Du willst mal wieder Futter bestellen? Oder Du bist im Reitbedarf und da lachen Dich verschiedenste Futterpackungen an. Deine Stallbetreiberin schwört auf Müslis? Aber die Boxnachbarin hält Müslis für das große Grauen. Die eine will nur Heu ad libitum*, der andere findet dass zu viel Hafer schadet. Wie geht zu Beginn der Sommersaison das Anweiden richtig? Welche Kräuter braucht Dein Pferd?

Wusstest Du zum Beispiel schon, dass Pferde permanent fressen müssen, weil sie sonst Magengeschwüre bekommen können? Viele Probleme können durch schlechtes Futter ausgelöst und über gutes Futter gelöst werden. Aber was ist gutes und was ist schlechtes Futter?

Do’s und Dont’s beim Füttern

So viele Fragen schwirren im Kopf herum. Was darfst Du Deinem Pferd geben und was nicht. Pferde sind ausgeklügelte Organismen. Wenn Du fütterst greifst Du in diesen Organismus ein. Falsches Futter kann Koliken oder Hufrehe auslösen. Gutes Futter kann Dein Pferd vor Parasiten und Krankheiten schützen. Aber was ist gutes Futter und artgerechte Fütterung?

Mittagessen

Bist Du verwirrt? Ich auch! Deswegen habe ich für Dich ein Interview mit der Futterexpertin Katrin Skaletz von „NATÜRLICH PFERD“ geführt. Sie beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Futterfrage: Wie sieht gesunde und artgerechte Pferdefütterung aus?

Der Auslöser: Ihr Pferd ist an einer chronischen Kehlkopfentzündung erkrankt und keiner konnte helfen. Keine Therapie, kein Tierarzt. Da hat sie beschlossen die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Sie hat sich intensiv mit alternativen Heilmethoden, Veterinärmedizin, Pferdeanatomie und artgerechter Pferdefütterung beschäftigt.

Pferd und Katrin

Verblüffend, aber wahr: Ihr Pferd wurde wieder gesund, vor allem durch eine artgerechte und angepasste Ernährung mit den richtigen Kräutern.

Katrin und Pferd

Nach mehreren Weiterbildungsseminaren wissenschaftlicher Recherche und vielen Jahren Praxiserfahrung hat sie „NATÜRLICH PFERD“ gegründet. Katrin macht ausführliche Futterberatungen und passt die Futtermischungen an jedes Pferd einzeln an. Sie hat auch für mich eine Futterberatung gemacht:

Du findest sie HIER wenn Du Dir einen Eindruck von einer Futterberatung machen willst

Ein Interview über Pferdefutter, Kräuter und die größten Futterfehler mit Katrin Skaletz, Futterexpertin von NATÜRLICH PFERD:

Petra von Pferdeflüsterei: In vielen Ställen sieht Fütterung wie folgt aus: Eine Raufe Heu in die Box, dazu eine Schippe Getreide und ein bisschen ÖL fürs Fell und den Glanz. Wenn man aber weiß, dass Pferde zu Magengeschwüren neigen, wenn sie nicht permanent kleine Mengen fressen und vor allem Raufutter für ihre komplizierte Magenanatomie brauchen, scheint das nicht der richtige Weg zu sein. Kann man sein Pferd mit der falschen Fütterung wirklich krank füttern?

Katrin Skaletz: Ja, definitiv! Der Verdauungstrakt des Pferdes ist darauf ausgelegt quasi ständig kleine Futtermengen aufzunehmen. Fresspausen macht das Pferd natürlich, aber freiwillig nie länger als 2-3 Stunden. Und hier geht’s schon los. Wenn man nur zwei kleine Rationen Heu am Tag füttert, üblich ist morgens und abends, dann ist das Pferd meist schon nach 2-3 Stunden fertig mit Fressen. Bis zur nächsten Heuration bleiben aber noch 8-10 Stunden. Nach spätestens 4 Stunden Futterkarenz nimmt der Verdauungstrakt schaden. Zuerst der Magen und dann der Darm. Pferde produzieren ständig Magensäure, deren pH-Wert maßgeblich durch den Speichel reguliert wird. Produziert wird der Speichel aber nur, wenn sich auch Futter im Maul befindet. Bis zu 5 Liter Speichel kann ein Pferd für 1 kg Heu produzieren, nur um sich mal die Menge vorstellen zu können. Bleibt das Futter aus und wird entsprechend kein Speichel gebildet, übersäuert der Magen und es kommt unweigerlich zu Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüren, Darmschleimhautentzündungen, Koliken…

Doch das ist nicht das einzige Problem! Durch die langen Fresspausen und die zu geringen Heumengen kommt es nicht nur zu Magenschmerzen, sondern auch dazu, dass das Pferd sein Kaubedürfnis nur unzureichend befriedigen kann. Die Pferde beginnen damit Stroh zu knabbern, sofern überhaupt welches zur Verfügung steht. Ansonsten greifen sie auch gern auf Holz zurück (z.B. Boxenwände). Hier besteht die große Gefahr von Verstopfungskoliken. Weiterhin findet beim Pferd eine große Frustration statt, welche wiederum zu Verhaltensstörungen führen kann (Weben, Koppen, ständiges im Kreis laufen, aggressives Verhalten,…)

Petra von Pferdeflüsterei: Fangen wir also mal ganz einfach an – wie sieht gute Pferde-Fütterung für dich aus?

Katrin Skaletz: Als erstes sollte jedem Pferd Heu zur freien Verfügung stehen. Bei leichtfüttrigen Rassen kann man sich mit Heunetzen behelfen, wobei hier zu beachten gilt, dass die Heunetze nicht zu hoch angebracht sind und zumindest im Winter, wenn kein Weidegang stattfindet, etwa die Hälfte der täglichen Heuration vom Boden gefüttert wird. Heunetze reduzieren zwar die Futtermenge, haben aber den großen Nachteil, dass die unnatürliche Fresshaltung zu weiteren Problemen wie Muskelverspannungen, falscher Abrieb der Zähne, unzureichende Dehnung des Rückens,.. führen kann.

Ganz wichtig ist auch die Heuqualität, nicht nur im Hinblick auf die Bakterien- und Pilzbelastung. Das Heu sollte möglichst artenreich sein.

Pferdekräuter

Damit ist die Grundversorgung erst einmal gesichert. Die meisten Pferde, die nur Freizeitmäßig genutzt werden brauchen keine weiteren Zulagen wie Hafer o.ä. 

Pferd und Katrin

Petra von Pferdeflüsterei: Es gibt ja auch die Lager, die sagen: Bitte keine Gewohnheiten, sonst werden die Pferde fordernd und unruhig. Andere die sagen: Pferde brauchen klare Futtergewohnheiten, weil sich Darm und Magen und der ganze Organismus auf die Zeiten einstellen – wie siehst Du das?

Katrin Skaletz: Genauso wie wir Menschen haben Pferde einen Biorythmus, der von der Natur vorgegeben wurde. Wenn Heu ad libitum zur Verfügung steht, muss ich mir keine Sorgen machen, dem gerecht zu werden, denn das Pferd kann so frei entscheiden, wann es Futter aufnimmt und wann nicht.

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Bei der Kraftfuttergabe oder wenn Heu rationiert gefüttert wird, gewöhnen sich die Pferde natürlich an fixe Zeiten (Psyche). Aber der Verdauungstrakt, dass heißt der Körper, kann sich nicht darauf einstellen! Wie bereits beschrieben, produziert ein Pferd ständig Magensäure und nur dann Speichel, wenn es etwas kaut. Die Speichelproduktion in Erwartung von Futter, so wie man es bei Hunden beobachten kann, funktioniert beim Pferd nicht. Interessant ist auch zu beobachten, dass Pferde, die Heu zur freien Verfügung haben, wesentlich gelassener an die Kraftfutterzulage heran gehen. Ein komplettes Durchdrehen, wie man es von Boxenpferden mit rationiertem Heu kennt, habe ich persönlich bei ad libitum gefütterten Pferden noch nicht beobachten können.

Ich sehe also kein Problem mit fixen Fütterungszeiten, sofern das Pferd genug Raufutter bekommt, dass es bis zur nächsten Ration ausreicht.

In Ruhe kauen

Petra von Pferdeflüsterei: Jedes Pferd ist anders, richtig? Von welchen Parametern machst Du Deine Fütterungsempfehlungen abhängig?

Katrin Skaletz: Nun, grundsätzlich muss ich mit dem auskommen, was mir die Besitzer mitteilen. Also Rasse, Alter, Geschlecht, Größe, Arbeitsleistung…des Pferdes. Von Rationsberechnungen und Bedarfswerttabellen halte ich überhaupt nichts und die Praxis hat auch gezeigt, dass diese Berechnungen nicht sinnvoll sind. Jedes Pferd muss ganz individuell betrachtet werden und es nützt überhaupt nichts ein Pferd in ein Schema zu pressen. Das geht in der Regel nach hinten los. Der Austausch mit dem Besitzer ist hier der wichtigste Punkt und nur danach richten sich meine Empfehlungen. Von Pauschalisierungen halte ich nichts!

