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(Deine Downloads zum Kurs findest du als ZIP-Datei hier.)
SO SCHÖN, DASS DU DA BIST!
Ich heisse dich herzlich hier im Pferdemagnet willkommen und kann es kaum erwarten mit dir Schritt für Schritt durch diesen Kurs zu gehen. Das wird Grossartig!
Wir sehen uns jede Woche LIVE in unserem Online-Live-Raum und du kannst mir all deine Fragen stellen.
Du bekommst jede Woche neues Wissen.
Du wirst von Woche zu Woche Veränderung spüren.
Es braucht nur eines dafür: Dich.
Ich nehme dich gerne an die Hand und wir gehen deinen Weg zum Pferdemagnet 12 Wochen zusammen. Aber es ist an dir einen Fuss vor den anderen zu setzen. Zu Machen. Umzusetzen. zu Lächeln.
Der Kurs braucht nur dich und deine volle Bereitschaft mitzumachen. Nur wenn du aktiv wirst und ins Handeln kommst, wirst du die Veränderung bekommen, die du dir wünschst.
Dann wird alles genauso wie es werden soll.
BONUS „Pferdemagnet Podcast Style“ – mit Petra
Pferdemagnet „Podcast Style“ – deine Audios passend für jedes Modul
Hey lieber Pferdemagnet – hier in diesem Bonus findest du deine AUDIOS „Podcast Style“
Denn Teil deines Pferdemagnet-Kurses ist dieser wunderbare Bonus mit 12 Audios im Podcast-Style, die du dir auf dein Handy oder Laptop speichern kannst.
So kannst du sie dir anhören, wann auch immer du möchtest.
Wir schalten dir jede Woche ein Audio frei – passend zur jeweiligen Kurswoche.
Ich empfehle, sie dir wöchentlich anzuhören. Aber es liegt natürlich ganz bei dir, wie du sie konsumieren möchtest.
Jede Woche findest du hier ei weiteres Audio in der frisch freigeschalteten Lektion: Dann kannst du dich ab jetzt von Folge zu Folge durch deinen „Podcast-Style“ Bonus hören.
Er soll deine Kurswochen ergänzen und ein Extra-Goodie für dich auf dem Weg in den Stall, zur Arbeit oder beim Kochen und Putzen oder Spaziergang sein.
Schnapp ihn dir für dein inneres Pferdefeeling, wann auch immer du gerne Podcasts hörst oder es dir mit den Audios gemütlich machen willst.
???????? Dein Audio findest du zum Download natürlich in den einzelnen Lektionen.
Folge 1 startet mit dem Kursstart und deinem ersten freigeschalteten Modul – ab dann bekommst du hier jede Woche eine neue Folge.
Als kleines „Extra“ habe ich dir zusätzlich in diese Lektion noch eine WelcomeFolge hochgeladen mit einer ersten kleinen Übung für dich und dein Pferd
Folge 1 – Pferdemagnet Podcaststyle
Wir starten in unsere Pferdemagnet-Kurszeit mit 4 simplen Tipps für weniger Probleme und mehr Freude mit deinem Pferd.
Du bekommst diese Woche in deinem Audio erste Gedanken zu feinerem Training und wie du viele Probleme mit deinem Pferd auch ohne Dominanz oder Druck lösen kannst.
So viele Themen mit unseren Pferden lassen sich im Gespräch lösen. Viel zu oft betreiben wir Symptombehandlung statt Ursachenforschung in der Pferdewelt.
Dabei löst ein Symptom in aller Regel einfach nur das nächste ab, wenn wir es nicht schaffen die Ursachen zu finden und zu lösen.
Deswegen habe ich dir in diesen Podcast Gedanken zu dominanzfreiem Umgang und sanften Problemlösungsstrategien gepackt.
Du kannst dir dein „Podcaststyle“-Audio auch einfach downloaden und dann anhören, wenn es dir am besten passt
Folge 2 – Pferdemagnet Podcaststyle
„Man kann nicht „nicht“ kommunizieren“ …sagt Paul Watzlawik. Warum du auch kommunizierst, wenn du dir nicht einmal dessen bewusst bist, dass du es tust und wie du dieses Wissen für dein Pferdetraining nutzen kannst.
–> Du kannst dir dein „Podcaststyle“-Audio auch einfach downloaden und dann anhören, wenn es dir am besten passt
Folge 3 – Pferdemagnet Podcaststyle
Teil deines Pferdemagnet-Kurses ist dieser wunderbare Bonus mit 12 Audios im Podcast-Style, die du dir auf dein Handy oder Laptop speichern kannst.
So kannst du sie dir anhören, wann auch immer du möchtest.
???????? Ich habe in dieser Folge „Affirmationen“ für dich und dein Mindset und erkläre dir wie cool und praktisch und so gar nicht esoterisch diese „Affirmationen“ sind.
1. Schluss mit den Lästerern an der Bande – Affirmation:
“Ich bin unabhängig von der Meinung anderer Menschen“
2. Start mit mehr innerer Klarheit und Fokus – Affirmationen:
“Ich bin selbstbewusst, souverän und gelassen“
„Ich lasse los“
„Ich kann meine Gefühle beherrschen“
3. Kickstart in positives Denken und mehr Zen – Affirmationen:
“Ich denke stets positiv“
„Ich mache aus jedem Tag einen schönen Tag“
„Ich bin ruhig, klar und gelassen“
Folge 4 – Pferdemagnet Podcaststyle
???????? Du bekommst in dieser Folge 2 Zitate für dein Herz. Ich gebe dir diese Woche zwei Zitate für dein Herz, deinen Bauch und deinen Kopf. Sie fassen sehr viele, sehr wichtige Gedanken zusammen.
Folge 5 – Pferdemagnet Podcaststyle
???????? Ich gebe dir diese Woche ein Zitat, das mir immer wieder das Herz wärmt. Deswegen will ich es dir weitergeben – falls du es noch nicht kennst – und ein paar Gedanken dazu sagen – falls du es schon kennst.
Folge 6 – Pferdemagnet Podcaststyle
???????? „Wir haben genug Zeit, wenn wir sie nur richtig verwenden“
Dieser Satz stammt von dem berühmten deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe. Und er hat Recht. Nicht nur im Pferdetraining, sondern im Leben.
Folge 7 – Pferdemagnet Podcaststyle
???????? Ich werfe dir heute zwei Zitate um die Ohren. Warum? Weil es immer wieder so unglaublich kluge Menschen gibt, die die Dinge so unglaublich gut auf den Punkt bringen können.
Folge 8 – Pferdemagnet Podcaststyle
???????? Heute wird es tough – wir schauen dir in die Augen. Beziehungsweise: Ich würde mir wünschen, dass du mitmachen und dir in die Augen schauen willst. Mehr dazu im Podcast.
Folge 9 – Pferdemagnet Podcaststyle
???????? „Ohne Gefühl ist alle Technik nichts. Aber mit Gefühl geht nahezu alles – ohne Technik.“
Im heutigen Podcastaudio geht es um Gefühl und Empathie, Bauchgefühl und Miteinander mit einem Lebewesen.
Folge 10 – Pferdemagnet Podcaststyle
???????? K-o-m-m-u-n-i-k-a-t-i-o-n – Eine Beziehung lebt zu 100% von der Kommunikation und das bedeutet wiederum, dass wir kommunizieren und auch zuhören müssen. Gedanken dazu für dich findest du im heutigen Podcast.
Folge 11 – Pferdemagnet Podcaststyle
Vertrauen, Dankbarkeit, Respekt
3 Worte, mit denen wir gerne um uns werfen. Aber bringen wir sie auch unserem Pferd entgegen?
???????? Wer haben will, sollte erst einmal geben können – richtig? Darüber reden wir heute vom Podcast.
Folge 12 – Pferdemagnet Podcaststyle
Wenn du dich fragst, wie du mehr Sicherheit mit deinem Pferd bekommen kannst, gibt es darauf nur eine Antwort: Beziehung statt Erziehung. Ich gebe dir im Podcast Gedanken dazu mit.
???????? Das Audio findest du zum Download direkt hier bei den Ressourcen.
Bonus „Neuroriding“ – mit Karin Janka
Intro – Dein Kopf spielt die Hauptrolle
Mit diesem Bonus kannst du sozusagen fast „im Schlaf“ trainieren. Neurotraining für Sportler ist ein grossartiges Tool, um sich zu verbessern.
Du bekommst neurobasierte Tipps und Tricks aus dem Spitzensport und den Neurowissenschaften, die du nutzen kannst, damit du dich auf dem Pferderücken wohler fühlst und dadurch entspannter reiten kannst.
Neuro.balance = die Verbindung von Neuroathletik und Neuromentaltraining zur perfekten Entfaltung deiner körperlichen, mentalen und geistigen Gesundheit.
Gerade für Reiter ist das neurozentrierte Training eine Riesenhilfe, weil du ohne dein Pferd trainieren und deine Verbesserungen direkt in den Sattel mitnehmen kannst.
Die neurozentrierte Ergotherapeutin und Mentaltrainerin Karin Janka zeigt dir in 3 Modulen die faszinierende Welt des neurozentrierten Trainings und wie du die Übungen ganz konkret für dich und dein Pferd nutzen kannst.
Ihr Motto ist: „Aus IMPOSSIBLE wird I´M POSSIBLE – entspannt und zuversichtlich erreichen wir unsere Ziele schneller.“
Du bekommst neueste Strategien aus dem Spitzensport und den Neurowissenschaften und wirst lernen, die für dich beste Übung herauszufinden.
Dadurch kannst du deine Zeit effektiver nutzen, indem du ganz gezielt trainierst. Ist das nicht grossartig? Mehr Zeit mit deinem Pferd, die du effektiver nutzen kannst.
Im dritten Modul bekommst du noch Karins absolute Lieblingsübungen für mehr Entspannung, Bewegungspräzision und Stabilität.
???????? Wenn du noch mehr Tipps oder Übungen für mehr Gesundheit mit Köpfchen erhalten möchtest, folge Karin unbedingt auf instagram.com/neurozentriert.at oder auf ihrer Webseite www.neurozentriert.at ????
Lektion 1 – Wie du Neurozentriertes Training für dich und dein Pferd nutzt
Unser Gehirn macht – ganz einfach ausgedrückt – bei einer Bewegung immer diese 3 Dinge:
- Es sammelt Informationen aus der Umgebung (über unsere Sinneskanäle) und aus unserem Körperinneren (über z.B. den PH Wert im Blut).
- Dieser Input wird im Gehirn verarbeitet und interpretiert. Wie der Boss in einem großen Konzern wertet das Gehirn die Daten aus und entscheidet, was als Nächstes getan wird.
- Aufgrund dieser Berechnungen und Entscheidungen wird dann ein Output erstellt: Bewegung, Gedanken, Hormonausschüttung, oberflächliche Atmung, Stressgefühle, Verdauungsreaktionen und und und.
Deinem Pferd geht es übrigens ähnlich. Die Gehirne von uns Säugetieren funktionieren grundlegend erst einmal gleich. Nur wir Menschen haben einfach noch mehr von allem von der Natur mitbekommen.
Die wichtigste Aufgabe unseres Gehirns = Unser Überleben zu sichern.
Es macht dauernd Prognosen darüber, was als nächstes passieren könnte. Seine oberste Prämisse ist dabei immer, ob wir „in Sicherheit“ sind.
Wenn du also deinem Gehirn klare Informationen gibst, wird es ➡️ bessere Prognosen machen und du bekommst ➡️ besseren Output.
Ganz simpel eigentlich.
Lektion 2 – Finde die (aktuell) beste Übung für den Reiter in dir
Jetzt werden wir praktisch. In dieser Lektion erfährst du, wie du die für dich beste Übung herausfindest.
Dafür verwenden wir sogenannte Assessments, also Tests, die dich gezielt und effektiv trainieren lassen. Anstatt deine Zeit mit irgendwelchen Übungen zu vergeuden, die dich nicht weiterbringen.
DEINE WICHTIGSTEN HOW TO-Wissenspunkte zu den Assessments:
- Schau dir das Video an, darin bekommst du alles Wissen, was du über Assessments brauchst
- Test und Re-test solltest du unter möglichst gleichen Bedingungen ausführen
- Nimm dir genug Zeit
- Bleib cool, auch wenn du die „getestete Übung“ vielleicht nicht perfekt findest. Denn du kannst den Test immer wieder wiederholen und schauen, welche Übung für dich perfekt sein kann
- Mach dich nicht verrückt: Teste nur ein paar Übungen pro Tag aus.
- Bleib neugierig, was dein Körper noch so alles kann!
Versuche, bei den Assessments mehrere Aspekte wahrzunehmen, wie etwa – das Spannungsgefühl in der Beinrückseite bei der Rumpfbeuge, oder beim Austesten des Gleichgewichts – wo genau du die Instabilität spürst. In einem Sprunggelenk, in beiden, oder in der Hüfte?
Vergleiche dann nach jeder neuro.balance Übung durch den Re-Test alles, was dir vorher aufgefallen ist.
Du wirst sehen, dass du ein immer besseres Gefühl dafür bekommst, ob dein Gehirn den Übungsreiz gut, egal oder unsicher empfindet.
Sei geduldig mit Dir: Es ist auch hier noch kein Meister vom Himmel gefallen ????
???????? Die „Assessments“ findest du bei den Downloads – gehe sie der Reihe nach durch – so wirst du zum Supertester deiner (aktuellen) Idealübung.
Lektion 3 – Neuroportfolio: Der Start in deine Neurobalance Übungen
Wir starten jetzt in deine Neurozentrierten Übungen und geben dir ein schönes Portfolio für dich und deine Neurozeiten.
Wir haben dir für die drei wichtigsten „Reiter“-Körperbereiche Lektionen herausgesucht und jeweils in einem Booklet zusammengefasst:
- Übungen für das Visuelle System
- Übungen für Tiefensensibilität und Gleichgewicht
- Übungen für den Vagus Nerv
!!! Aber – deswegen haben wir dem Start ins Neurozentrierte Training eine kleine Extra-Lektion gewidmet – achte immer darauf, dass du die Übungen entspannt und mit dem richtigen Mindset angehst.
Wir wollen dein Gehirn trainieren und du weisst sicher, dass dein Gehirn sehr schlau ist.
Deswegen darfst du nicht versuchen es auszutricksen oder schnell durch die Übungen hetzen, sondern nimm dir Zeit und bleibe immer im Hier und Jetzt.
Wir haben dir dazu ein knackiges PDF in den Download gepackt und dir zusammengefasst, worauf du bei dem Ausführen der Übungen achten solltest.
IM VIDEO bekommst du als ADD-ON noch Zungenübungen – die dich garantiert zum kichern bringen werden. Aber es ist okay, wenn es albern aussieht – die Wirkung ist gar nicht albern, sondern grossartig. Versprochen.
Die Zungenübungen zahlen auf deine Balance und dein Gleichgewicht ein.
Viel Spaß beim ausprobieren! Und danach hüpfst du einfach in die nächste Lektion und startest. Okay?
In den nächsten Lektionen bekommst du dann einen schönen „Strauss“ an Übungen für dich und den neurobalancierten Reiter in deinem Kopf.
Lektion 4 – Neuroportfolio: Augenübungen
Wir starten mit verschiedenen Übungen für dein Visuelles System. Es ist wichtig, dass du einen ruhigen und klaren Blick hast.
Das kannst du sehr gut mit diesen Lektionen optimieren. Nutze sie für deine Assessments und – egal wie seltsam du dir dabei vielleicht vorkommen magst – probiere sie unbedingt aus.
Sie wirken vielleicht klein und „unscheinbar“, sind aber ganz gross und wirksam für dich und dein Reiter-Ich. Versprochen.
Du kannst dir das Bookles herunterladen und die Lektionen so nach und nach ausprobieren.
Du findest die Übungen ausserdem im Video, so dass du sie dir in Ruhe anschauen und mitmachen kannst – wenn du das möchtest.
Lektion 5 – Neuroportfolio: Balance & Stabilität
Jetzt beschäftigen wir uns mit deiner Tiefensensibilität und dem Gleichgewicht.
Balance ist ALLES für Pferde und deswegen ist es enorm wichtig, dass wir diesen Part üben und trainieren.
Ganz viel „Balance“ entsteht auch in unseren Köpfen. Dazu kommt, dass wir unsere Balance auch körperlich gut trainieren können. Beispielsweise über Zusatzsportarten wie Yoga (schnapp dir gerne den Bonus aus dem Kurs), Pilates oder Functional Training für Reiter – UND: Mit deinen Lektionen hier aus dem Neurozentrierten Reiten“
Du kannst dir selbst und auch deinem Pferd mehr Sicherheit geben, wenn du deine Balance in eine schöne „Waage“ bringst.
Karin zeigt dir die Übungen im Video und du kannst dir natürlich dein Booklet herunterladen.
Lektion 6 – Neuroportfolio: Vagus Nerv
Wir kommen jetzt zum Vagus Nerv. Er ist eine Art SUPERSTAR deines Nervensystems.
Was ist der Vagus Nerv?
Der Vagusnerv (= 10. Hirnnerv oder Nervus vagus) ist ein wichtiger Bestandteil des peripheren Nervensystems. Er ist der längste der zwölf Hirnnerven und erstreckt sich vom Hirnstamm bis zu verschiedenen Organen im Körper.
Der Vagusnerv hat sowohl sensorische als auch motorische Funktionen.
Der Vagusnerv beeinflusst zum Beispiel auch die Herzfrequenz und die Atemfrequenz.
Ausserdem ist er ein Hauptbestandteil des parasympathischen Nervensystems, das auch als „Ruhesystem“ bezeichnet wird.
Er wirkt entgegengesetzt zum sogenannten sympathischen Nervensystem (= Stress) und fördert Entspannung und Erholung.
LIVE WORKSHOP „Neurozentriert“ (die Aufzeichnung)
Damit du noch tiefer in die Welt des Neurozentrierten Trainings eintauchen und all deine Fragen dazu klären kannst, haben wir einen Workshop mit deinem Neuro-Coach Karin aufgezeichnet.
Darin findest du:
- noch weitere Übungen
- wir gehen einmal mit dir einen Übungsablauf durch
- wir haben die Fragerunde aus der Live-Session für dich mit aufgezeichnet.
So kannst du auch aus den Fragen der anderen lernen.
Wir haben dir ausserdem ein Booklet aus der Präsentation gemacht, dass du dir herunterladen kannst – wenn du das möchtest.
Viel Spaß beim Anschauen ???? und neurozentrierten Training
Bonus „Problemlöser Audio Lab“ – mit Petra
3 sanfte Problemlöser für die „Themen“ mit deinem Pferd
Willkommen in deinem Bonus „Problemlöser Audio Lab“
Dieser Bonus ist ein Audioguide zu sanften Lösungsstrategien mit deinem Pferd.
Denn es gibt immer eine sanfte Lösung.
Wir starten in diesen Bonus mit 3 wichtigen Sätzen:
1. Es gibt keine Probleme, sondern nur Chancen und Herausforderungen
2. Probleme entstehen immer aufgrund von Missverständnissen oder ungelösten Ursachen
3. Dein Pferd hat einen Grund für sein Verhalten: Es redet mit dir.
Es ist eine Frage der Geduld, deiner Kreativität und deiner Ausdauer, bis du die richtige Lösung gefunden hast.
Im „Problemlöser Audio-Lab“ bekommst du jetzt 3 wirksame und ziemlich universelle Strategien, um der perfekte Lösungsdetektiv für eure Probleme zu werden.
Zu jeder Strategie gibt es ein Audio und Download-Material.
Dazu gibt es immer auch praktische Beispiele für deine Umsetzung.
Selbst wenn du andere „Probleme“ mit deinem Pferd hast als in den genannten Beispielen, wirst du damit selbstständig auf Basis der einzelnen Schritte neue Lösungen erarbeiten können.
Die Strategien und Beispiele sind wie Schablonen für dich, die du dir anpassen kannst.
Disclaimer – bleibe dir selbst und deinem Pferd immer treu, achte auf deine Sicherheit und setze nur das um, was du auch guten Gewissens umsetzen kannst. Wenn du an irgendeinem Punkt feststellst, dass ihr noch nicht so weit seid, du dich unwohl fühlst oder du Hilfe von außen brauchst, zögere nicht dir einen guten und sanften Trainer vor Ort zu suchen. Es ist in deiner Verantwortung zu entscheiden, was möglich ist und was nicht.
Problemlöser 1 – Für weniger „Grusel“ und mehr Entspannung
Pferde sind „gefühlt“ manchmal so komplizierte Wesen – immer wieder machen sie Sachen, die wir nicht verstehen oder stellen uns vor neue Rätsel.
Das macht Stress und kann frustrierend sein, weil wir uns einerseits Harmonie mit dem Pferd wünschen, aber andererseits natürlich auch „Gehorsam“ und Sicherheit. Wer Frust hat, ist manchmal auch unfair oder ungerecht.
Das wollen wir ab jetzt abschaffen und mit Freude und dem richtigen Fokus an die Probleme mit deinem Pferd gehen.
Der beste Start ist, wenn wir es schaffen ein Vertrauenspunkt für unser Pferd zu sein. Das gelingt uns, wenn wir lernen unser Pferd besser zu verstehen. Zur Pferdesprache, den verschiedenen Pferdepersönlichkeiten und der Seele der Pferde findest du im Pferdemagnetkurs noch ganz viel Material und Infos.
Hier in deinem Bonus, wollen wir jetzt das Thema „Angst und Stress“ beim Pferd anreissen und dir ein paar weitere Ideen für die sanfte Problemlösung geben.
Mehr Fakten gibt es jetzt noch in deinem Kurs-Audio und deinem Booklet. Lade dir einfach beides herunter und viel Spaß beim Lesen und hören!
Problemlöser 2 – Der sanfte Weg mit Logik und Kreativität
Diese Lektion könnte ich eigentlich in einem Satz für dich zusammenfassen: Pferde haben IMMER einen Grund für ihr Verhalten. Das ist die Basis von der du immer ausgehen solltest, wenn dein Pferd Nein zu etwas sagt.
Sie haben Gefühle und ihr Körper gehört ihnen. Deswegen sollten wir auch IMMER darauf eingehen und mit ihnen zusammen nach einer Lösung suchen statt es mit Druck oder Dominanz anzugehen.
Wenn es also ein Problem gibt, sollten wir mit unseren Pferden reden und sie fragen, was ihr Problem ist, um es dann zusammen mit ihnen zu lösen.
Wie du dein Pferd fragen kannst? Mit der Strategie des „Trial and Error“
Kurz gesagt: Du probierst einfach mit viel Geduld und Liebe verschiedene Schritte, Trainingsideen und Ansätze aus, bis dein Pferd immer weniger Stressanzeichen zeigt und zufrieden mit deiner Idee mitgehen kann.
Wie genau du das angehen kannst, beschreibe ich dir im Audio:
- Du veränderst etwas am Setting
- Du veränderst deine Körpersprache
- Du checkst, ob es körperliche Probleme sein könnten
- Du erklärst du Lektion anders oder kleinschrittiger
- Du machst etwas anderes und setzt an einem anderen Tag noch einmal an
Außerdem habe ich eine Anleitung für dich: Im downloadbaren PDF bekommst du Schritt für Schritt als typisches praktisches Beispiel folgendes Thema erklärt: Wie du deinem Pferd die „Sprühflasche“ sanft erklären kannst.
Diese Strategie funktioniert aber nicht nur mit der Sprühflasche, sondern mit vielen anderen Problemgegenständen: Egal ob es der Sattel, der Gurt, der Zaum, die Bürste oder etwas anderes ist.
Problemblöser 3 – Slow Down! Warum „weniger mehr“ ist
Weniger ist Mehr
In dieser Lektion geht es darum, wie wir den Blickwinkel der Pferde besser verstehen können und wie wir mit vielen kleinen Schritten viel mehr erreichen können.
Egal ob es um Alltagsprobleme, Ängste oder das ganz normale Training geht.
TIPP: Wenn du eine neue Lektion hast, kannst du sie dir vorher einmal schnappen und dann in mindestens 5 kleine Schritte zerlegen. Je nachdem wie schwer die Lektion oder das „Problem“ deines Pferdes ist, kannst du anschließend jeden Teilschritt nochmals in jeweils 2 Schritte unterteilen.
Anschließend kannst du die einzelnen Teilschritte nacheinander angehen. Aber du gehst immer erst einen Schritt weiter, wenn der vorhergehende verlässlich wiederholt werden kann.
Dafür habe ich dir zusätzlich zum Audio eine Liste in die Downloads gepackt, die du ausdrucken ausfüllen kannst, um deine Lektionen oder Problemlösungsideen kleinschrittig zu gestalten und gedanklich gut vorzubereiten.
Dein Entspannungs-Yogaflow zum Mitturnen
Mit diesem Bonus geben wir dir eine Extraportion „Ommmmh“ für deinen Kopf und eine Exparportion Entspannung und sanfte Kraft für deinen Körper.
Du kannst dich mit dem Yogaflow einmal von den Fusspitzen bis zu den Fingerspitzen dehnen und erfrischen.
