Artikel aktualisiert am 22.02.2017


Bei der Pferdeflüsterei dreht sich alles um die gute Kommunikation zwischen Pferd und Mensch. Deswegen frage ich auch gerne die Pferde, wie sie uns finden. Ich habe mich also sehr gefreut, dass Pfridolin Pferd meine Interviewanfrage mit einem positiven Wiehern beantwortet hat und ich habe ein paar Körbchen mit Möhren nur ganz wenige Möhrchen dafür rüberwachsen lassen. Pfridolin ist ehrlich, aber dabei immer höflich und fair, schaut mit einem liebevollen Blick auf die Frau und seine Menschen. Eigentlich genauso wie wir Menschen auch mit den Pferden umgehen sollten.

HIER zum Beispiel in einem Interview mit der Stute Honey aus Sandra Schneiders Buch “Denn Ihr fühlt nicht wie wir – Tagebuch eines Pferdes”

Pfridolin: Schungslos offen!

Ein Pferd, das für seine Ehrlichkeit bekannt ist, ist Pfridolin. Der Wallach erzählt auf seinem Blog offen – aber immer mit Humor, Höflichkeit und Respekt uns Menschen gegenüber – wie er das alles findet, was seine Besitzerin (die Frau) mit ihm anstellt. Außerdem hat Pfridolin einen Pferdekrimi verfasst. Mit seinen Hufen getippt:*

So sieht das Pferd die Welt

Pfridolin schreibt auf seiner Webseite (Pfridolinpferd – Ein Pferd geht seinen Weg) über sein Leben mit einer Frau, seinen Pferdekumpels, seinen diversen Liebschaften und wie er als Pferd die Welt wahrnimmt. Außerdem ist er ein begnadeter Krimiautor.Pfridolin_3

Aber neben all diesen Qualitäten, schätze ich besonders seine Ironie und seine Machoallüren seine Bescheidenheit und zarte Zurückhaltung. Und seine wirklich ausgeprägte Geduld mit den Menschen, speziell mit der Frau. Seine Besitzerin neigt offenbar zu pinkfarbenen Pferdeaccessoires, die für ein männlich-markantes Pferd wie Pfridolin natürlich nicht passend sind. Oder sie schneidet immer wieder gerne seine Mähne, was ihr – laut Pfridolin – nicht besonders gut gelingt. Das alles nimmt der Wallach aber mit bewundernswerter Gelassenheit und viel Humor.

Vermutlich bleibt ihm nicht viel übrig, denn Menschen sind bekanntlich nicht die Schlauesten und Schnellsten aus Pferdesicht. Die meiste Zeit verbringt Pfridolin mit seinen Kumpels (zum Beispiel Tinker Faxe) auf der Weide und ab und an muss darf er mit der Frau auf den Platz zur Bodenarbeit oder zum Reitunterricht.

Ich darf zitieren:

“Frau Reitlehrerin hatte eine gute und eine schlechte Nachricht für mich. Die Gute: Ich habe Bauchmuskeln. Die Schlechte: Ich muss sie benutzen. Der Frau geht’s anders, aber ähnlich: Sie hat keine Bauchmuskeln, soll sie aber trotzdem benutzen.” (Zitat Pfridolin Pferd)

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Und soviel “Behind The Scenes” verrate ich dir dann doch. Für ein Promipferd mit eigenem Blog ist Pfridolin erstaunlich bescheiden. Weder wollte er eine besonders dekorierte Box für das Interview, keine Specials Vitamin Waters oder anderes. Einfach nur ein paar Möhrchen und ein Widerristkraulen. Und für die Möhrchen ist er sogar ein paar Schritte Rückwärts gewichen (ihr wisst schon, die Konsequenzfrage: Keine Leckerei, ohne vorher dafür etwas getan zu haben).

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Interview mit Pfridolin über Menschen, Pferde, Mähnenhaarschnitte und die Reiterei:

Pferdeflüsterei: Du bist ein Pferd und du Bloggst über deinen Alltag mit der Frau und deinen Pferdekumpels – wie schwierig ist es mit Hufen auf der Rechnertastatur zu tippen? 

Pfridolin: Oh, das geht schon. Ich habe vom Tierschutzverein eine Sonderanfertigung bekommen.

Pferdeflüsterei: Eine Boxengroße Spezialtastatur vermutlich? Schreibst nur du – also: hast du wirklich keinen Ghostwriter? 