Kräuter

Petra von Pferdeflüsterei: Was gehört in jeden Stall oder in jede Weide – vom Salzleckstein* bis zum Kräuterheu aus Deiner Sicht?

Katrin Skaletz: Heu, Heu, Heu artenreich und von einwandfreier Qualität, Stroh, Salzleckstein (am besten naturbelassen wie zum Beispiel Himalayasalz*) und natürliche Zusätze wie verschiedene Kräuter, Äste zum Knabbern, Karotten, ab und an ein Apfel darf auch mal sein. Die Weide muss gut gemanagt werden, um ein Überweiden zu verhindern und möglichst vielen Pflanzen die Chance geben zu wachsen. Ein Kräuterstreifen kann auch angelegt werden, wo man ab und an die Pferde dazu lässt und sie sich selbst in der Naturapotheke bedienen dürfen.

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Petra von Pferdeflüsterei: Getreidefreies Futter – wieder so ein neuer Trend. Was braucht das Pferd aus Deiner Sicht wirklich?

Katrin Skaletz: Es kommt darauf was das getreidefreie Futter enthält. Oft werden die Abfälle verschiedener Industriezweige genutzt wie Obsttrester, Sonnenblumenkernschalen, … dem stehe ich verständlicher Weise nicht positiv gegenüber. Auch Reiskleie ist in solchen Futtermitteln häufig anzutreffen und natürlich Melasse und synthetische Zusatzstoffe.

Ein gutes getreidefreies Futter sollte erstens die Kautätigkeit anregen (und das nicht nur in der Produktbeschreibung), keine Pseudogetreide wie Reis enthalten und auch keine Abfälle/Nebenprodukte. Die Zutaten sollten so naturbelassen wie möglich sein, nur dann hat man den optimalen Nutzen für das Pferd.

Petra von Pferdeflüsterei: Dann gibt’s ja die tausend Müslis und Futterzusätze, die die Industrie anbietet. Was denkst Du über die Müslis; Melasse, Bierhefe und Getreidefuttergeschichten. Pferde sind doch ursprünglich gar nicht für so viel Getreide gemacht. Kann das also vielleicht sogar Krankheiten auslösen?

Katrin Skaletz: Getreide gehört erst einmal nicht ins Pferd, es sei denn man braucht wirklich einen Energieschub, weil der Energiebedarf nicht über das Heu gedeckt werden kann. Der Organismus eines Pferdes ist nicht darauf ausgelegt hochglykämische Futtermittel wie Getreide und Melasse ständig zu verarbeiten. Zudem sind alle Getreide säurebildend (Säure-Basen-Haushalt)und können zu einer Übersäuerung und damit zu weiteren Krankheiten wie degenerativen Gelenkerkrankungen und Stoffwechselstörungen führen, Übergewicht und daraus folgend EMS sind auch möglich. Die Liste ist lang.

Wenn es denn einen Energieschub braucht, dann sollte man auf reines Getreide zurückgreifen. Die bestgeeignetsten Getreidesorten sind Hafer und Gerste. Hafer liefert schnelle Energie und kann roh (als ganzes Korn) verfüttert werden, Gerste liefert etwas langsamere Energie und sollte vor dem füttern frisch gequetscht werden, da die Verdaulichkeit von Gerste im rohen Zustand nicht optimal ist.

Auch kaltgepresste Öle* kommen als Energielieferanten in Frage und können die Getreideration reduzieren oder ganz ersetzen. Der Vorteil von pflanzlichen, kaltgepressten Ölen liegt darin, dass sie neutral sind(Säure-Basen-Haushalt)und so nicht zu einer Übersäuerung beitragen.

Bierhefe* ist ein sehr guter Futterzusatz, denn sie liefert dem Pferd viele B-Vitamine, die wiederum an der Bildung von Enzymen und vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt sind und die gesunde Darmflora unterstützen. Ich bevorzuge allerdings die reine Bierhefe, also ohne Treber (Getreiderückstände).

Pferdefutter

Petra von Pferdeflüsterei: Gute Müslis, schlechte Müslis: Bist Du ganz gegen Zusatzfutter oder gibt es auch pferdegerechtes Zusatzfutter?

Katrin Skaletz: Hm…schwierige Frage! Müslis sind oft weniger als ideal für das jeweilige Pferd. Sie enthalten in der Regel thermisch aufgeschlossene Getreidesorten wie thermisch aufgeschlossene Gerste und Mais. Das Problem dabei ist, dass durch die hohe Hitze (bis 250°C), dem das Getreide ausgesetzt wird, die Proteine denaturieren, dass heißt sie werden zerstört und stehen dem Pferd so nicht mehr zur Verwertung zur Verfügung. Die Vitamine, die im Getreide enthalten sind, halten diese hohen Temperaturen nicht aus. Auch Spurenelemente wie Selen sind Hitzeempfindlich.

Man könnte ja jetzt behaupten: „Macht ja nix. Sind eh ganz viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zugesetzt.“

Das ist leider eine grobe Fehleinschätzung. Denn eine Pflanze kommt ja nicht nur mit den Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen daher, sondern sie bringt noch viele Tausend andere Stoffe mit, die zur Verwertung beitragen. Zudem hat sich die Natur ja was dabei Gedacht jeder Pflanze unterschiedliche Anteile von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zu geben. Durch die Pflanzenvielfalt sind Pferde optimal versorgt und das sollte auch das Ziel in der heutigen Fütterung sein. So artenreich wie möglich! Und möglichst keine Chemie.

Ein weiterer Umstand kommt noch hinzu. Die Zusatzstoffe wurden entweder aufgrund des Einkaufspreises gewählt (Profit steht immer im Vordergrund) und/oder anhand irgendwelcher Bedarfswerttabellen und Futterwerttabellen. Das Individuum Pferd, die individuellen Haltungs- und Fütterungsbedingungen werden dabei vollkommen außer Acht gelassen. Es sind Massenprodukte, die selten wirklich zu eben diesem Pferd passen.

Petra von Pferdeflüsterei: Gibt es gängige Futterfehler, die Dir immer wieder begegnen und die Du gerne ausmerzen würdest?

Katrin Skaletz: Ja. Die standardmäßige Gabe von Mineralfutter ist mir ein Dorn im Auge. Wie bereits beschrieben sind die Zusammensetzungen der synthetischen Zusatzstoffe ganz oft nicht passend und auch häufig gar nicht notwendig. Alle Mikronährstoffe bedingen sich gegenseitig. Beispielsweise kann es dazu kommen, dass mein Pferd mit dem Grundfutter ausreichend mit Kupfer versorgt ist. Vorgegaukelt wird uns aber, dass im Grundfutter nicht genug Kupfer drin wäre und entsprechend wird allen Mineralfuttern Kupfer in nicht zu geringen Mengen zugesetzt. Ist mein Pferd aber ausreichend damit versorgt und bekommt zusätzlich mit dem Mineralfutter mehr Kupfer als es eigentlich braucht, kann es zu einem Mangel an Zink kommen (Wechselwirkung) und letztlich zu Leberschäden, da Kupfer in der Leber gespeichert wird.

Mineralfutter und vollvitaminisierte und mineralisierte Müslis sind in meinen Augen die größte Fehlentwicklung in der Pferdefütterung.

Petra von Pferdeflüsterei: Was hältst Du von industriell hergestellten Vitaminen – schaden sie mehr als zu nützen?

Katrin Skaletz: Ich halte gar nichts von synthetischen Vitaminen zumal sie alle, außer Vitamin E, vom Pferd selbst bzw. von dessen Darmbakterien produziert werden. Studien am Menschen haben schon deutlich gezeigt, dass synthetische Vitamine nicht den erhofften Nutzen bringen, sondern Erkrankungen wie Krebs und Diabetes begünstigen und die Mortalität erhöhen. Das lässt den Rückschluss zu, dass auch unsere Pferde nicht davon profitieren.

In akuten Mangelsituationen wie bei der Stoffwechselstörung KPU kann es natürlich sinnvoll sein, dem Pferd zumindest vorübergehend das entsprechende Vitamin zu supplementieren, aber dies sollte kein Dauerzustand sein!

Wenn das Pferd eine halbwegs gesunde Darmflora hat und keine Stoffwechselstörung, die die Supplementierung notwendig machen würden, gibt es absolut keinen Grund synthetische Vitamine dazu zu füttern.

Natürliche Alternativen gibt es genug!