Hlin – deine Yogatrainerin in diesem Bonus – ist seit Jahren immer wieder in Indien, um sich fortzubilden. Sie kombiniert Yoga und Reiten für einen geschmeidigen Körper und starken Geist.
Nimm dir also gerne 3 oder 4x pro Woche einfach ein paar Minuten deiner Zeit und mache dich mit unserem „Yoga Flow“ geschmeidig für ein (um Welten) besseres Mental- und Körpergefühl.
Die innere Ruhe und Kraft, die dir das regelmäßige Yoga geben kann, nimmst du dir dann mit an den Stall zu deinem Pferd.
Wir dehnen, kräftigen und strecken die wichtigsten Reit-Körperparts von der Schulter über die Hüfte bis zu den Händen und Füßen und schicken deinem Kopf ganz viel Gelassenheit.
Den kompletten Flow findest du hier in diesem Modulvideo. Wir haben dir aber auch für jede Übung im Flow eine Extralektion mit dem passenden Ausschnitt aus dem Flow und Erklärungs-PDF gestaltet – so dass du die Übungen erst einzeln angehen und dann im Flow kombinieren kannst.
Sobald die Bewegungen aus dem Flow zur Routine für dich geworden sind, kannst du ihn einfach beispielsweise als neue Morgenroutine in deinem Leben fest etablieren.
Klick einfach auf Play, wenn du die einzelnen Übungen angeschaut hast und „turne“ ihn zusammen mit Hlin im Rythmus mit.
Übung 1 – Der Start mit einem dicken Ommmmh
Wir gehen jetzt in den Lektionen die einzelnen Übungen für dich durch. Dafür haben wir sie dir aus dem Flow „geschnitten“ und einzeln hierhergepackt, so dass du sie dir in Ruhe anschauen kannst.
Dazu findest du auch ein PDF mit der Lektion – so dass du dir die wichtigsten Punkte zu jeder Übung einmal kurz anschauen und auf einen Blick überfliegen kannst.
Wir starten mit einem tiefen Ommmh und ersten dehnenden Lektionen in deinen Yogaflow.
Übung 2 – Wir dehnen die Hüfte
Wir machen weiter mit einer Dehnung der Hüfte und basteln ein bisschen an deiner äußeren und inneren Balance.
Dazu findest du auch ein PDF mit der Lektion – so dass du dir die wichtigsten Punkte zu jeder Übung einmal kurz anschauen und auf einen Blick überfliegen kannst.
Übung 3 – Wir lockern die Füsse
Wir lockern jetzt deine Füsse und geben dir ein bisschen Luft zum Durchatmen, bevor dein Körpereinsatz wieder voll gefragt ist. Diese Lektion fördert die Balance und lockert deine Gelenke.
Dazu findest du auch ein PDF mit der Lektion – so dass du dir die wichtigsten Punkte zu jeder Übung einmal kurz anschauen und auf einen Blick überfliegen kannst.
Übung 4 – Der Sonnengruss
Jetzt kommt ein echter Klassiker aus der Yoga-Welt, der deinen ganzen Körper und Geist in einen schönen Flow bringen wird.
Dazu findest du auch ein PDF mit der Lektion – so dass du dir die wichtigsten Punkte zu jeder Übung einmal kurz anschauen und auf einen Blick überfliegen kannst.
Übung 5 – Modifikationen für deine Gelenke
Wir dehnen und strecken deine Gelenke einmal durch und sorgen dafür, dass du ganz locker durch den Tag schweben kannst.
Für mehr Flow in dir und für deine Pferdezeit.
Dazu findest du auch ein PDF mit der Lektion – so dass du dir die wichtigsten Punkte zu jeder Übung einmal kurz anschauen und auf einen Blick überfliegen kannst.
Übung 6 – Locker von der Hocke
Wir schliessen den Flow ab und arbeiten nochmal intensiv an deiner Balance – denn Balance für Körper und Geist ist enorm wichtig für feines und fokussiertes Pferdetraining.
Für noch mehr Flow in dir und damit auch für deine Pferdezeit.
Dazu findest du auch ein PDF mit der Lektion – so dass du dir die wichtigsten Punkte zu jeder Übung einmal kurz anschauen und auf einen Blick überfliegen kannst.
Jetzt bist du an der Reihe! Schnapp dir die Lektionen und integriere sie jeden Tag oder 2-3 Mal pro Woche (so oft, wie du es schaffen kannst) in dein Leben, so dass die Übungen zu einer schönen Routine werden können.
Wenn du noch mehr Yoga willst, bekommst du als Pferdemagnet-Kursteilnehmer einen 20% Rabatt auf Hlins kompletten Yogakurs für Reiter – mit dem Rabattcode „PFERDEFLÜSTEREI“ im Warenkorb.
Das ist dein Weg zum Yoga-Reiter-Kurs:
https://elopage.com/s/herzenspferd/yoga-reiter
BONUS „Embodiment for Horses“ – mit Hero Merkel
Intro – Was ist „Embodiment“
„Embodiment for Horses“ ist ein Gefühl-fokussiertes Pferdetraining basierend auf dem Wissen aus der Lernpsychologie und Psychologie entwickelt.
Du beeinflusst die Emotionen deines Pferdes durch bestimmte Lektionen und Körperarbeit, die bestimmte Gefühle im Gehirn deines Pferdes triggern.
BONUS „EMBODIMENT FOR HORSES“ mit Hero Merkel
Du kannst die Inhalte aus dem Bonus supergut mit dem Wissen aus deinem Pferdemagnet-Kurs kombinieren und bekommst erste Einblicke und simple Lektionen, die du sofort in dein Pferdetraining mitnehmen kannst.
Hero ist Pferdetraininerin, Stuntfrau und Bereiterin und hat schon mit vielen Pferden die Technik des „Embodiment for Horses“ erfolgreich genutzt.
Die Handgriffe scheinen so simpel, sind dabei aber sehr effektiv.
Was ist Embodiment
Das Embodiment kommt aus der menschlichen Psychologie und arbeitet damit dass wir durch unsere Körpersprache unsere Emotionen aktiv beeinflussen können. Hero Merkel hat diese Technik auf die Pferdewelt übertragen und bestimmte Lektionen herausgefiltert, die beispielsweise Mut, Entspannung, Motivation oder Ruhe triggern können.
Im Embodiment triggerst du also durch bestimmte Trainingslektionen gewollte Gefühlszustände bei deinem Pferd oder beeinflusst ungewollte Emotionen, wie Stress oder Angst, positiv.
So dass du im Training diese Lektionen bewusst einsetzen kannst, um die Gefühle deines Pferdes zu beeinflussen.
Du bekommst in deinem Pferdemagnet-Bonus einen Start und erste Lektionen für das Embodiment for Horses:
- Ein ausführliches Interview (Hier in diesem Intro-Modul) mit Hero hier in deinem Modulvideo mit den wichtigsten Basics zum Embodiment für dein Grundwissen zu diesem Thema
- Eine Lektion zur Körpersprache für DEIN Embodiment
- Zwei Übungen für deinen Einstieg in das Embodiment mit deinem Pferd, die du gleich praktisch anwenden kannst
- Die Aufzeichnung eines LIVE-Webinars zum Embodiment für dein tieferes Verständnis
Außerdem bekommst du gleich hier noch ein Booklet für dich zum Download. Darin sind die wichtigsten Fakten zum Embodiment for Horses, den verschiedenen Gefühlswelten der Pferde und woran du sie erkennen kannst.
„Embodiment for You“: 3 schnelle Tipps für dich
Unsere Körpersprache ist ein Spiegel unserer Gefühle, deswegen wollen wir nicht nur über die Gefühle deines Pferdes sprechen, sondern auch über dich und deinen Körper.
Denn du kannst mit Embodiment nicht nur dein Pferd, sondern auch dich und deine Gefühle positiv beeinflussen.
Wenn dein Körper sich gut fühlt, dann folgen dein Kopf und dein Herz.
Genau das wird dein Pferd spüren und anders mit dir ins Training einsteigen.
Embodiment for you
Im Download-Ordner findest du 3 Tipps für schnelles „Menschen-Embodiment“, so dass du mit den 3 Übungstipps positive Energie für deinen Körper erzeugst, BEVOR du zu deinem Pferd gehst oder wenn du merkst, dass du IM TRAINING Stress entwickelst.
Wir zeigen dir die 3 Tipps auch im Video – zusammengefasst findest du sie auch im PDF, so dass du sie dir herunterladen und auch ohne Comnputer und Handy verinnerlichen kannst.
Embodimentübung 1 – Falling Leaf
Mit der Übung „Falling Leaf“ kannst du die Emotionen deines Pferdes bestimmen
Die Reaktionen deines Pferdes auf die Übung verraten dir, was für ein Gefühlstyp dein Pferd (gerade) ist. Gefühlszustände können wechseln, deshalb ist das immer nur eine Momentaufnahme.
Also: Schaue dir das Video an und probiere die Übung dann – beobachte dein Pferd gut dabei und finde heraus, welche Gefühle es gerade beschäftigen.
Dann kannst du besser auf die Gefühle deines Pferdes eingehen und damit das Vertrauen deines Pferdes in dich natürlich verstärken.
WICHTIG: Wir sind nicht vor Ort – du machst also alle Übungen auf eigene Gefahr. Wir haben versucht simple Übungen herauszusuchen, die du auf jeden Fall mit deinem Pferd umsetzen kannst. Aber wenn ihr sie noch nicht beherrscht oder du nicht weiterkommst, ist es immer das Beste sich einen feinen und sanften Trainer vor Ort zu suchen.
Embodimentübung 2 – Die Abschnaub Challenge
Die zweite Embodiment-Lektion ist die „Abschnaub-Challenge“
Diese Challenge ist der perfekte Test für die Kommunikation mit dem Pferd.
Wenn Pferde abschnauben ist das ein großes Zeichen für Entspannung. Ein entspanntes Pferd hat Vertrauen, fühlt sich wohl und hat prinzipiell in dem Moment ein gutes Gefühl mit der Übung oder dem Training.
- Wenn dein Pferd mit dir entspannen kann, ist alles super.
- Wenn es noch nicht gleich klappt, mach dir keinen Kopf: Dann ist das ein super Startpunkt um einfach noch ein bisschen an diesem Thema zu arbeiten.
Hero Merkel erklärt dir im Video Schritt für Schritt, wie die Übung geht und worauf du achten kannst.
Mach dir keinen Stress, wenn dein Pferd Anfangs nicht gleich abschnaubt oder es länger als 3-5 Minuten dauert, bis es soweit ist.
–> Nimm es stattdessen lieber als Chance und Startpunkt eurer individuellen „Abschnaub“-Challenge. Du kannst einfach nach und nach ausprobieren, worauf dein Pferd vielleicht besser reagiert und wie du das Abschnauben mit der Zeit früher erreichen kannst.
P.s.: Falls dein Video hakt findest du hier eine Online-Version auf Vimeo
Aufzeichnung WEBINAR „Embodiment for Horses“
Als Extragoodie haben wir für dich noch ein aufgezeichnetes Webinar (Februar 2021)
Du bekommst im Video eine Präsentation zum „Embodiment for Horses“ mit weiteren Infos.
Zum Schluss wurden alle Fragen der Webinar-Teilnehmer in einer Fragesession beantwortet.
Es lohnt sich auch die Fragesession anzuschauen, weil wir auch von den Problemen oder Themen anderer sehr gut lernen können.
–> Klick einfach auf den Playbutton des Lektions-Videos und mach es dir gemütlich.
BONUS „Bewusst Wirken“ – Mit Alexandra Lohr
Das System „Bewusst Wirken“
Willkommen zu „BEWUSST WIRKEN“ mit Alexandra Lohr.
Alexandra Lohr hilft seit Jahren erfolgreich Pferdemenschen mehr Präsenz für ihr Pferd zu bekommen.
Sie ist seit über 12 Jahren Expertin für Persönlichkeitsentwicklung mit Pferden und hat das System „Bewusst Wirken“ entwickelt. Sie hat außerdem eine Ausbildung zum systemischen Coach und auch zur Pferdeverhaltensberaterin.
„Als junge Führungskraft bin ich selbst als Klientin auf die wunderbare Wirkung von Pferden im Coaching gestoßen und war fasziniert, wie die Pferdegestützte Persönlichkeitsentwicklung auf mich gewirkt hat und ich mich dadurch in vielen Bereichen stark entwickelt habe.“ (Alexandra Lohr)
Sie hat dir für deinen Pferdemagnetkurs 3 schnelle und wirksame Techniken aus ihrem „Bewusst Wirken“-System aufbereitet.
Du kannst die Inhalte aus dem Bonus perfekt mit den Inhalten des Pferdemagnet-Kurses kombinieren.
Außerdem bekommst du gleich hier noch ein Booklet für dich zum Download. Darin stehen die wichtigsten Fakten für deine „bewusste Wirkung“ auf dein Pferd.
Lektion 1 – Pferdemenschen-Präsenz
Bewusst wirken – mit Präsenz – für Dich und dein Pferd
- Sicherlich trainierst du viel mit deinem Pferd, arbeitest an seinem psychischen und physischen Gesundheitszustand. Das ist sehr lobenswert.
- Sicherlich kennst du auch die korrekten Regeln im Umgang mit deinem Pferd, damit es dich als Führungspersönlichkeit wahrnimmt und vertrauensvoll in deine Hände begeben kann.
Aber wie oft trainierst du dein Mindset und deine innere Haltung, die für einen feinen und klaren Umgang mit dem Pferd mindestens genauso nötig ist?
Mit dem Pferdemagnet-Kurs hast du einen riesigen Schritt in diese Richtung gemacht und kannst dein Pferdemenschenmindset bewusst und aktiv trainieren.
Mit diesem Bonus bekommst du zusätzlich eine Ergänzung und kannst deine Präsenz und Ausstrahlungskraft weiter optimieren, so dass du ein weiteres Puzzleteil hast.
In dieser Lektion bekommst du ein Booklet und zwei Audio-Übungen, um ein besseres Körpergefühl, mehr Wirkung und Ausstrahlung für einen erfolgreichen Umgang mit deinem Pferd zu erlangen.
Mache die Übung am Besten auf dem Weg zum Stall oder bevor du zu deinem Pferd gehst.
TIPP: Du kannst die Übungen immer mal wieder anhören und auf dich wirken lassen. Je mehr du den Muskel deiner Präsenz trainierst, desto stärker wird er werden.
Diese Übungen dienen übrigens nicht nur für den Umgang mit deinem Pferd. Du kannst sie in dein Alltagsleben mitnehmen und dort auch Erfolge feiern – denn eine positive Wirkung und Ausstrahlung ist für jeden Bereich in eurem Leben sinnvoll.
Lektion 2 – Die verborgene Kraft der Ressourcen
Ressourcen können dir eine kraftvolle Haltung von innen heraus schenken.
Hast du selbst bereits die Erfahrung gemacht, dass es nicht alleine eine Technik ist, die dich und dein Pferd zusammenschweißt und euch Herausforderungen gemeinsam meistern lässt?
Vielmehr geht es um die Kombination aus einer guten Technik, einer kraftvollen inneren Haltung und einem positiven Mindset, das dir dabei hilft, eine harmonische und erfolgreiche Beziehung mit deinem Pferd zu haben.
Wünschst du dir selbst im Umgang mit deinem Pferd mehr Fähigkeiten wie Klarheit, Mut, Selbstsicherheit, Beständigkeit, Achtsamkeit, Vertrauen oder eine weitere deiner Fähigkeiten?
Weißt du was? Du trägst alle Fähigkeiten für einen wirkungsvollen Umgang mit deinem Pferd bereits heute in dir!
Hast du Lust, diese Fähigkeit in dieser Lektion zu deinen Stärken umzuwandeln und mitzunehmen ins Hier und Jetzt? Damit du im richtigen Moment bewusst auf diese Stärken zugreifen kannst?
Perfekt, dann lass uns mit der Methode der “Ressourcenaktivierung” starten.
In dieser Lektion unterstützt dein Coach Alexandra dich in der Entwicklung deiner Stärken und Potentiale und aktiviert mit dir deine Ressourcen.
Klick auf Play im Video und vor allem: Habe viel Spaß bei der Aktivierung deiner Potentiale und Ressourcen.
Lektion 3 – Reise in die Biografie
Wenn wir wissen, wer wir waren und wer wir sind, können wir daran arbeiten, wer wir sein wollen.
Deswegen bekommst du in deiner 3. Lektion jetzt die Einladung zu einer Reise durch deine Biografie.
Alexndra reist zusammen mit dir an einen Ort oder einen Zeitpunkt, an dem du voll und ganz kraftvoll warst.
Sie nimmt dich im Video mit in diese Situation und du kannst diesen Zustand nochmals mit allen Sinnen erleben, um deine Ressourcen zu stärken und zu ankern.
Warum ist die „Reise in die Biografie“ ein wunderbares Tool der Persönlichkeitsentwicklung? Durch die Bewusstheit deiner Fähigkeiten und dem Training des erlebten Zustandes durch eine angeleitete Technik trainierst du deinen Muskel für ein positives Mindset und kannst immer auf deine Ressourcen zurückgreifen und in deine Kraft kommen, wann immer du sie benötigst.
Diese Kraft kannst du dann mit zu deinem Pferd nehmen und es wird sich ebenso wie du über deine starken inneren Ressourcen freuen.
Lass dich überraschen an welchen Zeitpunkt oder Ort dich deine Reise bringen wird und klicke auf das Video. Lass dich einfach darauf ein und wenn du möchtest, schreibe gerne in die Gruppe, wohin dich deine Reise geführt hat.
Welcome Days im Pferdemagnet-Kurs
So schön, dass du da bist! Ich feiere dich, laut und mit kiloweise Konfetti! Weißt du auch warum?
- Weil du einen schönen und sanften Weg in das Herz deines Pferdes suchst.
- Weil dein Pferd nicht nur „Reitpferd“, „Fahrrad“ oder ein „Hobby“ für dich ist, sondern ein Lebewesen zu dem du dir eine leichte und feine Verbindung wünschst.
- Weil du bereit dazu bist, dafür auch an dir, deinem Fokus, deiner Einstellung, deinen alten Glaubenssätzen und Trainingsthesen zu drehen.
- Weil du ein offener, neugieriger und authentischer Mensch bist und neue Wege gehen willst.
Das alles gehen wir zusammen im Kurs an und ich freue mich sehr auf die kommenden Wochen mit dir.
–> Versprich mir bitte nur eines: Auch wenn du das eine oder andere im Kurs vielleicht schon einmal gehört hast, lass dich trotzdem darauf ein.
Denn es macht einen riesengroßen Unterschied, ob man etwas schon einmal „gehört“, „gelesen“, „gesehen“ oder durchdacht hat oder ob man etwas wirklich verinnerlicht, atmet und LEBT.
–> Der Weg zu einem echten „Pferdemagnet“ ist ein Prozess, vielleicht sogar ein lebenslanger Prozess.
Aber der Weg ist das Ziel. Das bedeutet, dass wir auch auf dem Weg dorthin jede Menge Spaß mit unseren Pferden haben können ;-)
Die gute Nachricht: Du hast es in der Hand, wie eng die Bindung zwischen deinem Pferd und dir wird.
Deshalb lass dich auch auf Dinge ein, die du vielleicht schon einmal gehört hast oder die dir „esoterisch“ erscheinen oder oder oder – denn nur wenn wir offen sind, können wir lernen und besser werden.
Dieser Kurs ist ein großer Schritt zu einer Veränderung –> weil: „Veränderung“ etwas Großartiges ist.
–> Veränderung bedeutet, dass wir nicht stillstehen, dass wir uns weiterentwickeln und jeden Tag, jede Minute und jede Sekunde unseres Lebens auskosten.
Das Ergebnis wird sein:
- Mehr Harmonie in dir und mit dem Pferd
- Mehr Leichtigkeit in dir und mit dem Pferd
- Mehr Freude aneinander
- Mehr Erfolge miteinander
- Weniger Frust
- Weniger Stress
- Weniger Zweifel
Genau das möchte ich für dich und dein Pferd – deswegen freue ich mich wahnsinnig, dass du den Kurs machst und wir uns in den kommenden Wochen über all diese Themen und den Weg dorthin unterhalten werden.
Das Leben wäre so langweilig, wenn immer alles „wie immer“ bleiben würde, richtig? Also erst einmal ein ganz großes Dankeschön für dein Vertrauen in mich und ein noch größeres Dankeschön dafür, dass du nicht Teil der „das haben wir schon immer so gemacht“-Fraktion bist.
–> Lass uns den Kurs und die kommenden 12 Wochen zusammen rocken – bist du dabei? MEGA!
Damit du immer den Überblick über den Kurs hast – habe ich dir alle Module, Goodies und Infos in einen Kursfahrplan gepackt:
- In deinem Kursplan bekommst du eine Zusammenfassung des Kurses und der Extras, die ich mir für dich überlegt habe.
- Den Fahrplan kannst du dir ausdrucken oder auf den Rechner packen – damit du dich immer hier im Pferdemagnet-Kurs zurechtfindest und wir minimale Verwirrung und maximale Komfortzone haben.
- Außerdem findest du dort noch eine Checkliste aller Module auf einen Blick – auf einer Seite – die du dir ausdrucken und an den Kühlschrank hängen kannst. So kannst du jedes Modul mit einem Haken versehen, sobald du es abgeschlossen hast und weißt immer genau, wo du im Kurs bist.
Du findest ihn und auch in Zukunft all deine PDFs und dein Downloadmaterial auf dem Computer links oben in der „Sidebar“ zum Download und auf dem Smartphone direkt unterhalb deiner Lektion – einfach klicken und downloaden.
5 Tipps, wie du dir am meisten aus diesem Kurs ziehen kannst
Weil ich möchte, dass du das Meiste, Beste und Großartigste für dich und dein Pferd aus diesem Kurs mitnehmen kannst, habe ich jetzt noch ein paar Tipps und Ideen für dich, damit du den Kurs bestmöglich nutzen kannst:
Nummer 1:
Alles baut aufeinander auf – deswegen nimm dir unbedingt die Zeit alles durchzulesen, dir die Videos gemütlich anzuschauen und die PDFs herunterzuladen.
Lass nichts aus und lass dich auf alles ein – egal wie neu, alt, anders oder kurios es dir vorkommen mag.
Damit du den schönsten Weg für dich und dein Pferd finden kannst.
Nummer 2:
Arbeite mit deinen Downloads und gehe alles aktiv und bewusst an. Dieser Kurs ist zwar mit Begleitung von mir, aber am Ende liegt es an dir.
Ich gebe dir Inspiration, Ideen, Trainingstipps und Hinweise, aber du kannst ihn nur für dich anwenden und nutzen und vor allem DEINEN Weg mit deinem Pferd finden, wenn du alles aktiv durcharbeitest.
Deswegen mache dir Notizen, gehe die Unterlagen durch, lass deinen Gedanken Zeit alles zu durchdenken und reflektiere alles, was du liest, siehst und hörst.
Probiere alles aus und ergänze es mit deinen Ideen und Erfahrungen, so dass du DEINEN Weg daraus machen kannst.
Nummer 3:
Glaube deinem Pferd, glaube an euch beide als Team und höre auf dein Bauchgefühl. Mache dir immer wieder bewusst, dass Pferde Harmoniewesen sind und deswegen von Natur aus gerne einen guten Umgang mit ihrem Gegenüber finden wollen. Wenn etwas nicht funktioniert, dann in aller Regel, weil das Pferd gerade (aus irgendwelchen Gründen) nicht kann.
Wenn etwas also nicht klappt, atme rief durch – gehe einen Schritt zurück, glaube deinem Pferd, glaube an die Ehrlichkeit deines Pferdes und versuche Kompromisse zu finden, kleinschrittiger zu werden, besser vorzubereiten, Ursachen herauszufinden, andere Signale zu geben, Wissen über genau diesen Punkt zu erarbeiten und genau da anzusetzen, anders zu erklären oder an einem anderen Tag neu anzufangen.
Höre auf deinen Bauch und frage dich immer, was dein erstes Gefühl war – der Bauch hat oft die besten Ideen.
Und denke daran: Egal welche Ausrüstung du nutzt, welche Signale du für dich oder dein Pferd konditioniert hast – deine Körpersprache, deine Gedanken und deine unbewussten Signale sind für dein Pferd mindestens genauso wichtig, wie der ganze Rest.
Nummer 4:
Mache alles. Wirklich: Mache es! Veränderung kommt nur, wenn wir etwas verändern, gewohnte Wege verlassen und MACHEN.
Der Kurs wird dir nur etwas bringen, wenn du machst und ausprobierst.
Nummer 5:
Bleibe offen, neugierig und flexibel und schalte immer dein Herz und deinen Kopf ein. Meine Ideen und Tipps sind keine Befehle oder Ansagen, sondern ein Rahmen, den du mit deinem Pferd bestimmen, erweitern und auch anders stecken kannst. So wie es für euch passt und sich für euch gut anfühlt.
Für dich UND für dein Pferd.