Pfridolin: Nein, aber einen Berater. Mein Freund Faxe unterstützt mich tatkräftig.

Pferdeflüsterei: Wenn man dein Blog verfolgt, dann kommt man ganz schnell an den Punkt, dass das Thema „Mähne“ eine zentrale Rolle spielt – wie stehst du dazu? 

Pfridolin: Obwohl es sonst sehr nett mit der Frau ist, gibt es da etwas, das unsere Beziehung belastet – einmal abgesehen von ihrem unseligen Hang zu rosa Pferdeaccessoires – , und das ist ihr absolutes Unvermögen, geradeaus zu gucken, wenn sie an meiner Mähne herumschnippelt. Ich führe meinen temporären Misserfolg beim anderen Geschlecht hauptsächlich auf meinen mitleiderregenden Stufenschnitt zurück – ich meine, woran soll es denn sonst liegen?

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Pferdeflüsterei: Oooch…. sieht doch schick aus. Ernsthaft, einen ganzen Kerl wie Dich entstellt auch kein Bürstenhaarschnitt. Bevor wir mit den wirklich brennenden Fragen loslegen, also die die mich schwer beschäftigen, wüsste ich gerne ein bisschen was über Dich. Du bist ein Pferd, was für eines bist Du?

Pfridolin: Man sagt, ich wäre ein Hannoveraner. Hannover ist anscheinend eine Stadt, die nur von Pferden bewohnt wird.

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Pferdeflüsterei: Und du hast eine Frau, richtig?

Pfridolin: Genau. Wobei sie eher denkt, dass sie mich hat. Irgendwie ist sie nämlich auf die lustige Idee gekommen, dass sie in unserer Beziehung das Sagen haben will. Und das bloß, weil sie mich gekauft hat.

Pferdeflüsterei: Wie alt bist du und wie lange kennt ihr Euch schon, du und die Frau?

Pfridolin: Also ich bin in den besten Jahren und wir kennen uns schon länger. Damals war die Frau noch schlank und sportlich.

Pferdeflüsterei: Du bist es natürlich immer noch, schlank und sportlich. Wie habt ihr zusammengefunden?

Pfridolin: Ich stand nichtsahnend in meiner Box, da fiel sie mir auch schon um den Hals. Mit Herzchen in den Pupillen. Sie machte einen freundlichen, charakterschwachen Eindruck und hatte Leckerlis in der Tasche. Damals dachte ich mir nichts dabei. Heute weiß ich: Sie hat mich bestochen.

Pferdeflüsterei: War es Liebe auf den ersten Blick bei dir oder hast du vergessen auf den Rest zu achten, weil sie dir Leckerli hingehalten hat?

Pfridolin: Ich will ehrlich sein: Ihre Begeisterung hat mich mitgerissen, und da habe ich sie angelächelt. Zack, war ich im Hänger. Zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, dass ich gern autofahre, weil es da immer Möhrchen gibt. Leider durfte ich bisher noch nie vorne sitzen.

Pferdeflüsterei: Wenn du mich angelächelt hättest, wäre ich sicher auch dahingeschmolzen. Was schätzt du an der Frau?

Pfridolin: Das sie ein großes Herz hat und immer was Leckeres in der Tasche.

Pferdeflüsterei: Und was könnte sie dir gegenüber ändern?

Pfridolin: Sie braucht größere Taschen.

Pferdeflüsterei: Ganz ehrlich, Pfridolin, auf einer Skala von 1 bis 10 – wie gerne magst du es geritten zu werden? (Also die eins wäre „bitte nicht“ und die 10 entspräche einer „das ist sogar besser als Möhrchen“)

Pfridolin: Also die 10 ist illusorisch. So etwas gibt es nicht. Ausreiten ist aber eine 9. Reitstunde ist eine 7, weil es meistens nicht anstrengend ist und wenn was nicht klappt, ist die Frau schuld. Es gibt da auch immer was zu lachen. Ansonsten wird Reiten meiner Meinung nach ziemlich überbewertet. Die Frau sagt, es ist wichtig für die Muskulatur und den Stoffwechsel, und mein Kumpel Faxe, der Tinker, meint, da hätte sie sogar recht. Aber mal ganz ehrlich: diese gesunden Sachen machen euch Menschen doch auch nicht soviel Spaß, oder?