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Petra von Pferdeflüsterei: Ich habe mal gelesen, dass eine Apfelessigkur, einmal im Jahr, über ein paar Wochen, dem Darm helfen kann, wieder etwas fitter zu werden*. Als Kur – stimmt das? Und gibt es da noch mehr „Hausmittel“, die wir in das Pferdefutter integrieren können für die Pferdegesundheit?

Katrin Skaletz: Ja, das stimmt. Apfelessig sollte in keinem Stall fehlen! Apfelessig enthält sehr viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, dazu Pektin. Er stärkt das Immunsystem, reguliert die Verdauung und verhindert ungesunde Gärungsprozesse. Man kann ihn als Kur verwenden oder, wie ich es in diesem Fall bevorzugen würde, 2-3 mal pro Woche über das Futter geben.

Immun-Fit

 

Noch mehr Hausmittel – zum Beispiel auch bei der Insektenplage im Sommer oder bei Ekzemer-Pferden findest Du hier: PFERDEBIESTER.de

Petra von Pferdeflüsterei: Etwas, das alle Pferdebesitzer jedes Jahr wieder umtreibt ist das „Anweiden“ – nach der Wintersaison. Wie sollte man das im Idealfall machen?

Katrin Skaletz: Oh ja…das „richtige“ Anweiden wird jedes Jahr auf´s Neue heiß diskutiert.

Ich denke, man muss das individuell entscheiden!

Habe ich ein gesundes Pferd und eine halbwegs artenreiche Weide, kann das Anweiden durch aus in 1-2 Wochen durchgezogen werden. Habe ich aber ein Pferd, welches anfällig für Hufrehe und/oder Durchfall ist und dazu vielleicht noch eine Weide auf der nur Hochleistungsgras wächst, sollte man sich Zeit lassen und da kann das Anweiden schon mehrere Wochen dauern.

Petra von Pferdeflüsterei: Und was sind die Do’s und Dont’s, die Dir als Futterexpertin beim Anweiden auffallen?

Katrin Skaletz: Auf keinen Fall sollte man sein Pferd einfach auf die Koppel stellen ohne ihm zumindest eine kurze Eingewöhnungszeit zu geben Auch Pferde, die normalerweise nicht anfällig für Hufrehe oder Durchfall sind, brauchen ein paar Tage um sich an das frische Futter zu gewöhnen. Die Darmbakterien haben mehrere Monate nur Heu gesehen und müssen sich auch erst wieder an das Saftfutter gewöhnen.

Man kann diesen Prozess verkürzen, indem man seinem Pferd über den Winter und im Frühjahr häufiger Saftfutter wie Karotten und Äpfel füttert.

Petra von Pferdeflüsterei: Stichwort Heu. Gute Qualität soll es sein. Was macht denn gute Qualität aus bei Heu? Also: Worauf sollte ich als Pferdebesitzer achten?

Katrin Skaletz: Die Qualität des Heus wird einerseits durch die Bakterien- und Pilzbelastung bestimmt und andererseits vom Artenreichtum und der Beschaffenheit/Struktur.

Achten sollte man unbedingt darauf, dass das Heu frei von Schimmelbefall ist und entsprechend nicht staubt. Weiterhin sollte es artenreich sein und nicht nur aus Hochleistungsgras bestehen. Ein hoher Kräuteranteil ist von großem Vorteil.

Hinzu kommt die Struktur. Der erste, späte Schnitt ist am besten für Pferde geeignet, da er sehr viel Rohfaser enthält und das Kaubedürfnis am besten befriedigt. Im Winter bei schwerfüttrigen Pferden darf es auch schon mal der zweite Schnitt sein, da dieser weniger Rohfaser enthält und die Pferde entsprechend mehr aufnehmen. Das ist wesentlich gesünder als Getreide oder Rübenschnitzel zu füttern.

Petra von Pferdeflüsterei: Wie viel Heu braucht ein Pferd pro Tag*

Katrin Skaletz: Das kann man nicht pauschalisieren! Es gibt Vorgaben von 1,2-2 kg pro 100kg Körpergewicht, dies ist aber erfahrungsgemäß viel zu wenig, vor allem in den Wintermonaten.

Man sollte sein Pferd beobachten und ganz individuell entscheiden wie viel Heu es benötigt. Denn die benötigte Heumenge ist ja nicht nur von der Rasse abhängig, sondern von den Haltungsbedingungen, der Bemuskelung (Muskeln verbrauchen mehr Energie) und von den individuellen Stoffwechselfunktionen.

Petra von Pferdeflüsterei: Es gibt ja immer wieder die Diskussionen ob Heu „ad libitum“ oder nicht – wie siehst Du das?

Katrin Skaletz: Heu ad libitum kommt den natürlichen Bedingungen am nächsten, beugt Erkrankungen des Verdauungsapparates vor und ist somit für mich absolut erstrebenswert!

Petra von Pferdeflüsterei: Welche Kräuter sollten öfter mal auf den Pferdespeiseplan und warum? Sollte man das auch immer individuell sehen?

Katrin Skaletz: Oh ja, unbedingt! Brennessel, Löwenzahn, Gänseblümchen, Spitzwegerich, Birkenblätter und –zweige, Schafgarbe, verschiedene Samen und Früchte wie Leinsamen, Sonnenblumenkerne Hagebutte und viele andere Kräuter kann man immer wieder dem Futter beimischen. Sie liefern viele Mikronährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die das Pferd zur Gesunderhaltung braucht. Das hat auch nichts mit einem therapeutischen Einsatz zu tun, sondern dient der Aufwertung des Speiseplans. Das ist ganz wichtig, wer sein Pferd artgerecht und naturkonform füttern möchte.

Grundsätzlich gilt: Je artenreicher das Heu, desto weniger muss man zufüttern.

Pferd Wiese

Petra von Pferdeflüsterei: Du machst auch Beratungen – wie läuft so etwas ab?

Katrin Skaletz: Nun ja…als erstes muss man das Futterberatungsformular ausfüllen. Durch dieses erhalte ich schon mal viele wichtige Informationen wie Rasse, Geschlecht, Alter, Haltungsbedingungen, bisherige Fütterung etc. und natürlich, was der Ratsuchende gern wissen möchte. Manchmal bleibt es nicht aus, dass ich nochmal genauer nachfragen muss, um nicht spekulativ antworten zu müssen, aber das ist eher die Ausnahme.

Anhand der mir gelieferten Informationen erstelle ich dann eine ausführliche Beratung mit vielen wichtigen Tipps und Ratschlägen sowie Informationen über die Physiologie des Pferdes. Auch Links und Buchtipps zu externen Informationen gebe ich gern. Natürlich abhängig von der Fragestellung.

Es kann auch schon mal vorkommen, dass ich auf mir bekannte Trainer oder Spezialisten verweise, wenn ich das Gefühl habe, das eine bloße Futterumstellung oder Kräuterkur nicht ausreicht um das Problem zu lösen.

Petra von Pferdeflüsterei: Nehmen wir mal ein Beispiel 😉 Meine Jungstute. Sie ist jetzt 3,5 Jahre alt, eine Quarterstute. Bislang ist sie in Andalusien groß geworden. Nun kommt sie nach Deutschland. Andere Gräser, anderes Heu. Wie soll ich sie umstellen? Wie angrasen? Hast Du da Tipps für alle Importpferdebesitzer?

Katrin Skaletz: Ganz wichtig, wenn man ein Pferd importiert ist, dass man sich anschaut wie die bisherigen Haltungs- und Fütterungsbedingungen sind. Dann kann man ein Konzept/einen Futterplan erstellen, der es dem Pferd erleichtert sich umzustellen. Wie das dann im Detail aussieht, findest du in deiner Futterberatung.

HIER geht’s lang zur Futterberatung von Carey, Pferdeflüsterei-Jungstute und drittes Redaktionsmitglied

Petra von Pferdeflüsterei: Die wirklich toll geworden ist. Ich danke Dir sehr. Auch für das Interview!  

MEHR Infos zu Katrin Skaletz und NATÜRLICH PFERD:

Petra von Pferdeflüsterei: Worauf achtetest du beim Einkauf deiner Kräuter und bei der Herstellung deiner Kräutermischungen und worin unterscheidest du dich vielleicht auch von vielen anderen Futterherstellern?

Katrin Skaletz: Ich achte besonders darauf, dass ich die Kräuter in einer Qualität bekomme, die ich auch für mich selbst nutzen würde, dass heißt für mich ist der Mindestanspruch Lebensmittelqualität. Wenn ich die Kräuter in Apothekenqualität bekomme, finde ich das natürlich noch besser, aber das ist nicht immer gegeben, da die Mengen beschränkt sind und jahreszeitlich schwanken. Wobei anzumerken ist, dass Kräuter in Lebensmittelqualität nicht unbedingt schlechter sind. Sie unterliegen einfach nicht ständigen Kontrollen bezüglich des Wirkstoffgehaltes. Heißt nicht, dass weniger Wirkstoff enthalten ist.