Und vergiss nie: Habe Spaß und Freude!
- Die Harmonie mit deinem Pferd ist das allerwichtigste. Freude an deinem Pferd, Freude am Training, Freude am Miteinander, Freude an den Erfolgen und Leichtigkeit bei vermeintlichen Misserfolgen, sind der Schlüssel zu mehr Zufriedenheit und Erfolg mit dem Pferd.
- Lass dir Zeit bei allem und setze dich nicht unter Druck – auch wenn du den Kurs nicht in den 12 Wochen schaffst, ist das überhaupt kein Problem.
- Du kannst ihn in 12 Wochen schaffen, musst aber nicht. Gehe ihn in deinem Tempo und sei dir sicher: Du hast lebenslang Zugriff auf die Inhalte.
Die 12 Wochen Begleitung sind nur dein Start in dein neues Pferdemenschen-Mindset, bei dem ich dich unterstütze. Du kannst ein Leben lang daran weiterfeilen.
Dein „Instant-Ommmmheingottyeay“ zum Start
In diesem Kurs geht es nicht darum, dass du dir einfach Gedanken wie einen fremden Mantel überziehst oder dich zu irgendetwas zwingst oder etwas antrainierst.
Es geht um viel mehr:
Es geht darum, dass du dich dazu entscheidest nicht etwas zu werden, etwas zu machen oder etwas umzusetzen, sonder jemand zu SEIN: Ein Pferdemensch und ein Pferdemagnet.
Du hast dabei vor allem einen Job: Bleib offen, hab Spaß und genieße die 12 Wochen. Lass dich auf alles ein – egal wie bekannt oder komisch es dir vorkommen mag – und mach mit! Sei dabei! Bleib dabei!
–> Einverstanden? Cool! Dann schau dir das Video an und lass die Startgedanken auf dich wirken.
Außerdem habe ich noch etwas für dich zum Einstieg:
Musik beeinflusst unsere Stimmung enorm. Deswegen bekommst du eine Liste mit Songs, die dich immer wieder daran erinnern können, warum dein Pferd so eine große Bereicherung ist und welchen Umgang du vielleicht mit deinem Pferd haben willst.
Diese Liste ist für dein YEAY, ZEN, OMMMMH und WHOOP WHOOP!
Es sind alles Songs, die du dir direkt ins Herz spielen lassen kannst – wenn du sie auf dein Pferd ummünzt.
Du kannst dir die Songs über Youtube kostenlos anhören oder auf den Wegen besorgen, über die du dir Musik auf dein Handy oder dein Audiogerät holst. Ich habe sie auf dem Handy und docke sie dann über USB an mein Auto an.
ACHTUNG KITSCHALARM – Die „Playlist“ findest du in Form eines PDFs zum Download
–> Hol sie dir auf dein Handy oder mach dir eine Youtube-Play-List daraus und ergänze sie mit Songs, die dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern oder dich entspannen. Die Liste ist eine Inspiration und ein Teil meiner „Stall-Playlist“ für dich. Du kannst sie beliebig ergänzen oder etwas weglassen – so wie es sich für dich gut anfühlt.
AUSSERDEM habe ich dir ein Desktop-Bild gestaltet, dass du dir auf deinen Computer-„Schreibtisch“ legen kannst – als Kickstart und Reminder an den Pferdemagnetkurs.
MODUL 1 – Fünf goldene Herzensregeln
Fünf goldene Herzensregeln für Pferdemenschen
Wir starten in die Reise zu mehr Pferdemagnetismus mit unserem ersten Modul.
Du bekommst in diesem Modul 5 goldene Herzensregeln von mir.
Das ist die Basis und das erste grosse JA zu einem neuen Weg. Stell es dir vor, wie den ersten Schritt für dich und deinen Weg in (d)eine neue Pferdezeit – mit 5 Grundregeln, die euer Miteinander grundsätzlich schöner und harmonischer machen werden.
Zu jeder Regel gibt es eine Lektion mit Video und weiterem Lernmaterial für dich, damit die erste Woche aktiv startet.
Falls du einzelne Regeln schon lebst, ist das grossartig. Dann kannst du das vertiefen, verfeinern und dich selbst wieder daran erinnern sie jede Sekunde in den Alltag und das Training mit deinem Pferd mitzunehmen.
Warum starten wir eigentlich mit den Herzensregeln und mit dieser ersten „Commitment Woche“?
Weil der wahre tiefe starke Pferdemagnetismus und eine große Portion für eine schöne Beziehung zum Pferd in uns und unseren grundlegenden Ansichten dem Pferd gegenüber liegen.
Wenn wir die 5 Herzensregeln wirklich verinnerlichen, können wir ganz viele Trainingsfragen und Alltagsthemen viel einfacher und im Sinne eines schönen Miteinander lösen.
Weil wir den richtigen Blickwinkel auf das Pferd haben.
???????? Du bekommst in den 5 Lektionen dieses Moduls 5 goldene Herzensregeln, die dir einen sanfteren und liebevollen Blick auf die Pferde schenken werden und vielleicht auch mit dem einen oder anderen Denkfehler und Knoten in deinem Kopf aufräumen.
Lass sie uns alle zusammen ins Herz schreiben.
Vielleicht hast du die eine oder andere davon schon gehört oder kennst sie alle schon, vielleicht folgst du auch noch hier und da der Anti-Version dieser Regeln – bewusst oder unbewusst. Das ist viel häufiger der Fall, als wir glauben.
Egal, wo du gerade stehst und wie du über dein Pferd denkst – versprich dir und mir bitte, dass du die Regeln bewusst verinnerlichst und in jede Minute Pferdezeit aktiv mitnimmst:
- Widme diese erste Woche den Regeln – in jeder Minute mit deinem Pferd.
- Beobachte dich bewusst im Training und im Alltag und checke immer wieder, ob du dich an die Regeln hältst.
- Mache die goldenen Herzensregeln zu deiner neuen Gewohnheit.
Wir werden natürlich im Verlauf des Kurses und speziell in den letzten Wochen noch ganz viel „Lektionen“ mit unseren Pferden machen.
Es gibt natürlich auch zwischendurch immer wieder Übungen für dich mit deinem Pferd. Du musst nur Ausschau nach ihnen halten. Sie sind manchmal in den PDFs, manchmal in den Videos und manchmal auch in den Kurstexten versteckt.
Aber ganz viel in diesem Kurs dreht sich um dein Wissen über Pferdeverhalten, Pferdebedürfnisse und die bewusste Veränderung in der Kommunikation mit deinem Pferd.
So dass du aufgrund all dieser Lektionen und Punkte – Schritt für Schritt – erfolgreicher zum starken und klaren Herzleader deines Pferdes werden kannst.
Deswegen atme einmal tief durch und lass die 5 Regeln aus den 5 Lektionen jetzt tief in dein Herz.
???????? Druck dir das angehängte PDF mit den 5 Regeln gerne aus und hefte es dir an den Kühlschrank oder den Badspiegel oder deinen Stallschrank und lese sie dir jeden Tag durch.
???????? Sag laut JA zu den Regeln und nimm sie als Start auf einen neuen Weg mit den Pferden. Bist du dabei?
Perfekt. Dann clicke dich jetzt gerne weiter zu der ersten Lektion und der ersten Herzensregel.
Lektion 1 – Herzensregel „Sicherer Ort“
Wir widmen uns in dieser Lektion der leider sehr weit verbreiteten Trainingstheorie von „Druck, Durchsetzen und Dominanz“, streichen sie und setzen dafür eine neue Regel in unser Herz.
Die goldene Herzensregel Nummer 1:
„Ich bin der sichere Ort für das Pferd“
Das mag im ersten Moment an all die Thesen hinter der Dominanz-Theorie erinnern, ist aber in der Realität ein RIESENGROSSER Unterschied.
Denn in der Pferdewelt gibt es unendlich viele verschiedene Spielformen der Dominanz und viel zu oft wenden wir sie an ohne es zu merken.
Die fetzende Gerte oder der Reiter der nicht vom Pferd absteigen will, wenn es Angst hat oder es durch die Übung treibt sind offensichtliche Zeichen der „Dominanz-Theorie“.
Aber es gibt viele kleine unsichtbarere Momente mit dem Pferd, in denen die Theorie unbewusst greift, weil sie uns so viele Jahre eingetrichtert wurde.
Ein paar Beispiel der nicht ganz so offensichtlichen Umsetzung der Dominanz-Theorie:
- Dominant ist, wenn wir deutlich am Führstrick rucken, weil das Pferd nicht schnell genug mit dem Kopf aus dem Gras auftaucht.
- Dominant ist, wenn wir davon ausgehen, dass das Pferd permanent in einer Rangfolgediskussion mit uns ist und wir deswegen immer auf unserem Recht bestehen müssen.
- Dominant ist auch, wenn wir das Pferd einfach aufhalftern und mitnehmen von der Koppel, ohne ein Begrüßungsritual und die Frage an das Pferd ob es seinen Kopf gerne Richtung Halfter bewegen will oder vielleicht noch eine Minute chillen oder etwas anderes brauchen könnte.
- Dominant ist auch, wenn wir dem Pferd ein Signal geben und ihm keine Zeit lassen das Gewünschte umzusetzen, sondern mit Druck nachbessern, wenn nicht kommt was wir uns wünschen.
- Dominant ist die zackige Gerte, die zum Treiben genutzt wird, weil das Pferd den Hintern nicht so schnell oder gut bewegt, wie wir das haben wollten.
- Dominant ist, wenn wir das Pferd anbinden und dann sauer werden, wenn es mit den Hufen scharrt, weil wir zu lange brauchen bis wir die Putzsachen zusammengesucht haben.
- Dominant ist, wenn das Pferd unwillig schaut, wenn wir aufsteigen wollen, wir es aber trotzdem mit Druck an die Aufstiegshilfe treiben, statt nachzuprüfen, warum es gerade unwillig schaut…
Diese kleine (beispielhafte) Auflistung enthält verschiedene mehr oder weniger große Zeichen der Dominanz. Ich könnte dir noch viel mehr und auch leisere Beispiele aufzählen: Wie der Klaps auf den Popo, wenn das Pferd nicht schnell genug weicht oder das Übersehen der angespannten Maulpartie während wir uns durchsetzen….
–> Warum? Weil wir in diesen Moment einfach „machen“ und das Pferd wie ein Fahrrad behandeln, auch wenn wir das eigentlich nicht wollen.
Weil wir einfach über seinen Kopf hinweg entscheiden und Ansagen machen – statt es miteinzubeziehen und auf unseren Weg mitzunehmen.
Verstehe mich nicht falsch: Es gibt Situationen, da will ich mehr Mitsprache haben (an der Strasse oder bei der Wahl unserer Geschwindigkeit beispielsweise) und grundsätzlich möchte ich auch ein höfliches und respektvolles Miteinander und weiß darum, dass Pferde unter anderem über „Klarheit und Sicherheit“ kommunizieren. Wir dürfen unsere Pferde auch fordern und fördern.
Was ich damit meine ist: Wir dürfen unsere Pferde FÜHREN, aber nicht DOMINIEREN. Das Eine ist ein Miteinander, das andere ist Unterdrückung.
Wir werden aber noch ganz viel über diese Unterschiede sprechen. Das wird immer wieder Thema sein, weil es so essentiell und gleichzeitig eine schwierige Balance ist.
Lass uns jetzt erst einmal loslegen –> Du findest in dieser Lektion:
- Zwei Jpegs zum Download mit der Herzensregel für deinen Desktop – damit du dich täglich an deine Lieblingsherzensregel erinnern kannst. In zwei verschiedenen Designs
- Ein ergänzendes Factbook mit weiteren Gedanken und Tipps
- Ein PDF mit Affirmationen – das ist eine Mentaltechnik über die wir später noch mehr reden werden, aber ich will dir für den Anfang etwas mitgeben für mehr „Sicherheit“ in dir
Ganz wichtig: Vielleicht kommen dir Gedanken dazu schon bekannt vor. Macht aber nichts – schau dir das Video trotzdem an und lies das Factbook durch.
Weil: Wir machen uns manches oft im Alltag nicht bewusst.
Oder vielleicht hattest du auch das Pech bislang auf Trainer und Pferdemenschen zu stoßen, die dir gerade die Anti-Regel mitgegeben haben. Das ist gar nicht so unwahrscheinlich.
–> Deswegen schau dir die Lektion unbedingt und komplett an – lies das Factbook und lass nichts aus.
Lektion 2 – Herzensregel „Das Pferd ist mein Freund“
Das Pferd ist dein Freund, richtig? Wer würde da nicht laut JA rufen..
Aber wie sieht es in der Realität aus? Ist dein Pferd w-i-r-k-l-i-c-h dein Freund? Oder manchmal doch auch ein „Fahrrad“? Oder in manchen Momenten leider auch dein „Feind“?
Wir widmen uns in dieser Lektion deswegen diesem einen Gedanken, weil die Antwort auf die Frage „Ist dein Pferd dein Freund?“ erst einmal so klar zu sein scheint, aber die Realität nicht immer so klar ist.
Die goldene Herzensregel Nummer 2:
„Das Pferd ist mein Freund“
Ich gebe dir in dieser Lektion deswegen das „innere Bild von Freundschaft“ und eine simple Frage für dich, die du dir ehrlich stellen, in deiner Erinnerung der letzten Wochen und Monate kramen und sie ganz alleine für dich beantworten kannst:
IST DEIN PFERD DEIN FREUND?
1. Wenn du in die Vergangenheit schaust und ehrlich bist: Welche Antwort ploppt in dir auf?
2. Welche Antwort willst du ab jetzt auf diese Fragen geben?
Welchen Faktor hast du bei deinem Pferd in deinem Handeln?
- Feind-Faktor
- Fahrrad-Faktor
- Freund-Faktor
Nein – im Ernst: Lass dich auf die Frage ein und versuche sie ehrlich zu beantworten – nur für dich.
Wenn du noch ein bisschen Unterstützung brauchst, habe ich ein (nicht ganz psychologisch verifiziertes) Quiz für dich, um eine Tendenz herauszufinden:
–> Du findest es HIER – einfach klicken und den „Freund“-Faktor checken
Vielleicht willst du gleich weiterklicken, weil du denkst, dass dein Pferd sowieso schon wie ein Freund für dich ist? Mach es nicht.
Tue mir den Gefallen und schau dir das Video an, lies dir das Factbook durch und lass deine Gedanken fließen – erinnere dich an die letzten Wochen und Monate und dann atme deine neue Herzensregeln einmal ganz tief ein. Inhaliere sie ;-)
Du findest auch in dieser Lektion natürlich etwas für dich zum herunterladen:
- Zwei Jpegs zum Download mit der Herzensregel für deinen Desktop – damit du dich täglich an deine Lieblingsherzensregel erinnern kannst. In zwei verschiedenen Designs
- Ein ergänzendes Factbook mit weiteren Gedanken und Tipps für diese Herzensregel
Lektion 3 – Herzensregel „Vertrauen auf Ehrlichkeit“
Wir widmen uns in dieser Lektion einem kleinen Mental-Wechsel in dir.
Bist du bereit?
Pass auf: Ich gebe dir einen Satz:
„Pferde sind ehrlich“
Denkst du auch? Super!
Denkst du wirklich?
Tief in dir drin?
In jeder Situation?
Denn wenn wir ehrlich sind, gehen wir zu oft davon aus, dass die Pferde unehrlich mit uns sind.
Was?!? ..denkst du vielleicht. Sie spiegeln uns doch und sind so reine Seelen.
JA! Da hast du Recht. Das ist so und das DENKST du ganz bestimmt. Aber gleichzeitig denken Pferdemenschen viel zu oft, dass die Pferde uns „testen“, „veräppeln“, sich „entziehen“ durch schlaue Tricks und so weiter.
–> Warum das nicht so ist und wie wir eigentlich denken müssten, verrate ich dir in dieser Lektion.
Die goldene Herzensregel Nummer 3:
„Ich vertraue auf die Ehrlichkeit der Pferd“
Vielleicht magst du auch kurz in dich gehen und überlegen, wann dir zuletzt dieser Gedanke von „der testet mich„, das Pferd „verarscht mich doch„, das Pferd hat einfach „keine Lust“ oder „ist faul“ oder was auch immer in dir hochgekommen ist.
–> Wenn einer der Gedanken das nächste Mal in dir hochkommt setzt du innerlich ganz bewusst ein „NEIN“ entgegen und sagst dir:
Mein Pferd ist ehrlich. Es ist nicht GEGEN mich gerichtet, sondern handelt FÜR SICH.
Bist du dabei?
–> Du findest zum Download zu dieser Lektion:
- Zwei Jpegs zum Download mit der Herzensregel für deinen Desktop – damit du dich täglich an deine Lieblingsherzensregel erinnern kannst. In zwei verschiedenen Designs.
- Ein ergänzendes Regelbooklet zum Thema „Ehrlichkeit“ für deinen Hinterkopf und dein Mindset.
–> Jetzt drück den Play-Button auf dem Video und hol dir danach deine Downloads – für mehr Aha. Denn alle Herzensregeln zusammen ergeben ein schönes neues Bild für dein Pferdeherz.
P.s.: Mache dir immer wieder bewusst, dass die Regeln viel mehr langfristige Ziele sind, als schnell zu erreichende „Zielchen“.
Wie wir dorthin kommen, gehen wir auch noch in den kommenden Kursmodulen an.
Die Ziele sind vielmehr ein Überblick und vielleicht auch eine kleine Checkliste für dich. Wenn du magst, kannst du sie auch „abchecken“:
- Welche „kannst“ du schon?
- Welche treffen noch nicht auf dich zu?
Lektion 4 – Herzensregel „Leise Töne“
Wenn dein Pferd nicht macht, was du willst – was machst du dann in aller Regel?
Lass mich raten: Du verstärkst die Hilfe, richtig?
Genau das erzählen uns ja auch alle Trainer und Reitlehrer. Oft ist das aber nicht hilfreich.
–> Was du stattdessen machen kannst, erfährst du in dieser Lektion.
Die goldene Herzensregel Nummer 4:
„Leise Töne haben mehr Kraft“
Im Video gebe ich dir ein paar Basis-Gedanken dazu mit – außerdem bekommst du natürlich wieder Downloadbares für dich und dann habe ich noch einen Übungstipp für dich.
Es ist für leise Töne beim Training superwichtig, dass du die Bewegungsabläufe und Biomechanik deines Pferdes kennst und spüren lernst.
Denn wenn du die Hilfen im richtigen Moment gibst, kann dein Pferd auch wirklich federleicht genau das leisten, was du dir von ihm wünschst.
Ein Beispiel: Willst du mehr Aktion in der Hinterhand, solltest du die treibende Hilfe beispielsweise in dem Moment geben, indem dein Pferd abfusst – nicht davor oder danach.
Stell dir vor dein Pferd kommt beispielsweise gerade in dem Moment, in dem du die Hilfe geben willst, mit dem Hinterbein wieder am Boden auf…
Wie soll es da mehr „Drive“ entwickeln und die Hinterhand aktiver einsetzen?
Bleiben wir bei dem Beispiel: Wenn du also beispielsweise mehr Hinterhandaktivität willst, musst du die Hilfe in dem Moment des Abfussens geben. Richtig?
–> Du findest in dieser Lektion noch:
- Zwei Jpegs zum Download mit der Herzensregel für deinen Desktop – damit du dich täglich an deine Lieblingsherzensregel erinnern kannst. In zwei verschiedenen Designs
- Ein ergänzendes Factbook mit weiteren Gedanken und Tipps
- Einen „leisen“ Tipp für dein nächstes Training
–> Pssssst: Heute flüstere ich dir den Hinweis auf das Video, dein Factbook und den Tipp ganz leise – ganz im Sinne der 4. Herzensregel.
Lektion 5 – Herzensregel „Seelenpferd“
Wir machen dein Pferd zu deinem Seelenpferd
…falls es das nicht schon ist.
Wenn dein Pferd ohnehin schon dein Seelenpferd ist: Perfekt! Dann verstärken wir diesen Gedanken noch in dir. Für 100% LIEBE!
Die goldene Herzensregel Nummer 5:
„Jedes Pferd kann ein Seelenpferd sein“
Atme einmal tief ein – dann atmest du tief aus und dann schaue dir ein Bild von deinem Pferd an: Siehst du da ein Seelenpferd?
Falls du dich jetzt fragst, was ein Seelenpferd ausmacht? Das ist ziemlich individuell.
Jeder Mensch braucht etwas anderes und jedes Pferd ist etwas anderes. Aber nahezu alle Pferde sind grandios darin ihren Menschen zu durchschauen und genau deswegen treffen sie unsere Triggerpunkte oft so gut und erreichen damit unsere Seele – im guten wie im schlechten.
Ein weiterer Punkt an der ganzen Geschichte ist aber auch unser Blickwinkel auf das Leben und auf unser Pferd.
Ob dein Pferd dein Seelenpferd ist, kannst du ganz alleine entscheiden. Ganz bewusst.
1. Entweder kann es das sein, weil ihr einfach von Anfang an schon auf so einer liebevollen und krassen Wellenlänge wart – das macht es natürlich supereinfach. Eure Charaktere passen einfach perfekt zusammen.
2. Es kann aber auch dein Seelenpferd sein, weil es genau deine Triggerpunkte trifft und dir dabei hilft ein besserer Mensch zu werden. Das ist ein bisschen komplexer, wird dich aber unheimlich weiterbringen.
3. Vielleicht ist es auch dein Seelenpferd, weil es genau zum richtigen Zeitpunkt in dein Leben getreten ist und einfach so deine Seele berührt.
Es gibt noch viele weitere Gründe, die dein Pferd zu deinem Seelenpferd machen können – such doch zusammen mit mir.
Deine kleine Aufgabe: Schau dir dein Pferd an und überlege, was genau dein Pferd zu deinem Seelenpferd machen könnte.
Warum das so hilfreich ist? Wenn wir diesen Gedanken in uns haben, können wir viel leichter ein Verbindungsband zu unserem Pferd knüpfen, weil sich unser Fokus ändert.
Ohne Kitsch. Ohne Pomp. Ohne Trara. Ohne Esogedöns. Einfach nur, weil es unser Gefühl und damit unser Handeln beeinflusst.
–> Du findest in dieser Lektion dazu:
- Zwei Jpegs zum Download mit der Herzensregel für deinen Desktop – damit du dich täglich an deine Lieblingsherzensregel erinnern kannst. In zwei verschiedenen Designs
- Ein ergänzendes Factbook mit weiteren Gedanken und Tipps
- Ein Workbook mit Aufgaben für dich – für den 100% Seelenpferd-Faktor in deinem Herzen
–> Also – Videobutton klicken – Video anschauen – Factbook downloaden und durchlesen – und dann Workbook schnappen und freuen.
MODUL 2 – Pferde Verstehen
Basic Pferdewissen und wie Pferde denken und fühlen
Bevor wir uns weiter mit feinem Pferdetraining, deiner Seele und der deines Pferdes beschäftigen, bekommst du in diesem Modul Basiswissen über Pferdekommunikation, Pferdepersönlichkeiten, gute Haltung, Ausrüstungsfragen und Fütterung an die Hand.
Weil: Lieben und Verstehen alleine reichen nicht aus. Wir müssen auch wissen, was unsere Pferde als Basis brauchen, damit sie sich überhaupt so wohlfühlen können, damit sie sich auf uns einlassen können.
Wir versuchen diese Themen aber vor allem aus dem Blickwinkel deines Pferdes zu sehen.
Denn: Wir können unser Pferd besser verstehen, wenn wir uns bewusst machen, wie Pferde ticken und was sie brauchen für ihr Wohlgefühl.
Egal wie zufrieden ihr gerade seid und wie happy du mit allen „äußeren Umständen“ bist, lohnt es sich trotzdem IMMER zwischendurch das eigene Pferd bewusst wahrzunehmen und das ganze Drumherum immer wieder mit den Augen des Pferdes zu betrachten.
Bereit? Dann lass uns mit der ersten Lektion loslegen..
–> P.S.: Als Download findest du ein PDF, indem die 4 größten Säulen der „äußerlichen“ Pferdezufriedenheit für dich zusammengefasst sind.
Lektion 1 – Natürliches Pferdeverhalten und Pferdewissen
Wollen wir nicht alle gerne unseren Pferden in die Köpfe schauen? Wäre es nicht fein, wenn wir einfach zu unserem Pferd gehen und es fragen könnten, was es gerade denkt oder fühlt?
So konkret geht das leider nicht – sorry!!!
Aber (das ist die supergute Nachricht) mit Empathie, Wissen um ihr natürliches Verhalten und ein bisschen Zeit und Geduld kommen wir diesem Zustand ziemlich nahe.
–> Und das ist dann 100% pures Glück
Der erste Schritt in diese Richtung ist das richtige Wissen über ihr natürliches Verhalten als Herden- und Beutetier und wie sie kommunizieren. Das alles bekommst du in diesem Modul.