Pferdeflüsterei: Nächste Frage: Was ist gut und was ist schlecht an der ganzen Reitgeschichte – aus deinem Pferdeblickwinkel?

Pfridolin: Es kommt natürlich immer darauf an, wer was mit einem tut. Einerseits ist es schon spaßbefreit, wenn einen die Reiterin in der Bewegung stört. Andererseits kommt man ein bisschen rum und sieht auch mal was anderes. Faxe meint, bei Frau Reitlehrerin wäre es wie Animation am Pool, nur ohne Pool. Abwechslungsreich und unterhaltsam, und trotzdem gesund. Sogar für die Frau, wenn sie erstmal ihre Bauchmuskeln gefunden hat.

Pferdeflüsterei: Wie stehst du als Pferd zum Thema Bodenarbeit?

Pfridolin: Bodenarbeit ist super – Leckerli-Essen am Führseil. Frau Reitlehrerin versucht zwar gerade, meiner Besitzerin etwas anderes einzuflüstern, aber da vertraue ich auf ihre große Vergesslichkeit. Und ihr noch größeres Herz.

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Pferdeflüsterei: Gibt es ein paar Dinge, die du den ganzen Reitern, die hier auch mal lesen, dringend mit auf den Weg geben willst? Du weißt schon, Dinge, die so gnadenlos schlecht laufen in der Reiterwelt..Dinge, die sich aus Pferdesicht dringend ändern müssen?

Pfridolin: Ich glaube, das meiste wissen die schon. Wir Pferde sind keine Sportgeräte, sondern Lebewesen mit einer Seele, mit Bedürfnissen und sozialen Strukturen. Wir zeigen es oft auch nicht, wenn wir Schmerzen haben. Wenn ich der Frau (aus Versehen!) mal auf den Fuß trete, muss die immer gleich sterben. So sind wir nicht. Da muss man als Mensch auch mal sensibel sein und genau hingucken.

Pferdeflüsterei: Wenn du frei wählen könntest, wie würdest du dein Pferdeleben dann gerne gestalten?

Pfridolin: So, wie es jetzt ist, ist es eigentlich gar nicht so schlecht. Tagsüber in der Herde auf der Weide, das hat was. Statt der Box hätte ich allerdings lieber einen Offenstall und eine ruhige, verträgliche Herde. Wegen der Bewegungsfreiheit und persönlichen Entfaltung, wenn du verstehst, was ich meine ;) Da dürften dann zum Beispiel Else, meine Vielleicht-bald-nicht-mehr-Ex-Freundin, und Konrad, das Sportpferd, nicht mitmachen. Bei denen kriegt man ja nachts kein Auge zu und tagsüber kein Bein auf die Erde. Am liebsten hätte ich noch ein paar von Faxes Sorte um mich – gemütliche Tinker, die total in sich ruhen. Wenn sie mir nicht grade das Futter wegessen. Hmpf. Ich glaube, ich denke nochmal darüber nach.

Pferdeflüsterei: Und welche Rolle würde die Frau darin spielen?

Pfridolin: Die dürfte mich gern weiterhin massieren und füttern, das kann sie nämlich gut. Außerdem finde ich sie süß.

Pferdeflüsterei: Wie siehst du die Beziehung von dir und der Frau? Ist sie ein besseres Haustier? Oder ist sie die beste Freundin an deiner Seite?

Pfridolin: Die Frau ist schon ganz in Ordnung. Ich mag sie gern, weil sie so ein großes Herz hat. Sie gibt sich auch immer Mühe und weiß mittlerweile, wo sie mich grade kratzen muss. Und sie hat so putzige Ideen. Manchmal meint sie zum Beispiel, sie wäre kluger als ich.

Pferdeflüsterei: Verrücktes Ding! Aber das bringt mich zu meiner nächsten Frage: Jetzt – wirklich aus persönlicher Neugier – warum meint ihr Pferde immer, uns Menschen beschützen zu müssen, wenn irgendwelche Traktoren, Steine, Planen und andere Monster über den Weg hüpfen? Traut ihr uns nicht zu, dass wir die Monster händeln können?

Pfridolin: Du hast das ja bestimmt alles prima im Griff, aber ich kenn doch meine Besitzerin. Die ruht nicht gerade in sich selbst, wenn du verstehst, was ich meine ;)

Pferdeflüsterei: Wie können wir Euch begreiflich machen, dass wir das Alltagsleben schon ganz gut im Griff haben?