Bei meinen Kräutermischungen achte ich darauf, dass sie auch wirklich wirksam sind. Kräutermischungen, die therapeutisch eingesetzt werden sollen (zum Beispiel bei Husten oder Magen-Darmbeschwerden), sind meist nicht wirksam, da sie aus zu vielen Einzelkräutern zusammengesetzt sind. Maximal 5 verschiedene Kräuter sollte eine Kräutermischung enthalten. Auf Wirksamkeit teste ich meine Mischungen entweder an meinen eigenen Pferden oder an den Pferden von Bekannten und Freunden und erst dann verkaufe ich sie auch im Shop.

Ich unterscheide mich von anderen Futtermittelherstellern dadurch, dass ich flexibel bin und auch auf individuelle Kundenwünsche eingehen kann. Ich kümmere mich um meine Kundschaft (sofern das erwünscht ist), frage nach wie es den Pferden geht und ob es Verbesserungspotenzial gibt. Ich bin sehr engagiert und versuche für jedes Pferd-Mensch-Paar die beste Lösung zu finden. Auch wenn das für mich heißt, dass ich kein Geld verdiene. Ich schwatze niemandem etwas auf, was gar nicht notwendig ist.

Die Individualität steht absolut im Vordergrund! 

Kräuter

Petra von Pferdeflüsterei: Wieso Kräuter, also wieso bist Du so überzeugt davon?

Katrin Skaletz: Genauso wie in der gesunden Ernährung des Menschen, ist es für Pferde wichtig abwechslungsreich und ausgewogen gefüttert zu werden, um bis ins hohe Alter leistungsfähig und gesund zu bleiben. Natürliche Vitalstoffe werden vom Körper optimal verwertet, denn daran ist er angepasst. Kaum einer von uns schiebt sich täglich Nahrungsergänzungsmittel rein. Die meisten versuchen sich ausgewogen und gesund zu ernähren. Ich denke das sollten wir auch für unsere Tiere anstreben.

Letztlich geht es in der artgerechten Fütterung nur darum auszugleichen, was nicht mehr auf unseren Weiden wächst. Heu ad libitum, Weide im Sommer, täglich ein paar Kräuter ins Futter, mal ein Zweig zum Knabbern ein paar Früchte und Samen und schon hab ich ein gesundes, leistungsfähiges Pferd, dem es an nichts mangelt. Wenn du mich fragst, finde ich das viel einfacher als irgendwelche Bedarfswerttabellen her zu nehmen und auszurechnen, was mein Pferd theoretisch brauchen könnte. Machen wir Menschen für uns selbst ja auch nicht oder?

Petra von Pferdeflüsterei: Wie viele Pferde hast Du?

Katrin Skaletz: Ich habe derzeit zwei Pferde. Eine Tinker-Stute und einen Warmblut-Hengst. Die Geburt des Fohlens steht noch aus. Ciara lässt uns warten bis wir vor Neugierde platzen.

Autor: Petra

Pferde machen glücklich. Sie sind unsere Lehrmeister, auf dem Weg zu dem besten "Ich", das wir werden können. Daran glaube ich fest. Es ist wichtig, dass wir ihnen zuhören und lernen sie zu verstehen. Dann schenken sie uns besondere Momente. Diese Momente machen süchtig. Im echten Leben bin ich professionelle Journalistin. Das versuche ich hier in die Welt der Pferde zu übertragen. Ich schreibe die Artikel, führe die Interviews und besuche die Kurse für mehr Pferdewissen. Mein Mantra: Sei ein sicherer Ort für das Pferd.

49 Kommentare zu “Gutes Futter, schlechtes Futter: Wie Du Dein Pferd einfach gesund füttern kannst

  1. jenny Breuer sagt:

    hallo zusammen

    Ich würde gerne die futterberatung gewinnen . Meine Tinker stute hat letzte Woche ems diagnostiziert bekommen und hat daraus resultierend eine hufrehe auf beiden Vorderbeinen entwickelt . Seit Jahren sind die leberwerte immer wieder katastrophal , das zeigt sich ganz deutlich an ihrem Kratz Verhalten . Ich bin mit meinem Latein am Ende und will ihr einfach was gutes tun . Sie ist jetzt 18 Jahre alt und soll mich noch so lange wie möglich begleiten . Sie ist ein therapiepferd für Kinder mit geistiger Behinderung . Zur Zeit pausiert die Therapie natürlich und die Kids vermissen sie sehr .
    Ganz liebe Grüße Jenny und diamant

    • Sarah Ganter sagt:

      Ich könnte eine Fütterungsempfehlung gut gebrauchen mein pferd ist sommerekzemerin

  2. Jenny sagt:

    hallo, ich habe zwei Trinker. Einer ist 24 und der andere wird 7. ich beschäftige mich schon lange mit der Fütterung und meine zwei bekommen nur Kräuter als mineralfutter. Meine 24 jähriger leidet seit 20 Jahren unter kotwasser was ich einfach nicht in den Griff bekomme. Ich habe ihn seit zwei Jahren. Ich würde mich über eine Beratung sehr freuen.
    Liebe Grüße aus Hessen Jenny

  3. Rebekka sagt:

    Hallo ich finde ihre Seite sehr interessant und würde gerne mitmachen beim Gewinnspiel. Zu meinen Ponys.sie bekommen 24h heu aus netzen. Ich habe minishettys und shettys. Aktuell ein rehegefärdetes was zudünn ist und ein gesundes was zudick ist aber 1mal in der wiche min angespannt wird. Gerne würde ich mich weiter beraten lassen um die Fütterung für alle und auch einzeln abgestimmt zu optimieren. Aktuell läuft auch ein pachthengst der auch zulegen kann. Danke

  4. Julia Wohlgethan sagt:

    Hej, vielen Dank für den tollen Artikel!
    Ich würde mich sehr über den Gutschein zur Futterberatung freuen, da ich einen jungen Isländer ( wird im Juni 5 Jahre) habe und ihm durch Kräuter und ggf. Zusatz zur Heulage aus dem Stall gerne gut zufüttern würde ohne ihn zu überfüttern :).
    Er reagiert auch schnell mit Kotwasser wenn der Ballen wechselt, ist aber sonst eher ein wenig zu mopsig.
    Auch würde ich mich freuen vorbeugend das richtige zu füttern damit er gesund bleibt 🙂
    Liebe Grüße Julia

  5. Sarah sagt:

    Ich würde gern gewinnen für meine Schwester und ihren Haflinger Bub Aramis was verfresseneres und lieberes wie ihn gibt es nicht . Mit Futter kann man ihm immer den Tag versüßen Außerdem möchte ich meine Schwester gern unterstützen wo es geht, weil ich auch soviel mit dem Bub machen darf glg aus Tirol
    Sarah ,Kathi und Aramis

  6. Kim sagt:

    Hallo
    Vielen Dank für den super Artikel!

    Gerne würde ich den Gutschein und vor allem die Beratung gewinnen,da ich ein damals (vor halben Jahr) viel zu dickes Pferd übernommen habe was hufrehe hatte. Er hat nun abgespeckt,steht voll im Training und ich möchte einfach nicht dass er wieder dick wird (wenn ich was falsches fütter) oder schlimmer noch wieder einen Schub bekommt

    Grüße Kim

  7. Stina sagt:

    Meine 4 jährige Paintstute Meggy und ich wollen die Futterberstung sooooooooooo gern gewinnen!
    Bin momentan bissl hilflos ….
    Der Artikel ist großartig und ich würde gern mehr erfahren!
    Liebe Grüße aus Kiel

  8. Jennifer sagt:

    Ich würde gerne die Futterberatung gewinnen, da wir derzeit die Fütterung von meinem Pferd umstellen. Er hatte vor 4 Wochen plötzlich angefangen mit koppen, trotz Laufstallhaltung und 24 Stunden Heu. Daraufhin haben wir seine Fütterung umgestellt. Getreidefrei und keine Müslis. Außerdem Magenschutz, etwas gegen Übersäuerung und Kräuter für die Nerven. Seitdem ist Ruhe! Er wurde nicht mehr beim Koppen gesehen. Damit das so dauerhaft bleibt, würde ich mich sehr über eine Beratung freuen 🙂

  9. Nicole Kratzer sagt:

    Hallo, ich würde gerne die Futterberatung für mein Shetty das Hufrehe hat mit Rotation und EMS gefährdet ist haben, oder für meinen Haflinger der immer wieder Kotwasser hat. Wo keiner so genau weiß woher…
    Wäre super toll wenn man ihm da mit Kräuter irgendwie helfen kann.
    Hatte imme 24 h Heu muss das aber jetzt vorerst leider wegen meinem Rehlein ändern.
    LG aus tirol

  10. Elli sagt:

    Hallo,
    Ein wirklich toller Artikel! So eine Futterberatung wäre super!
    Seit November letzten Jahres gehört eine 11-jährige Berber Stute zu mir.
    Seitdem mache ich mir viele Gedanken um ihre Fütterung. Informiert man sich, hört man viele verschiedene Meinungen. Eine direkt auf meine Maus angepasste Beratung wäre daher genau das, was wir brauchen.