Dieses Modul mit all seinen Lektionen ist der theoretische Unterbau, auf dem wir dann unser ganzes „Haus“ bauen. Klingt kitschig, aber der Vergleich ist einfach zu gut ;-)
Was ich damit meine: Wenn wir das richtige Basis-Wissen in uns haben, das richtige Mindset dazupacken und eine gute Portion Empathie und Gefühl obendrauf legen – haben wir sehr sehr gute Chancen eine wunderschöne Beziehung zu unserem Pferd aufzubauen.
Wir starten jetzt mit dem Basis-Wissen und einer Zusammenfassung der verschiedenen Wohlfühlfaktoren deines Pferdes für deinen Gesamtüberblick.
Lektion 1 ist das Pferdeverhalten.
Natürlich bekommst du auch in dieser Lektion wieder Material für dich zum Download:
–> ein Factbook mit Infos zum Pferdeverhalten und wie Pferde ticken
–> ein Workbook mit Aufgaben für dich, um dich in die Welt deines Pferdes einzugrooven
Lektion 2 – Was sagt dein Pferd zu den äußeren „Umständen“
In dieser Lektion wollen über ein paar sachlich-fachliche Basics wie Haltung, Fütterung und Ausrüstung sprechen.
Aber natürlich nicht einfach so und irgendwie, sondern mit dem besonderen Augenmerk auf das, was dein Pferd zu all dem sagen könnte, was du im Stallschrank hast, fütterst und wie es gehalten wird:
- Wir sind etwa 2-3 Stunden pro Tag am Stall – wenn es hoch kommt – aber dein Pferd ist 24 Stunden, 7 Tage die Woche dort
- Wir entscheiden selbst über das, was auf unseren Teller kommt – dein Pferd muss das nehmen, was du ihm anbietest
- Wir wählen selbst aus, welche Schuhe wir tragen, welchen Rucksack wir nehmen und ob wir uns in die enge Stretch-Jeans pressen wollen – aber dein Pferd muss einfach das an seinem Körper annehmen, was du ihm überziehst
Deswegen ist es nur fair, wenn wir auch unser Pferd fragen, wie es das alles sieht und versuchen auch diesen Teil seines Lebens mit seinen Augen zu betrachten, richtig?
Ein Beispiel aus meinem Alltag: Ich teste immer wieder Zäume für den Pferdeflüsterei-Shop. Dafür hatte ich einen neuen Zaum im Test. Ich habe ihn an Carey getestet und dann an Hero für ihre Show- und Berittpferde weitergegeben, so dass mehrere Pferde mitreden können, ob er gut sitzt und gemocht wird.
Das war die Vorgeschichte ;-) Was jetzt superfaszinierend ist: Carey mag den Zaum nicht so gerne. Sie läuft viel unwilliger, obwohl er auch gebisslos und anatomisch geformt ist. Heros Pferd Choco aber liebt den Zaum und läuft mit ihm so schön wie mit keinem anderen – obwohl auch Hero superweiches, angenehmes und gut sitzendes Equipment hat.
Du siehst also, dass 2 verschiedene Pferde unterschiedlich auf dem Zaum reagiert haben. Spannend oder?
Deswegen bekommst du auch eine kleine Aufgabe von mir für dich und dein Pferd.
Deine Aufgabe: Schnapp dir zwei oder drei verschiedene „Kopfzeug“-Ausrüstungssachen aus deinem Schrank. Beispielsweise dein Stallhalfter, deinen Kappzaum und dein Knotenhalfter oder Halsring oder was auch immer du in deinem Stallschrank hast:
- Du machst eine simple Führ/Reitübung mit deinem Pferd (ich schreibe Führ-Reitübung, weil du sie reitend oder Bodenarbeitend machen kannst)
- Dann gehst du 2 oder 3 verschiedene Sachen an, die ihr schon könnt. Ich gebe dir gleich ein Beispiel für eine supersimple Abfolge. Du kannst sie dann variieren, wenn ihr irgendetwas davon noch nicht könnt oder es zu simpel für euch ist.
- Dann checkst du die Reaktionen deines Pferdes.
Worum es mir geht. Du machst die gleiche Abfolge 3x hintereinander – jedesmal mit einem anderen Kopfzeug – und schaust dann, ob oder wie unterschiedlich dein Pferd mit den verschiedenen Ausrüstungsgegenständen reagiert.
Manche Pferde sind vielleicht 3x exakt gleich. Manche Pferde zeigen aber auch, dass sie das eine oder andere Teil lieber oder weniger gerne mögen. Das kannst du an der Leichtigkeit der Reaktionen auf deine Hilfen, dem Gesichtsausdruck und der Motivation deines Pferdes ablesen.
Hier noch die Beispielabfolge:
- Ihr lauft im Schritt geradeaus 10 Schritte
- Dann bleibst du an einem bestimmten Bahnpunkt stehen
- Du bittest dein Pferd anschließend drei Schritte Rückwärts zu gehen
- wenn ihr das könnt fragst du noch ein Schulterherein ab
- Zum Schluss soll es mit dir antraben
- Nach einer halben Bahn soll es eine Volte gehen
Natürlich bekommst du auch in dieser Lektion wieder etwas für dich zum Download:
–> Ein Factsheetmit einer Liste meiner Basic-Ausrüstungsempfehlungen
–> Eine vereinfachte Ernährungspyramide für dich zum Ausdrucken und deinen Stallschrank mit den wichtigsten Futterfacts auf einen Blick
–> Für das Futterthema habe ich zusätzlich einen Artikel aus meinem Blog für dich: Schau mal HIER findest du auf der Pferdeflüsterei ein ausführliches Interview über artgerechte Fütterung von der Futterexpertin Herdis Hiller
Lektion 3 – Pferdesprache „Wörterbuch“
In dieser Lektion bekommst du ein extraausführliches PDF von mir statt eines Videos.
Denn wir reden über die ganz konkrete Pferdesprache, die ich dir mit ganz vielen Fakten in ein großes Booklet gepackt habe.
–> Pferde reden mit uns viel mehr als wir glauben. Ihre Sprache ist relativ still und leise, statt laut und deutlich. Wenn ein Pferd laut redet, kann das natürlich Typenfrage sein – aber ganz oft macht es das, weil der Mensch all die leisen Signale vorher übersehen hat.
Aufgabe: Schnapp dir jeden Tag ein anderes „Körperteil“ aus dem „Lexikon“ und prüfe während der nächsten Trainingseinheit oder beim Beobachten deines Pferdes in der Herde, ob und wie es mit diesem Körperteil redet.
Es ist so viel einfacher mit einzelnen Schritten oder Teilen anzufangen, als gleich das große Ganze lesen und einordnen zu können.
Wenn du dich also ein paar Tage nur auf die Augen, dann nur auf das Maul, dann nur auf die Ohren usw. konzentrierst, kannst du danach jedes einzelne Körperteil besser lesen und alles nach und nach viel leichter zu einem großen Puzzle zusammensetzen.
Das Lexikon für deinen Überblick mit den wichtigsten „Wörtern“ der Pferde:
- Wir widmen uns in dieser Lektion deswegen den Pferde im Allgemeinen und ihren leisen und lauteren „Wörtern“
- Ich beschreibe dir, wie sie grundlegend mit uns kommunizieren, so dass du dann schauen kannst, welche dieser „Wörter“ dein Pferd vielleicht gerne benutzt
–> Du findest als Download in dieser Lektion ein Factbook mit Infos zu den „Wörtern“ der Pferde – von Ohr bis Schweif
Lektion 4 – Charakterstudie und Pferdepersönlichkeiten
Whoop! Whooop! Es geht jetzt um das Schönste, was wir haben: Unser Pferd.
Wir schauen uns das Thema „Persönlichkeit“ genauer an:
- In der letzten Lektion, habe ich dir ein Wörterbuch für deinen Überblick gemacht – jetzt geht es um DEIN Pferd und wie du dich mit einer schönen Kommunikation seiner individuellen Persönlichkeit annähern kannst.
- Denn: Wenn wir die Kommunikation der Pferde und die Persönlichkeit unseres Pferdes besser einschätzen können, können wir auch besser auf sie reagieren.
TIPP: Hier habe ich ein Youtube-Interview mit der wunderbaren und zauberhaften Linda Tellington Jones: HIER GEHTS ZUM YOUTUBE-VIDEO mit Lina Tellington-Jones
In diesem Video analysiert sie den Charakter meiner Stute anhand eines Fotos. Ich habe ihr vorher nichts über mein Pferd erzählt – ganz bewusst. Es ist faszinierend wie gut sie den Charakter meines Pferdes nur anhand eines Fotos trifft.Ich habe es dir hier als Beispiel eingebaut, um dir zu zeigen wie wirksam bestimmte Persönlichkeits-Systeme funktionieren können.
–> Für die Analyse deines Pferdes habe ich zusätzlich einen Lesetipp für dich. Das ist ein Artikel aus dem Pferdeflüsterei Blog, in dem ich dir beschreibe wie du dein Pferd nach Horsenality einschätzen kannst: „HORSENALITY – SO TICKT DEIN PFERD“
Damit du es noch leichter hast, habe ich dir ein Booklet gemacht: Darin beschreibe ich dir, wie ich Schritt für Schritt Pferde analysiere, um ihrem Charakter auf die Spur zu kommen.
Letztlich kannst du die Persönlichkeit deines Pferdes aber auch ganz viel über Beobachtung und feine Kommunikation bestimmen.
Aufgabe: Schau dir doch das Video und den Artikel an – lies dir dein Booklet durch – und dann versuche zu analysieren welcher Persönlichkeitstyp dein Pferd ist.
Du kannst folgende Punkte durchgehen und dir folgende Fragen stellen:
- Welches Geschlecht ist mein Pferd? Agiert es eher „geschlechtstypisch“ oder anders?
- Welche Rasse ist mein Pferd? Agiert es eher „rassetypisch“ oder anders?
- Neurowissenschaft: Ist es „Leftbrain“ oder „Rightbrain“?
- Psychologie: Ist es Extrovertiert oder introvertiert?
- Wie sensibel ist es? In Sachen Körpergefühl? Seele? Intuition? Psyche?
- Ist es eher energetisch oder eher phlegmatisch?
- Was sagt dein Bauchgefühl und dein Kopf und Herz über dein Pferd?
- Ist es eher ranghoch oder rangniedrig?
- Wie nachgiebig ist es?
- Ist es eher kommunikationsfreudig oder eher der stille Typ mit viel Individualabstand?
Danach hast du vielleicht schon ein etwas klareres Bild :-)
Natürlich bekommst du auch wieder ein PDF zu dieser Lektion:
–> Du bekommst ein Factbook mit Infos zur Pferdekommunikation – damit du die Kommunikation deines Pferdes besser einschätzen kannst.
–> Ich habe dir eine Checkliste mit den verschiedenen Persönlichkeitseinschätzungen gemacht – so dass du „abchecken“ kannst, in welche Richtung es gehen könnte
–> Ausserdem habe ich dir ein Extra TCM-Booklet gemacht, so dass du den TCM Typ deines Pferdes besser einschätzen kannst
–> Ergänzend findest du ein PDF mit einer Übungsabfolge , die du nutzen kannst, um die Persönlichkeit deines Pferdes noch etwas besser einzuschätzen
Lektion 5 – Die wichtigsten Emotionswelten der Pferde
Weil wir unsere Pferde besser verstehen und lesen können, wenn wir ihre Sprache besser lesen und ihnen in den Kopf schauen können, bekommst du in dieser Lektion noch die BasisInformationen als Slideshow im Video präsentiert und ein paar Facts von mir aus der Wissenschaft zusammengefasst.
Vielleicht hast du sie schon einmal bei mir gehört oder sie kommen dir bekannt vor, aber es ist immer gut das Wissen im Kopf zu wiederholen, damit es sich festigen kann.
Lass uns neben der Beobachtung der Körpersprache deinem Pferd auch noch ein bisschen in den Kopf schauen, denn dann werden dir manche Reaktionen deines Pferdes vielleicht ein bisschen weniger rätselhaft erscheinen.
Denn, wenn du dein Pferd wirklich verstehen willst, musst du auch verstehen, wie seine Körpersprache und sein Gehirn funktioniert.
- Im Alltag kannst du so die Reaktionen deines Pferdes besser einschätzen
- Du kannst anders auf Stressverhalten reagieren
- Du kannst vermeintliche „unmotivierte Reaktionen“ deines Pferdes besser lesen
- Du kannst vermeintliche Widersetzlichkeiten besser einschätzen
- Du bemerkst früher, was dein Pferd dir sagen will, so dass es vielleicht nicht mehr so deutlich werden muss
Lass uns auch IN den Kopf schauen
Kommen wir noch zur Neurowissenschaft a.k.a. Gehirnforschung. Denn es ist nicht nur wichtig, dass wir unser Pferd immer wieder beobachten, sondern auch, dass wir ihm in den Kopf schauen und wissen, wie die Pferde grundsätzlich ticken.
Basics der Neurowissenschaften
Jedes Pferd hat zwei Gehirnhälften – diese beiden Gehirnhälften sind in aller Regel schlecht verbunden, weil das in der Wildnis für Pferde einfach besser war, wenn sie bei potentieller Gefahr schnell reagieren.
- Die rechte Gehirnhälfte ist für die Verarbeitung von Emotionen zuständig. Dort entstehen Reaktionen auf Stress, Neues, soziale Interaktionen und Raubtiere. Wenn ein Geräusch ertönt, darf das Wildpferd nicht zu lange grübeln, ob das Blatt vom Wind oder vom Jaguar zum Rascheln gebracht wurde. Die rechte Gehirnhälfte ist mit der linken Körperseite verbunden.
- Die linke Gehirnhälfte ist für die Kategorisierung von Reizen, das Denken, Routinesituationen und Kommunikationsverhalten zuständig und sie ist mit der rechten Körperseite verbunden.
- Der Balken (Corpus Callosum) verbindet die linke mit der rechten Gehirnhälfte. Darüber tauschen die beiden Hirnhälften Informationen aus. Diese Verbindung ist aber in aller Regel nicht besonders gut und meist gibt es eine „Vorherrschende“ Gehirnhäfte bei den Pferden.
Natürlich bekommst du auch wieder ein PDF zu dieser Lektion:
–> Darin fasse ich dir die wichtigsten Punkte zusammen, so dass du sie auf einen Blick hast. Dieses Thema lässt sich endlos vertiefen und es gibt mittlerweile viele Studien – aber dein ADD-ON kann dir einen ersten Einblick verschaffen.
MODUL 3 – Zenmeister Pferd & die richtige Wellenlänge
Dein Pferd ist dein Zenmeister
Dein Pferd ist dein Zenmeister. Das ist unser Motto für diese Woche. In dem Gedanken steckt ganz viel, das wir uns mitnehmen können für das Pferdetraining.
Ist es nicht ein grandiose Idee das Pferd als unseren Zenmeister zu sehen? Er verändert ganz viel im Training mit dem Pferd , wenn wir uns das immer wieder bewusst machen.
- Dein Pferd will dich nicht ärgern
- Es will dich nicht testen
- Es will dich nicht verarschen
- Es will einfach nur maximale Ruhe und eine gute Stimmung für sich selbst
Egal was passiert: Versuche entspannt zu bleiben, nicht frustriert, gestresst oder verärgert zu werden.
Erinnere dich immer wieder daran, dass dein Pferd dich RUNTERBRINGEN, ERDEN, dir ZUFRIEDENHEIT, RUHE, STÄRKE, FOKUS und GELASSENHEIT schenken kann.
–> EINFACH MEHR ZEN
Warum macht dein Pferd das? Weil es insofern „egoistisch“ ist, dass es sich sicher und gut aufgehoben bei dir fühlen will.
An dem Punkt ist es dann wiederum von dir „egoistisch“, wenn du es schaffst deinem Pferd all das mit der Zeit zu liefern. Warum? Weil es dann motivierter und besser mit dir zusammenarbeiten, sicherer mit dir durch vermeintliche Gefahren gehen und lieber Zeit mit dir verbringen wird.
Denn: Je mehr ZEN du in dir trägst, desto mehr Sicherheit und Klarheit strahlst du aus, desto positiver, zufriedener und feiner agierst du…
…desto besser wird auch dein Pferd auf dich reagieren.
Wenn du das alles (noch) nicht hast oder nicht genug davon, wird dein Pferd an verschiedenen Punkten weniger weich, fein, motiviert, entspannt, zufrieden – oder was auch immer – sein.
Desto weniger Harmonie und Leichtigkeit wirst du im Training haben.
Simple Gleichung? Ja! Aber wirksam!
Bereit? Dann lass uns loslegen! Denn wir können gar nicht genug an unserem Mindset arbeiten und uns neue Routinen und Gewohnheiten mit dem Pferd erschaffen,
Betrachte es als ein langfristiges und tiefgreifendes Ziel, das wir mit dem Pferdemagnet-Kurs vor Augen haben.
Deswegen versprich mir, dass du alle Lektionen durcharbeitest, denn sie ergänzen sich gegenseitig.
Versprich mir außerdem, dass du dazwischen immer wieder mit Freude und mehr Zen an den Stall fährst. Vielleicht merkst du nicht gleich eine krasse Veränderung, aber du wirst nach und nach mehr Bindung und Zufriedenheit spüren – versprochen.
–> P.S.: Zum Download findest du zwei Screen-Bilder – für deinen Desktop und darauf abgestimmt für dein Handy zur Auswahl. Du kannst sie einfach herunterladen und als Bildschirm-Hintergrund festlegen – als hübscher Reminder an den Zen-Faktor deines Pferdes.
Außerdem habe ich dir Gedanken zum Thema „Routinen“ und Gewohnheiten in ein Booklet geschrieben und dir dort eine Aufgabe für dich und dein Pferd dazugepackt.
Lektion 1 – Wie dein Pferd dich wirklich spiegelt
Wir sorgen in dieser Lektion für mehr SELBSTBEWUSSTSEIN. Aber nicht indem wir dich lauter, tougher oder körperlich stärker machen, sondern indem du dir deiner SELBST BEWUSSTER WIRST – klingt gut?
Reden wir über „den berühmten Spiegel“. Denn die Pferde spiegeln uns. Aber wir dürfen sie natürlich nicht auf den reinen „Spiegel“ beschränken.
Sie sind auch Persönlichkeiten. Mach dich also nicht verrückt, wenn etwas nicht klappt oder dein Pferd nicht so reagiert, wie du das möchtest – dein Pferd kann auch mal einen schlechten Tag haben oder körperliche Probleme und natürlich hat es auch eine eigene Persönlichkeit, die eine Rolle im Pferdetraining spielt.
Das will ich dir nur als Gedanke mitgeben, denn viele Pferdemenschen machen sich auch irre, weil sie JEDES Verhalten des Pferdes auf sich beziehen. Das ist natürlich Quatsch und das musst du auch nicht machen.
Aber natürlich spiegeln die Pferde schon ein stückweit unsere Gefühle und unser Verhalten. Das ist trotzdem wahr. Das wusste schon der berühmte alte Reitmeister Rudolph G. Binding und hat dieses wunderschöne Zitat in Umlauf gebracht:
„Das Pferd ist dein Spiegel. Es schmeichelt dir nie. Es spiegelt dein Temperament. Es spiegelt auch deine Schwankungen. Ärgere dich nie über ein Pferd. Du könntest dich ebenso gut über deinen Spiegel ärgern.“
Was er damit sagen wollte? Wir müssen Verständnis und Empathie für unsere Pferde aufbringen und verstehen, dass sie als Herdenwesen unsere Gefühle und inneren Baustellen als Energien, Kommunikation und Signale wahrnehmen.
Aufgabe: Wenn du das nächste Mal zu deinem Pferd gehst und es von der Koppel holen willst, dann entstresst du dich vorher nicht, gehst ganz normal zu deinem Pferd und denkst vielleicht noch an eine Situation die dich vor kurzem geärgert hat.
Anschließend nimmst du dir vor dein Pferd schnell zu holen und wünschst dir ganz ganz ehrgeizig und intensiv, dass es jetzt zu dir galoppiert kommt.
Dann schau wie dein Pferd reagiert.
Dann atmest du einmal tief durch und lässt einmal richtig los. Du denkst an etwas Schönes – wie deine Kinder oder einen beruflichen Erfolg oder einen lieben Menschen – und nimmst dir erst einmal gar nichts mit deinem Pferd vor – außer „Hallo“ zu sagen. Mehr nicht. Das Halfter lässt du sinken und achtest darauf, dass keine Spannung in deiner Hand oder in deinem Körper oder deinen Gedanken ist.
Dann schau wie dein Pferd jetzt reagiert.
Ich bin gespannt :-)
Ärgere dich auch nie über dein Pferd und sei frustriert, sondern frage dich viel mehr, wie du deinem Pferd deine Bitte oder Idee vielleicht noch anders erklären kannst oder welches Paket du heute mit dir herumschleppst das dein Pferd irritiert.
Oder ob dein Pferd vielleicht ein altes Paket mit sich herumschleppt, dass du mit deinem Verhalten berührt hast.
DENN….
- ….je ehrlicher du mit dir bist
- ….je liebevoller und wertschätzender du mit dir umgehst
- ….je mehr du dich auf den Weg zu einer ruhigen, kraftvollen und gelassenen Pferdepersönlichkeit machst….
….desto eher mehr wird dein Pferd dich lieben.
Vergiss nicht dir deine Downloads zu holen:
–> Du findest also ein Factbook mit weiteren Gedanken für dich und Hintergrundfakten dazu, warum Pferde das „Spiegeln“ so gekonnt machen
–> Außerdem findest du auch ein PDF-Workbook mit verschiedenen Aufgaben für dich zum Ausdrucken und ausfüllen
Lektion 2 – Lerne von deinem Pferd den wichtigsten Moment
Der wichtigste Moment ist JETZT.
Diese Sekunde.
Nicht gestern. Nicht Morgen.
Einfach nur JETZT.
Frage dich immer, wenn du mit Pferden zusammen bist:
- Bist du HIER?
- Wirklich HIER?
- Im JETZT?
Du denkst beispielsweise an nichts anderes als an dieses Kurskapitel?
Du liest nur diese Buchstaben und denkst nicht schon an die Küche, die du noch aufräumen musst oder den Einkauf, den du noch machen musst?
Du liest einfach nur DIESE BUCHSTABEN und bist nicht in Gedanken bei gestern, später, morgen oder vorgestern?
Gratulation, wenn es dir so geht! Ist das nicht ein Supergefühl? Viel zu oft verlässt es uns aber in unserem hektischen Smartphone-geprägten Alltag.
Dabei wissen die Buddhisten schon seit ewigen Zeiten, dass wir viel besser im Rhythmus des Lebens fließen, wenn wir einfach immer nur EINE Sache gleichzeitig machen und nur eine Sache im Kopf haben.
…und unsere Pferde wissen das auch.
DENN….
….je mehr du im Hier bist
….je mehr du im Jetzt bist
….je mehr du in Gedanken bei deinem Pferd und den nächsten 1-2 Sekunden bist…
….desto besser wird eure Beziehung, euer Training und euer Miteinander sein.
Deswegen gehen wir das jetzt an und ich erkläre dir, was genau mit deinem Pferd passiert, wenn du dir von ihm NICHT diesen Zustand beibringen lässt.
Aufgabe: Wenn du das nächste Mal bei deinem Pferd bist und irgendein Gedanke in deinen Kopf rutscht, der nichts mit dieser aktuellen Sekunde eures Trainings zu tun hat – schieb ihn weg!
Schieb ihn einfach ruhig und gelassen weg. Atme tief ein und aus und konzentriere dich nur auf dein Pferd, euren nächsten Schritt, das Gefühl das du in genau diesem Moment hast und versuche dabei auch noch zu lächeln.
Je nachdem, was für ein Typ Mensch du bist, kann es anfangs sein, dass du dich alle 2 Sekunden daran erinnern musst im HIER UND JETZT zu sein. Aber das macht nichts – wir haben ja gelernt, dass Micro Habits dabei helfen neue Routinen zu schaffen. Lass also genau das deine „Micro Habit“ sein. Versprochen?
Vergiss also nicht dir deine Downloads zu holen:
–> Du findest ein Factbook mit weiteren Gedanken für dich und Hintergrundfakten dazu
–> Außerdem findest du auch ein PDF-Workbook mit verschiedenen Aufgaben für dich zum Ausdrucken und ausfüllen
Lektion 3: Die Welt mit dem Herzen des Pferdes „sehen“
„Man sieht die Welt nur mit dem Herzen gut“
<– kennst du dieses unfassbar schön Zitat? Es ist aus dem Buch „Der kleine Prinz“ und zu Recht ein Klassiker.
Wir wollen es uns jetzt zu Herzen nehmen und dein Pferd mit dem Herzen sehen sowie die Welt mit den Augen deines Pferdes betrachten.
Aufgabe: Hat dein Pferd irgendein kleines oder größeres Problem die letzten Tage oder Wochen?
Okay, dann versuchen wir einfach mal den Blickwinkel deines Pferdes einzunehmen.
Versuche alles, was du in dem Momenten tust – in denen das „Problem“ auftritt – aus dem Blickwinkel deines Pferdes zu betrachten.
