Kathiawari

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Der ganze Artikel für dich auf einen Blick

Der Kathiawari ist ein indisches Kleinpferd mit den besonderen, nach innen geneigten Ohren. Es ist eine elegante Erscheinung, aber nichts für Anfänger: Die Pferde besitzen ein feuriges Temperament und einen großen Eigenwillen.

Größe

Der Kathiawari hat ein Stockmaß zwischen 140 und 148 Zentimetern. Er ist ein Kleinpferd.

Farbe

Es gibt die Standardfarben Braun, Fuchs, Schimmel und Rappe, aber auch Braun- und Rappschecken. Große Abzeichen am Kopf und den Beinen sind erwünscht.

Aussehen: Elegant und schlank

Der Kathiawari ist nach seiner Heimatregion in Indien benannt. Er ist ein elegantes Pferd, das Vollblütern und Arabern ähnelt.

  • Kathiawaris besitzen mittelgroße, edle Köpfe mit einer geraden Nase. Charakteristisch für sie sind die sichelförmig nach innen gebogenen Ohren.
  • Ihr Hals ist lang und elegant, manchmal mit der Tendenz zum Hirschhals. Die Schultern sind steil, der Widerrist ausgeprägt. Auch der gerade Rücken ist lang und endet in einer schrägen Kruppe.
  • Kathiawari besitzen lange und sehnige Beine.
  • Ihr Fell ist fein, Mähne und Schweif seidig.

Charakter: intelligent und eigenwillig

Der Kathiawari ist eine Kreuzung aus Arabern und lokalen Bauernponys. Das macht sie zu sehr ausdauernden, zähen und robusten Pferden, die gleichermaßen sensibel und intelligent sind. Kathiawaris sind aber nichts für Anfänger, da sie ein feuriges Temperament und einen großen Eigenwillen mitbringen.

Kathiawaris besitzen eine Gangveranlagung für Tölt und Pass, weswegen sie gern als Pferd für Polizei und Militär eingesetzt werden. Die Rasse kommt aber auch als Freizeitpferd und als Polopferd zum Einsatz.

Zucht: Der Ursprung liegt im 14. Jahrhundert

Der Kathiawari ähnelt dem Marwari, der etwas bekannteren indischen Pferderasse mit den Sichelohren. Beide Rassen gehen wohl auf die Nachfahren heimischer Rassen wie Spiti und Manipuri zurück, die im 14. Jahrhundert mit Vollblutarabern gekreuzt wurden. Die Zucht richtete sich auf leichte, größere und edle Tiere aus, die die Genügsamkeit und Zähigkeit der Ponys besaß.

Es gibt nicht mehr viele Kathiawari, da sie nicht mehr in großem Umfang gezüchtet werden.

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