    LG Elli& Dara

  11. Silke Beck sagt:

    Hallo,
    danke für den sehr aufschlussreichen Artikel! Wir füttern unserer kleinen Herde auch 24 Stunden Heu. Leider sind meine beiden Mädels ( Tinker-Mix/Welsh-Mix) sehr anfällig an den Bronchien und leider kein wirklich staubarmes Heu zu finden, weshalb ich sie jetzt von den Jungs getrennt habe und sie mit gewaschenem Heu füttere….gefällt weder ihnen noch den Jungs und mir natürlich auch nicht. Zudem reagiert Bella (Tinker-Mix) extrem auf äußere Einflüsse und Nahrung über die Haut. Kurz nach dem Fellwechsel kratzt/stampft sie sich regelmäßig die Hinterbeine auf.Auch Mauke ist uns leider nicht fremd:-(. Gerne würde ich erfahren, wie ich die beiden Damen über die Ernährung unterstützen kann!
    Habe schon einiges getestet, jeder weiß und kennt ja jemanden oder etwas…..
    Viele liebe Grüße aus der schönen Pfalz
    Silke, Bella und Susi

  12. Anabel Castillo sagt:

    Wirklich ein toller Artikel. Er bestätigt vieles, wie ich es auch vermutet habe, allerdings fehlt mir leider das Wissen, meine Stute nach ihren Bedürfnissen zu füttern.
    Es handelt sich um eine 4 jährige Warlanderstute. Ich bekam sie zweijährig. Ihre schlechten, weichen Hufe haben wir mittlerweile im Griff, allerdings nicht ihre extrem schuppige Haut, Juckreiz, empfindlichen Magen-Darm mot Hang zu Kotwasser und den Verlust ihres wunderschönen Langhaars. Ihr Schweif ist mittlerweile nur noch halb so dick, ihre Schweifrübe weist teilweise krustige, blutige, kahle Stellen auf, von denen ich befürchte, dass dort nie wieder Schweif nachwachsen wird.
    Tierärztin und ich sind ratlos. Sie befürchtet, dass es sich zu einem Ekzem entwickelt. Ich glaube, dass ihr Stoffwechsel komplett entgleist ist (ihre Leberwerte waren im Herbst erhöht und das Blutbild zeigte eine alte durchgemachte Entzündung).
    Meine Stute steht in einem Offenstall mit Heu ad lib. und leider schwankender Qualität. Ein Bauer mit tollem Pferdeheu ist aber endlich gefunden.
    Zusätzlich bekommt meine Stute ca. 6 Std. Weidegang und nach einem Spaziergang eine Handvoll ganzen Hafer mit Atcom Allergovital.
    Dieser Artikel gibt mir endlich wieder Hoffnung und bestätigt meine Vermutungen, dass es sich bei meiner Stute tatsächlich um fütterungsbedingte Stoffwechselprobleme handelt. Leider haben meine verzweifelten (teuren) Fütterungsversuche es nicht besser (eher schlimmer) gemacht.
    Daher würde ich mich sehr über eine Futterberatung freuen, denn alleine werde ich das vermutlich nicht in den Griff bekommen.
    Viele Grüße,
    Anabel

  13. Diana sagt:

    Beim Lesen ihres Artikels muss ich feststellen das ich sehr vieles schon instinktiv mache. Ich bin immer bestrebt das es meinen Ponys gut geht da ich sie vor einem Jahr aus schlechter Haltung gerettet hab. ( die eine Haflingerstute sollte zum Schlachter weil sie zu nichts zu gebrauchen gewesen ist und völlig runter gekommen war. )
    Selbstverständlich nehme ich immer noch was neues für meine Ponys an Rat und Tat an da ich ja möchte das es ihn für den Rest des Lebens bei mir gut haben sollen und so wenig wie möglich den Tierarzt sehen müssen.

    Deshalb wurde ich sehr gerne eine Futterberatung haben damit es ihnen noch besser gehen kann.

    Vielen dank für den Artikel

  14. Silvana sagt:

    Ich würde gerne Futterberatung gewinnen, weil meine 4jährige Warmblutstute bereits mit der Leber Probleme hatte als ich sie vor einem Jahr gekauft habe, sie trotz heu ad lib magenprobleme hat und auch öfter dicke Beine hat, Laune, schuppiges Fell, etc. Wir haben schon mit einer thp zusammen gearbeitet und es wurde besser aber nicht dauerhaft. Ich versuche immer nach bestem Wissen und Gewissen zu optimieren, aber langsam sind meine Ideen ausgeschöpft. Daher würden wir wirklich gern gewinnen.
    LG Silvana

  15. Deni+Loki sagt:

    Hallo zusammen!

    Ja da bin ich ja gerne dabei meiner kleiner 2012 geborener Isländer ist sicher froh wenn ich die Beratung gewinnen würde den das Thema ist sehr schwierig und grundsätzlich gibt es tausende Meinungen was gut ist und was nicht. Ich habe keinen Plan und versuche daher das richtig zu finden, zu füttern auch wenn ich da manchmal schief angesehen werden und gefragt werde was soll den das sein.

    Ich fütter oft getrocknete Brennessel und Getrocknete Himbeerblätter oder Hagebutte als Leckerli…..auch Chia hab ich entdeckt da bin ich mir aber noch unsicher, aber was das Müsli angeht was ich benutze da bin ich mir wohl mehr als unsicher, da hab ich auch schon verschiedene probiert und weiß nicht was besser oder schlechter ist. Zur Zeit darf er 24 Stunden am Tag auf der Weide stehen und hat Pause, er ist wohl das glücklichste aller Pferde, aber im Jänner oder vl. auch schon im Herbst werde ich mit ihm arbeiten und da hat er dann ja auch ein artgerechtes Futter verdient, daher bitte bitte um deine Beratung den ich möchte nur das Beste für ihn und das ist schwer zu finden.

    Leider geht es ihm zur Zeit nicht so gut. Wir sind Ende März gesiedelt in den neuen Stall Gott sei Dank den beim alten war es nicht so toll…..da musste er immer längere Zeit ohne Heu stehen, den das Motto war quasi wieso soll man immer das machen was Trend ist nur weil es jetzt modern ist Pferde 24 STD mit Heu zu versorgen muss ich das nicht auch machen. Sowas arbeitet dann auch noch bei einem Tierarzt, (kopfschüttel) wir sind dann nach der Kündigungsfrist endlich gesiedelt und jetzt lebt er im Paradis…..aber leider hat er auch wieder angefangen zu schubern war im alten Stall schon sehr schlimm habe es aber mit Vitaminpräparat (Vita Vet) wieder gut hin bekommen…ist aber nichts zum Dauerfüttern und nach absetzen des Präparats gings wieder los schließlich lies ich den TA kommen, hätte ich natürlich schon im alten Stall machen sollen davon hat mir die Stallbesitzerin damals abgeraten, würde nichts bringen meinte Sie, kostet nur Geld und es liegt eindeutig am Fellwechsel und sie weiß das den sie arbeitet bei einem……nun der TA kam in den neuen Stall machte Blutbild…alle Werte fast erhöht deutete auf Parasitenbefall, Verwurmung Allergie etc. hin…..dann nahm er eine Hautprobe und Diagnose Sommerekzem und Würmer 🙁 ……Daher brauchen wir wirklich dringend eine gute Beratung um dieses Ekzem so gut es geht in den Griff zu bekommen da das ja leider nicht heilbar, aber kontrollierbar ist. Wurmpaste hat er heute eine hoch dosierte bekommen, musste ja sein……aber natürlich will ich sonst eher wenig Chemie und viel Natur verwenden……was den neuen Stall angeht….ich meine er steht den Sommer über auf einer Weide mit anderen Jungpferden er ist soooo ausgeglichen wie lange nicht mehr, er ist freundlich liebevoll und kommt immer angetrappt, wenn er mich sieht das macht mich glücklich…………….auch konnte ich noch im neuen Stall beobachten das er nicht mehr wie wild auf die Futterschüssel zusteuert und fast durchdreht und egal wer oder was da steht umrempelt, den er war da echt unmöglich und ich wurde immer sauer wenn er das machte….auf was ich hinaus will im neuen Stall ging das ruhig von statten er hat artig gewartet bis ich bereit war zur Futterschüssel zu gehen und da kann mir keiner sagen 24 Stunden Heu sei eine Modeerscheinung den er hat sich vollkommen zum positiven verändert.