Ein Beispiel: Wenn dein Pferd beispielsweise nicht so gut Hufe geben kann, könnte es vielleicht daran liegen dass es die Balance noch nicht so gut halten kann?
Gut, dann machen wir doch ein bisschen mehr Balancetraining, nutzen die Balance Pads, Stangentraining und geraderichtende Übungen oder Pferdeergotherapie.
Könnte es daran liegen, dass es irgendwelche Blockaden hat, weil wir den Huf höher ziehen wollen, als unserem Pferd aktuell gut tut?
Gut, dann rufen wir doch einfach den Osteopathen.
Könnte es sein, dass es ein ungeduldiger Typ ist?
Gut, dann „lenken“ wir es doch mit ein bisschen Heu ab.
Könnte es sein, dass es noch nicht genug Vertrauen hat und seinen Huf noch nicht so lange geben will?
Gut, dann schauen wir doch, wie lange es stressfrei geht und dehnen das sekundenweise länger aus usw.
Wenn wir immer mal wieder den Blickwinkel wechseln und uns an unsere 5 goldenen Herzensregeln in MODUL 1 erinnern und davon ausgehen dass die Pferde ehrlich mit uns sind, dann können wir vieles allein dadurch anders betrachten, anders reagieren und anders lösen.
Denn dann haben wir nicht Frust oder Wut in unserem Herzen, sondern Empathie und MitGEFÜHL.
Bist du dabei deinen Blickwinkel komplett zu drehen und an die Ehrlichkeit deines Pferdes zu glauben? Perfekt!
–> Du findest in dieser Lektion ein Factbook zum Download mit Tipps und Gedanken zu mehr „Fokus“ und einem anderen Blickwinkel
Lektion 4 – Buddha is Calling: Werde ein Zen-Meister für dein Pferd
Pferde spüren ob wir zu 100% hinter unseren Worten und Gesten stehen, weil sie Meister der Körpersprache und Muskelleser sind.
Sie lesen an unseren Gesten sofort, ob wir sie einfach nur „ausführen“, oder ob wir sie genauso fühlen und meinen.
Sie glauben uns das alles aber umso mehr, je mehr wir in unserer Balance sind, je mehr Gelassenheit, Freude, Sicherheit und OMMMMMMH wir ausstrahlen.
Dann strahlen wir Fokus, Klarheit und Harmonie aus und genau das LIEBEN die Pferde. Denn dann senden wir klare Signale und sind nicht verwirrend.
Wenn du jetzt kurz innerlich einmal mit den Augen rollen musst, weil du das Wort „Ommmmh“ oder das ganze Zeug mit den Gefühlen und dem Fokus nicht mehr hören kannst oder dich fragst, wie du das alles überhaupt umsetzen sollst, dann lass mich dich trösten: Sieh es nicht als schwierige Aufgabe oder Problem, gehe es nicht perfektionistisch an, sondern als Chance zu lernen.
Du bekommst für deinen persönlichen ZEN-Faktor für deine nächste Stallrunde noch zwei Tricks von mir:
1. Der „Love it or Leave it“-Mode:
Ändere, was du ändern kannst und höre auf dich über Dinge zu ärgern, die du nicht ändern kannst.
Das bedeutet in Bezug auf dein Pferd: Sieh und nimm dein Pferd auch ein Stückweit wie es ist. Wenn du beispielsweise ein nervöses oder heißblütigeres Pferd hast, dann nimm diesen Grundzug so wie er ist und versuche ihn mit einem Lächeln zu nehmen.
Gleichzeitig kannst du überlegen, wie du deinem Pferd mehr Ruhe geben kannst. Wenn du ein ruhiges oder phlegmatisches Pferd hast, dann versuche ihm Motivation und Energie zu geben, aber nimm es auch wie es ist und freue dich an der Extraportion Ruhe die du in stressigen Situationen dadurch automatisch bekommst.
Wenn dein Pferd krank ist, dann versuche ihm zu helfen soweit du kannst, aber höre auf sorgenvoll und voller Zweifel und Trauer an den Stall zu kommen und darüber frustriert zu sein, dass es krank ist, sondern viel mehr all das Schöne wahrzunehmen, dass ihr miteinander habt und zu tun, was du tun kannst. Das ist nicht (immer) leicht – aber es macht das Leben soviel leichter, wenn du das schaffst. Du ahnst, was ich meine?
2. „Best Of us“ – Trick
Lenke deinen Blick auf das Wesentliche, vergleiche dich nicht mit anderen, sondern versuche auch immer auf das zu blicken, was gut läuft.
Es ist egal, was die anderen können oder was du auf Instagram siehst, in Blogs liest und von anderen Stallkollegen hörst: Wichtig ist das Best of von dir und deinem Pferd.
Wenn du dich vergleichen willst, dann vergleiche dich mit eurem „gestern“ oder „vorgestern“ und versuche heute 1 Millimeter besser zu sein. Vergleiche machen unglücklich, helfen nicht weiter und lenken den Fokus von dem weg, was wirklich wichtig ist: Du und dein Pferd und eure Erfolge.
Zum Schluss noch ein „Add on“, falls du folgenden Trick noch nicht gemacht oder entdeckt hast: Der „Langsamer“-Trick:
1. Du läufst 5x langsamer als sonst um dein Pferd zu holen
2. Du halfterst dein Pferd 5x langsamer als sonst auf
3. Du putzt dein Pferd 5x langsamer als sonst
4. Du gehst die Lektionen 5x langsamer an als sonst
5. Du gibst die Hilfen 5x leiser als sonst
6. Du wartest 2x mehr als sonst, bis du die Hilfen verstärkst, wenn dein Pferd nicht reagiert
KURZ: Du machst all eure typischen Sachen…aber 5x langsamer als sonst. Erinnere dich außerdem bei allem einfach immer wieder an den Zen-Modus, den du dir bewahren und für dich und dein Pferd heute aufrechterhalten willst.
–> Ich wette, dass dein Pferd irgendwann abschnauben wird, wenn du den TRICK konsequent anwendest.
Natürlich bekommst du auch in dieser Lektion wieder etwas für dich zum Download:
–> Ein Factsheet mit ganz viel ZEN und OMMMH für deinen Hinterkopf und das Wesen der Pferde
–> Ein Worksheet mit Aufgaben für mehr ZEN und OMMMH in der Praxis mit deinem Pferd
MODUL 4 – Die Kunst des achtsamen Pferdetrainings
Die Kunst des achtsamen Pferdetrainings
„Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment.“
Diese Lebensweisheit aus dem Buddhismus trifft den Kernpunkt unseres Wochenmoduls ziemlich perfekt. Wir widmen uns diese Woche der „Kunst des achtsamen Pferdetrainings“.
Achtsamkeit klingt auf den ersten Blick viel esoterischer als sie eigentlich ist. Dabei ist die Achtsamkeit ein ganz praktisches Ding, das uns sehr beim erfolgreichen Pferdetraining helfen kann.
Also mach unbedingt mit (auch wenn es dir vielleicht im ersten Moment zu meditativ vorkommen mag) und arbeite alle Lektionen durch, denn die Achtsamkeit kann dein Training viel erfolgreicher machen egal nach welcher Trainingsweise du trainierst.
Wir nehmen also mehr Kommunikation, mehr Beobachtung und mehr Feinheit in diese und alle zukünftigen Trainingswochen mit. Bereit?
Perfekt! In diesem Modul gehen wir Schritt für Schritt die wichtigsten Punkte durch:
- Kleinschrittigkeit und warum sie so machtvoll ist
- Das „Hier und Jetzt“ nehmen wir uns aus dem 3.Modul mit – wie auch alle anderen ZEN-Meister-Momente
- Die Ruhe, die positive Grundhaltung und das „im-Moment-sein“
- Lob, Liebe, Leitlinien und Leichtigkeit (und Leckerli)
- Dein Kopfkino als unterschätzter Trainingsfaktor
- Deine Körpersprache
Zum Schluss – bevor wir in die Lektionen eintauchen – noch eine buddhistische Lebensweisheit für dich:
„Du wirst morgen sein, was Du heute denkst.“
Aufgabe: Deswegen überlege dir jetzt sofort und heute, was ab jetzt mit deinem Pferd besonders gut klappen wird, das vielleicht bis jetzt noch nicht so gut funktioniert.
Dann sagst du das 5x laut vor dich hin.
Beispiel: „Mein Pferd geht perfekt rückwärts“ oder „Mein Pferd verbringt gerne Zeit mit mir“ oder „Mein Pferd ist sensibel und ich gehe alles in einer Kommunikation mit meinem Pferd an, die es uns beiden erlaubt harmonisch miteinander zu sein“ (bei denjenigen, bei denen die Pferde auch mal schnappen beispielsweise) – was auch immer für euch passend ist.
Zum Download findest du ein PDF mit Trainings-Mantren und Gedanken zum Thema Zeit. Schnapp sie dir unbedingt und denke sie für dich mit und danach für dich weiter.
Lass uns die Zeit zusammen für dieses Modul und auch in Zukunft für dein Pferdetraining öfter anhalten, ja?
Lektion 1 – Achtsamkeit meets Pferdetraining
Wenn du dein Pferd liebst, willst du seine Bedürfnisse ins Training miteinbeziehen, richtig? Deswegen bist du auch in diesem Kurs – hoffe ich zumindest ;-)
Ganz wichtig: Pferde wollen nicht von uns dominiert werden, sondern fein und achtsam geführt und mit einbezogen werden.
–> Dann können wir die Pferde auf unseren Trainingsweg mitnehmen und unsere Idee zur Idee der Pferde werden lassen.
Wie geht das? Durch achtsames und bewusstes Pferdetraining.
Was macht achtsames und bewusstes Pferdetraining aus?
- Gutes Timing
- Klarheit
- Sicherheit
- Kleine verständliche Schritte
- Eine gute Körpersprache
- Kommunikation beim Training
- Bewusste und achtsame Signale und Handlungen
- Empathie
Das alles gehen wir jetzt an. Wir starten in dieser Lektion mit den Basics und ich gebe dir einen Überblick.
Natürlich bekommst du auch in dieser Lektion wieder etwas für dich zum Download:
–> Ein Factsheet über Achtsamkeit und die wichtigsten Basispunkte zum achtsamen Pferdetraining für dich zusammengefasst und jeweils Ideen dazu, wie du das in dein Training einflechten kannst
–> Eine Checkliste mit den wichtigsten Gedanken zum Ausdrucken – als Reminder für dich, wann auch immer und wo auch immer du ihn brauchst
Zum Schluss habe ich noch eine Aufgabe für dich: „Das Blickwinkel-Wechsel-Rezept“
Es geht darum, dass wir immer zwei Blickwinkel einnehmen können. Der eine wird uns blockieren und schlechte Gefühle hervorrufen, die definitiv nicht zielführend sind. Der andere Blickwinkel wird aus dem Problem eine Herausforderung machen und Lösungsorientierter sein.
„Das Rezept: Man nehme eine Situation und betrachte sie aus einem anderen Blickwinkel. Die Zutaten sind eine Prise Offenheit, einige Gramm Lösungsorientiertes Denken und eine gute Portion positive Grundhaltung. Du wirfst sie alle in einen Topf und rührst sie solange entspannt herum, bis ein neues Ergebnis dabei herauskommt.“
Ich gebe dir ein paar praktische Beispiele, wie das Rezept funktioniert:
Nummer 1: Wenn mein sich Pferd widersetzt oder ungewollte Verhaltensweisen zeigt
- Werde ich wütend oder frustriert, weil mein Pferd nicht macht was ich will oder ungemütlich wird?
- Oder mache ich mir bewusst, dass mein Pferd entweder nicht versteht, was ich will oder körperlich aus irgendeinem Grund gerade nicht liefern kann, was ich gerne hätte?
Nummer 2: Wenn mein Pferd wild wird
- Habe ich Angst vor meinem Pferd, weil es im Training etwas wilder wird?
- Oder mache ich mir bewusst, dass mein Pferd in diesem Momenten sehr wahrscheinlich nur für sich selber oder seine gefühlte Sicherheit sorgt? Weil es beispielsweise zu wenig Bewegung hat und Energie loswerden will oder sich gerade unsicher fühlt oder aus der Balance gekommen ist und diesem Unwohlgefühl „davonrennen“ will?
Nummer 3: Wenn mein Pferd nicht vorwärts läuft
- Ärgere ich mich über mein faules Pferd?
- Oder mache ich mir bewusst, dass mein Pferd ein Energiesparer ist, damit sein Überleben sichern will und vielleicht gerade keinen Anreiz hat fleißiger vorwärts zu laufen oder etwas drückt oder schmerzt irgendwo und es nicht kann oder ich es mit meinem Sitz vielleicht sogar blockiere?
Nummer 4: Wenn mein Pferd nicht ans Gatter kommt
- Bin ich traurig oder genervt, weil mein Pferd nicht ans Gatter kommt, wenn ich rufe?
- Oder mache ich mir bewusst, dass es unterschiedliche Persönlichkeitstypen gibt und mein Pferd mir vielleicht schon durch ein gespitztes Ohr zeigt, dass es mich sieht und mag? Vielleicht liefere ich meinem Pferd im Training aber auch nicht genug Anreize ans Gatter zu kommen oder es hat an diesem speziellen Tag einfach zwickende Muskeln oder einen müden Tag?
Nummer 5: Wenn ich möchte, dass mein Pferd mich mehr mag
- Fordere ich Liebe von meinem Pferd, weil ich doch sein Futter und seinen Stellplatz bezahle?
- Oder mache ich mir bewusst, dass ich durch viele kleine und große Gesten und ein bisschen mehr Geduld und Verständnis dafür sorgen kann, dass ich ein angenehmer Partner für mein Pferd bin?
Das waren jetzt ein paar praktische Fragen, die ich dir an die Hand gegeben habe. Dabei muss es aber nicht bleiben.
–> Du kannst dir täglich viele Fragen stellen und du kannst sie an dich und dein Pferd beliebig anpassen. Was ich dir mit diesen Fragen an die Hand gegeben habe ist im Grunde ein Rezept dafür dass du immer zwei verschiedene Blickwinkel einnehmen kannst.
Lektion 2 – Minimalismus plus Lob
Wir singen in dieser Lektion das LOBlied auf die KLEINEN SCHRITTE :-)
- Wenn du immer kleinere und kleinere Schritte in den Lektionen mit deinem Pferd gehst, wirst du so viel schneller so viel größere Ziele erreichen.
- Wenn du dein Pferd dabei beobachtest und lesen kannst und auf seine Kommunikation gut reagierst, wirst du so viel mehr Vertrauen bekommen.
Warum?
- Weil dein Timing dann besser ist
- Weil du mehr Loben kannst
- Weil du klarer sein kannst
- Weil es weniger Missverständnisse gibt
- Weil du schneller merkst, wenn du dein Pferd überforderst oder unterforderst
- Weil dein Pferd die kleinen Schritte besser verstehen und besser lernen kann
Wir widmen uns deswegen in dieser Lektion:
- Den verschiedenen Formen des Lobes.
- Ich habe eine Aufgabe für dich und dir ein PDF gestaltet, dass du dafür nutzen kannst.
- Wir reden kurz über Lerntheorien und das richtige Timing.
- Und vor allem singen wir nochmal ganz laut das Loblied auf die Kleinschrittigkeit und was es genau bedeutet: „Kleinschrittig trainieren“.
Deine Aufgabe:
1. Du nimmst dir eine kleine Lektion oder Aufgabe, die vielleicht noch nicht so gut bei dir und deinem Pferd funktioniert.
2. Du schreibst dir auf in welche Schritte du diese Lektion zerlegen kannst, um sie deinem Pferd Schritt für Schritt beibringen zu können.
3. Wenn du fertig bist, zerlegst du jeden einzelnen Schritt nochmal in ein oder zwei kleinere Teilschritte.
Das ist jetzt dein Plan, um diese Aufgabe zu erarbeiten. Du startest mit dem ersten Schritt und hörst sofort auf, wenn dein Pferd auch nur in die richtige Richtung denkt und lobst es. Das wiederholst du noch ein paar Mal und hörst dann mit diesem kleinen Erfolg auf an diesem Tag.
Dann gehst du einfach in den kommenden Tagen und Wochen die vielen kleinen Schritte an. Du gehst aber immer erst einen Schritt weiter, wenn der vorhergehende gut klappt.
Alles klar? Super! Dann kann es ja losgehen :-)
Natürlich bekommst du auch in dieser Lektion wieder etwas für dich zum Download:
–> Eine Liste mit den verschiedenen Formen des Lobes – inklusive kurzer Erklärungen
–> Zwei Versionen einer Vorlage für deine Kleinschrittigkeit zum Ausfüllen als PDF
–> Ich habe dir das „Aufgabenblatt“ einmal mit dem Beispiel „Kruppeherein“ ausgefüllt, damit du eine bessere Idee davon bekommst, wie diese kleineren Schritte aussehen könnten.
Wichtig: So würde ich es angehen UND ich würde immer erst einen Schritt weitergehen, wenn der vorhergehende klappt. So machst du es dir leichter (weil klare Aufgabe und nicht zuviel auf einmal) und deinem Pferd (es kann wirklich verstehen, lernen, umsetzen und bekommt schnelle Erfolgserlebnisse).
Wenn irgendetwas nicht klappt oder du an einem Punkt nicht weiterkommst – überlege dir, was du bei deiner Signalgebung oder Körpersprache oder deinem Pferd verändern könntest oder oder ob du diesen einen Schritt dann noch kleiner zerlegen musst.
Lektion 3 – Körpersprache und Kopfkino
Bei der Pferden ist deine Körpersprache ein ganz großer Teil der Kommunikation. Deswegen solltest du sie kennen und bewusst einsetzen:
- Die Körpersprache fängt aber nicht mit der Schulterbewegung an, sondern schon mit deinem Gedanken.
- Sie geht mit deiner inneren Haltung und deiner Position im Training weiter und zeigt sich letztlich in der Bewegung deines Körpers.
Das bedeutet:
- Je nachdem wo dich positionierst beim Training und welche Körperteile du deinem Pferd zuwendest – am Boden – wird dein Pferd reagieren. Du bekommst gleich noch eine Aufgabe dazu.
- Je nachdem, wie du deinen Körper eindrehst, die Hüfte lockerst, die Fußspitzen hältst, die Schultern und die Hüfte nutzt – im Sattel – wird dein Pferd reagieren. Für das Training im Sattel kann ich dir das Reiten mit inneren Bildern nach Sally Swift (Centered Riding) sehr empfehlen.
Aufgabe – wir gehen in die Beobachtung beim Training und schauen, wie deine Körpersprache dein Pferd beeinflusst:
- Mache eine simple Lektion – wie beispielsweise auf dem Zirkel im Schritt gehen und mitlaufen an der Hand.
- Dann variierst du zuerst die Position am Pferd und schaust was passiert, wenn du dich weiter vorne oder hinten positionierst.
- Dann variierst du die Position deiner Schulter und deines Kopfes und schaust, was passiert, wenn du deinen Kopf oder deine Schultern der Reihe nach Richtung Schultern, Körpermitte und Hinterhand deines Pferdes drehst.
- Dann schaust du, was passiert, wenn du langsam ausatmest und ein bisschen Energie aus deinem Körper rausnimmst. (Anhalten)
- Dann schaust du, was passiert, wenn du den Oberkörper vor- oder zurücknimmst und wie dein Pferd darauf reagiert. (Rückwärts)
- Dann schaust du, was passiert, wenn du die Schultern wieder straffst, den Blick nach vorne richtest und die Energie nach vorne schickst. (Antreten und loslaufen)
- Dann stellst du dich mehr in die Mitte und versuchst dein Pferd um dich im Schritt zirkeln zu lassen und probierst auch wieder mit deinem Körper verschiedene Positionen und mit deinen Körperteilen verschiedene Bewegungen zu machen. Immer in Ruhe. Immer nacheinander und nicht gleichzeitig und du darfst anfangs ruhig ein bisschen übertreiben.
Was das Kopfkino für dein Pferdetraining leisten kann
Da kommt das Kopfkino ins Spiel, das ich dir auch noch ausführlich im Video erklären werde.
Was steckt dahinter? Unsere Gedanken haben eine unglaubliche Macht, weil sie sich in Taten in unserem Körper zeigen.
–> Sie haben eine „negative Macht„, wenn du zum Beispiel in Stressituationen Bilder in deinem Kopf entwickelst, was dein Pferd jetzt alles Schlimmes machen könnte.
–> Sie haben eine „negative Macht„, wenn du mit Unsicherheiten und Zweifel in deinem Kopf zu deinem Pferd gehst.
–> Sie haben aber eine „POSITIVE MACHT„, wenn du dir immer wieder positive Bilder in deinen Kopf schießt und ein Kopfkino entwickelst, wie schön und gut und erfolgreich die nächsten Schritte ablaufen werden.
Mikromuskelbewegungen
Das Ganze hat auch einen praktischen Hintergrund. Denn Pferde sind Muskelleser und sehen jede Mikromuskelbewegung unseres Körpers. Deswegen weiß dein Pferd schon lange, bevor du die Koppel oder Box betrittst, wie es dir geht. Vermutlich weiß es das besser als du selbst.
Die Details erkläre ich dir im Video. Damit du eine Idee dafür bekommst, was du alles beachten kannst, während du mit deinem Pferd zusammen bist.
Nimm das Kopfkino also unbedingt als ganz großes Tool für dich mit zum Pferdetraininig und in das Zusammensein mit deinem Pferd, weil es ein immens wichtiges Thema ist, das in die Körpersprache hineinspielt.
Wenn du dieses Tool für dich entdeckst und bewusst nutzt, bist du einen fetten Schritt weiter beim Thema „Pferdemagnet“ und mittendrin im achtsamen Pferdetraining.
Deine Aufgabe:
- Nimm dir eine Lektion oder Übung oder Aufgabe, die manchmal etwas zäh ist zwischen dir und deinem Pferd und gehe diese Aufgabe in den kleinen Schritten mit deinem positiven „Kino im Kopf“.
- Stell dir ganz bewusst vor, wie jeder einzelne Schritt positiv und gut verläuft.
- Vergiss dabei nicht zu atmen und sei ganz bei dem superguten erfolgreichen Umsetzen dieser einen Lektion und schaue, ob und wie dein Pferd auf die gestellte Aufgabe diesmal reagiert.
- Zur Unterstützung für deinen Fokus kannst du dir auch einen kleinen Parcour für die Aufgabe aufbauen. Beispielsweise zwei parallel Stangen nebeneinander, wenn es um ein gerades Rückwärts geht oder eine Pylone in der Mitte, wenn es um eine schöne Volte gehen sollte.
- Wenn du willst, drehst du das Ganze danach einmal um und stellst dir testweise vor, wie alles schief geht, dass dein Pferd ohnehin nicht machen wird, was du willst oder gehst ohne inneren Plan und Kopfkino an die Aufgabe und dann vergleiche, wie unterschiedlich dein Pferd reagiert hat.
Natürlich bekommst du auch in dieser Lektion wieder etwas für dich zum Download:
–> Eine Zusammenfassung und Übersicht mit den wichtigsten Körperpunkten von dir und deinem Pferd
–> Ein Factsheet mit den 7 Stufen der achtsamen Kommunikation
Lektion 4 – Leckerlihöflichkeit & Targetstart
Leckerli sind für viele Pferde ein großartiger Motivator und wenn wir sie richtig „installieren“ und nutzen, sind sie ein absolut klares und geniales Tool für achtsames und feines Pferdetraining.
Natürliches gibt es auch Pferde für die eine Lieblingslektion, ein Stimmob oder eine Pause spannender sind – achte da also unbedingt wieder auf die Persönlichkeit deines Pferdes.
Das Leckerlitraining kannst du wild mit der negativen Verstärkung mixen – so wie es sich für dich gut anfühlt. Das Targettraining würde ich tendenziell rein positiv verstärkend nutzen.
Klarheit bekommt das Pferd dadurch, dass du das beispielsweise in der Freiarbeit angehst oder ohne jeden Druck in Situationen einsetzt, in denen du ohne Druck jederzeit aufhören kannst – wie Hängertraining usw.
Der Aufbau ins klare Leckerlitraining:
- Markersignal einführen
- Leckerli-Höflichkeit trainieren
- Lektionen kleinschrittig aufdröseln und das gewünschte mit dem Markersignal bestätigen
- Wenn du willst: Target im Stand
- Target in Bewegung
Damit dein Pferd nicht zum Taschenknabberer wird, ist es ganz wichtig, dass du Klarheit in das Training mit Leckerli bekommst.
Das erreichst du über ein gutes Timing, ein Markersignal und die Belohnungsrate:
- Das Timing: Du sagst dein Markerwort in GENAU dem Moment, in dem das Gewünschte passiert. Nicht erst, wenn es schon abgeschlossen ist.
- Das Markersignal: Kann ein Wort oder ein Zungenklick oder ein Clicker sein. Wichtig ist nur, dass du deinem Pferd erst beibringst, dass auf dieses Signal IMMER Futter folgt und du dieses Wort / Signal nicht für etwas anderes verwendest. Sobald dein Pferd das Signal verstanden hat, sagst du es immer in dem Moment, in dem das Gewünschte gezeigt wird und gibst dann IMMER ein Leckerli.
