahr und möchte nun gerne eine Reitbeteiligung. Macht das Sinn bei meiner noch eher geringen Reiterfahrung?

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Henriette, das ist schwer pauschal zu beantworten. Manche reiten nach einem Jahr besser als andere nach 10 Jahren. Und dann hängt es ja auch davon ab, wie das Pferd dann ist, das du suchen würdest. Ich denke, dass dein Bauch dir sagen wird, wann du soweit bist und dann musst du mit dem Besitzer des Pferdes einfach ehrlich und offen sprechen. dann kann er dir sagen, ob das funktionieren kann. Ganz liebe Grüße, Petra

    • Lena sagt:

      Hallo, ich suche schon länger nach einer Reitbeteiligung (Reiter sucht Pferd). Ich habe mich auch schon einigen Besitzern vorgestellt. Nun fällt es mir aber meist schwer mich in 20- 30 Minuten auf das Pferd so einzustellen, dass es harmonisch läuft. Die meisten Privatpferde sind tatsächlich feiner an den Hilfen und dann immer gleich das richtige Maß zu finden gelingt mir nicht in dieser kurzen Zeit. Wenn ich dann ein paar Mal mit dem Pferd gearbeitet habe, hab i ich auch mehr Gefühl. Leider bin ich beim Vorreiten immer etwas aufgeregt, sodass es gleich noch schlechter läuft. Meist melden sich die Besitzer dann nicht mehr. Wie kann ich das bei mir verbessern? Hast Du da Tipps? Viele Grüße

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Lena, das kann ich absolut verstehen. Ich persönlich würde es einfach sagen. Also wenn du kommst, dem Besitzer offen und ehrlich sagen, dass du sehr aufgeregt bist und alles gut machen willst, aber manchmal einfach deine Zeit brauchst. Wenn ihr euch grundsätzlich versteht und dein Pferdeumgang stimmt, wirst du auch auf den richtigen Menschen treffen, der Geduld dafür hat. Dann gibt es auch Gelassneheitstechniken, wie Meditationen oder andere, die du vielleicht grundsätzlich vorher machen kannst. Das kann auch helfen. Und: Die Übung macht den Meister – umso öfter du dich vorstellst, umso weniger aufgeregt wirst du sein. Ganz liebe Grüße und ich drücke dir fest die Daumen, Petra

  • Jenny sagt:

    Hallo Petra, ich habe selbst eine Reitbeteiligung. Nun mal eine Frage. Wenn dem Pferd etwas durch mein verschulden passiert bin ich grundsätzlich für Tierarztkosten haftbar? Und sollte es ganz dramatisch ablaufen und das Pferd verstirbt deswegen, bin ich dazu verpflichtet dem Halter die Kosten für das Pferd zu ersetzen? Meine damit dann den Kaufpreis des Pferdes was die Besitzerin dafür mal gezahlt hat.

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Jenny, das ist tatsächlich viel mehr ein Fall für eine gute Rechtsberatung – da ich keine Pferderechtsanwältin bin, gebe ich keine rechtlichen Ratschläge. Ich kann dir Patricia Wartenberg empfehlen – sie hat auch schon Gastartikel für uns geschrieben. Ganz liebe Grüße, Petra

  • Stina sagt:

    Hallo, ich bin fast dreizehn Jahre alt und möchte mir gerne eine RB mit meiner Freundin teilen. Wir kennen uns beide gut mit Pferden aus und möchten gerne anderen Pferdebesitzern mit ihren Pferden helfen. Ist das noch zu früh?

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Stina, im Grunde gibt es kein richtiges und falsches Alter – es kommt einfach darauf an, was du kannst, wer du bist und wieviel Erfahrung du schon hast. Ich würde aber trotzdem einfach auf das Urteil deiner Eltern vertrauen – sie haben sicher auch eine Meinung dazu, oder? Ganz liebe Grüße, Petra

  • Pakull sagt:

    Hallo
    Ich habe da mal eine Frage meine Tochter mittelerweile 18 Jahre hat die Reitbeteiligung gekündigt.
    Jetzt sagt die Besitzerin wir müssen noch 2 Monte weiter bezahlen obwohl sie nicht mehr hinfährt. Den Reitbeteiligungsvertrag hat meine Tochter mit 15 alleine unterschrieben ist das rechtens oder eher nicht? Über eine Antwort würde ich mich freuen. MfG Andi

    • Petra sagt:

      Hallo lieber Andi, ohje – da müsst ihr euch an einen Anwalt wenden, fürchte ich. Rechtsberatung kann ich leider keine leisten. Ich drücke euch die Daumen und schicke viele Grüße, Petra

    • Anastasia Moonnight sagt:

      Hi, ich bin 13 und habe eine rb allerdings darf ich nicht alleine zu den Pferden und auch nicht alleine ausreiten. Deshalb wollt ich mall Fragen ob es ein gewisses Alter gibt ab dem man alleine ausreiten darf oder nicht?

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Anastasia, wie das rechtlich ist, kann ich dir leider nicht sagen. Tut mir ganz arg leid – liebe Grüße, Petra

  • Fanni sagt:

    hallo, ich habe ein kleines Problem. Ich würde sehr gerne eine Reitbeteiligung haben und reite auch so gerne, aber ich hätte 2 Fragen:
    1. Wenn man z.B. krank wird, oder keine Zeit hat, was passiert dann?
    2. Mein Reitstall ist ca25-30 Minuten entfernt, gibt es auch RB für einen Tag(bis max. 2) in der Woche kümmern? und wie kann ich jemanden ansprechen? Ich kenne halt eher weniger Privatpferdebesitzer.

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Fanni, das sind alles Fragen, die du mit der potentiellen Reitbeteiligung klären musst, fürchte ich. Es gibt webseiten wie Stallfrei.de über die du Reitbeteiligungen suchen kannst und dann liegt es an dem Pferdebesitzer und dir, was ihr ausmacht. Das kann mehr oder weniger sein. Ganz liebe Grüße und viel erfolg beim Suchen, Petra

  • Anna Klingheimer sagt:

    Ist es in Ordnung, wenn die Besitzerin für einmal die Woche Reiten und einmal Spazierngehen 100€ verlangt ?

    • Petra sagt:

      Liebe Anna, das kann ich dir nicht sagen – jeder Besitzer muss machen, was er für richtig hält und du kannst alleine antworten ob dir das fair vorkommt. Ich finde 100 Euro im Monat nicht viel, weil ich weiß, was ein Pferd monatlich kostet und du ja dann zweimal pro Woche ein Pferd hast für dich. Aber ich weiß, dass die Preise sehr stark variieren. Insofern kann ich dir da gar keine richtige Antwort geben. Ganz liebe Grüße, Petra

    • Thomas sagt:

      Also für diesen Umfang ist 100 Euro schon echt heftig. Der Betrag sollte bei diesem Umfang 50-60 Euro nicht übersteigen.