    Danke und sorry das es soooo lange wurde bis dann, eure Deni und euer Loki

  16. Julia Basel sagt:

    Hallo:)
    Ich würde gerne gewinnen, weil ich endlich gerne mal wissen würde was bzw welches Futter für meinen Isländer das richtige ist. Ich bin immer etwas unsicher was das angeht.
    Liebe Grüße
    Julia

  17. Sabrina sagt:

    Hallo…

    Mein kleiner WB-Araber mix ist jz 8jahre…
    Im Sommer bekommen si nur 24h heu ind gras…
    Ich hab das Problem im Winter das er total abnimmt…
    Hab schon vieles ausprobiert, aber es hat nichts funktioniert…
    Viele sagen ich soll Hafer füttern… das geht bei ihm nicht würd mir untern A… davon laufn…
    Ich hoffe das ich es bekommen.. der nächste Winter steht bald vor der tür…
    Danke

    Lg Sabrina

  18. Janine W. sagt:

    Hallo,
    es gibt sooo viele verschiedene Futtersorten (Müslis, Struktur, Getreidefrei, Cobs, Flakes etc.), Mineralfuttersorten, Kräuter, unterstützende Futterzusätze, gesunde Futterzusätze, Öle, Pulver, Pellets usw. dass einem leider ziemlich schwindlig werden könnte. Ich interessiere mich sehr für die Fütterung, weil ich möchte, dass mein Ponymann möglichst lange gesund und ohne Beschwerden bei mir leben kann. Für mich ist die Fütterung einer der wichtigsten Bereiche in der Pferdehaltung. Ich möchte daher dort alles richtig machen.
    Lg Janine

  19. Susann sagt:

    Solche Artikel müsste es viel mehr geben…Danke!

    Ich würde mich sehr über eine Futterberatung freuen. Seit Jahren betreue und finanziere ich Tierschutzpferde mit ganz verschiedenen Problemen.
    Im letzten Jahr wollte ich mir nach Jahrzehnten von Notpferden (aktuell habe ich noch 7 unvermittelbare) endlich den Traum von einem jungen gesunden Pferd erfüllen, bei dem ich von Beginn an alles „richtig“ machen wollte…
    Aufwachsen, Umgang, Kontakt und Beschäftigung ausschließlich auf Augenhöhe und ohne Zwang, (ohne es jemals zu reiten also) usw…..
    Lange hatte ich gespart und so zog im letzten Sommer meine kleine Tinkerstute ein. Nun ist sie knapp zwei und ich habe vor drei Wochen erfahren, dass ihre Eltern kürzlich beide auf PSSM getestet wurden und positiv sind. Meine kleine Stute habe ich also auch testen lassen, das Ergebnis ist traurig. Sie ist Doppel-Gen-Trägerin, also PSSM1 /PSSM1 getestet. Schulmedizinisch bedeutet dies, dass mit höchster Wahrscheinlichkeit schmerzhafte Schübe auf sie zukommen werden und keiner weiß, welche Lebenserwartung sie haben wird. Alles kann gut gehen – aber eben genauso auch nicht. (Soviel zum „endlich mal heilen Pferd aus Züchterhand 😉 Ich werd sie trotzdem nicht hergeben, will ihr aber alles so leicht wie möglich machen.
    Indessen weiß ich, dass eine entsprechende Fütterung hilfreich sein kann, Krankheitsschübe zu verhindern oder milde ausfallen zu lassen. Ich bin keine Spezialistin und brauche dabei Unterstützung.
    Jedes meiner Notfelle benötigt irgendwelche Extras…Ich würde mich sehr freuen, für die Kleine ein „Extra“ zu gewinnen und diemal nicht allein bezahlen zu müssen, daher mache ich hier mit.

    viele Grüße
    Susann

  20. Karin sagt:

    Hallo, Respekt … toller Artikel … sehr informativ und sollte jeder Pferdebesitzer, der sein Pferd naturnah versorgen will, lesen und umsetzen!!! Ich würde mich total freuen, wenn ich gewinnen würde und meim Pferd würde davon soo profitieren. Er is jetzt 4 geworden, schon sehr groß, aber schmal trotz Heu ad lib. … versuche schon sehr viel naturnahe Fütterung umzusetzten .. aber mit der Futterberatung hätte alles Hand und Fuß. Ganz lieben Gruß .. Karin & Poly

  21. Steffi sagt:

    Hallo,

    Ich würde die Futtermittel Beratung gerne gewinnen weil ich einen kleinen Bretone habe und ich ihn nicht mit allen möglichen Fohlen Futter vollstopfen möchte. .. und ich habe einen mit Sommerekzem und da könnte ich such Hilfe gebrauchen.. Danke Steffi

  22. Nina sagt:

    Hallo! Ich habe eine 29 jährige Haflingerstute die über den Winter sehr dünn geworden ist. Mit dem Fellwechsel kommt sie auch nicht mehr klar, verbraucht sehr viel Energie dabei. Ich würde gerne die individuelle Futterberatung gewinnen um ihr zu „alter Form“ zurück zu helfen damit ich sie unterstützen kann und noch einige Jahre um mich habe 🙂 Liebe Grüße, Nina

  23. HELGA GÜNTER sagt:

    So eine Futterberatung wär was tolles !
    Ich habe eine 26j. Araberstute die einige Jahre ,vermehrt im Winter, unter Kotwasser gelitten hat, inzwischen ist es beinahe weg. Ich versuche sie „gesund“ zu füttern. Mit so einer beratung könnte ich noch gezielter füttern!
    LG. Ghandirah & Helga

  24. Sandra Bäumer sagt:

    Hallo,

    ich hätte gerne die Futterberatung da mein Pferd öfters mal mit Koliken Last hat und ich der ansicht bin ich hab noch nicht das ideale Futter.

    Eine auf meine Stute angepasste Beratung wäre genau das richtige und könnte uns vielleicht helfen.

    Liebe Grüße Sandra

  25. Selma S. sagt:

    Hallo,
    erstmal danke für den tollen Artikel! ☺
    Ich würde gerne die Futterberatung für meine 8 – jährige Stute gewinnen.
    Sie hat nun seit April letzten Jahres eine dicke Sehne am rechten Vorderbein und vor einigen Monaten ist nun auch das andere Vorderbein dick geworden..
    Natürlich kann ich deshalb ’nur‘ mit ihr spazieren gehen, weshalb sie nun auch etwas zugenommen hat.
    Aber einfach weniger Heu füttern, kommt für uns nicht in Frage!
    Ich denke, dass uns eine Futterberatung bei den ein oder anderen Speckröllchen und vielleicht auch bei unserem Sehnenproblem helfen könnte. ☺

    Ganz liebe Grüße
    Selma

  26. Julia M sagt:

    Hallo!

    Ich besitze seit knapp einem Jahr eine zierliche Sportponystute, die sechsjaehrig und bis dato ’normal‘ gefuettert zu mir kam – jeweils grosszuegige Portionen an Hafer, Muesli, und Reformin, da sie schlecht an Gewicht und Muskelmasse zunimmt, und dies in der Aufzucht wohl auch so gehandhabt wurde. Sie war zu diesem Zeitpunkt in A Dressur und Springen erfolgreich. In der AKU wurden (zum Glueck asymptomatischen) Gelenk- und Rueckenbefunde festgestellt; darueber hinaus hat sie sehr weiches Bindegewebe.

    Aus persoenlichen Gruenden, und auch um ihr eine Pause zu goennen, wurde sie nun seit Dezember nicht mehr wirklich gearbeitet. In dieser Zeit hat sie so ziemlich alles an Muskelmasse abgebaut, was seit dem Anreiten gewachsen ist.

    Ich moechte sie vorsichtig auftrainieren, und suche etwas, was den Muskelaufbau unterstuetzt, ohne sie zu belasten. (Sie ist trotz Heu satt wirklich ein Hungerhaken geworden!) Gleichzeitig moechte ich ihren Stoffwechsel und das Bindegewebe optimal unterstuetzen koennen.

    Da gute Fuetterung ein so grosses Thema ist, koennte ich mit einem idealen Futterplan fuer die Kleine wirklich Hilfe gebrauchen. 🙂

  27. Nora Klaas sagt:

    Hallo, der Artikel ist klasse und macht neugierig auf mehr.

    Die Beratung und den gutschein würde ich gerne für meine 2-jährige Friesenstute gewinnen. Sie kommt aus schlechter Haltung, hat mit Würmern, Mangel an Spurenelementen und Immunsystem zu kämpfen. Wir tun alles, um dies in den Griff z bekommen, damit sie sich gut entfalten kann. Daher wäre eine Beratung sehr hilfreich!