- Die Belohnungsrate: Je neuer oder schwerer die Lektion für dein Pferd ist, desto größer ist deine Belohnungsrate. Bedeutet: Du gibst mehr Leckerli am Anfang und teilst die Lektion in kleinere Schritte. Je besser ihr sie könnt, desto weniger Leckerli sind nötig.
Beim Training mit dem Target:
Dein Pferd sollte das Markerwort und die Leckerlihöflichkeit schon kennen. Wenn es sie mal zwischendurch vergisst, kehre immer an die Basis zurück und trainiere nochmal kurz die Höflichkeit, indem du belohnst, dass es NICHT aufdringlich wird – also den ersten ruhigen Moment, nachdem es „aufdringlich“ war.
Dann kannst du ihm das Target beibringen. Habe da ganz viel Geduld und gehe superkleine Schritte. Wenn dein Pferd anfangs nicht gleich versteht, was es machen soll, dann komme ihm entgegen und hilf ihm.
Manchmal kann es sein, dass die Pferde eine Pause brauchen – wie Selma in dem Video. Sie hat die Leckerlihöflichkeit verstanden und das Target – es gleich in Bewegung zu bringen, war an dem Tag fast ein bisschen zuviel für sie. Eine Woche später – in der nächsten Trainingsrunde – ist sie dem Target dann schon viel schneller gefolgt. Manchmal kann es auch helfen, wenn die Pferde einmal eine Denkpause bekommen.
- Starte immer mit dem ersten Schritt und belohne Anfangs schon den Gedanken in die richtige Richtung
- Gehe immer wieder einen Schritt zurück, wenn du merkst, dass das Pferd nicht versteht, was es machen soll
- Je nach Pferdepersönlichkeitstyp kannst du schneller vorangehen, weil das Pferd verspielt und extrovertiert ist und gerne schnelle Wechsel mag oder langsam machen, weil es als introvertiertes oder unsicheres Pferd lieber länger nachdenken will.
Natürlich bekommst du auch in dieser Lektion wieder etwas für dich zum Download:
–> Ein Audio für deinen Einstieg ins klare Leckerlitraining: Das kannst du dir auch einfach mit an den Stall nehmen oder auf der Fahrt hören. Dann hast du beim Ausprobieren meine Stimme im Ohr
–> Ein PDF mit den wichtigsten Regeln zur Leckerlihöflichkeit auf einen Blick
–> Ein Factbook mit den wichtigsten Grundlagen zur Lerntheorie
MODUL 5 – Mentalkraft für starke Pferdemenschen
Mentalkraft für starke Pferdemagneten
Wir zaubern in diesem Modul
Es geht 100% um dich, deine Persönlichkeit und wie du sie so entwickeln kannst, dass du magnetisch für dein Pferd wirst.
Ich nehme mich mit in die Magie eines meiner absoluten Lieblingsthemen, wenn es um erfolgreiches Pferdetraining geht.
Denn deine Persönlichkeitsentwicklung ist ein riesengroßer Schlüssel für die Beziehung zu deinem Pferd.
Du bekommst ganz viel Wissen für deinen Hinterkopf und vor allem praktische Übungen, mit denen du nach und nach an deinem Pferdemenschen-Mindset arbeiten kannst.
Sei nicht ungeduldig mit dir und lass dir Zeit
Dieses Modul ist GANZ GANZ GROSS, weil bewusste Persönlichkeitsentwicklung ein echter „Lifechanger“ ist und ganz viel in dir und deinem Leben verändern kann.
–> Echte Veränderungen und neue Wege brauchen aber Zeit, deswegen gönne sie dir auch. Jeden Tag, jede Minute, jede Woche – dein ganzes Leben.
Bevor wir starten, möchte ich dir noch 3 „Weisheiten“ mitgeben, die mir vor einiger Zeit begegnet sind. Sie lassen sich sehr gut auf das Pferdetraining übertragen.
Es sind schöne Wegbegleiter für unsere Gedanken und für das Pferdetraining:
1. When in a conversation with someone, listen to what they’re saying — don’t just wait for a moment to make your own point.
Deutsch: Wenn du mit jemandem in einem Gespräch bist, hör ihm zu – statt die ganze Zeit nur darauf zu warten, wann du deinen Standpunkt nennen kannst.
2. When feeling overwhelmed, stop. The tendency is to go faster, but that’s exactly the wrong thing to do.
Deutsch: Wenn du dich überrollt / unsicher fühlst. Halte inne. Wir neigen dazu dann immer schneller zu machen, aber das ist genau das Falsche.
3. When in doubt about whether to go for a walk, go for a walk. You’ll never regret it.
Deutsch: Wenn du überlegst, ob du etwas machen sollst – mach es einfach. Du wirst es niemals bereuen.
Bereit? Dann lass uns loslegen..
P.s: Natürlich findest du wie immer auch etwas zum Download für dich:
–> Ein Atembooklet, damit du checken kannst, ob du „richtig“ atmest
–> Außerdem habe ich 5 Screen-Bilder für dein Handy designt. Du kannst sie als Hintergrundbild nutzen.
Schnapp dir einfach genau das, was dir spontan am Besten gefällt. Oder tausche sie von Lektion zu Lektion aus. Denn es gibt zu jeder Lektion in diesem Modul ein passendes Zitat, dass du dir herunterladen und als Handy-Hintergrund festlegen kannst.
Damit du dich von Lektion zu Lektion daran erinnern kannst, was du gerade in dir erreichen willst für mehr Magie zwischen dir und deinem Pferd.
Lektion 1: Die Lernumgebung rockt – Denke Positiv
Wir bestimmen mit unserem Verhalten, unseren Gedanken und unserer Persönlichkeit mit wie unsere Pferde sind.
Wir Menschen stehen uns selbst oft im Weg und bei den Pferden bekommt das Ganze leider eine besonders große Kraft.
Denn – wie wir in den vorangegangenen Kapiteln schon besprochen haben – die Pferde reagieren viel mehr auf das, was wir glauben, denken oder fühlen, als auf das was wir sagen.
PFERDE REAGIEREN AUF DAS
WAS WIR GLAUBEN
Unsere Körpersprache wird sehr durch unsere Gedanken und Gefühle beeinflusst und genau darauf achten die Pferde.
Dein Pferd spürt all deine Gedanken: Egal ob du sie in seiner Anwesenheit denkst oder zuhause. Du nimmst diese Gedanken automatisch mit an den Stall und SIE WERDEN EURE GEMEINSAME ZEIT BEEINFLUSSEN.
–> Jetzt bist du an der Reihe: DU KANNST ENTSCHEIDEN WELCHE GEDANKEN DEINE PFERDEZEIT BEEINFLUSSEN SOLLEN.
Deswegen ist unglaublich wichtig, dass wir bei unser Mindset auf POSITIV POLEN und danach zu Trainingssignalen und bewusster Körpersprache übergehen, wenn wir die Pferdepersönlichkeit in uns stärken wollen.
Das alles gehen wir in dieser und den kommenden Lektionen an.
Bitte lass dich unbedingt darauf ein und gehe mit einem offenen, neugierigen und positiven Blick auf die Lektionen zu, probiere alles aus, denke alles mit und entscheide dann, was davon langfristig für dich sinnvoll ist. Aber lass dich erst einmal zu 100% auf alles ein. Du wirst es nicht bereuen, versprochen!
WICHTIG: Ich sehe so oft Pferdemenschen und Reiter, die nicht wissen, dass sie all diese Mindset-Themen eigentlich brauchen. Dabei können wir alle ganz andere Beziehungsbande und Trainingserfolge mit den Pferden bekommen, wenn wir wir erkennen, wie wichtig, hilfreich und mächtig diese Themen sind.
Du findest in dieser Lektion dazu:
–> Ein Workbook mit verschiedenen praktischen Aufgaben für mehr positive Energie in dir, deinen Gedanken und deinem Kopf
–> Ein Factbook mit Fakten und Informationen zu der Macht der Gedanken bei den Pferden und warum du mit dem richtigen positiven Fokus unglaubliches mit deinem Pferd erreichen kannst
–> Ein Extra-Goodie für die guten Gedanken: Ich habe ein „Glückspferdebuch“ für dich mit einem 7-Tage-To-Do zusammengestellt, damit die guten Gedanken und damit noch mehr Gelassenheit, Zufriedenheit und 100% mehr PFERDEMAGNET-Faktor bei dir einziehen
Vielleicht kommen dir Gedanken dazu schon bekannt vor. Macht aber nichts – schau dir trotzdem alles an, arbeite dich durch das Workbook und lies das Factbook durch.
Weil: Wir machen uns manches oft im Alltag nicht bewusst, leben es noch nicht 100% oder rutschen immer wieder in alte Fallen.
Oder du hast dich damit noch nicht auseinandergesetzt..Perfekt! Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt damit loszulegen!
Lektion 2 – K(l)eine Erwartungen
Wir widmen uns in dieser Lektion wieder einem Mindset-Switch in dir: Die Erkenntnis, dass auch dein Wünschen und Wollen ein Signal für dein Pferd sind.
Erwartungen sind Energie für unsere Pferde, die sie wie Druck empfinden
Ein Nebeneffekt der großen Erwartungen ist zum Beispiel auch, dass wir den Fokus verlieren. Weil wir in der Erwartung versinken, statt in der Gegenwart fokussiert zu sein.
- Wenn wir Freude, Harmonie und Leichtigkeit mit unseren Pferde haben wollen, müssen wir lernen loszulassen und lockerzulassen.
- Wir müssen wieder Lächeln und uns daran erinnern, dass wir die Pferde in unserem Leben haben, weil es uns Freude macht. Es ist ein Hobby oder ein Lebensstil oder ein Vergnügen. Es ist keine Pflicht oder Arbeit.
- Wir “müssen” gar nichts und wir “können alles” mit unseren Pferden erreichen.
Frage dich selbst: Hast du Spaß mit deinem Pferd und Freude an deinem Pferd?
Sei nicht genervt, gestresst oder gefrustet. Sei lieber geduldig und gib euch Zeit – dir und deinem Pferd.
–> Ein Beispiel: Dein Pferd kann etwas noch nicht und fängt an sich aufzuregen, während du forderst? Tritt einen Schritt zurück und überlege dir, wie du diese Aufgabe auch in kleine Schritte zerlegen kannst.
Gib deinem Pferd immer wieder ein gutes Gefühl: Wir wollen immer so viel – aber stell dir mal vor, dein Chef kritisiert immer nur an dir herum. Kaum kannst du etwas, will er schon wieder mehr. Kein Lob, kein Urlaub, keine Gehaltserhöhung, keine Pausen.
Mach dir immer wieder klar, wie viel dein Pferd eigentlich für dich tut, wenn es mit dir geht und damit weg von seiner Herde, wenn es die Hufe gibt und damit aus der Balance kommt und dir ein Bein anvertraut oder dich auf seinem Rücken duldet.
–> Wir Menschen tragen Gefühle in uns und aus Sicht der Pferde tragen wir sie ziemlich deutlich vor uns her. Die Pferde reagieren auf diese Gefühle. Das ist FAKT und gilt für alle Pferde und Menschen.
Individuell ist nur, welche Gefühle der Mensch vor sich herträgt und wie das einzelne Pferd darauf reagiert. Daran arbeiten wir jetzt in dieser Lektion.
Du findest in dieser Lektion dazu:
–> Ein Factbook zum Thema „Macht der Gedanken“ und der großen Power des Loslassens
–> Ein Workbook mit Aufgaben und Tipps, damit du all die Erwartungen loslassen kannst und damit garantiert viel mehr von deinem Pferd zurückbekommen wirst. Instant! Versprochen! …wenn du alles durcharbeitest, mitmachst und aktiv daran arbeitest – versprochen?
–> 2 verschiedene Designs für deinen Desktop mit dem Spruch „Freundschaft fängt dort an, wo Erwartungen verschwinden“
Lektion 3 – Die grosse Macht der Glaubenssätze
Glaubenssätze rocken!
Sie sind immens wichtig und ein ganz großer – unterschätzter – Faktor im Pferdetraining.
–> Das System der Glaubenssätze kommt aus dem Bereich des Mentaltrainings und ist richtig machtvoll.
Denn egal ob du deine Glaubenssätze in der Anwesenheit deines Pferdes in dir trägst oder zuhause: Dein Pferd liest alle deine Glaubenssätze wie Botschaften und Signale.
Du nimmst diese Gedanken automatisch mit an den Stall. Unser Gehirn ist clever und liebt bekannte Wege und unser Gehirn liebt Gefühle – das hatten wir ja schon besprochen. Du erinnerst dich?
Genau das trifft besonders auf Glaubenssätze zu.
Was du tief in dir glaubst, beeinflusst dein Pferd und seine Reaktionen auf dich
Nur wenn du dir nach und nach das richtige Mindset antrainierst, wirst du wirklich der beste Pferdemensch werden, der du sein kannst.
–> Pferde schenken uns viel, wenn wir es zulassen. Sie geben uns Stärke, Mut, Selbsterkenntnis, Selbstwertgefühl, Ausgeglichenheit, Balance und Kraft.
- Wenn wir uns auf das Leben mit ihnen einlassen
- Wenn wir den Anspruch an uns haben sie zu verstehen
- Wenn wir das Ziel haben sie genauso glücklich zu machen, wie sie uns.
Deswegen müssen wir an uns arbeiten, damit wir ihnen keine Kakophonie aus Signalen, Gedanken und Gefühlen mit an den Stall bringen.
- Wir müssen sie mitreden lassen
- Wir müssen sie fragen, was sie brauchen und wer sie sind
- Wir müssen ihnen zuhören, wenn sie uns sagen, wen sie an ihrer Seite brauchen.
Natürlich bekommst du auch in dieser Lektion wieder etwas für dich zum Download:
–> Ich erkläre dir (im Video und) im Factbook unter anderem, was Glaubenssätze sind und was sie in dir und im Pferdetraining bewirken.
–> In deinem Booklet „Powerformel“ erkläre ich dir die Wissenschaft zu den Glaubenssätzen und warum sie so krass in dir wirken.
–> In deinem Workbook bekommst du verschiedene Aufgaben, um an deinen eigenen Glaubenssätzen zu arbeiten, so dass du mit dem richtigen Mindset, innerer Stärke und ganz viel Pferdemenschen-Gedankenpower zu deinem Pferd gehen kannst.
Lektion 4 – Master Yourself und finde Sicherheit in dir
Viele Menschen glauben, dass Sicherheit mit Pferden mit Kontrolle gleichzusetzen ist. Das ist Blödsinn. Warum?
Mit Kontrolle wirst du nie ein Pferd bekommen, dass dir vertraut und damit zu einem sicheren und gelassenen Pferd in unbekannten Situationen wird.
Natürlich sind und bleiben Pferde Tiere mit einem eigenen Willen und eigenen Reaktionen, aber die größtmögliche Sicherheit bekommen wir vor allem durch:
- Eine gute Beziehung mit dem Pferd
- Gute Routinen
- Vertrauen
- Wenn wir Sicherheit ausstrahlen können
Das alles hat etwas mit dir und deinen Gefühlen zu tun.
- Natürlich ist es wichtig seinen gesunden Menschenverstand einzuschalten. Aber ich traue dir zu, dass du immer auch deinen gesunden Menschenverstand einschaltest und abwägst.
- Natürlich sind auch manche Pferde sehr unsicher oder sehr dominant oder schlechter sozialisiert oder haben viele schlechte Erfahrungen gemacht…
–> Dann muss ich mit gesundem Menschenverstand darauf reagieren und mich als Mensch natürlich auch ein Stückweit schützen.
Aber mir geht es in diesem Kurs ja um dich und dein Pferd, dass du ziemlich gut kennst oder spätestens nach den ersten Kursmodulen noch besser kennst und ich traue dir zu, dass du einschätzen kannst, wann und wie du mit deinem Pferd am Besten in welche Situationen gehst und wann besser nicht.
Mir ist unglaublich wichtig, dass du dich oder dein Pferd nie durch etwas „hindurchzwingst“, weil du glaubst, dass es jetzt sein müsse – obwohl dein Bauchgefühl eine andere Sprache spricht. Vergiss nie, dass du alle Zeit der Welt hast.
Damit du ein großes Stück mehr Sicherheit, Harmonie und Vertrauen mit deinem Pferd bekommst, wollen wir in dieser Lektion ein ganz wichtiges Thema angehen: Master Yourself!
Was bedeutet das? Wir sollten unsere Gefühle nicht unterdrücken oder verneinen, sie sind Helfer für uns. Unser Gehirn will uns damit leiten, lenken und manchmal auch schützen.
Aber trotz allem stehen wir vor der Herausforderung, dass unsere Pferde Sicherheit von uns brauchen. Deswegen müssen wir lernen unsere Gefühle schneller erkennen und gut managen zu können, damit wir so in uns ruhen können, dass unsere Pferde uns voll und ganz folgen wollen.
Denn: Wenn wir das Pferd mit uns ins Gelände oder auf den Reitplatz oder wohin auch immer nehmen, sind wir die Herde unseres Pferdes.
Wir sind der Fixpunkt, an dem sich die Pferde orientieren wollen.
Wenn wir unseren Job gut machen, folgen sie unseren Entscheidungen weitestgehend. Wenn wir noch „Luft nach oben haben“ bei der Ausführung, treffen sie unter Umständen manchmal lieber eigene Entscheidungen.
–> Lass dich aber von diesem Gedanken nicht frustrieren, sondern betrachten ihn als tolle Chance und Herausforderung.
Denn es liegt in unserer Hand unserem Pferd genau die Orientierung zu geben, die es braucht.
Bevor du jetzt auf den Playbutton im Video klickst, wirf einen Blick zu deinem begleitenden Download-Material:
–> Mehr zum Thema Gefühlskontrolle, Selbstwahrnehmung und allen anderen wichtigen Themen findest du im Factbook
–> Wie du das praktisch angehen kannst, weitere Aufgaben für dich und noch mehr Gedanken zu dem Thema, findest du in deinem Worksheet
Add on – Reiter Mindset
Wir wollen noch ein bisschen an deinem Reiter-Mindset drehen – deswegen bekommst du im Modul 5 jetzt zum Schluss noch ein ADD-ON, bevor wir dann im nächsten Modul einen Neustart mit deinem Pferd machen.
Das war eigentlich nicht eingeplant, aber ich fand das Thema doch zu wichtig und wollte es dir zur Verfügung stellen.
GEDANKEN ZUM THEMA: Warum dein Pferd nicht nur ein Reitpferd ist
Es geht hier nicht um konkrete Reittipps oder Trainingsmethoden für eine feinere Hilfengebung, sondern viel mehr um dein Mindset in Sachen Reiten und wieso es so unglaublich wichtig für die Beziehungspflege und den Beziehungsaufbau mit deinem Pferd ist, dass du das Reiten mit anderen Augen betrachtest.
Wir Pferdemenschen haben oft das „Reiter-Gen“ in uns – denn wir starten mit dem Reiten und die meisten von uns kaufen sich schließlich dafür ein eigenes Pferd.
Es ist auch gar nicht verwerflich und ziemlich normal mit diesem Blickwinkel in die Beziehung mit dem eigenen Pferd zu starten und es ist okay gerne zu Reiten. Ich reite auch supergerne.
Aber wenn du hauptsächlich mit diesem Reiter- und Nutzgedanken in das Zusammensein mit deinem Pferd gehst, wirst du immer eine Begrenzung in der Beziehung zu deinem Pferd haben.
Denn Beziehung bedeutet Miteinander, Kommunikation und Dialog auf allen Ebenen. Auch beim Reiten.
Ich will dir deswegen Inspirationshappen und Gedanken zum Reiten mitgeben, die du dir in deinem Kopf und deinem Herzen verwahren und immer wieder an den Stall mitnehmen kannst – besonders, wenn du den Sattel holst.
–> Also: schnapp dir dein PDF
…und betrachte den Rücken deines Pferdes ab jetzt mit anderen Augen
Zum Schluss bekommst du noch zwei supersimple aber wichtige Aufgaben für das Thema Reiten – einmal für dein Pferd und einmal für dich:
Deine Aufgabe Nummer 1: Check bitte einmal dein Equipment.
Wir können die Kommunikation vom Sattel aus und die Beziehung nicht pflegen, wenn dein Pferd irgendetwas beim Reiten drückt oder ziept.
- Sitzt der Sattel gut? Muss da etwas ausgebessert werden?
- Wenn du ein bisschen Geld übrig hast: Gönn deinem Pferd einen Osteo- oder Physiotermin, damit es mal wieder auf Blockaden durchgecheckt wird. Ein guter Physio kann auch den Sattelsitz gegenchecken.
- Dann lass dir alle Zeit der Welt beim Bürsten und Putzen und fahre mit der Hand die Muskeln ab. Sind sie hart oder weich? Wie fühlt sich dein Pferd an beim Putzen?
- Wenn du sattelst und gurtest, dann atme dabei tief und gelassen und beobachte dein Pferd mit milden Augen. Was ich damit sagen will? Starre es nicht an und betrachte es nicht sorgenvoll, denn dein Pferd wird das spüren und das kann Stress auslösen..sondern beobachte es einfach wertneutral und meinem Lächeln, während du sattelst und gurtest. Hat es Probleme? Hat es an einzelnen Punkten Stress? Wenn ja, dann merke dir die Punkte und bastle in den kommenden Wochen daran, dass es weniger Stress hat. Indem du dir noch mehr Zeit lässt, oder mit Leckerli arbeitest oder die entsprechenden Stellen vorher abstreichst oder andere Methoden findest, die deinem Pferd den Stress nehmen.
- Das Gleiche gilt beim Zaumzeug – Gebiss oder nicht. Beobachte einfach alles wertneutral, so als ob dein Pferd neu wäre und versuche herauszufinden, ob es irgendwo im Prozess des Sattelns, Aufsteigens und Reitens Stress zeigt, den du mit entsprechendem Training nach und nach abbauen kannst. Schreibe dir diese Punkte auf, damit du sie nicht aus dem Kopf verlierst und gehe sie dann in den kommenden Wochen nach und nach an. So kannst du auch Beziehungspflege betreiben.
Deine Aufgabe Nummer 2: Schnapp dir eine gute Stallkollegin, die dein Pferd für dich an die Longe nimmt und dann versuche beim Reiten die Augen zu schließen
Das machst du am besten wenn du alleine auf dem Platz oder in der Halle bist – um genau in den Körper deines Pferdes zu spüren.
- Wann fußt es wo ab?
- Läuft es rund?
- Oder an irgendwelchen Punkten stackelig?
- Lass dir auch rückmelden, was deine Stallfreundin oder dein Stallkumpel sieht.
- Versuche zu raten mit welchem Bein dein Pferd im Schritt gerade abfusst und lass dir rückmelden ob du richtig liegst.
Denn wenn du den Körper und die Bewegungen deines Pferdes gut kennst, kannst du feinere Hilfen geben. Beispielsweise immer dann treiben, wenn dein Pferd mit dem inneren Hinterbein abfusst und so die Energie im richtigen Moment schicken.
MODUL 6 – Neustart mit deinem Pferd
Neustart mit deinem Pferd
Lass uns so tun, als ob dein Pferd neu bei dir wäre
Ich gebe dir kurz ein paar Gedanken dazu mit, wieso dieser Punkt so cool ist und dann gehen wir das Ganze Schritt für Schritt an:
- Wenn wir ein neues Pferd haben, dann ist nicht nur das Pferd neu für uns sondern auch für das Pferd ist alles neu.
- Egal ob es schon ein fertig ausgebildetes Pferd oder ein alter Hase ist.
- Es ist in diesem Moment für dich wie ein magisches wunderschönes weißes Blatt und du bist es auch für dein Pferd.
–> Aber dann rutschen wir in Routinen und Gewohnheiten.
–> Wir haben irgendwann ein festes Bild von unserem Pferd, unsere Vorstellungen und vielleicht auch eingefahrene Verhaltensweisen oder Probleme.
Das alles führt dann zu einem immerwährenden (manchmal negativen) Kreislauf, der uns die Chance auf noch mehr Beziehungsaufbau und Weiterentwicklung erschwert.
Mit all dem wollen wir jetzt erst einmal stoppen und einen richtig schönen Neustart hinlegen – wir holen uns den Zauber des Anfangs wieder und starten in eine neue Art unser Pferd zu sehen.
–> Wir tun in diesem Modul einfach so, als ob dein Pferd neu für dich ist:
- Es ist gestern angekommen.
- Du kommst heute das erste Mal an den Stall und hast keine Ahnung wer vor dir steht.
- Ihr habt noch nichts zusammen erlebt und betrachtet euch gegenseitig wie ein leeres weißes Blatt.
„In allem Anfang wohnt ein Zauber inne…“
(Hermann Hesse)
Dich erwarten jetzt Infos, Gedanken, praktische Übungen wie du das angehen kannst und wir legen konkret los mit „richtigen“ Lektionen mit deinem Pferd. Zum Beispiel machen wir diese Woche „Tierversuche“ mit deinem Pferd.