Pfridolin: Wenn ihr das habt, merken wir es auch. Echt jetzt. Und wenn wir dann mal Stress haben und herumhüpfen, darf man das nicht persönlich nehmen. Also nicht wie die Frau, zum Beispiel. Die macht da gleich ein Beziehungsdrama draus und wirft mir vor, undankbar zu sein. Sie würde soviel Zeit und Geld in mich reinstecken und ich würde mich jetzt so schlecht benehmen. Sie tut dann so humorvoll, mit Augenzwinkern und so, aber sie meint das mindestens ein bisschen ernst.

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Pferdeflüsterei: Ich persönlich hole mir ja bald meine Jungstute nach Deutschland in ihr neues Zuhause. Du hast auch schon erste Ansprüche auf Sie angemeldet und scharrst bestimmt schon mit den Hufen.. aber zurück zum Interview: hast du ein paar Tipps für mich, was ich vielleicht von Anfang an tun oder lassen sollte, damit wir gleich eine gute Beziehung miteinander finden?

Pfridolin: Da setze ich ganz auf deine Intuition. Bei euch stimmt die Chemie, dann passt der Rest auch. Beziehungsweise du lernst, wie es geht. Wenn du Hilfe beim Widerristknabbern brauchst, stelle ich mich gern zur Verfügung.

Pferdeflüsterei: Ich richte es ihr aus. Und von deiner spanischen Fernverlobten soll ich dich noch fragen: Was Dir eigentlich so gut an ihr gefällt? Ist es ihre rassige Mähne? Oder der knackige Pferdepopo oder doch ihr  fluffiges Fell? Unter uns: Typisch Frau! Sie will einfach Komplimente hören…

Pfridolin: Petra, ich finde, wir beide haben einen ganz großartigen Geschmack. Ein schickes Stütchen mit einem netten Charakter – wer da nicht schwach wird, ist selbst schuld. Ich hoffe nur, sie mag zackelig geschnittene Mähnen.

Pferdeflüsterei: Bestimmt! Vielen Dank für das Interview, liebe Grüße an Faxe, Else und die Frau und natürlich nochmal ein Danke-Präsent für dich *Möhrchenkorb rüberschieb*

 

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13 Kommentare zu “Was denken Pferde eigentlich? Pfridolin verrät es dir

  1. Line sagt:

    Hahaha! :)
    Ich kann immer nur herzlich lachen, wenn ich etwas von Pfridolin lese! Einfach wunderbar, dieser trocken ehrliche Humor mit doch immer wieder hilfreichen Hinweisen für uns Reiter. Sehr, sehr gut. Danke Dir Petra für die Fragen, und danke Pfridolin für die wunderbaren Antworten!
    Alles Liebe,
    Line

    • Petra sagt:

      Das wird vermutlich auch eines der wenigen Male in meinem Leben sein, dass ich ein Pferd interview. Er ist aber auch ein intelligenter, illustrer und spannender Gesprächspartnr :-) Alles Liebe, Petra

  2. Dani sagt:

    Knutschaaaaa an Pfridolin :-) Falls ich dich mal besuchen komme bekommst du extra viele Leckerchen :-) Prada nehme ich dann selbstverständlich auch mit ;-)

    • Petra sagt:

      Das wird dann ein Frauenoverflow für den armen Kerl ;-) Prada, meine Kleine, Else und Du und noch Leckerchen – ein Fest! ;-)

  3. Jutta Biermann sagt:

    Hi!

    Herrlich! Ich höre da so oft meinen "Ehemann" (seit bald 16 Jahren sind wir verheiratet, und am liebsten lasse ich mich von ihm durchs Gelände und über Stoppelfelder tragen)!

    Darf ich folgenden Passus zitieren? Der ist nicht nur toll formuliert, sondern auch so zutreffend:

    "Wir Pferde sind keine Sportgeräte, sondern Lebewesen mit einer Seele, mit Bedürfnissen und sozialen Strukturen. Wir zeigen es oft auch nicht, wenn wir Schmerzen haben. Wenn ich der Frau (aus Versehen!) mal auf den Fuß trete, muss die immer gleich sterben. So sind wir nicht. Da muss man als Mensch auch mal sensibel sein und genau hingucken."