    Viele Grüße Nora Klaas und Paulien

  28. Martina Wiethoff sagt:

    Hallo,
    ein toller Artikel, du siehst das Pferd im Ganzen. Super interessant. Ich habe drei Pferde und würde gerne gewinnen weil ich wissen möchte ob die Fütterung für meine Pferde die optimale Wahl ist oder ob man diese durch anderes Futter ergänzen / ersetzen sollte.
    🙂

  29. Anna-Lena Fogl sagt:

    Ich hätte für mein Lewitzerpony gerne die Futterberatung. Wir sind seit Jahren qm probieren und vor allem studieren, doch ich bin zu dem Schluss gekommen dass man ohne eine 25 – jährige Ausbildung keine Chance hat. Hilfe wäre wirklich unglaublich toll!

  30. Jana sagt:

    Hallo 🙂
    Was für ein toller Artikel!!! Und tolle Website NATÜRLICH PFERD!
    Auch bei uns im Stall ist es so, dass alle auf fertige Müslis in großen Portionen, auch bei ungerittenen und sehr gut genährten Pferden, schwören.
    Füttert man keines, so wird man angeschaut als würde man seinem Pferd einen lebensnotwendigen Zusatz verwehren.
    Ich war und bin der Meinung, dass Heu ad lib und eine abwechslungsreiche Weide das A und O sind, habe mich aber leider häufig durch Stallkollegen und neueste Futteranpreisungen verwirren lassen. Auch ist die abwechslungsreiche Weide eher noch ein Wunschdenken, bei uns aber schwierig umzusetzen, da es sich vorwiegend um die sogenannten Hochleistungsweiden handelt.

    Eine Futterberatung könnte ich sehr gut für meine Tinker-Jährlingsstute gebrauchen. Wir waren im Winter stark Kotwassergeplagt, seit sie nun auf der Weide steht ist es von heute auf morgen verschwunden.
    Leider rechne ich damit, dass es zum Winter dann wieder ein Problem wird.
    Ich habe somit futtertechnisch (leider) in ihren jungen Leben schon eine Menge experimentiert 🙁 Geholfen hat nichts so wirklich.
    Aufgrund einiger Geburtsschwierigkeiten ist ihr Immunsystem nicht so stabil, wie es eigentlich sein sollte, was leider schon ein paar Wehwehchen mit sich gebracht hat.
    Umso wichtiger wäre es mir, sie auch futtertechnisch auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt einzustellen, um weiteren Problemen, die futterbedingt auftreten können, vorzubeugen und ihr ein unbeschwertes Leben zu ermöglichen.
    Ich beschäftige mich schon viel mit Kräutern, die uns auch schon das ein oder andere mal gut unterstützt haben.
    Dennoch würde ich mich über professionelles Wissen sehr freuen.

    Viele liebe Grüße Jana

  31. Regine L. sagt:

    Mein adoptierter Quarterwallach hat auch Probleme mit dem Kehlkopf , ich gebe ihm ab und zu etwas Spitzwegerichsirup auf einem Apfelstück, er hustet immer mal sehr trocken, das ist dann besser, geht aber nie ganz weg. Er lebt mit anderen Pferden in einem großen sauberen Offenstall mit 24h Heu aus großer Heuraufe mit Netz, NaCl Leckstein ist immer zur freien Verfügung. 1x täglich darf er an dem Horlyxleckstein respiratory etwa 5 Minuten lecken, danach trinkt er etwas mehr, soll ja den Specihelfluss anregen. Gibt es tatsächlich eine Chance diese Kehlkopfgeschichte bei ihm ganz wegzubekommen, ich würde mich darüber sehr freuen!

  32. Sybille Paquoi sagt:

    Würde mich freuen, die Futtermittelberatung zu gewinnen-da ich erst seit einem Jahr Pferdebesitzerin bin und meine zwei schon älter sind 20 und 21 Jahre. Wir würden uns sehr freuen Lou, Dakota und Sybille 🙂

  33. Claudia sagt:

    Dies ist wirklich ein sehr informativer und lesenswerter Artikel über ein sehr wichtiges Thema.
    Es ist heute leider immernoch sehr häufig das die individuellen Futterbedürfnisse über einen Kachert werden und sich diesbezüglich leider nur ganz langsam ein Umdenken stattfindet.
    Ich beschäftige mich damit auch schon seit langerem, da ich es in der heutigen Zeit auch sehr wichtig finde.
    Es ist schon frustrierend, wenn man mitbekommt, dass die Zahl der stoffwechselerkrankten Pferde stetig zunimmt, aber die Besitzer sich mit der Ursache nicht auseinander setzen kann/möchte.
    Ich habe einen Isländer (Importer), der von Anfang an immer wieder Probleme mit seinen Leber- und Muskelwerten hat. Mal mehr – mal weniger erhöht. Habe diesbezüglich auch schon so einiges in Absprache mit meinem TA ausprobiert, jedoch haben wir es trotzdem nicht wirklich in den Griff bekommen. Bin nun dabei eine Kräuterkur zu füttern, in der Hoffnung, dass es nun besser wird. Bin mir dabei aber trotzdem unsicher, da mir das Fachwissen einfach fehlt und die Dosierung/Fütterungsempfehlungen immer recht schwammig sind.
    Im Endeffekt sind doch alle Futterhersteller nur auf Profit aus. Das hat schon lange nichts mehr mit „zum Wohle des Tieres“ zu tun.
    Ich würde mich, natürlich wie alle anderen auch, sehr über eine Futterberatung freuen :-).

  34. Ariane sagt:

    Ein sehr interessanter Bericht über artgerechte Fütterung – mal aus einer etwas anderen Perspektive geschrieben. Ich beschäftige mich schon länger und seit einem halben Jahr intensiv mit Fütterungsumstellung da mein Pferd auf einmal starke Peristaltik Probleme und Flatulenz hatte und kaum mehr reitbar war. Wir sind auf einem bessern Weg aber noch nicht ganz durch.. Über eine Beratung würde ich mich sehr freuen!

  35. Livorna sagt:

    Liebe Pferdeflüsterei,

    mein Pferd und ich brauchen dringend eine Fütterungsberatung, da er jetzt im Senioralter ist und ziemlich abgebaut hat und ich schon sehr viel probiert habe, aber mit geringem Erfolg. Ich würde mich riesig freuen, wenn ich gewinnen würde 🙂

    Herzliche Grüße, Livorna

  36. Lisa Grill sagt:

    Hey,
    Ich würde die Futterberatung für mich und mein Pferdchen gewinnen. Ich habe meine Kleine erst seit einem halben Jahr und sie hatte im Februar eine schwere Kolik mit anschließender Op. Seit dem beschäftige ich mich sehr mit ihrer Fütterung, dennoch ist es schwierig bei den vielen verschiedenen Meinungen das richtige für mein Pferd und mich herauszubekommen… Zudem ist mir ganz wichtig sie möglichst natürlich zu ernähren, da ich finde,dass das die Hauptsache in der Pferdefütterung ist. Das findet meine Stute auch,sie sucht sich oft selbst die Pflanzen und Kräuter, die sie gerade braucht,z.B. Hat sie nach der Op lange Zeit Antibiotika bekomme. Danach war jeder Spaziergang eine Käuterwanderung, wobei sie mir gezeigt hat,welche tollen Heilpflanzen alles bei uns wachsen. Sie ist eine 11 jähriger Haflingerstute und ist mein Traumpferd. Deshalb möchte ich sie auch noch möglichst lange und gesund behalten 🙂 also bitte entscheidet euch für uns,wir würden uns beide seeeeehr freuen 🙂
    LG Isgena und Lisa

  37. Karin Stransky sagt:

    Ich würde die Ernährungsberatung gerne für meinen 11-jährigen Wallach Weinfürst gewinnen. Er wird jeden Tag geritten und bewegt und es geht ihm eigentlich super gut. Trotzdem hat er an verschiedenen Stellen am Körper kleine schuppige Stellen, teilweise als Sarkoid diagnostiziert. Außerdem hustet er immer wieder mal, hat manchmal Ausfluß in der Nase. Er steht in einer Außenbox, hat also immer frische Luft. Weinfürst glänzt und sieht ansonsten sehr gesund aus. Könnte ich mit entsprechender Ernährung die Haut bzw. den Husten beeinflussen??
    Viele Grüße von Karin Stransky

  38. karoline sagt:

    Hallo:-)
    Mein 15 jähriget Quarter Horse Wallach und Ich würden uns sehr über eine Futtermittelberatungfreuen u.diese wohl leider auch bbenötigen..er leidet bereits seit Dezember unter Husten und seitdem hab ich auch das Müsli (war ein natürliches, nur Gersteflocken mit ölen und Kernen) auf anraten eines Futtermittelspezialisten ausgeschliechen und gegen Luzerne und Reismehl ersetzt.
    Will jetzt nicht zu lange schreiben, aber bin mir unsicher bzgl Dosierung und auch was ihm und seinem Organismus wirklich gut tut und was er benötigt. Zusätzlich hatte er Selen und Zinkmangel.
    Fazit: die Beratung wäre suuupertoll und sehr gut angelegt 😀
    Lg, Karoline

  39. Miriam sagt:

    Liebe Petra,

    das Thema Futter ist auch ein schwieriges Thema. Mein Pony lebt im Offenstall, hat hier den ganzen Tag Zugang zum Heu und/oder Gras.
    Würde mich sehr über die Futterberatung freuen, weil wir einige gesundheitliche Schwierigkeiten haben.
    Versuche also mal mein Glück.

