Mérens Herde auf der Weide

Mérens

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M wie Mérens
Mérens

Das Mérens (Ariègeois-Pferd) ist ein stämmiges, schwarzes Gebirgspferd aus den Pyrenäen.

Mérens
Mérens Facts
Mérens - die wichtigsten Facts auf einen Blick

Typische Anatomie

Das Mérens hat ein Stockmaß zwischen 1,45 und 1,50 Metern.

Das Mérens ist stämmig, kompakt und mittelgroß.
• Der Kopf ist gerade oder mit leichter Ramsnase und lebhaften Augen.
• Der Hals ist kräftig, die Schulter wuchtig, der Rücken breit.
• Die Hinterhand ist muskulös mit breiter, oft gespaltener Kruppe.
• Die Gliedmaßen sind kurz und stämmig.
• Das Langhaar ist gewellt, dicht und manchmal gelockt, Kötenbehang ist typisch.

Typische Fellfarben

Es sind Rappen, Abzeichen sind selten.

Typischer Charakter

Das Mérens-Pferd gilt als gutmütig und sanft mit einem freundlichen Wesen, und zudem als ausdauernd, fleißig und energisch. Als Gebirgspferd bringt es eine große Trittsicherheit mit, weswegen es ein super Geländepferd ist. Mérens gelten zudem nicht als schreckhaft, sie lernen schnell und gern. Die Rasse kommt in der Landwirtschaft als Zugpferd für raues Terrain, aber auch als vielseitiges Reit- und Fahrpferd und beim Säumen zum Einsatz. Mérens bringen durchaus auch Talent für den Sprung mit.

Zuchtgeschichte

Das Mérens-Pferd ähnelt dem Dales Pony bzw. dem Fell Pony. Es ist eine sehr alte Rasse aus den Pyrenäen in Südfrankreich – Höhlenbilder im Departement Ariège zeigen diese Pferde und auch die Römer sollen kräftige Ponys mit dort heimischen Tieren gekreuzt haben.
Über die Jahrhunderte hinweg setzten sogar Schmuggler die kräftigen Tiere mit der dunkeln Fellfarbe für ihre Zwecke ein. Sie wurde im Lauf der Zeit mit Percherons und Bretonen, aber auch mit Arabern gekreuzt. Das Stutbuch gibt es seit 1947, benannt wurde die Rasse nach
dem Dorf Mérens. Seit 1999 sind die Pferde als Warmblut anerkannt und heißen „Cheval de Mérens“ (Mérens Pferd) statt „Poney Ariegeois de Mérens“ (Mérens Pony). Gezüchtet wird die Rasse in den Gebirgsgegenden in Frankreich, aber auch in den Niederlanden, Belgien und
Italien.

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