    Und auf diese Seite verlinken von meiner Homepage aus?

    Gruß von der noch immer schmunzelnden
    Jutta

    • Petra sagt:

      Hallo Jutta, wie schön, dass Dein Ehemann Dich trägt – meiner weigert sich noch ;-) Klar darfst Du zitieren und auf uns verlinken :-) Ich freue mich! Liebe Grüße, Petra

  4. Pfridolin Pferd sagt:

    Vielen Dank, ihr Lieben! Für euch geb ich doch gern Interviews. Und für Möhren und andalusische Fernverlobte erst recht :)

    Jutta, du darfst das natürlich sehr gern zitieren. Es ist ja für einen guten Zweck.

    Was das verlinken auf die Pferdeflüsterei betrifft, hat Petra sicher nichts dagegen. Oooder, Petra? Im Zweifel verlinkst du halt auf meine Seite, die ist lustiger :)

    Ganz liebe Grüße
    Euer Pfridolin

    • Petra sagt:

      Hach Pfridolin, natürlich werde ich der andalusischen Fernverlobten das Interview vorlesen und ihr Fotos von Dir zeigen. Ich berichte Dir dann, ob sie Herzchen in den Pferdeaugen bekommen hat :-)

      Jetzt knabbere ich noch ein Trost-Möhrchen und schluchze in mein Taschentuch, weil ich mich doch so bemühe waaaaaahnsinnig lustig zu schreiben *schnief* und schicke *schluchz* (schwer getroffene) liebe Grüße

  5. Pfridolin Pferd sagt:

    Also die Frau isst in schwierigen Situationen immer Schokolade – ich weiss ja nicht, ob Möhren denselben Effekt haben… Faxe sagt, man muss bei sowas aufpassen und sollte die Möhren lieber den Pferden überlassen.

    Ich weiss nicht, ob das stimmt, aber weil ich dich lieb habe, mache ich mir (natürlich) Sorgen um deine Gesundheit. Um die Pferdeflüsterei mache ich mir keine Sorgen, denn die ist bei dir in den besten Händen.

    Weil du nämlich nicht so ungeschickt wie die Frau bist – dann kann man nämlich auch mal was Vernünftiges schreiben :)

    Liebe Grüße
    Dein Pfridolin

    P. S.: Ich will ja nicht drängeln, aber was ist mit den Herzchen in den Augen?

    • Petra sagt:

      Andersherum wäre vermutlich nicht so doll – also Du die Schokolade und die Frau die Möhrchen? Ich persönlich liebe Möhrchen, die knackig frischen, direkt vom Bauernhof *eins rüberschieb* Da Faxe ja auch so ein kluger Kerl ist, glaube ich Euch beiden einfach mal und überlasse die Möhrchen in Zukunft Euch :-) Liebe Grüße, auch an Faxe und die Frau, Petra P.S.: Ich hab ihr bislang nur von Dir erzählen können, ich fahre ja erst im Januar nach Andalusien. Aber ich kann es kaum abwarten, wie sie Dich findet. Als ich ihr vom Interview erzählt habe und Deiner Stoppelmähne hat sie kurz misstrauisch geschaut, aber als ich dann die Pinkfarbenen Accessoires erwähnt habe, war sie wieder ganz begeistert. Sie findet es wohl mutig, wenn ein Mann zur Farbe Rosa steht. So "muy muy Fashionable" – also irgendwas in der Art hat sie vor sich hingebrummelt :-)

  6. Pfridolin Pferd sagt:

    Danke für die Möhrchen :)

    Da man offensichtlich mit pinkfarbenen Accessoires Stoppelmähnen optisch optimal abfangen kann, sehe ich jetzt vieles anders. Eventuell bahnt sich sogar eine Wunderheilung an. Faxe meinte ja schon immer, dass Berry die einzig wahre Farbe für uns Kerls ist! *zur Kleinen rüberwink*

  7. Nortrud sagt:

    Das Interview mit Pfridolin finde ich sooo toll! Ich stelle ihn mir pinkfarben angezogen mit Stufenschnitt wirklich liebreizend vor. ich habe so geschmunzelt.

    • Petra sagt:

      Ja, der Pfridolin ist ein Unikum. Er hat sogar schon einen eigenen Krimi geschrieben – das muss man als Pferd mit vier Hufen erst einmal schaffen ? Liebe Grüße, Petra

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