    Liebe Grüße
    Miriam

  40. Sabine Mitterbacher sagt:

    Hallo,

    wir könnten die Beratung gut gebrauchen. Ich bin ein absoluter „Frischling“ was die richtige Fütterung für dieses Pferd mit all diesen Problemen betrifft. Er ist Sommerekzemer und neigt zu Kotwasser. Hustet häufig und ist auf Gräser und Pollen und Heustaub allergisch. Hat sich jetzt im Frühling zum Headshaker entwickelt und ist sehr ängstlich und schreckhaft! Trotzdem liebe ich ihn und möchte ihn nicht missen. Für einen Reitneuling eine echte Herausforderung. Aber ich bin zuversichtlich. Wir werden es schaffen!!!

    LG

    Sabine

  41. Michaela sagt:

    Hallo!

    Ich würde gerne die Futterberatung gewinnen, da ich einfach total überfordert damit bin, was für mein Pferd wirklich gut ist. Ich habe eine 7-Jährige Huzulenstute. Wir sind erst seit einem Jahr ein Team, aber seit ich sie habe hat sie extrem zugenommen und ist laut meiner Sattlerin sehr stark Hufrehe gefährdet. Irgendwas mache ich also total falsch. An der Bewegung kann es nicht liegen. Sie wird ca. 5x die Woche bewegt und ist den ganzen Tag auf der Koppel. Im Stall hat jeder eine andere Meinung. Die einen schwören auf einen Maulkorb was ich ganz schrecklich finde, die Stallbesitzerin füttert weiterhin Müsli da sie die Meinung vertritt, dass es das Beste für die Pferde ist.
    Ich möchte mein Pferd für eine hoffentlich ganz lange Zeit haben und was kann es besseres geben, als wenn es von innnen gesund ist und bleibt. Auch wenn ich die Beratung nicht gewinne, werde ich sie trotzdem machen, da ich einfach ein total gutes Gefühl bei dem Artikel und Frau Skaletz habe. Da mein liebes Pferdi jedoch eh schon viel Geld verschlingt, hätte ich nichts dagegen die Beratung zu gewinnen 😉

    Liebe Grüße!
    Michi

  42. schauer claudia sagt:

    Hallo!

    Ich würde gerne die Futterberatung gewinnen!!
    Meine Stute ist so schwerfüttrig nimmt kaum zu ……
    hab schon kräuter gekauft Reis gekocht Müsli ohne Chemie ,melasse und und und
    Heu zusäzlich gekauft

    Akkupunktur Ta geholt Blut abnahme Kot Probe eingeschickt , da Sie Kotwasser auch dazu bekam

    Geschaut das Sie nur mit ihren besten Freunden auf die Koppel kommt das kein zusätzlicher Stress entsteht regelmässiges trainning

    Trau mich nicht mal weg Fahren mit ihr ,den die leute reden ja schnell wenn Sie so dünn ist ,obwohl sie keine längeren fresspausen hat so wie es sein soll .

    Wir würden uns riesig freuen die Beratung zu gewinnen ,Da ich echt nicht mehr weiter weiss was Ich noch tuhn kann 🙂

    Liebe Grüße Claudia

  43. Gisela sagt:

    Hallo ,

    Auch ich würde gerne die Fütterungsempfehlung gewinnen für meine zwei schwer Ekzemer Ponys , die ich vor 8 Jahren vom Schlachter frei gekauft und gerettet habe. Wollte sie eigendlich nur gesundpflegen, und in guten Händen wieder vermitteln, aber es will sie keiner haben 🙁 somit sitze ich auf die Kosten von diversen Pflegeprodukte, die bisher nichts gebracht haben, bin echt am verzweifeln, die beiden tun mir so Leid , weil ich ihnen nicht mehr helfen kann !!!!

    LG
    Gisela

  44. Susan Möller sagt:

    Hallo 🙂 .
    Ich habe leider kein eigenes Pferd aber dafür zwei wunderbare Reitbeteiligungen die sich an fühlen wie eigene Pferde. Die Besitzerin hat volles Vertrauen zu mir und die Pferde vertrauen mir. Meine Reitbeteiligung hat durch eine Operation an der Sehen abgebaut und an Muskeln verloren. Gerne möchte ich das er wieder voll und ganz fit wird und er durch gutes Futter die kraft dazu hat. Da ich die Besitzerin gerne unterstützen möchte und mich auch für die Gesundheit der Pferde verantwortlich fühle wäre der Gewinn genau das richtige. Ich kaufe gerne allerlei Dinge für die Pferde. Mir ist das wohl der Pferde sehr wichtig. Nur wenn die Pferde zu Frieden sind bin ich es auch.

    Liebe Grüße

  45. Kietz Claudia sagt:

    ich würde gern für meinen Racker die Futterberatung inkl Gutschein gewinnen, da er die letzten Jahre ne Menge durchmachen musste.
    Hatte dauernd psychisch und physische Probleme, letztes Jahr Diagnose PSSM, trotz Futterumstellung wurde es nur schlimmer anstatt besser, nun Borelliose Befund, leider half nur ne Antibiotikabehandlung.
    Nun bin ich wieder am Aufbauen und da wäre natürlich ne Kräuterunterstützung auch interessant! Lg Claudia

  46. Anja sagt:

    Wir haben sehr gute Weiden mit Kräutern. Heu bekommen die Pferde ebenfalls mehr als genug. Ich arbeite bei meinen mit Heunetzen, die abends beim Austausch gegen das frische immer noch Reste enthalten. Ansonsten mische ich seit Jahren das Futter für meine beiden alten Iberer selber: 25 kg Quetschhafer, 25 kg Quetschgerste, 10 kg Bruchmais und etwas ganzen Mais (gegen Zahnhaken und Zahnstein), 5 kg Sonnenblumenkerne mit Schale (geben das nötige Öl), etwas Kleie (zur besseren Verdauung bei den Senioren) und etwas Mineralfutter. Zusätzlich hat jeder einen Mineralleckstein in der Box, wo er sich nach Bedarf bedienen kann.

    Sowohl Huforthopädin (Barhufpferde), als auch Tierarzt bestätigen mir immer wieder einen Top-Gesundheitszustand meiner Pferde, seit ich eben kein Fertigfutter mehr nehme. Pro Tag fressen sie 1 – 2 kg (im Sommer weniger und im Winter eben mehr).

    • Anja sagt:

      Und zwischendurch gibt es natürlich auch mal Möhren (im Winter täglich), Äpfel, Melone (ohne Schale, da für den Export gespritzt) und sehr gerne werden auch Brombeeren und Himbeeren gegessen (natürlich frisch von mir gepflückt). So gibt’s dann halt auch immer mal wieder Obst der verschiedenen Sorten, wobei ich darauf achte, daß es gewaschen oder ohne Schale ist, wenn es irgendwoher kommt, wo es wahrscheinlich gespritzt wurde.

      Da sollten die Reiter auch mehr drauf achten, wenn sie ihre Pferde am Feldrand grasen lassen. Viele Bauern spritzen nicht nur die Felder mit Herbiziden und Pestiziden, sondern leider auch die Wiesen mit Herbiziden, damit sich in deren Rindergras bloß kein Kraut breitmacht. Und für die Pferde ist dieses Gras dann eben eher gesundheitsschädlich. Bitte darauf auch achten beim Anweiden an der Hand, was hier leider viele Pferdebesitzer am Feld-/Wiesenrand machen.

    • Petra sagt:

      Jetzt muss ich doch nochmal schreiben 🙂 Ich finde deine Futterzusammenstellung spannend. Wie bist du darauf gekommen genau diese Mischung zu nehmen? Ich bin ja auch gerade an dem Futterthema dran und versuche alles Wissen in Sachen „Gesundes Futter“ aufzusaugen. Ganz liebe Grüße, Petra

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