Außerdem habe ich eine Aufgabe für dich: Das Jahr ist immer noch frisch und neu, deswegen setzen wir uns jetzt Ziele für dieses Jahr mit dem Pferd.
–> Dafür habe ich dir ein PDF gemacht mit Platz für 3 Ziele. Je nachdem wie groß deine Ziele sind, kannst du dir mehr oder weniger Zeit dafür einräumen.
Anschließend zerlegst du jedes Ziel in viele kleine Einzelschritte – so wie wir das in Modul 4 zum achtsamen Pferdetraining angegangen sind.
Diese Ziele kannst du nach und nach in deinem Training angehen. Am Ende des Jahres kannst du dann checken, wie du sie erreicht hast und wenn nicht, was dafür gesorgt hat, dass es nicht geklappt hat.
–> Du kannst mit den Zielen natürlich auch erst nach dem Ende des Kurses starten, wenn du willst. Aber ich will, dass du dir eine feste Aufgabe oder einen Wunsch vornimmst und sie nach all den Prinzipien des achtsamen Pferdetrainings und des entschleunigten Selfmanagements deines ICHs mit deinem Pferd angehst.
Jetzt hole dir deine Downloads und lass uns loslegen:
–> Du bekommst ein Reminder-PDF mit zwei essentiellen Kommunikationsgedanken für dich zum Ausdrucken
–> Die Ziele-Liste liegt dort auch für deine Ziele bereit :-)
Lektion 1 – Dein Pferd ist ein weißes Blatt
Wir machen dein Pferd zu einem weißen Blatt und brechen mit alten Gewohnheiten. Das klingt im ersten Moment simpel, wird aber tatsächlich hier und da beim Umsetzen gar nicht so leicht sein.
–> Denn Gewohnheiten haben viel Power.
Das ist manchmal anstrengend, wenn wir schlechte Gewohnheiten loswerden wollen, aber es hat auch eine ganz eigene Kraft, wenn wir uns gute Gewohnheiten geschaffen haben und sie unser Leben jeden Tag kinderleicht schöner machen.
Fakt! Es ist nur natürlich Gewohnheiten zu haben, denn Gewohnheiten geben Sicherheit:
- Deswegen leben wir unser Leben so wie immer.
- Agieren in unserem Alltag so wie immer.
- Kochen was wir immer kochen.
- Essen was wir immer essen.
- Wenn wir zum Pferd fahren sind wir so wie wir immer sind und machen was wir immer machen.
–> Das ist zutiefst Menschlich und in unserer Evolution angelegt.
Das weiß auch die Neuro-Wissenschaft: Dein Gehirn und dein Körper haben größtes Interesse daran zu überleben.
Am Besten überleben wir, wenn wir uns in sicheren und gewohnten Kreisen bewegen – denn das ist ein relativ sicheres Umfeld für uns.
Diese Gewohnheiten hat unser Gehirn schon gelernt und wendet sie deswegen gerne an: Wir haben bislang mit diesen Gewohnheiten mehr oder weniger gut überlebt und es kostet uns weniger Energie uns in gewohnten Bahnen zu bewegen.
Super! …denkt sich das Gehirn und lenkt uns genau so durchs Leben. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass es das Beste für uns ist. Es ist nur das vermeintlich Sicherste, weil es erprobt ist.
–> Alte Gewohnheiten bedeuten also:
1. Wenig Energieaufwand und 2. maximale Sicherheit.
Dazu kommt ein zweiter Punkt: Wir konnten früher nur im „Tribe“ überleben, also in der Gruppe. Nur wer in der Gruppe agiert hat und nicht aus der Gruppe verstoßen wurde, konnte in der rauen Steinzeitwelt überleben.
Das musst du dir auf der Zunge zergehen lassen. Denn diese Erkenntnis ist der Schlüssel zu vielen unserer Verhaltensweisen. Wir versuchen instinktiv so zu agieren, dass wir in unserem Tribe gut ankommen oder uns zugehörig fühlen können. Wenn wir also andere – als die üblichen und seit vielen Jahren gelehrten – Wege mit dem Pferd gehen wollen, verlassen wir:
- …unsere vermeintliche sichere (weil bekannte) Komfortzone.
- …bekommen wir zwangsläufig Gegenwind, blöde Sprüche oder zweifelnde Blicke serviert.
- …müssen also vermutlich – je nach Stallgemeinschaft – gegen den Tribe agieren.
- …müssen wir mehr Körper- und Denkenergie aufwenden, um uns umzupolen.
Nur wenn wir verinnerlichen, wie stark unsere Gewohnheiten sind und wie sehr wir uns von ihnen, inneren Glaubenssätzen und anderen Verhaltensweisen gängeln lassen, finden wir die Kraft zum Aufbruch.
„Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.“ (Hermann Hesse)
Vielleicht hast du auch schon eine „Gewohnheit“ von dir, deinem Pferd und seinem Charakter im Kopf?
Dieses Bild bauen wir in aller Regel uns aus unseren Wünschen, Vorstellungen, aus den Bemerkungen der anderen Einsteller und vielleicht auch aus den ersten Tagen mit dem Pferd.
Dann hängt es an unserer “inneren Wand” und ist meist ziemlich unverrückbar. Es beeinflusst unser Verhalten dem Pferd gegenüber, unsere Ideen für das richtige Training und letztlich damit auch unsere Beziehung zu dem Pferd.
Das ist unglaublich schade, weil wir damit uns selbst und unserer Beziehung zu dem Pferd die Chance auf Entwicklung und Veränderung nehmen.
–> Deswegen: Erlaube dir wirklich zu SEHEN, wer der Pferd ist und erlaube deinem Pferd natürlich auch dich zu SEHEN – indem du ohne Perfektionsdrang oder Ehrgeiz einfach nur mit Freude an den Stall kommst und dir erlaubst eine gute Zeit mit deinem Pferd zu haben. Bereit?
Dann lass uns loslegen mit den ersten Schritten zum Neustart.
Aufgabe: Versuche diese Woche auch mindestens einmal ohne jeden Wunsch, jede Erwartung oder Absicht zu deinem Pferd zu gehen:
- Wenn das Wetter es hergibt, setz dich einfach mal auf die Koppel oder in den Laufstall mitten in die Herde und sei einfach Teil der Herde.
- Du kannst dir die Downloadunterlagen mitnehmen und schon einmal ausfüllen oder ein Lieblingsbuch lesen, ein schönes Hörspiel, deinen Podcast hören – was auch immer du gerne magst – und sei einfach bei den Pferden.
- Dein Pferd ist einfach da und macht auch in der Herde, was es gerade möchte.
- Wenn es bei dir vorbeikommt und „Hallo“ sagen will, lass es an dir schnuppern, dich begrüßen und die Kommunikation starten.
- Du kannst ihm dann deine Hand hinhalten und mit deinem Pferd sprechen, aber versuche weiterhin einfach nichts zu wollen: Kein Streicheln, kein Kratzen, kein Halfter oder irgendetwas anderes.
- Weil: Wir Menschen wollen immer ganz schnell etwas, wir haben oft Erwartungen, Absichten und Wünsche und wir gestalten die Kommunikation immer sehr aktiv.
Der Beziehung und dem Neustart kann es aber sehr gut tun, wenn wir auch mal passiv sind, das Pferd kommunizieren lassen und dem Pferd die „Führung“ überlassen. Da du auf der Koppel bist, kann ja nichts passieren und du musst dir keinen Stress machen, sondern kannst einfach eine schöne halbe Stunde BEI deinem Pferd verbringen. Ich schreibe ganz bewusst „BEI“ deinem Pferd und nicht „MIT“ deinem Pferd, weil du bei der Übung viel eher Besuch und „passiver Passagier“ bist und nicht „aktiver Gastgeber oder Fahrer“.
Das kannst du jetzt am Anfang ein- oder zweimal machen und danach einfach wieder gehen. Ohne IRGENDETWAS ZU WOLLEN oder ZU TRAINIEREN oder zu FÜTTERN oder zu MACHEN. Du kannst es aber auch immer mal wieder machen vor deinem Training und das als Idee und Ritual, einmal pro Woche einbauen.
Natürlich bekommst du auch in dieser Lektion wieder etwas für dich zum Download:
–> Ein Workbook mit Übungen für dich und dein Pferd
–> Eine Reset-Woche, die du 1:1 nachmachen kannst – Schritt für Schritt. Mit Ideen, wie du mit deinem Pferd einmal die Reset-Taste drücken und dann mit der Neustart-Woche loslegen kannst. Dafür hast du zum Beispiel nächste Woche supergut Zeit, weil ich bewusst hinter dieses Modul eine „MACHEN WOCHE“ gesetzt habe.
–> Eine Checkliste für deine Resetwoche – in der du all deine Gedanken und Eindrücke aufschreiben und festhalten kannst. Du kannst einfach einen Haken hinter den jeweiligen Schritt machen, wenn du ihn mit deinem Pferd gemacht hast. Das Kästchen bietet Platz für deine Gedanken und Eindrücke über die Reaktionen deines Pferdes.
Lektion 2 – Achtsamkeit im Alltag für mehr Liebe im Training
Wir starten in dieser Lektion in einen achtsamen Alltag mit dir und deinem Pferd. Denn Beziehungspflege findet sekündlich, minütlich und jederzeit statt.
…nicht nur, während wir reitend in der Halle Lektionen absolvieren oder das Pferd fürs Satteln bürsten.
Achtsamer (Trainings-)Alltag ist ein unglaublicher dicker Faktor zu mehr Magie mit deinem Pferd: Wie wir mit unserem Gegenüber in den kleinen und großen Situationen umgehen, macht unsere Beziehung aus. Ein stückweit geht es etwas mehr um dich und dein Verhalten, weil du den Anfang machen musst in eurer Beziehung.
–> Dein Pferd hat sich nicht freiwillig dazu entschlossen zu dir zu kommen, sondern du hast es zu dir geholt. Deswegen ist es an dir eure Beziehung zu starten, den feinen Tonfall und den höflichen Umgangston festzulegen.
„Wie man in den Wald reinruft, so schallt es zurück.“
An diesem Sprichwort ist viel Wahres dran – auch im Umgang mit Pferden.
Natürlich bekommst du auch in dieser Lektion wieder etwas für dich zum Download:
–> Ein Workbook mit Übungen für dich und dein Pferd – so dass du einen Tag achtsam mit deinem Pferd gestalten kannst
–> Ich gebe dir wieder 2 schöne Bilder mit Zitaten, die dir mehr Achtsamkeit im Training schenken. Sie sind für dein Handy und für deinen Desktop. Du kannst sie dir supergut in deinen Alltag mitnehmen und dich selbst jeden Tag daran erinnern.
Lektion 3 – Wir machen „Tierversuche“
Wir machen Tierversuche
What??!? Tierversuche??!? Ja! Machen wir :-)
–> Ausnahmsweise sind Tierversuche erlaubt. Warum? Weil wir feine, sanfte und nette Versuche mit unserem Tier machen, um unser Pferd durch seine Reaktionen besser zu verstehen.
TIERVERSUCH = Wir „versuchen“ verschiedene Dinge mit dem „Tier“ und sehen, wie es reagiert.
Daraus leiten wir neue Erkenntnisse für unser „weisses Blatt“ und das „Beziehungsbild“ ab.
–> Wenn die Versuche an das Tier angepasst sind und wir das Tier zwar fordern aber nicht überfordern, sind Tierversuche eine geniale Sache.
So kannst du mehr darüber erfahren, wie dein Pferd tickt.
–> Ich erkläre dir im Video ein paar Übungen, damit du sie auch mit Pferd siehst und ein Gefühl dafür bekommst, auf was du achten kannst.
ACHTUNG: Die Übungen sind zum Teil aus dem Horsemanship entlehnt. Wie deuten sie aber um und gehen sie anders an. Falls du sie also kennen solltest: Es geht nicht darum, dass dein Pferd sie irgendwie MACHT und wir ein bestimmtes Ergebnis erzielen. Baue also keinen Druck auf, sondern bleibe immer fein, sanft und denke kleinschrittig. Es geht darum beim Training zu beobachten und das Pferd und seinen Körper besser kennenzulernen.
Achte auch immer darauf, dass du sicher stehst und dein Pferd dich nicht treffen kann, wenn es einen Schreck bekommt oder kickt usw.
Wichtig ist immer – egal, was wir machen – dass wir auf das Pferd und seine Mimik achten, seinen Körper im Blick haben und nicht zu sehr an die Grenzen des Pferdes gehen. Dann muss es auch nicht deutlich werden, bekommt keinen Stress und kann aufmerksam bleiben.
Wenn dein Pferd die Übung nicht gleich weich und fein macht oder du an irgendeinem Punkt merkst, dass es sich anspannt, gehst du in der Übung einen Schritt zurück und setzt erst einmal dort an:
Wir nutzen die „Tierversuche“ zum Beobachten und zur Kommunikation. Wir erzwingen nichts und machen auch keinen Druck. Wir fragen: „Kannst du das? Magst du das?“
–> und hören auf die Antworten des Pferdes.
Wir fragen an und schauen, wo die Knackpunkte liegen könnten. Dann überlegen wir uns, was wir daraus ableiten können.
Wenn es an irgendeinem Punkt nicht klappt, nichts erzwingen, sondern überlegen, wo die Ursache liegen könnte und dann an dem Punkt ansetzen und als Starter nehmen.
Beispiel Seilsalat:
- Wenn dein Pferd mit dir rückwärts läuft, kann es sein, dass es deine Position an seinem Körper noch nicht mag oder versteht. Dann würde ich den Seilsalat zurückstellen und erst einmal üben, dass ich überall stehen darf.
- Wenn dein Pferd das Seil an seiner Hinterhand merkwürdig findet, würde ich erst einmal üben, dass es sich überall mit dem Seil anfassen lässt
- Wenn dein Pferd auf den leichten „Zug“ am Seil nicht reagiert, dann würde ich mich fragen warum und nicht den Druck erhöhen. „Blockierst“ du es mit deiner Position? Dann kannst du da variieren und dich verfeinern.
- Hat es eine fehlende Wahrnehmung seiner Hinterhand? Dann würde ich mit Balance Pads, Untergründen und Versuch 1 weiter verfeinern.
- Hat es vielleicht Probleme sich zu biegen oder nachzugeben? Dann würde ich noch mehr Richtung Stellung und Lockerung trainieren und erst dann wieder an den Seilsalat gehen.
Es geht darum, dass wir wertneutral beobachten und immer an dem Punkt stoppen, an dem es sich nicht mehr leicht anfühlt mit dem Pferd.
Dann fragen wir uns, warum es sich nicht mehr leicht anfühlt und gehen auf Ursachensuche, statt statt Symptome zu trainieren.
Natürlich bekommst du auch in dieser Lektion wieder zusätzlich etwas für dich zum Download:
–> Ein Workbook mit Übungen für dich und dein Pferd – teils aus dem Video, teils zusätzliche Ideen.
–> Zu jeder Übung einzeln ein kurzes Blatt zum Ausdrucken und Abhaken der einzelnen Schritte. Das kannst du supergut an den Stall mitnehmen – falls du vorher kurz nochmal eine Erinnerung an die Übung haben willst.
MODUL 7 – Der Start ins Kommunikationstraining
Praxiswoche 1 – „Kommunikationstraining“
OMG – O-h M-e-i-n G-o-t-t
Ich bin sososo stolz auf dich! Wir sind schon so weit und starten jetzt die Neustartwochen mit ganz vielen Übungen für dich und dein Pferd.
Wir werden richtig praktisch: Du bekommst Videos mit Carey und wenn du bist wie ich, wirst du nur die ganze Zeit denken: Was für ein wunderschönes, tolles, grandioses und lustiges Pferd ;-) Okay – offtopic – aber das musste raus: Haben wir nicht alle das schönste Pferd der Welt an unserer Seite?
Kommen wir zurück zu dir und diesem praktischen Kursteil. Ich muss dir unbedingt noch einmal etwas sagen:
„DU BIST MEGATOLL!“
Versprich mir eines: Behalte in den kommenden 3 Wochen die Theorie des gesamten Kurses in deinem Kopf und deinem Herzen und hol dir die einzelnen Module und Gedanken immer wieder hervor, wenn du gerade das Gefühl hast, dass du stagnierst oder eine Hürde vor dir und deinem Pferd liegt.
Von den Übungen der kommenden 3 Wochen, wirst du ziemlich sicher ein paar kennen – vor allem, wenn du auch sonst viel Bodenarbeit machst.
Ich will dir keine fancy neuen Lektionen vorstellen oder euch ein krasses Trainingsprogramm verordnen. Sondern das Fundament zwischen dir und deinem Pferd nochmal checken, vielleicht festigen und die Art und Weise, WIE ihr miteinander trainiert pferdemagnetisch gestalten.
–> Wenn dir also einiges oder vieles bekannt vorkommt, dann lass dich trotzdem darauf ein und vor allem: Versuche alles mit dem neuen Blickwinkel zu betrachten, den ich dir gebe. Denn was aus dem Horsemanship kommt, muss ja nicht „horsemanshippig“ umgesetzt werden und was man sonst im Clickern macht, kann man auch anpassen.
Vielleicht kennst du die Lektionen auch noch nicht: Das ist auch gut.
–> Denn ich habe dir keine hochtrabenden und megakomplizierten Übungen herausgesucht, sondern simple aber kommunikationsfördernde Übungen, die einfach an die Basis zwischen dir und deinem Pferd gehen.
Mit deren Hilfe kannst du die Kommunikation zwischen dir und deinem Pferd verfeinern sowie das „achtsame Pferdetraining“ und (d)einen neuen positiven und lösungsorientierten, tiefengelassenen Blickwinkel perfektionieren.
Nutze die Übungen als „Kickstart“ in eine schönere Kommunikation und einen feinen Neustart mit deinem Pferd, bei dem du dich auf andere Dinge als sonst konzentrieren kannst.
Ich habe Übungen im Video für dich und weiterführende Ideen und Inspirationen in den einzelnen PDFs – gehe alles so langsam und kleinschrittig an, wie für dich UND dein Pferd gut ist. Es soll sich immer alles gut und im positiven Sinne „herausfordernd“ für euch anfühlen. Keineswegs schwer oder frustrierend.
So – genug geblubbert – das war das kleine Vorwort ;-) Starten wir mit der ersten Woche.
P.s: Du findest du wie immer auch etwas zum Download für dich:
–> Du findest ein PDF mit einem Loblied auf die Bodenarbeit, was sie alles für dich und dein Pferd tun kann und einem praktischen Tipp für deine Trainingsgedanken.
–> Außerdem habe ich dir 5 Tipps für erfolgreiches Pferdetraining als Check-Liste für deinen Hinterkopf zusammengefasst und in ein downloadbares PDF gegossen
Lektion 1 – Achtsames Führtraining
In unseren 3 Praxiswochen dreht sich alles in den Übungen darum, dass wir fein und mit Blick auf das Gefühlsleben unseres Pferdes trainieren. Denn das fördert Bindung und Vertrauen.
Ich gehe davon aus, dass du dir Gedanken um Themen wie Fütterung, Haltung und Ausrüstung gemacht hast und langsam ahnst, was für eine Horsenality dein Pferd ist.
Vermutlich trainierst du schon kleinschrittiger, entspannter und mit viel mehr positivem Mindset und hast vielleicht schon einige kleine oder große Schritte mit deinem Pferd und deinem Pferdemenschenmindset auf deinem neuen Weg gemacht.
Das ganze untermauern wir jetzt aktiv mit einer supercoolen Basis, zu der wir Pferdemenschen immer wieder zurückkehren und von der wir zehren können: Führtraining!
Das ist eine unterschätzte Zauberwaffe im Pferdetraining und wird oft vernachlässigt.
Für Carey und mich war das ausführliche Führtraining am Anfang die perfekte Basis, zu der wir in so vielen Situationen zurückkehren oder von der in unserer Kommunikation und dem weiteren Training profitieren können.
Deswegen starten wir deinen Neustart mit Variationen des Führtrainings.
–> Führtraining ist supersimpel und sehr unterschätzt. Denn auf den ersten Blick übst du „Führen und Folgen“ mit deinem Pferd. Das klingt erst einmal einfach. Aber darin steckt ganz viel Magie und Beziehungspflege, wenn wir achtsam, fein und mit Kommunikation trainieren.
Deswegen wollen wir bei diesen Lektionen und den Übungen immer einen soften Blick auf unser Pferd werfen, versprochen?
Lass uns loslegen mit der Lektion!
P.s: Du findest wie immer auch etwas zum Download für dich:
–> Du bekommst eine Liste mit einer Abfolge und den Übungen für diese Woche für deinen Überblick und darin findest du auch ein „Check Sheet“, in dem du dir für jeden einzelnen Übungsschritt eine Note vergeben kannst.
Einmal am Anfang und einmal nach einigen Wochen. So kannst du deine Fortschritte supergut beobachten.
–> Du bekommst ein Übungsbooklet mit Tipps, Gedanken und Inspirationen, die du für die Übungen brauchst.
Lektion 2 – Reihenfolge des „SEHEN“ lernen
Wir machen Führtraining und beobachten dabei mit sanften Augen
Wir wollen das Pferd richtig SEHEN lernen – denn nur wenn wir unser Tier „mit dem Herzen sehen“, eine echte Kommunikation pflegen und nicht mit Dominanz beherrschen wollen, bekommen wir die ganze große dicke Portion Magie.
Wir haben ja schon einmal im dritten Modul geübt die einzelnen Kommunikations“werkzeuge“ deines Pferdes zu sehen, zu erkennen und zu analysieren.
Jetzt nehmen wir das Ganze mit in das Führtraining:
- Du beobachtest die einzelnen „Kommunikations“-Punkte deines Pferd beim Führtraining dieser Lektion.
- Du „fühlst“ in den Strick und in deinen Körper, wie leicht oder schwer sich die einzelnen Übungen aus dem Führtraining anfühlen. Wann ist die Verbindung leicht? Wann ist sie schwer? Wann fühlt sich die Ausführung der Lektionen gut an und dein Pferd reagiert fein und butterweich und wann ist es anstrengend und schwierig?
- Über die „guten Punkte“ freust du dich.
- Dann gehst du an die „schlechten Punkte“ und analysierst, was falsch laufen könnte – wie deine Körpersprache dabei ist – welche körperlichen Themen dein Pferd haben könnte – wie klar du in deinen Signalen bist usw.
- Du verfeinerst sie immer weiter und weiter, so dass du nach und nach mehr Kommunikation und Verbindung mit leiseren und feineren Signalen bekommst.
- So kommst du kleinen und großen Missverständnissen oder ungeklärten Themen mit deinem Pferd immer näher und kannst sie nach und nach auflösen.
Was auch hilft: Achtsamkeit im Training und die Übungen so kleinschrittig wie möglich aufbauen, um so mehr Erfolge, mehr Lob und Liebe verbreiten zu können und schneller einschätzen zu können, was unser Pferd für uns tun kann und was nicht.
CAREY TALK
Ich möchte euch einen Fact von den Anfängen mit meiner Stute erzählen: Carey war anfangs ein steigendes und mich vom Heu wegschubsen wollendes, im Trab losschießendes Pferd. Heute wird sie für ihre Höflichkeit gelobt, ich werde oft gefragt wie ich es geschafft habe, dass sie so fein ist.
Weißt du wie wir zu dieser netten Kommunikation gekommen sind? Ich bin die ersten Tage und Wochen mit meiner Stute all die Schritte aus der ersten Lektion dieses Moduls nach und nach durchgegangen und habe sie immer wieder geübt, bis sie verfestigt waren.
Deswegen möchte ich diesen Weg nochmal zusammen mit dir gehen
Jedes Pferd und jeder Mensch und damit auch jedes Pferd-Mensch-Team hat andere Baustellen, Missverständnisse und Themen. Genau diese Baustellen wollen wir zusammen mit Modul 6 und diesem Modul herausfinden und dann anfangen aufzulösen.
- Deswegen machen wir in MODUL 6 erst die Tierversuche und fühlen in das Pferd und seinen Körper sowie seine Reaktionen.
- Anschließend versuchen wir Probleme und Themen über das Führtraining in MODUL 7 – Lektion 1 – zu klären und einen gemeinsamen Fokus und Nenner der Kommunikation zu finden.
- Damit wir das Ganze jetzt in der zweiten Lektion des Moduls verfeinern können.
Bereit? Dann lass uns loslegen!
P.s: Natürlich habe ich auch wieder etwas zum Download für dich:
–> Du bekommst eine Liste mit deinen „To DOs“ für diese Woche für deinen Überblick und darin findest du auch ein „Check Sheet“, in dem du jeden einzelnen Punkt mit einer Note bewerten kannst. Einmal am Anfang und einmal nach einigen Wochen. So kannst du deine Fortschritte supergut beobachten.
–> Du bekommst ein PDF mit allen Facts, die du für die Übungen brauchst.
