Zucht

Die Kinderstube eines Pferdes ist immens wichtig für seine Persönlichkeitsbildung. Umso besser die Kinderstube, die Haltungsbedingungen und die Zucht, umso größer sind die Chancen, dass du später ein Verlasspferd haben wirst. Pferdekauf und Verkauf ist ein weites Feld, aber es gibt Pferdemenschen die ihr Pferd lieben und nur in gute Hände abgeben wollen oder Züchter, die nach dem richtigen Menschen für ihr Pferd suchen. Oder Pferdemenschen, die nach genau so einem Pferd suchen.

Warum die Kinderstube eines Pferdes so wichtig ist

Es ist wichtig sich den Züchter genau anzusehen und Fragen zu stellen. SIch die Haltungsbedingungen anzusehen und zu wissen, was mit deinem Pferd alles gemacht wurde und was nicht. Jungpferde sollten in einer Gemischtaltrigen herde aufwachsen, weil Pferde sich gegenseitig erziehen.

Die Alten erziehen die Jungen. Es wächst auf der Weide auf und hat unter Umständen verschiedene Bodenbeschaffenheiten, so dass es gute Hufe entwickeln kann. Es wird alle paar Monate für ein oder zwei Tage von der Weide geholt und lernt schon einmal Hufe geben oder Führtraining. Das alles gehört bei einem guten Züchter zur Grundausbildung dazu.

Guten Züchter erkennen

Reine Jungpferdeherden sorgen in der Regel eher für Flegelpferde.

Ein guter Züchter gibt seine Jungpferde nicht zu früh ab. Absetzer, die mit einem knappen Jahr schon verkauft werden, würde ich mit Vorsicht genießen. In diesem alter braucht das Fohlen seine Mutter noch.

Stell dir mal vor, du musst einem 3-jährigen 450 Kilo-Pferd erst einmal beibringen, was Hufe geben heißt. Das ist deutlich schwerer als bei einem 6 Monate alten kleinen Fohlen. Ein guter Züchter wird dir etwas über die Eltern erzählen können. Ein guter Züchter kostet aber auch. Wenn du ein solches Pferd haben willst, musst du auch die Bereitschaft haben ein bisschen Geld auf den Tisch zu legen.

Die Zuchtstute muss gefüttert werden, das Fohlen auch. Es muss zum Tierarzt, es muss trainiert werden und das im Idealfall 3 Jahre lang. Das kostet auch den Züchter Geld.

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