Lektion 3 – Spaziergänge mit Magie
Wir GEHEN RAUS und erobern die Welt unseres Pferdes – mit dem Pferd
Ein Riesending in der Beziehungsarbeit mit dem Pferd sind Geländegänge – nicht unbedingt nur reitend, sondern auch als Spaziergänge mit einem ganz großen Blick für unser Pferd und ganz viel kleiner feiner Kommunikation.
Du kannst fast alles auch draussen mit deinem Pferd machen, was du am Reitplatz machst – wenn ihr schon einigermaßen entspannt miteinander rausgehen könnt.
Wenn das noch nicht geht, steckt trotzdem viel Magie in Spaziergängen, weil sie euch dabei helfen können mehr Sicherheit zu bekommen.
Ihr seid auf Augenhöhe zusammen unterwegs und könnt gemeinsam das Abenteuer „Outdoor“ bewältigen, die schöne Luft genießen und das als „2er-Herde“ miteinander erleben, wofür Pferde von der Natur gemacht wurden: Vorwärts in der Natur.
Ich weiß, dass für viele Pferdebesitzer und Reiter der Geländegang nicht immer eine entspannte Sache ist, deswegen ist es aber so wichtig das Thema immer wieder zu üben – denn mit jedem Mal kommt etwas mehr Entspannung in die ganze Sache.
Wichtig ist aber auch, dass du dich zu nichts zwingst. Du musst durch nichts durch oder dich zwingen etwas zu machen, wovor du Angst hast.
Es ist schon wichtig, dass wir immer mal wieder an unserer Komfortzone kratzen, denn sonst wird diese Zone nicht nur stagnieren, sondern mit der Zeit immer enger und enger werden.
Aber wir müssen deswegen trotzdem nicht entgegen all unserer Ängste und Unsicherheiten gleich das volle Programm durchziehen.
Auch du darfst dir kleine Schritte gönnen und dich langsam mit viel Erfolgserlebnisfaktor an alles rantasten.
In Spaziergängen steckt ganz viel Magie
Spaziergänge können magisch sein für die Beziehung zwischen Pferd und Mensch, wenn wir sie entspannt und mit Freude und ein paar coolen Ideen angehen.
Deswegen habe ich dir in deinem Übungsbooklet viele Ideen und Tipps mitgegeben, wie du Spaziergänge ein bisschen anders gestalten kannst – inklusive einem Achtsamkeitsspiel mit dem du bei deinem Pferd Punkte sammeln kannst.
P.s: Du findest wie immer auch etwas zum Download für dich:
–> Du bekommst eine Liste mit den Übungen für diese Woche für deinen Überblick und darin findest du auch ein „Check Sheet“, in dem du dir für jeden einzelnen Übungsschritt eine Note vergeben kannst. Einmal am Anfang und einmal nach einigen Wochen. So kannst du deine Fortschritte supergut beobachten.
–> Du bekommst ein PDF mit allen Facts, die du für die Übungen brauchst.
MODUL 8 – Neurobasiert und fein
Praxiswoche 2 – „Kommunikationstraining“
Diese Woche – lockern, biegen und dehnen wir dein Pferd ein bisschen und dabei schauen wir auf deine Körpersprache und deine Kommunikation.
Denn alle Übungen haben etwas mit deiner Kommunikation zu tun. Je besser du kommunizierst, desto besser wird auch dein Pferd reagieren.
–> Ich zeige dir im Video den Einstieg und Beispiele und in den PDFs findest du dann noch weitere Tipps, Ideen und Infos zu den Lektionen und noch ein bisschen mehr für deine Trainingswoche – je nachdem wie fortgeschritten du schon bist.
Diese Woche geht es also um dich und deine Körpersprache. Wir legen den Fokus der Beoachtung und den Fokus in den Übungen auf dich und deine Körperkommunikation im Training.
Du bist der Trainer deines Pferdes
Wenn wir es schaffen nach und nach an den Details unserer Kommunikation zu arbeiten, werden wir zusammen mit unserem Pferd immer besser werden.
–> Ich arbeite immer weiter und weiter an Details mit meinem Pferd und von mir als der Trainer meines Pferdes.
Immer, wenn ich einen Baustein auf mein „Haus“ gesetzt habe, schaue ich wo der nächste Baustein ist, den ich verbessern könnte für ein schöneres und harmonischeres Miteinander.
Ein Beispiel aus meinem aktuellen Trainings“baustein“: Ich habe gerade als To Do für meine Körpersprache und mein Pferdetraining mehr „im Takt“ zu sein – denn genau das ist wieder ein kleiner Baustein auf dem Weg zu mehr Harmonie mit meinem Pferd.
Das Pferdetraining und jeder Trainingstag ist ein Baustein und ein Stück des Weges mit deinem Pferd.
Du kannst immer weiter und weiter verfeinern und neue kleine und große Bausteine suchen, die dich zu einem noch besseren „Trainer“ deines Pferdes machen.
Vergiss nicht: Es geht uns dabei nicht um die Perfektion der Ausführung, sondern um Training zwischen dir und deinem Pferd, das wie ein schöner Plausch unter Freunden ist.
- Wir wollen diese Woche kleinschrittiger und kleinschrittiger und kleinschrittiger werden.
- Wir wollen fein, butterweich und locker sein.
- Wir wollen mit unserem Pferd die ganze Zeit darüber „sprechen“, wie es sich fühlt und was es gerade gut leisten kann.
- Wir üben wieder deinen Blick.
- Wir trainieren an deiner Körpersprache.
- Wir versuchen die Bausteine deiner „Trainer“-Kommunikation mit deinem Pferd zu finden und nach und nach zu verfeinern.
P.s: zum Download findest du auch wie immer etwas für dich:
–> Du bekommst ein Destop-Pic mit einem meiner allerliebsten Lieblingssprüche. Ich habe ihn sicher schon erwähnt im Kurs, weil er so genial ist. Du kannst ihn dir als Hintergrund auf deinen Desktop legen.
–> Außerdem habe ich dir ein Überblicks-PDF gemacht Übungen aus diesem Modul, Inspirationen was du noch machen kannst und einem kleinen Hinweis, was genau du an den jeweiligen Übungen schulen kannst
Lektion 1 – Wiegen und Biegen
Bevor wir loslegen – ich kann es nicht oft genug schreiben und sagen ;-) – wie immer geht es uns nicht um die Perfektion, sondern um die Kommunikation.
Diese Woche ist dein großes Mantra: Weniger ist mehr!
Du weißt: Wir wollen kleinschrittiger und kleinschrittiger und noch viel kleinschrittiger werden.
–> Dabei wollen wir immer nach der butterweichsten und feinsten Verbindung suchen, die wir nur irgendwie mit dem Pferd haben können.
Deswegen starten wir superkleinschrittig.
- Wenn du die Übungen schon kennst – super! Dann mach sie mit und versuche noch feiner, kleiner und weicher in deiner Signalgebung zu werden.
- Wenn du die Übungen noch nicht kennst: Auch super! Dann erarbeite sie dir mit deinem Pferd mit den klitzekleinsten Abstufungen.
Lass uns loslegen mit der Lektion!
In den Downloads findest du wie immer auch etwas für dich:
–> Du bekommst eine Liste mit den Übungen für diese Woche für deinen Überblick und darin findest du auch ein „Check Sheet“, in dem du dir für jeden einzelnen Übungsschritt eine Note vergeben kannst. Einmal am Anfang und einmal nach einigen Wochen. So kannst du deine Fortschritte supergut beobachten.
–> Du bekommst ein PDF mit allen Facts, die du für die Übungen brauchst.
Lektion 2 – Wechsel Wechsel Wechsel
LERNE DEIN PFERD KENNEN – weiter geht es mit unserem achtsamen Kommunikations-Training
Wenn das Führtraining und die Gymnastizierungskommunikation aus der ersten Kickstartwoche aus dem Kommunikationsblickwinkel einigermaßen gut sitzt kannst du mehr Power in die ganze Sache – durch Tempi-Wechsel und Gangartenwechsel – bringen.
Du trainierst die feine Kommunikation und wenn du das ganze noch auf ein neurobasiertes Level heben willst, baust du zwischendurch immer wieder Bahnfiguren wie 8er und Kleeblatt ein oder streichst dein Pferd abwechselnd rechts und links im Schritt mit der Gerte sanft am Körper ab.
Das triggert die Verbindung zwischen beiden Gehirnhälften.
Dazu lobst du dein Pferd mindestens 5x mehr als sonst – denn das schiebt die Dopaminproduktion an und wenn du es dann noch schaffst innerlich durchzuatmen und immer die Ruhe zu bewahren, kannst du die Amygdala (=Mandelkern)= schön klein halten – weil du für eine entspannte und stressfreie Lernumgebung sorgst.
Außerdem lernst du dein Pferd so besser kennen und dein Pferd dich.
Warum? Weil wir im Idealfall an den Punkt kommen wollen, dass du dein Pferd allein durch deine Gedanke und eine superfeine Körpersprache in die Tempiwechsel lenken kannst.
Klingt cool? Super! Dann lass uns starten!
In den Downloads findest du wie immer auch etwas für dich:
–> Du bekommst eine Liste mit den Übungen für diese Woche für deinen Überblick und darin findest du auch ein „Check Sheet“, in dem du dir für jeden einzelnen Übungsschritt eine Note vergeben kannst. Einmal am Anfang und einmal nach einigen Wochen. So kannst du deine Fortschritte supergut beobachten.
–> Du bekommst ein PDF mit allen Facts, die du für die Übungen brauchst.
Lektion 3 – Stangentraining mit Gespräch
Wir machen in dieser Lektion Stangentraining.
Kennst du schon? Super! Aber wir machen sie jetzt nicht primär für den Rücken deines Pferdes, sondern für die feine Kommunikation.
Die Stangen dienen nämlich nicht nur der Lockerung deines Pferdes, sondern sind auch super für die Kommunikation.
Klar ist es fein, wenn dein Pferd schön die Beine heben kann, aber darum geht es uns heute nicht unbedingt. Es geht nicht um das klassische „Cavaletti-Training“ für den Rücken.
Du weißt ja:
- „Weniger ist mehr.“
- „Wir können nicht nicht kommunizieren.“
–> Deswegen nutzen wir in den Übungen die Stangen für unsere Kommunikation mit dem Pferd.
In den Downloads findest du wie immer auch etwas für dich:
–> Du bekommst eine Liste mit den Übungen für diese Woche für deinen Überblick und darin findest du auch ein „Check Sheet“, in dem du dir für jeden einzelnen Übungsschritt eine Note vergeben kannst. Einmal am Anfang und einmal nach einigen Wochen. So kannst du deine Fortschritte supergut beobachten.
–> Du bekommst ein PDF mit allen Facts, die du für die Übungen brauchst.
MODUL 9 – Loslassen und losgelassen
Praxiswoche 3 – „Kommunikationstraining“
WOW – wir haben schon die letzte Kurswoche. Es ist so verrückt, oder?
Bevor wir loslegen will ich noch, dass du kurz innehältst und überlegst: Wie fühlst du dich? Was sind deine WINS? Wie hat sich die Beziehung zu deinem Pferd oder auch nur dein Blickwinkel verändert?
–> Mein Wunsch-Win für dich wäre: Wenn du nach und nach einen entspannten, freudigen und Zenartigen Blickwinkel auf dich und dein Pferd bekommst, mehr Ruhe und Ommmmh in euer Training kommt und ein „alles kann, nichts muss“-Feeling zwischen euch immer größer und schillernder wird, so dass du und dein Pferd immer feiner und harmonischer miteinander trainieren könnt.
Was meinst du? Bist du auf einem Weg?
Übrigens – alle Übungen und das ganze Pferdemagnet-Feeling kannst und darfst und sollst du unbedingt in dein normales Training übergehen lassen und mit all dem Pferdemagneten-Mindset ins Training mit deinem Pferd jeden Tag ein bisschen mehr durchstarten.
So – und jetzt starten wir in die letzte Woche: Wir widmen diese Woche in den drei Lektionen dieses Moduls noch einmal 100% der Verfeinerung unserer Kommunikation mit dem Pferd:
- Wir starten mit einem achtsamen Trainingsablauf, den du üben kannst.
- Machen 2 schöne kleine Tricks für eine feine Kommunikation und..
- … gehen einen Trainingsparcour aus all unseren bisherigen Lektionen mit Halsring an
- Als ADD-ON gebe ich dir noch eine Idee, wie du die Freiarbeit starten kannst – mit 100% Kommunikationsfaktor und 0% Drillfaktor.
P.s.: Du bekommst natürlich wieder was für dich zum Download:
–> Ich habe dir ein PDF gemacht, in dem du deine Wins der letzten und dieser Woche eintragen kannst. Denn: Wenn wir die Sachen sichtbar machen – werden sie auch echter in unserem Herzen. Du kannst dir die zweite Seite so oft ausdrucken, wie du willst. Nutze sie einfach immer und immer wieder.
–> Außerdem bekommst du auch für dieses Modul ein Überblicks-PDF mit Übungen aus diesem Modul, Inspirationen was du noch machen kannst und einem kleinen Hinweis, was genau du an den jeweiligen Übungen schulen kannst.
Lektion 1 – Trainingsinspirationen mit Kommunikationsfaktor
Unser großes großes Ziel ist es immer feiner in unseren Signalen, immer bewusster in unserer Körpersprache, im positiver und klarer in unserem Mindset und immer besser im Pferdelesen zu werden.
–> Denn all das sind die großen Bausteine für den Pferdemagnet-Faktor, den wir uns zusammen erarbeiten wollen.
Ganz wichtig: Mach dir keinen Stress und habe nicht die Erwartung, dass das alles gleich zu 100% in diesen 12 Kurswochen erledigt ist.
Das ist ein Weg und je nachdem, wo du zu Beginn des Kurses mit dir selbst und deinem Pferd standest, dauert es länger oder kürzer. Vielleicht auch ein Leben lang.
Aber: Der Kurs kann ein Riesensprungbrett und Gamechanger für dich und dein Pferd sein.
Ich bin außerdem superstolz auf dich, weil: Du hast es bis hierhin geschafft, bist dran geblieben und hast dich offen und neugierig auf alles eingelassen.
Mega! Das ist der Anfang von etwas ganz Großem!
- Eine Beziehung zu deinem Pferd, die offen, echt und ehrlich ist.
- Eine Beziehung zu deinem Pferd, die euch beiden Freude macht.
- Eine Beziehung zu deinem Pferd, die glitzert und magisch wirkt!
–> Das Ergebnis: Mehr Leichtigkeit. Mehr Harmonie. Mehr Verständnis füreinander. Mehr Freude aneinander.
–> Und damit: „In the Long run“ auch mehr Erfolge im Training und im Umgang miteinander.
Wir wollen Kommunikation statt Perfektion und Freundschaft statt Kampf, einverstanden?
Wenn wir das in unseren Köpfen klarziehen und manifestieren, wird sich das auf unser Handeln übertragen und wir werden letzten Endes das Meiste dessen erreichen, was zwischen uns und unserem Pferd möglich ist.
In den Downloads findest du wie immer auch etwas für dich:
–> Du bekommst eine Liste mit drei Inspirationsbausteinen für einen achtsamen „Kommunikationstrainings-Ablauf“
Und: Darin findest du auch dein „Check Sheet“, in dem du dir für jeden einzelnen Übungsschritt in den Bausteinen eine Note vergeben kannst. Einmal am Anfang und einmal nach einigen Wochen. So kannst du deine Kommunikations-Fortschritte supergut beobachten.
–> Du bekommst ein PDF mit allen Facts, die du für die Übungen brauchst.
Lektion 2 – Zwei schnelle Tricks
Wir reden weiter :-) mit unserem Pferd
Kommunikation + Spaß = Coole Zeit mit dem Pferd
–> In dieser Lektion bringen wir Kommunikation und Spaß zusammen – das ergibt eine superschöne Zeit mit dem Pferd.
Weil die Tricks und das Training mit dem Target jeweils eine nette und schöne Abwechslung ist, die man immer wieder zwischendurch einbauen kann:
- Tricks machen Spaß und sind einfach ein nettes Kommunikationsding.
- Du kannst sie dir nach und nach mit Leckerli, Liebe und einem Lächeln erarbeiten.
- Du kannst sie zwischendurch als nettes Zwischentask einsetzen oder für Abwechslung sorgen.
Ich gebe dir ein paar simple aber schöne Ideen für euren Einstieg mit:
–> Kann dein Pferd sie schon? Super! Dann kannst du sie jetzt verfeinern und dir analog zu den Tricks einfach weitere eigene Tricks und Ideen überlegen und mit deinem Pferd angehen.
–> Kann es sie noch nicht? Genial! Dann kannst du jetzt damit starten und dir nach und nach weitere Tricks überlegen und analog dazu mit deinem Pferd trainieren.

Die Tricks und Ideen kannst du super für Abwechslung und feine Kommunikation nutzen.
Smile ist zum Beispiel der Lieblingstrick meiner Stute und sie wendet ihn auch an, wenn sie findet, dass sie sich ein Leckerli verdient hat. Sie nutzt ihn also auch zur Kommunikation mit mir:
–> Wenn sie also findet, dass sie sich ein Leckerli für etwas verdient hat, kann es schon einmal sein, dass sie zu mir kommt und mich anflehmt. Frei nach dem Motto: Hallo??!? Das war doch super! Her mit dem Leckerli!
Du siehst also, dass auch durch Tricks und kleine Spielereien eine schöne Kommunikation entstehen kann. Supersüß, oder?
In den Downloads findest du wie immer auch etwas für dich:
–> Du bekommst eine Liste mit Übungen und einem „Check Sheet“, in dem du dir für die zwei Tricks eine Note vergeben kannst. Einmal am Anfang und einmal nach einigen Wochen. So kannst du deine Fortschritte supergut beobachten.
–> Du bekommst ein PDF mit allen Facts, die du für die Übungen brauchst.
–> Das Booklet „Freundschaftsformel“ aus meinem Live-Webinar Anfangs des Jahres – falls du damals nicht dabei warst. Nach dem Prinzip kannst du dir Rituale oder auch Tricks mit deinem Pferd erarbeiten.
Lektion 3 – Be free (mit Halsring)
Zum Abschluss machen wir einen Kommunikationscheck
Du kannst den Parcour frei machen, mit Halsring oder einfach mit deinem Halfter und deinem Strick, wenn du keinen Halsring hast oder das Thema „Freiarbeit“ mit deinem Pferd noch nicht angehen willst.
–> Wenn du dir einen holen willst, kann ich dir unseren Halsring HIER von filogran empfehlen, weil er einen verstellbaren Diamantknoten hat und du ihn super an den Hals deines Pferdes anpassen kannst.
Außerdem würde ich einen Strick mit einem feinen Karabiner nehmen, weil ein großer schwerer Karabiner unangenehm an die Brust deines Pferdes „schlagen“ kann in der Bewegung.
Kommunikationscheck
Weiter gehts: Die Idee hinter dem Kommunikationscheck ist, dass wir unsere Körpersprache verfeinern und die Kommunikation mit unserem Pferd gegenchecken können.
Denn wenn das Halfter wegfällt, fällt auch ganz viel direkte Einwirkung und Kommunikation an der Nase deines Pferdes weg.
Es ist wirklich überraschend, wie viel wir immer noch über unsere Ausrüstung kommunizieren, selbst wenn der Strick lose hängt.
Der Halsring ermöglicht dir aber trotzdem eine gewisse Kontrolle und Verstärkung deiner Signale.
–> Es ist also der perfekte Einstieg in die Freiarbeit. Falls dich Freiarbeit nicht interessiert, ist es trotzdem super, um zu checken wie fein deine Signale schon sind und wie gut ihr miteinander – ohne viel Ausrüstung – kommunizieren könnt.
Ich will dir noch 3 Gedanken mitgeben – denn es gibt 3 Punkte, die du beachten kannst – langfristig – wenn du das Thema „Freiarbeit“ einbauen willst:
- Dein Training ist die perfekte Vorbereitung: Denn das Training für die Freiarbeit beginnt mit jeder einzelnen Trainingsstunde mit deinem Pferd und läuft immer mit. Wenn du also im Alltag und beim Training IMMER Wert auf eine feine, durchdachte und eindeutige Körpersprache legst und du IMMER fein und fokussiert mit deinem Pferd – mit Zügel oder Strick – kommunizierst, fällt irgendwann einfach nur der Strick und du kannst einfach das Gleiche mit der Freiarbeit machen.
- Deine Einstellung ist wichtig: Je freudiger, positiver und motivierter du bist, desto lieber wird dein Pferd mit dir interagieren und Zeit verbringen. Wenn du in Gedanken nicht ganz da bist und nicht eine Art „Kommunikations-Pingpong“ mit deinem Pferd machst, kannst du dein Pferd „verlieren“. Wie beispielsweise ich kurz im Video, weil ich halb in Gedanken bei dem war, was ich dir erzählen möchte.
- Dein Pferd und sein Mindset ist auch wichtig: Gerade in der Freiarbeit ist es wichtig, dass wir unsere Pferde im Blick haben und sie weder mit zuviel Wiederholungen langweilen, noch mit zu schnellen Wechseln überfordern. Denn dann werden sie gehen und ihre Motivation verlieren.
Wenn dein Pferd zwischendurch auch mal weggeht, nimm es mit einem Lachen und ärgere dich nicht.
Mögliche Gründe dafür:
- Vielleicht warst du gerade nicht ganz geistig anwesend
- Deine Signale waren nicht eindeutig
- Dein Training war unter- oder überfordernd
- Du musst die vorbereitenden Lektionen nochmal angehen, damit dein Pferd dich besser verstehen kann
Die Reaktionen deines Pferdes sind einfach nur Informationen. Nimm es nicht persönlich,. sondern interpretiere die Information, setze nochmal neu an und schaue, was du variieren musst.
Bei den Downloads findest du wie immer auch etwas für dich:
–> Du bekommst einen Trainingsparcour mit einer Aufstellung in der Vogelperspektive und alle Facts, die du für den Parcour brauchst.
–> Es gibt natürlich wieder ein „Check Sheet“, in dem du dir für die einzelnen Parcour-Punkte eine Note vergeben kannst. Einmal am Anfang und einmal nach einigen Wochen. So kannst du deine Fortschritte supergut beobachten.
–> ADD ON – Überraschung – Du bekommst ein Add-On PDF mit Tipps und Ideen für deinen Einstieg in die Freiarbeit – ganz ohne Halsring oder Halfter.
Goodbye – Weil der Schluss des Kurses nie das Ende ist
Goodbye – Weil der Schluss des Kurses nie das Ende ist
Erstmal – bevor ich dir noch irgendwas sage:
DU BIST TOLL! ICH FEIERE DICH UND WERFE KILOWEISE KONFETTI FÜR DICH!
Du hast den ganzen Kurs durchgearbeitet, hast dich auf alles eingelassen und das erfordert Mut, Offenheit und Ehrlichkeit.
Ich freue mich wahnsinnig, dass du bis hierhin gekommen bist und habe jetzt nur noch eine Bitte an dich zum Abschluss dieses Kurses:
Lass den Schluss des Kurses nicht das Ende deines Weges zu mehr Magie und Anziehungskraft mit deinem Pferd sein.
- Hol dir den Kurs immer mal wieder hoch und mache Lektionen wieder – Veränderung braucht Zeit und Lernen lebt von Wiederholung
- Entwickle dich weiter und rede mit deinem Pferd. Immer wieder.
- Atme immer wieder tief durch und beobachte dich selbst von außen. Immer wieder.
- Hab Spaß und erinnere dich immer wieder daran zu Lächeln. Immer wieder.
- Werde ein Pferdemagnet – jeden Tag und jede Woche und jeden Monat immer stärker und magischer und anziehender und zufriedener.

Wir lernen von Wiederholungen und unser Gehirn braucht Zeit, bis es umprogrammiert ist. Alte Gewohnheiten haben eine magische Anziehungskraft auf das Gehirn.
–> Deswegen lass dir Zeit und schenke deinem Pferd und dir immer wieder Momente des Durchatmens, des neutralen Beobachtens und des gemeinsamen Ommmmmh.
Ganz wichtig:
- Denke daran, dass das Training und die gemeinsame Zeit vor allem Spaß machen sollen.
- Perfektion ist nicht das Ziel, sondern Authentizität und innere Ruhe.
- Mach alles mit Freude, Geduld und Liebe und hole dir fachliche Hilfe von außen, wenn du nicht weiterkommst.
- Dann habt ihr zusammen eine richtig schöne Zeit.
–> Ich habe dir als Reminder für die wichtigsten „Seelen“gedanken noch ein PDF zum Ausdrucken gemacht – du kannst es dir immer wieder zwischendurch hervorholen, wenn dein Herz es braucht. Du findest es – wie immer – links oben in der Sidebar.
Alles Liebe,
Deine Petra

PS: Hat dir dieser Onlinekurs gefallen? Perfekt, so soll es sein…
Oder gibt es etwas zu verbessern? Dann schreib uns gerne eine Mail an petra@pferdefluesterei.de. Wir schicken dir dafür ein dickes fettes DANKE von Herzen.
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